CH366869A - Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspannungsleitungen - Google Patents
Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für HochspannungsleitungenInfo
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Description
Armatur an einer, durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isolatorglieder aufweisenden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspannungsleitungen Es ist eine Verbindung den- einzelnen Isolatoren einer mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspan- nungsleitungen bekannt,
die eine Verbindungsöse be# sitzen, welche an zwei. Bolzen angreift, deren; jeder durch Bohrungen .in den Zinken eines gabelförmigen Ansatzes einer Isolatorenkappe gesteckt ist. Diese bekannte Verbindung verwendet eine gedrehte Dop pelöse, die an jedem Ende eine Bohrung hat, in wel- cher einer der Bolzen drehbar ist.
Da die Bolzen achsen in der senkrechten Projektion senkrecht zu einander stehen, ist in gewissem Sinne eine allseitige Schwenkbarkeit der Kettenglieder erzielt. Da aber die in der senkrechten Projektion. senkrecht zuein ander stehenden Bolzenachsen nicht in einer Höhe liegen, sondern erheblichen Höhenabstand vonein ander haben, sind, insbesondere bei Verwendung von Langstabisolatoren und von Schutzarmaturen die Biegungsrnomente sehr gross,
die bei Kettenschwin gungen auf die porzellanenen Isolatorenstäbe wirken können. Jedenfalls sind sie grösser als erwünscht. Die Erfindung bezweckt, diese möglichen Biegu:
ngs- mornente klein zu halten. Sie geht aus von einer Ar matur an einer durch Verbindungsösen miteinander zusammenhängende Isoolatorglieder aufweisende mehrgliedrige Isolatorenkette für Hochspannungslei- tungen,
bei welcher Armatur ein Bolzen wenigstens durch eine Lasche der den Porzellanstab tragenden Isolatorarmatur und wenigstens durch eine Lasche einer Verbindungsöse gesteckt ist, wobei eine der Laschen gabelförmig ausgebildet ist und die andere Lasche zwischen ihren Gabelzinken aufnimmt.
Die Erfindung besteht darin, dass der Abstand der Zinken; der gabelförmigen Lasche im Bereich des Bolzens mindestens doppelt so gross wie. die Stärke der zwischen den Zinken befindlichen anderen Lasche ist, und dass die lichte Weite der den Bolzen aufnehmenden Bohrung der mittleren Lasche im Verhältnis zum Bolzendurchmesser so gross ist,
dass diese Lasche um eine in der senkrechten Projektion senkrecht zur Bolzenachse stehende Achse gegen über einem Isollatorglied schwenkbar ist.
Die Verbindung entspricht dann fast der für den vorliegenden Fall idealen Lösung eines Kardangelen kes., bei dem zwei Schwenkachsen senkrecht aufein ander stehen, das heisst in einer gemeinsamen waag rechten Ebene liegen, wobei die verbundenen; Glieder Schwenkbewegungen um jede der beiden Achsen, aus führen können.
Anhand der Zeichnungen werden Ausfühnungsbeispiele der Erfindung erläutert, und zwar zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel, Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel und Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel.
Ein Porzellanstab 1 trägt eine stählerne Kappe 2 mit einer gabelförmigen Lasche, welche zwei Zin ken 3 und 4 aufweist. Um die Kappe 2 ist eine Schelle 5 gelegt, welche Schutzarmaturen 6 trägt. Die Schelle 5 ist durch eine Schraube 7 gehalten. Die Zinken 3 und 4 sind gespreizt, das heisst ihr Abstand wird grösser, je weiter sie sich von der Kappe 2 ent- fernen. In den Zinken 3 und 4 sind Bohrungen 8 und 9.
Diese stehen senkrecht zu den Ebenen der Zin ken 3 und 4. In diese Bohrungen, deren Achsen also einen Winkel miteinander bilden, ist ein gekrümmter Bolzen 10 so eingesetzt, dass seine konkave Seite seiner Kappe 2 zugewandt ist. Der Bolzen ist mit einem Splint 11 gesichert. Der Krümmungsmittel- Punkt der Bolzenachse liegt etwa im Punkte 12. Eine öse 13 hat zwei Bohrungen 14 und 15.
Der Abstand a der Zinken im Bereich des Bolzens ist mindestens doppelt so gross wie die Stärke b der zwischen Zinken befindlichen Lasche. Die Bohrungen haben einen erheblich grösseren Durchmesser als die Durchmesser der Bolzen 10, und zwar kann ihr Durchmesser etwa mindestens doppelt so gross wie der Durchmesser der Bolzen sein. Die Bohrungen erweitern sich zu ihren beiden Enden hin trompeten- förmig, so dass sich eine gerundete Anlagefläche 14a ergibt, auf der sich der Bolzen 10 mit seiner kon kaven Seite abwälzen kann.
Die Achsen der beiden Kappen 2 bewegen sich also in einer senkrechten Ebene gegeneinander, wenn die Öse 13 um die Achse des einen oder anderen Bol zens 10 schwingt. Ausserdem sind aber im vorliegen den Falle auch Bewegungen zulässig, die senkrecht zu der genannten Bewegungsebene stehen.
Die Öse 13 kann sich nämlich auf dem Bolzen 10 verschie ben, so dass sie eine Schwenkung um den Krüm- mungsrnittelpunkt 12 des Bolzens 10 ausführt. Sie kann aber auch eine Bewegung ausführen, bei der sich ihre Fläche 14a am Bolzen abwälzt, wobei also keine gleitende Reibung zwischen der Öse 13 und dem Bolzen 10 entsteht. Die Öse 13 hat also jede Freiheit, sich gegenüber der Kappe zu bewegen.
In folgedessen wird bei Schwingungen der Isolatoren kette auf die Porzellankörper fast gar kein Biegungs- moment ausgeübt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterschei det sich von demjenigen nach Fig. 1 nur dadurch, dass statt der geraden Doppelöse 13 eine verdrallte Doppel öse 20 verwendet ist. Deren beide Bohrungen 21 und 22 stehen in der senkrechten Projektion also senk recht zueinander. Vorteilhaft haben die sich in der senkrechten Projektion kreuzenden Achsen der Bol zen einen möglichst geringen Höhenabstand.
Fig. 3 gleicht im wesentlichen dem Ausführungs- beispiel nach Fig. 1. Doch ist die Doppelöse 25 län ger als die Doppelöse 13, damit in ihrer Mitte Raum zur Anbringung von Schutzarmaturen bleibt, falls deren Anbringun;g an dieser Stelle erwünscht ist.
Fig.4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die an der Armaturenkappe sitzende Lasche einen ein fachen Steg 31 bildet, der gusstechnisch einfacher als die Doppelstege gemäss Fig. 1 bis 3 herzustellen ist. Dieser Steg wird. umfasst von den beiden Zinken 32a und 32b einer Öse 32. Durch Bohrungen der Zin ken 32a und 32b ist ein gerader Bolzen 33 gesteckt, der mittels eines Splintes 34 gesichert ist.
Der Bol zen ist auch durch die Bohrung 35 des Steges 31 geführt, wobei die Bohrung 35 entsprechend den Bohrungen 14 gemäss Fig. 1 ausgeführt ist. Die Öse 32 ist als Doppelöse ausgebildet und umfasst mit zwei Zinken, deren eine 32c sichtbar ist, einen. Steg 36, der an der Armaturenkappe 37 sitzt. Auch hier ist ein Bolzen 38 vorgesehen, dessen Achse in der senk rechten Projektion rechtwinklig zur Achse des Bol zens 32 liegt.
Das Bolzengelenk 38, 32c kann in üb licher Weise ausgeführt sein, das heisst nur eine Schwenkung um die Achse des Bolzens 38 gestatten. Die Verbindung zwischen den Gabelzinken 32c und dem Steg 36 kann auch sogar starr sein, da ja der Bolzen 33 eine allseitige Beweglichkeit gestattet.
Im Sinne derKleinhaltung derauf den Isola.torenstab 1 der Armaturenkappe 37 wirksamen Drehmomente wird es jedoch meistens zweckmässig sein, das Bolzen- gelenk 38 ähnlich auszubilden wie das Gelenk des Bolzens 33. Die Fig. 4 zeigt, dass mit einem geraden Balzen 33 gearbeitet werden kann, doch ist es auch im vorliegenden.
Fall zweckmässiger, einen gekrümm ten Bolzen, entsprechend den strichpunktierten Linien 33a, zu wählen, da mit Hilfe eines gekrümmten Bol zens die axiale Lage der übereinander angeordneten Porzellanstäbe gesichert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Armatur an einer, durch Verbindungsösen mitein ander zusammenhängende I,solatorenglieder aufwei senden, mehrgliedrigen Isolatorenkette für Hochspan nungsleitungen:, bei welcher Armatur ein Bolzen:we nigstens durch eine Lasche der Isolatorarmatur und wenigstens durch eine Lasche einer Verbindungsöse gesteckt ist, wobei eine der Laschen. gabelförmig aus gebildet ist und die andere La szhe zwischen ihren Gabeh zinken aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass derAb- stand der Zinken der gabelförmigen Lasche im Bereich des Bolzens mindestens doppelt so gross wie die Stärke der zwischen den Zinken befindlichen anderen Lasche ist,und dass die lichte Weite der den Bolzen aufnehmenden Bohrung der mittleren Lasche im Ver hältnis zum Bolzendurchmesser so gross ist, d'ass diese Lasche um eine in der senkrechten Projektion senk recht zur Bolzenachse stehende Achse gegenüber einem Isolatorglied schwenkbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lasche mit zwei Zinken (3, 4) an der Isolatorarmatur (2) sitzt, wobei die Zinken die Öse (13) zwischen sich aufnehmen. 2.Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Isolatorarmatur (30) eine einfache Lasche (31) sitzt, die von den Zinken (32a, 32b) einer gabelförmigen Öse (32) umfasst ist. 3. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zinken (3, 4) der gabelförmi gen Lasche unter einem spitzen Winkel voneinander abstehen.4. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Balzen (14 bzw. 33) ge- krümmt ist und mit seiner konkaven Seite an der mittleren Lasche (13 bzw. 31) anliegt. 5. Armatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsen der Bohrungen (8, 9) der Laschen senkrecht zu den Ebenen der Zinken (3, 4) stehen.6. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrungen (14) in der Öse (13) sich nach beiden Enden hin trompetenartig er- weite:rn, so dass die Bolzen sich bei Schwingungen der Kette auf der Bohrungswand abwälzen. 7. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Öse (13, 20, 25, 32) als Doppelöse ausgebildet ist. B.Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Öse (20, 32) um 90 verwun den ist . 9. Armatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die gabelförmige Lasche ein Stück einer Isolatorkappe ist, während eine andere Lasche (31) ein Stück mit einer anderen Isolatorkappe (30) ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| DEB48282A DE1106386B (de) | 1958-03-22 | 1958-03-22 | Armatur fuer miteinander durch Verbindungsoesen zusammenhaengende Isolatorglieder einer mehrgliedrigen Haengeisolatorenkette |
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1959
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- 1959-03-18 CH CH7096359A patent/CH366869A/de unknown
Also Published As
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