CH366563A - Schaltungsanordnung zur Steuerung einer reversierbaren, elektromotorischen Antriebsvorrichtung über vier Adern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung einer reversierbaren, elektromotorischen Antriebsvorrichtung über vier Adern

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CH366563A
CH366563A CH6366358A CH6366358A CH366563A CH 366563 A CH366563 A CH 366563A CH 6366358 A CH6366358 A CH 6366358A CH 6366358 A CH6366358 A CH 6366358A CH 366563 A CH366563 A CH 366563A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/068Protection against eddy-currents, short-circuits, or the like, for electric safety arrangements
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise

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Description


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 Schaltungsanordnung zur Steuerung einer reversierbaren, elektromotorischen Antriebsvorrichtung über vier Adern Bei den heute gebräuchlichen reversierbaren, elektremotorischen Antriebsvorrichtungen, welche mit Ein- oder Mehrphasenmotoren ausgerüstet und in der Ruhestellung von einem Überwachungsstrom durchflossen sind, werden die Speiseadern zwischen Steuereinrichtung und Antriebsvorrichtung über Kontakte in derselben zu den Motorwicklungen geführt. Da die Antriebsvorrichtungen aber öfters ziemlich weit entfernt von den Steuerstellen liegen und praktisch immer im Freien aufgestellt sind, so ergeben sich Schwierigkeiten zufolge Verschmutzen und im Winter auch Vereisen der Kontaktstellen. 



  Bei den gebräuchlichen Schaltungen ist der    Über-      wachungsstrom   ein Gleichstrom, der meistens einer Batterie entnommen wird. Da verhindert werden muss, dass der Motor durch den Überwachungsstrom weiterlaufen kann, wird eine verhältnismässig niedrige, Spannung, z. B. 36 Volt, angewendet. Zufolge dieser kleinen Spannung ergeben sich erhöhte Ansprüche an die Güte der Kontakte, da sonst der Überwachungsstrom nicht mehr fliessen kann. 



  Es sind wohl auch Schaltungen bekannt mit Wechselstrom als Überwachungsstrom und bei denen statt Kontakte variable Induktivitäten die Steuerung bewirken, indem die jeweilige Endlage z. B. durch Verschieben der magnetischen Joche gekennzeichnet ist. Diese Lösung bedingt aber mehr als vier Adern von der Steuerstelle bis zum Antrieb, was sowohl preislich wie betrieblich nachteilig ist, da die Zahl der Störmöglichkeiten mit der Aderzahl zunimmt. 



  Die vorliegende Erfindung vermeidet nun diese Nachteile dadurch,    dass   als Motor ein    Zweiphasen-      motor   verwendet wird, dessen Strom im wesentlichen nicht mehr über Kontakte im Antrieb fliessen    muss.   Diese Kontakte führen nur noch den überwachungs-    strom,   der sowohl ein Wechselstrom als auch ein    Jicht   die    Anwen-      Gleichstrom   sein kann. Dies    ermö--      dung   von Kontakten, welche den äusseren Einflüssen vollständig entzogen sind, wie Schutzgas- oder Vakuumkontakte. 



  Sie betrifft eine Schaltungsanordnung zur    Steue-      rang   einer    reversierbaren,   elektromotorischen Antriebsvorrichtung über vier Adern, welche mit einem    Zweiphasenmoter   ausgerüstet und in der Ruhestellung von einem    überwachungsstrom   durchflossen ist, vorzugsweise für Stellvorrichtungen in Eisenbahnanlagen, und ist dadurch gekennzeichnet,    dass   je, zwei Adern zwischen Steuereinrichtung und Antriebsvorrichtung mit je einer Phasenwicklung des    Zweiphasenmotors   fest verbunden sind, und ein Ende der einen Phasenwicklung mit einem der Enden der anderen Phasenwicklung über Wechselkontakte in der Antriebsvorrichtung selbst so verbunden ist,

      dass   während des Laufes der Antriebsvorrichtung eine direkte Verbindung zwischen diesen Enden besteht, während in den Endlagen der Antriebsvorrichtung, zur Kennzeichnung der Endlagen, eine elektrische Ventilanordnung zwischen die genannten Enden der Phasenwicklungen eingeschaltet ist, durch welche mittels eines aus Halbwellen bestehenden Stromes das    Endlagenkontrollrelais   der Schalteinrichtung gesteuert wird. 



     ln   einer Ausführungsform, bei der als    über-      wachungsstrom   ein Wechselstrom gewählt ist, fliesst wenigstens eine seiner Halbwellen über die Ventilanordnung. Wird als    überwachungsstrom   ein Gleichstrom gewählt, so    muss   die    Polantät   derart sein,    dass   das Ventil in der Sperrichtung an der    überwachungsspannung   liegt.    I   Nachstehend sei ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens beschrieben:

   

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 In der Figur ist A der elektromotorische Antrieb, welcher die Kontakte All, A 12, A21 und A22, die Ventilanordnung V, welche im Beispiel nur als einfaches Ventil dargestellt ist, aber nebst mindestens einem Ventil noch Widerstände, Kondensatoren usw. aufweisen kann, und den Zweiphasenmotor mit den beiden Phasenwicklungen I und II enthält. Ein Teil der Steuereinrichtung, welche, u. a. die Schalteinrichtung enthält, ist im Feld B enthalten. Hierin bedeuten Bl die Spule des Überwachungsrelais für die Minuslage, B2 die Spule des Überwachungsrelais für die Pluslage der Weiche. Der Schalteinrichtung gehören die Spule B3 des Relais für die Endlagen-Kontrolle, eine Schutzdrosselspule B4 und ein Autotransformator B5 an. Die Kontakte 111 bis 413 gehören den Relais 1 bis 4 an, welche hier nicht weiter dargestellt sind. 



  Relais 1 ist ein Spannungswechslerrelais, welches die Aufgabe hat, zum Anlauf des Antriebsmotors die Überwachungsstromquelle abzuschalten und das Einschalten des    Stellstromes   vorzubereiten, und am Ende des Laufes der Antriebsvorrichtung die    Ab-      schaltunog   des Antriebsmotors zu bewirken und die Überwachungsstromquelle wieder anzuschalten. 



  Relais 2 ist das Stellstromanschaltrelais, welches den Motorenstrom ein- und ausschaltet. 



  Relais 3 und 4 sind die Relais, welche die Drehrichtung des Motors festlegen. 



  Sowohl die Relais 1 und 2 wie auch 3 und 4 sind efewöhnlich zu Stützrelaispaaren vereinigt, damit bei C Ausfall des Steuerstromes der eingestellte Befehl nicht verlorengehen kann. Das jeweils angezogene Relais bleibt auch bei Stromausfall in dieser Stellung. 



  Das Relais 5 dient der Prüfung und Begrenzung des Überwachungsstromes, so dass bei Erdschluss die Sicherunag Sl durchschmilzt. 



  Das Feld C enthält die Speise- und Überwachungsstromquellen, die beide Wechselstromquellen sind, wobei je ein Punkt derselben miteinander verbunden und an Erde geleg t ist, die notwendigen Sicherungen und eventuelle Leitungsausgleich-Widerstände. 



  Der elektromechanische Antrieb A ist über die Leitungen L1 bis L4 mit der Steuereinrichtung verbunden. 



  Die Apparatur ist in der Überwachungsstellung dargestellt. Der Überwachungsstrom fliesst z. B. bei der positiven Halbwelle vom einen Pol der Überwachungsstromquelle über die Sicherung Sl, die geschlossenen Kontakte 112 und 213 des Spannungswechslers 1 und des Stellstromanschaltrelais 2, über Kontakt 312 des Steuerrelais 3, Leitung L4, Phasenwicklung 11 des Motors zum gemeinsamen Punkt der Umschaltkontakte A21 und A22.

   Durch A21 ist der Pfad nach All unterbrochen. über die Ventilanordnung kann in der Sperrichtung kein Strom fliessen, so dass der Überwachungsstrom nur über die Leitung L3 und wegen des geöffneten Kontaktes 216 über die Drosselspule B4 zu einer Teilwicklung des Relais B3 sowie von dort über den geschlossenen Kontakt 313 des Steuerrelais, das Überwachungsrelais B2 für die im Pluslage der Weiche, den geschlossenen Kontakt 115 des Spannungswechslers 1, Leitung L2, die Phasenwicklung I des Motors, Leitung L1, Kontakte 311 des Steuerrelais, Kontakte 111 und 211 des Spannungswechslers und des    Stellstromanschaltrelais   über das Relais 5 zum geerdeten Pol der Überwachungsstromquelle fliessen kann. 



  Wird nun der Spannungswechsler umgeschaltet, so wird der Überwachunasstrorn durch die sich öffnen- den Kontakte 111 und 112 abgeschaltet, und gleichzeitig werden die Überwachungsrelais BI und B2 durch den Kontakt 115 abgeschaltet und durch die Kontakte 113 und 114 kurzgeschlossen. Auch das    Stellstromanschaltrelais   wird eingeschaltet, wodurch dessen Kontakte 211 und 213 geöffnet sowie die Kontakte 212, 214, 215 und 216 geschlossen werden; über die letztgenannten Kontakte wird der    StelIstrom   angeschaltet und mit den erstgenannten Kontakten der    überwachungsstrom   nochmals unterbrochen. Ferner werden die Steuerrelais 3 und 4 umgestellt; die Kontakte 311 und 312 werden geöffnet, während die Kontakte 411 und 412 geschlossen werden. Damit wird die Drehrichtung des Antriebsmotors bestimmt.

   Ferner unterbricht Kontakt 313, während Kontakt 413 schliesst und so den Stromkreis des    über-      wachungsrelais      Bl   für die Minusstellung der Antriebsvorrichtung vorbereitet. Der    Stellstrom   fliesst nun von Phasenwicklung 1 des    Stellstromtransfor-      mators   über den Kontakt 411 und die Leitung L4 nach der Motorwicklung 11 sowie zurück über Leitung L3 und die    Wicklun-   Y des Transformators B5 an den Nullpunkt;

   anderseits fliesst    Stellstrom   von der Phasenwicklung 2 des    Stellstromtransformators   über den Kontakt 412 und die    Leitun-      Ll   nach der    Motonvielduncr   1 sowie zurück über    Leitunc,   L2 zu der anderen Wicklung (X) des Autotransformators B5 und von dort zurück an den Nullpunkt. 



  Da die Ströme in den Leitungen    Ll   bis L2 einerseits und L3 bis L4 anderseits nicht phasengleich, sondern um 900 gegeneinander verschoben sind, tritt eine Wechselspannung an den äusseren Klemmen X und Y des Autotransformators B5 und somit auch an allen Punkten zwischen den Leitungen L2 und L3 auf. Der Gleichrichter V im Antrieb A ist für eine der beiden Stromrichtungen ein    Kurz-      schluss,   und somit ist nur eine der Halbwellen für Relais B3 wirksam. Dieses Relais ist polarisiert, so    dass   es nur für eine Stromrichtung arbeiten kann. 



  Die Anordnung des    Gleichrichters   V und die Wirkrichtung des Relais B3 sind so gewählt,    dass   bei der im Anlauf auftretenden Stromrichtung das Relais B3 nicht betätigt werden kann. 



  Fliesst vor dem Anlauf der    überwachungsstrom   in der Richtung, für die der Gleichrichter V durchlässig ist, also der Stromkreis einen geringen Widerstand aufweist, so erhält einerseits Relais 5 genügend Energie zum Anziehen, und anderseits wird verhindert,    dass   kein so grosser Strom auftreten kann, der die    überwachungssicherung      Sl      durchsehmelzen   könnte. Der Motor läuft nun an. Durch die Bewe- 

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 gung der Antriebsvorrichtung A werden die Kontakte All und A12 umgelegt, wodurch eine direkte Verbindung zwischen den Leitungen L2 und L3 entsteht. Hierdurch verschwindet die Spannung zwischen den beiden Leitungen L2 und L3, und beide arbeiten nun parallel. 



  Am Ende des Stellvorganges wird der    Kurz-      schluss   aufgehoben, indem nun auch die Kontakte A21 und A22 umgestellt werden. Dadurch erfährt der Lauf des Motors noch keine Änderung, so    dass   wieder eine Spannungsdifferenz zwischen den Leitungen L2 und L3 auftritt. Da die Kontakte All, A 12 und A21, A22 aber ihre Lage gewechselt haben, wird die    Durchlassrichtung   der    Ventilanordnung   V bezüglich der Leitungen L2 und L3 gegenüber der Durchlassrichtung beim Anlauf des Motors umgekehrt, so    dass   der resultierende Gleichstrom im Relais B3 seine Richtung wechselt. Dadurch wird das Relais B3 wirksam und führt das Auslösen des Spannungswechslers und des Stellstromanschaltrelais herbei.

   Durch das Auslösen des Spannungswechsters und des    Stellstromanschaltrelais   werden die Kontakte 111, 112 und 115 sowie 211 und 213 wieder geschlossen, während die Kontakte 113, 114 sowie 212, 214, 215 und 216 geöffnet werden. Dadurch kann der Überwachungsstrom erneut fliessen, so dass das Relais 5 und das Überwachungsrelais Bl für die Minusstellung des Antriebs anziehen. Die Grundstellung der Schaltung ist wieder hergestellt, aber für die andere Lage des Antriebes. Ein erneutes Umstellen des elektromoterischen Antriebes erfolgt in analoger Weise wie oben beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Steuerung einer rever- sierbaren, elektromotorischen Antriebsvorrichtung über vier Adern, welche mit einem Zweiphasenmotor ausgerüstet und in der Ruhestellung von einem Überwachungsstrom durchflossen ist vorzugsweise für Stellvorrichtungen in Eisenbahnanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Adern (L1 und L2 bzw.
    L3 und L4) zwischen Steuereinrichtung (B) und Antriebsvorrichtung (A) mit je einer Phasenwicklung (I, II) des Zweiphasenmotors fest verbun- den sind, und ein Ende der einen Phasenwicklung (1) mit einem der Enden der anderen Phasenwicklung (11) über Wechselkontakte (All, A12, A21, A22) in der Antriebsvorrichtung (A) selbst so verbunden ist, dass während des Laufes der AntriebsvoTrichtung eine direkte Verbindung zwischen diesen Enden besteht, während in den Endlagen der Antriebsvorrichtung, zur Kennzeichnung der Endlagen, eine elektrische Ventilanordnung (V) zwischen die genannten Enden der Phasenwickhingen eingeschaltet ist,
    durch welche mittels eines aus Halbwellen bestehenden Stromes das Endlagekontrollrelais (B3) der Schalteinrichtung gesteuert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wechselkentakte (All, A12, A21, A22) in der Antriebsvorrichtung (A) in einer Schutzgasatmosphäre oder in einem Vakuum befinden. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der überwachungsstrom, welcher in der Ruhestrllung die Antriebsvorrichtung durchfliesst, ein Wechselstrom ist, der mit einer seiner Halbwellen über die Ventilanordnung (V) in der Antriebsvorrichtung (A) fliesst. C
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