CH368233A - Kurzschlussvorrichtung bei Schleifringläufermotoren - Google Patents

Kurzschlussvorrichtung bei Schleifringläufermotoren

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Publication number
CH368233A
CH368233A CH6841059A CH6841059A CH368233A CH 368233 A CH368233 A CH 368233A CH 6841059 A CH6841059 A CH 6841059A CH 6841059 A CH6841059 A CH 6841059A CH 368233 A CH368233 A CH 368233A
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CH
Switzerland
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short
contacts
circuit device
ring
slip
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Application number
CH6841059A
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English (en)
Inventor
Spichale Konrad
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
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Publication of CH368233A publication Critical patent/CH368233A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/22Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description


      Kurzschlussvorrichtung    bei     Schleifringläufermotoren       An die Kontakte der     Kurzschlussvorrichtungen    bei       Schleifringläufermotoren    werden besonders in Be  trieben mit staubiger oder aggressiver Luft hohe  Anforderungen gestellt. Obwohl beim Schaltvorgang  nur ein geringes Potential zwischen Kontakt und  Kontaktfeder vorhanden ist, welches durch den Span  nungsabfall über die Stromabnahme bedingt ist,  kommt es zu einem     Abbrand    oder starken Verschleiss  der Kontakte. Mit einem laufenden Ersatz der Kon  takte muss deshalb gerechnet werden, was jedoch  möglichst wenig Arbeit und Kosten verursachen  sollte.  



  Die Erfindung     betrifft    eine     Kurzschlussvorrich-          tung    bei einem     Schfenfringläufermotor.     



  Die Läufer solcher Motoren weisen bekanntlich  meist eine     Einrückbüchse    auf, welche mittels einer  Hebeleinrichtung während des Laufes auf der Achse  verschiebbar ist. Durch das Verschieben erfolgt ein  Kurzschliessen der zu den Schleifringen führenden  Kontakte und damit der     Rotorwicklung    nach erfolg  tem Anlauf des Rotors.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass die mit den  Schleifringen     elektrisch    in Verbindung stehenden       kurzschliessbaren    Kontakte walzenförmige, parallel  zur Achse liegende Ringkontakte sind, und dass die  verschiebbaren Kontakte     übereinandergescbichtete,     in der Länge     abgestufte        blattförmige    Kontaktfedern  sind, welche     tangential    auf der     Einrückbüchse    an  geordnet sind, derart, dass sie beim axialen Verschie  ben der     Einrückbüchse    mit ihren Kontaktkanten auf  die Zylinderfläche der Ringkontakte auflaufen, bei  gleichzeitiger     federnder,

      unterschiedlicher     Durchbie-          gung    der     einzelnen        Kontaktfedern.     



  Die Erfindung wird anhand eines     Ausführungs-          beispieles    näher     erläutert.     



       Fig.    1 zeigt die Kontaktanordnung in     Richtung     der Läuferachse.     F2g.3    zeigt einen Kontakt in Sei-         tenansicht.        Fig.2    zeigt einen Schnitt durch einen  Kontakt.  



  In der     Fig.1    bedeutet 1 die Läuferachse. Auf  dieser ist die     Einrückbüchse    2     axial    verschiebbar.  Die Verschiebung erfolgt über einen Hebel     mit    orts  festem Drehpunkt in nicht näher dargestellter be  kannter Weise. Auf einem Ring 3 aus Isoliermaterial,  welcher axial zu und neben den Schleifringen auf dem  Läufer angeordnet ist, befinden sich die zu den  Schleifringen führenden     kurzschliessbaren    Kontakte  4. Es sind dies     walzenförmige,        parallel    zur Läufer  achse liegende Ringkontakte.

   Die     Ringkontakte    sind  mittels Schrauben 8 axial auf die Stäbe 9, welche  zu den     Schleifringen        führen,    aufgeschraubt     (Fig.2).     



  Auf der     Einrückbüchse    2     sind    eine der Strom  grösse entsprechende     Anzahl    verschiebbare     Kontakte,     z. B. 5a,<I>5b, 5c</I>     tangential    mittels der Druckplatte  6 und der Schraube 7 aufgeschraubt. Die verschieb  baren Kontakte bestehen aus     übereinandergeschich-          teten        blattförmigen    Kontaktfedern 5a,<I>5b, 5c.</I> Diese  Kontaktfedern     sind    in der Länge abgestuft.

   Durch  Verschieben der     Einrückbüchse    laufen die Kontakt  kanten der Federn auf die Zylinder 4a der     Ringkon-          takte    auf, bei gleichzeitiger federnder     Durchbiegung     der     einzelnen        Kontaktfedern.    Die     Durchbiegung    ist ent  sprechend der Abstufungen unterschiedlich, so     dass     die     aufliegenden    Federenden sich gegenseitig nicht       berühren    können.

   Auf diese Weise wird     ein.    eindeu  tiges unbehindertes     Aufliegen    jeder     einzelnen    Kon  taktfeder auf die     Zylinderflächen    4a erreicht. Die       Durchfederung    für die verschiedenen Kontaktfeder  längen ist so gestuft, dass nahezu gleiche Kontakt  drücke erreicht     sind.    Bei     Zurückverschieben    der       Einrückbüchse    gleiten die     Federn    von den Kontakt  flächen 4a ab und der Kurzschluss     wird    aufgehoben.  



  Die Ringkontakte können in jeder Drehlage fest  gezogen werden. Auf diese Weise wird erreicht, dass      die gesamte     Zylinderfläche    4a als     Kontaktfläche    mit  der Zeit ausgenützt werden kann. Die Kontakte kön  nen so maximal ausgenützt werden und erreichen       eine    hohe Lebensdauer. Die Nachstellung erfordert  nur geringe Arbeit.     Wenn    die Ringkontakte schliess  lich doch ersetzt werden müssen, so kann das Aus  wechseln einfach     mit    geringsten Kosten erfolgen.  



       Fig.    3 zeigt den Ringkontakt mit einem     Gewinde-          bolzen    versehen, der als Ganzes in den Leiter ein  geschraubt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kurzschlussvorrichtung bei einem Schleifringläu- fermotor, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Schleifringen in elektrischer Verbindung stehenden, kurzschliessbaren Kontakte walzenförmige, parallel zur Läuferachse liegende Ringkontakte sind, und die verschiebbaren Kontakte übereinander geschichtete, in der Länge abgestufte blattförmige Kontaktfedern sind, die tangential auf der Einrückbüchse angeord net sind, derart,
    dass sie beim Axialverschieben der Einrückbüchse mit ihren Kontaktkanten auf die Zylinderfläche der Ringkontakte auflaufen, bei gleich zeitiger federnder, unterschiedlicher Durchbiegung der einzelnen Kontaktfedern. UNTERANSPRÜCHE 1. Kurzschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringkontakte mittels einer Schraube auf ihren Träger aufgeschraubt sind. 2. Kurzschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringkontakte mit einem Gewindebolzen versehen sind.
CH6841059A 1959-01-16 1959-01-16 Kurzschlussvorrichtung bei Schleifringläufermotoren CH368233A (de)

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CH6841059A CH368233A (de) 1959-01-16 1959-01-16 Kurzschlussvorrichtung bei Schleifringläufermotoren
DEA31201A DE1139199B (de) 1959-01-16 1959-01-26 Kontaktanordnung fuer die Kurzschlussvorrichtung bei Schleifringlaeufermotoren
FR815742A FR1245323A (fr) 1959-01-16 1960-01-15 Dispositif de contact pour le dispositif de mise en court-circuit des moteurs à rotor bobiné

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DE181282C (de) *
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CH15081A (de) * 1897-09-18 1898-03-31 Ostwald Gottfried Paul Gottfri Stromabnehmerbürste
DE598453C (de) * 1930-05-18 1934-06-09 Bbc Brown Boveri & Cie Schleifringsatz fuer Induktionsmotoren mit Kurzschlussvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE1139199B (de) 1962-11-08
FR1245323A (fr) 1960-11-04

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