CH367974A - Verfahren zur Herstellung von ein- und mehrschichtigen Matten aus lignocellulosehaltigen Fasern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ein- und mehrschichtigen Matten aus lignocellulosehaltigen Fasern

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CH367974A
CH367974A CH6868159A CH6868159A CH367974A CH 367974 A CH367974 A CH 367974A CH 6868159 A CH6868159 A CH 6868159A CH 6868159 A CH6868159 A CH 6868159A CH 367974 A CH367974 A CH 367974A
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CH
Switzerland
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mat
fibers
air
conveyor belt
negative pressure
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Application number
CH6868159A
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English (en)
Inventor
Cable Heritage Clark
Original Assignee
Weyerhaeuser Timber Co
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Publication date
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Publication of CH367974A publication Critical patent/CH367974A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     ein-    und mehrschichtigen Matten  aus     lignocellulosehaltigen    Fasern    Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren und     eine          Vorrichtung    zur Herstellung von     ein:-    und mehr  schichtigen Matten aus     lignocellulosehaltigen    Fasern       durch    Blasen der Fasern     durch    einen     perforierten     Verteiler gegen ein     luftdurchlässiges    bewegtes För  derband.

   Diese     Matten    können bekanntlich anschlie  ssend sofort im heissen     Druckverfahren    zu.     Platten    ver  arbeitet werden; sie     können    aber auch, nachdem sie  durch einen     Pressgang        standfest    gemacht sind,     für     sich gestapelt und     später    verarbeitet werden.

   Die ver  schiedenen Schichten der Platte können aus     verschie-          dener        Faserqualitätbestehen,    denen in bekannter Weise       wärmehärtende    Harze als     Bindung,smititel    sowie wei  tere     Substanzen,    wie z.

   B.     wasserunlösliche    Substan  zen, Farbstoffe,     Weichholz,    Rinden und andere Sub  stanzen     zugesetzt    werden     können.    Für     eine    bzw.

   beide       Oberflächenschichten    werden     zweckmässig    nur hoch  wertige Fasern verwandt, während die inneren  Schichten aus minderwertigen Fasern und     Füllstoffen     oder dergleichen bestehen     können.    Dabei besteht  jedoch die Schwierigkeit, dass die Trennzone     zw-          schen    den einzelnen     Schichten    eine geringere     Festig-          keit        erhält,

      da hier bei den bisher bekannten Verfah  ren keine     ausreichende        Verfilzung    der     Fasern    der bei  den     angrenzenden    Schichten stattfindet. Um diesen  Übelstand zu vermeiden, musste man     bisher        auch        für     die inneren Schichten relativ     hochwertige    Fasern ver  wenden, was     natürlich    eine erhebliche Verteuerung  der aus den Matten     hergeistellten    Platten und Gegen  ständen brachte.  



  Diese Übelstände     werden        durch    die vorliegende       Erfindung    beseitigt. Das neue     Verfahren,    besteht  darin, dass die Fasern     mit        einem    über Atmosphären  druck liegenden Druck gegen das     luftdurchlässige     Förderband     geschleudert    werden, das an den     beauf-          schlagten        Stellen    unter Unterdruck     stehlt,

      und wobei         mit    zunehmender Dicke der     Matte    die     Differenz    des  Luftdruckes über und unter der Matte     vergrössert     wird, so dass die Fasern immer in die Matte     eindrin-          gen    und     keine    Zone schwacher     Verfilzung    .sich     bilden     kann.  



  Die neue Vorrichtung     zur    Ausführung dieses Ver  fahrens für     mehrschichtige    Matten besteht darin, dass  oberhalb des     luftdurchlässigen        Förderbandes        Vertei-          ler,    für jede     Schichteiner,    in     Förderrichtung    hinter  einander angeordnet sind,     denen    die Fasern     mixt    Zu  satzstoffen durch     mindestens        ein    Gebläse zugeführt  werden:

  , und dass unter dem Förderband für jeden       Verteiler    oder für alle     gemeinsam    eine Unterdruck  kammer vorgesehen     ist,    die durch Luftpumpen bzw.  eine     Luftpumpe    unter     verschiedenem        Unterd'ruc'k          bzw.    unter     Unterdruck        gesetzt    werden bzw. wird.

         Zweckmässig        münden    die Ableitungen,     in    einen Zy  klon,     dn        welchem    die     n:hgerns.senen    Teilchen ab  geschieden und     dien        Verteilern    erneut     zugeführt    wer  den, wobei die     Mattenbildung        vorteilhaft    in     einem    ge  schlossenen Raum     stattfindet.     



  Da die     zunehmende    Dicke der Matte dem Durch  dmngen der Luft     .grösseren,        Widerstand        entgegen-          setzt,    wird dieser zunehmende Widerstand durch Zu  nahme der     Druckluftdifferenz    zwischen dem Luft  druck oberhalb und     unterhalb    der Matte     ausgegli-          chen.    Das neue Verfahren:

   hat den Vorteil,     dass    die       Fasern,    mit grosser Geschwindigkeit ,gegen die sieh       Uldende        Matte        geschleudert    werden, so     dass    sie     tief     in diese     eindringen,        mithin    ein     allmählicher    Übergang  von der     einen        Schicht    zur anderen erzielt wird,

   so       dass        sich.    schwache Zonen     zwischen    den     Schichten          nicht        mehr        bilden    können. Darüber hinaus werden  durch     die        Erfindung    folgende Vorteile erzielt.

   Es  gönnen     sowohl    ein-     als    auch mehrschichtige Matten       bzw.        Platten    hergestellt werden, wobei den     einzelnen         Schichten verschiedener     Feuchtigkeitsgehalt    gegeben  werden kann, der bekanntlich für     die    Eigenschaften  der     Matte    .eine erhebliche Bedeutung hat.     Auch    kön  nen den     einzelnen        Schichten    beliebige     Stoffe        zu-          gesetzt    werden;

       beispielsweise    der oder den beiden       Deckschichten    Substanzen, die der Oberfläche die       gewünschten    Eigenschaften geben. Insbesondere aber  können     nunmehr    die     Innenschichten    aus minderwer  tigen Fasern und Materialien bestehen, so     diass    eine       beträchtliche        Verbilligung    sowohl in der     Herstellung     als auch im     Materialverbrauch        erzielt    ist.  



  In der     Zeichnung        sind        Ausführungsbeispiele    der       Erfindung        dargestellt.    Es zeigen:       Fig.    1     eine    Anlage nach der     Erfindung    in sche  matischer     Darstellung,          Fig.    2 eine Einzelstufe     in        vergrösserterDarstellung,          Fig.    3 und 4 eine     besondere    Ausführungsform,

         Fig.    5 die     Abdeckplatten    der Unterdruckkammer  bei der Ausführung nach     Fig.    3 und 4.  



  Die Matte F wird gebildet auf dem umlaufenden  Förderband 10, das um die beiden Rollen 11 und 12  umläuft und das     luftdurchlässig        sein    muss.  



  Oberhalb dieser Matte sind- mehrere Faserver  teiler 14, 15, 16 in     Förderrichtung        hintereinander    an  geordnet, die je eine     Schicht    der Matte bilden. Die  Darstellung nach     Fig.    1 .zeigt drei Stufen für eine       Dreischichtenmatte.    Diese Verteiler ,sind durch Lei  tungen 17, 18, 19 an die Gebläse 20, 21, 22     an-          geschlossen,    die die Luft durch die Leitungen 23, 24,  25 ansaugen, auf     welschen    Trichter 26, 27, 28 auf  gesetzt sind.

   Diesen Trichtern wird das Material für  die     einzelnen        Schichten    durch     Förderbänder    zu  geführt, so z. B. dem     Verteiler    16     bzw.    Trichter 28,  die     Materialien    30 und 33     durch    die beidem Förder  bänder 31 und 34.  



  Direkt unter     lern    Förderband 10 sind die Kam  mern 40, 41 und- 42 für die dargestellten 3 Stufen an  geordnet. Diese Kammern stehen unter Unterdruck  und sind zu     diesem    Zweck durch die Leitungen 44,  45, 46     mit    den     Vakuumpumpen    47, 48, 49 verbun  den:, so dass in ihnen, je     nach        Einstellung    dieser Va  kuumpumpen ein verschieden     starker        Unterdruck    er  zeugt werden kann. Nach der     Erfindung    soll der  Unterdruck in den Kammern um so grösser werden,  je dicker die Matte wird.

   Die     Luftpumpen    47, 48, 49  blasen die aus dem     Mattenraum    abgesaugte Luft  durch die Leitungen 50, 51, 52 in die Zyklone 53,  54, 55, aus     welchen    die Luft durch die Leitungen. 56  usw. in die     Aussenluft        geblasen    wird, während die aus  der Matte mitgenommenen feinen Teilchen sich in  den     Zyklonen    niederschlagen und von hier über die       angeschlossenen    Leitungen 37, 38, 39 wieder in die  Trichter 26, 27, 28 geleitet werden, so dass diese  Teilchen     erneut    zur     Mattenbildung    verwandt werden.  



       In.    dem     dargestellten:    Ausführungsbeispiel münden  die     Ableitung    57, 58, 59 der Zyklone nicht direkt  oberhalb der     Trichter    26, 27, 28, sondern in einen       Behälter    60, in welchem Verbindungen 62, 63 vor  gesehen     sind,    die es     ermöglichen,    die von den Zy  klonen     zugeführten    feinen Teilchen einer oder meh-         reren        Stufen        zuzuführen;

      so wird in dem dargestellten       Ausführungsbeispiel    der     Fig.    1 nur die erste Stufe 14  mit diesen Teilchen:     gespeist.     



       Die    Matte     bildet    sich bei 70 unter dem ersten  Verteiler 14. Der     Mattenbildungsraum    ist durch die  Wand- 71     begrenzt    und, oben durch die Platten 72  abgedeckt, wobei auch der so entstehende Kasten  den Schichten     entsprechend    stufenförmig ansteigt.  



       Nach    den konischen Anfängen 70, 76, 77 der ein  zelnen     Schichten,    gehen diese in die ebenen Schichten  74, 75, 78 über. Da über sie keine Fasern mehr ab  geworfen     werden,    ist der     Unterdruck    in den Kam  mern unter diesen.     Partien    durch volle Platten ab  gedeckt, so dass hier kein nennenswerter Sog einwirkt.  Anschliessend wird die sich gebildete Matte durch das  um die     Rollten    81, 82 bewegte Band 80 zusammen  gedrückt und damit     standfest    gemacht, so     dass    die so  hergestellte Matte 85 für sich gestapelt werden kann.  



  Die     Beschickung    der     Leitungen    17, 18, 19 mit  ihren     Geb'l'äsen    20, 21, 22 ist eine sehr wichtige Sache.  Durch die     Zentrifugalkräfte    in jedem Gebläse wird       beispielsweise.    die Region 88 stärker belastet als der       gegenüberliegende        Teil.    Eine grössere Gleichmässig  keit kann durch die Ausdehnungen der Leitungen 17,  18, 19 und durch ihre gerade Anordnung     erzielt    wer  den.

   An die Leitung 17 bei dem     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    1     ?schliesst    sich die Krümmung 89 an, durch  die     erneut        Zentrifugalkräfte    auftreten, die die Fasern,       besonders.    die schwereren,     gegen    die Wand 91 des  Gehäuses 90 treiben.. Das Gehäuse 90 verbreitet sich       allmählich    nach unten     zu    dem Verteilerkopf 14.

   Da  durch wird. die     Geschwindigkeit    des     Blasstromes        re-          duziert,        desgleichen    das Zusammenballen der Fasern       in,        dem    Gehäuse. Die Verbreiterung dient weiter dazu,  den     Blasstrom    über der Matte dem Atmosphären  druck anzugleichen. Weiterhin ist dem Gehäuse 90  ein rechteckiger     Querschnitt    gegeben, und diese Ge  häuse sind     mit    den     Verteilerköpfen    senkrecht zu dem  Förderband angeordnet.  



  In     Fig.    2 ist die erste Verteilerstufe     -bzw.        Nieder-          schlagsstufe    in grösserem Massstab dargestellt. 91, 92,  93 und 94 sind die Wände des Gehäuses 90. An die  ses Gehäuse 90 schliesst sich das Gehäuse 95 an, wo  bei diese beiden     teleskopartig    ineinander verschiebbar       sind,    so dass die     Verteilerköpfe    in ihrer Lage verstell  bar     sind.    An das Gehäuse 95 ist die     Halbkreiszylin-          derschale    96     angeschlossen,    die mit den Löchern 98       versehen    ist,

   die eine für den Durchtritt der Fasern  geeignete     Grösse    haben. Auf beiden Seiten ist die  Schale 96 durch Teilschalen. 99 und 100 abgedeckt,  so dass die Fasern nur durch den freien Teil der       Schale    96     durchdringen    können. Durch diese Teil  schalen 99 und 100 kann die     Durahtrittszone    der  Fasern verengt bzw. verbreitert werden, bei feinen Be  standteilen wird sie     zweckmässig    verengt. Die Pfeile  101     zeigten    den Verlauf der     Fasern.,    die infolge der       Zentrifugalkräfte    an der linken Wandseite dichter  sind.  



  In dem     Verteilerkopf    ist     zweckmässig    ein beson  deresVerteilerorgan 104 angeordnet,     dlas    aus einzelnen      Scheiben besteht, die auf der Welle 97 angeordnet sind  und sich in Rotation     befinden.    Zu diesem Zweck sind  die Scheiben mit     Borsten    107 versehen,

       die    an der       heelbkre.iszyli@nderförmigen    Lochschale 96     vorbeistrei-          chen.    Die aus den     Löchern    98     herausgeschleuderten     Fasern 109 schlagen sich verstärkt durch den Sog aus       dien    Unterdruckkammern mit grosser Wucht auf der  sich. bildenden Matte F nieder und dringen dabei tief  in die Matte ein, so dass eine     besonders    gute Verfil  zung und eine dichte Matte entsteht. Der Strom die  ser Fasern wird durch die Wand 71 begrenzt,     die    bis  dicht an das     Förderbande    10 heranreicht.

   Der Sog  unter dieser Wand 71 wird dadurch abgebremst, dass  die Saugkammer 40, hier durch eine     volle    Wand     115n     abgedeckt ist, so dass aus der     Öffnung    112 feine  Fasern und Staub austreten können, die sich auf dem  Förderband 10     niederschlagen    und damit den Anfang  der Matte bilden. Damit bilden sie     auch    eine Ober  fläche der Mattee.     Ini    der     Hauptsache    bildet sich dann  aber die Matte hinter der Wand 71. Die Unterdruck  kammern 40, 41, 42 sind mit     auswechselbaren    Plat  ten 115a, 115b, 115c und 115d abgedeckt.

   Bei     denn     Ausführungsbeispiel der     Fig.2    sind die in Förder  richtung angeordnete Anfangsplatte 115a und die       Endplatte   <B>115e</B>     voll,    ausgebildet, die Platten 115b  und 115d     dagegen    mit     Perforationen    bzw. Löchern  versehene, so dass der Sog nur im mittleren     Teil    ent  steht.

   Die Hauptmasse der Fasern soll sich also hier  im     mittleren    Teil mit grosser Wucht     niederschlagen.     Das fördernde Trumm des Bandes 10 bewegt sich  dicht über diesen Platten!, so     d.ass    der Sog auf die       ausgeschleudurten        Fasern    109 möglichst gross ist. Auf  diese Weise bildet sich bei der Matte zunächst eine  geneigte Fläche 116, die     allmählich    in die Ebene  übergeht.  



       Fig.    3 zeigt eine     vereinfachte        Ausführungsform,     bei welcher für alle     Niederschlagsstufen    nur     eine     Unterdruckkammer vorgesehen .ist,     desgleichen    nur  ein Gebläse für die     Zuführung    der Fasern zu den  Verteilern 14, 15, 16. Desgleichen ist nur ein Zyklon  120 für die     Abscheidung    der im     Saugstrom        mit-          genommenen    feinen Teilchen vorgesehen.

   Die in die  sem Zyklon abgeschiedenen Teilchen können jedoch  in dem zwischengeschalteten Behälter 60 durch Lei  tungen 122     in    verschiedene Ableitungen 37, 38, 39  für die     verschiedenen    Verteilerstufen zugeführt wer  den. Das Gebläse für die Leitungen 23, 24, 25 ist in       Fig.    3 nicht dargestellt. Die Niederdruckkammer 125  ist durch die Leitung 126 über die Luftpumpe 127  und die Leitung 128 mit dem Zyklon 120 verbunden.  Die     Unterdruckkammer    125 ist wieder durch aus  wechselbare Platten 129 abgedeckt.  



       Fig.    4     zeigt    eine vergrösserte     Widergabe    der Ver  teilerköpfe und der     Unterdruckkammer    125, während  die     Fig.    5 die Anordnung der auswechselbaren Ab  deckplatten für die     Unterdruckkammer    zeigt. Die an  den Enden angebrachten Platten 131 und 140 sind  voll, also undurchlässig ausgebildet, um hier     keinen     Sog zu erzeugen;.

   Desgleichen sind die beiden     Platten     135 und 138 zwischen     dendrei    Stufen voll ausgebil-         det,    um .auch     hier        keinen        .besonderen    Sog     zu    erhalten.

    Die drei Platten für jede Stufe 132,     133"134    134 da  gegen zeigen, dass die mittlere Platte 133 die meisten       Löcher        aufweist,    und dass die Löcher dieser mittleren  drei     Platten    in den. drei Stufen     mit    der wachsenden       Stävk.e    der Matte F     immer        zahlreicher    werden, damit  der     Unterdruck        entsprechend    wächst und seine Wir  kung auf in     den        fetzten        Stufen        ausgeworfenen    Fasern  ausüben kann.  



  Auch bei der Herstellung vom Matten mit     gleichen     einheitlichen Fasern bringt das neue     Verfahren    er  hebliche     Vorteile,    du auch hierbei     ,eine    dichtere Matte  mit     stärkerer        Verfilzung    entsteht, und das gewähr  leistet eine grosse     Festigkeit    der     aus    den Matten her  zustellenden     Platten    oder anderer Gegenstände.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von ein- und :mehr- schichtigen Matten aus lignocellulosehaltigen Fasern durch Blasen der Fasern durch einen.
    perforierten Verteiler gegen ,ein luftdurch1äs,snges bewegtes För derband, dadurch gekennzeichnet, d@ass die Fasern mit einem über Atmosphärendruck liegenden Druck gegen das Förderband geschleudert werden, das an den beaufschlagten Stellen unter Unterdruck steht,
    und wobei .mit zunehmender Dicke der Matte die Differenz dies Luftdruckesi über der Matte und unter der Matte vergrössert wird,, so dass die Fasern in die Matte eindringen und keine Zone schwacher Verfil zung sneh bilden kann.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I für mehrschichtige Matten, dadurch gekennzeichnet, da.ss oberhalb des luftdurch lässigen Förderbandes (10) Verteiler, für jede Schicht einer (14, 15<B>...</B> ), in Förderrichtung hintereinander angeordnet ;
    sind, denen die Fasern mit Zusatzstoffen durch mindestens ein-Gebläse (20, 21<B>...</B> ) zugeführt werden, und dass unmittelbar unter dem Förderband für jeden Verteiler oder für alle gemeinsam eine Un terdruckkammer (40, 41<B>...</B> bzw. 125) angeordnet ist, die durch Luftpumpen (47, 48<B>...</B> ) bzw. eine Luftpumpe (l25) unter verschiedenen Unterdruck bzw. unter Unterdruck gesetzt werden bzw. wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit der Schichtdichte der Matte zunehmende Luftdruckdifferenz zwischen Luftdruck über .und unter der Matte durch zunehmenden Unter- druck erzielt wird.
    2. Verfahrene nach Unteranspruch 1, zur Her stellung einer mehrschichtigen Platte, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Fasern und Zusatzstoffe der verschiedenen Schichten: getrennt und gleichzeitig durch .hintereinander angeordnete Verteiler der Matte zugeführt werden. 3. Verfahren;
    nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die im den Unterdruck erzeugen den Saugstrom mitgefährben Fasern in mindestens einem Zyklon; abgeschieden werden, aus welchem sie in Zuführtrichter (26, 27, 28) der Zuleitungen zu den Verteilern fallen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckkammern durch auswechselbare Platten abgedeckt sind, die im Teil senkrecht unter dem Faserstrom (109) perforiert sind-. 5.
    Vorrichtung nach, Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern für alle Verteiler (14, 15<B>...</B> ) durch ein Gebläse zugeführt werden, und dass unter dem Förderband nur eine Unterdruckkam mer (125) mit einer Luftpumpe (l27) und einem Zy klon (12Q) in der Druckleitung (128) vorgesehen ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in den Ableitungen der Zyklone ein Behälter (60) angeordnet isst, um alle Ableitungen (62, 63) in einer gemeinsamen Ableitung (37, 38 ... ) zusammenzufassen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckkammern mit auswechselbaren Abdeckplatten versehen sind, die durch Löcher eine um so grössere Luftdurchlässigkeit aufweisen, je dicker die Matte über der betreffenden Platte ist.
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