CH366959A - Dreh- oder Wendefenster - Google Patents

Dreh- oder Wendefenster

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CH366959A
CH366959A CH1252762A CH1252762A CH366959A CH 366959 A CH366959 A CH 366959A CH 1252762 A CH1252762 A CH 1252762A CH 1252762 A CH1252762 A CH 1252762A CH 366959 A CH366959 A CH 366959A
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CH
Switzerland
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sash
rebate
strips
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window
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Application number
CH1252762A
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Koller Ernst
Original Assignee
Koller Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/14Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Dreh- oder Wendefenster    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dreh- oder  Wendefenster und besteht darin,     dass    am Flügel  rahmen neben der Verglasung eine     Lamellenstore     angeordnet ist, die mittels einer in einer der verti  kalen Leisten des Flügelrahmens drehbar gelagerten  Getriebewelle     betätigbar    ist. Die Getriebewelle ist  daher unsichtbar angeordnet und gegen unerwünschte  Einwirkungen von aussen geschützt.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes.  



  Die     Fig.   <B>1</B> und 2 stellen<B>je</B> einen horizontalen  Teilschnitt durch den Rahmen eines Dreh- oder  Wendefensters dar.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.   <B>1</B> ist ein       Blendenrahmen   <B>1</B> mit annähernd     U-förmigern    Profil  und ein aus einem Hohlprofil bestehender     Fenster-          flügelrahmen    2 vorgesehen. Der Flügelrahmen 2 ist  aussenseitig mit einem Flansch<B>3</B> versehen, der als       Widerlager    für eine Doppelverglasung 4 dient, welche  anderseits durch Falzleisten<B>5</B> gehalten ist.

   Jede Falz  leiste<B>5</B> ist annähernd     U-profilförmig    ausgebildet,  wobei der eine Flansch<B>6</B> an einem Teil<B>7</B> des Hohl  profils 2 befestigt ist, wogegen der andere Flansch mit  seinem freien Rand<B>8</B> bei den beiden vertikalen       Flügelrahmenleisten    als Führung für die Lamellen<B>9</B>  einer neben der Verglasung 4 angeordneten     Lamellen-          store    dient, und zwar zusammen mit einem Schenkel  <B>10 je</B> eines winkelförmigen Profilstückes<B>11,</B> welches  in einer Nut 12 des Flügelrahmens 2 festsitzt.

   Die  freien Ränder<B>13</B> der Profilstücke<B>11</B> bilden mit dem  entsprechenden freien Rand<B>8</B> der     Glasfalzsleisten   <B>5</B>  <B>je</B> einen Längsschlitz, durch den in üblicher Weise der  seitliche Ansatz 14 sämtlicher Lamellen<B>9</B> hindurch  geführt ist. Zur Betätigung der nicht dargestellten  üblichen     Aufziehwelle    der     Lamellenstore    ist in einem  längsdurchgehenden Hohlraum<B>31</B> einer der vertikalen  Leisten des Flügelrahmens eine vertikale Getriebe-    welle<B>32</B> drehbar angeordnet, die in analoger Weise       antreibbar    sein kann, wie anhand der     Fig.    2 für das  weitere Ausführungsbeispiel erläutert ist.  



  Der Flügelrahmen 2 weist auf den dem Blend  rahmen<B>1</B> zugekehrten Seite<B>je</B> fünf symmetrisch zur  Mittelebene des Flügelrahmens angeordnete Längs  nuten auf von denen die mittlere Nut<B>15</B> zur Ver  ankerung einer schlauchförmigen Dichtungsleiste<B>16</B>  aus gummielastischem Material, wie z. B. Gummi  oder Kunststoff, dient. Die beiden benachbarten  Nuten<B>17</B> sind im Querschnitt     schwalbenschwanz-          förmig    ausgebildet und dienen zur Aufnahme<B>je</B> eines       Borstenbandes   <B>18.</B> Zur Erhöhung der seitlichen     Bor-          stenbiegsamkeit    verlaufen die Nuten<B>17</B> nach aussen  divergent.

   Anstelle von     Borstenbändern    können auch  andere bandförmige Dichtungsorgane aus nachgiebi  gem Material vorgesehen sein. Von den beiden rest  lichen Nuten dient die auf der Aussenseite befindliche  Nut<B>19</B> als Wirbelkammer, wogegen die auf der  Innenseite befindliche Nut 20 für die Aufnahme von  Bauteilen oder dergleichen dienen kann, insbesondere  zur Lagerung von nicht dargestellten drehbaren und  verschiebbaren     Verschlussriegeln,    die mit entsprechen  den     Ausnehmungen    des Blendrahmens<B>1</B> zusammen  arbeiten. Diese sind so anzuordnen,     dass    der Flügel  rahmen 2 in der Schliesslage durch Betätigung der  Riegel gesichert werden kann.  



  Der Blendrahmen<B>1</B> ist auf den dem Flügel  rahmen 2 zugekehrten Seiten, abgesehen von der  Mittelpartie, mit vier analogen und gleich ausge  bildeten Nuten<B>19',</B> 20' und<B>17'</B> versehen, welche den  vier entsprechenden Nuten<B>19</B>     bzw.    20     bzw.   <B>17</B> un  mittelbar gegenüberliegen. Die einander unmittelbar  gegenüberliegenden Nuten können gleiche Gestaltung  aufweisen.

   Anstelle der mittleren Nut<B>15</B> weist der  Blendrahmen<B>1</B> eine gewölbte Längsrippe 21 auf, die  mit der gummielastischen Dichtungsleiste<B>16</B> derart      zusammenarbeitet,     dass    letztere in der Schliesslage des  Flügels     mittig    auf der Rippe 21 aufsitzt, so     dass    also  beim Schliessen des Flügels die Dichtungsleiste<B>16</B>  erst im Endgang der Schliessbewegung auf die Rippe  21 aufläuft.  



  In den Nuten<B>171</B> befindet sich<B>je</B> eine elastisch  nachgiebige Auflaufleiste 22, welche festsitzend in  die Nut     eingepresst    ist und mit<B>je</B> einem der     Borsten-          bänder   <B>18</B> zusammenarbeitet, und zwar dergestalt,       dass    bei der geschlossenen Lage des Flügels die     Bor-          stenbänder   <B>18</B> dichtend an den entsprechenden Auf  laufleisten 22 anliegen.  



  Zwischen den Profilteilen des Flügelrahmens und  des Blendrahmens befindet sich in der Schliesslage  an allen Stellen ein gleichmässiger Spalt, wobei der  aussenseitige Spalt<B>23</B> in an sich bekannter Weise  als Wetterrille dient, durch welche der Wind gemäss  dem dargestellten Pfeil zwar eindringen kann, aber  infolge des     hufeisen-    bis kreisbogenförmigen Quer  schnittes der Nuten<B>19</B> und<B>19'</B> gemäss dem in den  Nuten eingetragenen Pfeilen abgelenkt wird und in  wirbelige Bewegung gelangt, so     dass    der Wind ge  bremst und in seiner Wirkung unschädlich gemacht  wird. Die Nuten<B>19, 19'</B> bilden daher<B>je</B> eine Wirbel  kammer, welche Wirbelkammern zusammen eine sich  über beide Rahmen<B>1,</B> 2 erstreckende Erweiterung  bilden.  



  Anstelle der Rippen 21 kann der Blendrahmen<B>1</B>  auch<B>je</B> eine analoge Nut, wie die zentrale Nut<B>15</B>  des Flügelrahmens 2 aufweisen, in welche dann eine  mit der Dichtungsleiste<B>16</B> zusammenarbeitende Auf  laufleiste eingesetzt werden kann. Diese Auflaufleiste  kann im Prinzip auf der Aussenseite die gleiche Form  haben wie die Rippe 21. Diese Variante hat den  Vorteil,     dass    die einander zugekehrten Teile beider  Rahmen das gleiche Profil aufweisen.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 unter  scheidet sich vom vorangehend erläuterten im wesent  lichen dadurch,     dass    der Blendrahmen und der Flügel  rahmen aus<B>je</B> einem inneren und einem äusseren Teil  rahmen 24,<B>25</B>     bzw.   <B>26, 27</B> bestehen, wobei die zu  sammengehörigen Teilrahmen 24,<B>25</B>     bzw.   <B>26, 27</B>  durch Leisten<B>28</B>     bzw.   <B>29</B> aus     wärmeisoherendem     Material zusammengehalten sind, wozu sich insbe  sondere Kunststoff eignet.

   Diese Leisten<B>28, 29</B> sind  zugleich als mittlere Auflaufleiste     bzw.    Dichtungs  leiste ausgebildet, die in analoger Weise zusammen  arbeiten, wie die Dichtungsleiste<B>16</B> mit der Rippe 21  gemäss     Fig.   <B>1,</B> oder einer entsprechenden, die Rippe  21 ersetzenden Auflaufleiste. Die Dichtungsleiste<B>29</B>  hat jedoch zur Erhöhung ihrer Elastizität und zur  Verbesserung der Dichtung eine im Querschnitt nach  dem Blendrahmen zu offene gegabelte Form, so     dass     sie mittels zweier Zungen<B>30</B> mit der     Auflaufleiste   <B>28</B>  zusammenarbeitet. Die Verbindung der Dichtungs  leiste<B>29</B> mit den Teilrahmen<B>26</B> und<B>27</B> erfolgt in  bekannter Weise, z. B. durch Kleben.

   Dasselbe gilt  von der Verbindung der Auflaufleiste<B>28</B> in den Teil  rahmen 24 und<B>25.</B>    In gleicher Weise wie im Ausführungsbeispiel  nach     Fig.   <B>1</B> sind am Flügelrahmen unter Zwischen  schaltung eines winkelförmigen Profilstückes<B>11</B> die  Lamellen<B>9</B> einer neben der Verglasung 4 angeord  neten     Lamellenstore    vorgesehen.  



  Zur Betätigung der nicht dargestellten üblichen       Aufziehwelle    der     Lamellenstore    ist eine vertikale Ge  triebewelle<B>32</B> in einem Hohlraum<B>33</B> der einen in       Fig.    2 dargestellten vertikalen Leiste des Teilrahmens  <B>26</B> untergebracht. Das untere Ende der Welle<B>32</B> ist  in die Nabe 34 eines Kegelrades nach oben     heraus-          ziehbar    eingesteckt, unter Zwischenschaltung einer       Klauenkupplung    oder einer     Nuten-Keilkupplung.    Das  Kegelrad ist in einem Getriebekasten<B>35</B> um die ver  tikale Achse drehbar gelagert, in welchem ferner eine  Querwelle<B>36</B> drehbar gelagert ist.

   Der Getriebe  kasten<B>35</B> ist durch eine entsprechende     Ausnehmung     des Teilrahmens<B>26</B> hindurchgeführt und mit einem  Flansch<B>37</B> versehen, der am Teilrahmen<B>26</B> durch  nicht dargestellte Schrauben befestigt ist. Auf der  Querwelle<B>36</B> sitzt im Innern des Kastens<B>35</B> ein  nicht dargestelltes Kegelrad, das mit dem auf der  Welle<B>32</B> sitzenden Kegelrad in Eingriff steht.

   Am  andern Ende der Querwelle<B>36</B> ist eine Handmutter  <B>38</B> aufgesetzt, durch welche die Querwelle<B>36</B> und  damit über die Getriebewelle<B>32</B> die     Aufziehwelle    der       Lamellenstore        betätigbar    ist, und zwar zweckmässig  in der bekannten Weise, wonach durch Betätigung  der Handmutter<B>38</B> sowohl das Aufziehen und Her  unterlassen der Lamellen als auch die Einstellung der  Lamellen geregelt werden kann.

   Die Handmutter<B>38</B>  ist besonders für letzteren Zweck und zum Herunter  lassen der Store bestimmt, wogegen zum völligen Auf  ziehen der Store zweckmässig eine Handkurbel<B>39</B>  Verwendung findet, welche mit einem     Vierkantdorn     40 versehen ist, der in eine entsprechende zentrale       Vierkantausnehmung    der Handmutter<B>38</B>     einsteckbar     ist, so     dass    die Betätigung der Store wahlweise durch  die Handmutter<B>38</B> oder die Kurbel<B>39</B> vorgenommen  werden kann. Bei Nichtgebrauch wird die Kurbel<B>39</B>  abgezogen.  



  Abweichend von der Darstellung in der Zeich  nung können gegebenenfalls die Auflaufleisten 22 ent  fallen, wenn die bandförmigen Dichtungsorgane<B>18</B>  derart ausgebildet sind,     dass    sie die     Schwalben-          schwanzmiten   <B>17'</B> in der Schliesslage dichtend ab  schliessen.  



  Durch Drehen des Flügels von der dargestellten  Schliesslage aus um seine vertikale Mittelachse um  <B>1800</B> in die andere Schliesslage ist es möglich, den  Fensterflügel nach Bedarf so einzustellen,     dass    sich  die     Lamellenstore    auf der Gebäudeaussenseite oder  im Gebäudeinnern befindet. Die erstgenannte Lage  ist z.

   B. im Sommer bei intensiver Sonnenbestrahlung  des Fensters erwünscht zum Abschirmen der Wärme  strahlen, wodurch sich die Innentemperatur erheblich  herabmindern     lässt.    Dagegen ist die zweitgenannte       Storenlage    bei Sonnenbestrahlung und niedriger  Aussentemperatur von Vorteil, weil dabei die Wärme  strahlen ungehindert durch die Verglasung hindurch      in das Gebäudeinnere gelangen können und trotzdem  durch die dahinter befindliche     Lamellenstore    die  Sonnenstrahlen abgeschirmt sind.  



  Damit die Getriebewelle<B>32</B> in beiden Schliess  lagen des Flügels vom Gebäudeinnern aus     betätigbar     ist, kann der Querwelle<B>36</B> eine koaxiale, nach der  entgegengesetzten Seite verlaufende analoge Querwelle  zugeordnet sein, die ebenfalls mittels eines Kegel  rades mit dem Kegelrad 34 in Eingriff steht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Dreh- oder Wendefenster, dadurch gekennzeich net, dass am Flügelrahmen neben der Verglasung eine Lamellenstore angeordnet ist, die mittels einer in einer der vertikalen Leisten des Flügelrahmens drehbar gelagerten Getriebewelle betätigbar ist. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Getriebewelle<B>(32)</B> in einem längs durchlaufenden Hohlraum<B>(33)</B> der erwähnten verti- kalen Leiste angeordnet und durch eine mit ihr in Eingriff stehende, aus dem Flügelrahmen herausge führte Querwelle<B>(36)</B> antreibbar ist. 2.
    Fenster nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Querwelle<B>(36)</B> am freien Ende mit einer Handmutter<B>(38)</B> versehen ist, in die eine Kurbel<B>(39)</B> einsteckbar ist. <B>3.</B> Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flügelrahmen<B>(1)</B> Falzleisten<B>(5)</B> auf weist, wobei jede Falzleiste<B>(5)</B> auf der der Glasscheibe (4) abgekehrten Seite zusammen mit einem zusätz lichen Profilstück<B>(11)</B> als Führung für die Lamellen <B>(9)</B> der Lamellenstore dient. 4.
    Fenster nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die die Führung bildenden Falzleisten<B>(5)</B> U-profilförmig ausgebildet sind, wobei der freie Rand <B>(8)</B> des einen Flansches jeder Falzleiste zusammen mit dem freien Rand<B>(13)</B> eines in der gleichen Ebene liegenden, parallelen Flansches<B>(10)</B> des entsprechen den zusätzlichen Profilstücks<B>(11)</B> einen Längsschlitz bildet, durch den der Ansatz (14) jeder Lamelle<B>(9)</B> hindurchragt.
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