CH367839A - Steuerungsvorrichtung für Spreizdorne an Bedruck- und Lackiermaschinen für Hohlkörper - Google Patents

Steuerungsvorrichtung für Spreizdorne an Bedruck- und Lackiermaschinen für Hohlkörper

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CH367839A
CH367839A CH7070359A CH7070359A CH367839A CH 367839 A CH367839 A CH 367839A CH 7070359 A CH7070359 A CH 7070359A CH 7070359 A CH7070359 A CH 7070359A CH 367839 A CH367839 A CH 367839A
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CH7070359A
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Robert Meierhofer Friedrich
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Winkler Fallert & Co Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/08Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
    • B41F17/14Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length
    • B41F17/18Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length on curved surfaces of articles of varying cross-section, e.g. bottles, lamp glasses

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Description


  Steuerungsvorrichtung für Spreizdorne an Bedruck- und     Lackiermaschinen    für     Hohlkärper       Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerungs  vorrichtung für Spreizdorne an Bedruck- und Lackier  maschinen für Hohlkörper.  



  Bisher wurden die Hohlkörper mit wenig ver  engter Öffnung auf gewöhnliche, runde Dorne mit  einer Eindrehung im Bereiche des engen Randes<B>ge-</B>  steckt, welche Dorn-- im Durchmesser etwas kleiner  gehalten wurden als die verengte     öffnung    des Hohl  körpers. Die Lagerung des Hohlkörpers auf dem  Dorn ist dabei exzentrisch.  



  Bei einer weiteren bekannten     Ein-richtung    werden  die Hohlkörper auf     abgekröpfte    Dorne gesteckt, wo  bei die Hohlkörper zum Dorn ebenfalls exzentrisch  gelagert sind.  



  Eine derartige Lagerung der Hohlkörper auf den  beschriebenen Dornen eignet sich nicht gut für Ma  schinen, welche mit automatischen Um- und Auf  steckeinrichtungen zusammenarbeiten     müs#sen,    da die       Hoh#lkörper    pendelnd auf dem Dorn hängend, nicht  zuverlässig     gefasst    werden können. Einen weiteren  Nachteil bilden die bekannten, im Durchmesser klei  nen Dorne zum Aufstecken von kleinen, aber ver  hältnismässig langen Hohlkörpern wegen der     Durch-          biegung    des Dornes, wodurch auf dem Hohlkörper  das Druckbild ungleichmässig werden kann.  



  Auch solche, Hohlkörper, welche keine verengte  Öffnung aufweisen, wurden bisher auf gewöhnliche,  zylindrische Dorne satt aufgesteckt, Das häufige Auf  stecken und Abnehmen der Hohlkörper bewirkt eine  Abnützung der Dorne, so     dass    die Dorne ersetzt wer  den müssen. Umgekehrt können Hohlkörper, deren       öffnung    aus der Fabrikation etwas     übermass    haben  und nur lose auf den Dornen stecken, nicht mehr  verwendet werden, da dadurch ein unsauberer  Druck entsteht.  



  Um diese Nachteile zu beheben, wird erfin  dungsgemäss vorgeschlagen, auf mindestens einer sich    schrittweise drehenden Tragscheibe drehbar gelagerte,  mehrteilige Spreizdorne, welche mehrere     Spreiz-          backen    aufweisen, anzuordnen, wobei die     Spreiz-          backen    zum öffnen und Schliessen mit Innen- und  Aussenkonussen versehen sind,     dass    zum öffnen der  Spreizbacken jeder Spreizdorn mit einer     Spreizvor-          richtung,    die innerhalb der Dornbüchse angeordnet  ist, versehen ist,

   und     dass    zum Schliessen der     Spreiz-          backen    eine pneumatisch oder hydraulisch betätigte  Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit einem Bol  zen jedes Spreizdomes zusammenwirkt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B>     eineschematische    Seitenansicht,       Fig.    2 eine     D#raufsicht,          Fio,.   <B>3</B> einen Teilschnitt durch den geöffneten  Spreizdorn,       Fig.    4 einen Querschnitt durch den geschlossenen       Spreizdorn.     



  Auf der sich schrittweise drehenden Tragscheibe  <B>1,</B> deren Antrieb nicht gezeichnet ist, sind die,     Spreiz-          dorne    drehbar gelagert. Der komplette Spreizdorn  wird hauptsächlich gebildet aus den Spreizbacken 2       bzw.   <B>3,</B> aus einer     Büchs-e    4, in     welcheer    auf Kugel  lagern<B>5</B> und<B>6</B> die Dornbüchse.<B>7</B> gelagert ist. Inner  halb der Dornbüchse<B>7</B> befindet sich eine Lager  büchse<B>8,</B> in welche der Spreizbolzen<B>9</B> sowie die  mit diesem fest verbundene Spreiznadel<B>10</B> eingeführt  wird. Das eine Ende des Spreizbolzens<B>9</B> ist über  Bolzen<B>11</B> mit einem zweiarmigen Hebel 12 verbun  den.

   Der Hebel 12 ist um Bolzen<B>13</B> schwenkbar ge  lagert und steht mit der Gabel 14, weiche fest mit  Bolzen<B>15</B> verbunden ist, in Wirkverbindung. Zum  öffnen des Spreizdornes     dienteine    in die, Lagerbüchse  <B>8</B> eingelegte     Druckfeder   <B>16.</B>  



  Zum Schliessen der Spreizdorne sind auf Halter  <B>17</B> an sich bekannte Spannzylinder<B>18, 19</B> und 20      derart befestigt,     dass    die Spannbolzen 21, 22 und<B>23</B>       Achsengleichheit    mit den zugeordneten Bolzen<B>15</B> er  halten. Die Spannzylinder<B>18</B> und<B>19</B> sind mittels  der Leitungen 24 und<B>25</B> mit den Luftventilen<B>26</B> und  <B>27</B> verbunden, während der Spannzylinder 20 über  Leitung<B>28</B> an dem Magnetventil<B>29</B>     angesch-lossen     ist. Die notwendige Luft wird von einer nicht ge  zeichneten Luftquelle durch die Leitungen<B>30</B> und<B>31</B>  den Luftventilen<B>26</B> und<B>27</B> sowie dem Magnetventil  <B>29</B> zuggeführt.  



  Die Wirkungsweise ist folgende- Die     Tragscheibe     <B>1</B> mit den Spreizdornen dreht sich schrittweise im       Uhrzeigersinn.    Einer der Spreizdorne wird im Still  stand der Tragscheibe<B>1</B> vor dem Spannzylinder<B>18</B>  angehalten, derart,     dass    Bolzen<B>15</B> in     Achsengleich-          heit    mit     Spannbolzen    21 gelangt.

   Die sich im Arbeits  rhythmus drehende Kurve<B>32</B> öffnet das Luftventil  <B>26,</B> und über Leitung 24 gelangt die Luft in den  Spannzylinder<B>18,</B> so     dass    der Spannbolzen 21 auf den  Bolzen<B>15</B> des genannten Spreizdornes drückt und  dadurch die Gabel 14 den Hebel 12 um Bolzen<B>13</B>  schwenkt, wodurch der Spreizbolzen<B>9</B> und die     Spreiz-          nadel   <B>10,</B> zusammen mit den Führungen<B>33</B> und 34,  welche in der Führungsmuffe<B>35,</B> über Bolzen<B>36</B>  und<B>37</B> gehalten und mit     Konusflächen.    versehen sind,

    in der Verschiebung des Bolzens<B>15</B> entgegengesetzter  Richtung bewegt wird und sich die mit     Konusflächen     versehenen Spreizbacken     zwangläufig    schliessen, wor  auf ein Hohlkörper von Hand oder durch eine auto  matische, nicht gezeichnete Einrichtung auf den  Spreizdorn aufgesteckt werden kann. Die Aussen  konusse der     Spreizbacken    2 und<B>3</B> jedes Spreizdornes  sind mit den     Führungoren   <B>33</B> und 34 verbunden, die  mit den Aussenkonussen der Spreizbacken zusammen  wirkende Innenkonusse aufweisen, wobei der Kegel  winkel für die Aussenkonusse und jener für die  Innenkonusse der Führungen gleich ist.

   Das Weiter  drehen der Kurve<B>32</B> bewirkt die Schliessung des  Luftventils<B>26,</B> eine nicht gezeichnete Feder im  Spannzylinder<B>18</B> bringt den     Spannbölzen    21 in seine  Ausgangslage zurück. Gleichzeitig hat sich die Trag  scheibe weitergedreht und sofort nach dem Schliessen  des Luftventils<B>26</B> wird der     Spreizdorn,    wie beschrie  ben, durch die Druckfeder<B>16</B> geöffnet und da  durch der aufgesteckte Hohlkörper auf dem     Spreiz-          dorn    festgehalten.

   Im weiteren Ablauf der Trag  scheibe passieren die aufgesteckten Hohlkörper die       Bedruckstelle   <B>38</B> und werden nach bekannter Art  durch das Abrollen am     eingefärbten    Gummituch<B>39</B>  in einem Arbeitsgang ein- oder mehrfarbig bedruckt.  Nach dem Bedrucken gelangen die     Spreizdorne    mit  den noch festgehaltenen und bedruckten Hohlkörpern  in den Bereich des Spannzylinders<B>19,</B> welcher als  Abnahmestelle der Hohlkörper bezeichnet werden  gleicher Weise wie beim Aufstecken,  kann. In<B><U>g</U></B>  werden die Spreizdorne wie nachstehend beschrieben  geschlossen.

   Mittels Kurve 40 wird das Luftventil  <B>27</B> geöffnet, die Luft gelangt über Leitung<B>25</B> in den  Spannzylinder<B>19,</B> und der Spannbolzen 22 drückt  auf Bolzen<B>15</B> des Spreizdornes und schliesst den-    selben, worauf der Hohlkörper wieder von Hand oder  automatisch vom Spreizdorn abgenommen werden  kann.  



  Für den Fall,     dass    aus irgendeinem Grunde bei der  Aufsteckstelle kein     Ho#hlkörper    auf den Spreizdorn  gelangt, ist mit Halter<B>17</B> nebst dem Spannzylinder  20 ein Magnetventil<B>29</B> fest verbunden, und das  Magnetventil<B>29</B> wird gesteuert     mittel#s    Kurve 41 über  die Endschalter 42 und 43.

   Befindet sich nun auf  dem Spreizdorn<B>3</B> beim Passieren der     Bedruck-          oder        Lackierstelle   <B>38</B> kein Hohlkörper 44, kann eine       Abtastung    durch den     Endschalter    43 nicht stattfinden,  und der Stromkreis zum Magnetventil<B>29</B> bleibt ge  schlossen, wodurch über die Leitung<B>28</B> Luft in den  Spannzylinder 20 strömt und durch den Spannbolzen  <B>23</B> über Bolzen<B>15</B> der Spreizdorn<B>3</B> geschlossen wird,  damit der leere Spreizdorn ausserhalb der     Bedruck-          zone    bleibt und somit ohne Hohlkörper kein Druck  erfolgt.

   Wenn der Spreizdorn mit Farbe bedruckt  werden könnte, würde derselbe den nächsten Hohl  körper im Innern verschmieren. Es können an Stelle  der Spannzylinder auch hydraulisch     beaufschlagte     Zylinder an eine     Druckflüssigkeitsquelle    angeschlos  sen und eingebaut sein. Bei Anwendung an einer  Lackiermaschine ist anstatt einer     Bedruckstelle    mit  Gummituch eine an sich bekannte Lackiereinrichtung  eingesetzt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Steuerungsvo#rrichtung für Spreizderne an Be- druck- und Lackiermaschinen für Hohlkörper, bei weicher auf mindestens einer sich schrittweise dre henden Tragscheibe drehbar gelagerte, mehrteilige Spreizdorne angeordnet sind und jeder Dorn meh rere Spreizbacken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizbacken (2 und<B>3)</B> zum öffnen und Schliessen mit Innen- und Aussenkonussen versehen sind, dass zum öffnen der Spreizbacken jeder Spreiz- dorn mit einer Spreizvorrichtung, die innerhalb der Dornbüchse<B>(7)
    </B> angeordnet ist, versehen ist, und dass zum Schliessen der Spreizbacken (2 und<B>3)</B> eine pneu matisch oder hydraulisch betätigte Steuereinrich tung vorgesehen ist, die mit einem Bolzen<B>(15)</B> jedes Spreizdornes zusammenwirkt. UNTERANSPRVCHE <B>1.</B> Steuerungsvorridhtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung aus einer Spreiznadel<B>(10),</B> aus einem Spreizbolzen <B>(9),</B> der mit der Spreiznadel<B>(10)</B> fest verbunden ist, und aus einer Feder<B>(16)</B> besteht, die zwischen dem Spreizbolzen<B>(9)</B> und einer in der Dornbüchse<B>(7)</B> gelagerten Lagerbüchse<B>(8)</B> angeordnet ist. 2.
    Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung Spannzylinder<B>(18</B> und 20) oder hydraulisch be tätigte Kolben aufweist, dass sie als steuernde Glie der Kurven<B>(32,</B> 40 und 41), Luftventile<B>(26</B> und<B>27)</B> und wenigstens ein durch einen Magnet gesteuertes Ventil sowie mindestens zwei Endschalter (42 und 43) aufweist, und dass die an den Kolben der Spann- zylinder <B>(18, 19</B> und 20) befestigten Spannbolzen (21, 22 und<B>23)</B> mit den Bolzen<B>(15)</B> der Spreiz- dorne in Verbindung stehen, wobei jeder Bolzen<B>(15)</B> über eine Gabel (14)
    und einen zweiiarinigen Hebel (12) mit dem Spreizbolzen<B>(9)</B> verbunden ist. <B>3.</B> Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkonusse der Spreizbacken (2 und<B>3)</B> jedes Spreizdornes mit Füh rungen<B>(33</B> und 34) verbunden sind, die- mit den Aussenkonussen der Spreizbacken zusammenwir kende Innenkonusse aufweisen, wobei der Kegel winkel für die Aussenkonussr, und jener für die Innen konusse, der Führungen gleich ist.
CH7070359A 1959-03-13 1959-03-13 Steuerungsvorrichtung für Spreizdorne an Bedruck- und Lackiermaschinen für Hohlkörper CH367839A (de)

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