CH368029A - Schneidring in Rohrverbindung - Google Patents

Schneidring in Rohrverbindung

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CH368029A
CH368029A CH6954059A CH6954059A CH368029A CH 368029 A CH368029 A CH 368029A CH 6954059 A CH6954059 A CH 6954059A CH 6954059 A CH6954059 A CH 6954059A CH 368029 A CH368029 A CH 368029A
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CH
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sealing ring
pipe
cutting edge
nose
inner cone
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CH6954059A
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Kreidel Hans
Kreidel Hans Jr
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Kreidel Hans
Kreidel Hans Jr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/08Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
    • F16L19/10Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


      Schneidring        in        Rohrverbindung       Die Erfindung     betrifft    einen Dichtring .in     einer     Rohrverbindung derjenigen bekannten     Art,    bei     wel     eher der Dichtring zwischen dem Innenkonus eines       Anschlussstückes    und einem damit zusammenwir  kenden     Anpressstück    durch     axiales        Verschieben    des  selben mit der am vorderen Ende     angeordneten,

       harten     Schneidkante    in die     Aussenfläche    des ange  schlossenen Rohres einschneidet.  



  Bei derartigen Dichtringen ist es erforderlich,     dass     der     Dichtring    eine     Schneidkante        aufweist,    welche  härter     als    der Werkstoff des     anzuschliessenden    Rohres  ist, damit er mit dieser in dien Mantel desselben     ein-          schneiden    kann. Weiter soll die Schneid-kante, vor  Beginn des     Einschneidvorganges    in dem erforder  lichen     Anstellwinkel    gegenüber dem     Rohrmantel     stehen.

   Darüber hinaus ist es     notwendig,    Vorkehrun  gen zu treffen,     die    das axiale Verschieben des Dicht  ringes relativ zum Mantel des     anzuschliessenden    und  feststehenden Rohres     erleichtern.     



  Die Erfindung zeigt Mittel, welche die Vorschub  bewegung     des    Dichtringes     beim        Herstellen    der Ver  bindung erleichtern und -eine Verbesserung     der        Ver-          riegelungswirkung        dies        Dichtringes    im anzuschliessen  den Rohr     herbeiführen.     



  Erfindungsgemäss ist die Aussenfläche des Vor  derteils des Dichtringes geglättet, der Vorderteil ver  dichtet und seine Aussenkante abgerundet sowie mit  einem     über    die vordere     Stirnfläche        nasenartig    her  ausragenden Ringvorsprung versehen.  



  Die     Art    und     Weise,    wie diese plastische Verfor  mung, insbesondere Verdichtung und Reckeng des       Dichtring-Vorderteils    erreicht wird, ist nicht Gegen  stand dieser     Anmeldung.     



  Auf     diese        Weise    bildet sich am     Vorderteil    des  Dichtringes eine den Gleitvorgang des     Dichtringes     gegenüber dem     Konus    des     Anschlussstückes    erleich-         ternde,    glatte     Aussenfläche    mit     vorstehender    Füh  rungsnase.  



  Im Anschluss an die im gewünschten     Anstell-          winkel    zum Rohrmantel stehende harte Schneid       kante    kann die vordere     Stirnfläche    eine     zunächst     etwa     senkrecht    zum Rohr verlaufende     und    dann in  einer     Bogenform    in dien nasenartigen Vorsprung über  gehende vordere     Schneidfläche        aufweisen.    Durch  diese Massnahme     ergibt    sich     eine    erhöhte Standfestig  keit der     S'chneidkante,

      eine Erleichterung der     Gleit-          bewegung    des     Dichtringvorderteils    im     Innenkonus     des     Ansch'lussstütkes    sowie ein     aussergewöhnlich     guter     Aufwurf    dies beim     Einschneiden        des        Dichtringes     aus dem Rohrmantel     ausgehobenen        Materials..    Da  mit ist     eine    maximale     Verriegelungswirkung    erreicht  und eine erhebliche Steigerung der     Abzugsfestigkeit     der  <RTI  

   ID="0001.0083">   Verbindung.     



  Mit derartigen     Schneidringen    lassen sich auch  Medien mit     extrem    hohen Drücken, wie sie mehr  und mehr in der hydraulischen     Technik    zur Anwen  dung kommen, mit jeder gewünschten     Sicherheit    über  tragen.  



  Besonders     vorteilhaft    ist es, die     durch        Material-          verdichten    und Recken am     Vorderteil    des     Dichtringes          erreichte        Gleit-        und        Führungsnase        an    einem     Ringvor-          derteil        anzuwalzen,    das     entsprechend    der Neigung des  Innenkonus des     Anschlussstückes        äbgewinkelt    aus  gebildet ist.

   Dabei kann der sich     anschhessendie        Teil     des     Dichtringes    so gestaltet sein, dass er im ange  zogenen Zustand der     Rohrverbimdüng    den Raum  zwischen dem     Innenkonus    des     Anschlussstückes    und  der     Aussenfläche    des     anzuschliossenden    Rohres aus  füllt und     d'ies'e        im        Anschlussstück    verklemmt bzw.

         verkeilt.    Das rückwärtige Ende     eines        derartigen          Dichtringes    kann als     zyllmdrischer    Körper ausge  bildet     seün,    auf den der die     Vorschubbewegung    dies  Dichtringes bewirkende     Pressdruck    von dem das           Anschlussstück    überfassenden     Anpressstück    ausgeübt  wird.  



  Bei     derartig    ausgebildeten Dichtringen ist     es    vor  teilhaft, die     sich    an die harte     Schneidkante        anschlie-          ssende    vordere     Schneidfläche    unter einem Winkel von  90  oder besser noch einem um wenige     Winkelgrade     kleineren Winkel zum Rohrmantel geneigt auszu  bilden und in     einem        im        Axialschnitt    konkav ver  laufenden Bogen in die vorstehende Gleit und Füh  rungsnase übergehen zu lassen, wodurch die Schneid  kante eine erhöhte Standfestigkeit     erhält.     



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel    dar  gestellt. Es zeigen:       Fig.    1 den Querschnitteines Dichtringes vor dem  Durchführen der Verdichtung und     Reckung    des     Rin-          vordertels,    stark vergrössert,       Fig.    2 den     gleichen    Ring     in    dem Zustand, in wel  chem er in die in     Fig.    3 dargestellte     Rohrverbindung     eingesetzt wird, und       Fig.    3 den Ring     gemäss        Fig.    2 in :

  einer Rohrver  bindung     eingebaut    und im angezogenen     Zustand    in  kleinerem, aber der wahren Grösse gegenüber immer  noch grösseren Massstab.  



  Der Ausgangsring besteht aus drei     Teilen    1, 2  und 3, wobei der     Teil    1 die Gestalt eines Zylinder  ringes, der sich anschliessende Teil 2 sich nach     innen     zu konisch     verengt    und der Teil 3 einen Zylinder  körper darstellt, dessen Innendurchmesser dem Au  ssendurchmesser des     zugeordneten    Rohres angepasst  ist.

   An diesen Teil 3 legt -sich an der     .rückseitigen     Anlagefläche 4 die in     Fig.    3 dargestellte     überwurf-          mutter    5 mit     einer    entsprechenden Anlagefläche 6  an und besorgt das axiale Verschieben des Dichtringes  entlang dem Innenkonus des     Ansch'lussstückes    7     beim          Herstellen    der Verbindung     bzw.        beim    Einschneid  vorgang     im        anzuschliessenden    Rohr 8     (Fig.    3).  



  In     Fig.    2 ist der Dichtring gemäss     Fig.    1 in der  jenigen Lage und Gestalt gezeichnet, die er nach der       plastischen    Verformung und Verdichtung und dem       Auswalzen    des     Vorderteils    1 :einnimmt.

   Bei dieser  Gelegenheit erfährt gleichzeitig auch die vordere       Stirnfläche    9, die     im    Ausgangszustand     (Fig.    1) ein  Profil 10 mit einer spitz     angefasten        Schneidkante    11       aufweist,    eine     Formveränderung,    die darin besteht,

         dass    der Teil 1 insbesondere an seiner Aussenfläche  verdichtet und die Aussenfläche geglättet und der       Werkstoff    nach     vorn    über die Ausgangslage hinaus zu       einem        nasenartigen        Ringvorsprung    12 ausgewalzt  wird.

   Damit weist die vordere     Stirnfläche    im An  schluss an     die    harte     Schneid'kante    11 mit ihrer er  höhten     Standfestigkeit    eine Form auf, die einen  optimalen Aushub     (Fig.    3) des Rohrwerkstoffes beim       Einschneiden    und damit gleichzeitig eine ausgezeich  nete     Verriegelungswirkung    erzeugt.

   Die glatte, in dem  nasenartigen Vorsprung 12 endende Aussenfläche 13       erleichtert    das     Entlanggleiten    des Dichtringes 1, 2, 3  am Innenkonus des     Anschlussstückes    7 beim Auf  schrauben des     Anprassstückes    5 auf das     Anschluss-          stück    7, so dass     insgesamt    mit einem derartig aus-    gebildeten Dichtring der     Einschneidvorgang    selbst  sowie die Verriegelung erheblich verbessert sind.  



       Fig.    3 zeigt den Dichtring gemäss     Fig.    2     im    an  gezogenen Zustand. Es ist gut zu erkennen, wie durch  die besonders     ausgebildete    und durch den     Auswalz-          bzw.    Reckvorgang natürlich gehärtete vordere       Schneidfl'äche    der Aushub des Rohrwerkstoffes     ma-          terialgerecht    erreicht ist.  



  Versuche haben gezeigt, dass mit dem erfindungs  gemäss     ausgebildeten    Dichtring mit seiner Gleit- und  Führungsnase 12 in Verbindung mit der erhöhten  Standfestigkeit der     Schneidkante    11 und der sich  daran     anschlie:ssend!en        Schneidfläche        neben        einer     Verbesserung des     Einschneidvorganges    selbst auch  eine     Verbesserung    der Verriegelung und somit eine  erhöhte     AbscherfestiLykeit    erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dichtring in einer Rohrverbindung, welcher zwi schen dem Innenkonus eines Anschlussstückes und einem damit zusammenwirkenden Anpressstück durch axiales Verschieben desselben mit seiner am vorderen Ende angeordneten, harten Schneidkante in die Aussenfläche des angeschlossenen Rohres einschnei- det, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Aussenfläche seines Vorderteils geglättet,
    der Vorderteil verdichtet und seine Aussenkante gerundet ist und einen über die vordere Stirnfläche nasenartig vorstehenden Ring- vorsprung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtring nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Anschluss an die harte Schneid kante die vordere Stirnfläche eine zunächst etwa senkrecht zum Rohr verlaufende und dann in einer Bogenform in den nasenartigen Vorsprung Über gehende, vordere Schneidfläche aufweist. 2.
    Dichtring nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Vorderteil, der der Neigung des Innenkonus des Anschlussstückes entsprechend geneigt und den Raum zwischen Innenkonus und Rohrmantel ausfüllend ver klemmt ist, ein zylindrischer Teil mit verstärktem Endteil anschliesst, auf dem das Anpressstück anliegt. 3.
    Dichtring nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich an die harte Schneid kante anschliessende vordere Schneidfläche unter einem Winkel von 90 zum Rohrmantel verläuft und in einem im Axialschnitt konkav verlaufenden Bo gen in die Führungsnase übergeht.
    4. Dichtring nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich an die harte Schneid kante anschliessende vordere Schneidfläche unter einem kleineren Winkel als 90 zum Rohrmantel ver läuft und in einem im Axialschnitt konkav verlau fenden Bogen in die Führungsnase übergeht.
CH6954059A 1958-02-25 1959-02-13 Schneidring in Rohrverbindung CH368029A (de)

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