CH366502A - Sicherheitsvorrichtung an einem Brennkrafthammer - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an einem BrennkrafthammerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/06—Means for driving the impulse member
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Description
Sicherheitsvorrichtung an einem Brennkrafthammer Die Erfindung bezieht sich auf Brennkrafthäm- mer, die zu ihrem Betrieb Druckluft benötigen. Bei bekannten Hämmern dieser Art wird die Druckluft in den allseits dicht geschlossenen Brennstoffbehälter eingeleitet und führt den Brennstoff durch ein Steig rohr nach Öffnen eines handbetätigten Ventiles dem Vergaser zu, von wo er in den Verbrennungsraum des Hammers gelangt. Beim Abstellen des Hammers wird der Verbrennungsraum ins Freie entlüftet.
Falls bei einem Versagen der Druckluftversorgungsanlage das obenerwähnte handbetätigte Ventil versehentlich geöffnet wird, strömt der Brennstoff in den Verbren nungsraum, der dadurch vollkommen überschwemmt wird, da der Hammer infolge der fehlenden Druck luft nicht abspringt und da die noch im Brennstoff behälter eingeschlossene Druckluft Brennstoff nach fördert.
Die Erfindung bezweckt eine Vermeidung dieses Nachteiles. Dies wird an einem Brennkrafthammer, bei dem der Brennstoff durch Einleiten von Druck luft in den allseits dicht geschlossenen Brennstoff behälter über ein Steigrohr nach Öffnen eines hand betätigten Kugelventiles dem Vergaser zugeführt wird und bei dem der Luftdruck in dem vom Anschluss- stutzen zur Brennstoffdüse bzw.
zum Brennstoff behälter führenden, beim Abstellen des Hammers mit der Atmosphäre verbundenen Kanal kleiner als im Brennstoffbehälter ist, dadurch erreicht, dass in einem in den Druckraum des Brennstoffbehälters mündenden und mit dem genannten Kanal oder dem Anschlusstutzen unmittelbar verbundenen zweiten Kanal ein Sicherheitsrückschlagventil zum Entlüften des Behälters bei Ausfall der Druckluft angeordnet ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Brennkraft- werkzeug, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Rückschlag ventil, Fig. 3 einen Querschnitt in grösserem Masstab nach der Linie A-B in Fig. 2.
In Fig. 1 ist der Brennstoffbehälter mit 1 be zeichnet und umfasst den Druckraum la, den Brenn stoffspiegel 1b und das Steigrohr 2. 3 ist der An schlusstutzen der Druckluft, der mit einer nicht dar gestellten Druckluftversorgungsanlage verbunden ist.
4 und 4a sind die mit dem Anschlusstutzen verbun denen Kanäle. 5 ist ein Rückschlagventil und 6 das Sicherheitsrückschlagventil. 7 ist das von Hand be- dienbare Brennstoffventil und 8 die Düse in dem Vergaser 8a. 9 ist der Bedienungshebel mit der Druckstange 10.
Das Sicherheitsrückschlagventil 6 ist in dem in den Druckraum la mündenden und mit dem Anschlusstutzen 3 unmittelbar verbundenen Kanal 4a angeordnet. Der Kanal 4a kann auch mit dem Kanal 4 unmittelbar verbunden sein.
Fig. 2 zeigt neben den bereits erwähnten Teilen noch die durchbohrte Schraube 11 mit dem Anschlag 11a und die Kugel 12. Im Gehäuse des Sicherheits- rückschlagventiles 6 sind die rechtwinkligen Bohrun gen 14 angebracht.
Fig. 3 zeigt das erwähnte Teil 11a im Schnitt. Von dem Anschlusstutzen 3 der Druckluftleitung strömt die Druckluft über die Kanäle 4 und 4a so wohl zum Rückschlagventil 5 als auch zum Sicher- heitsrückschlagventil 6.
Die Druckluft strömt von dem Rückschlagventil 5 in den Brennstoffbehälter 1, füllt den Raum la und drückt auf den Spiegel 1b des Brennstoffes. Gleichzeitig drückt die in den Ka nälen 4 und 4a befindliche Luft, die infolge der Drosselwirkung des Rückschlagventiles 5 einen hö heren Druck aufweist als die im Raum la befind- liche Luft, auf die Kugel 12 des Sicherheitsrück- schlagventiles 6 und presst diese dichtend auf ihren Sitz 13, wodurch das Ventil 6 geschlossen wird.
Der unter Druck stehende Brennstoff steigt durch das Rohr 2 bis zu dem von Hand bedienbaren Brenn stoffventil 7. Hier kann der Brennstoff zunächst nicht weiterfliessen. Beim Betätigen des Handhebels 9 wird die Druckstange 10 nach links verschoben und öffnet das Brennstoffventil 7. Der Brennstoff strömt nun in die Düse 8 und den Vergaser 8a, vermischt sich dort mit der Druckluft und versorgt auf seinem weiteren Weg das Brennkraftwerkzeug in nicht näher zu beschreibender Weise.
Wenn die Druckluftzufuhr ausfällt, wobei der Druck in den Kanälen 4 und 4a auf Null absinkt und der Hammer sofort stehen bleibt, so verschwindet auch gleichzeitig der auf der Kugel 12 liegende Druck. Der Druck in den Kanälen 4 und 4a ist dann kleiner als der Druck im Druck raum 1 a des Brennstoffbehälters 1. Die Kugel 12 löst sich infolgedessen von ihrem Sitz 13 und die im Druckraum la des Behälters 1 befindliche Luft ent weicht über die Bohrungen 14 an der Kugel 12 vor bei durch die Schraube 11 in den Raum 4a und durch die dauernd offene Kühlluftbohrung 15 in die Atmosphäre.
Falls das Brennstoffventil 7 durch ver sehentliches Betätigen des Hebels 9 geöffnet wird, kann, weil in dem Raum 1 a kein Druck mehr herrscht, kein Brennstoff durch die Düse 8 in den Vergaser 8a ausströmen und den Verbrennungsraum überschwemmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an einem Brennkraftham- mer, bei dem der Brennstoff durch Einleiten von Druckluft in den allseits dicht geschlossenen Brenn stoffbehälter über ein Steigrohr nach Öffnen eines handbetätigten Kugelventils dem Vergaser zugeführt wird und bei dem der Luftdruck in dem vom An schlusstutzen zur Brennstoffdüse bzw.zum Brenn- stoffbehälter führenden, beim Abstellen des Ham mers mit der Atmosphäre verbundenen Kanal kleiner als im Brennstoffbehälter ist, dadurch gekennzeich net, dass in einem in den Druckraum (la) des Brenn stoffbehälters (1) mündenden und mit dem genannten Kanal (4) oder dem Anschlusstutzen (3) unmittelbar verbundenen zweiten Kanal (4a) ein Sicherheitsrück- schlagventil (6) zum Entlüften des Behälters (1) bei Ausfall der Druckluft angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK33985A DE1056070B (de) | 1958-02-05 | 1958-02-05 | Brennkrafthammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366502A true CH366502A (de) | 1962-12-31 |
Family
ID=7219888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6873259A CH366502A (de) | 1958-02-05 | 1959-01-26 | Sicherheitsvorrichtung an einem Brennkrafthammer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366502A (de) |
| DE (1) | DE1056070B (de) |
-
1958
- 1958-02-05 DE DEK33985A patent/DE1056070B/de active Pending
-
1959
- 1959-01-26 CH CH6873259A patent/CH366502A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1056070B (de) | 1959-04-23 |
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