CH366426A - Hydraulische Dämpfungsvorrichtung - Google Patents
Hydraulische DämpfungsvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/10—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
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Description
-Hydraulische Dämpfungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine hydraulische Dämp- fungsvorrichtung, wie solche etwa an lastabhängig regelnden Ventilen von Luftfederungen verwendet werden.
Diese Vorrichtungen haben in, einer ge bräuchlichen Ausführungsform :einen waagrechten Dämpfungszylinder, dessen gegen Verdrehen gesicher- ter Kolben über seitlich angreifende Mittel bewegt wird und dessen zu beiden Seiten des Kolbens liegende Endkammern über eine hinsichtlich ihres Durchgangs querschnitts einstellbare Drosselleitung miteinander verbunden sind.
Diese Dämpfungs.vorrichtungen arbeiten unbefriedigend, wenn die Dämpfungsflüssig keit Luft enthält oder wenn in den Endkammern des Dämpfungszylinders Luftpolster entstehen,. Es russ deshalb für eine ständige und gute Entlüftung der Dämpfungsflüssgkeit gesorgt werden.
Um dieses Ziel bei der angegebenen Bauart ohne teure zusätzliche Mittel zu erreichen, enthält nach der Erfindung der Dämpfungskol@ben oben eine durchgehende Längsöff nung sowie eine diese Längsöffnung kreuzende, senk rechte, mindestens oben offene Queröffnung, die mit Spiel einen mit den Antriebsmitteln verbundenen Zapfen umfasst,
wobei dieser mit seiner Umfangs fläche je nach Belastungsrichtung eine der einander gegenüberliegenden Mündungen der Längsöffnung in die Queröffnung abdeckt, die andere aber frei lässt.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Teilschnitt d eser Vorrichtung und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-1I der Fig. 1.
In dem Gehäuse 1 befindet sich eine durch gehende, waagrechte, zylindrische, an ihren beiden Enden mittels Schraubstopfen 2, 3 abgeschlossene Bohrung 4. Ein in ihr laufender Kolben 5 trennt sie in zwei durch eine Drosselleitung verbundene Kam- mern 6, 7.
Die Drosselleitung besteht aus zwei in der Zylinderwandung verlaufenden, bei 8 bzw. 9 (Fig. 1) von je einer der Zylinderkammern 6, 7 ausgehenden Bohrungen 10, 11 (Fig. 2), die an einer von aussen mittels einer Schraube 12 regelbaren Drosselstelle 13 zusammenkommen:.
Der Kolben hat in seiner Mitte eine senkrechte, durchgehende Bohrung 14. Diese kreuzen: nahe der oberen Mantellinle des Kolbens und parallel zu ihr laufende, die Kolbenendflächen verbindende, durch gehende Bohrungen 15, 16, die sich bei ihren ein- ander gegenüberliegenden Mündungen 17,
18 in die Bohrurig 14 stak verengen.. Die Bohrungen 15, 16 liegen höher als die Drosselbohrungen: 10, 11.
In der Bohrung 14 steckt mit ziemlich grossem Spiel ein zylindrischer Zapfen 19. Sein unteres, bal- liges Ende 20 gleitet auf der Wand der Bohrung 4, in die hier, im Bewegungsbereich der Bohrung 14, eine flache Nut 21 eingedreht ist.
Die Nut 21 könnte auch in einem entsprechenden Teil der Mantelfläche des Kolbens 5 angebracht sein oder es könnten auch Kolben und Zylinder zugleich mit einer Nut versehen sein. Das obere Ende des Zapfens 19 ragt mit einem flachen Ansatz 2.2 aus dem Kolben nach oben heraus.
Dieser Ansatz 22 greift als Mitnehmer in Antriebs mittel ein, die in einem sich an die Zylinderbohrung 4 mit der Nut 21 als Erweiterung anschliessenden Ge häuseraum 23 oberhalb der Zylinderbohrung 4 unter gebracht sind. o Der Raum 23 ist im wesentlichen zylindrisch.
Seine Achse steht senkrecht zu der lotrechten Ebene durch,die Achse der Bohrung 4; sie liegt also waag- recht. Der Raum 23 ist von aussen durch eine kreis runde, durch :
einen (in nicht dargestellter Weise) fest geschraubten Deckel 24 verschlossene Einbauöffnung 25 im Gehäuse 1 zugänglich. Eine in, Bohrungen, 26, 27 in Ansätzen <B>28,29</B> am Deckel 24 bzw. an der ge genüberliegenden Gehäusewandung gelagerte Welle 30 trägt eine mit ihr staun verbundene Mitnehmerscheibe 31.
Die Welle 30 ist durch einen zwischen die Stirn- flächen 32, 33 der Ansätze 28, 29 passenden Naben teil 34 der Scheibe 31 in axialer Richtung festgelegt. Die auf beiden Seiten aus dem Gehäuse 1 heraus ragenden Enden 35, 36 der Welle 30 sind mit Kerb verzahnungen 37, 38 versehen; auf sie können wahl weise irgendwelche (nicht wiedergegebene), z.
B. mit einer Fahrzeugachse verbundene Antriebsmittel auf gesetzt werden.. An den Aussenseiten der Lagerboh- rungen 26, 27 und am Rand des Deckels 24 sind übliche Dichtungsmittel 39, 40; 41 gegen das Durch treten von Öl angeordnet.
Die Mitnehmerscheibe 31 hat einen zylindrischen Randteil 42, der an seiner untersten Stelle einen axial gerichteten Schlitz 43 besitzt.
In diesen Schlitz ragt der Ansatz 22 des Zapfens 19 hinein. Ein seitliches Ausweichen des Ansatzes 22 und damit ein Verdre- het des Kolbens 5 werden verhindert einerseits durch den Speichenteil 44 der Mitnehmersaheibe 31 und anderseits durch eine kurze,
in das Innere der Mitnehmerscheibe 31 frei hineinragende Rippe 45 am Gehäusedeckel 24.
Die Bohrung 4 mit den Drosselbohrungen 10, 11 und der Raum 23 bis zur Mitte der Achse 30 sind mit 41 .gefüllt. Der letztere dient insoweit als Vor- rats-,und Ausgleichsraum.
Die beschriebene Dämpfungsvarrichtung arbeitet nun wie folgt: Durch die oben erwähnten, nicht wiedergegebe nen Antriebsmittel kann die Welle 30 und damit auch die Mitnehmerschcibe 31 beispielsweise entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Dann schiebt der mit seinem Ansatz 22 in, die Scheibe 31 eingreife.ude Zapfen 19 den; Kolben 5 nach rechts.
Er neigt sich, dabei. mit seiner Umfangsfläche 46 die Mündung 18 der Bohrung 16 verschliessend und die Mündung 17 der Bohrung 15 freigebend, in seiner Bohrung 14 ein wenig nach rechts.
Bei seinem Rechtshub russ der Kolben 5 Flüssig keit aus der Kammer 7 verdrängen. Diese kann nur über die Drosselbohrungen 11, 10 in. die Kammer 6 unter erheblichem Widerstand abfliessen, denn die Bohrung 16 ist geschlossen. Der Rechtshub des Kol bens wird also gedämpft und die in der rechten Kam mer 7 vorhandene Flüssigkeit gegebenenfalls kompri miert.
In die linke Kammer 6 strömt in diesem Fall entsprechend der Raumvergrösserung nicht nur über die Drosselbohrungen 11, 10, sondern auch über die offene Bohrung 15 aus der Vorratskammer 23 Flüs- sigkeit nach, so dass auf alle Fälle ein Lufteintritt vermieden ist.
Bei der Bewegungsumkehr des Kol bens 5, das heisst beim öffnen der Bohrung 16, ent spannt sich dann der Druck in der Kammer 7 über diese Bohrung, wobei zuerst gegebenenfalls angesam- melte Luftmengen austreten.
Diese Vorgänge wieder holen sich fortlaufend und abwechselnd für beide Zylinderendkammern 7 und 6, so dass diese stets selbsittätig entlüftet werden und unerwünschter Luft eintritt verhindert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hydraulische Dämpfungsvorrichtung mit waag rechtem Dämpfungs:zylinder, dessen gegen Verdrehen gesicherter Kolben über seitlich angreifende Mittel bewegt wird und dessen Endkammern. über eine hin sichtlich ihres Durchgangsquerschnitts einstellbare Drosselleitung verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass der Kolben oben eine durchgehende Längs öffnung sowie eine diese Längsöffnung kreuzende,senkrechte, mindestens oben offene Queröffnung hat, die mit Spiel einen mit den Antriebsmitteln ver- bundenen Zapfen umfasst, wobei dieser mit seiner Umfangsfläche je nach Belastungsrichtung eine der einander gegenüberliegenden Mündungen der Längs- öffnung in die Queröffnung abdeckt, die andere aber frei lässt.UNTERANSPRÜCHE 1. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zylinderendkam- mern (6, 7) verbindende Drosselleitung 10, 11) tiefer liegt als die Längsöffnung (15, 16) im Dämpfungs- kolben (5).2. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nach oben gerichtete Ende der Queröffnung (14) des Kolbens (5) in eine Dämpfungsflüssigkeit ent- haltende Vorratskammer (23) mündet.3. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, d'ass die durchgehende Quer öffnung (14) des Kolbens (5) unten in eine Ringnut (21) im Kolbenmantel und/oder in der gegenüberlie genden Zylinderwandung mündet, die mit der Vor ratskammer (23) ständig verbunden ist.4. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratskammer (23) eine vom Kolbenmantel aus gehende Erweiterung des Zylindergehäuses (1) ist, die auch die Antriebsmittel für den Dämpfungskolben (5) aufnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1958
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