CH366368A - Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem - Google Patents
Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem FiltersystemInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/10—Coffee-making apparatus, in which the brewing vessel, i.e. water heating container, is placed above or in the upper part of the beverage containers i.e. brewing vessel; Drip coffee-makers with the water heating container in a higher position than the brewing vessel
- A47J31/103—Coffee-making apparatus, in which the brewing vessel, i.e. water heating container, is placed above or in the upper part of the beverage containers i.e. brewing vessel; Drip coffee-makers with the water heating container in a higher position than the brewing vessel with a siphon in the water heating container
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Description
Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem. Be kanntlich versteht man unter der Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem das übergiessen von in einem Filtergefäss befindlichen Kaffeepulver mit heissem Wasser. Spezielle Verbreitung haben die keramischen Filtergefässe mit Filterpapiereinlage erlangt. Die Vor teile dieser Art Kaffeezubereitung sind sehr mannig faltig und beruhen im wesentlichen auf den folgenden Grundlagen.
Das Kaffeepulver kann fein, mehlartig gemahlen werden, und es ergibt sich damit eine günstigere Ausnützung als bei grober Mahlung. Die Berührungszeit des Wassers mit dem Kaffeepulver beträgt etwa 3 Minuten, so dass noch keine bedeu tende Menge, die Verdauung hemmende Gerbsäure herausgelöst werden kann. Der Kaffee bleibt durch Verwendung eines Papierfilters satzfrei, so dass ein nachträgliches Herauslösen von Gerbsäure und Bitter stoffen im Kaffee vermieden wird. Der Kaffee kommt nicht mit geschmackbeeinflussenden Teilen, wie z. B. Metall, in Berührung.
Das Kaffeezubereitun,gsverfahren nach dem Filter system hat jedoch den Nachteil, dass es für die Bedie nung umständlich ist, da unter mehreren Malen heisses Wasser in das Filtergefäss nachgegossen werden muss. Wird dieses Nachgiessen des Wassers nicht häufig vorgenommen, so läuft man Gefahr, dass die Zube reitungszeit und damit die Berührungszeit des Wassers mit dem Kaffee zu lang wird und zuviel verdauungs hemmende Gerbsäure in den Kaffee gelangt. Die Qualität des Kaffees wird also beträchtlich durch die Art und Weise des Begiessens beeinflusst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen. Dies geschieht erfindungsge mäss durch mindestens einen in das Filtergefäss ein tauchenden Schwimmer, welcher ein Abschlussorgan für die Zuleitung von heissem Wasser aus einem Wassergefäss in das Filtergefäss betätigt, um den Zu fluss von heissem Wasser in das Filtergefäss auf an nähernd konstantem Niveau im Filtergefäss zu regu lieren.
Zweckmässigerweise kann der Schwimmer un mittelbar unterhalb am Wassergefäss angebracht und das Wassergefäss mit angebautem Schwimmer vor zugsweise auf das Filtergefäss gestellt werden. Da die Erwärmung des Kaffeewassers unmittelbar vor dem Übergiessen erfolgen muss, kann,das Wassergefäss auch mit einer elektrischen Beheizung versehen werden. Um ferner keine Geschmackbeeinflussung des Kaffees durch den Schwimmer zu erhalten, kann der Schwim mer aus entsprechendem Material, z.
B. aus Glas oder Kunststoff, hergestellt werden.
In der Zeichnung ist in einem teilweisen Vertikal schnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes schaubildlich dargestellt.
Auf einem keramischen Kaffeekrug 1 ist ein in dieser Art häufig gebrauchtes keramisches Filtergefäss 2 gestellt. In das Filtergefäss 2 ist ein Papierfilter 3 eingelegt, der auch eine Menge Kaffeepulver 4 ent hält. Auf das Filtergefäss 2 ist ein Wassergefäss 5 aufgesetzt. Das Wassergefäss 5 ist mit einer für die Kaffeezubereitung gewünschten Wassermenge 6 ge füllt und mit einem Deckel 7 mit Verschluss 8 nach oben abgeschlossen. Das Wassergefäss 5 ist über eine .
elektrische Zuleitung 9, die durch -einen Griff 10 ein- geführt ist, mit einer elektrischen Heizspirale 11 aus gerüstet. Ein Schwimmer 12 aus Kunststoff hat in der Mitte einen mit drei Rippen 13 gehaltenen Ventil kegel 14. Bei gehobenem Schwimmer 12 wird durch den Ventilkegel 14 der tieferliegende Ausgang eines Röhrchens 15 geschlossen.
Durch das Einschalten der elektrischen Beheizung mit der Heizspirale 11 erhitzt sich das Wasser 6 @ im Wassergefäss 5. Der entstehende, durch eine vorge- sehene kleine Öffnung 16 im Deckel 7 begrenzte Überdruck über den Wasserspiegel drückt das heisse Wasser durch -das Röhrchen 15 auf das Kaffeepulver 4 im Filtergefäss 2. Das ansteigende Kaffeeniveau im Filtergefäss 2 :hebt den Schwimmer 12 und der Ventilkegel 14 schliesst den Ausgang des Röhrchens 15 und damit die Wasserzufuhr ab.
Sobald wieder Kaffee durch das Filterpapier 3 in den Kaffeekrug 1 abgeflossen ist, senkt sich der Schwimmer 12, so dass wieder neues Wasser in das Filtergefäss 2 nachfliessen kann. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis kein Wasser mehr im Wassergefäss 5 ist. Der elektrische Strom wird dann durch einen nicht eingezeichneten Tempe raturbegrenzer unterbrochen. Das Ansprechen des Begrenzers kann auch zum Aufleuchten oder Ablö- sehen einer Signallampe, die damit anzeigt, wenn die selbsttätig funktionierende Kaffeezubereitung fertig ist, benützt werden.
Es ist auch denkbar, dass das Wassergefäss neben dem Filtergefäss auf den Tisch gestellt wird und mit einer Verbindungsleitung mit dem Schwimmer auf dem Filtergefäss verbunden ist. Das heisse Wasser kann unter entsprechend begrenzter Ausnützung des Dampfdruckes im Wassergefäss zum Schwimmer ge hoben werden. Die Begrenzung des Dampfdruckes ist zur Sicherstellung der Schwimmerfunktion erforder- lich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem, gekennzeichnet durch mindestens einen in das Filtergefäss eintauchenden Schwimmer, welcher ein Abschlussorgan für die Zuleitung von heissem Wasser aus einem Wassergefäss in das Filtergefäss betätigt, um den Zufluss von heissem Wasser in das Filtergefäss auf annähernd konstantem Niveau im Fil tergefäss zu regulieren. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwimmer unmittelbar an dem auf das Filtergefäss aufsetzbaren Wassergefäss ange ordnet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in das Wassergefäss eine elektrische Heizung eingebaut ist, um das vom Wassergefäss zum Filtergefäss fliessende Wasser zu erhitzen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwimmer aus einem den Kaffeegeschmack nicht beeinflussenden Material, wie Glas oder Kunststoff, besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6762658A CH366368A (de) | 1958-12-22 | 1958-12-22 | Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH6762658A CH366368A (de) | 1958-12-22 | 1958-12-22 | Vorrichtung für die Kaffeezubereitung nach dem Filtersystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366368A true CH366368A (de) | 1962-12-31 |
Family
ID=4528119
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366368A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1908379A1 (de) * | 2006-10-02 | 2008-04-09 | Pi-Design Ag | Kaffeemaschine |
-
1958
- 1958-12-22 CH CH6762658A patent/CH366368A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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