CH368197A - Durch einen Zuggriff betätigbarer Türverschluss - Google Patents
Durch einen Zuggriff betätigbarer TürverschlussInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C19/00—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
- E05C19/06—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups in which the securing part if formed or carried by a spring and moves only by distortion of the spring, e.g. snaps
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Description
Durch einen Zuggriff betätigbarer Türverschluss Die Erfindung bezieht sich auf einen durch einen Zuggriff betäti.gbaren Türverschluss, dessen gegen einen Schliesskeil federnde Falle mit dem Zuggriff einstückig ist. Sie bezweckt die Schaffung eines be sonders einfachen, vorzugsweise für Kühlschränke geeigneten Verschlusses.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, d'ass die Federung der Falle durch einen biegsamen Griff teil erzielt ist, dessen eines Ende starr an der Tür festgelegt und dessen anderes Ende mit der Falle ver bunden ist. Ein solcher Türverschluss lässt sich ein schliesslich seines an der Tür befestigten Befestigungs ansatzes eirnstüokig ausbilden, was besonders bei der Herstellung aus elastischem Kunststoff vorteilhaft ist.
Eine besonders zweckmässige. Ausbildung des Tür verschlusses wird dadurch erhalten, d'ass der Zuggriff U-förmig mit einem gegen diie Tür in Schliessstellung anliegenden Schenkel ausgebildet ist und der bieg same Teil des Griffes aus einem mit seinem freien Ende an der Tür befestigten Schenkel besteht,
an dem ein beide Schenkel verbindender Steg biegesteif an setzt, während die Falle am freien Ende des anderen Schenkels angeordnet ist.
In dien Zeichnungen sind zwei Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen waagrechten; Schnitt durch eine Kühl schranktür und den mit ihr verbundenen;
Türver- schluss, Fig. 2 den gleichen Schnitt wie in Fig. 1 mit dem Türversehluss in Öffnungsstellung, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Tür verschlusses nach Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine abgeänderte Form des Türverschlus- ses.
Der Kühlschrank besitzt eine Aussenbekleidung 10, beispielsweise aus Blech, und eine Innenbeklei- dung 11, beispielsweise aus Kunststoff.
Zwischen bei den Bekleidungen liegt die Wärmeisolierung 12 aus beliebigem Material. Die Kühlschranktür hat eben- falls, eine aus Metallblech bestehende AussenbDklei- d'ung 13, eine ,innere Bekleidung 14 und zwischen den beiden Bekleidungen eingeschlossen eine Wärmeiso lierung 15.
In den dargestellten Ausführungsbeispie- len ist die Tür mit einer rund um ihre Kante gehen den Dichtungsleiste 16 aus Kunststoff oder Gummi versehern, die bei geschlossener Tür einen gewissen Druck in Öffnungsrichtung ausübt.
In der Tür ist ein Holzklotz 17 angeordnet, in welchen von innen her Schrauben 18 eingesetzt sind. Mit Hilfe dieser Schrauben 18 wird der Zuggriff an. der Türbefestigt. Dieser besteht aus. einem einzigen Stück und ist vorzugsweise aus Kunststoff, beispiels weise Polyamid, hergestellt.
Der Zuggriff weist einen, klotzförmigen Befestigungsansatz 19 auf, mit wel chen. der Griff fest gegen die Oberfläche 13 der Tür gezogen wird.
Von dem freien Ende des klotzförmigen Befesti- gungsansatzes 19 emstreckt sich parallel zur Türober fläche 13 in Richtung auf deren Scharnierkante ein elastisch biegsamer Schenkel 27.
An seinem Endre setzt biegesteif e'm gegen: die Türoberfläche gerich teter Steg 28 an, dar die Verbindung au einem par allel zum ersten Schenkel .gerichteten, in Schliessstel- lung auf seiner ganzen Länge gegen die Türober fläche ,anliegenden zweiten Schenkel 29 herstellt.
Auch dieser Schenkel 29 kann biegsam sein und wird von dem klotzförmigen: Befestigungsansatz 19 mit Hilfe eines Langloches 30 durchsetzt, das eine Verschiebung des Schenkels 29 in Längsrichtung ge- stattet.
Das freie Ende des Schenkels 29 ist über die Tür- kante hinaus verlängert und trägt dort, biegesteif an setzend, einen gegen die Stirnseite des Kühlschrankes gerichteten Teil 21, an dessen freiem Ende eine hakenförmige Falle 22 ansetzt. Das andere Ende des Teiles 21 ist über das Schenkelende 23 hinaus ver längert und geht in einen gekrümmten,
biegsamen Abschlusstesl 20 von .geringer Dicke über, der am freien Ende des klotzförmigen Befestigungsansatzes 19 in den dort ansetzenden Schenkel 27 verläuft.
Der Türverschluss befindet sich in Fig. 1 in Schliessstellung, in welcher die Falle 22 in einen durch eine Schraube 26 mit der Stirnwand des Kühl schrankes verbundenen Schliesskeil 25 eingreift. Soll nun der Schrank geöffnet werden, so greift die Hand, wie in Fig. 2 dargestellt, in den zwischen;
den Sehen- keln 27 und 29 gelegenen Griffraum ein und zieht den Griff gegen die Eigenspannung der Schenkel 27 und 29 von der Türwand ab. Dabei biegen sich die Schenkel 27 und 29 nach auswärts.
Gleichzeitig wird der Schenkel 29 auf Grund der biegesteifen Anbrin- gung des Steges 28 am Schenkel 27 von der Ober fläche 13 der Kühlschranktür zurückgezogen, und die Falle 22 wird aus ihrer Rast ausgehoben, so d'ass die Tür geöffnet werden kann. Beim Schliessen der Tür schnappt die Falle 22 infolge der Eigenspannung der Schenkel 27 und 29 selbsttätig hinter den Schliesskeil 25.
Der Schenkel 29 des Handgriffes kann auch steif sein, wobei der Teil 21 mit der Falle 22 beim Öffnen des Verschlusses zusätzlich zu seiner Verschiebung in Querrichtung verschwenkt wird.
Damit der Handgriff, wenn die Tür zugemacht wird, sich mit dem Schenkel 29 gut gegen die Tür oberfläche 13 anlegt, ist die Passfläche 31 des Befesti- gungsansatzes 19 mit einer schwachen Neigung aus geführt, so dass dem Schenkel 29 in Schliessstellung eine Vorspannung gegen die Türoberfläche 13 erteilt wird.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der ge krümmte Abschlussteil 20 nur am senkrecht zur Tür oberfläche gelegenen Ende der Krümmung biegsam ausgeführt. Dadurch bildet dieses Krümmungsende eine Art Scharnier für den Teil 21 mit der Falle 22, wodurch der mit seinem Ende 23 biegesteif am Teil 21 ansetzende Schenkel 29 beim Öffnen des Ver schlusses,
wie aus der Zeichnung hervorgeht, auf seiner ganzen: Länge von der Türoberfläche abgeho ben wird, so dass diese auch bei häufiger Benutzung des Verschlusses nicht beschädigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Durch einen Zuggriff betäbigbarer Türverschluss, dessen gegen einen Schliesskeil federnde Falle mit dem Zuggriff einstückig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Federung der Falle (22) durch einen biegsamen Griffteil (27) erzielt ist, dessen eines Ende (19) starr gegen die Tür festgelegt und: dessen anderes Ende (23) mit der Falle (22) verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Türverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuggriff U-förmig mit einem gegen die Tür (13, 14, 15) in Schliessstellung anlie genden Schenkel (29) ausgebildet ist und der bieg same Teil des Griffes aus .einem mit seinem freien Ende an der Tür befestigten Schenkel (27) besteht, an dem.ein .beide Schenkel (27, 29) verbindender Steg (28) biegesteif ansetzt, während die Falle (22)am freien Ende (23) des anderen Schenkels (29) angeord net ist. 2. Türverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dar die Falle (22) tragende Schenkel durch den gegen die Tür (13, 14, 15) an- liegenden Schenkel (29) gebildet ist und an dem freien Endre des anderen Schenkels (27) ein gegen die Tür gerichteter und an dieser befestigter, eine :freie Beweglichkeit des ersten Schenkels (29) erlaubender steifer Ansatz (19) angeordnet ist. 3. Türverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (19) den die Falle (22) tragenden Schenkel (29) durch ein Langloch (30) durchdringt. 4. Türverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass der die Falle (22) tragende Schenkel (29) zum Teil elastisch biegsam ist.5. Türverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle (22) parallel zu dem sie tragenden Schenkel (29) in Schliessrichtung der Tür versetzt und mit dessen steifem Ende (23) starr verbunden ist. 6. Türverschluss nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch einen die Falle (22) mit dem Befesti gungsansatz (19) verbindenden Abächlussteil (20).7. Türverschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussteil (20) biegsam, aber in Bewegungsrichtung der Tür unnachgiebig ist. B. Türverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Tür (13, 14, 15) weisende Anlagefläche des Befestigungsansatzes (19) derart geneigt ,ausgebildet ist, d'ass der die Falle tra gende Schenkel (29)in Schliesslage mit Vorspannung gegen die Tür anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE1057757 | 1957-11-21 |
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Family
ID=20292544
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|---|---|---|---|
| CH6639358A CH368197A (de) | 1957-11-21 | 1958-11-20 | Durch einen Zuggriff betätigbarer Türverschluss |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH368197A (de) |
-
1958
- 1958-11-20 CH CH6639358A patent/CH368197A/de unknown
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