CH366220A - Leuchtmelder für elektrische Überwachungsanlagen - Google Patents

Leuchtmelder für elektrische Überwachungsanlagen

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CH366220A
CH366220A CH7738959A CH7738959A CH366220A CH 366220 A CH366220 A CH 366220A CH 7738959 A CH7738959 A CH 7738959A CH 7738959 A CH7738959 A CH 7738959A CH 366220 A CH366220 A CH 366220A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2111/00Use or application of lighting devices or systems for signalling, marking or indicating, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description


      Leuchtmelder    für     elektrische    Überwachungsanlagen    Zur Überwachung von Fabrikationsanlagen,  Kraftwerken, Rangieranlagen und dergleichen werden  einzelne Teile oder Räume derselben mit     überwa-          chungsorganen,    wie z. B. Thermostaten, Manometern,  Spannungsmessern,     Stellungsanzeigern,    versehen, wel  che bei einer über- oder Unterschreitung der zulässi  gen Temperatur, des zulässigen Druckes, der zulässi  gen Spannung oder bei einer Stellungsänderung eines  zu überwachenden Teiles einen Alarmkontakt betäti  gen, welcher dann einen Leuchtmelder und/oder eine  akustische Signaleinrichtung in Funktion setzt.

   Solche  Anlagen werden in der Regel von .einem Kontroll  raum aus überwacht, zu welchem Zwecke die     Leucht-          melder    zu einem Block zusammengefasst und in eine  Schalttafel oder in ein Schaltpult eingebaut werden.  Die Erfindung bezieht sich auf einen Leuchtmelder  für diesen Zweck.  



  Die Erfindung betrifft einen Leuchtmelder für  elektrische     überwachungsanlagen,    mit einer bis drei  Signallampen, welcher dadurch gekennzeichnet ist,  dass er ein Gehäuse von rechteckigem Querschnitt  besitzt, welches an seinem vorderen Ende einen nach  aussen abstehenden Flansch und in seinem hintersten  Teil innen an seinen Breitseiten je eine Tragleiste be  sitzt, welche Tragleisten an ihrer nach aussen, d. h.

   nach  hinten zu liegenden Seite je eine Reihe von Rasten für  an den rechteckigen     Grundriss    aufweisenden Füssen  der Lampenfassungen an zwei einander gegenüberlie  genden Seiten vorgesehene     Führungsnockenauf    weisen,  welche zwischen den Tragleisten in das Gehäuse  hineinragenden Lampenfassungen durch ein     mittels     Schrauben am Gehäuse befestigtes rahmenartiges  Bodenstück aus elektrisch isolierendem Material, mit  ihren Führungsnocken je in zwei einander gegenüber  liegenden Rasten der Tragleisten liegend, im Gehäuse  festgehalten sind, dass das Gehäuse nach vorne durch  einen an seiner Frontseite     ein    Fenster aufweisenden,    an ihm     verrastet    festgehaltenen Deckel abgeschlossen  ist,

   und dass zur Befestigung des Gehäuses     mit        allen     in und an ihm angeordneten Teilen in einer dem  Querschnitt des Gehäuses entsprechenden Öffnung  der Frontplatte einer Schalttafel oder der     Pultplatte     eines Schaltpultes, an deren Vorderseite der Flansch  des in die genannte Öffnung eingeschobenen Gehäu  ses     anzuliegen    bestimmt ist, zwei an den Schmalseiten  des Gehäuses anliegende Bügel vorgesehen sind, wel  che mit ihren vorderen Enden an der Rückseite der  genannten Frontplatte der Schalttafel oder der Pult  platte des Schaltpultes     anzuliegen    bestimmt sind und  deren hintere,

       rechtwinklig    abgebogene Enden in       Ausnehmungen    des Bodenstückes eingreifen und in  diesen mittels Schrauben befestigt sind.  



  Dieser Leuchtmelder für elektrische     überwa-          chungsanlagen,    welcher wahlweise mit einer, mit zwei  oder mit drei     Signallampen    bestückt sein kann, zeich  net sich durch einfachen konstruktiven     Aufbau    aus  und lässt sich in einfacher Weise in die Frontplatte  einer Schalttafel oder in die     Pultplatte    eines Schalt  pultes einbauen.

   Ausserdem lässt er sich, ohne dass  seine äussere Form oder Grösse geändert werden  muss, den verschiedensten Verwendungszwecken an  passen, so dass die Überwachungsperson im Kontroll  raum ein eindeutiges,     klares    Bild des jeweiligen Be  triebszustandes aller Teile und/oder Räume einer  Fabrikationsanlage, eines Kraftwerkes, einer     Rangier-          anlage    oder dergleichen erhält und über das Auftre  ten von Gefahren an irgend einer Stelle und deren  Behebung orientiert wird.  



  In der Zeichnung sind eine beispielsweise Aus  führungsform des     Erfindungsgegenstandes    und     Ein-          zelheiten    derselben dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen Schnitt durch einen Leuchtmelder für  elektrische Überwachungsanlagen nach der Linie     I-1     in der     Fig.    2 ;           Fig.    2 eine Seitenansicht des Leuchtmelders nach  der     Fig.    1, zum Teil im Schnitt;

         Fig.    3 eine Ansicht des Gehäuses dieses     Leucht-          melders    nach Abnahme des Bodenstückes in Rich  tung des Pfeiles A in der     Fig.    2 gesehen ;       Fig.    4     einen        Längsmittelschnitt    durch das Boden  stück dieses Leuchtmelders in grösserem Masstab ;       Fig.    5 eine Ansicht des Bodenstückes nach der       Fig.    4 von der Aussenseite her gesehen ;       Fig.    6 einen axialen Schnitt durch eine Lampen  fassung dieses Leuchtmelders im Masstab der     Fig.    4  und 5 ;

         Fig.    7 eine Ansicht der Lampenfassung nach der       Fig.    6 von der Rückseite her gesehen;       Fig.    8 eine Seitenansicht dieser Lampenfassung ;       Fig.    9 eine Ansicht des Fensters des Deckels  dieses Leuchtmelders von der Innenseite her gesehen,  im Masstab der     Fig.    4 bis 8, und       Fig.    10 einen Schnitt durch dieses Fenster nach  der Linie     X-X    in     Fig.    9.  



  Der dargestellte Leuchtmelder für elektrische  Überwachungsanlagen besitzt ein Gehäuse 1 von  rechteckigem Querschnitt, welches aus Metall besteht  und dessen Oberfläche zweckmässig vergütet, z. B.  matt     vernickelt    oder verchromt ist, welches gegebe  nenfalls aber auch aus Kunststoff bestehen kann.  Dieses Gehäuse 1 besitzt an seinem vorderen Ende  einen nach aussen abstehenden Flansch la und innen,  nahe seinem hinteren Ende, an seinen Breitseiten je  eine Tragleiste     1b,    in deren nach aussen, d. h. gegen  das hintere Ende des Gehäuses 1 zu     liegender    Seite  je eine Reihe von Rasten l c, im     dargestellten    Falle  deren fünf, vorgesehen sind, welche zur Aufnahme  von Nocken an den nachstehend beschriebenen Lam  penfassungen bestimmt sind.

   Das Gehäuse 1 besitzt  ferner in seiner unteren     Breitseite-ein    Belüftungsfen  ster     1d    und in seinen beiden Schmalseiten je ein       Entlüftungsfenster        1e    zur Wärmeableitung.  



       Vorne    ist das Gehäuse 1 dieses Leuchtmelders  durch einen Deckel abgeschlossen, welcher einen  Deckelrahmen 2 besitzt, der auf das Gehäuse 1     auf-          gepasst    ist und auf dessen vorderem Rand aufsitzt.  Dieser Deckelrahmen 2 ist am Gehäuse 1 durch zwei  in dieses eingreifende, an seinen Breitseiten sitzende  federnde Lappen 2a, welche je einen Sperrzahn 2b, der  in eine     Ausnehmung    1     f    in der betreffenden Breitseite  des Gehäuses 1 einrasten kann, aufweisen,     verrastet     festgehalten. Der     Deckelrahmen    2 besteht     zweck-          mässig    aus Kunststoff, z. B.

   Polystyrol, der durch  scheinend sein kann, zweckmässig aber     vollständig     lichtundurchlässig ist. Der Deckelrahmen 2 ist     vorne     durch ein in     ihn        eingesetztes    Fenster 3, welches die       Form    einer flachen Schale     aufweist,    abgeschlossen,  welches     mittels    einer an seinem vorderen Rand vor  gesehenen Kehle 3a in einen nach innen vorstehenden  Flansch 2c des Deckelrahmens 2 eingepasst ist.

   Die  Sichtfläche des aus klardurchsichtigem   Plexiglas    (eingetragene Marke) bestehenden Fensters 3 ist von  einem     innenseitig    an ihm angebrachten     facettierten     Rand 3b umgeben, damit die Sichtfläche bei der Be-         leuchtung    des Fensters 3 eine auffallend     glitzernde     Einfassung erhält.     In    das schalenförmige Fenster 3  ist, innerhalb des     facettierten    Randes 3a, eine Matt  scheibe 4 aus      < ;    Plexiglas   eingelegt, an deren Rück  seite eine Klarscheibe 5, ebenfalls aus   Plexiglas     >,     anliegt, auf welche eine gefärbte, vorzugsweise gelbe  Klarscheibe 6 folgt.

   Das Fenster 3, die Mattscheibe  4 und die Klarscheiben 5 und 6 sind im Deckelrah  men 2 durch einen Innenrahmen 7 gehalten, welcher  am hinteren Rand seiner Breitseiten je einen nach  aussen abstehenden,     federnden    Nocken 7a besitzt,  welche Nocken 7a beim Einschieben des Innenrah  mens 7 in den Deckelrahmen 2 in Schlitze 2d in den  Breitseiten des letzteren einrasten. Die Klarplatte 5  kann mit einer Beschriftung oder mit Schaltzeichen  versehen sein, welche bei nicht beleuchtetem Fenster  3 infolge der vor dieser Klarscheibe 5 liegenden Matt  scheibe 4 nicht sichtbar ist oder sind, und nur bei  Beleuchtung des Fensters 3 in Erscheinung tritt oder  treten.

   Nach Zurückdrücken der Sperrzähne 2b der  federnden Lappen 2a des Deckelrahmens 2 von aus  sen kann der     Deckelrahmen    2 mitsamt dem Fenster  3, den Scheiben 4, 5 und 6 und dem Innenrahmen 7  vom Gehäuse 1 abgenommen werden.  



  Die Lampenfassungen 8 für die Signallampen 9  dieses Leuchtmelders besitzen einen Fuss 8a von  rechteckigem     Grundriss,    welcher an zwei gegenüber  liegenden Seiten je einen Führungsnocken 8b besitzt,  welche Führungsnocken 8b in die Rasten l c     der     Führungsleisten 1 b des Gehäuses 1 passen. In den  Fuss 8a jeder Lampenfassung 8 sind die zwei     An-          schlussklemmen   <B>8e,</B> welche je mit einem abgefederten  Kontaktstift 8d versehen sind, eingesetzt.

   Die mit ih  ren Führungsnocken 8b in die Rasten 1 c der Trag  leisten     1b    des Gehäuses 1 eingreifenden, zwischen  den Tragleisten 1 b in das Gehäuse 1 hineinragenden  Lampenfassungen 8 werden durch ein am hinteren  Ende des Gehäuses 1 anliegendes und mittels vier  Schrauben 10 an diesem befestigtes rahmenartiges  Bodenstück 11 aus elektrisch isolierendem Material,  z. B. Polystyrol, festgehalten. Dieses Bodenstück 11  besitzt aussenseitig in seiner Längsmitte eine in seiner  Längsrichtung verlaufende Trennwand     11a,    welche  die zwei nach hinten vorstehenden     Anschlussklem-          men    8c voneinander trennt und so einen wirksamen  Schutz gegen Kurzschlüsse bildet.  



  Der beschriebene Leuchtmelder kann einzeln oder  in     beliebiger.    der Zahl der zu überwachenden Organe  entsprechender Anzahl in eine Schalttafel oder ein  Schaltpult eingebaut werden. Zu diesem Zwecke ist  in der Frontplatte der Schalttafel oder der     Pultplatte     des Schaltpultes eine entsprechende Öffnung vorgese  hen, in welche das Gehäuse 1 eines     Leuchtmelders          eingeschoben    wird.

   Jeder Leuchtmelder liegt mit dem  Flansch la seines Gehäuses an der Vorderseite der  Front- oder     Pultplatte    P an und wird an dieser durch  zwei an den Schmalseiten des Gehäuses 1     anliegende     Bügel 12 gehalten, deren vorderes Ende innenseitig  an der Front- oder     Pultplatte    P anliegt und deren hin  tere, rechtwinklig abgebogene Enden 12a je in einer           Ausnehmung        llb    des Bodenstückes 11 eingreifen  und in dieser mittels einer Schraube 12b befestigt  sind.

   Die vorderen Enden der Bügel 12     sind    mit       Vorteil    mit Längenmarken versehen, welche ein Ab  längen dieser Bügel 12 entsprechend der Dicke der  jeweiligen Front- oder     Pultplatte    P ohne zeitraubende  Messarbeit     ermöglichen.    Um bei zu einem Block     zu-          sammengefassten    Leuchtmeldern eine irreführende  Lichtwirkung aus dem Gehäuse 1 eines     Leuchtmel-          ders    in das Gehäuse eines diesem     benachbarten     Leuchtmelders zu vermeiden,

   sind die Entlüftungs  fenster     1e    des Gehäuses zweckmässig durch     innensei-          tig    desselben im Abstand von ihnen angeordnete oder  an den Bügeln 12 sitzende, in der Zeichnung nicht  dargestellte Abdeckungen abgeblendet.  



  Der beschriebene Leuchtmelder kann mit einer,  mit zwei oder mit drei Signallampen und entsprechend  mit einer, mit zwei oder mit drei Lampenfassungen  bestückt sein.  



  Ist der Leuchtmelder mit nur einer Signallampe  9 versehen, so wird deren Lampenfassung 8 so in  das Gehäuse 1 eingesetzt, dass die Führungsnocken  8b ihres Fusses 8a je in der mittleren Rast     1c    der  Tragleisten     1b    des Gehäuses 1 liegen. Die Glühlampe  9 wird dabei eingeschaltet, wenn ein Alarmkontakt,  der durch einen     Thermostaten,    ein Manometer oder  dergleichen betätigt wird, geschlossen wird und sie  leuchtet so lange, bis dieser Alarmkontakt wieder  geöffnet wird.

   Die elektrische Schaltungsanordnung  für die Signallampe 9 kann aber auch so ausgebildet  sein, dass beim     Schliessen    des Alarmkontaktes die  Signallampe im Blinklicht aufleuchtet, um dann,  wenn die erforderlichen Gegenmassnahmen getroffen  sind, auf Ruhelicht umgeschaltet zu werden und erst  auszulöschen, wenn das Überwachungsorgan den  Alarmkontakt wieder geöffnet hat.  



  Ist der Leuchtmelder mit zwei Signallampen 9  bestückt, so werden deren Lampenfassungen 8 so in  das Gehäuse 1 eingesetzt, dass die Führungsnocken  8b ihrer Füsse 8a beidseitig in den zweitäussersten  Rasten     1c    der beiden Tragleisten     1b    des Gehäuses 1  liegen. Zweckmässig werden dabei zwei Glühlampen  verschiedener Farben, z. B. rot und grün, verwendet.  Die elektrische Schaltungsanordnung kann dabei so  getroffen sein, dass beim Schliessen eines Alarmkon  taktes, welcher durch ein Überwachungsorgan, z. B.  einen Thermostaten, ein Manometer, einen Span  nungsmesser, betätigt wird, geschlossen wird, die rote  Signallampe aufleuchtet, die - die z.

   B. gelb gefärbte  Scheibe 6 ändert dies nicht wesentlich - die Sicht  fläche des Fensters 3 rot aufleuchten lässt.     Sind    hier  auf Massnahmen zur Rückführung der zu überwa  chenden Zustandsgrösse getroffen worden, wird ein       Quittierschalter    betätigt, der die rote Signallampe 9  ausschaltet und     dafür    die grüne Signallampe 9 ein  schaltet, welche nun so lange brennt     und    die Sicht  fläche des Fensters 3 grün aufleuchten lässt, bis die  zu überwachende Zustandsgrösse wieder den zulässi  gen     Wert    erreicht hat und der Alarmkontakt vom  Überwachungsorgan wieder unterbrochen wird.

      Ist der Leuchtmelder mit drei Signallampen 9  bestückt, so werden deren Fassungen 8 so in das  Gehäuse 1     eingesetzt,    dass die Führungsnocken 8b  ihrer Füsse 8a je in den äussersten und in den mitt  leren Rasten     1c    der Tragleisten     1b    des Gehäuses 1  liegen. Es werden dabei     zweckmässig    drei verschie  denfarbige Signallampen verwendet, vorzugsweise  eine rote, eine weisse und eine grüne. Alle oder  auch nur eine oder     zwei    Signallampen 9 können mit  einer     Blinkeinrichtung    versehen sein, um gegebenen  falls eine     auffälligere    Anzeige zu erhalten.

   Die elek  trische Schaltungsanordnung für die drei Signallam  pen und allenfalls eine mit dem Leuchtmelder kom  binierte akustische Signaleinrichtung kann     zweck-          mässig    so ausgebildet     sein,    dass sich z. B. der fol  gende Funktionsverlauf ergibt  1. Stufe: Beim     Schliessen    des durch das über  wachungsorgan, z. B. einen Thermostaten,     ein.    Ma  nometer, einen Spannungsmesser, betätigten Alarm  kontaktes wird die weisse Signallampe 9 im     Blinklicht     eingeschaltet und gleichzeitig ertönt das akustische  Signal, z. B. eine Hupe, eine Glocke. Die Sichtfläche  des Fensters 3 leuchtet gelb auf und ist dabei von  einer auffällig glitzernden Einfassung umgeben ;  2.

   Stufe : Das akustische Signal wird ausgeschaltet  und mittels eines     Quittierschalters    wird bewirkt, dass  die weisse Signallampe aus- und die rote     Signallampe     eingeschaltet wird. Die     Sichtfläche    des Fensters 3  leuchtet dabei trotz der gelb gefärbten Scheibe 6 rot  auf ;  3. Stufe: Es werden Massnahmen getroffen, um  die zu überwachende Zustandsgrösse     in    den zulässi  gen Grössenbereich zurückzubringen und die Gefahr  zu beheben. Durch eine weitere Schaltfolge wird da  bei die rote Signallampe aus- und wieder die weisse  Signallampe eingeschaltet, was bewirkt, dass die       Sichtfläche    des Fensters 3 gelb, aber nunmehr im  Ruhelicht aufleuchtet ;  4.

   Stufe : Wenn in der Folge die zu überwachende       Zustandsgrösse    wieder in den zulässigen     Grössenbe-          reich    zurückgebracht ist, wird durch das     überwa-          chungsorgan    der Alarmkontakt wieder unterbrochen  und dies bewirkt, dass die grüne Signallampe einge  schaltet wird, wodurch angezeigt wird, dass die Ge  fahr behoben ist und die Anlage wieder normal arbei  tet. Die grüne Signallampe wird hernach durch  Quittierung mittels eines Druckknopfschalters zum  erlöschen gebracht.  



  Die elektrische Schaltungsanordnung für die Si  gnallampen des Leuchtmelders und gegebenenfalls  die akustische Signaleinrichtung kann sehr vielgestal  tig ausgebildet sein und jedem vorkommenden Fall  angepasst werden, so dass die     überwachungsperson     an der Schalttafel oder am Schaltpult jederzeit ein  zuverlässiges Bild der Arbeitsweise der Fabrikations  anlage, des     Kraftwerkes,    der Rangieranlage oder der  gleichen ersieht und auf da oder     dort        auftretende     Gefahren sofort aufmerksam gemacht wird und recht  zeitig entsprechende Gegenmassnahmen     in    die Wege  leiten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Leuchtmelder für elektrische überwachungsanla- gen mit einer bis drei Signallampen, dadurch gekenn zeichnet, dass er ein Gehäuse (1) von rechteckigem Querschnitt besitzt, welches an seinem vorderen Ende einen nach aussen abstehenden Flansch (la) und in seinem hintersten Teil innen an seinen Breitseiten je eine Tragleiste (1b) besitzt, welche Tragleisten (lb) an ihrer nach aussen, d. h.
    nach hinten zu liegenden Seite je eine Reihe von Rasten (1c) für an den recht eckigen Grundriss aufweisenden Füssen (8a) der Lampenfassungen (8) an zwei einander gegenüber liegenden Seiten vorgesehene Führungsnocken (8b) aufweisen, welche zwischen den Tragleisten (1b) in das Gehäuse (1) hineinragenden Lampenfassungen (8) durch ein mittels Schrauben (10) am Gehäuse (1) befestigtes, rahmenartiges Bodenstück (11) aus elek trisch isolierendem Material, mit ihren Führungs nocken (8b) je in zwei einander gegenüberliegenden Rasten (1c) der Tragleisten (1b) liegend, im Gehäuse festgehalten sind, dass das Gehäuse (1)
    nach vorne durch einen an seiner Frontseite ein Fenster (3) auf weisenden, an ihm verrastet festgehaltenen Deckel abgeschlossen ist, und dass zur Befestigung des Ge häuses (1) mit allen in und an ihm angeordneten Tei len in einer dem Querschnitt des Gehäuses (1) ent sprechenden Öffnung der Frontplatte einer Schaltta fel oder der Pultplatte eines Schaltpultes, an deren Vorderseite der Flansch (la) des in die genannte öff- nung eingeschobenen Gehäuses (1) anzuliegen be stimmt ist, zwei an den Schmalseiten des Gehäuses (1) anliegende Bügel (12) vorgesehen sind,
    welche mit ihren vorderen Enden an der Rückseite der ge nannten Frontplatte der Schalttafel oder der Pult platte des Schaltpultes anzuliegen bestimmt sind und deren hintere, rechtwinklig abgebogene Enden (12a) in Ausnehmungen (11b) des Bodenstückes (11) ein greifen und in diesen mittels Schrauben (12b) be festigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Leuchtmelder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Gehäuse (1) nach vorne abschliessende Deckel einen auf das Gehäuse (1) pas senden Deckelrahmen (2) besitzt, welcher an seinen Breitseiten je einen in das Gehäuse (1) eingreifenden federnden Lappen (2a) aufweist, der mit einem Sperr zahn (2b) versehen ist, welcher in eine Ausnehmung (1f) in der betreffenden Breitseite des Gehäuses (1) einrastet und so den Deckelrahmen (2) am Ge häuse (1) festhält, dass in diesen Deckelrahmen (2) das Fenster (3) mittels einer an seiner vorderen Kante vorgesehenen Kehle (3a) in einen nach innen vorstehenden Flansch (2c) des Deckelrahmens (2) eingepasst eingesetzt ist, und dass hinter dem Fen ster eine Mattscheibe (4)
    und hinter dieser mindestens eine Klarscheibe (5, 6) angeordnet ist, wobei das Fenster (3) und die hinter diesem befindlichen Schei ben (4, 5, 6) im Deckelrahmen (2) durch einen In nenrahmen (7) gehalten sind, welcher hinten an zwei einander gegenüberliegenden Rändern je einen nach aussen abstehenden federnden Nocken (7a) aufweist, welche Nocken (7a) in in den entsprechenden Seiten flächen des Deckelrahmens (2) vorgesehene Schlitze (2e) einrasten. 2.
    Leuchtmelder nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fen ster (3) die Form einer flachen Schale besitzt, in welche die Mattscheibe (4) eingelegt ist, und einen facettierten Rand (3b) aufweist, welcher bei beleuch tetem Fenster (3) einen die von der Mattscheibe (4) bedeckte Sichtfläche des Fensters (3) umgebende glitzernde Einfassung erzeugt. 3. Leuchtmelder nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine hinter der Mattscheibe (4) angeordnete Klarscheibe (5) als Träger für eine Beschriftung dient und eine hinter dieser Klarscheibe (5) befindliche weitere Klarscheibe gefärbt ist. 4.
    Leuchtmelder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenstück eine in seiner Längsmittelebene liegende Trennwand (11a) besitzt, welche die nach hinten aus dem Bodenstück (11) vorstehenden Teile der Anschlussklemmen (8e) der Lampenfassungen (8) voneinander trennt. 5. Leuchtmelder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens zwei verschie denfarbigen Signallampen (9) bestückt ist.
CH7738959A 1959-08-25 1959-08-25 Leuchtmelder für elektrische Überwachungsanlagen CH366220A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2616207A1 (fr) * 1987-06-05 1988-12-09 Telemecanique Electrique Voyant economique

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FR2616207A1 (fr) * 1987-06-05 1988-12-09 Telemecanique Electrique Voyant economique

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