CH366426A - Hydraulische Dämpfungsvorrichtung - Google Patents

Hydraulische Dämpfungsvorrichtung

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CH366426A
CH366426A CH6664458A CH6664458A CH366426A CH 366426 A CH366426 A CH 366426A CH 6664458 A CH6664458 A CH 6664458A CH 6664458 A CH6664458 A CH 6664458A CH 366426 A CH366426 A CH 366426A
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piston
damping
damping device
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opening
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CH6664458A
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Vielmo Oskar
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Bosch Gmbh Robert
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    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/10Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
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Description


      -Hydraulische        Dämpfungsvorrichtung       Die Erfindung     betrifft    eine hydraulische     Dämp-          fungsvorrichtung,    wie solche etwa an     lastabhängig     regelnden Ventilen von Luftfederungen verwendet  werden.

   Diese Vorrichtungen     haben        in,    einer ge  bräuchlichen Ausführungsform :einen waagrechten       Dämpfungszylinder,    dessen gegen Verdrehen     gesicher-          ter        Kolben    über seitlich angreifende Mittel bewegt wird  und     dessen    zu beiden Seiten des     Kolbens    liegende  Endkammern über eine hinsichtlich ihres Durchgangs  querschnitts     einstellbare        Drosselleitung        miteinander     verbunden sind.

   Diese     Dämpfungs.vorrichtungen     arbeiten     unbefriedigend,    wenn die     Dämpfungsflüssig          keit    Luft enthält oder wenn in den     Endkammern    des       Dämpfungszylinders    Luftpolster entstehen,. Es russ  deshalb für     eine    ständige und gute     Entlüftung    der       Dämpfungsflüssgkeit    gesorgt werden.

   Um dieses Ziel  bei der     angegebenen    Bauart ohne     teure        zusätzliche     Mittel zu erreichen,     enthält        nach    der     Erfindung    der       Dämpfungskol@ben    oben eine     durchgehende    Längsöff  nung sowie eine diese Längsöffnung     kreuzende,    senk  rechte,     mindestens    oben     offene        Queröffnung,    die mit  Spiel einen mit den Antriebsmitteln     verbundenen     Zapfen umfasst,

   wobei dieser mit seiner Umfangs  fläche je nach Belastungsrichtung eine der einander  gegenüberliegenden Mündungen der Längsöffnung in  die Queröffnung abdeckt, die andere aber frei lässt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der  Erfindung ist in der Zeichnung     dargestellt.    Es     zeigt          Fig.    1 einen Teilschnitt d     eser        Vorrichtung    und       Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie     11-1I    der       Fig.    1.  



  In dem Gehäuse 1 befindet sich eine durch  gehende, waagrechte, zylindrische, an ihren beiden  Enden mittels     Schraubstopfen    2, 3 abgeschlossene  Bohrung 4. Ein in ihr     laufender    Kolben 5     trennt    sie  in zwei durch eine     Drosselleitung        verbundene        Kam-          mern    6, 7.

   Die     Drosselleitung    besteht aus zwei in der         Zylinderwandung    verlaufenden,     bei    8     bzw.    9     (Fig.    1)  von je     einer    der     Zylinderkammern    6, 7 ausgehenden       Bohrungen    10, 11     (Fig.    2), die an     einer        von    aussen  mittels einer Schraube 12     regelbaren        Drosselstelle    13       zusammenkommen:.     



       Der    Kolben hat in seiner     Mitte    eine senkrechte,  durchgehende Bohrung 14. Diese     kreuzen:    nahe der       oberen        Mantellinle    des     Kolbens    und     parallel    zu ihr  laufende,     die        Kolbenendflächen        verbindende,    durch  gehende Bohrungen 15, 16, die sich bei     ihren        ein-          ander        gegenüberliegenden    Mündungen 17,

   18 in die       Bohrurig    14     stak    verengen.. Die     Bohrungen    15, 16       liegen    höher als die     Drosselbohrungen:    10, 11.  



  In der Bohrung 14 steckt mit     ziemlich        grossem     Spiel     ein        zylindrischer    Zapfen 19.     Sein    unteres,     bal-          liges    Ende 20 gleitet auf der Wand der     Bohrung    4,  in die hier, im     Bewegungsbereich    der Bohrung 14,  eine flache Nut 21 eingedreht ist.

   Die Nut 21 könnte  auch in einem     entsprechenden    Teil der     Mantelfläche     des Kolbens 5     angebracht    sein oder es könnten auch       Kolben        und        Zylinder    zugleich mit     einer        Nut        versehen     sein. Das obere Ende des Zapfens 19 ragt     mit        einem     flachen Ansatz 2.2 aus dem     Kolben    nach oben heraus.

    Dieser Ansatz 22 greift als     Mitnehmer    in Antriebs  mittel ein, die in     einem    sich an die     Zylinderbohrung    4  mit der Nut 21 als     Erweiterung        anschliessenden    Ge  häuseraum 23 oberhalb der     Zylinderbohrung    4 unter  gebracht sind.     o     Der Raum 23 ist im wesentlichen zylindrisch.

    Seine Achse steht     senkrecht    zu der     lotrechten    Ebene       durch,die    Achse der Bohrung 4; sie liegt also     waag-          recht.        Der    Raum 23 ist von aussen     durch        eine    kreis  runde,     durch    :

  einen (in     nicht    dargestellter     Weise)    fest  geschraubten Deckel 24     verschlossene        Einbauöffnung     25 im Gehäuse 1     zugänglich.    Eine     in,        Bohrungen,    26,  27 in     Ansätzen   <B>28,29</B> am Deckel 24 bzw. an der ge  genüberliegenden Gehäusewandung gelagerte Welle 30      trägt eine     mit        ihr        staun    verbundene     Mitnehmerscheibe     31.

   Die Welle 30 ist durch einen zwischen die     Stirn-          flächen    32, 33 der Ansätze 28, 29 passenden Naben  teil 34 der     Scheibe    31 in axialer     Richtung        festgelegt.     Die auf beiden Seiten aus     dem    Gehäuse 1 heraus  ragenden Enden 35, 36 der Welle 30 sind mit Kerb  verzahnungen 37, 38 versehen; auf sie können wahl  weise irgendwelche (nicht     wiedergegebene),    z.

   B. mit       einer        Fahrzeugachse    verbundene     Antriebsmittel    auf  gesetzt     werden..    An den     Aussenseiten    der     Lagerboh-          rungen    26, 27 und am Rand     des        Deckels    24 sind  übliche     Dichtungsmittel    39, 40; 41 gegen das Durch  treten von Öl     angeordnet.     



  Die     Mitnehmerscheibe    31 hat einen     zylindrischen     Randteil 42,     der        an    seiner untersten     Stelle        einen    axial       gerichteten    Schlitz 43 besitzt.

   In     diesen        Schlitz    ragt  der Ansatz 22 des Zapfens 19     hinein.    Ein     seitliches     Ausweichen des     Ansatzes    22 und damit ein     Verdre-          het    des     Kolbens    5 werden verhindert     einerseits     durch den Speichenteil 44 der     Mitnehmersaheibe    31  und     anderseits        durch        eine        kurze,

      in das Innere der       Mitnehmerscheibe    31     frei        hineinragende    Rippe 45  am Gehäusedeckel 24.  



  Die Bohrung 4 mit den     Drosselbohrungen    10, 11  und der Raum 23 bis zur Mitte der Achse 30     sind     mit 41     .gefüllt.    Der     letztere    dient insoweit     als        Vor-          rats-,und        Ausgleichsraum.     



  Die beschriebene     Dämpfungsvarrichtung    arbeitet  nun wie folgt:       Durch    die oben     erwähnten,    nicht wiedergegebe  nen Antriebsmittel kann die     Welle    30 und damit auch  die     Mitnehmerschcibe    31 beispielsweise entgegen dem       Uhrzeigersinn    gedreht     werden.    Dann schiebt der mit  seinem     Ansatz    22     in,    die Scheibe 31     eingreife.ude     Zapfen 19 den; Kolben 5 nach rechts.

   Er neigt     sich,          dabei.    mit seiner     Umfangsfläche    46 die Mündung 18  der Bohrung 16 verschliessend und die Mündung 17  der Bohrung 15 freigebend, in seiner Bohrung 14 ein  wenig     nach    rechts.  



  Bei     seinem        Rechtshub    russ     der        Kolben    5 Flüssig  keit aus der Kammer 7     verdrängen.    Diese kann nur  über die     Drosselbohrungen    11, 10     in.    die Kammer 6  unter erheblichem Widerstand     abfliessen,    denn die  Bohrung 16 ist geschlossen. Der     Rechtshub    des Kol  bens wird also     gedämpft    und die in der     rechten    Kam  mer 7 vorhandene     Flüssigkeit        gegebenenfalls    kompri  miert.

   In die     linke    Kammer 6 strömt in diesem Fall  entsprechend der Raumvergrösserung nicht nur über die       Drosselbohrungen    11, 10,     sondern    auch über die  offene Bohrung 15 aus der     Vorratskammer    23 Flüs-         sigkeit    nach, so dass auf alle     Fälle    ein Lufteintritt       vermieden    ist.

   Bei der     Bewegungsumkehr    des Kol  bens 5, das     heisst    beim öffnen der     Bohrung    16, ent  spannt sich     dann    der Druck in der     Kammer    7 über  diese Bohrung, wobei zuerst     gegebenenfalls        angesam-          melte    Luftmengen austreten.

   Diese Vorgänge wieder  holen sich     fortlaufend    und     abwechselnd    für beide       Zylinderendkammern    7 und 6, so dass diese stets       selbsittätig        entlüftet    werden und     unerwünschter    Luft  eintritt verhindert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Dämpfungsvorrichtung mit waag rechtem Dämpfungs:zylinder, dessen gegen Verdrehen gesicherter Kolben über seitlich angreifende Mittel bewegt wird und dessen Endkammern. über eine hin sichtlich ihres Durchgangsquerschnitts einstellbare Drosselleitung verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass der Kolben oben eine durchgehende Längs öffnung sowie eine diese Längsöffnung kreuzende,
    senkrechte, mindestens oben offene Queröffnung hat, die mit Spiel einen mit den Antriebsmitteln ver- bundenen Zapfen umfasst, wobei dieser mit seiner Umfangsfläche je nach Belastungsrichtung eine der einander gegenüberliegenden Mündungen der Längs- öffnung in die Queröffnung abdeckt, die andere aber frei lässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zylinderendkam- mern (6, 7) verbindende Drosselleitung 10, 11) tiefer liegt als die Längsöffnung (15, 16) im Dämpfungs- kolben (5).
    2. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nach oben gerichtete Ende der Queröffnung (14) des Kolbens (5) in eine Dämpfungsflüssigkeit ent- haltende Vorratskammer (23) mündet.
    3. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, d'ass die durchgehende Quer öffnung (14) des Kolbens (5) unten in eine Ringnut (21) im Kolbenmantel und/oder in der gegenüberlie genden Zylinderwandung mündet, die mit der Vor ratskammer (23) ständig verbunden ist.
    4. Dämpfungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratskammer (23) eine vom Kolbenmantel aus gehende Erweiterung des Zylindergehäuses (1) ist, die auch die Antriebsmittel für den Dämpfungskolben (5) aufnimmt.
CH6664458A 1957-12-07 1958-11-27 Hydraulische Dämpfungsvorrichtung CH366426A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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