CH367360A - Hydrostatische Kupplung - Google Patents

Hydrostatische Kupplung

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CH367360A
CH367360A CH6234358A CH6234358A CH367360A CH 367360 A CH367360 A CH 367360A CH 6234358 A CH6234358 A CH 6234358A CH 6234358 A CH6234358 A CH 6234358A CH 367360 A CH367360 A CH 367360A
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hydrostatic
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clutch
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CH6234358A
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Gustav Ahlen Karl
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Svenska Rotor Maskiner Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/04Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using gear-pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description


  Hydrostatische Kupplung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf hydro  statische Kupplungen, die nach dem     Prinzip    von  Zahnradpumpen arbeiten und besonders für hohe  Drehzahlen geeignet sind. Die bisher bekannten  hydrostatischen- Kupplungen sind hauptsächlich bei  Schiffsantrieben, und zwar als     schwingungsdämp-          fende    Elemente zwischen einer langsam laufenden  Antriebsmaschine und der Schraubenwelle verwendet  worden.  



  Hydrostatische Kupplungen können aber auch  vorteilhaft als Kupplungen mit vorbestimmtem maxi  malem Drehmoment angewendet werden.     Eine    solche  Kupplung enthält zumindest     einen    als Pumpe ausge  bildeten Teil, der, sobald das wirksame Drehmoment  kleiner als das     praktisch    ohne Schlupf durch die  Pumpe maximal übertragbare Drehmoment ist, bloss  so viel Medium fördert, wie zur Deckung der Leck       verluste        erforderlich    ist. Die beiden Glieder der  Kupplung rotieren hierbei fast     mit    gleicher Drehzahl.

    Wenn     anderseits    das wirksame Drehmoment grösser  als das maximal     schlupffrei    übertragbare Drehmo  ment ist, dann fördert die Pumpe das Medium in der  Kupplung im Kreislauf     über        Ventile,    die mit     einem     bestimmten Druck vorbelastet sind,     wobei    das ge  triebene Glied der Kupplung mit geringerer Drehzahl  als das treibende Glied rotiert.  



  Bei hohen Drehzahlen wächst die     Fliehkraft     rasch an, was insbesondere     hinsichtlich    der Lagerung  der Pumpenräder und der gegenseitigen     Abdichtung     zwischen diesen     Rädern    sowie zwischen den Pum  penrädern und dem Pumpengehäuse     Schwierigkeiten     bereitet:

    Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, sind  beim     ErfIndungsgegenstand    die Pumpenzahnräder  nach Art von Planetenrädern angeordnet, die paar  weise in     Ausnehmungen    eines an der einen Kupp-         lungswelle    angeordneten Gehäuses     liegen,    wobei das  eine Rad einer jeden, von einem Zahnradpaar ge  bildeten Pumpe mit einem auf der anderen Kupp  lungswelle angeordneten Rad in     Eingriff    steht.

   Jeder  Zahnradpumpe ist ferner eine     Druckkammer    zuge  ordnet,     die    radial     ausserhalb    der Pumpenräder     liegt     und sich in     Umfangsrichtung    über beide Pumpen  räder erstreckt, so dass die     Resultierende    des hydrau  lischen Druckes auf jedes Pumpenrad oder die grö  ssere von zwei senkrecht     zueinander    .stehenden Kom  ponenten dieser Resultierenden     gegensinnig    zur Rich  tung der auf das Rad wirkenden     Fliehkraft        verläuft.     



       Vorteilhaft    sind die beiden     Zahnräder    jeder  Pumpe entweder gleich gross und in verschiedenen       Radialab    :ständen von der erstgenannten Kupplungs  welle angeordnet, wobei     die        Differenz        dieser    Radial  abstände gleich der     Zahnhöhe    der Räder ist, oder sie  sind in gleichen Rad     alabständen    von dieser Kupp  lungswelle angeordnet und verschieden gross, wobei  dann die Differenz der Radien dieser Räder gleich  der     Zahnhöhe    ist.

   Hierdurch wirkt die Fliehkraft  nicht zu stark unterschiedlich auf die beiden Räder  und kann der     Einfluss    der     Fliehkraft        auf        :die    von der       Differenz    zwischen der Fliehkraft und dem resul  tierenden     hydraulischen    Druck abhängigen Lager  drücke beider     Räder        ungefähr        in        gleichem    Masse  ausgeglichen werden.  



  Um das durch die     Kupplung    maximal     schlupffrei     übertragbare Drehmoment festzulegen,     kann    jede  Pumpe ferner mit einem Ventil versehen     sein,    das  in einem     Zirkulationsweg    zwischen der     Druckseite     und der Saugseite der Pumpe liegt.

   Jedes     dieser     Ventile kann mit     einer    Feder versehen sein, welche  den beweglichen     Ventilkörper    gegen seinen     Sitz          drückt.    Um     einen    möglichst synchronen     Anlauf    der  verschiedenen Zahnradpumpen zu erreichen, können  diese Federn einzeln     einstellbar    sein.      Je nach der     Ausführung    dieser     Ventile    können  der Kupplung verschiedene Eigenschaften, insbeson  dere verschiedene     Drehmomentenkennlinien,    erteilt  werden.

   Wenn der bewegliche     Ventilkörper    so ange  ordnet ist, dass .seine     Schliessbewegung    zu seinem Sitz  radial nach aussen erfolgt, dann unterstützen einander  die Ventilfederkraft und die Fliehkraft, wodurch sich  eine Kupplung ergibt, die bei hohen Drehzahlen ein  grösseres maximales Drehmoment als bei niedrigen  Drehzahlen     schlupffrei    übertragen kann, was beson  dere     Vorteile    bietet, wenn die Antriebsanordnung  einschliesslich der Kupplung eine niedrige kritische  Drehzahl hat, die     während    des Antriebs durchlaufen  werden muss. Unter Umständen können die Ventil  federn bei dieser Anordnung völlig entfallen, so dass  das Ventil dann nur durch die Fliehkraft gesteuert  wird.  



  Wenn anderseits der bewegliche     Ventilkörper    bei  seiner     Schliessbewegung    zu     seinem    Sitz radial nach  innen bewegt werden muss, wirkt die Fliehkraft der  Ventilfederkraft entgegen, wodurch sich eine Kupp  lung ergibt, die bei niedrigen Drehzahlen ein grösseres  maximales Drehmoment als bei hohen Drehzahlen       schlupffrei        überträgt,    so dass die     übertragene    Leistung  ungefähr konstant gehalten werden kann.  



  Durch     Änderung    der     Steifigkeit    der     Ventilfeder     und der Masse des beweglichen Ventilkörpers können  die     Kupplungseigenschaften    in gewünschter Weise       eingeregelt    werden.  



  Wenn schliesslich das maximal     schlupffrei    über  tragbare Drehmoment konstant gehalten werden soll,  so empfiehlt es sich, den beweglichen Ventilkörper  nur     parallel    zur Welle verstellbar anzuordnen, wo  durch ein Einfluss der Fliehkraft auf die Betätigung  des Ventils vollkommen ausgeschaltet wird.  



  Ein wesentlicher Teil der     Leckve,rluste    in einer  Zahnradpumpe tritt zwischen den Seitenflächen der  Zahnräder und den an diese Seitenflächen anschlie  ssenden Gehäusewänden auf. Zweckmässig ist deshalb  jede Zahnradpumpe mit Dichtungsplatten versehen,  die in axialer Richtung gegen die Zahnräder gedrückt  werden.

   Dieses     Einwärtsdrücken    kann     entweder     durch Zuleiten von Druckmedium von der Druckseite  der Pumpe über eine Leitung zu jenen Seiten der  Dichtungsplatten     erfolgen,    die den Pumpenrädern  abgekehrt     sind,    oder auch durch eine solche An  ordnung von Druckfedern, dass diese auf jene Seiten  der Dichtungsplatten wirken, die den Pumpenrädern       abgekehrt        sind.    Auch eine Kombination dieser beiden  Massnahmen zum Andrücken der Dichtungsplatten  kann angewendet werden.  



  Um     mittels    der hydrostatischen Kupplung einen  Betrieb in beiden Richtungen zu ermöglichen, sind  zweckmässig die einen     Zahnradpumpen    so angeord  net, dass sie das Medium bei der einen relativen Dreh  richtung zwischen dem an der einen Kupplungswelle  angeordneten und die Pumpenräder     abstützenden     Gehäuse und dem mit der anderen     Kupplungswelle     verbundenen Zahnrad in die zugeordneten Druck  kammern     fördern,    wogegen die anderen Zahnrad-    pumpen das Medium in die zugeordneten Druck  kammern bei der entgegengesetzten relativen Dreh  richtung zwischen dem Gehäuse und diesem Zahnrad  fördern.  



  Um die Probleme der Lagerung und Abdichtung  zu vereinfachen, empfiehlt es sich ferner, die Achsen  für die Pumpenräder feststehend im Gehäuse anzu  ordnen und die Pumpenräder drehbar auf diesen  Achsen zu lagern, vorzugsweise mit Hilfe von Nadel  lagern.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    der Erfindung sollen  nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer  beschrieben werden.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung nach der Linie 1-1  in     Fig.    2.  



       Fig.    2     stellt    einen Querschnitt durch das gleiche  Ausführungsbeispiel längs der Linie 2-2 in     Fig.    1  dar.  



       Fig.    3 zeigt in     Diagrammform    die Abhängigkeit  des maximal     schlupffrei    übertragbaren Drehmo  mentes von der Drehzahl beim Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1.  



       Fig.    4 stellt eine abgewandelte Ausführung einer  Einzelheit der     Fig.    2 dar.  



       Fig.    5 zeigt in     Diagrammform    die Abhängigkeit  des maximal     schlupffrei    übertragbaren Drehmomentes  von der Drehzahl beim Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4.  



       Fig.    6 stellt eine weitere     Abänderung    der gleichen  Einzelheit wie     Fig.    4 dar.  



       Fig.    7 zeigt wieder in     Diagrammform    die Abhän  gigkeit des maximal     schlupffrei    übertragbaren Dreh  momentes von der Drehzahl beim Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    6.  



       Fig.    8 stellt eine andere Ausführung einer Einzel  heit des Beispiels nach der     Fig.    1 dar.  



       Fig.9    gibt für das     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.8    in     Diagrammform    den Zusammenhang zwi  schen dem maximal     schlupffrei    übertragbaren Dreh  moment und der Drehzahl an.  



       Fig.    10 ist ein Querschnitt durch ein weiteres  Ausführungsbeispiel der Erfindung.  



       Fig.    11 zeigt     schliesslich    eine weitere Abänderung  einer Einzelheit des Beispiels nach     Fig.    1.  



  Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist  mit der einen Kupplungswelle 14 fest ein     Zahnrad    16  verbunden. Dieses Zahnrad ist mit seinem Zahnkranz       innerhalb    eines mit einem geeigneten Medium, wie       Cal,        gefüllten    Gehäuses 18 angeordnet, das seiner  seits fest mit der anderen Kupplungswelle 19 ver  bunden ist, wobei die eine Stirnwand 20 dieses Ge  häuses ein Lager 22 für die Nabe 16' des Zahnrades  16 bildet, während die andere Stirnwand 24 des Ge  häuses gegen diese Nabe abgedichtet ist. Das Gehäuse  ist an der Stirnwand 20 mit einem Fülloch 25 ver  sehen, das mit einem     Propfen    27 verschliessbar bzw.  verschlossen ist.  



  Im Gehäuse 18 sind radial ausserhalb des Zahn  rades 16 mehrere     Ausnehmungen    26 vorgesehen. In      jeder dieser     Ausnehmungen    sind zwei Zahnräder 28,  30 mit Hilfe von     Nadehagern    32 auf den innerhalb  des Gehäuses befindlichen Zahnradachsen 36, 38  drehbar gelagert. Eines dieser Zahnräder, nämlich  das Zahnrad 28, greift in das Zahnrad 16 ein, das  als Sonnenrad wirkt, während die anderen     Zahnräder     Planetenräder     bilden    und das Gehäuse selbst als  Träger der Planetenräder dient.  



  Gemäss     Fi:g.    2 sind die beiden in einer     Ausneh-          mung    26 angeordneten Zahnräder 28, 30 gleich gross,  aber in verschiedenen     Radialabständen    von der     über-          tragungswelle    19     angeordnet,    wobei die     Differenz     dieser     Radialabstände    etwa gleich der Zahnhöhe  der Räder ist.

   Diese Zahnräder rotieren in Richtung  der Pfeile 40, 42 und bilden eine Zahnradpumpe,  welche das Medium von der zentralen Kammer 44  des Gehäuses 18 in eine Druckkammer 46 fördert,  die radial ausserhalb der Pumpenräder vorgesehen ist  und sich in Umfangsrichtung über beide Pumpenräder  erstreckt, so dass die Resultierende des hydraulischen  Druckes auf jedes Rad oder die grössere von zwei  senkrecht zueinander stehenden Komponenten dieser  Resultierenden     gegensinnig    zu der auf das Rad wir  kenden Fliehkraft gerichtet ist.

   Zu beiden Seiten der  Pumpenräder sind Dichtungsplatten 48, 50 angeord  net, die in axialer Richtung gegen die Zahnräder 28,  30 gedrückt werden, indem durch einen Kanal 52  von der Druckkammer 46     auf    die den Rädern der  Pumpe abgekehrte Seite jeder Dichtungsplatte -48, 50  Druckmedium geleitet wird.  



  Zwischen jeder Druckkammer 46 und der zen  tralen Kammer 44 ist eine     Zirkulationsleitung    54 an  geordnet, die mit einem Ventil ausgestattet ist, das  aus einem radial verstellbaren     Ventilsitz    56, einem  beweglichen Ventilkörper 58 und einer Feder 60  besteht, welche den     Ventilkörper    58 radial nach  aussen gegen den Ventilsitz drückt.  



       Fig.    4 zeigt eine abgewandelte     Ausführungsform     dieses das maximal'     schlupffrei    übertragbare Dreh  moment festlegenden Ventils in ähnlicher     Darstellung     wie     Fig.    2. Das Ventil besteht in diesem     Falle    aus  einem Sitz 102 und einem beweglichen Ventilkörper  104, der bei einer Bewegung nach aussen schliesst,  eine relativ grosse Masse     aufweist    und mit Stegen 106  versehen ist, die zur Führung in einem Kanal 108  dienen. Dieses Ventil ist mit keinerlei Federn ver  sehen.  



       Fig.    6 zeigt in ähnlicher Darstellung wie     Fig.    2  ein weiteres Ausführungsbeispiel für das das maximal       schlupffrei    übertragbare Drehmoment festlegende  Ventil.  



  Hierbei besteht das Ventil aus einem Sitz 110 und  einem beweglichen Ventilkörper 112, der bei     einer     Bewegung nach innen schliesst und durch eine Feder  114 gegen seinen Sitz gedrückt wird.  



       Fig.    8 zeigt eine dritte Abwandlung des das maxi  mal     schlupffrei    übertragbare Drehmoment festlegen  den Ventils in ähnlicher     Darstellung    wie     Fig.    1. In  diesem     Falle        besteht    das Ventil aus einem     Sitz    116  und einem beweglichen Ventilkörper 118, der     parallel       zu der es tragenden     LUbertragungswelle        verstellbar    ist;

    der     Ventilkörper    118 ist mit     Hilfe    von Stegen 120 in       einer        Ausnehmung    122 geführt und wird mittels einer  Feder 124 gegen seinen Sitz gedrückt.  



  Die     Fig.    3, 5, 7 und 9 zeigen, wie     -sich    das maxi  mal     schlupffrei    übertragbare     Drehmoment    M bei  Verwendung dieser verschiedenen     Ventilarten    mit der  Drehzahl n     ändert.     



  Die     Drehmomentenkennlinie    nach     Fig.    3     gilt    für  ein     Ventil    der in den     Fig.    1 und 2     dargestellten        Aus-          führung,    bei     @de:m    die Ventilfederkraft und :die Flieh  kraft     gleichsinnig    wirken; es ergibst sich     hierbei        ein     bestimmtes     Anfangsdrehmoment    und das Drehmo  ment M nimmt mit der Drehzahl stetig zu.  



       Fig.    5 zeigt die     Drehmomentenkennlinie    für die       Ventilausführung    nach     Fig.    4, bei     welcher    das     Ventil     ausschliesslich :durch die     Fliehkraft        betätigt        wird;     hierbei ist das     Anfangsdrehmoment    fast     Null,    doch       nimmt    das Drehmoment M mit der     Drehzar    stetig  zu.  



  Die Kennlinie nach     Fig.    7 gilt für eine     Ventil-          ausführung    nach     Fig.    6, bei welcher die Ventilfeder  kraft und die Fliehkraft gegensinnig wirken; es ergibt  sich dann     anfänglich    ein hohes Drehmoment M, das       aber    mit :steigender     Drehzahl    stetig abnimmt.  



       Fig.    9 zeigt     schliesslich    die Kennlinie für     ein    Ventil  der in     Fig.    8     dargestellten    Ausführung, bei     welcher          der        Einlluss    der Fliehkraft beseitigt ist; es ergibt  sich dabei     ein    drehzahlunabhängiges, :das heisst kon  stantes Drehmoment M.  



       Fig.    10 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der       Erfindung,    bei dem das Zahnrad 16 ebenfalls inner  halb eines mit Druckmedium gefüllten Gehäuses 18  angeordnet ist. Im Gehäuse 18 sind radial     ausserhalb     des Zahnrades 16 wieder mehrere     Ausnehmungen    26  vorgesehen. In jeder dieser     Awsnehmungen    ist ein  Zahnrad 126 bzw. 128 drehbar gelagert, :das mit  dem Zahnrad 16 und mit einem zweiten Zahnrad 130  bzw. 132 zusammenwirkt.  



  Die beiden Pumpenzahnräder 126, 130 bzw. 128,  132, die in einer     Ausnehmung    26 liegen, sind in       :diesem    Falle in gleichen     Radialabständen    von der  sie tragenden     Übertragungswelle    angeordnet. Das  mitlaufende Rad 130     bzw.    132 hat aber einen Radius,  der     ungefähr    um eine Zahnhöhe kleiner     als    der  Radius :des     zugeordneten    Zahnrades 126 bzw. 128 ist,  welches mit dem     Zahnrad    16 in     Eingriff    steht.  



  Die Zahnräder 130 und 132 sind     feiner    an ver  schiedenen Seiten bezüglich des mit ihnen zusammen  wirkenden Zahnrades 126 bzw. 128 angeordnet, so  dass das eine Zahnradpaar 126, 130 das Medium bei  der einen relativen Drehrichtung zwischen     Zahnrad     16 und Gehäuse 18 in die zugehörige Druckkammer  46 fördert, wogegen das andere Zahnradpaar 128,  132 das     Medium    seiner     Druckkammer    46 bei der  entgegengesetzten relativen Drehrichtung     zwischen     Zahnrad 16 und Gehäuse 18 zuführt. Auf diese Weise       kann    die Kupplung zum Antrieb in beiden Richtun  gen     verwendet    werden.

             Fig.    11 zeigt     ein    Ausführungsbeispiel, bei dem  die axial neben den Pumpenrädern befindlichen Dich  tungsplatten 48, 50 statt durch Drucköl mit     Hilfe     von Federn 134, 136 gegen die Zahnräder 28, 30       gedrückt        werden.     



  Die     Ausführungsmöglichkeiten    der Erfindung     sind     durch die     dargestellten    Beispiele nicht erschöpft. Ins  besondere bestehen verschiedene Kombinationsmög  lichkeiten, z. B. die Anwendung gleich grosser Pum  penzahnräder in verschiedenen     Radialabständen    von  der sie tragenden     übertragungswehe        bei    einer Kupp  lung, bei welcher mehrere Pumpen in verschiedenen  Richtungen arbeiten oder die Anwendung verschieden  grosser Pumpenzahnräder in gleichen     Radialabstän-          den    von der sie tragenden     Übertragungswelle    bei einer  Kupplung,

   bei welcher alle Pumpen in der gleichen  Richtung     wirken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydrostatische Kupplung mit einem an der einen Kupplungswelle angeordneten Gehäuse, das in Aus nehmungen mehrere als Zahnradpumpen wirkende Zahnräderpaare enthält, die planetradartig um ein an der zweiten Kupplungswelle angeordnetes Zahnrad angeordnet sind, wobei ein Rad einer jeden Zahn- radpumpe mit diesem Zahnrad in Eingriff steht, da durch gekennzeichnet, dass jede Zahnradpumpe mit einer radial ausserhab der Pumpenräder angeordneten Druckkammer,
    die sich in Umfangsrichtung über beide Pumpenräder erstreckt; versehen ist, so dass die Resultierende des hydraulischen Druckes auf jedes Pumpenrad oder die grössere von zwei senkrecht zueinander stehenden Komponenten dieser Resul tierenden gegensinnig zu der auf das Rad wirkenden Fliehkraft gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hydrostatische Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenräder gleich gross, aber in verschiedenen Radialabständen von der sie tragenden Kupplungswelle angeordnet sind, wobei die Differenz dieser Radialabstände in der Grössen ordnung der Zahnhöhe der Räder liegt. 2.
    Hydrostatische Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenräder in gleichen Radialabsfänden von der sie tragenden Kupplungswelle angeordnet, aber verschieden gross sind, wobei die Differenz ihrer Radien in der Grössen ordnung der Zahnhöhe dieser Räder liegt. 3. Hydrostatische Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem Zirku- lationsweg zwischen der Druckseite und der Saugseite einer jeden Pumpe ein Ventil befindet. 4.
    Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil durch eine Feder belastet ist. 5. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder einzeln einstellbar ist. 6. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Ven tilkörper so angeordnet ist, dass seine Schliessbewe gung radial nach aussen erfolgt. 7. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Ven tilkörper so angeordnet ist, dass seine Schliessbewe gung radial nach innen erfolgt. B. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Ven tilkörper parallel zur Kupplungswelle verstellbar ist. 9.
    Hydrostatische Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zahnradpumpe mit axial neben ihren Zahnrädern angeordneten Dich tungsplatten versehen ist. 10. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die den Pumpen rädern abgekehrten Seiten der Dichtungsplatten mit der Druckseite. der Pumpe in Verbindung stehen. 11. Hydrostatische Kupplung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsplatten auf der den Pumpenrädern abgekehrten Seite unter der Einwirkung von Druckfedern stehen. 12.
    Hydrostatische Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Zahn radpumpen so angeordnet sind, dass sie das Medium in ihre Druckkammern bei der einen relativen Dreh richtung zwischen dem an einer der Kupplungswellen angeordneten Gehäuse und dem an der anderen Kupplungswelle angeordneten Zahnrad fördern, wo gegen die anderen Zahnradpumpen so angeordnet sind, dass sie das Medium in ihre Druckkammern bei der entgegengesetzten Drehrichtung zwischen diesem Gehäuse und diesem Zahnrad fördern. 13.
    Hydrostatische Kupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpen räder auf Achsen drehbar gelagert sind.
CH6234358A 1957-08-16 1958-07-29 Hydrostatische Kupplung CH367360A (de)

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