CH366954A - Drahtbündelverankerung für Betonkonstruktionen - Google Patents

Drahtbündelverankerung für Betonkonstruktionen

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CH366954A CH6568258A CH6568258A CH366954A CH 366954 A CH366954 A CH 366954A CH 6568258 A CH6568258 A CH 6568258A CH 6568258 A CH6568258 A CH 6568258A CH 366954 A CH366954 A CH 366954A
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Antonio Dipl Ing Brandestini
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Antonio Dipl Ing Brandestini
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices
    • E04C5/125Anchoring devices the tensile members are profiled to ensure the anchorage, e.g. when provided with screw-thread, bulges, corrugations

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


      Drahtbündelverankerung        für        Betonkonstruktionen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine       Drahtbündelverankerung    für Betonkonstruktionen,  mit von den Drahtenden des Bündels     durchsetztem     Anker.  



  Es sind verschiedene     Drahtbündelverankerun-          gen    bekannt, die einen Anker aus Stahl besitzen, in  welchem eine Mehrzahl von Drähten durch Keile,       aufgestauchte    Köpfchen und dergleichen verankert sind.  



  Eine solche Verankerung sollte den folgenden Er  fordernissen genügen:  1. Das einzelne Drahtbündel muss auf einer mög  lichst kleinen Fläche des Ankers befestigt werden  können. Nur damit ist es möglich, ein Drahtbündel  auf seine ganze Länge und vor allem an den beiden  Enden in     Ausnehmungen    oder Hüllen von geringem  Querschnitt zu führen, ohne dass die Drähte an den  Enden zu grosse     Knickwinkel        aufweisen,    was tech  nisch und praktisch sehr wichtig ist.  



  2. Der Anker muss einwandfrei gegen die     vor-          zuspannendeKonstruktion    abgenützt werden können.  3. Falls es sich nicht um eine feste, sondern um  eine     Vorspannverankerung    handelt, muss am Anker  eine Spanneinrichtung angreifen können.  



  4. Ferner sollte der Anker sowohl     allein        als    auch  in Verbindung mit anderen     Verankerungsteilen    Ver  wendung finden können; z. B. als fester Anker     für          ein    oder mehrere Drahtbündel, als sogenannter       Durchstossanker,    als einfacher Stützanker mit Unter  lagsstücken oder als Anker, der gegen erhärteten     Ein-          pressmörtel    abgestützt werden kann.  



  Obwohl die meisten bekannten     Drahtbündelver-          ankerungen    die eine oder andere der genannten Be  dingungen befriedigend     erfüllen    kann, ist doch bisher  keine Verankerung bekanntgeworden, die allen vier  Bedingungen gleichzeitig gerecht wird.  



  Demgegenüber gestattet die erfindungsgemässe       Verankerung    die einwandfreie Erfüllung aller ge-    nannten Anforderungen. Zu diesem Zweck ist die       Drahtbündelverankerung    nach vorliegender Erfin  dung dadurch     gekennzeichnet,    dass der Anker als  Vollkörper     mit    Bohrungen für den     Drahtendendurch-          tritt    ausgebildet ist, wobei für     ein    Bündel das Ver  hältnis der totalen     Drahtquerschnittsfläche    zu der  von einer     Umhüllungslinie    aller     Bohrungen    .dieses  Bündels umgrenzten Fläche     mindestens    0,

  2     beträgt.     



  Durch Einhaltung dieses Verhältnisses ist     eine     sehr enge Bündelung der Drähte möglich, ohne dass  die einwandfreie     Abstützmöglichkeit    des Ankers an  der Betonkonstruktion     irgendwie        beeinträchtigt    wird;  der Anker kann zylindrisch und     mit        Aussengewinde     versehen oder als Platte     für    ein oder mehrere Bündel  ausgebildet sein.  



  In der     beiliegenden        Zeichnung        sind    Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt;  es zeigt:       Fig.    1 in Stirnansicht einen zylindrischen     Anker     mit Aussengewinde,       Fig.    2     im        Axialschnitt    einen Anker nach     Fig.    1,  zwei Varianten der Drahtverankerung zeigend,.  



       Fig.    3 ein erstes Beispiel einer den Anker nach       Fig.    1 verwendeten     festen    Verankerung im Axial  schnitt,       Fig.    4-6 je ein weiteres     Beispiel    einer den     Anker     nach     Fig.    1 verwendenden Verankerung im     Axial-          schnitt,          Fig.    7 und 8     im        Axialschnitt    ein weiteres Beispiel  einer Verankerung in zerlegtem     bzw.    zusammen  gebautem Zustand,

         Fig.    9 im     Axialschnitt    eine den     Anker    nach     Fig.    1  verwendenden     Drahtbündelkupplung,          Fig.    10a und 10b im     Axialschnitt    ein Beispiel  einer Kombination aus Verankerung eines ersten und  Kupplung eines zweiten Drahtbündels,           Fig.    11 und 12 in Stirnansicht bzw.     Axialschnitt     eine     Doppelbündelverankerung,          Fig.    13 und 14 in Stirnansicht bzw. im Axial  schnitt eine Verankerung mit flachem Drahtbündel,       Fig.    15 und 16 in Stirnansicht bzw.

   im Axial  schnitt eine Verankerung mit zylindrischem Anker  und     sternförmiger    Drahtverteilung und       Fig.    17 und 18 in Stirnansicht bzw. im Axial  schnitt eine Verankerung mit     Sechskantanker    und  entsprechender Drahtverteilung.  



  Der in den     Fig.    1 und 2 gezeigte Anker 1 ist ein  zylindrischer     Vollkörper    mit ebenen     Stirnflächen,    mit  Aussengewinde 2 und mit einer Vielzahl von zylin  drischen Bohrungen 3. Die Bohrungen 3 liegen     im     Querschnitt auf einem Netz von sich unter einem  Winkel von 60  kreuzenden Linien. Der Bohrungs  abstand wird dadurch sehr klein und die Bohrungen  lassen sich mittels einer automatischen Koordinaten  boh.rmaschine herstellen. Beim gezeichneten Beispiel  sind 55 Bohrungen 3 vorgesehen; diese Zahl kann  aber entsprechend den im Spannbetonbau üblichen  Drahtbündeln von 6-55 oder mehr Drähten variie  ren.

   Der Drahtdurchmesser, dem der Durchmesser  der Bohrungen 3 angepasst ist, liegt     üblicherweise     zwischen. 5 und 12 mm.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, dient jede Ankerbohrung 3 dem  Durchstecken eines Drahtes 4. Nach der in     Fig.    2  oben gezeigten Variante sind die     einzelnen    Drähte 4,  die aus höchstwertigem Stahl bestehen, mit an  gestauchten Köpfchen 4a versehen., deren dem Draht  zugekehrte ebene     Stirnfläche    gegen die ebene Aussen  fläche des Ankers 1 abgestützt ist. Bei der in     Fig.    2  unten gezeigten Variante sind die Drähte 4 mit ko  nischen Köpfchen 4b versehen, die in konischen An  senkungen der Bohrungen 3 abgestützt sind. Es ver  steht sich, dass die Drähte 4 auch in anderer Weise,  z. B. mittels Keilen oder Gewinde, im Anker 1 ver  ankert sein könnten.  



  Die Drähte 4 bzw. deren Bohrungen sind so über  den Ankerquerschnitt verteilt angeordnet, dass das  Verhältnis der totalen     Drahtquerschnittsfläche    zu der  von einer Umhüllungslinie a aller Bohrungen um  grenzten, Fläche mindestens 0,2 beträgt. Praktisch ist  es möglich, dieses Verhältnis mit 0,3-0,5 anzuneh  men. Bei einem gedrungenen Anker 1 nach     Fig.    1  und 2 ist es anderseits möglich, für das Verhältnis der  totalen     Drahtquerschnittsfläche    zur Gesamtquer  schnittsfläche oder zur     Kernquerschnittsfläche    des  Gewindes des Ankers einen Wert von mindestens 0,2  einzuhalten; in praktischen Fällen lässt sich dafür  ohne weiteres ein Wert von 0,25-0,4 erreichen.  



       Fig.    3 zeigt eine Festverankerung, wie sie bei  verhältnismässig kurzen Spanngliedern zur Anwen  dung kommt. Das Spannglied (Drahtbündel) wird in  diesem Fall nur auf einer, das heisst auf der nicht  gezeichneten Seite gefasst, gespannt und verankert,  während die sogenannte feste Seite im     betreffenden     Endteil der Betonkonstruktion     einbetoniert    wird.  Beim gezeichneten Beispiel sind die Drähte 4 des       Spanngliedes    im     Anker    1 verankert, wobei auf     dessen       Aussengewinde eine     Verankerungsscheibe    5 auf  geschraubt ist.  



  Wie die     Fig.    4-6 zeigen, lässt sich der gedrungene  zylindrische Anker 1, der zweckmässig aus einem ver  güteten legierten Stahl besteht, ohne weiteres für die  verschiedensten     Verankerungsarten        verwenden.    Ge  mäss     Fig.    4 ist der Anker 1 durch eine zylindrische       Ausnehmung    6 in der Betonkonstruktion nach aussen  geführt und mittels einer Mutter 7 gegen eine in die  Betonkonstruktion eingelassene     Unterlagsplatte    8 ab  gestützt.

   Gemäss     Fig.    5 ist der Anker 1 auf der den  Drähten 4 zugekehrten Stirnseite mit einer     Abstütz-          platte    9 verbunden, die unter Zwischenlage von       Unterlagstücken    10 gegen die Platte 8 abgestützt ist.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    6 ist der Anker 1 analog  dem vorangehend genannten Beispiel mit einer über  den     Ankerumriss    vorstehenden     Abstützplatte    9 ver  sehen. Bei dieser     Verankerungsart    wird das Spann  glied mittels einer z. B. am Gewinde des Ankers 1  angreifenden Zugvorrichtung gespannt, wobei der  Anker innerhalb einer entsprechenden     Ausnehmung     6 der Betonkonstruktion verbleibt. Dann wird hinter  die Platte 9 Mörtel 11 in die     Ausnehmung    6 ein  gespritzt, wobei der Anker so lange in seiner Spann  lage gehalten wird, bis der     :Mörtel    11 erhärtet ist.

    Danach. stützt sich der Anker 1 mit seiner Platte 9  auf dem erhärteten     =Mörtel    11 ab. Der     Einpressmörtel     11 ist durch eine     Bewehrungseinlage    12, z. B. eine  Drahtschraube, umschnürt.  



  Der in den     Fig.    1 und 2 gezeigte, gedrungene  Anker 1 kann auch mit weiteren Teilen kombiniert  werden, wie dies     bedspielsweise    in den     Fig.    7 und 8  gezeigt ist. Bei diesem Beispiel ist eine auf das  Aussengewinde 2 des Ankers 1 passende Zughülse 13  mit Innen- und Aussengewinde von annähernd dop  pelter Ankerlänge vorgesehen. Auf den vor dem  Spannen des Spanngliedes in der     Ausnehmung    6 der  Betonkonstruktion liegenden Anker 1 wird die Zug  hülse 13 so weit aufgeschraubt, dass sie mit ihrer  halben Länge noch über den Anker 1 vorsteht. Dann  wird in diesen vorstehenden     Zughülsenteil    die Spindel  einer nicht gezeichneten Zugvorrichtung ein  geschraubt.

   Beim anschliessenden Spannen des Spann  gliedes wird der Anker 1 mit der Zughülse 13 min  destens teilweise aus der     Ausnehmung    6 der Beton  konstruktion herausgezogen.. Auf den vorstehenden       Zughülsenteil    wird nun eine Mutter 14 aufgeschraubt,  mittels welcher das Spannglied gegen eine     Unterlags-          platte    8 an der Betonkonstruktion abgestützt wird       (Fig.    8). Die     Zughülse    13 wird aus dem für ihren  Verwendungszweck geeignetsten Werkstoff, zweck  mässig einem zähen Walzstahl, hergestellt.

   Diese     Mög_          lichkeit    der den     unterschiedlichen    Beanspruchungen       vonAnker        undZughülse    angepassten Werkstoffwahl für  diese Elemente ist ein besonderer Vorteil dieser  mehrteiligen Verankerung.  



  Wie die     Fig.    9, 10a, 10b zeigen, lassen sich alle  bzw. ein Teil der Elemente der in den     Fig.    7 und 8  gezeigten Verankerung auch zur Schaffung einer           Drahtbündelkupplung    verwenden. Wo relativ lange  Spannglieder erforderlich sind, z.

   B. im     Grossbrük-          kenbau,    ist es oft notwendig, zwei oder mehrere  Drahtbündel miteinander zu verbinden.     Gemäss        Fig.    9  ist an beiden     miteinander    zu kuppelnden     Drahtbün-          delenden    ein Anker 1 vorgesehen, wobei vor - dem  Verbinden der beiden Spannglieder auf den Anker  des einen Spanngliedes eine Zughülse 13 auf  geschraubt ist, und zwar so, dass ihre eine     Stirnseite     nicht über die die Drahtköpfchen abstützende Stirn  seite des Ankers vorsteht.

   Dann wird der Anker 1  des andern Spanngliedes unmittelbar vor den Anker  des ersten Spanngliedes gelegt, worauf die Zughülse  13 über den zweiten Anker in die in     Fig.    9 gezeigte  Lage geschraubt wird.  



  In den     Fig.    10a und 10b ist ein Beispiel gezeigt,  bei welchem unter Verwendung der     beim    Beispiel  nach     Fig.    7 und 8 vorgesehenen Ankerteile und in  gleicher Weise ein erstes Spannglied gespannt und  gegen die Betonkonstruktion abgestützt, worauf nach  dem Entfernender Zugspindel ein     Gewindebolzen    15  von annähernd doppelter Länge des Ankers 1 in den  vorstehenden Teil der Zughülse 13 des verankerten  Spanngliedes eingeschraubt wird.

   Auf den Anker 1  des zweiten Spanngliedes wird eine Zughülse 13 an  nähernd bündig mit der     Abstützfläche    der Drahtköpf  chen aufgeschraubt, bevor der Anker 1 dieses Spann  gliedes zum Anliegen an die freie     Stirnfläche    des       Gewindebolzens    15 gebracht wird. Dann wird die  letztgenannte Zughülse 13 analog dem Beispiel nach       Fig.    9 über den vorstehenden Teil des Gewindebol  zens 15 geschraubt     (Fig.    10b), so dass eine einwand  freie Kupplung zwischen den beiden     Spanngliedern     geschaffen ist.  



  Bei den vorangehend beschriebenen Verankerun  gen war als Anker stets ein zylindrischer Vollkörper  mit Aussengewinde vorgesehen, dessen Kernquer  schnittsfläche     praktisch    vollbesetzt ist mit Durch  steckbohrungen für die Drahtenden. Wie die     Fig.    11  bis 18 zeigen, sind aber auch andere Ankerformen  möglich.     Fig.    11 und 12 zeigen z. B. einen im Grund  riss rechteckigen Anker 16 für die Verankerung  zweier paralleler     nebenein.anderliegender    Spannglie  der.

   Jedes Spannglied setzt sich aus einer     Vielzahl     von Drähten 4 zusammen, die mittels     angestauchter     Köpfchen 4a an der einen Stirnfläche des Ankers 16  abgestützt sind; diese Abstützung könnte natürlich  auch mittels konischer Köpfchen oder mittels Keilen  erfolgen. Die Drähte 4     bzw.    die     Durchsteckbohrun-          gen    3 jedes Bündels sind in zueinander parallelen  Reihen innerhalb     einer    quadratischen     Umrisslinie    a  angeordnet.

   Auch hier gilt, dass das     Verhältnis    der  totalen     Drahtquerschnittsfläche    jedes Bündels zu der  von der     Umhüllungslinie    a der     Durchsteckbohrungen     3 begrenzten Fläche mindestens 0,2,     zweckmässig     aber 0,3 bis 0,5 beträgt. Trotz relativ kleinen Ge  samtabmessungen des Ankers 16 bleibt dadurch sein  vorstehender freier Rand genügend gross, um eine  einwandfreie Verankerung der Spannglieder an bzw.  in der Betonkonstruktion zu gewährleisten.    Beim Beispiel nach den     Fig.    13 und 14 ist der  Anker eine zur Schaffung von Schultern 17 an den  Längsrändern abgesetzte rechteckige Platte 18.

   Die       Durchsteckbohrungen    3 der Drähte 4 des Drahtbün  dels sind ,in zueinander parallelen Reihen innerhalb  einer rechteckigen, durch die     Umrisslinie    a begrenz  ten     Querschnittsfläche    angeordnet, so dass ein relativ  flaches, dicht gepacktes Bündel gebildet ist. Auch  hier ist das Verhältnis zwischen     totalem    Drahtquer  schnitt zu der von der Linie a umgrenzten Fläche  mindestens 0,2. Zum Spannen dieses Bündels kann       eine    an den Schultern 17 des Ankers 18     angreifend;,     Zange 19 einer Zugvorrichtung verwendet werden       (Fig.    14).

   Die Abstützung des Ankers 18 an der       Betonkonstruktion    erfolgt mittels     Unterlagstücken    20.  



  Beim Beispiel nach den     Fig.    15 und 16 ist ein  zylindrischer, als     Vollkörper        mit        Durchsteckbohrun-          gen    3 ausgebildeter Anker 21 vorgesehen, der zum  Ansetzen einer Zughülse einer Zugvorrichtung mit       Aussengewinde    dient. Die sternförmige Umhüllungs  linie a der     Durchs.teckbohrungen    3 begrenzt auch hier  eine relativ     kleine    Fläche, so dass das. Verhältnis der  totalen     Drahtquerschnittsfläche    zu der von der Linie  a     umgrenzten    Fläche mindestens 0,2 beträgt.

   Der  über die von der Linie a umgrenzte     Fläche    vorste  hende Rand des Ankers 21 dient der Abstützung des  gespannten Drahtbündels, z. B. mittels     Unterlagstük-          ken    20 an der     Betonkonstruktion.     



  Bei dem in den     Fig.    17 und 18 gezeigten Beispiel  sind die Drähte 4 des     Bündels    bzw. die     Durchsteck-          bohrungen    3 innerhalb einer     Sechseckfläche    eines  sechskantigen,     plattenförmigen    Ankers 22 angeord  net.

   Das     Verhältnis    des totalen Drahtquerschnittes  zu der von der     Hüllinie    der Bohrungen 3 begrenzten  Fläche     beträgt        mindestens    0,2, ist aber     zweckmässig     so gross, dass das Verhältnis des totalen Drahtquer  schnittes zur     Gesamtquerschnittsfläche    dies Ankers  22 mindestens 0,2 beträgt. Damit     ;ist        wiederum    ein  gedrungener Anker geschaffen, der, wie z. B. die  Zeichnung zeigt, mittels einer seitlich über den, Anker  vorstehenden     Unterlagsplatte    23 mit den Bohrungen  3 entsprechenden Bohrungen für die Drähte 4 an der  Betonkonstruktion abgestützt werden kann.  



  Die Anker aller beschriebenen. Beispiele gewähr  leisten eine sehr kompakte Bündelung der Drähte.  Damit wird nicht nur ein relativ     kleiner    Anker er  zielt, was seine     Herstellung    aus     bestgeeignetem    Ma  terial     wirtschaftlich    tragbar macht, sondern die sonst  übliche     Spreizung    der Drähte an der     Verankerungs-          stelle    fällt praktisch weg.

   Durch     Einhalten    der ge  nannten     Flächenverhältnisse    lässt sich wie gezeigt  auch     ein    Anker herstellen, der als     Grundkörper    für  die verschiedensten Kombinationen mit andern An  kerteilen verwendbar ist, was     seine    Anwendung für  die verschiedensten     Verankerungsarten        ermöglicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drahtbündelverankerung für Betonkonstruktio nen, mit von den Drahtenden des Bündels durchsetz- tem Anker, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker als Vollkörper mit Bohrungen für den Drahtenden durchtritt ausgebildet ist, wobei für ein Bündel das Verhältnis der totalen Drahtquerschnittsfläche zu der von einer Umhüllungslinie aller Bohrungen dieses s Bündels umgrenzten Fläche mindestens 0,
    2 beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Drahtbündelverankerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der tota len Drahtquerschnittsfläche eines Bündels zur totalen Querschnittsfläche des Ankers mindestens 0,2 be trägt.
    2. Drahtbündelverankerung nach Patentanspruch, mit zylindrischem Aussengewinde aufweisendem Anker, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der totalen Drahtquerschnittsfläche eines Bündels zur Kernquerschnittsfläche des Ankers mindestens 0,2 beträgt.
    3. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstützung des Ankers (1) an der Betonkonstruktion oder am End- anker eines benachbarten Drahtbündels mindestens eine auf den Anker aufgeschraubte Mutter (5 bzw. 7 bzw. 13) vorgesehen ist. 4. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Anker (1) eine zum Einbetten in die Betonkonstruktion be stimmte Abstützplatte (5) aufgeschraubt ist.
    5. Drahbündelverankerung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Anker (1) eine auf der vom Drahtbündel abgekehrten Seite über den Anker vorstehende, mit Innen- und Aussen gewinde versehene Zughülse (13) von mindestens doppelter Ankerlänge aufgeschraubt ist. 6. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstützung des Ankers (1) an der Betonkonstruktion eine Abstütz- mutter (14) auf die Zughülse (13) aufgeschraubt ist.
    7. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den vorstehenden Teil der Zughülse (13) ein annähernd Zughülsen länge aufweisender Kupplungskörper (15) ein geschraubt ist, dessen aus der Zughülse vorstehender Teil zur Aufnahme der auf den Anker (1) eines be nachbarten Drahtbündels aufgeschraubten Zughülse (13) bestimmt ist. B. Drahtbündelverankerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Drahtenden am Anker abgestützte Köpfchen angestaucht sind.
    9. Drahtbündelverankerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker einen draht freien Rand zur Abstützung des gespannten Draht bündels an der Betonkonstruktion aufweist. 10. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (16) zwei im Querschnitt je von einer in sich geschlossenen Umhüllungslinse (a) umhüllte Sätze von Durchsteck- bohrungen (3) für je ein Drahtbündel aufweist.
    11. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (18) eine Randabsetzung aufweist, zur Schaffung einer dem Angriff eines Zugwerkzeuges (19) dienenden Schulter (17). 12. Drahtbündelverankerung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (22) eine Platte ist, wobei das Verhältnis der totalen Draht- querschnittsfläche zur totalen Querschnittsfläche des Ankers mindesens 0,2 beträgt, und dass der draht freie A'bstützrand durch eine zweite seitlich über den Anker vorstehende Platte (23) mit den Bohrungen (3) im Anker (22)
    entsprechenden Durchsteckbohrungen für die Drähte (4) gebildet ist, wobei diese Platte (23) auf der dem Drahtbündel zugekehrten Stirnseite des Ankers (22) angeordnet ist.
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