Einen Behälter bildendes Reisegerät Der Reisende und Tourist führt in der Regel einen taschen- oder sackartigen Behälter mit, welcher die persönlichen Bedarfsartikel enthält. Um beim Lagern bzw. Rasten sich auf den Erdboden niederzusetzen, wird in der Regel eine besondere Liegedecke mit geführt, welche aber sehr voluminös ist und bei kleineren Reisegeräten nicht mitverpackt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein einen Behälter bildendes Reisegerät, das z. B. als Hand-Lunchtasche, Ruck-, Sportsack, Mappe usw. ausgebildet sein kann. Erfindungsgemäss zeichnet sich dieses dadurch aus, dass eine einen Bestandteil des Gerätes bildende, in der Länge und in der Breite auslegbare Liegebahn vorgesehen ist, welche zum Gebrauch nach Auflage des Reisegerätes auf den Boden relativ zu dem als Träger dienenden Aufnahmebehälter ausgestreckt werden kann.
Die Liegebahn ist zweckmässig lose herausnehm bar oder mit ihrem einen Ende zusammenhängend mit dem Reisegerät, das als Tasche, Mappe oder Rucksack ausgebildet sein kann, untergebracht. In ersterem Fall wird die Liegebahn nach Herausnahm-- entfaltet, und in letzterem Fall kann sie nach aussen entfaltet werden, wobei sie mit ihrem einen Ende in zusammenhängender Verbindung mit der Tasche, Mappe oder dem Ruck-, oder Sportsack bleibt.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungs formen des Erfindungsgeigenstandes dargestellt, und zwar zeigt.
Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht einer Einkaufstasche, Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe, Fig. <B>3</B> einen Schnitt bei ausgelegter Liegebahn und Fig. 4 eine Draufsicht dazu in einem ersten Aus führungsbeispiel, Fig. <B>5</B> eine Seitenansicht des Reisegerätes in<B>Ge-</B> stalt eines Rucksackes, Fig. <B>6</B> eine Ansicht des letzteren von hinten in einem zweiten Ausfährungsbeispiel,
Fig. <B>7</B> eine Variante zu Fig ,.5, Fig. <B>8</B> eine Draufsicht mit entrollter Liegebahn, Fig. <B>9</B> eine Seitenansicht einer Lunchtasche, Fig. <B>10</B> eine Seitenansicht, die Lunchtasche auf den Boden gelegt und die, Liegebahn teilweise, ausge legt und Fig. <B>11</B> eine Draufsicht in kleinerem Massstab bei vollständig ausgelegter Licgebahn.
In der in den Fig. <B>1</B> bis 4 dargestellten Einkaufs tasche<B>1</B> mit Tragriernen 2 und Reissverschluss <B>3</B> zum Öffnen und Schliessen der Tasche ist die flexible Lizgebahn 4 in längsgefalteter und quergeronter fla- cheir Form in angenäherter Grösse des Taschenbodens auf diesen eingelegt und mit ihrem einen Ende- 4a am einen Längsrand des Taschen#bodens la befestigt.
Die Liegebahn ist auf diese Weise untrennbar mit der Tasche verbunden; sie besteht aus einem wasserab- stossend impräg "nierten Stoff oder aus einer Kunst- stoffbahn oder abwaschbarer Kunststoffhaut, vor zugsweise jedoch aus dem gleichen Material wie, die Tasche selbst, welche in diesem Fall auf der Innen seite mit einem wasserdichten Kunststoffbelag ver sehen ist.
Die Liegebahn 4 ist zweckmässig so zu sammengefaltet und eingerollt, dass die die Aussenseite der Tasche bildende Gewebeseite nach innen g- wendet ist und die abwaschbare Seite der eingerollten Liegebahn in Übereinstimmung mit den abwaschbaren Innenwänden der Tasche deren Bodenfläche bildet. Im dargestellten Fall ist die Breite der Liegebahn angenähert doppelt so gross wie die Länge des Ta schenbodens.
Bei der Längsfaltung werden die, beiden LängsTänder 4b in solcher Breite eingeschlagen, dass die Liegebahnbreite auf die Länge des Taschenbodens reduziert ist. Mit 4c sind die Que'rfalzkanten bezeich net, welche in ihren gegenseitigen Abständen so<B>ge-</B> wählt sind, dass die Breite des zusammengefalteten Liegebahnpakütes der Breite des Taschenbodens ent spricht.
Nach der öffnung der Tasche wird das Liege- bahnpaket für die Benutzung entrollt und entfaltet und die Tasche so auf den Boden gelegt, dass die abwaschbare Seite der Liegebahn dem Boden zuge kehrt ist. Selbstredend könnte das Liegebahnpaket auch in einem äusseren oder inneren, der Seitenwand der Tasche anliegenden Fach untergebracht sein, wobei die Liegebahn lose eingelegt und ganz heraus nehmbar oder mit -einem Ende in zusammenhängender Verbindung mit der Tasche sein kann.
Die Fig. <B><I>5, 6</I></B> und<B>8</B> zeigen einen mit der Liege bahn 4 kombinierten Rucksack<B>5,</B> bei welchem das zur Aufnahme des Liegebahnpaketes 4 dienende Fach unterhalb des Rucksackbodens 5a zwischen diesem und einem zweiten Boden<B>5b</B> gebildet ist, wobei der nach oben gerichtete Rand 5c auf der Rucksack vorderseite mit dem Rucksack fest verbunden ist, während er auf beiden Seiten und hinten bis nahe an die Mitte der Rucksackhintexseite durch zwei Reiss verschlüsse<B>6</B> lösbar mit dem Rucksack<B>5</B> verbunden ist. Durch öffnen der beiden Reissverschlüsse<B>6</B> kann der Boden<B>5b</B> abgeklappt, die Liegebahn entrollt und entfaltet worden.
Die Liegebahn 4 ist mit ihrem einen Ende.<I>4a</I> (Fig. <B>8)</B> auf der Innenseite des Bodens<B>5b</B> befestigt. Wäh-rend bei der Einkaufstasche die Länge der Liegebahn nahezu der ganzen Grösse einer er wachsenen Person entspricht, ist die Liegebahn nach Fig. <B>8</B> in einer solchen Länge gehalten, dass ihr Ende nur wenig über das Gesäss der darauf liegenden Person hinaus reicht. Für die Warkstoffwahl, gelten auch hier die gleichen Möglichkeiten, wie für die Fik. <B>1</B> bis 4 beschrieben.
Auch die Anwendung der Liegebahn stimmt hier mit der zu Fig. <B>1</B> bis 4 be schriebenen Anwendungsweise überein.
Bei der Ausführungsfo ., rin nach Fig. <B>7</B> ist die Liegebahn als flaches Paket in ein zwischen dem Rucksackboden 5a und einer an diesem abklappbar befestigten Bodendeckel<B>5d</B> gebildetes Fach frei her ausnehmbar eingelegt.
Die Figg. <B>9</B> bis<B>11</B> zeigen eine Lunchtasche, bei welcher das für die Aufnahme des Liegebahnpaketes dienende Fach auf der Aussenseite der Lunchtasche, dem Taschenhinterteil 7a anliegend, zwischen diesem und einer Deckwand 7b gebildet ist.
Die Deckwand <B>7b</B> ist durch einen Randstreifen 7c mit dem Bodenteil der Lunchtasche zusammenhängend an dieser b,-- festigt, während der Randstreifen 7c an beiden Seiten längshalblert und die Streifenhälften durch Reissver- schlüsse <B>6</B> verbunden sind.<B>Die</B> Liegebahn 4 ist mit ihrem einen Ende 4a mit dem Oberende der Deck wand<B>7b</B> fest verbunden. Durch öffnen der beiden Reissverschlüsse<B>6</B> kann die Deckwand<B>7b</B> abgeklappt, die Liegebahn 4 entrollt und entfaltet werden.
Bei allen beschriebenen und in der Einleitung an geführten Kombinationen kann das Fach für die Auf nahme der Liegebahn innerhalb oder ausserhalb der Tasche, Mappe oder des Sackes usw. einer Seiten wand oder dem Boden der Tasche, Mappe oder des Sackes anliegend gebildet sein.<B>-</B>
Travel device forming a container The traveler and tourist usually carries a bag-like or sack-like container with them which contains the personal necessities. In order to sit down on the ground when storing or resting, a special blanket is usually carried with you, but it is very voluminous and cannot be packed with smaller travel devices.
The invention is a container forming travel device that z. B. can be designed as a hand lunch bag, backpack, sports bag, folder, etc. According to the invention, this is characterized in that a part of the device is provided, which can be laid out in length and width and which can be stretched out for use after the travel device has been placed on the floor relative to the receptacle serving as a carrier.
The deck rail is conveniently loosely removable or housed at one end connected to the travel device, which can be designed as a bag, portfolio or backpack. In the former case, the deck is unfolded after it has been taken out, and in the latter case it can be unfolded outwards, with one end of it remaining in continuous connection with the bag, folder or the backpack or sports bag.
In the drawing, for example, execution forms of the invention are shown, namely shows.
FIG. 1 shows a side view of a shopping bag, FIG. 2 shows a cross-section through the same, FIG. 3 shows a section with the lying track laid out, and FIG. 4 shows a plan view of this in a first exemplary embodiment FIG. 5 shows a side view of the travel device in the form of a rucksack, FIG. 6 shows a view of the latter from behind in a second exemplary embodiment,
FIG. 7 shows a variant of FIG. 5, FIG. 8 shows a top view with an unrolled deck, FIG. 9 shows a side view of a lunch bag, FIG . <B> 10 </B> a side view, the lunch bag placed on the floor and the, partially laid out lane, and FIG. 11, a plan view on a smaller scale with the completely laid out lane.
The shopping bag <B> 1 </B> with carrying straps 2 and zipper <B> 3 </B> for opening and closing the bag is shown in the shopping bag <B> 1 </B> to 4 for opening and closing the bag 4 in longitudinally folded and transversely ronted flat form in the approximate size of the bag bottom placed on this and fastened with its one end 4a to one longitudinal edge of the bag bottom la.
The deck is inextricably linked to the bag in this way; It consists of a water-repellent impregnated material or a plastic sheet or washable plastic skin, but preferably of the same material as the bag itself, which in this case is provided with a waterproof plastic coating on the inside.
The sheet 4 is expediently folded and rolled up so that the side of the fabric forming the outside of the bag is turned inwards and the washable side of the rolled sheet forms the bottom surface of the bag in accordance with the washable inner walls of the bag. In the case shown, the width of the deck is approximately twice as large as the length of the bottom of the pocket.
In the case of longitudinal folding, the two longitudinal strips 4b are folded in with such a width that the width of the deck is reduced to the length of the pocket bottom. The cross-fold edges are denoted by 4c, which are chosen in their mutual spacings so that the width of the folded-up lying track package corresponds to the width of the pocket bottom.
After the bag has been opened, the deck package is unrolled and unfolded for use and the bag is placed on the floor in such a way that the washable side of the deck faces the floor. Of course, the deck package could also be housed in an outer or inner compartment adjacent to the side wall of the bag, the deck being loosely inserted and completely removable or with one end connected to the bag.
The FIGS. <B> <I> 5, 6 </I> </B> and <B> 8 </B> show a backpack <B> 5 </B> combined with the bed lane 4, </B> in which the for receiving the lying track package 4 serving compartment below the rucksack bottom 5a between this and a second bottom <B> 5b </B>, wherein the upwardly directed edge 5c on the front of the backpack is firmly connected to the backpack, while it is on both The sides and back are detachably connected to the backpack <B> 5 </B> by two zippers <B> 6 </B> close to the middle of the rucksack backside. By opening the two zippers <B> 6 </B>, the floor <B> 5b </B> can be folded down, and the deck can be unrolled and unfolded.
The deck 4 is fastened at one end <I> 4a </I> (Fig. 8) </B> on the inside of the floor <B> 5b </B>. While the length of the deck of the shopping bag corresponds to almost the entire size of an adult, the deck according to FIG. 8 is kept at such a length that its end only slightly extends over the buttocks of the person on it lying person reaches out. For the choice of materials, the same options apply here as for the Fik. <B> 1 </B> to 4 described.
The use of the lying track here also corresponds to the method of use described for FIGS. 1 to 4.
In the embodiment according to FIG. 7, the bed sheet is inserted freely removable as a flat package in a compartment formed between the rucksack base 5a and a base cover 5d that can be hingedly attached to it .
The Figg. <B> 9 </B> to <B> 11 </B> show a lunch pocket in which the compartment serving to hold the lane package is formed on the outside of the lunch pocket, adjacent to the pocket rear part 7a, between the latter and a cover wall 7b .
The top wall <B> 7b </B> is fastened to the bottom part of the lunch bag connected to the bottom part of the lunch pocket by an edge strip 7c, while the edge strip 7c is halved lengthways on both sides and the strip halves are fastened by zippers <B> 6 </ B>. <B> The </B> deck 4 is firmly connected with its one end 4a to the upper end of the deck wall <B> 7b </B>. By opening the two zippers <B> 6 </B>, the top wall <B> 7b </B> can be folded down, and the deck 4 can be unrolled and unfolded.
In all the combinations described and mentioned in the introduction, the compartment for accommodating the lane inside or outside the bag, folder or sack, etc. can be formed adjacent to a side wall or the bottom of the bag, folder or sack. <B. > - </B>