CH367021A - Absperrorgan - Google Patents

Absperrorgan

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Publication number
CH367021A
CH367021A CH7163259A CH7163259A CH367021A CH 367021 A CH367021 A CH 367021A CH 7163259 A CH7163259 A CH 7163259A CH 7163259 A CH7163259 A CH 7163259A CH 367021 A CH367021 A CH 367021A
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CH
Switzerland
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piston
shut
pressure
ring seal
housing
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Application number
CH7163259A
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English (en)
Inventor
Schnyder Heinrich
Original Assignee
Schnyder Heinrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


  Absperrorgan    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Absperrorgan, welches einen in einem Gehäuse dreh  baren und axial verschiebbaren Kolben aufweist.  



  Zweck der Erfindung ist es, ein Absperrorgan  zu schaffen, das auch bei sehr grossem Druck gut  dichtet und durch Fremdkörper, die sich im Druck  medium befinden, nicht beeinflusst wird. Insbeson  dere soll die mechanische Beschädigung der dichten  den Teile durch den Gebrauch ausgeschlossen wer  den.  



  Das erfindungsgemässe Absperrorgan     mit    einem  in einem Gehäuse drehbaren und axial verschieb  baren Kolben ist dadurch gekennzeichnet, dass das  Gehäuse eine Druckkammer und eine     Abflusskammer     aufweist, zwischen welchen Kammern eine Trenn  wand liegt, die gegenüber dem Kolben durch eine im  Kolben oder in der Trennwand eingesetzte Ring  dichtung abgedichtet ist, deren der Druckkammer zu  gekehrte Fläche unter Druckeinwirkung im Sinne  einer Erhöhung der Dichtungswirkung     deformierbar     ist.     Zweckmässigerweise    kann eine im Querschnitt  U-förmige Ringdichtung vorgesehen sein, deren  Lippen unter Druckeinwirkung gegen die abzudich  tende Fläche     auseinandergepresst    werden.

   Auf der  Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



  Das Absperrorgan weist ein Gehäuse 1 auf, wel  ches mit einer Druckkammer 2 und mit einer Ab  flusskammer 3 versehen ist. In die Druckkammer 2  mündet ein Druckstutzen 4, welcher zum Anschluss  an eine nicht dargestellte Druckleitung bestimmt ist.  Die     Abflusskammer    3 ist mit einem Flansch 5 ver  sehen, an welchen eine nicht dargestellte     Abfluss-          leitung    angeschlossen wird.  



  Zwischen der Druckkammer 2 und der     Abfluss-          kammer    3 ist eine ringförmige Trennwand 6 vor  gesehen, welche mit einer Ringnut 7 ausgerüstet ist,    die zur Aufnahme eines Dichtungskörpers 8 dient.  Die Halterung des Dichtungskörpers 8 in der Ring  nut 7 erfolgt mit etwas axialem und radialem Spiel,  so dass der Dichtungskörper 8 durch die Bewegung  eines Kolbens 11 der optimalen Dichtungslage ent  sprechend zentriert wird. Der Dichtungskörper 8 ist  als Ringdichtung ausgebildet und weist im Quer  schnitt z. B.     U-Form    auf.

   Die Anordnung ist so ge  troffen, dass die Lippen 9 und 10 der Ringdichtung  8 gegen die Innenwand der Ringnut 7 bzw. gegen  die     Aussenfläche    12 des in axialer     Richtung    ver  schiebbaren Kolbens 11 zur     Auflage    kommen. Selbst  verständlich könnte die Nut     im    Kolben vorgesehen  sein, in welcher     dann    eine Ringdichtung Aufnahme  findet, die mit der Trennwand     zusammenwirkt.     



  Am Boden 13 der Druckkammer 2 ist ein Stift  14     mit    Gewinde 15 befestigt, an welchem der Kolben  11 drehbar und gleichzeitig axial verschiebbar ist.  Der     genannte    Kolben 11 weist einen das Gewinde  enthaltenden Kolbenschaft 16 auf, der mit einer  Hülse 16a fest verbunden ist, die sich durch die Ab  flusskammer 3 und durch eine Öffnung des     Ver-          schlussdeckels    17 der     Abschlusskammer    erstreckt und  an ihrem freien Ende einen Bedienungsgriff 18 trägt.  Die     Durchtrittsstelle    des Kolbenschaftes 16 durch  die     Öffnung    des     Abschlussdeckels    17 ist zweck  mässigerweise durch Dichtungsorgane 19 abgedichtet.

    Der Deckel 17 selbst trägt einen Ringvorsprung 20,  welcher mit einer Ringdichtung 21 versehen ist, die  an der Wand 22 der     Abflusskammer    3     anliegt.     



  Bei der Betätigung des     Handgriffes    18 wird der  Kolben 11 gedreht und gleichzeitig in axialer Rich  tung verstellt. In der dargestellten Lage befindet sich  der Kolben 11 in     Schliessstellung.    Der Flüssigkeits  druck     in    der     Druckkammer    2 wirkt dabei auf die  Ringdichtung 8 ein, wobei die Lippen 9 und 10 der  selben mit zunehmendem Druck immer mehr ausein-           andergespreizt    werden, so dass die Dichtwirkung ent  sprechend der     Drucksteigerung    erhöht wird. Anstelle  des erwähnten Gewindestiftes könnte auch eine  Mutter angeordnet und die Kolbenstange mit Aussen  gewinde versehen sein.  



  Das beschriebene Absperrorgan gewährleistet eine  absolute Dichtung auch bei mässigem     Druck,    wobei  das Vorhandensein von Fremdkörpern im Druck  medium     in    keiner Weise nachteilig auf das     Ver-          schliessorgan    einwirken kann. Auch ein nicht  gewolltes öffnen des Kolbens, z. B. durch Vibration,  kann nicht vorkommen, da die Ringdichtung 8 das       Fortpflanzen    einer Vibration verhindert. Der Kraft  bedarf zum öffnen und Schliessen des Kolbens ist  äusserst gering, so dass an Stelle der beschriebenen  mechanischen Betätigung auch eine elektromagne  tische     Steuerung    angewendet werden kann.  



  Ein weiterer Vorteil des beschriebenen Absperr  organs besteht noch darin, dass das Auswechseln der       Ringdichtung    in sehr einfacher Weise und ohne  Spezialwerkzeuge erfolgen kann.  



  Schliesslich sei noch     erwähnt,    dass das Absperr  organ nicht nur für     Druck,    sondern auch für Vakuum  verwendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absperrorgan mit einem in einem Gehäuse dreh baren und axial verschiebbaren Kolben, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehäuse eine Druckkammer und eine Abflusskammer aufweist, zwischen welchen Kammern eine Trennwand liegt, die gegenüber dem Kolben durch eine im Kolb-.n oder in der Trennwand eingesetzte Ringdichtung abgedichtet ist, deren der Druckkammer zugekehrte Fläche unter Druckeinwir kung im Sinne einer Erhöhung der Dichtungswirkung deformierbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung im Querschnitt U-förmig ist, wobei die Dichtungslippen unter Druck einwirkung gegen die abzudichtenden Flächen press- bar sind. 2. Absperrorgan nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand ringförmig ist und eine Ringnut aufweist, in welcher die Ringdichtung mit axialem und radia lem Spiel eingesetzt ist, so dass dieselbe durch die Kolbenbewegung zentriert wird. 3.
    Absperrorgan nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe einen im Gehäuse fest angeordneten Ge windestift oder eine Mutter aufweist, an welchem bzw. in welcher der Kolben drehbar und axial ver schiebbar ist.
CH7163259A 1958-04-10 1959-04-04 Absperrorgan CH367021A (de)

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