CH368082A - Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen - Google Patents

Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen

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CH368082A
CH368082A CH6045958A CH6045958A CH368082A CH 368082 A CH368082 A CH 368082A CH 6045958 A CH6045958 A CH 6045958A CH 6045958 A CH6045958 A CH 6045958A CH 368082 A CH368082 A CH 368082A
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spindle
thread
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shaft
spinning
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CH6045958A
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Josef Pross Hermann
Original Assignee
Josef Pross Hermann
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/18Arrangements on spindles for suppressing yarn balloons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen    Bei bekannten     Ringspinn-    und     Zwirnmaschinen     bildet sich während des Spinnens ein Fadenballon  und zwar in dem Teil des Fadenstückes, welches sich  zwischen Fadenöse und Ringläufer befindet. Dieser  Fadenballon ist je nach Entfernung der Fadenöse  zum Ringläufer grösser oder     kleiner.     



  Um den Fadenballon einzuengen, werden zwi  schen den     Spindeln    Trennbleche angeordnet, die  auch ein     Ineinanderschlagen    der Fadenballons ver  hindern sollen.  



  Bekannt sind für den gleichen Zweck auch     Bal-          loneinengungsringe    in den verschiedensten Ausfüh  rungen.  



  Ferner sind     Spindeln    bekannt geworden, die  durch vorstehende Formteile an den Spindeln den  Fadenballon verhindern sollen.  



  Alle bisher bekannten Einrichtungen haben aber  den Zweck nicht vollkommen erfüllt und müssen als  Teillösungen angesehen werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Ver  hinderung von Fadenbrüchen, die     erfindungsgemäss     dadurch     gekennzeichnet    ist, dass der     Spindelschaft     oberhalb der Garnspule ein Ende hat, das von einem       abhebbaren,    die Drehung des     Spindelschaftes    nicht  mitmachenden     Spindelaufsatz    überdeckt ist, durch  dessen Mitte ein Fadenkanal führt, das Ganze derart,

    dass das vom     Lieferzylinder    durch den Fadenkanal  kommende und zwischen dem     Spindelaufsatz    und  dem Ende des     Spindelschaftes    hindurchgehende Fa  denende dabei eine Drehung erhält, die der Spindel  drehung     entgegengesetzt        ist.     



       Nachfolgend    sind     anhand    der Zeichnung Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes be  schrieben.  



  Die     Fig.    1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungs  beispiel. Vom Lieferzylinder einer Spinn- und Zwirn-         maschine    kommt der Faden 1 und läuft durch einen  Fadenkanal 3 im     Spindelaufsatz    2 weiter. An den  Fadenkanal 3     schliesst    sich eine halbrunde     Ausdre-          hung    4 und hieran eine zylindrische     Ausdrehung    5  des     Spindelaufsatzes    2 an. In     diese        Ausdrehungen    4  und 5 ragt das mit einer Kugel 8 versehene Ende 6       des        Spindelschaftes    7.

   Die Kugel 8     passt    in     die     halbrunde     Ausdrehung    4 des     Spindelaufsatzes    2 und  dieser Aufsatz drückt durch sein Eigengewicht leicht  auf die Kugel. Somit wird der Faden 1, der zwischen  der halbrunden     Ausdrehung    4 und der Kugel 8 hin  durchgeht, ständig beim Rundlauf der Spindel 7 von  der Kugel 8 mitgenommen. Der Faden     erhält    dadurch  beim Durchlauf zwischen dem     Spindelaufsatz    2 und  der Kugel 8 eine Drehung, die der     Spindeldrehung     bzw. der Drehung entgegengesetzt ist, welche der  Faden 1 durch den Umlauf der Spindel erhält.  



  Zur Unterstützung der Mitnahme des Fadens 1  können noch Einkerbungen 15 am Schaft 6 vorge  sehen sein. Zwischen der     Ausdrehung    5 des Auf  satzes und dem     zylinderförmigen    Umfang     des    Schaft  endes 6 besteht nur so viel Zwischenraum, dass der  Faden 1 beim Rundlauf der Spindel     ungehindert    hin  durchgezogen werden kann. Durch eine bekannte He  beleinrichtung 12, 13 lässt sich jeder     Spindelaufsatz     2 von der Schaftspitze schwenkend abheben.

   Dies ist       erforderlich,    um bei     Neuanspinnung        einer        Maschine     oder bei eventuellem Fadenbruch den Faden leichter  einziehen zu können.  



  Wie     Fig.    3 zeigt, liegt die Kugel 8 in einer Boh  rung 9 der     Stirnfläche    des Schaftendes 6 auf einer  Druckfeder 10, welche die Kugel 8 ständig mit leich  tem     Druck    nach oben drückt.  



  Natürlich könnte man auch die Schaftspitze selbst       kugelförmig    gestalten, aber das wäre weniger vor  teilhaft als die beschriebene federnde Kugel B.           Fig.    4 zeigt den     Spindelaufsatz    2 von oben mit  dem     Fadeneinführungsschlitz    11, der von aussen her       zur    Mitte hin in Bogenform     in    den Fadenkanal 3  übergeht.  



       Fig.    5 zeigt eine Draufsicht der Schaftspitze.    Ein zweites     Ausführungsbeispiel    zeigt die     Fig.    6.    Statt einer Kugel dient hier die konische Auflage  fläche 16 des Schaftes 6 zur Mitnahme bzw. Drehung  des Fadens 1, wobei die     Ausdrehung    17 des Aufsat  zes 2 die konische Auflagefläche 16 aufnimmt. Die  oberhalb der konischen     Auflagefläche    16 vorgesehene  Schaftspitze dient dabei zur     Führung    des Fadens 1.  Auch hier können Einkerbungen 19 am Schaftende 6  vorgesehen sein.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen ein     drittes    Ausführungs  beispiel. Hier ist das freie Ende 6 des     Spindelschaftes     7 neben der     Spindelachse        mit        Mitnehmernocken    19  ausgestattet, wobei die     Mitnehmernocken    19 in Aus  sparungen 20 des     Spindelaufsatzes    2     hineinragen.     Der Faden 1, der     wiederum    durch den Fadenkanal 3  des Aufsatzes 2 hindurchgeht, wird an der Austritts  öffnung so tief zwischen die     Mitnehmernocken    19  geführt,

       dass    ein Mitnehmen des Fadens 1 unter  gleichzeitigem Hinüber- oder Abgleiten von den     Mit          nehmernocken    19 erfolgt. Der Faden 1 erhält somit  zwischen Schaftspitze und Aufsatz 2 ebenfalls eine  Drehung.  



  Die Spindel erteilt     bekanntlich    über den Ring  läufer dem Faden bisher allein die erforderliche Dre  hung. Durch die beschriebene Einrichtung wird je  doch erreicht, dass dem Faden zwischen der Spindel  spitze und dem     Spindelaufsatz    2 eine zweite und  zwar entgegengesetzte Drehung     erteilt    wird. Dadurch  wird die Fadenspannung vermindert und Fadenbrü  che     verhindert,    wobei     gleichzeitig    die Produktions  leistung der Maschine durch     Steigerung    der Spindel  umlaufgeschwindigkeit um ein     beträchtliches    steigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spindelschaft (7) oberhalb der Garnspule ein Ende (6) hat, das von einem abheb- baren, die Drehung des Spindelschaftes (7) nicht mit machenden Spindelaufsatz (2) überdeckt ist, durch dessen Mitte ein Fadenkanal (3) führt, das Ganze derart, dass das vom Lieferzylinder durch den Faden kanal (3)
    kommende und zwischen dem Spindelauf- satz (2) und dem Ende (6) des Spindelschaftes hin durchgehende Fadenende (1) dabei eine Drehung erhält, die der Spindeldrehung entgegengesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ende (6) an seiner Stirnfläche in einer mit einer Druckfeder (10) versehenen Boh rung (9) eine Kugel (8) trägt, auf welcher der mit einer Ausnehmung (4) versehene Spindelaufsatz (2) aufliegt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (6) an seinem zylindrischen Umfang Einkerbungen (15) besitzt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ende (6) konisch verjüngt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Ende des Spindelschaftes (6) neben der Spindelachse Mitnehmer (19) angeordnet sind, die in einem ringförmigen Raum (20) des Spin- delaufsatzes (2) hineinragen und zwischen welchen das Austrittsende des Fadenkanals (3) liegt.
CH6045958A 1958-06-11 1958-06-11 Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen CH368082A (de)

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