CH368227A - Keramischer Hohlkörper für elektrische Schmelzsicherungen und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Keramischer Hohlkörper für elektrische Schmelzsicherungen und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH368227A
CH368227A CH7308259A CH7308259A CH368227A CH 368227 A CH368227 A CH 368227A CH 7308259 A CH7308259 A CH 7308259A CH 7308259 A CH7308259 A CH 7308259A CH 368227 A CH368227 A CH 368227A
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CH
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hollow body
screw holes
ceramic
ceramic hollow
beads
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CH7308259A
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Moor Wolfgang
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Moor Wolfgang
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/165Casings

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  • Fuses (AREA)

Description


      Keramischer    Hohlkörper für elektrische     Schmelzsicherungen    und Verfahren zu dessen  Herstellung    Die Erfindung betrifft einen keramischen Hohl  körper für elektrische Schmelzsicherungen, der einen  durchgehenden Kanal zur Aufnahme mindestens eines  Schmelzleiters und eines Füllstoffes aufweist und     stirn,-          seitig    mit Schraubenlöchern zum Anschrauben von  Kontaktscheiben versehen ist. Die Erfindung betrifft  ferner ein Verfahren zur Herstellung dieses     kerami-          sehen    Hohlkörpers.  



  In den     Fig.   <B>1</B> und 2 der Zeichnung ist ein bisher  üblicher Hohlkörper der oben erwähnten Art gezeigt,  wobei     Fig.   <B>1</B> eine Stirnansicht darstellt und     Fig.    2 un  ten eine Seitenansicht und oben einen Schnitt zeigt.  



  Der aus einer gebrannten, keramischen Isolier  masse hergestellte Hohlkörper ist aussen durch eine  kreiszylindrische Fläche<B>1</B> und innen durch eine zu  derselben koaxiale, angenähert kreiszylindrische  Fläche 2 begrenzt, welche vier, um<B>je 90a</B> gegenein  ander versetzte,     einwärtsragende,    axial gerichtete,  durchgehende Wulste<B>3</B> aufweist.  



  Es ist ersichtlich,     dass    die Fläche 2, mit ihren  Wulsten<B>3</B> einen Kanal 4 begrenzt, der durch den  Hohlkörper hindurchgeht. Dieser Kanal ist dazu be  stimmt, einen oder mehrere, nicht dargestellte  Schmelzleiter aufzunehmen und ausserdem noch Füll  stoff, z. B. Quarzsand. Der oder die Schmelzleiter  werden zwischen zwei runden Kontaktscheiben aus  elektrisch leitendem Material ausgespannt, die auf den  Stirnseiten des keramischen Hohlkörpers befestigt wer  den und die somit auch ein Austreten des Füllstoffes  aus dem Kanal 4 verhindern. Um die Kontaktscheiben  am Hohlkörper zu befestigen, sind auf jeder Stirn  seite desselben vier Schraubenlöcher<B>5</B> vorgesehen.

   Je  zwei entgegengesetzt gerichtete Schraubenlöcher<B>5</B>  sind in Flucht miteinander neben einem der Wulste<B>3</B>  angeordnet und der Zweck des betreffenden Wulstes  <B>3</B> ist, genügend Material auf der Innenseite der    Schraubenlöcher<B>5</B> vorzusehen. Mit<B>6</B> ist noch eine  bei derartigen Hohlkörpern übliche Sichtöffnung be  zeichnet.  



  Der beschriebene keramische Hohlkörper hat den  Nachteil,     dass    er relativ leicht in Brüche geht.  Eingehende Untersuchungen haben nun gezeigt,       dass    die Wulste<B>3</B> hinsichtlich der Hitzefestigkeit des  Hohlkörpers ungünstig sind. Wenn die Sicherung  während längerer Zeit einen relativ zu ihrem Nenn  wert hohen Strom aufnimmt, z. B. eine Stunde lang  den     1,6fachen    Betrag ihres Nennwertes bevor der  Schmelzleiter durchschmilzt, so wird der keramische  Körper sehr heiss.

   Infolge seiner variablen Dicke bil  den sich nun in seinem Inneren unsymmetrische       Wärinespannungen    aus, die lokal zu     überbeanspra-          chungen    des Materials führen, so     dass    im Hohlkörper  Risse auftreten und derselbe ersetzt werden     muss.     



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nach  teil dadurch,     dass    neben den Schraubenlöchern Längs  wülste vorgesehen sind, die sich höchstens so weit er  strecken, als die Schraubenlöcher selbst, während der  Hohlkörper in seinem mittleren Teil Überall die  gleiche Wandstärke besitzt.  



  In den     Fig.   <B>3</B> und 4 der Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     koramischen    Hohlkörpers nach  der Erfindung dargestellt. Diese     Fig.   <B>3</B> und 4 entspre  chen den     Fig.   <B>1</B>     bzw.    2, wobei gleiche Teile mit glei  chen Bezugszeichen versehen sind. Der Hohlkörper  nach     Fig.   <B>3</B> und 4 unterscheidet sich von     derajenigen     nach     Fig.   <B>1</B> und 2 lediglich dadurch,     dass    keine durch  gehenden     Willste   <B>3</B> vorhanden sind.

   Die den     Hohl,-          körper    nach innen begrenzende Fläche 2a ist     jeitzt     auf dem grössten Teil ihrer     amalen    Länge genau kreis  zylindrisch, und nur an ihren Enden sind, in Flucht       mit-einander,    zwei kurze Längswülste 3a     vorgesehdn,     so     dass    längs des     Gewindeteiles    der Schraubenlöcher<B>5</B>      genügend Material auf der Innenseite dieser Schrau  benlöcher vorhanden ist, während der Hohlkörper in  seiner Mitte, überall die gleiche Wandstärke hat. Nach  der Zeichnung ist das innere Ende<B>7</B> der Schrauben  löcher<B>5</B> nicht mehr mit Gewinde versehen.

   Würde  man das Gewinde bei<B>7</B> noch ein wenig tiefer schnei  den, so würde die Wand zwischen Schraubenloch<B>5</B>  und Kanal 4 durchbrechen und ein Teil des Endes  der in das Schraubenloch<B>5</B>     eingeschiraubten    Schraube  würde im Kanal 4 frei liegen, was jedoch ohne irgend  welchen Nachteil zulässig ist.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    der in     Fig.   <B>3</B> und 4     dar-          g    stellte, keramische     HohlkÖrper    bei<B>-</B>     ossen        Tempera-          ge        r          turschwankungen    viel weniger     risseanfällig    ist als der  Hohlkörper nach     Fig.   <B>1</B> und 2, wodurch sich in der  Praxis ein sehr erheblicher Vorteil ergibt. Die Schrau  benlöcher<B>5</B> können mit feingängigem Metallgewinde  oder mit grobgängigem Holzgewinde versehen sein.  



  Zur Herstellung des keramischen Hohlkörpers  nach     Fig.   <B>3</B> und     4geht    man so vor,     dass    man aus un  gebranntem, keramischem Material einen aussen zylin  drischen Rohling in Form des Hohlkörpers nach     Fig.   <B>1</B>  und 2 mit durchgehenden Innenwülsten<B>3</B>     presst.     Hierauf wird der Rohling so ausgedreht,     dass    nur     End-          teile    3a der Innenwülste übrig bleiben, während der  mittlere Teil 2a der Innenfläche des Hohlkörpers  kreiszylindrisch ist.

   In anderen Worten werden die  kurzen Längswülste 3a     hinterdreht.    Nachdem die  Schraubenlöcher<B>5</B>     (,ebohirt    und mit Gewinde versehen  worden sind, wird der keramische Hohlkörper ge  brannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE <B>1.</B> Keramischer Hohlkörper<B>f</B> ür elektrische Schmelz- ,en, der einen durchgehenden Kanal zur Auf- sicherung nahme mindestens eines Schmelzleiters und eines Füll stoffes aufweist und stirnseitig mit Schraubenlöchern zum Anschrauben von Kontaktscheiben versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass neben diesen Schrauben löchern<B>(5)</B> Längswülste (3a) vorgesehen sind, die sich höchstens so weit erstrecken, als die Schraubenlöcher selbst, während der Hohlkörper in seinem mittleren Teil überall die gleiche Wandstärke besitzt.
    II. Verfahren zur Herstellung des Hohlkörpers nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man aus ungebranntern, keramischem Material einen aussen kreiszylindrischen Rohling in Form eines Hohl körpers mit durchgehenden Innenwülsten<B>(3)</B> presst, hierauf diesen Rohling so ausdreht, dass nur Endteile (3a) der Innenwülste übrig bleiben, während der mittlere Teil (2a) der Innenfläche des Hohlkörpers kreiszylindrisch wird, und dass man den Hohlkörper brennt, nachdern auch die Schraubenlöcher<B>(5) ge-</B> bohrt und mit Gewinde versehen worden sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Keramischer Hohlkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenlöcher <B>(5)</B> Metallgewinde aufweisen. 2. Keramischer Hohlkörper nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenlöcher <B>(5)</B> Holzgewinde aufweisen.
CH7308259A 1959-05-11 1959-05-11 Keramischer Hohlkörper für elektrische Schmelzsicherungen und Verfahren zu dessen Herstellung CH368227A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3228763A1 (de) * 1982-08-02 1984-02-02 Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik, 6228 Eltville Hochspannungs-hochleistungs-sicherung

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