CH366633A - Spritzampulle - Google Patents

Spritzampulle

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CH366633A
CH366633A CH6886959A CH6886959A CH366633A CH 366633 A CH366633 A CH 366633A CH 6886959 A CH6886959 A CH 6886959A CH 6886959 A CH6886959 A CH 6886959A CH 366633 A CH366633 A CH 366633A
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CH
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ampoule
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CH6886959A
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Hennings Werner
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Hennings Werner
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Description


  
 



  Spritzampulle
In neuerer Zeit sind sogenannte Spritzampullen entwickelt worden, welche zur Aufnahme eines subkutan einzuspritzenden Heilmittels dienen und keines besonderen   Spritzgestelies    bedürfen, sondern vielmehr selbständig ausgebildet sind. Die dabei verwendete   Spritznadel    ist durch eine Schutzhaube abgedeckt, die nach Abnahme von der Nadel in einen das hintere Ende des Ampullenkörpers abschliessenden kolbenartigen Stöpsel eingesetzt bzw. eingeschraubt werden kann, um diesen in den Ampullenkörper hineinzuschieben und dadurch den Am  puileninhalt    durch die Nadel hindurchzudrücken.



   Wichtig ist bei der Handhabung, dass die Nadel steril bleibt und nicht von irgendeiner Person berührt wird. Ferner ist es erwünscht, wenn die Nadel erst beim Gebrauch mit dem Ampulleninhalt in Verbindung tritt, was mit dem Durchstossen einer Abschlussmembran erfolgt.



   Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine sehr einfache und wirkungsvolle Spritzampulle zu sohaffen, welche die gestellten Forderungen besonders gut erfüllt und sich mit geringen Kosten herstellen lässt.



   Erfindungsgemäss ist der Ampullenkörper vorn durch einen Stöpsel abgeschlossen, der einen nach aussen ragenden hohlzylindrischen Aufsatz mit einer inneren Rastrippe besitzt und zur Aufnahme des mit einem Bund versehenen rückwärtigen Endes einer Spritznadel verwendet ist, die sich bei Ingebrauchnahme mit dem Bund über die Rastrippe schieben lässt, wobei die Nadel mit ihrer rückwärtigen Spitze zugleich eine Abschlussmembran des Stöpsels durchstösst und beim Zurückziehen der Schutzhaube in ihrer neuen Stellung durch die Rastrippe zurückgehalten wird. Vorteilhaft kann die Schutzhaube an den hinteren Abschlusskolben des Ampullenkörpers angesetzt bzw. in diesen hineingeschraubt werden, worauf die Ampulle mit der Nadel in vollkommen steriler Weise betätigungsbereit ist. Der Stöpsel selbst kann dabei in seinem Hauptteil eine Aussparung zur Aufnahme der Nadelspitze aufweisen.



   Vorzugsweise ragt der äussere Rand des hohlzylindrischen Aufsatzes des   Verschluss stöpsels    in eine Ringnut der Schutzhaube, deren Tiefe so gewählt ist, dass ein Vorschieben der Schutzhaube mit der Nadel in Richtung auf den Ampullenkörper bis zum Einrasten des Bundes hinter der Rastrippe möglich ist.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.



   In der Figur ist 1 ein vorzugsweise maschinell aus Glasrohr gefertigter Ampullenkörper 1, dessen Hals 2 mit einem Bund 3 versehen ist. In die Hals öffnung ragt ein Stöpsel 4 mit einer mittleren Aussparung 5, die unten von einer Durchstossmembran 6 abgeschlossen ist.



   Der Stöpsel 4 besitzt einen angeformten hohlzylindrischen Aufsatz 7, der im Innern eine Rastrippe 8 aufweist. Der Stöpsel 4 mit dem hohlzylindrischen Aufsatz 7 nimmt das rückwärtige Ende einer Nadel 9 auf, die mit einem Bund 10 versehen ist, der im Innern des Aufsatzes 7 gleiten kann, wobei er bei genügender Betätigungskraft die Rastrippe 8 überwindet.



   Die Nadel 9 ist von einer Schutzhaube 11 umschlossen, die als langgestreckter Hohlkörper ausgebildet ist und an ihrem einen Ende durch einen Gummistöpsel 12 abgeschlossen ist, in den die vordere Nadelspitze 13 eindringt. Die Schutzhaube besitzt an diesem Ende ein Aussengewinde 14, mit dem sie in einen nicht dargestellten   Kolbenstöpsei    am entgegengesetzten Ende des Ampullenkörpers eingeschraubt werden kann.  



   Das dem Ampullenkörper zugewendete Ende der Haube 11 ist mit einer Ringnut 15 versehen, in welche der freie Rand des hohlzylindrischen Aufsatzes 7 wenigstens teilweise hineinragt.



   Die Figur zeigt den Zustand vor der Ingebrauchnahme der Nadel. Die rückwärtige Nadelspitze 16 befindet sich dabei in der Aussparung 5 des Stöpsels 4, ohne diesen zu verletzen. Wird die Haube in Richtung auf den Ampullenkörper vorgeschoben, so drückt der durch die Ringnut gebildete bzw. neben ihr stehengelassene Rand 17 auf den benachbarten Bund 10 der Nadel 9 und schiebt diesen Bund bei entsprechender Kraftanwendung über die Rastrippen 8 bis in den Hohlraum 18, wobei die Nadelspitze 16 die Membran 6 durchstösst und die Nadel mit dem Ampullenkörperinnern in Verbindung tritt. Der Aufsatz 7 schiebt sich tief in die Ringnut 15. Wird jetzt die Nadelhaube 11 wieder zurückgezogen, so wird die Nadel 9 mit ihrem Bund 10 hinter der Rastrippe 8 zurückgehalten und verbleibt somit in der einmal eingenommenen Stellung.

   Die Haube 11 kann jetzt als Kolbenstange in den nicht dargestellten hinteren, kolbenartigen Stöpsel des Ampullenkörpers eingeschraubt und dann die Spritzampulle in Benutzung genommen werden. Der Stöpsel 4 besitzt am Fussende des   Zylinderaufsatzes    7 einen Ringansatz
19 und wird an diesem durch die Manschettenklammer 20 gegen den Ampullenkörperbund 3 angedrückt.



   Der Ampullenkörper 1 ist vorzugsweise aus Glas hergestellt und an seinem hinteren Ende mit einem Rastrand 21 versehen, auf den eine mit entsprechender Rastnut versehene Handhabe 22 von etwa ovalem Umriss einrastend aufgedrückt ist, die zweckmässig aus Kunststoff besteht.



   Wie ersichtlich, sind nur wenige, einfach und preiswert hergestellte Teile benötigt, und es wird dennoch eine vollkommene Sterilität der Nadel und des Ampulleninhaltes vor der Ingebrauchnahme erzielt.



   Die Bedienung ist einfach und bequem.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spritzampulle, dadurch gekennzeichnet, dass der Ampullenkörper (1) vorn durch einen Stöpsel (4) abgeschlossen ist, der einen nach aussen ragenden hohlzylindrischen Aufsatz (7) mit einer inneren Rastrippe (8) besitzt und zur Aufnahme des mit einem Bund (10) versehenen Endes (16) einer Spritznadel (9) verwendet ist, die sich bei Ingebrauchnahme mit ihrem Bund (10) mit Hilfe einer den Bund (10) vorschiebenden Schutzhaube (11) über die Rastrippe (8) schieben lässt, wobei die Nadel mit ihrer rückwärtigen Spitze (16) eine Abschlussmembran (6) des Stöpsels (4) durchstösst und beim Zurückziehen der Schutzhaube (11) durch die Rastrippe (8) in ihrer neuen Stellung zurückgehalten wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Spritzampulle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube (11) eine Ringnut (15) aufweist, in welche der freie Rand des hohlzylindrischen Aufsatzes (7) teilweise hineinragt und deren Tiefe so gewählt ist, dass das Vorschieben der Schutzhaube (11) mit der Nadel (9) in Richtung auf den Ampullenkörper (1) bis zum Einrasten des Bundes (10) hinter der Rastrippe (8) möglich ist.
    2. Spritzampulle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstossmembran (6) sich an der Ampullenkörperseite des Stöpsels (4) befindet und der Hauptteil des Stöpsels (4) eine mittlere Aussparung (5) zur Aufnahme der Nadelspitze (16) aufweist.
    3. Spritzampulle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (4) am Fussende des Aufsatzes (7) einen Ansatz (19) aufweist, an dem er mit Hilfe einer Manschette (20) am Ampullenkörper (2) befestigt ist.
    4. Spritzampulle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaube mit einem Schraubengewinde (14) zum Eingriff mit einem den Ampullenkörper rückwärts abschliessenden kolbenartigen Stöpsel versehen ist.
CH6886959A 1959-01-28 1959-01-28 Spritzampulle CH366633A (de)

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