CH367268A - Vakuumpumpe mit Gasballasteinrichtung - Google Patents

Vakuumpumpe mit Gasballasteinrichtung

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CH367268A
CH367268A CH7112459A CH7112459A CH367268A CH 367268 A CH367268 A CH 367268A CH 7112459 A CH7112459 A CH 7112459A CH 7112459 A CH7112459 A CH 7112459A CH 367268 A CH367268 A CH 367268A
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CH
Switzerland
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gas ballast
vacuum pump
piston
channel
gas
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Application number
CH7112459A
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Inventor
Albert Dr Lorenz
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Heraeus Gmbh W C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C27/00Sealing arrangements in rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C27/02Liquid sealing for high-vacuum pumps or for compressors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2220/00Application
    • F04C2220/50Pumps with means for introducing gas under pressure for ballasting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


  Vakuumpumpe mit     Gasballasteinrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuum  pumpe mit mindestens einem in einem Arbeitsraum       exzentrisch    umlaufenden, mit Öl gedichteten Dreh  kolben und. einer     Gasballasteinrichtung        zum    zeitweili  gen Einführen von Gas in den Arbeitsraum des Kol  bens.  



  Es sind Vakuumpumpen mit     Gasballasteinrich-          tungen    bekannt, bei welchen der mit einem Regel  ventil versehene     Gasballastkanal    in eine Stirnwand  des Kolbenarbeitsraumes mündet. Diese     Gasballast-          einrichtungen    haben aber den     erheblichen        Nachteil,     dass während des Betriebes der Pumpe     ständig    Öl  in den     Gasballastkanal    eindringt, das durch das ein  geführte Ballastgas bei jedem     Kohlbenumlauf    erneut  aus dem     Gasballastkanal    verdrängt werden muss.

   Da  ausserdem die     Arbeitsraumstirnwand    ständig mit  einem Ölfilm überdeckt ist,     bildet    sich deshalb an der  Mündung des     Gasballastkanals    in dem Kolben  arbeitsraum     ein    Ölschaum, der zumindest teilweise  von dem Kolben zwischen seiner     Stirnseite    und der  Stirnwand des Arbeitsraumes auf die Saugseite mit  geschleppt wird.

   Dies hat zur Folge, dass bei diesen  bekannten     Gasballasteinrichtungen        das    mit der Va  kuumpumpe erreichte Endvakuum     ausserordentlich     stark von der     Gasballasteinrichtung    abhängt, das  heisst beim- Betrieb     mit    Gasballast sich das     End-          vakuum    der Pumpe ausserordentlich     verschlechtert.     Man hat bereits versucht, diese Nachteile dadurch     zu     beheben, dass man den     Gasballastkanal    .in den Kanal       zwischen    dem Kolbenarbeitsraum und dem Auspuff  ventil münden lässt.

   Aber auch dieser Auspuffkanal  wird in sehr starkem Masse mit Pumpenöl     beauf-          schlagt,    so dass auch bei dieser     bekannten        Gasbal-          lasteinrichtung    ständig     Pumpenöl    in den     Gasballast          kanal    eindringt, das dann     ebenfalls    wieder mit dem  Ballastgas in den     Pumpenarbeitsraum    und. auf die  Saugseite     übergeführt    wird.

   Obwohl     mit    erheblich         g        (7        ering        gerer        Men-        ce   <B>,</B>     so        wird        auch        bei        dieser        bekannten          Gasballasteinrichtung    ein     Teil    des     luftgesättigten    Öles  vom Kolben auf dessen Saugseite mitgeschleppt und  im Betrieb mit Gasballast dadurch das     Endvakuum     der Pumpe verschlechtert.  



  Ein allen diesen bekannten     Gasballasteinrichtun-          gen        gemeinsamer    Nachteil besteht darin, dass das  Pumpengehäuse für den     Gasballastkanal        durchbohrt          sein,    muss und diese Bohrung     unmittelbar    mit dem  Arbeitsraum des     Kolbens    in     Verbindung    steht.  



  Alle diese     Nachteile        sollen    durch die     Erfindung     dadurch behoben sein, dass der     Kanal    der Gasballast       einrichtung    an der dem Kolbenarbeitsraum zuge  wandten     Oberfläche    des     Auspuffventilsitzes    ausmün  det.     Hierdurch    wird erreicht, dass die am     Auspuff-          ventilsitz    angebrachte Mündung des     Gasballastkanals     eine besondere Bohrung im Pumpengehäuse, die in  den Arbeitsraum des Kolbens     mündet,        überflüssig     macht.  



  In bevorzugter     Ausführungsform    der Erfindung  ist an der Mündung des     Gasballastkanals        ein    Ventil  teller so angeordnet, dass er während des Auspuff  vorganges den     Gasballastkanal        verschliesst.        Hierdurch     wird erreicht, dass     im    Betrieb der Pumpe keinerlei  Öl in das Innere des     Gasballastkanals    gelangen     kann.     Sobald der Auspuffvorgang beendet ist, ist dann der       Gasballastkanal        völlig    für das eintretende Ballastgas  frei.

   Durch das ungehinderte     Eintreten        des    Ballast  gases wird erreicht, dass durch die     Gasballastenrich-          tung    erheblich mehr Dämpfe von einer Vakuum  pumpe gefördert werden können als bei den bisheri  gen     Gasballasteinrichtungen,    Auch übt die     Gas-          ballasteinrichtung    wesentlich     weniger        Rückwirkung     auf die     Ansaugseite    des Kolbens aus, als es bei den  bisherigen     Gasballasteinrichtungen    der Fall ist.  



  Für die Wirksamkeit des Ventiltellers     ist    es be  sonders     zweckmässig,    wenn dieser     mit    federnden      Armen versehen ist, die ihn in seiner Ruhelage auf  der Mündung des     Gasballastkanals    gerade aufliegend  halten. Hierdurch wird erreicht, dass bereits     ein    ge  ringer     Überdruck    im Inneren des Arbeitsraumes des  Kolbens ausreicht, um den Ventilteller auf seinen  Sitz zu pressen, so dass kein     Ö1        in    den Gasballast  kanal gelangen kann.

   Anderseits ist aber auch ein       geringer    Unterdruck im Arbeitsraum des Kolbens in  der Lage, den Ventilteller hinreichend weit von seiner  Lage auf der Mündung des     Gasballastkanals    abzu  heben, um das Ballastgas wirksam in den Arbeits  raum des Kolbens einzulassen.  



  In besonders     zweckmässiger    Ausgestaltung der       Erfindung    ist der im     Auspuffventilsitz    angebrachte,  zur Halterung der     Auspuffventilteller    dienende Mit  telstift in seiner Längsrichtung durchbohrt und diese  Bohrung ist an den     Gasballastkanal    angeschlossen.  



  Um gegebenenfalls die     Gasballasteinrichtung     leicht ein- und ausbauen zu können, ist der     Auspuff-          ventilsitz        mitsamt    dem     Mittelstift    lösbar im Pumpen  gehäuse ,und dieser Mittelstift lösbar im Auspuff  ventilsitz angebracht. In solchem     Falle    erfolgt der  Einbau oder Ausbau der     Gasballasteinrichtung    durch  blosses     Auswechseh    des Mittelstiftes, wozu man  zweckmässig den     Auspuff        ventilsitz    aus der Pumpe  herausnimmt.  



  Neben dem nach dem     Pumpenäusseren    führenden       Gasballastkanal    ist zweckmässig auch noch ein in  den     Ölabscheideraum        mündender    Zweigkanal an  geschlossen. Dieser Zweigkanal hat .die Wirkung, dass  ein Teil des im     ölabscheideraum    befindlichen     Öl-          nebels    wieder     in.    den Arbeitsraum des Kolbens hin  eingesaugt wird. Um die Menge dieser angesaugten  Ölnebel zu regeln, kann in den Zweigkanal ein Regel  ventil eingesetzt sein.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfin  dung ist in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Vakuumpumpe mit     Gasbavlast-          einrichtung        im    Schnitt.  



       Fig.    2     zeigt    das Auspuffventil der Vakuumpumpe  nach     Fig.    1     vergrössert    im Schnitt.  



       Fig.    3 zeigt den. Ventilteller     zum        Abschliessen    der  Mündung des     Gasballastkanals    in Draufsicht.  Indem in der Zeichnung dargestellten Beispiel  handelt es sich um eine Vakuumpumpe mit in einem  Arbeitsraum 1 auf einem umlaufenden Exzenter 2       angeordnetem    Kolben 3, der mit seiner zylindrischen  Aussenfläche an der zylindrischen     Innenfläche    seines  Arbeitsraumes entlangläuft.

   Dieser Kolben 3 besitzt  einen Ansaugstutzen 4, der zu einem Ansaugkanal 5  ausgebildet ist, über welchen die     Ansaugkammer    6  mit dem Arbeitsraum 1 in Verbindung steht, wenn  sich die     Ansaugkanalöffnung    7 unterhalb des Dreh  schiebers 8 befindet.  



  Der Arbeitsraum 1 des Kolbens 3 besitzt weiter  hin einen     Auspuffkanal    9, der über das Auspuff  ventil 10 zur     Ölauffang-    und Auspuffkammer     10a          führt.    An die     ölauffang-    und     Auspuffkammer    10a ist  der     Ölabscheider    12 angeschlossen, der in Art eines  Zyklons ausgebildet sein kann.    Wie aus     Fig.2    ersichtlich, besitzt das Auspuff  ventil 10 einen     Ventilsitz    11, der beispielsweise in  Form einer kreisrunden. Platte ausgebildet sein kann,  in welche die Auspuffkanäle 12 eingebohrt sind.

    Diese     Auspuffkanäle    12 sind an ihrer Aussenseite  durch Ventilteller 13     geschlossen,    die an der Halte  platte 14 mittels Federn 15     gehalten    sind, die die       Ventilteller    13 gegen die Auspuffkanäle 12 drücken.  Die Halteplatte 14 stellt daher auch ein     Widerlager     für die Federn 15 dar.

   Diese Halte- und     Widerlager-          platte    14 ist an einem in der Mitte des     Ventilsitzes    11  angebrachten Haltestift 16     befestigt,    beispielsweise       angeschweisst.    Dieser Haltestift 16 kann, wie in     Fig.    2  gezeigt, in den Ventilsitz 11 eingeschraubt sein. Die  ser Haltestift 16 ist in seiner Längsrichtung durch  bohrt und an den     Gasballastkanal    17 angeschlossen,  der nach dem Pumpenäussern führt und mittels des       Regelventils    18 verschliessbar ist.

   An den     Gasball'ast-          kanal    17 ist     mittels    eines     T-Stückes    17a ein Seiten  kanal 19 angeschlossen, der zum     Ölabscheideraum     12 führt.  



  In den Zweigkanal 19 kann ein zusätzliches, nicht  dargestelltes Ventil eingesetzt sein. Um die Bohrung  des Mittelstiftes 16 und den     Gasballastkanal    17 wäh  rend des Auspuffvorganges zu verschliessen., ist unter  halb des Ventilsitzes 1.1 ein     Ventilteller    20 an  gebracht, der mittels einer Feder 21 in Ruhelage  gerade gegen den unteren Rand des Mittelstiftes 16  gehalten wird. Hierzu ist der untere Rand 22 des  Stiftes 16 so angeordnet, dass er etwas gegenüber der  unteren Oberfläche des Ventilsitzes 11 vorsteht.  



  Die Haltefeder 21 des Ventiltellers 20 ist, wie       Fig.    3 zeigt, in Form von drei Armen 21a, 21b und  21c ausgebildet, die in 120  Winkelabstand zuein  ander     angebracht    sind. Diese Federarme 21a, 21b und  21c sind unterhalb des     Auspuffventilsitzes    11 in  einem ausgenommenen Raum 23 untergebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vakuumpumpe mit mindestens einem in einem Arbeitsraum exzentrisch umlaufenden, mit Öl ge dichteten Kolben, einer zumindest zeitweise mit dem Arbeitsraum des Kolbens verbundenen Ansaugkam mer, einer über einen Auspuffkanal und ein Aus puffventil mit dem Arbeitsraum des Kolbens verbun denen Auspuffkammer und einer vom Äusseren der Pumpe her in den Arbeitsraum des Kolbens münden den Gasballasteinrichtung zum zeitweiligen Einfüh ren von Gas in den:.
    Arbeitsraum des Kolbens, da durch gekennzeichnet, dass der das Gas in den Arbeitsraum (1) des Kolbens (3) leitende und zum Pumpenäusseren führende Kanal (17) der Gas ballasteinrichtung an der dem Kolbenarbeitsraum zu gewandten Oberfläche des Auspuffventilsitzes (11) ausmündet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mündung (22) des Gas ballastkanals ein Ventilteller (20) so angeordnet ist, dass er während des Auspuffvorganges den. Gas ballastkanal (17) verschliesst. 2.
    Vakuumpumpe nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (2a) mit federnden Armen <I>(21a, 21b,</I> 21e) versehen ist, die ihn in seiner Ruhelage auf der Mündung (22) des Gasballastkanals (17) gerade aufliegend halten. 3.
    Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im Auspuffventilsitz (11) an gebrachte, zur Halterung der Auspuffventilteller (13) dienende Mittelstift (16) in seiner Längsrichtung durchbohrt und, diese Bdhrung an den Gasballast- kanal (17) angeschlossen ist.
    4. Vakuumpumpe nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Auspuffventilsitz (11) n ätsamt dein. Mittelstift (16) lösbar im Pumpen gehäuse angebracht ist. 5. Vakuumpumpe nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Mittelstift (16) lösbar im Auspuffventilsitz (11) angebracht ist.
    6. Vakuumpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gasballastkanal (17) ein in den ölabscheideraum (12) mündender Zweigkanal (19) angeschlossen ist. 7. Vakuumpumpe nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in den Zweigkanal ein Regelventil eingesetzt ist.
CH7112459A 1958-05-30 1959-03-23 Vakuumpumpe mit Gasballasteinrichtung CH367268A (de)

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