CH367925A - Einrichtung zum Verstellen der Nadeln an einer Flachstrickmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Verstellen der Nadeln an einer Flachstrickmaschine

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CH367925A
CH367925A CH6748458A CH6748458A CH367925A CH 367925 A CH367925 A CH 367925A CH 6748458 A CH6748458 A CH 6748458A CH 6748458 A CH6748458 A CH 6748458A CH 367925 A CH367925 A CH 367925A
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CH6748458A
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Harris Groom Simeon
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Empisal Proprietary Limited
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B39/00Knitting processes, apparatus or machines not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Verstellen der Nadeln an einer Flachstrickmaschine    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ver  stellen der Nadeln an einer     Flachstrickmaschine.     Flachstrickmaschinen besitzen bekanntlich ein genu  tetes Nadelbett und in jeder Nut eine darin verschieb  bare Nadel, wobei jede Nadel     einen    hinteren Fuss  aufweist, der nach oben aus dem Bett vorsteht, zwecks       Eingriffs    mit den Stricknocken des     Schlossschlittens.     



  Die Füsse dienen auch dazu, bisher nicht wirksam  gewesene     Nadeln    aus der Ruhestellung in die Strick  stellung zu bringen.  



  Letzterer Vorgang kann aber nur als zeitraubend  angesehen werden, selbst wenn Kammvorrichtungen  verwendet werden, die häufig für diesen Zweck vor  gesehen sind. Da Kämme jedoch nur für die üblichen  Anordnungen vorgesehen werden, muss für jede an  dere Kombination jede Nadel einzeln mit der Hand  vorgeschoben werden.  



  Zweck der Erfindung ist daher, eine Einrichtung  zum Verstellen der Nadeln an einer     Flachstrickma-.          schine    zu     schaffen.     



  Komplizierte Strickmuster     erfordern,    dass be  stimmte Nadeln so verstellt werden, dass sie an der  normalen, durch die Stricknocken des     Schlossschlittens     bewirkten Verschiebebewegung, bei welcher sie beim  Hingang und beim Rückgang eine Masche bilden wür  den, nicht teilnehmen. Beispielsweise können einige  Nadeln für eine oder mehrere Reihen inaktiv bleiben  und dann wieder aktiv werden. Oder einige     Nadeln     müssen nur teilweise vorgeschoben werden, um eine  Masche in der geschlossenen Zunge zu     halten.    Oder  einige     Nadeln    müssen vorgeschoben bleiben, so dass  sie ihre Maschen nicht abschlagen.  



  Bei der gewöhnlichen Strickmaschine werden diese  Vorgänge so verwickelt, dass sie entweder nicht aus  geführt werden können, oder nur auf eine so schwie  rige Weise, dass es     praktisch    unmöglich ist.    Die     Einrichtung        gemäss    der     Erfindung    ist gekenn  zeichnet durch ein     zusätzlich    zu den Stricknocken des       Schlossschlittens    vorgesehenes     Verstellelement,    das  längs des Nadelbettes beweglich ist und das derart  ausgebildet und angeordnet ist,

   dass es während     seiner     Bewegung mit den     Nadelfüssen    in     Eingriff        kommen     und dieselben vorschieben     kann.     



  Das     Verstellelement    kann auf dem     Schlossschlit-          ten    angeordnet     sein,    ist aber vorzugsweise auf einem       zusätzlichen    Schlitten     befestigt.     



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist eine beispiels  weise     Ausführungsform    der     erfindungsgemässen    Ein  richtung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 im Grundriss einen zusätzlichen Schlitten  mit     zwei        Verstellelementen,    die von     demselben    ab  genommen sind,       Fig.    2 eine Untersicht des in Gebrauchsstellung     be-          findlichen    zusätzlichen     Schlittens    und       Fig.    3 die gleiche Ansicht des Schlittens wie       Fig.    2,

   wobei sich das andere     Verstellelement    in Ge  brauchsstellung befindet.  



       Gemäss    der Zeichnung ist der     zusätzliche    Schlitten  10 quer zum Bett der Strickmaschine durch einen       Flansch    12 auf der einen Seite und durch     zwei    Vor  sprünge 14 auf der entgegengesetzten Seite geführt.  Der Schlitten kann     daher    an jede Stelle durch blosses  Senken oder Anheben mit dem Bett in     Eingriff    ge  bracht oder von demselben gelöst werden. Zur     Hin-          und        Herbewegung    des Schlittens ist ein Knopf 16  vorgesehen.  



  Zur     Befestigung    von zwei     Verstellelementen    auf  dem Schlitten ist derselbe     mit    zwei     Bajonettschlitzen     18, 20 versehen, wobei der eine Schlitz 18 gegenüber  dem     anderen        Schlitz    20     seitlich        versetzt    angeordnet  ist.  



  Die     Verstellelemente    22, 24, nachfolgend Nocken  genannt, kommen     mit    den     Schlitzen    mittels     eines    mit           einer    Nut versehenen Halsteiles 26, 28 in Eingriff     und     werden in den     Schlitzen    durch     Federn    30, 32 festge  halten.  



  In     Fig.    2 befindet sich     die        Nocke    22 in Eingriff  mit dem     Schlitz    18.  



  Damit dies geschehen kann, werden     fünf    Nadeln  am Anfang der     Reihe    von     Nadeln,    die in die Strick  stellung vorgeschoben werden sollen, von Hand vor  geschoben, wodurch Platz für die Nase 34 der     Nocke          geschaffen    wird. Die     Nocke    wird     dann    mit dem       Schlitz    in Eingriff gebracht und der Schlitten längs  des Bettes bewegt.

   Dabei kommt die Leitkante 36  der     Nockenfläche    38 in     Berührung    mit den Füssen  aufeinanderfolgender Nadeln 40, welche sich längs der  Fläche 38 bewegen, um die     Nadeln    aus der Ruhestel  lung     in    die Strickstellung vorzuschieben. Die auf diese  Weise vorgeschobenen Nadelfüsse 43     (Fig.    2) stossen  gegen     eine    geneigte Wand 44 auf der Unterseite des  Schlittens und werden durch dieselbe in die Strickstel  lung 46     (Fig.    2) vorgeschoben.  



  Durch     Verwendung    der     Nocke    22 wird daher die  für die besondere auszuführende Arbeit benötigte       Nadelreilhe    leicht und rasch vorgeschoben. Nachdem  die     Nadelreihe    vorgeschoben worden ist, wird der  Schlitten 10 vom Bett zurückgezogen.  



  Der Zweck der     Nocke    24 besteht darin,     bestimmte          Nadeln,    die sich bereits in der Strickstellung 48       (Fig.3)    befinden, in eine Wartestellung 50     (Fig.3)     zu verschieben. Die mit dem Schlitz 20 in Eingriff       befindliche        Nocke    24 ist drehbar. Wenn der Schlitten  10 längs des Bettes bewegt wird,     kommen        die    Füsse  52 der Nadeln 48 mit den Zähnen 54 der     Nocke    in       Eingriff    und verdrehen dieselbe. Die Reihe der Füsse  wirkt dann wie     eine    Zahnstange.  



  Die kleineren     Zähne    der     Nocke    bewirken nur eine  unwesentliche Verschiebung der     Nadeln,    aber die  grösseren Zähne 56 stossen die     Füsse    nach vorn, um  die     Nadeln    in die Wartestellung 50 zu verschieben.  Die     mit    den kleineren Zähnen in     Eingriff    kommenden  Nadeln gehen an der     Nocke    vorbei, und, werden durch  die Wand 58 in die     Strickstellung    48 zurückgeführt.  



  Die von den grösseren     Zähnen    56 verschobenen       Nadelfüsse    treffen auf die Wand 60 und werden in die       Wartestellung    50 geführt.  



  Welche Nadeln in die     Wartestellung    vorgeschoben  werden,     hängt    von der Form des verwendeten     Nok-          kenrades    ab. Es ist eine Reihe solcher Räder vorge  sehen, von denen jedes ein verschiedenes Profil auf  weist. Das für das betreffende Muster geeignete Rad  wird ausgewählt. Auf diese Weise können bei jeder  Umdrehung der     Nocke    eine, zwei     oder    mehrere Na  deln vorgeschoben werden, je nach der     Anzahl    der  grösseren Zähne 56 auf dem Rad. Auf diese Weise  können durch Verwendung des     Schlittens    10 kompli-    zierte Muster ausgeführt werden.

   Es werden daher  ein oder     mehrere    Durchgänge mit dem Hauptschlitten       (Schlossschlitten)        ausgeführt,    dann ein Durchgang mit  dem zusätzlichen     Schlitten,    um die entsprechenden       Nadeln        in    die Wartestellung zu bringen, hierauf wie  der ein oder mehrere Durchgänge mit dem Haupt  schlitten usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Verstellen der Nadeln an einer Flachstrickmaschine, gekennzeichnet durch ein zu- sätzlich zu den Stricknocken des Schlossschlittens vor gesehenes Verstellelement (22, 24), das längs des Nadelbettes beweglich ist und das derart ausgebildet und angeordnet ist, dass es während seiner Bewegung mit den Nadelfüssen in Eingriff kommen und dieselben verschieben kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch einen zusätzlich zum Schlossschlitten vor gesehenen Verstellschlitten, auf dem das Verstellele- ment angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstellelement auf dem Schlossschlitten angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstellelement (22) eine zur Längsachse des Bettes geneigte Fläche aufweist, deren Steigung so berechnet ist, dass die Nadeln jeweils aus der Ruhestellung in die Strickstellung vorgeschoben werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstellelement ein Zahnrad (24) ist, das drehbar gelagert und derart angeordnet ist, dass es bei der Bewegung längs des Bettes durch Eingriff mit einer Zahnstange verdreht wird, wobei mindestens ein Zahn des Rades eine Nocke zum Vor schieben eines Nadelfusses bildet. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange durch die Nadel füsse gebildet ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zahnrad abnehmbar ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad zu einem Satz von Rädern gehört, die verschiedene Kombinationen von Nockenzähnen aufweisen. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch Führungsflächen auf der Unterseite des Verstellschlittens, welche vom Verstellelement vorgeschobene Nadelfüsse führen.
CH6748458A 1958-12-19 1958-12-19 Einrichtung zum Verstellen der Nadeln an einer Flachstrickmaschine CH367925A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4798064A (en) * 1977-10-18 1989-01-17 Sulzer Morat Gmbh Cam segment for a knitting machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4798064A (en) * 1977-10-18 1989-01-17 Sulzer Morat Gmbh Cam segment for a knitting machine

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