CH366869A - Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspannungsleitungen - Google Patents

Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspannungsleitungen

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CH366869A
CH366869A CH7096359A CH7096359A CH366869A CH 366869 A CH366869 A CH 366869A CH 7096359 A CH7096359 A CH 7096359A CH 7096359 A CH7096359 A CH 7096359A CH 366869 A CH366869 A CH 366869A
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CH7096359A
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Joseph Dipl Ing Nefzger
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Bayerische Schrauben Und Feder
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/06Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator
    • H01B17/10Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator by intermediate link

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  • Insulators (AREA)

Description


      Armatur    an     einer,    durch     Verbindungsösen        miteinander        zusammenhängende        Isolatorglieder     aufweisenden, mehrgliedrigen     Isolatorenkette        für        Hochspannungsleitungen       Es ist eine Verbindung     den-        einzelnen    Isolatoren  einer mehrgliedrigen     Isolatorenkette    für     Hochspan-          nungsleitungen        bekannt,

      die     eine        Verbindungsöse        be#     sitzen, welche an zwei. Bolzen angreift,     deren;    jeder  durch Bohrungen .in den Zinken     eines        gabelförmigen     Ansatzes einer     Isolatorenkappe        gesteckt    ist. Diese  bekannte Verbindung verwendet eine     gedrehte    Dop  pelöse, die an jedem Ende eine Bohrung hat, in     wel-          cher    einer der Bolzen drehbar ist.

   Da die Bolzen  achsen in der senkrechten Projektion senkrecht zu  einander stehen, ist in gewissem     Sinne    eine allseitige       Schwenkbarkeit    der Kettenglieder erzielt. Da aber  die in der     senkrechten        Projektion.        senkrecht    zuein  ander stehenden     Bolzenachsen    nicht     in    einer Höhe  liegen, sondern erheblichen     Höhenabstand    vonein  ander haben, sind,     insbesondere    bei     Verwendung    von       Langstabisolatoren    und von Schutzarmaturen die       Biegungsrnomente    sehr gross,

   die bei Kettenschwin  gungen auf die     porzellanenen        Isolatorenstäbe    wirken  können.     Jedenfalls    sind sie grösser als erwünscht. Die  Erfindung bezweckt, diese     möglichen        Biegu:

  ngs-          mornente    klein zu     halten.        Sie    geht aus von einer Ar  matur an einer durch     Verbindungsösen    miteinander       zusammenhängende        Isoolatorglieder    aufweisende       mehrgliedrige        Isolatorenkette    für     Hochspannungslei-          tungen,

      bei welcher     Armatur        ein        Bolzen        wenigstens     durch eine Lasche der den     Porzellanstab    tragenden       Isolatorarmatur    und wenigstens durch     eine    Lasche  einer Verbindungsöse gesteckt ist, wobei eine der  Laschen     gabelförmig    ausgebildet ist und die andere  Lasche zwischen     ihren    Gabelzinken     aufnimmt.     



  Die     Erfindung    besteht darin, dass der     Abstand     der     Zinken;    der gabelförmigen Lasche     im    Bereich des       Bolzens    mindestens doppelt so gross     wie.    die Stärke  der     zwischen    den Zinken befindlichen anderen    Lasche ist, und dass die     lichte    Weite der den Bolzen       aufnehmenden        Bohrung    der     mittleren    Lasche im       Verhältnis    zum     Bolzendurchmesser    so gross ist,

   dass  diese Lasche um eine in der     senkrechten    Projektion       senkrecht    zur     Bolzenachse    stehende Achse gegen  über einem     Isollatorglied        schwenkbar    ist.  



  Die     Verbindung    entspricht dann fast der für den  vorliegenden     Fall    idealen Lösung eines Kardangelen  kes., bei dem zwei     Schwenkachsen    senkrecht aufein  ander stehen, das heisst in einer gemeinsamen waag  rechten Ebene liegen, wobei die     verbundenen;    Glieder  Schwenkbewegungen um jede der beiden     Achsen,    aus  führen können.

   Anhand der Zeichnungen werden       Ausfühnungsbeispiele    der Erfindung erläutert, und  zwar zeigt:       Fig.    1 ein erstes     Ausführungsbeispiel,          Fig.    2     ein        zweites    Ausführungsbeispiel,       Fig.    3 ein drittes     Ausführungsbeispiel    und       Fig.    4 ein viertes     Ausführungsbeispiel.     



  Ein Porzellanstab 1 trägt eine stählerne Kappe 2  mit     einer    gabelförmigen Lasche, welche zwei Zin  ken 3 und 4     aufweist.    Um die Kappe 2 ist eine Schelle  5 gelegt,     welche        Schutzarmaturen    6     trägt.    Die       Schelle    5 ist durch eine Schraube 7     gehalten.    Die  Zinken 3 und 4     sind    gespreizt, das     heisst    ihr Abstand  wird grösser, je weiter sie sich von der Kappe 2     ent-          fernen.    In den     Zinken    3 und 4 sind     Bohrungen    8 und  9.

   Diese stehen senkrecht zu den Ebenen der Zin  ken 3 und 4. In diese Bohrungen, deren     Achsen    also  einen Winkel miteinander bilden, ist ein     gekrümmter     Bolzen 10 so     eingesetzt,    dass seine konkave Seite       seiner    Kappe 2 zugewandt ist. Der Bolzen ist mit  einem     Splint    11 gesichert. Der     Krümmungsmittel-          Punkt    der     Bolzenachse    liegt etwa im     Punkte    12.  Eine     öse    13     hat        zwei    Bohrungen 14 und 15.

   Der      Abstand a der Zinken im Bereich des Bolzens ist  mindestens     doppelt    so gross wie die Stärke b der  zwischen Zinken befindlichen Lasche. Die Bohrungen  haben einen erheblich grösseren     Durchmesser    als die  Durchmesser der Bolzen 10, und zwar kann ihr       Durchmesser    etwa mindestens doppelt so gross wie  der Durchmesser der Bolzen sein. Die Bohrungen  erweitern sich zu ihren beiden     Enden    hin     trompeten-          förmig,    so dass sich eine gerundete Anlagefläche 14a  ergibt, auf der sich der     Bolzen    10 mit seiner kon  kaven Seite     abwälzen    kann.  



  Die Achsen der beiden Kappen 2 bewegen sich  also in einer senkrechten Ebene gegeneinander, wenn  die Öse 13 um die Achse des einen oder anderen Bol  zens 10 schwingt. Ausserdem sind aber im vorliegen  den Falle auch     Bewegungen        zulässig,    die senkrecht  zu der genannten     Bewegungsebene    stehen.

   Die Öse  13 kann sich     nämlich    auf dem Bolzen 10 verschie  ben, so dass sie eine Schwenkung     um    den     Krüm-          mungsrnittelpunkt    12 des Bolzens 10     ausführt.    Sie  kann aber auch eine Bewegung     ausführen,    bei der  sich ihre Fläche 14a am     Bolzen    abwälzt, wobei also  keine     gleitende    Reibung zwischen der Öse 13 und  dem     Bolzen    10 entsteht. Die Öse 13 hat also jede  Freiheit, sich gegenüber der Kappe zu bewegen.

   In  folgedessen wird bei Schwingungen der Isolatoren  kette auf die     Porzellankörper    fast gar kein     Biegungs-          moment    ausgeübt.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 unterschei  det sich von demjenigen nach     Fig.    1 nur     dadurch,    dass  statt der     geraden    Doppelöse 13 eine     verdrallte    Doppel  öse 20 verwendet ist. Deren beide Bohrungen 21 und  22 stehen in der senkrechten Projektion also senk  recht zueinander.     Vorteilhaft    haben die sich in der       senkrechten    Projektion kreuzenden Achsen der Bol  zen einen möglichst geringen Höhenabstand.  



       Fig.    3 gleicht im     wesentlichen    dem     Ausführungs-          beispiel    nach     Fig.    1. Doch ist die Doppelöse 25 län  ger     als    die Doppelöse 13, damit in ihrer Mitte Raum  zur     Anbringung    von Schutzarmaturen bleibt, falls  deren     Anbringun;g    an dieser Stelle     erwünscht    ist.  



       Fig.4    zeigt eine     Ausführungsform,    bei der die  an der Armaturenkappe sitzende Lasche einen ein  fachen Steg 31     bildet,    der     gusstechnisch    einfacher     als     die Doppelstege gemäss     Fig.    1 bis 3     herzustellen    ist.  Dieser     Steg        wird.    umfasst von den beiden Zinken 32a  und 32b einer Öse 32. Durch     Bohrungen    der Zin  ken 32a und 32b ist     ein    gerader     Bolzen    33 gesteckt,  der mittels     eines    Splintes 34 gesichert ist.

   Der Bol  zen ist auch durch die Bohrung 35 des Steges 31       geführt,    wobei die Bohrung 35 entsprechend den  Bohrungen 14 gemäss     Fig.    1     ausgeführt    ist. Die Öse  32 ist als Doppelöse ausgebildet und umfasst mit     zwei     Zinken, deren eine 32c sichtbar ist, einen. Steg 36,  der an der Armaturenkappe 37 sitzt. Auch hier ist  ein Bolzen 38 vorgesehen, dessen Achse in der senk  rechten Projektion     rechtwinklig    zur Achse des Bol  zens 32 liegt.

   Das     Bolzengelenk    38, 32c kann in üb  licher Weise     ausgeführt    sein, das heisst nur eine  Schwenkung     um    die Achse des     Bolzens    38 gestatten.    Die Verbindung     zwischen    den Gabelzinken 32c und  dem Steg 36 kann auch sogar starr sein, da ja der       Bolzen    33 eine     allseitige    Beweglichkeit gestattet.

   Im  Sinne     derKleinhaltung        derauf    den     Isola.torenstab    1 der  Armaturenkappe 37 wirksamen Drehmomente wird  es jedoch meistens     zweckmässig    sein, das     Bolzen-          gelenk    38 ähnlich auszubilden wie das Gelenk des  Bolzens 33. Die     Fig.    4 zeigt, dass mit einem geraden  Balzen 33 gearbeitet werden     kann,    doch ist es auch       im    vorliegenden.

   Fall     zweckmässiger,    einen gekrümm  ten Bolzen, entsprechend den strichpunktierten Linien  33a, zu     wählen,    da mit     Hilfe    eines     gekrümmten    Bol  zens die axiale Lage der übereinander angeordneten  Porzellanstäbe gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Armatur an einer, durch Verbindungsösen mitein ander zusammenhängende I,solatorenglieder aufwei senden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspan nungsleitungen:, bei welcher Armatur ein Bolzen:
    we nigstens durch eine Lasche der Isolatorarmatur und wenigstens durch eine Lasche einer Verbindungsöse gesteckt ist, wobei eine der Laschen. gabelförmig aus gebildet ist und die andere La szhe zwischen ihren Gabeh zinken aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass derAb- stand der Zinken der gabelförmigen Lasche im Bereich des Bolzens mindestens doppelt so gross wie die Stärke der zwischen den Zinken befindlichen anderen Lasche ist,
    und dass die lichte Weite der den Bolzen aufnehmenden Bohrung der mittleren Lasche im Ver hältnis zum Bolzendurchmesser so gross ist, d'ass diese Lasche um eine in der senkrechten Projektion senk recht zur Bolzenachse stehende Achse gegenüber einem Isolatorglied schwenkbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lasche mit zwei Zinken (3, 4) an der Isolatorarmatur (2) sitzt, wobei die Zinken die Öse (13) zwischen sich aufnehmen. 2.
    Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Isolatorarmatur (30) eine einfache Lasche (31) sitzt, die von den Zinken (32a, 32b) einer gabelförmigen Öse (32) umfasst ist. 3. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zinken (3, 4) der gabelförmi gen Lasche unter einem spitzen Winkel voneinander abstehen.
    4. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Balzen (14 bzw. 33) ge- krümmt ist und mit seiner konkaven Seite an der mittleren Lasche (13 bzw. 31) anliegt. 5. Armatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsen der Bohrungen (8, 9) der Laschen senkrecht zu den Ebenen der Zinken (3, 4) stehen.
    6. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrungen (14) in der Öse (13) sich nach beiden Enden hin trompetenartig er- weite:rn, so dass die Bolzen sich bei Schwingungen der Kette auf der Bohrungswand abwälzen. 7. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Öse (13, 20, 25, 32) als Doppelöse ausgebildet ist. B.
    Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Öse (20, 32) um 90 verwun den ist . 9. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die gabelförmige Lasche ein Stück einer Isolatorkappe ist, während eine andere Lasche (31) ein Stück mit einer anderen Isolatorkappe (30) ist.
CH7096359A 1958-03-22 1959-03-18 Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspannungsleitungen CH366869A (de)

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DEB0032943 1958-03-25

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