CH366441A - Selbsttätige Vorschubeinrichtung an Schere, z.B. Kurven-, Aushau- und Nibbelscheren - Google Patents

Selbsttätige Vorschubeinrichtung an Schere, z.B. Kurven-, Aushau- und Nibbelscheren

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CH366441A
CH366441A CH6492758A CH6492758A CH366441A CH 366441 A CH366441 A CH 366441A CH 6492758 A CH6492758 A CH 6492758A CH 6492758 A CH6492758 A CH 6492758A CH 366441 A CH366441 A CH 366441A
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CH6492758A
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Eugen Dipl Ing Herb
Berthold Dipl Ing Leibinger
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Trumpf & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


  Selbsttätige Vorschubeinrichtung an Schere, z.B. Kurven-, Ausbau- und Nibbelscheren    Beim Bearbeiten von Blechen auf Kurven-, Aus  hau- und Nibbelmaschinen erfolgt der Blechvorschub  in der Regel noch von Hand, obgleich eine selbst  tätige Vorschubeinrichtung sehr zur Entlastung der  Bedienung beitragen würde. Dieser Mangel rührt  daher, dass bei den genannten Maschinen     ein    kon  tinuierlicher Vorschub nicht möglich ist. Der Blech  vorschub erfolgt grundsätzlich schrittweise, und zwar  beim Hochgehen des Werkzeugstössels, während beim  Niedergehen des Stössels das Werkstück stillsteht.  



  Die Erfindung besteht darin, dass ein am Werk  stück anzugreifen bestimmtes, aber nur in der Vor  schubrichtung selbsttätig wirksames Mitnehmerorgan  in solcher Weise mit dem Werkzeugstössel oder  einem mit diesem im Gleichtakt     beweglichen    Maschi  nenteil verbunden ist, dass es beim Arbeitshub des  Stössels unter Aufhebung seiner Mitnehmerwirkung  auf das in Bearbeitungslage befindliche Werkstück  entgegengesetzt zur Vorschubrichtung einen Leerhub  ausführt, beim Rückwärtshub des Stössels dagegen  selbsttätig am Werkstück zur Wirkung kommt und  in der Vorschubrichtung bewegt wird. Die selbsttätige  Mitnehmervorrichtung ist vorzugsweise ein     Klemm-          gesperre.     



  Von der Erfindung wird im folgenden ein in  der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel er  läutert. Es zeigen  Fig. 1 eine Vorschubeinrichtung mit einem Teil  des Scherkopfes einer Schere in Seitenansicht,  Fig. 2 eine Seitenansicht eines aus mehreren Tei  len zusammengesetzten Klemmorgans,  Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2,  Fig. 4 eine Seitenansicht, ähnlich wie Fig. 2, nach  abgenommener Seitenplatte,  Fig. 5 eine Einzelheit in zwei zueinander senk  rechten Seitenansichten.    Der Werkzeugstössel 10 ist     in    einer Führung 11  vertikal verschiebbar geführt. Er trägt an     seinem     unteren Ende das Werkzeug 12. Auf dem Stössel 10  ist eine Mitnehmerbüchse 13 axial verstellbar be  festigt. So kann z.

   B. der Stössel 10 mit einem  Aussengewinde und die Büchse 13     mit    einem Innen  gewinde versehen sein, so dass man die Büchse 13  durch Verschrauben auf dem Stössel 10 höher oder  tiefer einstellen und z. B. mittels einer radial angeord  neten     Klemmschraube    in der eingestellten Höhen  lage starr mit dem Stössel verbinden     kann.    Die  Mitnehmerbüchse 13 ist mit einer Ringnut 14 ver  sehen. Oberhalb der     Ringnut    14 ist ein Bund 15  vorgesehen, dessen Durchmesser bei dem dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    grösser ist als der Durch  messer des unterhalb der Ringnut 14 befindlichen  Teiles der Büchse 13.  



  Auf der Stösselführung 11 ist die Niederhalter  platte 16 für das Werkzeug 17 um die Achse des  Werkzeugstössels 10 verschwenkbar gelagert. An der  Niederhalterplatte 16 ist ein Gehäuse 18 mittels  eines Zapfens 19 und eines Keiles 20 befestigt. Das  Gehäuse 18 ist mit einer zur Achse des Stössels 10  parallelen ersten     Schlittenführung    21 und einer zu  dieser senkrecht stehenden, radial zum Stössel 10  verlaufenden zweiten Schlittenführung 22 versehen.  In der ersten Schlittenführung 21 ist ein Schlitten  23 parallel zur Stösselachse (also vertikal) verschieb  bar geführt.

   In dem Schlitten 23 ist ein     Mitnehmer-          stift    24 radial zur Achse des Stössels 10 verschiebbar  geführt, der mit einer an seinem äusseren Ende vor  gesehenen Nase 25 in die Ringnut 14 der Mit  nehmerbüchse 13 greift. Der     Schlitten    23 ist daher  mit dem Werkzeugstössel 10 bezüglich dessen     Arbeits-          und    Rückhübe     zwangläufig    gekuppelt, solange die  Nase 25 des     Mitnehmerstiftes    24 in die Ringnut 14      der Mitnehmerbüchse 13 greift. Der Schlitten 23  ist durch einen Gelenkzapfen 26 gelenkig mit dem  einen Ende eines Lenkers 27 verbunden.

   Das andere  Ende des Lenkers 27 ist durch einen Gelenkzapfen  28 ebenfalls gelenkig mit einem Schlitten 29 ver  bunden, welcher in der zweiten Schlittenführung  22 längsverschiebbar geführt ist. Wenn der erste  Schlitten 23 beim Arbeitshub des Stössels 10 nach  unten bewegt wird, dann wird der zweite Schlitten  29 durch den Lenker 27 entgegengesetzt zu der  durch den Pfeil 30 angegebenen Vorschubrichtung  vom Werkzeug 12 fort nach aussen bewegt, während  er beim aufwärts gerichteten Rückhub des Stössels  in der Vorschubrichtung 30 verschoben wird.  



  An dem Schlitten 29 ist das eigentliche Mitneh  merorgan, nämlich ein Klemmorgan, z. B. eine Exzen  terscheibe, Drehkeil oder Klinke 31, um einen Dreh  zapfen 39 verschwenkbar gelagert. Der Umfang des  gezeichneten Drehkeiles 31 ruht auf dem Werkstück  17, das seinerseits auf einer     höhenverstellbaren    Trag  rolle 32 abgestützt ist. Die Rolle 32 wird von einer  Platte 33 getragen, die gleichachsig zum Werkzeug  stössel 10 auf dem Halter 34 des     Unterwerkzeuges     35 drehbar gelagert ist.

   Wenn der Schlitten 29 beim  Arbeitshub des Stössels 10 entgegengesetzt zur Vor  schubrichtung nach rechts verschoben wird, bewirkt  die Reibung zwischen Drehkeil 31 und Werkstück 17,  dass der Drehkeil 31 im Uhrzeigersinn verdreht wird,  wodurch die Reibhaftung     seiner        Umfangsfläche    so  weit vermindert wird, dass er lose über das Werk  stück hinweggleitet. Sobald jedoch der Schlitten 29  beim Rückhub des Werkzeugstössels 10 in der Vor  schubrichtung (Pfeil 30) nach links verschoben wird,  dann bewirkt die Reibung zwischen Drehkeil 31 und  Werkstück 17 die Verschwenkung des Drehkeiles  entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn. Durch diese Be  wegung des Keiles 31 wird eine Klemmwirkung  hervorgerufen, die eine Mitnahme des Werkstückes  17 durch den Schlitten 29 gewährleistet.  



  Damit der Drehkeil 31     bei    der Bearbeitung von  Blechen unterschiedlicher Stärke ohne Nachste'll'en der  Vorschubeinrichtung immer mit dem gleichen     An-          stellwinkel    b am Werkstück 17 angreift, wird der  wirksame Umriss des Keiles 31 zweckmässigerweise  nach einer logarithmischen Spirale gestaltet, weil' bei  dieser Kurvenart die in einem beliebigen Punkt an  die Kurve gelegte Tangente mit dem zugehörigen  Leitstrahl einen konstanten Winkel bildet, so dass der  Anstellwinkel b konstant bleibt. Mit dem Drehkeil  31 kann in bei Klemmgesperren an sich bekannter  Weise ein kleiner Hebel verbunden werden, der ge  stattet, den Keil vom Werkstück 17 abzuheben oder  auf das Werkstück aufzusetzen.

   Ebenso kann man  für die Ausrückstellung des Drehkeiles 31 eine Halte  vorrichtung vorsehen, damit man das Werkstück 17  ungehindert an das Werkzeug heranschieben oder  von ihm wegziehen kann. Eine solche Haltevorrich  tung, vorzugsweise eine Feder-, Kugel- oder     Wälz-          körpersperre,    kann am Umfang bzw. an den Seiten  flächen des Drehkeiles 31 oder am Umfang des     in       diesem Fall mit dem Keil fest zu verbindenden Dreh  zapfens 39 vorgesehen werden.  



  Die Vorschublänge ändert sich mit der Grösse  des Winkels a, welchen die Verbindungslinie der  beiden Lenkerdrehzapfen 26 und 28 mit einer durch  den Drehzapfen 28 gelegten Horizontalen in der obe  ren Stellung des Stössels 10 einschliesst. Verstellt  man die Mitnehmerbüchse 13 auf dem Werkzeug  stössel 10 nach unten, so wird der Winkel a kleiner  und demgemäss der bei gleichbleibender Länge des  Stösselhubes erzielte Vorschubweg des Schlittens 29  kleiner, als wenn die Mitnehmerbüchse 13 höher  eingestellt ist. Eine weitere Möglichkeit, die Länge  des Vorschubes zu verändern, besteht darin, dass man  die Länge des Lenkers 27     verändert.    Der Lenker 27  kann zu diesem Zweck z. B. aus zwei axial gegen  einander verstellbaren und feststellbaren Teilen zu  sammengesetzt sein.  



  Da die Grösse des Winkels a eine gewisse obere  Grenze nicht überschreiten darf, bei welcher die  Reibung in der Schlittenführung 22 zu gross würde,  ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, durch wel  che dann die Kopplung zwischen dem Werkzeugstössel  10 und dem Schlitten 23 selbsttätig gelöst wird. Zu  diesem Zweck ist der in die Nut 14 der Mitnehmer  büchse 13 greifende Mitnehmerstift 24 nicht starr mit  dem Schlitten 23 verbunden, sondern axial verschieb  bar in ihm geführt. Eine an dem Lenker 27 an  gebrachte Blattfeder 36 drückt gegen das äussere  (rechte) Ende des Mitnehmerstiftes 24 und hält die  sen im     Eingriff    mit der Nut 14. An dem Lenker  27 ist ein Daumen 37 vorgesehen, der mit einem  an dem Mitnehmerstift 24 vorgesehenen Anschlag 38  zusammenwirkt.

   Wenn der Stössel 10 bzw. die     Mit-          nehmerbü'chse    13 eine gewisse Höhenlage über  schreitet, dann erfasst der Lenkerdaumen 37 den  Anschlag 3 8 und zieht den Mitnehmerstift 24 so  weit nach rechts, dass seine Nase 25 aus der Mit  nehmernut 14 herausgezogen wird. Damit wird die  Verbindung zwischen dem hochgehenden Werkzeug  stössel 10 und der Vorschubeinrichtung gelöst. Beim  Abwärtshub des ;Stössels 10 erfasst der überstehende  Bund 15 der     Mitnehmerbüchse    13 den     Mitnehmer-          s'tift    24 und bewegt den Schlitten 23 und den Lenker  27 nach unten, so dass der Lenkerdaumen 37 den  Anschlag 38 freigibt und die Feder 36 den Mit  nehmerstift 24 wieder zum Eingriff in die Nut 14  bringt.  



  Die zur Befestigung des Gehäuses 18 der Vor  schubeinrichtung und der Tragrolle 32 für das Werk  stück 17 dienenden Platten 16 bzw. 33 sind zweck  mässig um die Achse des Stössels 10 drehbar, damit  sie beim Schneiden von Kurven     verschwenkt    wer  den können.  



  Anstelle der dargestellten Verbindung zwischen  Werkzeugstössel 10 und Schlitten 29 könnte man zwi  schen diesen beiden Teilen einen an dem Gehäuse 18       verschwenkbar    gelagerten zweiarmigen Hebel vor  sehen, dessen eines Ende an einem mit dem Stössel  10 bzw. der     Mitnehmerbüchse    13 verbundenen Mit-      nehmerzapfen angreift, während das andere Hebel  ende an einem Schlitten     angreift,    der wie der     Schlitten     23 eine senkrechte Hubbewegung hat. Diesem Schlit  ten ist dann die Aufgabe zuzuweisen, beim Aufwärts  hub des Stössels 10 den zweiten Schlitten (entsprechend  dem Schlitten 29) in der Vorschubrichtung anzu  treiben und beim Abwärtshub in umgekehrter  Richtung.  



  Man könnte zu dem gleichen Zweck auch den  erwähnten zweiarmigen Hebel (nicht dargestellt) durch  ein Zahnrad ersetzen, welches in entsprechende Ver  zahnungen des Stössels (bzw. der Mitnehmerbüchse)  und des     Schlittens    (23) eingreift, wobei     ebenfalls     der die Klemmklinke 31 tragende Schlitten 29 beim  Rückhub des Stössels 10 seine Vorschubbewegung  ausführt.  



  Bei der Ausführungsform des Drehkeiles 31 nach  Fig.2 bis 5 besteht dieser aus einem Grundkörper  41, in den senkrecht zur als logarithmische     Spirale     ausgebildeten Mantelfläche 50 des Keiles Schlitze  für die Aufnahme von Vorschublamellen 40 ein  gearbeitet sind. Die Lamellen 40 sind an ihren Enden  abgeschrägt und durch entsprechend abgeschrägte       Vorsprünge    43 von seitlichen Deckplatten 44 ge  halten. Zum Festklemmen der Platten am Körper 41  dienen Schrauben 45 und zum Sichern der genauen  Lage Passstifte 47. Die Form der am Werkstück an  greifenden Schneidkanten der Lamellen 40 ist aus  Fig. 5 am deutlichsten zu entnehmen.  



  Die aus zähem und verschleissfestem     Werkstoff     hergestellten Lamellen 40 werden zweckmässig<B>ge-</B>  härtet und geschliffen. Zum Auswechseln der Lamel  len untereinander oder gegen neue Lamellen braucht  man nur eine der seitlichen Deckplatten 44 abzuneh  men. Die leichte Auswechselbarkeit ist von grosser Be  deutung, weil die Vorschublamellen besonders dann  einem relativ hohen Verschleiss unterworfen sind,  wenn längere Zeit die gleiche Blechstärke verarbeitet  wird; denn hierbei greift der Drehkeil immer mit den  gleichen Lamellen am Werkstück an.

   Eine     unabhängig     vom Drehwinkel des Drehkeiles im wesentlichen gleich  bleibende Pressung kann erreicht werden, wenn die  logarithmische Spirale durch einen Kreis     mit    ver  setzt zur Achse der Lagerbohrung 42 des Keiles  liegendem Mittelpunkt 48 ersetzt wird. Statt der  einzelnen Lamellen kann beispielsweise auch eine  verzahnte Sohle in den Grundkörper eingesetzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Vorschubeinrichtung an Schere, da durch gekennzeichnet, dass ein am Werkstück an zugreifen bestimmtes, aber nur in der Vorschub richtung wirksames Mitnehmerorgan (31) in solcher Weise mit dem Werkzeugstössel (10) oder einem mit diesem im Gleichtakt beweglichen Maschinenteil verbunden ist, dass das genannte Mitnehmerorgan (31) beim Arbeitshub des Stössels (10) unter Auf hebung seiner Mitnehmerwirkung auf das in Bearbei tungslage befindliche Werkstück einen Leerhub ent gegengesetzt zur Vorschubrichtung ausführt, beim Rückhub des Stössels dagegen selbsttätig am Werk stück (17) zur Wirkung kommt und in der Vor schubrichtung bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorschubeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerorgan (31) ein nur in der Vorschubrichtung wirksames Klemm organ ist. 2. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerorgan (31) aus einem Drehkeil bzw. Exzenter bzw. einer Klinke besteht. 3. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Kanten fläche des Mitnehmerorgans (31) so gestaltet ist, dass in jeder wirksamen Drehlage des Organs min destens annähernd der gleiche Anstellwinkel (b) zum Werkstück vorhanden ist. 4. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Kanten fläche des Mitnehmerorgans (31) nach einer logarith mischen Spirale gestaltet ist. 5.
    Vorschubeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerorgan (31) in einem Schlitten (29) gelagert ist, welcher in der Vorschubrichtung hin und her verschiebbar geführt ist. 6. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des das Mitnehmerorgan (31) tragenden Schlittens (29) durch einen parallel zum Werkzeugstössel (10) geführten und von diesem mitgenommenen Schlitten (23) er folgt, der mit dem erstgenannten Schlitten (29) durch einen Lenker (27) verbunden ist. 7.
    Vorschubeinrichtung nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (21 und 22) beider Schlitten (23 und 29) an einem gemeinsamen, den Lenker (27) umschliessenden Ge häuse (18) angeordnet sind. B. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (18) um die Achse des Werkzeugstössels (10) verschwenkbar gelagert ist. 9.
    Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahme des Schlittens (23) durch den Werkzeugstössel (10) durch einen Mitnehmerstift (24) erfolgt, der im Schlitten (23) verschiebbar geführt ist und in eine Ausneh- mung (14) einer Büchse (13) greift, die auf dem Werkzeugstössel (10) axial verstellbar und feststellbar angeordnet ist. 10. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (23) selbst tätig vom Werkzeugstössel (10) getrennt wird, wenn dieser bei seiner Aufwärtsbewegung eine bestimmte Höhenlage überschreitet.
    11. Vorschubeinrichtung nach den Unteransprü chen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Len ker (27) ein Ansatz (37) vorgesehen ist, der bei einer bestimmten Steillage des Lenkers (27) bei der Aufwärtsbewegung des Stössels einen Anschlag (38) am Mitnehmerstift (24) erfasst und diesen durch Axialverschiebung gegen die Wirkung einer Feder (36) ausser Eingriff mit dem Werkzeugstössel (10) bringt. 12. Vorschubeinrichtung nach den Unteransprü chen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Büchse (13) eine Ringnut (14) und darüber ein nach aussen vorspringender Bund (15) vorgesehen sind. 13.
    Vorschubeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Mitnehmerorgan (31) mit auswechselbaren Vorschublamellen (40) versehen ist, die in entsprechende Schlitze eines Grundkörpers (41) eingesetzt sind. 14. Vorschubeinrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschublamellen (40) in ihrer Lage durch seitliche Deckplatten (44) des Organs (31) gesichert sind.
CH6492758A 1958-02-01 1958-10-10 Selbsttätige Vorschubeinrichtung an Schere, z.B. Kurven-, Aushau- und Nibbelscheren CH366441A (de)

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