CH367091A - Zweiteiliger Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegrändern - Google Patents

Zweiteiliger Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegrändern

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CH367091A
CH367091A CH6506958A CH6506958A CH367091A CH 367091 A CH367091 A CH 367091A CH 6506958 A CH6506958 A CH 6506958A CH 6506958 A CH6506958 A CH 6506958A CH 367091 A CH367091 A CH 367091A
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/604Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
    • E01F9/608Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings for guiding, warning or controlling traffic, e.g. delineator posts or milestones

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Description


      Zweiteiliger    Leitpfosten zur     Markierung    von     Verkehrswegrändern       Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen     Leit-          pfosten    zur Markierung von Verkehrswegrändern.  Derartige, an Verkehrswegrändern zu errichtende  Leitpfosten haben die Aufgabe, den Verlauf der  Strasse und die Grenzen des Verkehrsraumes auch  bei Neuschnee, Nebel und Dunkelheit     deutlich    anzu  zeigen und so den Verkehrsteilnehmern den verfüg  baren Strassenraum kenntlich zu machen.  



  Es sind bereits zweiteilige Leitpfosten     bekannt,     bei denen zur Vermeidung     grösserer    Schäden beim  Auffahren eines von der Strasse abweichenden Fahr  zeugs der in den Erdboden einzusetzende Unterteil  mit dem über dem Boden befindlichen Oberteil in  Bodennähe mittels einer Brechkupplung verbunden  ist, die sich bei einem auf den Oberteil des     Leit-          pfostens    ausgeübten, eine gewisse Stärke über  steigenden Stoss, z. B. beim Aufprall eines Fahr  zeugs, selbständig löst.  



  So ist bereits ein     Strassenleitstein    mit einem  oberen und einem unteren Betonteil mit wenigstens  annähernd gleichen Abmessungen bekannt, dessen  beide Betonteile kurz unterhalb der Erdoberfläche       aufeinandersitzen    und mit in eine     Aussparung    des  unteren Betonteils vorspringenden,     bügelförmigen     Eiseneinlagen versehen sind, durch deren Bügel  öffnung ein beide Teile verbindender, beim Auf  fahren eines Fahrzeugs brechender     Holzkeil    von der  Seite aus eingetrieben ist.

   Einerseits gibt diese Art  der Verbindung dem Leitpfosten keine genügende  Standfestigkeit, andererseits besitzt der     Leitstein          praktisch    überhaupt keine Elastizität, so dass zu  mindest Beschädigungen am Fahrzeug zu erwarten  sind, wenn es gegen den Leitstein fährt. Ist der  Holzkeil gebrochen, muss die Erde um den oberen  Bereich des unteren Betonteils     herum    wenigstens teil  weise aufgegraben werden, um einen neuen Holzkeil  eintreiben zu können. Aber auch das Setzen des    Leitsteins macht viel Mühe, da dessen unterer Beton  teil in die Erde eingegraben werden muss, ganz ab  gesehen davon, dass beide Teile beträchtliches Ge  wicht besitzen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  zweiteiligen Leitpfosten, dessen     in    den Erdboden  einzusetzender Unterteil mit dem über dem Boden  befindlichen Oberteil in Bodennähe mittels einer  Brechkupplung verbunden ist, unter Vermeidung     vor-          erwähnter    Mängel so auszugestalten, dass beim     Auf-          prall    eines Fahrzeugs sowohl am Fahrzeug als auch  am Leitpfosten auftretende Beschädigungen auf     ein     Minimum beschränkt werden.  



  Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der  aus einem im Querschnitt     winkelförmig    gebogenen       Stahlblechstreifen    bestehende Oberteil an seinem  oberen Ende mit einer nach oben hin     abgerundeten     Blechkappe überdeckt und verbunden ist und der       Unterteil    einen wenigstens annähernd zylindrischen  Pfahl aufweist, dessen     Querschnittsfläche    höchstens  65 % der     Querschnittsfläche    des     Stahlblechstreifens     beträgt.  



  Ein solcher Leitpfosten wird zweckmässig in der  Weise errichtet, dass zuerst der Pfahl in den Erd  boden eingeschlagen und an seinem aus dem Boden  herausragenden oberen Ende der     Stahlblechstreifen     mittels einer     Brechkupplung    befestigt wird ; das bis  her übliche Einbetonieren oder Eingraben des Unter  teils in die Erde wird also vermieden.  



  Während bei bisher bekannten     Leitpfosten    der  den Oberteil bildende     Stahlblechstreifen    - selbst  bei Verwendung eines     verhältnismässig    starken  Blechs - bei einem Aufprall eines Verkehrsfahr  zeugs sich fast     regelmässig    verformte, bringt die den       Stahlblechstreifen    überdeckende Blechkappe den  Vorteil mit sich,     dass    sie den     winkelförmig    gebo  genen     Stahlblechstreifen    in sich versteift, auf     Grund         dessen man die Blechstärke wesentlich mindern kann.

    Andererseits bewirkt die Blechkappe,     dass    der Ober  teil bei einem Aufprall eines Fahrzeugs elastisch  federnd nachgibt, so dass Beschädigungen der auf  einander prallenden Teile in der Regel vermieden  werden. Darüber hinaus verhindert die abgerundete  Blechkappe eine Beschädigung des Fahrzeugs oder  gegebenenfalls dessen Insassen durch die sonst vor  handenen scharfen Kanten des nach oben auslaufen  den Endes des     Stahlblechstreifens.     



  Durch die     erfindungsgemässe    Ausbildung des       Unterteils    des Leitpfostens ergibt sich     ein    weiterer  Vorteil. Steht der     Leitpfosten    in verhältnismässig  weichem Boden, so kann der den Unterteil bildende  Pfahl bei einem Aufprall eines Fahrzeugs auf den  Oberteil nachgeben, ohne dass sich sofort die     Brech-          kupplung    löst. Erst bei einem stärkeren Aufprall  oder bei Aufstellung des Leitpfostens in hartem oder  steinigem Grund bzw. in gefrorenem Boden löst sich  die Brechkupplung und verhindert damit eine Be  schädigung der     anfeinanderprallenden    Teile.  



  Der     erfindungsgemäss    ausgebildete Leitpfosten  hat im Gegensatz zu bisher bekannten Leitpfosten  somit die Wirkung, dass, gleichgültig ob der     Leit-          pfosten    in weichem oder hartem Boden steht, eine  Beschädigung des Oberteils, der bei Leitpfosten be  kanntlich den Hauptkostenfaktor bildet, beim Auf  prall eines Fahrzeugs in der Regel nicht zu erwarten  ist. Der als Unterteil benutzte Pfahl lässt sich in den  Boden leicht einschlagen. Auch kann der Pfahl,  dessen Wert in der Regel etwa ein     Zehntel    der  Kosten des     Oberteils    beträgt, leicht ausgewechselt  werden, falls er in weichem Boden sich verbiegen       sollte,    bevor die Brechkupplung sich löst.  



  Von     Vorteil    ist es, wenn die Brechkupplung aus  mindestens zwei     mittels    Sicherheitsniete oder -schrau  ben an dem einen Pfostenteil befestigten Schellen be  steht. Bei Aufprall eines Verkehrsfahrzeugs auf den  Oberteil des Leitpfostens brechen dann lediglich die  Sicherheitsniete bzw. -schrauben, und zur Wieder  herstellung des Leitpfostens bedarf es lediglich eines       Auswechselns    dieser billigen Niete bzw. Schrauben,  was in kurzer Zeit erfolgen kann.  



  Nach einer bevorzugten     Ausführungsform        ist    die  Brechkupplung an der Innenseite im Scheitel des       Stahlblechstreifens    angeordnet. Zweckmässig ist der  Pfahl als an seinem unteren Ende spitz zulaufendes  Hohlrohr ausgebildet.  



  Um zu vermeiden, dass der Oberteil samt     Erd-          pfahl    beim Schneeräumen mit Räummaschinen durch  den auf den     Stahlblechstreifen    ausgeübten Schnee  druck verdreht werden kann, so dass der     Leit-          pfosten    nicht mehr entsprechend seiner Aufgabe aus  gerichtet ist und damit seine Funktionstüchtigkeit       verliert,    ist an dem Erdpfahl vorteilhaft ein dessen  Verdrehen im Erdreich verhinderndes Blech befe  stigt, zweckmässig angeschweisst. Ein solches Blech  nimmt die auf den Oberteil ausgeübten, äusseren  Drücke auf und verhindert infolge des Widerstandes  im Erdboden somit ein Verdrehen des Leitpfostens.

      Nach einer bevorzugten Ausführungsform des  zuletzt vorgeschlagenen Leitpfostens weist das     Erd-          blech    an seiner oberen Stirnkante zwei     Ausnehmun-          gen    auf, in die die beiden Schenkel des Oberteils in  dessen nach unten auslaufenden Endbereich lösbar  eingreifen. Durch diese Ausgestaltung wird der auf  den Oberteil ausgeübte Druck nicht nur über die  Brechkupplung zwischen Ober- und Unterteil, son  dern auch unmittelbar auf das Erdblech übertragen,  wodurch die Brechkupplung entlastet wird. Um  durch das Erdblech das Eintreiben des Erdpfahls  nicht wesentlich zu erschweren, ist es von weiterem  Vorzug, wenn das Erdblech nach unten sich in seiner  Breite verjüngt, zweckmässig spitz zuläuft.  



  Die vorgenannten Probleme, wie sie bei derar  tigen     Leitpfosten    auftreten und nach den obigen  Merkmalen gelöst sind, bestehen auch bei solchen  Leitpfosten, die mit sogenannten Schneezeichen  ausgerüstet sind. Derartige Schneezeichen, die in der  Regel aus dünnen Tannenästen oder aus dünnen  Tannenstämmen mit angewachsenen bzw. aufgebun  denen Zweigen oder in neuerer Zeit aus Rundhölzern  mit z. B. schwarzgelber Kennzeichnung bestehen,  werden an den fahrbaren Rändern im Spätherbst in  den Boden eingegraben oder bei weichem Boden  eingesteckt, um im Winter bei hohen Schnee  verwehungen sowohl den     Schneeräumungsgeräten     oder     Räumfahrzeugen    der Strassenbauverwaltung  als auch dem übrigen Verkehr den Strassenrand  anzuzeigen, und werden im Frühjahr wieder ent  fernt.

   Derartige Schneezeichen haben insbesondere  den Nachteil, dass sie bei Aufprall eines von  der Strasse abweichenden Fahrzeugs dessen hier  durch entstehenden Schaden meist nur noch     ver-          grössern    und dabei gleichzeitig selbst unbrauchbar  werden. Letzteres hat zur Folge, dass nach einem  solchen Unfall das beschädigte Schneezeichen aus  dem Boden ausgegraben oder herausgezogen und  durch ein neues ersetzt werden muss.

   Ferner besteht  bei diesen bekannten Schneezeichen der nicht     un-          beachtliche    Mangel, dass sie insbesondere, bedingt  durch Witterungsänderungen wie Frost und Tau  wetter, bereits nach einiger Zeit eine     Schiefstellung     einnehmen, dadurch nicht mehr genau die Verkehrs  wegebegrenzung markieren und somit die Räumfahr  zeuge, die den Schnee auf den Zentimeter genau zu  räumen haben, irreführen. Sowohl der Ersatz ge  brochener Schneezeichen als auch das     Wiederauf-          richten        schiefstehender    Schneezeichen erfordern über  den Winter beträchtliche Arbeiten.  



  Entsprechend dem hier gesetzten Ziel soll nun  einerseits die Beschädigung von Kraftfahrzeugen  durch Schneezeichen und deren     Schadhaftwerden     und die Notwendigkeit laufenden Ersatzes weit  gehend vermieden und gleichzeitig eine einwandfreie  Schneeräumung während des Winters ermöglicht  werden, und zwar dadurch, dass die Schneezeichen  über den ganzen Winter aufrecht, gerade und unter  einander längs des Strassenrandes in einer Richtung  stehen. Diese Forderung kann nun in einfacher Weise      durch die Kombination eines oben im einzelnen  näher gekennzeichneten Leitpfostens mit beliebigen  und an sich bekannten Schneezeichen dadurch er  füllt werden, dass der     Leitpfosten    für die lösbare  Anordnung eines über ihn hinaus nach oben ragen  den Schneezeichens bzw. dessen Halteorgans aus  gebildet ist.

   Auf Grund dieser Massnahme lassen sich  die Schneezeichen auf den längs des Strassenrandes  ausgerichteten Leitpfosten errichten, geben also den  Räumfahrzeugen und dem übrigen Verkehr eine stets  genaue Markierung des Strassenrandes und können  andererseits durch anprallende Fahrzeuge kaum be  schädigt werden und auch für letztere keine Gefahr  bilden, da bei Aufprall eines Fahrzeugs die     Brech-          kupplung    bricht, da -wie gesagt - deren Festig  keit wesentlich geringer gewählt ist als die gewöhn  lich auftretende Anprallkraft des Fahrzeugs.  



  Um eine genaue     Kennzeichnung    des Strassen  randes zu gewährleisten, ist es ferner von Vorteil,  wenn das Schneezeichen bzw. dessen Halteorgan am  oder im Oberteil, vorzugsweise in dessen dem Ver  kehrsweg zuzuwendenden Bereich     anordbar    ist.  



  Eine weitere     vorteilhafte    Möglichkeit besteht  darin, dass das Schneezeichen bzw. dessen Halte  organ an der Innenseite, zweckmässig im Scheitel  des Oberteils     anordbar    ist. Hierdurch sind die Be  festigungsmittel für das Schneezeichen am Oberteil  von aussen praktisch nicht sichtbar und können  daher die an der     Aussenfläche    des     Stahlblechstrei-          fens    angebrachten Kennzeichnungsmittel, wie     Farb-          und/oder    Reflexstreifen, nicht beeinträchtigen.  



  Nach einer besonders vorteilhaften     AusfÜhrungs-          form    ist das obere Ende des Unterteils als     Führung     für das Schneezeichen bzw. dessen Halteorgan aus  gebildet, in die dieses, zweckmässig lose, eingesetzt  werden kann. Auf diese Weise ist das Schneezeichen  dem Umfallen des Oberteils bei Aufprall eines Fahr  zeuges in keiner Weise     hinderlich.     



  Schliesslich     kann        vorteilhafterweise    am oberen  Ende des Oberteils eine Einspann- oder Klemmein  richtung für das Schneezeichen bzw. dessen Halte  organ, z. B. eine an der Innenseite der den Ober  teil überdeckenden Blechkappe in einer Führung ent  sprechend verschiebbar und, beispielsweise mittels  einer Flügelmutter,     arretierbar    angeordnete Blech  zunge vorgesehen sein, die es ermöglicht, sich den  verschiedenen Stärken des Schneezeichens anzu  passen und dieses bei jeder beliebigen Stärke fest  einzuspannen. Bei allem wird durch den hier vorge  schlagenen Leitpfosten in Kombination mit einem auf  ihm     errichtbaren    Schneezeichen auch in beachtli  chem Mass Material sowie Arbeitszeit eingespart.  



  Der vorliegend behandelten Aufgabenstellung,  den Verkehr durch die längs des Strassenrands  stehenden Leitpfosten nicht zu gefährden bzw. sol  che Gefährdung weitgehend zu vermeiden und gleich  zeitig ihren bestimmungsgemässen Zweck als Kenn  zeichnungsmal zu erhöhen, dient noch ein weiteres  hier vorgeschlagenes Merkmal für solche Leitpfosten.

    Es hat sich nämlich nachteilig herausgestellt, dass    die an solchen     Leitpfosten    angebrachten Reflex  scheiben oder sonstigen Markierungszeichen bei  Rauhreif nur     allzuleicht    beschlagen und bei Schnee  treiben sogar völlig verdeckt werden, so dass sie von  den     Verkehrsteilnehmern    nicht mehr wahrgenommen  werden können,     somit    ihre Funktionstüchtigkeit ver  lieren und den Verkehr durch die Leitpfosten,     statt     zu     sichern,    gefährden.  



  Um diesem Mangel nun zu begegnen, wird  weiterhin     vorgeschlagen,    die Markierung,     zumindest     in ihrem oberen Bereich, nach oben hin zu über  decken. Auf diese Weise ist sowohl ein Beschlagen  durch Rauhreif nicht     möglich    als auch kann sich  Schnee nicht mehr auf dem Markierungszeichen       ablagern.    Daher bleibt dieser Leitpfosten auch bei  solchen Witterungszuständen in seiner Wirkungs  weise     voll    erhalten. Beispielsweise     lässt    sich die  Abdeckung der     Markierung    in der Weise erhalten,  indem sie in den Leitpfosten so lief eingelassen ist,  dass letzterer selbst die Überdeckung bildet.

   Nach  einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann  eine die     Markierung,        zumindest    in deren oberen Be  reich, seitlich umgehende, aus der Ebene des Ober  teils herausragende Deckkappe vorgesehen sein, die  an dem     Oberteil    befestigt ist,     gegebenenfalls    mit die  sem eine     stoffliche    Einheit bildet.

   Hierbei ist     zweck-          mässig    die Deckkappe in ihrem oberen, aus der  Ebene des Oberteils herausragenden Bereich abge  rundet und geht     mit    diesem in die     Kappenseiten-          wandungen    über, die vorzugsweise sich nach unten  verjüngend mit ihrer freien Stirnkante auf die Ober  teilebene zulaufen.  



  Die Zeichnungen zeigen Leitpfosten gemäss der       Erfindung    in mehreren beispielsweise gewählten  Ausführungsformen.  



       Fig.    1 stellt einen     Leitpfosten    in aufgestelltem  Zustand dar.  



       Fig.    2 bringt einen Querschnitt des Leitpfostens  nach Linie     II-II    der     Fig.    1.  



       Fig.    3     veranschaulicht    das bei dem Leitpfosten  gemäss der     Fig.    1 und 2 vorgesehene Erdblech als  Einzelteil.  



       Fig.    4 zeigt einen mit einem Schneezeichen aus  gestatteten     Leitpfosten    im aufgestellten Zustand.       Fig.    5 stellt eine Draufsicht auf den Leitpfosten  der     Fig.    4 dar.  



       Fig.    6 bringt schliesslich in grösserem Masstab  einen     Ausschnitt    aus einem Leitpfosten mit einer  Deckkappe für die Markierung.  



  Wie aus     Fig.    1 bis 3 hervorgeht, ist der in Form  eines im     Querschnitt        winkelförmig    gebogenen Stahl  blechstreifens 1 gehaltene     Oberteil    an     seinem    oberen  Ende mit einer an seiner freien Kante abgerundeten  Blechkappe 2 überdeckt und verschweisst. Im un  teren Endbereich des     Stahlblechstreifens    sind mittels  als Brechkupplung wirkender Sicherheitsniete 3 zwei  Rohrschellen 4 befestigt, mit denen der Stahlblech  streifen auf dem aus dem Erdboden herausragenden      Ende des in den Boden eingeschlagenen, an seinem  unteren Ende spitz zulaufenden Hohlrohres 5 auf  geschoben und fest verbunden ist.

   Die     schraffierte     Fläche 6 des     Stahlblechstreifens    ist schwarz gehalten  und dient als Tageskennzeichen. Die viereckige, mit  einem reflektierenden Material belegte Fläche 7 ist  als Nachtkennzeichen vorgesehen. An dem Erdpfahl  ist ein dessen Verdrehen im Erdreich verhinderndes  Blech 8 angeschweisst, das nach unten spitz zuläuft  und an seiner oberen Stirnkante zwei     Ausnehmungen     9 aufweist, in die die beiden Schenkel des Stahl  blechstreifens 1 lösbar eingreifen.  



  Bei dem in     Fig.    4 und 5 veranschaulichten     Leit-          pfosten    ist     zusätzlich    ein Schneezeichen 11 vorge  sehen, von dem lediglich dessen unterer,     pfahlför-          miger    Teil in der     Zeichnung    dargestellt ist.

   Dieses  Schneezeichen ist mit seinem unteren Ende lose auf  das als Führung dienende Rohr 5 aufgesetzt und in  Höhe der Blechkappe 2, die sich     lediglich    über den  rückwärtigen Teil des     Blechstreifenquerschnitts    er  streckt, durch eine in einer     Führung    entsprechend  verschiebbar und mittels einer Flügelmutter 12       arretierbar    an der Blechkappe 2 angeordnete Blech  zunge 10 eingespannt.  



  In     Fig.    6 ist in einem Ausschnitt ein Leitpfosten  mit seinem Oberteil 1 veranschaulicht, dessen Re  flexzeichen 7 nach oben hin von einer Deckkappe  13 überdeckt ist, die das     Reflexzeichen    in dessen  oberen Teil seitlich umgibt und aus seinem oberen       abgerundeten,    aus der Ebene des Oberteils heraus  ragenden Bereich nach unten auf diese Ebene zu  läuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweiteiliger Leitpfosten zur Markierung von Ver kehrsrändern, dessen in den Erdboden einzusetzen der Unterteil mit dem über dem Boden befindlichen Oberteil in Bodennähe mittels einer Brechkupplung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem im Querschnitt winkelförmig gebogenen Stahlblechstreifen bestehende Oberteil an seinem oberen Ende mit einer nach oben hin abgerundeten Blechkappe überdeckt und verbunden ist und der Unterteil einen wenigstens annähernd zylindrischen Pfahl aufweist, dessen Querschnittsfläche höchstens 65 % der Querschnittsfläche des Stahlblechstreifens beträgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Brechkupplung aus minde stens zwei mittels Sicherheitsniete oder -schrauben an dem einen Pfostenteil befestigten Schellen besteht. 2. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Brechkupplung an der Innen seite im Scheitel des Stahlblechstreifens angeordnet ist. 3. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pfahl als an seinem unteren Ende spitz zulaufendes Hohlrohr ausgebildet ist. 4.
    Leitpfosten nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Pfahl ein dessen Ver drehen im Erdreich verhinderndes Blech befestigt ist. 5. Leitpfosten nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdblech an seiner oberen Stirnkante zwei Ausnehmungen aufweist, in die die beiden Schenkel des Oberteils in dessen nach unten auslaufenden Endbereich lösbar eingreifen. 6. Leitpfosten nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdblech nach unten spitz zuläuft. 7. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe für die lösbare An ordnung eines über ihn hinaus nach oben ragenden Schneezeichens ausgebildet ist. B.
    Leitpfosten nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneezeichen am Ober teil anordbar ist. 9. Leitpfosten nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneezeichen an der In nenseite im Scheitel des Oberteils anordbar ist. 10. Leitpfosten nach den Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Unterteils als Führung für das Schneezeichen aus gebildet ist, in die dieses eingesetzt werden kann. 11. Leitpfosten nach den Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des Oberteils eine Einspanneinrichtung für das Schneezeichen vorgesehen ist. 12.
    Leitpfosten nach Unteranspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Einspanneinrichtung eine an der Innenseite der den Oberteil überdeckenden Blechkappe in einer Führung entsprechend verschieb bar und mittels einer Flügelmutter arretierbar an geordnete Blechzunge vorgesehen ist. 13. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung des Oberteils zumindest in ihrem oberen Bereich nach oben hin überdeckt ist. 14.
    Leitpfosten nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung in den Ober teil so tief eingelassen ist, dass letzterer selbst die Überdeckung bildet. 15. Leitpfosten nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Markierung zumin dest in deren oberen Bereich seitlich umgehende, aus der Ebene des Oberteils herausragende Deckkappe vorgesehen ist, die an dem Oberteil befestigt ist. 16.
    Leitpfosten nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckkappe in ihrem oberen, aus der Ebene des Oberteils herausragenden Bereich abgerundet ist und mit diesem in die Kappenseiten- wandungen übergeht, die sich nach unten verjüngend mit ihrer freien Stirnkante auf die Oberteilebene zu laufen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2553126A1 (fr) * 1983-10-07 1985-04-12 Langevine Sa Poteau de signalisation, notamment pour arrets d'autobus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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