CH368082A - Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen - Google Patents
Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von FadenbrüchenInfo
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- CH368082A CH368082A CH6045958A CH6045958A CH368082A CH 368082 A CH368082 A CH 368082A CH 6045958 A CH6045958 A CH 6045958A CH 6045958 A CH6045958 A CH 6045958A CH 368082 A CH368082 A CH 368082A
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/18—Arrangements on spindles for suppressing yarn balloons
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen Bei bekannten Ringspinn- und Zwirnmaschinen bildet sich während des Spinnens ein Fadenballon und zwar in dem Teil des Fadenstückes, welches sich zwischen Fadenöse und Ringläufer befindet. Dieser Fadenballon ist je nach Entfernung der Fadenöse zum Ringläufer grösser oder kleiner.
Um den Fadenballon einzuengen, werden zwi schen den Spindeln Trennbleche angeordnet, die auch ein Ineinanderschlagen der Fadenballons ver hindern sollen.
Bekannt sind für den gleichen Zweck auch Bal- loneinengungsringe in den verschiedensten Ausfüh rungen.
Ferner sind Spindeln bekannt geworden, die durch vorstehende Formteile an den Spindeln den Fadenballon verhindern sollen.
Alle bisher bekannten Einrichtungen haben aber den Zweck nicht vollkommen erfüllt und müssen als Teillösungen angesehen werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich tung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Ver hinderung von Fadenbrüchen, die erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass der Spindelschaft oberhalb der Garnspule ein Ende hat, das von einem abhebbaren, die Drehung des Spindelschaftes nicht mitmachenden Spindelaufsatz überdeckt ist, durch dessen Mitte ein Fadenkanal führt, das Ganze derart,
dass das vom Lieferzylinder durch den Fadenkanal kommende und zwischen dem Spindelaufsatz und dem Ende des Spindelschaftes hindurchgehende Fa denende dabei eine Drehung erhält, die der Spindel drehung entgegengesetzt ist.
Nachfolgend sind anhand der Zeichnung Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes be schrieben.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungs beispiel. Vom Lieferzylinder einer Spinn- und Zwirn- maschine kommt der Faden 1 und läuft durch einen Fadenkanal 3 im Spindelaufsatz 2 weiter. An den Fadenkanal 3 schliesst sich eine halbrunde Ausdre- hung 4 und hieran eine zylindrische Ausdrehung 5 des Spindelaufsatzes 2 an. In diese Ausdrehungen 4 und 5 ragt das mit einer Kugel 8 versehene Ende 6 des Spindelschaftes 7.
Die Kugel 8 passt in die halbrunde Ausdrehung 4 des Spindelaufsatzes 2 und dieser Aufsatz drückt durch sein Eigengewicht leicht auf die Kugel. Somit wird der Faden 1, der zwischen der halbrunden Ausdrehung 4 und der Kugel 8 hin durchgeht, ständig beim Rundlauf der Spindel 7 von der Kugel 8 mitgenommen. Der Faden erhält dadurch beim Durchlauf zwischen dem Spindelaufsatz 2 und der Kugel 8 eine Drehung, die der Spindeldrehung bzw. der Drehung entgegengesetzt ist, welche der Faden 1 durch den Umlauf der Spindel erhält.
Zur Unterstützung der Mitnahme des Fadens 1 können noch Einkerbungen 15 am Schaft 6 vorge sehen sein. Zwischen der Ausdrehung 5 des Auf satzes und dem zylinderförmigen Umfang des Schaft endes 6 besteht nur so viel Zwischenraum, dass der Faden 1 beim Rundlauf der Spindel ungehindert hin durchgezogen werden kann. Durch eine bekannte He beleinrichtung 12, 13 lässt sich jeder Spindelaufsatz 2 von der Schaftspitze schwenkend abheben.
Dies ist erforderlich, um bei Neuanspinnung einer Maschine oder bei eventuellem Fadenbruch den Faden leichter einziehen zu können.
Wie Fig. 3 zeigt, liegt die Kugel 8 in einer Boh rung 9 der Stirnfläche des Schaftendes 6 auf einer Druckfeder 10, welche die Kugel 8 ständig mit leich tem Druck nach oben drückt.
Natürlich könnte man auch die Schaftspitze selbst kugelförmig gestalten, aber das wäre weniger vor teilhaft als die beschriebene federnde Kugel B. Fig. 4 zeigt den Spindelaufsatz 2 von oben mit dem Fadeneinführungsschlitz 11, der von aussen her zur Mitte hin in Bogenform in den Fadenkanal 3 übergeht.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Schaftspitze. Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt die Fig. 6. Statt einer Kugel dient hier die konische Auflage fläche 16 des Schaftes 6 zur Mitnahme bzw. Drehung des Fadens 1, wobei die Ausdrehung 17 des Aufsat zes 2 die konische Auflagefläche 16 aufnimmt. Die oberhalb der konischen Auflagefläche 16 vorgesehene Schaftspitze dient dabei zur Führung des Fadens 1. Auch hier können Einkerbungen 19 am Schaftende 6 vorgesehen sein.
Die Fig. 7 und 8 zeigen ein drittes Ausführungs beispiel. Hier ist das freie Ende 6 des Spindelschaftes 7 neben der Spindelachse mit Mitnehmernocken 19 ausgestattet, wobei die Mitnehmernocken 19 in Aus sparungen 20 des Spindelaufsatzes 2 hineinragen. Der Faden 1, der wiederum durch den Fadenkanal 3 des Aufsatzes 2 hindurchgeht, wird an der Austritts öffnung so tief zwischen die Mitnehmernocken 19 geführt,
dass ein Mitnehmen des Fadens 1 unter gleichzeitigem Hinüber- oder Abgleiten von den Mit nehmernocken 19 erfolgt. Der Faden 1 erhält somit zwischen Schaftspitze und Aufsatz 2 ebenfalls eine Drehung.
Die Spindel erteilt bekanntlich über den Ring läufer dem Faden bisher allein die erforderliche Dre hung. Durch die beschriebene Einrichtung wird je doch erreicht, dass dem Faden zwischen der Spindel spitze und dem Spindelaufsatz 2 eine zweite und zwar entgegengesetzte Drehung erteilt wird. Dadurch wird die Fadenspannung vermindert und Fadenbrü che verhindert, wobei gleichzeitig die Produktions leistung der Maschine durch Steigerung der Spindel umlaufgeschwindigkeit um ein beträchtliches steigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spindelschaft (7) oberhalb der Garnspule ein Ende (6) hat, das von einem abheb- baren, die Drehung des Spindelschaftes (7) nicht mit machenden Spindelaufsatz (2) überdeckt ist, durch dessen Mitte ein Fadenkanal (3) führt, das Ganze derart, dass das vom Lieferzylinder durch den Faden kanal (3)kommende und zwischen dem Spindelauf- satz (2) und dem Ende (6) des Spindelschaftes hin durchgehende Fadenende (1) dabei eine Drehung erhält, die der Spindeldrehung entgegengesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ende (6) an seiner Stirnfläche in einer mit einer Druckfeder (10) versehenen Boh rung (9) eine Kugel (8) trägt, auf welcher der mit einer Ausnehmung (4) versehene Spindelaufsatz (2) aufliegt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (6) an seinem zylindrischen Umfang Einkerbungen (15) besitzt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ende (6) konisch verjüngt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Ende des Spindelschaftes (6) neben der Spindelachse Mitnehmer (19) angeordnet sind, die in einem ringförmigen Raum (20) des Spin- delaufsatzes (2) hineinragen und zwischen welchen das Austrittsende des Fadenkanals (3) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6045958A CH368082A (de) | 1958-06-11 | 1958-06-11 | Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6045958A CH368082A (de) | 1958-06-11 | 1958-06-11 | Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH368082A true CH368082A (de) | 1963-03-15 |
Family
ID=4522955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6045958A CH368082A (de) | 1958-06-11 | 1958-06-11 | Einrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine zur Verhinderung von Fadenbrüchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH368082A (de) |
-
1958
- 1958-06-11 CH CH6045958A patent/CH368082A/de unknown
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