CH366431A - Getriebe mit zwei Zentralrädern und Zwischenrädern und mit Doppel-Schrägverzahnung dieser Räder - Google Patents

Getriebe mit zwei Zentralrädern und Zwischenrädern und mit Doppel-Schrägverzahnung dieser Räder

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CH366431A
CH366431A CH6798958A CH6798958A CH366431A CH 366431 A CH366431 A CH 366431A CH 6798958 A CH6798958 A CH 6798958A CH 6798958 A CH6798958 A CH 6798958A CH 366431 A CH366431 A CH 366431A
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Description


  Getriebe mit zwei     Zentralrädern    und Zwischenrädern  und mit     Doppel-Schrägverzahnung    dieser Räder    Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit zwei Zen  tralrädern und Zwischenrädern und mit     Doppel-          Schrägverzahnung    dieser Räder.  



  Es sind seit langem     Getriebe    vorliegender Art,  z. B. Planetengetriebe, mit     Doppelschrägverzahnung     der Räder bekannt. Sie fanden ihre Einführung in  den allgemeinen Gebrauch erst dann, als es bekannt  wurde, sie mit selbsttätigem     Zahndruckausgleich    zu  versehen und dabei     mindestens    eines der Zentral  räder in der Weise geteilt auszubilden, dass der Zahn  druckausgleich in jeder der Pfeilhälften unabhängig  von der anderen erfolgen kann. Diese Getriebe mit  Pfeil- oder, wie sie auch bezeichnet wird, Doppel  schrägverzahnung, haben sich in die Praxis auch für  hohe und höchste Leistungen und Drehzahlen erfolg  reich eingeführt.

   Allerdings waren sie bisher mit der  verhältnismässig     komplizierten    und deshalb auch  teuren Konstruktion der jeweils geteilten Zentralrad  gruppe belastet.  



  Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein  derartiges Getriebe so zu bauen, dass diese Nach  teile vermieden werden, und dass eine kompaktere,  einfachere und daher auch in der Herstellung billigere  Bauart solcher Getriebe ermöglicht wird.  



       Erfindungsgemäss    wird die Aufgabe dadurch ge  löst, dass die     Zahnschrägungswinkel    der Pfeil  hälften verschieden gross sind.  



  Die Anwendung dieses Gedankens auf Getriebe  vorliegender Art bringt für diese besondere Vor  teile, welche nachstehend anhand der beiliegenden  Abbildung erläutert werden sollen, die zwei Aus  führungsbeispiele der Erfindung in schematischer  Darstellung zeigen.  



  Es stellen dar:         Fig.    1 einen     Axialschnitt,    teilweise in Ansicht,  durch ein erfindungsgemäss ausgebildetes     Planeten-          oder        Umlaufrädergetriebe,          Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch ein erfindungs  gemäss ausgebildetes Standgetriebe.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 ein umlaufender Planeten  träger bezeichnet, der mittels zweier Lager 2 und 3  in einem Gehäuse 4 drehbar gelagert ist. In dem       Planetenradträger    1, dessen axiale Lage mittels des  Lagers 3 festgelegt ist, sind auf     Lagerbolzen    5       Umraufräder    6 drehbar gelagert, von denen eines  teilweise im Schnitt dargestellt ist. Die Umlaufräder  6 stehen einerseits im     Zahneingriff    mit dem inne  ren Zentralrad 7, welches in an sich bekannter Weise       ungelagert    und mit der Welle 8     mittels    einer gelen  kigen Kupplung 9 drehfest, aber sonst gelenkig ver  bunden ist.

   Anderseits stehen die Umlaufräder 6 im       Zahneingriff    mit dem äusseren     Zentralrad    10, wel  ches seinerseits mit dem sein Drehmoment aufneh  menden Teil, in diesem Falle mit dem Gehäuse 4,  drehfest, aber gelenkig verbunden ist, und zwar im  Falle dieses Beispiels mittels einer doppelten Zahn  kupplung 11. Auch die gelenkige Kupplung 9 ist hier  in an sich bekannter und bewährter Weise als dop  pelte Zahnkupplung dargestellt, welche auch axiale  Verschiebungen des     inneren        Zentralrades    7 zulässt.

    Die Zahnräder dieses     Umlaufrädergetriebes    sind mit  Pfeil- oder     Doppelschrägverzahnung    versehen, und  zwar ist die eine, breitere     Pfeilhälfte    12 mit einer auch  sonst bei     doppelschrägverzahnten    Getrieben üblichen  Zahnschräge versehen, während die andere, weniger  breite     Pfeilhälfte    13 mit einem     wesentlich    grösseren       Zahnschrägungswinkel    versehen ist.

   Bei dem in     Fig.    1  dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Umlauf  räder 6 und das     innere        Zentralrad    7 einteilig aus-      gebildet, während das äussere Zentralrad 10 in die  beiden     Pfeilhälften    aufgeteilt ist, wobei die     Pfeil-          hälfte    14 mit der     Pfeilhälfte    12 der Umlaufräder 6,  die andere     Pfeilhälfte    15 mit der Pfeilhälfte 13 der  Umlaufräder 6 in Eingriff steht. Die beiden Hälf  ten des äusseren     Zentralrades    10 werden     beim    Zu  sammenbau des Getriebes zu einer Einheit verbun  den.  



  Gemäss     Fig.    2 ist der     Zwischenradträger    16 fest  mit dem Gehäuse 17 verbunden. In dem Träger 16  sind in bekannter Weise     die    Zwischenräder 18 auf       Lagerbolzen    19 drehbar gelagert. Sie stehen einer  seits in     Zahneingriff    mit dem inneren Zentralrad  20, anderseits mit dem äusseren Zentralrad 21.

   Das  innere Zentralrad 20 äst in bekannter Weise     unge-          lagert    ausgebildet und ist mit dem ihm in Verbin  dung stehenden Teil, in diesem Falle mit der Welle  22, drehfest, aber gelenkig verbunden; diese gelen  kige Verbindung wird im vorliegenden Beispiel mit  tels einer doppelten Zahnkupplung 23 bewerkstel  ligt, welche auch     axiale    Verschiebungen des inneren  Zentralrades 20 zulässt. Das äussere Zentralrad 21  ist mit dem sein Drehmoment aufnehmenden Teil,  in diesem Falle mit der Welle 24, mittels einer dop  pelten Zahnkupplung 25 gelenkig verbunden.

   Die  Welle 24 ist mittels zweier Lager 25 und 26 gela  gert, wobei die axiale Lage der Welle 24 mittels des  Lagers 25 festgelegt ist.     Die    Zahnräder 18, 20 und  21 sind wie im Beispiel der     Fig.    1 mit Doppelschräg  verzahnung versehen, welche in den beiden Pfeilhälf  ten verschieden grosse     Schrägungswinkel    aufweist,  und     zwar    ist die eine, breitere     Pfeilhälfte    27 mit  einem auch sonst bei Pfeilverzahnungen üblichen       Schrägungswinkel    versehen, während die andere,  weniger breite     Pfeilhälfte    28 einen wesentlich grö  sseren     Zahnschrägungswinkel    aufweist.

   Wie im Falle  des Ausführungsbeispiels nach     Fig.    1 sind die Zwi  schenräder 18 und das innere Zentralrad 20 un  geteilt ausgebildet, während das äussere Zentralrad  21 in die     beiden        Pfeilhälften    aufgeteilt ist, die je  doch mittels Schrauben 29 zu einer Einheit verbun  den sind.  



  Sowohl in dem Beispiel der     Fig.    1 wie in dem  der     Fig.    2     sind    die Planeten- oder Zwischenräder 6  bzw. 18 mit seitlichem Spiel     gelagert,    so dass sie  axiale Einstellbewegungen ausführen können. Die  axiale Einstellbewegung des axial beweglichen Räder  satzes wird in beiden Beispielen durch das äussere  Zentralrad 10 bzw. 21 bewirkt, indem die Verbin  dung desselben mit dem sein Drehmoment aufneh  menden Teil 4 bzw. 24 so ausgebildet ist, dass sie  das äussere     Zentralrad    axial festlegt. Zu diesem  Zwecke ist     bei    der Ausführungsform der     Fig.    1 ein  Zahnkranz 34 fest mit dem Gehäuse 4 verbunden.

    Die     Hülse    der Zahnkupplung 11 ist mit zwei Zahn  kränzen versehen, von denen der eine in die Zähne  eines Kupplungszahnkranzes eingreift, der auf der       Pfeilhälfte    14 vorgesehen ist, während der andere  in die Zähne des Kupplungszahnkranzes 34 greift.       Federringe    30, 31, 32, 33, die     in    entsprechende Nu-         ten    der Kupplungszahnkränze der Zahnkupplung 11  eingreifen, legen die axiale Lage der Pfeilhälfte 14  und damit des äusseren Zentralrades 10 fest.  



  In entsprechender Weise ist bei der Ausführungs  form der     Fig.    2 die Welle 24 mit einer Scheibe 35  versehen, deren Aussenumfang einen Kupplungs  zahnkranz 36 besitzt. Das äussere     Zentralrad    21 wie  derum, und zwar im Ausführungsbeispiel der Teil  mit dem kleineren     Zahnschrägungswinkel,    ist mit  einem Kupplungszahnkranz 37 versehen. Die bei  den     Zahnkupplungskränze    der Hülse der Zahnkupp  lung 25 greifen einerseits in den Zahnkranz 36 und  anderseits in den Zahnkranz 37 ein, indem wiederum  die axiale Lage des äusseren Zentralrades 21  mittels Federringe 38, 39, 40, 41 festgelegt ist.

   Natür  lich kann die axiale Einstellbewegung eines Teils  des Rädersatzes auch durch einen andern Teil des  selben bewirkt werden, beispielsweise durch das in  nere Zentralrad 7 bzw. 20, oder durch eines der  Planeten- oder Zwischenräder 6 bzw. 18.  



  Die gezeigten Getriebe mit     Doppelschrägverzah-          nung    mit verschieden grossen     Schrägungswinkeln,     auch unsymmetrische Pfeilverzahnung genannt, zeich  nen sich durch folgende Eigenschaften aus:  1. Der Hauptanteil der Umfangslast wird von der  breiteren, mit dem kleineren     Schrägungswinkel        ver-          sehenen        Pfeilhälfte    übernommen.  



  2. Die axialen Einstellungskräfte sind wesentlich  grösser als bei der üblichen symmetrischen Pfeilver  zahnung; die gesamte Radbreite wird kleiner.  



  3. Die     Verdrillungsverhältnisse    sind wesentlich  günstiger als bei der symmetrischen Pfeilverzahnung.  Die Anwendung der unsymmetrischen Pfeilver  zahnung bringt nun für die erläuterten Getriebe eine  Reihe von Vorteilen, welche nachstehend beschrie  ben werden mögen.  



  Für die Erläuterung dieser Vorteile sei ange  nommen, dass ein grosser Unterschied der     -Schrä-          gungswinkel    in den beiden     Pfeilhälften    gewählt wird,  welcher beispielsweise eine Verteilung der Umfangs  lasten im Verhältnis 4 :1 ergibt, das heisst, die breite       Pfeilhälfte    würde dann 8004, die schmale, mit dem       grossen        Schrägungswinkel        versehene        20%        der        Um-          fangslast    übernehmen.

   Das würde     axiale    Einstell  kräfte ergeben, die beispielsweise     60fl/o    höher liegen  als bei einer entsprechenden symmetrischen Pfeil  verzahnung; wie oben angeführt, ergibt die unsym  metrische Pfeilverzahnung     geringere    Radbreiten, also  auch kleinere Radmasse.

   Die Ausgleichswirkung ist  im obigen, angenommenen Fall durch die axialen  Zahnkräfte so wesentlich günstiger als bei der sym  metrischen Pfeilverzahnung, dass schon im Hinblick  auf den kleinen, von der schmalen     Pfeilhälfte    mit  grossem     Schrägungswinkel    zu übernehmenden Last  anteil, auf eine Teilung des äusseren Zentralrades  in getrennte, zueinander bewegliche     Pfeilhälften    zu  dem Zwecke der Erzielung eines getrennten Lastaus  gleichs für jede     Pfeilhälfte    verzichtet werden kann;

    dieser ist deshalb in dem erfindungsgemässen Ge  triebe bei     Vorliegen    entsprechender Verhältnisse      nicht mehr nötig, weil die wesentlich wirksamere       Ausgleichwirkung    der axialen Zahnkräfte die Ein  haltung der gewollten     Lastverteilung    auf die     Pfeil-          hälften    gewährleistet.  



  Die so gegebene Möglichkeit des Verzichtes auf  die getrennte Einstellmöglichkeit in den beiden Pfeil  hälften des äusseren Zentralrades bedeutet eine we  sentliche Vereinfachung und daher auch Verbilligung  in der Konstruktion und Herstellung der äusseren  Zentralräder. Während bisher eine gelenkige Verbin  dung der beiden     Hälften    des äusseren     Zentralrades     notwendig war, kann diese nunmehr durch eine ein  fache Verschraubung ersetzt werden.  



  Die Anwendung der unsymmetrischen Doppel  schräg- oder Pfeilverzahnung auf Getriebe der vor  liegenden Art bringt auch im Hinblick auf     die        Ver-          drillung    des inneren     Zentralrades        Vorteile    für den  Betrieb solcher Getriebe. Bei diesen werden, be  sonders bei grösseren Übersetzungsverhältnissen,     die     Durchmesser der inneren Zentralräder sehr klein;  dies ist bedingt hauptsächlich durch die mehrfachen  Radeingriffe, die gegenüber dem einfachen Radein  griff eine     Vervielfachung    des übertragbaren Dreh  moments und damit der     Verdrillung    ergeben.  



  Bei der symmetrischen Pfeilverzahnung überträgt  jede     Pfeilhälfte    die     Hälfte    des Drehmoments und ist  der     Verdrillung    durch dieses     hälftige    Drehmoment  unterworfen. Jedoch wird die in der Richtung des  Kraftflusses erste Pfeilhälfte zusätzlich durch die  durch sie hindurchgehende     Drehmomentenhälfte    der  zweiten     Pfeilhälfte    verdrillt.

   Die Folge ist eine be  sonders hohe     Verdrillung    der ersten     Pfeilhälfte    und  ein grosser Unterschied in den     Verdrillungen    der  beiden     Pfeilhälften,    durch den Kompensationsmass  nahmen sehr erschwert werden.  



  Die unsymmetrische Pfeilverzahnung hat in Be  zug auf die     Verdrillung    wesentlich     günstigere    Ver-         hältnisse,    wenn die     mit        dem,    grossen     Schrägungswin-          kel    versehene     Pfeilhälfte    eine geringere Breite hat,  da sich, wegen der grossen Zahnschräge, die     Verdril-          lung    als Umfangsmass nur in relativ geringem Masse  auswirkt, nämlich nur in der Projektion auf die  Normale zur Zahnflanke.

   Sieht man die Anordnung  im Getriebe so vor, dass, in der Richtung des Kraft  flusses gesehen, zuerst die     Pfeilhälfte    mit dem gro  ssen     Schrägungswinkel    kommt, dann hat man es in  der Hand, die     Verdrillungen    in den beiden Pfeilhälf  ten weitgehend aufeinander     abzustimmen.     



  Die Anwendung der Pfeil- oder Doppelschräg  verzahnungen mit verschieden grossen     Schrägungs-          winkeln.,    die man auch als unsymmetrische Pfeilver  zahnungen bezeichnen kann, bietet also für die An  wendung auf Getriebe     vorliegender    Art mit selbst  tätigem     Lastausgleich    grosse Vorteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Getriebe mit zwei Zentralrädern und in diese ein greifenden Zwischenrädern, mit selbsttätigem Last ausgleich und mit Doppelschrägverzahnung dieser Räder, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälf- ten der Doppel Schrägverzahnung verschieden grosse Zahnschrägungswinkel haben. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eines der Zentralräder in der Weise geteilt ist, dass jede Pfeilhälfte einen Teil darstellt, beide Teile jedoch fest miteinander verbunden sind. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder jedes der beiden Zentralräder ungelagert und mit dem sein Drehmoment aufnehmenden Teil gelenkig verbun den ist.
CH6798958A 1958-02-15 1959-01-05 Getriebe mit zwei Zentralrädern und Zwischenrädern und mit Doppel-Schrägverzahnung dieser Räder CH366431A (de)

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