CH368029A - Schneidring in Rohrverbindung - Google Patents
Schneidring in RohrverbindungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L19/08—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
- F16L19/10—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered
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Description
Schneidring in Rohrverbindung Die Erfindung betrifft einen Dichtring .in einer Rohrverbindung derjenigen bekannten Art, bei wel eher der Dichtring zwischen dem Innenkonus eines Anschlussstückes und einem damit zusammenwir kenden Anpressstück durch axiales Verschieben des selben mit der am vorderen Ende angeordneten,
harten Schneidkante in die Aussenfläche des ange schlossenen Rohres einschneidet.
Bei derartigen Dichtringen ist es erforderlich, dass der Dichtring eine Schneidkante aufweist, welche härter als der Werkstoff des anzuschliessenden Rohres ist, damit er mit dieser in dien Mantel desselben ein- schneiden kann. Weiter soll die Schneid-kante, vor Beginn des Einschneidvorganges in dem erforder lichen Anstellwinkel gegenüber dem Rohrmantel stehen.
Darüber hinaus ist es notwendig, Vorkehrun gen zu treffen, die das axiale Verschieben des Dicht ringes relativ zum Mantel des anzuschliessenden und feststehenden Rohres erleichtern.
Die Erfindung zeigt Mittel, welche die Vorschub bewegung des Dichtringes beim Herstellen der Ver bindung erleichtern und -eine Verbesserung der Ver- riegelungswirkung dies Dichtringes im anzuschliessen den Rohr herbeiführen.
Erfindungsgemäss ist die Aussenfläche des Vor derteils des Dichtringes geglättet, der Vorderteil ver dichtet und seine Aussenkante abgerundet sowie mit einem über die vordere Stirnfläche nasenartig her ausragenden Ringvorsprung versehen.
Die Art und Weise, wie diese plastische Verfor mung, insbesondere Verdichtung und Reckeng des Dichtring-Vorderteils erreicht wird, ist nicht Gegen stand dieser Anmeldung.
Auf diese Weise bildet sich am Vorderteil des Dichtringes eine den Gleitvorgang des Dichtringes gegenüber dem Konus des Anschlussstückes erleich- ternde, glatte Aussenfläche mit vorstehender Füh rungsnase.
Im Anschluss an die im gewünschten Anstell- winkel zum Rohrmantel stehende harte Schneid kante kann die vordere Stirnfläche eine zunächst etwa senkrecht zum Rohr verlaufende und dann in einer Bogenform in dien nasenartigen Vorsprung über gehende vordere Schneidfläche aufweisen. Durch diese Massnahme ergibt sich eine erhöhte Standfestig keit der S'chneidkante,
eine Erleichterung der Gleit- bewegung des Dichtringvorderteils im Innenkonus des Ansch'lussstütkes sowie ein aussergewöhnlich guter Aufwurf dies beim Einschneiden des Dichtringes aus dem Rohrmantel ausgehobenen Materials.. Da mit ist eine maximale Verriegelungswirkung erreicht und eine erhebliche Steigerung der Abzugsfestigkeit der <RTI
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Mit derartigen Schneidringen lassen sich auch Medien mit extrem hohen Drücken, wie sie mehr und mehr in der hydraulischen Technik zur Anwen dung kommen, mit jeder gewünschten Sicherheit über tragen.
Besonders vorteilhaft ist es, die durch Material- verdichten und Recken am Vorderteil des Dichtringes erreichte Gleit- und Führungsnase an einem Ringvor- derteil anzuwalzen, das entsprechend der Neigung des Innenkonus des Anschlussstückes äbgewinkelt aus gebildet ist.
Dabei kann der sich anschhessendie Teil des Dichtringes so gestaltet sein, dass er im ange zogenen Zustand der Rohrverbimdüng den Raum zwischen dem Innenkonus des Anschlussstückes und der Aussenfläche des anzuschliossenden Rohres aus füllt und d'ies'e im Anschlussstück verklemmt bzw.
verkeilt. Das rückwärtige Ende eines derartigen Dichtringes kann als zyllmdrischer Körper ausge bildet seün, auf den der die Vorschubbewegung dies Dichtringes bewirkende Pressdruck von dem das Anschlussstück überfassenden Anpressstück ausgeübt wird.
Bei derartig ausgebildeten Dichtringen ist es vor teilhaft, die sich an die harte Schneidkante anschlie- ssende vordere Schneidfläche unter einem Winkel von 90 oder besser noch einem um wenige Winkelgrade kleineren Winkel zum Rohrmantel geneigt auszu bilden und in einem im Axialschnitt konkav ver laufenden Bogen in die vorstehende Gleit und Füh rungsnase übergehen zu lassen, wodurch die Schneid kante eine erhöhte Standfestigkeit erhält.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar gestellt. Es zeigen: Fig. 1 den Querschnitteines Dichtringes vor dem Durchführen der Verdichtung und Reckung des Rin- vordertels, stark vergrössert, Fig. 2 den gleichen Ring in dem Zustand, in wel chem er in die in Fig. 3 dargestellte Rohrverbindung eingesetzt wird, und Fig. 3 den Ring gemäss Fig. 2 in :
einer Rohrver bindung eingebaut und im angezogenen Zustand in kleinerem, aber der wahren Grösse gegenüber immer noch grösseren Massstab.
Der Ausgangsring besteht aus drei Teilen 1, 2 und 3, wobei der Teil 1 die Gestalt eines Zylinder ringes, der sich anschliessende Teil 2 sich nach innen zu konisch verengt und der Teil 3 einen Zylinder körper darstellt, dessen Innendurchmesser dem Au ssendurchmesser des zugeordneten Rohres angepasst ist.
An diesen Teil 3 legt -sich an der .rückseitigen Anlagefläche 4 die in Fig. 3 dargestellte überwurf- mutter 5 mit einer entsprechenden Anlagefläche 6 an und besorgt das axiale Verschieben des Dichtringes entlang dem Innenkonus des Ansch'lussstückes 7 beim Herstellen der Verbindung bzw. beim Einschneid vorgang im anzuschliessenden Rohr 8 (Fig. 3).
In Fig. 2 ist der Dichtring gemäss Fig. 1 in der jenigen Lage und Gestalt gezeichnet, die er nach der plastischen Verformung und Verdichtung und dem Auswalzen des Vorderteils 1 :einnimmt.
Bei dieser Gelegenheit erfährt gleichzeitig auch die vordere Stirnfläche 9, die im Ausgangszustand (Fig. 1) ein Profil 10 mit einer spitz angefasten Schneidkante 11 aufweist, eine Formveränderung, die darin besteht,
dass der Teil 1 insbesondere an seiner Aussenfläche verdichtet und die Aussenfläche geglättet und der Werkstoff nach vorn über die Ausgangslage hinaus zu einem nasenartigen Ringvorsprung 12 ausgewalzt wird.
Damit weist die vordere Stirnfläche im An schluss an die harte Schneid'kante 11 mit ihrer er höhten Standfestigkeit eine Form auf, die einen optimalen Aushub (Fig. 3) des Rohrwerkstoffes beim Einschneiden und damit gleichzeitig eine ausgezeich nete Verriegelungswirkung erzeugt.
Die glatte, in dem nasenartigen Vorsprung 12 endende Aussenfläche 13 erleichtert das Entlanggleiten des Dichtringes 1, 2, 3 am Innenkonus des Anschlussstückes 7 beim Auf schrauben des Anprassstückes 5 auf das Anschluss- stück 7, so dass insgesamt mit einem derartig aus- gebildeten Dichtring der Einschneidvorgang selbst sowie die Verriegelung erheblich verbessert sind.
Fig. 3 zeigt den Dichtring gemäss Fig. 2 im an gezogenen Zustand. Es ist gut zu erkennen, wie durch die besonders ausgebildete und durch den Auswalz- bzw. Reckvorgang natürlich gehärtete vordere Schneidfl'äche der Aushub des Rohrwerkstoffes ma- terialgerecht erreicht ist.
Versuche haben gezeigt, dass mit dem erfindungs gemäss ausgebildeten Dichtring mit seiner Gleit- und Führungsnase 12 in Verbindung mit der erhöhten Standfestigkeit der Schneidkante 11 und der sich daran anschlie:ssend!en Schneidfläche neben einer Verbesserung des Einschneidvorganges selbst auch eine Verbesserung der Verriegelung und somit eine erhöhte AbscherfestiLykeit erreicht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dichtring in einer Rohrverbindung, welcher zwi schen dem Innenkonus eines Anschlussstückes und einem damit zusammenwirkenden Anpressstück durch axiales Verschieben desselben mit seiner am vorderen Ende angeordneten, harten Schneidkante in die Aussenfläche des angeschlossenen Rohres einschnei- det, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Aussenfläche seines Vorderteils geglättet,der Vorderteil verdichtet und seine Aussenkante gerundet ist und einen über die vordere Stirnfläche nasenartig vorstehenden Ring- vorsprung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtring nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Anschluss an die harte Schneid kante die vordere Stirnfläche eine zunächst etwa senkrecht zum Rohr verlaufende und dann in einer Bogenform in den nasenartigen Vorsprung Über gehende, vordere Schneidfläche aufweist. 2.Dichtring nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Vorderteil, der der Neigung des Innenkonus des Anschlussstückes entsprechend geneigt und den Raum zwischen Innenkonus und Rohrmantel ausfüllend ver klemmt ist, ein zylindrischer Teil mit verstärktem Endteil anschliesst, auf dem das Anpressstück anliegt. 3.Dichtring nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich an die harte Schneid kante anschliessende vordere Schneidfläche unter einem Winkel von 90 zum Rohrmantel verläuft und in einem im Axialschnitt konkav verlaufenden Bo gen in die Führungsnase übergeht.4. Dichtring nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich an die harte Schneid kante anschliessende vordere Schneidfläche unter einem kleineren Winkel als 90 zum Rohrmantel ver läuft und in einem im Axialschnitt konkav verlau fenden Bogen in die Führungsnase übergeht.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK34166A DE1168715B (de) | 1958-02-25 | 1958-02-25 | Dichtring fuer Rohrverbindungen |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH6954059A CH368029A (de) | 1958-02-25 | 1959-02-13 | Schneidring in Rohrverbindung |
Country Status (3)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3641548A1 (de) * | 1986-12-05 | 1988-06-16 | Erhard Dr Weber | Radial-schneidkanten-dichtung |
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