CH366945A - Ofenanlage - Google Patents

Ofenanlage

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Publication number
CH366945A
CH366945A CH6957059A CH6957059A CH366945A CH 366945 A CH366945 A CH 366945A CH 6957059 A CH6957059 A CH 6957059A CH 6957059 A CH6957059 A CH 6957059A CH 366945 A CH366945 A CH 366945A
Authority
CH
Switzerland
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fresh air
duct
smoke
fireplace
oven
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CH6957059A
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English (en)
Inventor
Waldburger Ernst
Original Assignee
Waldburger Ernst
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves
    • F24B5/028Arrangements combining combustion-air and flue-gas circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Ofenanlage Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ofenanlage zur    Beheizung   von    Haus-   und Werkräumen, umfassend eine im eigentlichen Ofenbaukörper eingebaute Feuerstelle mit    Frischluftzuführung   und einen ins Freie führenden Rauchkanal. 



  Das Hauptziel der Erfindung ist darin zu    erblik-      ken,   das Austreten von Verbrennungsgasen in die Hausräume mit Sicherheit verhindern und damit der Gefahr von Vergiftungen von Menschen und Tieren wirksam steuern zu können. Ein weiteres    Ziel   besteht darin, die Gefahr zu beheben, dass Flammen und brennende Teile aus dem Ofenkörper in den Aufstellungsraum des Ofenkörpers ausgetrieben werden und dabei Brände verursachen. 



  Diese    Erfindungsziele   können dadurch verwirklicht werden, dass    erfindungsgemäss   von unten zur Feuerstelle ein ins Freie mündender    Frischluftkanal   mit eingebautem    Durchflussregelorgan      führt,   so dass während des Betriebes des Ofens die    Bedienungs-      türen   desselben zwecks Verhinderung des Austretens von Verbrennungsgasen in den Aufstellungsraum des Ofenkörpers dicht verschlossen werden können. 



  Es kann sich beim    eigentlichen   Ofen um einen solchen mit Holz- oder    Kohlenfeuerung      oder   mit    ölbrenner,   überhaupt um einen beliebigen Ofen an sich bekannter Bauart, also z. B. um einen Direktheizer, einen Lufterhitzer oder einen Wasser- oder    Dampferhitzerofen   für Zentralheizungsanlagen handeln. 



  Für erfindungsgemässe Ofenanlagen wird mit Vorteil zusätzlich vorgesehen, dass die äussere Mündung des    Frischluftkanals   in der Nachbarschaft, am besten unmittelbar neben der äusseren Mündung des Rauchkanals angeordnet ist,    indem   auf diese Weise erreicht werden kann, dass der den Austritt der Rauchgase hindernde Effekt von    Fallwindkompo-      nenten   durch Unterstützung der Frischluftzufuhr kompensiert wird. 



  Im besonderen kann dabei vorgesehen sein, dass ein Teil des    Frischluftkanals   im Kamin    angeordnet   ist, indem dieses durch eine z. B. dünne,    eventuell   nachträglich eingesetzte Trennwand in einen absteigenden    Frischluftfassungskanal   und in einen aufsteigenden Rauchkanal unterteilt ist, wobei ersterer über einen tiefer als die Feuerstelle gelegenen    Ver-      bindungsquerkanal   mit letzterer verbunden - ist. Es kann natürlich auch ausserhalb oder innerhalb des    Kamins   als    Frischluftfassungskanal      eine   Rohrleitung montiert werden, deren Mündung in    unmittelbarer   Nachbarschaft der    Kaminmündung   zu liegen käme.

   Es wird dadurch erreicht, dass an der Feuerstelle ein Ausgleich des statischen und dynamischen Luftdruckes für    alle   atmosphärischen Verhältnisse    an   der Kaminmündung    erfolgt,      während   bei bekannten Ofenanlagen mit    Frischluftzuführung   vom Aufstellungsraum aus dieser Ausgleich nicht gewährleistet ist    und      Fallwinderscheinungen   oder    überdruck-      erscheinungen   im Freien eine    Rüekwärtsaustreibung   der Verbrennungsgase und eventuell auch der Flammen in den    Aufstellungsraum   des Ofens    bewirken   können. 



  Insbesondere für Kamine, die zu kurz oder zu weit sind, kann    ein   nachträglicher Umbau auf das vorgeschlagene Sicherheitssystem durch Einbau    einer   Trennwand oder Ein- oder Anbau    einer      Frischluft-      fassu:ngs-Rohrleitung   sehr    vorteilhafte   Verbesserungen der    Heizverhältnisse   bewirken. 



     Ein   Ausführungsbeispiel der    erfindungsgemässen   Ofenanlage ist    in   der Zeichnung    halbschematisch   im    Vertikalschnitt   dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Der   eigentliche Ofenkörper 1 enthält in an sich bekannter Weise einen Feuerraum 11, der nach unten durch einen Rost 12 abgeschlossen ist und von dem aus, stellenweise zwischen    Leitblech-Schikanen,   die Verbrennungsgase in Richtung der Pfeile 13 in den aufsteigenden Rauchabzug 21 im Kamin 2 gelangen, um an der Kaminmündung 20 ins Freie auszutreten.

   Die Front des Ofenkörpers ist mit zwei dicht verschliessbaren Türen, nämlich einer Türe 14 zum    Einfüllen   von Brennmaterial in den Feuerraum 11 und einer Türe 15 zum Setzen des Feuers F sowie zum Reinigen des Rostes 12 und zur Entnahme der Asche aus dem unter dem Rost gelegenen Aschenraum 16, versehen. Die    Frischluftfassung   erfolgt an der Kaminmündung 20, von wo durch den vom Rauchkanal 21 durch eine Trennwand 22    getrennten      Frischluftfassungskanal   23 im Sinne der    absteigenden      Pfeilrichtung   24 die    Frischluft   über den tiefer als der Feuerrost 12 gelegenen Querverbindungskanal 24 und den    aufwärtsführenden   Kanal 25 die angesaugte    Frischluft   zur Feuerstelle gelangen kann.

   Die Regelung der Verbrennungsintensität    wird   ermöglicht durch eine im    Frischluftkanalteil   25 oder in einem anderen Teil des    Frischluftkanals   23, 24, 25 eingebaute Luftklappe 26, die von einer    Verschliess-      stellung   in eine    Offenstellung   stufenlos verstellbar ist. Die Frischluft wird im Kanal 23 quer durch die Trennwand 22 hindurch    vorerwärmt,   was sich ebenfalls günstig auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ofenanlage zur Beheizung von Haus- und Werkräumen, umfassend eine im eigentlichen Ofenkörper eingebaute Feuerstelle mit Frischluftzuführung und einen ins Freie führenden Rauchkanal, dadurch gekennzeichnet, dass von unten zur Feuerstelle ein ins Freie mündender Frischluftkanal mit eingebautem Durchflussregelorgan führt, so dass während des Betriebes des Ofens die Bedienungstüren desselben zwecks Verhinderung des Austretens von Verbrennungsgasen in den Aufstellungsraum des Ofenkörpers dicht verschlossen werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ofenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Mündung des Frischluftkanals in der Nachbarschaft der äusseren Mündung des Rauchkanals angeordnet ist, damit der den Austritt der Rauchgase an sich behindernde Effekt von Fallwindkomponenten durch Unterstützung der Frischluftzufuhr kompensiert wird. 2. Ofenanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Frischluftkanal teilweise im Kamin angeordnet ist, indem dieses durch eine Trennwand in einen absteigenden Frischluftkanal und in einen aufsteigenden Rauchkanal unterteilt ist, wobei ersterer über einen tiefer als die Feuerstelle gelegenen Verbindungsquerkanal mit letzterer verbunden ist.
CH6957059A 1959-02-13 1959-02-13 Ofenanlage CH366945A (de)

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