CH368267A - Hautpflegemittel - Google Patents

Hautpflegemittel

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CH368267A
CH368267A CH4867657A CH4867657A CH368267A CH 368267 A CH368267 A CH 368267A CH 4867657 A CH4867657 A CH 4867657A CH 4867657 A CH4867657 A CH 4867657A CH 368267 A CH368267 A CH 368267A
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Szakall Alexander Prof Dr Med
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Chem Fab Promonta Ges Mit Besc
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Description


  
 



     Hautpflegemittel   
Die Hornschicht der Epidermis ist die alleinige Trägerin der gegen die Aussenwelt   gerichteten    Abwehrkräfte der Haut. Bis zu einem gewissen Grade vermag sie sich durch Verdickung erhöhten Anforderungen, Insulten chemischer und physikalischer Art anzupassen, wenn es sich um eine gesunde leistungsfähige Haut handelt und die fremden Einwirkungen einen Grad nicht überschreiten, der obligatorisch zu Hautschäden führt. Das ständige Ansteigen derjenigen Hautschäden, die im Alltags- und Berufsleben infolge des Umgangs mit Chemikalien (Netzmittel, Öle, Plastikstoffe, Konservierungsmittel, Farbenusw.) auftreten, spricht aber dafür, dass die Haut den Anforderungen des modernen Lebens nicht mehr unbedingt gewachsen ist.

   Besonders sind Menschen gefährdet, deren Epidermis schon konstitutionell nicht in der Lage ist, eine einwandfreie, funktionstüchtige Hornschicht zu bilden, da ihr wichtige Bestandteile fehlen.



   Die Abwehrkräfte der einwandfrei funktionierenden Hornschicht sind an wasserlösliche Inhaltstoffe gebunden. Ihre Menge beträgt in den frisch verhornten Zellen der Barriere rund   420/o.    Das Stoffgemisch ist hygroskopisch, besitzt eine erhebliche Pufferkapazität, ist sauer und zeigt ein Reduktionsvermögen.



  Dieses Stoffgemisch regelt zum grössten Teil das Wasserbindungsvermögen der Hornschicht, ihre Pufferkapazität, das Reduktionsvermögen und die saure Reaktion. Werden diese hygroskopen Substanzen der Hornschicht durch Extraktion entzogen, so gehen die genannten physikalischen Eigenschaften praktisch verloren. Bei ihrer mangelhaften Bildung, z. B. bei   Verhornungs anomalien    oder Herabsetzung ihrer Menge durch Extraktion, z. B. durch oft wiederholtes Waschen mit alkalischen Seifen oder aggressiven Netzmitteln, werden sie durch Einwirkung von Chemikalien im Berufsleben unwirksam gemacht; es treten dann infolge Verlust der auf ihnen beruhenden Schutzwirkungen Ausfalls erscheinungen auf, die als Beginn krankhafter Erscheinungen zu werten sind.



   Die oberen und mittleren Zellagen der Hornschicht vermögen wegen ihres ungenügenden strukturellen Zusammenhanges keine einwandfreie, ununterbrochene Deckschicht zu bilden; eine solche Schicht ist aber in der Tiefe der Hornschicht als Barriere unmittelbar auf dem Stratum granulosum ausgebreitet. Diese Deckschicht (Barriere) ist die einzige zusammenhängende und wirksame Trennschicht zwischen der Aussenwelt und dem Inneren der Haut. Die Barriere besitzt die grösste Hygroskopizität und das grösste Wasserbindungsvermögen, weil in ihr die wasserlöslichen Inhaltstoffe am reichlichsten enthalten sind (etwa   42 /o    wie oben angegeben).



   Die chemische Analyse der wasserlöslichen Inhaltstoffe der Barriere führte zu bemerkenswerten Erkenntnissen. Es zeigte sich, dass diese Inhaltstoffe neben zahlreichen anderen Verbindungen freie Aminosäuren und Pentosen enthalten. Versuche an Modellgemischen ergaben, dass die Anteile des Gemisches der wasserlöslichen Inhaltstoffe, welches aus zahlreichen verschiedenartigen Verbindungen besteht, an Pentosen und freien Aminosäuren bzw. den Reaktionsprodukten von Pentosen und Aminosäuren sowohl für die Hygroskopizität als auch die Pufferkapazität, das Reduktionsvermögen und die saure Reaktion von entscheidender Bedeutung sind.



   Es ist ausserordentlich bemerkenswert, dass Pentosen und Aminosäuren in dem Gemisch wasserlöslicher Inhaltstoffe, welches aus zahlreichen verschiedenartigen Verbindungen besteht, diese Sonderstellung einnehmen. Dieser lebenswichtige Mehrfacheffekt kommt nicht den Pentosen für sich oder den  freien Aminosäuren für sich, sondern der Kombination von Pentosen und Aminosäuren bzw. den Umsetzungsprodukten aus Pentosen und Aminosäuren zu.



   Chromatographisch wurden beim Auftropfen von 0,1 cm   1010 igem    wässrigen Barriere-Extrakt auf der Ausgangsstelle nur sehr wenig bewegliche, Triphenyltetrazoliumchlorid reduzierende Flecke nachgewiesen. Der gleiche Fleck mit den gleichen reduzierenden Eigenschaften lässt sich nachweisen, wenn man vorzugsweise Glykokoll oder Histidin mit Pentosen auftropft und wandern lässt. Hierbei findet eine Reaktion zwischen der Aldehydgruppe der Pentosen und der Aminogruppe der Aminosäuren statt. Diese Umlagerungen führen zu hygroskopischen, sauren reduzierenden und wasserlöslichen Zwischen- und Endprodukten. Die stärkste Reaktion ergibt sich bei der Umsetzung vom Glykokoll oder Histidin mit Ribose, eine noch kräftige Reaktion ergibt Xylose, eine schwache dagegen die Arabinose.

   Auf der Auftragsstelle ergeben unter gleichen Bedingungen Hexosen, wie Glukose, Galaktose und Mannose - im Gegensatz zu den Pentosen - keine Reaktion.



   Weitere Untersuchungen ergaben, dass die aus Pentosen und Glykokoll oder Histidin entstandenen Verbindungen hygroskopisch sind, Tillmanns Reagens reduzieren und gegenüber dem Ausgangswert eine erhebliche Säuerung aufweisen. Die Reihenfolge der Wirksamkeit ist wiederum: Ribose-Xylose-Arabinose. Mit Phenylhydrazin können zwei Eigenschaften der Pentose-Aminosäure-Verbindungen und der natürlichen Hautextrakte, nämlich die saure Reaktion und die Pufferung im sauren Bereich, aufgehoben werden. Dies beweist, dass in der Pufferung und sauren Reaktion der Haut die Pentosen wesentlich mitwirken.



   Die Reaktion ist in dem Sinne temperaturempfindlich, dass das Reaktionsoptimum bei   35"C,    also etwa bei Hauttemperatur, liegt.



   Weitere Versuche zeigten, dass die Reaktion zwischen Pentosen und Aminosäuren nur in relativ trokkenem Medium stattfindet. Bei Anwesenheit von Wasser findet die Reaktion unter den gezeigten Temperaturverhältnissen nicht statt. Damit ist die Reaktion dem trockenen Milieu der Hornschicht angepasst.



   Von diesen Erkenntnissen ausgehend wurden Präparate entwickeIt, welche die erwähnten Schutzmassnahmen der gesunden Hornschicht ergänzen, verstärken bzw. wiederherstellen. Die erfindungsgemässen Präparate sind Hautpflegemittel, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie mindestens eine Pentose und mindestens eine Aminosäure enthalten.



   Praktische Versuche erwiesen die Wirksamkeit der erfindungsgemässen Mittel.



   Für einen Versuch wurde eine Creme mit einem Gehalt von   20/o    Xylose und 0,50/0 Glykokoll hergestellt; mit dieser Creme wurden die Unterarme von Versuchspersonen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit täglich dreimaligem Einreiben behandelt.



  Es zeigte sich, dass mit einem Pentose-Aminosäure Präparat behandelte Haut durch den Insult des Abziehens der einzelnen Zellagen der Hornschicht mittels eines Klebestreifens (nach der in der amerikanischen Literatur strip method genannten Abrissmethode) weniger geschädigt und verletzt wird, als eine unbehandelte oder mit einer kein Pentose Aminosäure-Präparat enthaltenden Creme behandelte Haut. Bei diesem Versuch wurde als Mass für die Verletzung der Hornschicht die Wasserabgabe durch die Hornhaut bestimmt. Die Wasserabgabe ist erheblich geringer, wenn die Haut nach Abziehen der einzelnen Zellagen der Hornschicht mit einem Pentose-Aminosäure-Präparat behandelt wurde.



   Ferner liess mit einem Präparat nach der Erfindung behandelte Haut eine Zunahme der Pufferkapazität erkennen. Die Wirksamkeit der Pentosen nimmt von Arabinose über Xylose bis zur Ribose zu. Am wirksamsten von den Aminosäuren sind Glykokoll und Histidin. Zu nennen sind ausserdem als Beispiele Arginin, Lysin und Alanin.



   Weitere Versuche bewiesen eine erhebliche Herabsetzung der Alkaliempfindlichkeit der mit einer erfindungsgemässen Creme behandelten Haut.



   Somit ist erwiesen, dass das auf Grund vorliegender Erkenntnisse hergestellte Pentosen und Aminosäuren enthaltende Präparat den Schutz der Haut gegenüber den Umwelteinflüssen zu verstärken vermag.



   Die Pentosen und Aminosäuren setzen sich, wenn sie in freier Form auf die Haut zur Einwirkung gebracht werden, auf der Haut zu Kondensationsprodukten um. Eine vorzeitige Kondensation in dem Mittel kann man dadurch vermeiden, dass das Mittel die Pentosen und Aminosäuren im wässerigen Medium enthält. Die Reaktion tritt dann nach Eintrocknung in der Hornschicht ein, optimal bei   350,    also bei Hauttemperatur.



   Es ist bekannt, aus Netzmitteln bestehenden oder solche enthaltenden Salben aliphatische Aldehyde mit 2-6 Kohlenstoffatomen z. B. Acetaldehyd zuzusetzen. Der Aldehydzusatz soll hierbei dem Zweck dienen, die durch Verwendung alkalischer Waschmittel auftretende alkalische Hautreaktion in eine saure Reaktion umzuwandeln. Diese Umwandlung erfolgt dadurch, dass der Aldehyd durch biologische Vorgänge in Säure umgesetzt wird.



   Anderseits ist es bekannt, Hautpflegemitteln Aminosäuren zuzusetzen.



   Dieser Stand der Technik konnte den Fachmann nicht dazu führen, Hautpflegemittel sowohl mit Pentosen als auch mit Aminosäuren auszustatten, deren Umsetzungsprodukte auf der Haut der Schutzmassnahmen der gesunden Hornschicht verstärken bzw. wiederherstellen.



   Abgesehen davon konnte der Fachmann durch diesen Stand der Technik nicht auf die Anregung gebracht werden, diese beiden Komponenten gemein  sam einem Hautpflegemittel zuzusetzen. Wenn man die ausserordentlich grosse Anzahl von Zusatzstoffen für Hautpflegemittel berücksichtigt, lag es nicht nahe, nun gerade Aminosäuren mit Pentosen zu kombinieren, um ein Hautpflegemittel zu schaffen. Das Verhalten von Hautpflegemitteln, welche Aminosäuren für sich oder Pentosen für sich enthalten, liess nicht darauf schliessen, dass die gemeinsame Anwendung dieser beiden Komponenten eine synergistische Wirkung ergeben würde.



   Die synergistische Wirkung ist in zwei   Abbildun-    gen in Form von Diagrammen zur Anschauung   ge    bracht.



   In Fig. 1 zeigt Kurve 1 die Messwerte bei normaler, unbehandelter Haut, Kurven 2 und 3 die Ergebnisse bei Verwendung von   10/o    Glykokoll bzw.



     5 /o    Xylose enthaltender Creme und Kurve 4 die mit einem erfindungsgemässen,   10/e    Glykokoll und   50/0 Xylose    enthaltenden Mittel erzielten Resultate.



   Man sieht, dass nach Anwendung von Xylose   tGlykokoll    der Durchgang von Wasser durch die Haut bis zur 25. Schichttiefe kaum beeinflusst wird, dagegen nach Anwendung   yon    Xylose allein und Glykokoll allein von der 7. Abrisstiefe das Durchdringen von Wasser rapide und in erheblichem Masse ansteigt. Zwar zeigen Kurven 2 und 3 gegenüber der Norm (Kurve 1) gewisse Abnahme der Verletzlichkeit, bedingt durch den eigenen Gehalt der Hornschicht sowohl an freien Aminosäuren als auch an Pentosen, die in Kurve 2 mit den Aminosäuren und Kurve 3 mit den Pentosen in Reaktion treten.



   Fig. 2: Von lebenden Menschen wurden Barriere Stückchen herausgenommen. Diese wurden in fettfreiem Zustand mit Wasser so lange extrahiert, bis die wasserlöslichen Inhaltstoffe vollkommen entfernt waren. Anschliessend wurden die extrahierten Barriere-Präparate (jeweils 26 mg) wie nachstehend be schrieben imprägniert und bei   36"C    und mittlerer relativer Feuchtigkeit 63 Stunden in der Klimakammer gehalten (entspricht den natürlichen Verhältnissen im Körper). Vor dem Einsetzen in die Klimakammer war Probe 1 (siehe Kurve 1) mit einem Gemisch aus 20 mg Ribose und 10,6 mg Glykokoll, Probe 2 (Kurve 2) mit 20 mg Ribose und Probe 3 (Kurve 3) mit 10,6 mg Glykokoll imprägniert und bei 200 im Vakuum getrocknet worden. Kurve 4 gibt die mit 25 mg Barriere ohne Zusatz erhaltenen Ergebnisse wieder.



   An diesen Versuchen wird demonstriert, dass die Pentose + Glykokollmischung auch am Horngewebe, dem die wasserlöslichen Bestandteile, vorher entzogen wurden, wirksam ist. Ähnlich liegt der Fall bei rauhen, rissigen   Waschfrauenhqänden.    An Kurve 1 sieht man, dass in dem Bereich bis pH 9 die Pufferung erheblich grösser ist als bei den Barriereproben mit den getrennt imprägnierten Substraten. Diese Pufferung ist selbst gegenüber Kurve 4 grösser, in der als Vergleich eine Barriereprobe, die noch die natürlichen Inhaltstoffe enthielt, titriert wurde.



   Beispiel 1
45 mg Ribose und 22,5 mg Glykokoll werden in 1 cm3 Wasser bei Zimmertemperatur gelöst und anschliessend im Vakuum (12 mm Hg) über festem KOH als Trockenmittel eingedunstet. Um die Reaktion zwischen den Pentosen und der Aminosäure zu vervollständigen, wird das eingedunstete Substanzgemisch vier Stunden in Klimakammer bei mittlerer relativer Feuchtigkeit und bei   300 C    ausgesetzt. Hierbei kann unter Wasserbindung eine bräunliche Verfärbung auftreten.



   Nach der Zugabe von 2   cm3    destilliertem Wasser weist die Lösung nunmehr folgende Eigenschaften auf:
1. Der pH-Wert liegt im sauren Bereich.



   2. Die Pufferkapazität kommt bei Zusatz von n/50 NaOH dadurch zum Ausdruck, dass die auftretende pH-Verschiebung erstens viel geringer als bei einem reinen Aminosäuregemisch ist und zweitens fast genau denjenigen Werten entspricht oder sogar günstiger liegt als die, die an wässerigen Hornschichtextrakten gemessen werden.



   3. Reduktionsvermögen: Die Lösung weist gegen über Tillmanns Reagens (Dichlorphenolindophenol) und Triphenyl-Tetrazoliumchlorid ein starkes Reduk  tionsvermögen    auf. Die Reihenfolge der Wirksamkeit steigt von Arabinose über Xylose bis Ribose.



   Ersetzt man die Ribose durch 45 mg Xylose oder 45 mg Arabinose, so erhält man Präparate ähnlicher Wirkung, die z. B. nach Einarbeitung in wässrige Fettemulsionen zur Anwendung gelangen können.



   Beispiel 2
Man arbeitet gemäss Beispiel 1, ersetzt jedoch das Glykokoll durch 22,5 mg Histidin. Nach dem Eindunsten des Wassers erhält man Präparate, die sodann in übliche Trägersubstanzen für kosmetische Zwecke eingearbeitet werden können.



   Beispiel 3
100 mg Ribose, Xylose oder Arabinose werden mit 40 mg Glykokoll in 1   cm3    destilliertem Wasser bei Zimmertemperatur aufgelöst Die Lösung wird auf etwa 100   cm2    Hautfläche so verteilt und   eingeneben,    dass die überschüssige Flüssigkeit verdunstet. Nach vier Stunden Verweildauer auf der Hautoberfläche wird folgendes beobachtet: Es kann Bräunung auf der Hautoberfläche auftreten. Aus. der mit diesen Gemischen behandelten Hornschicht hergestellte Rückstände der wässerigen Extraktion weisen gegenüber Rückständen von nicht behandelter Hornschicht folgende Vorzüge auf:
1. Der Wassergehalt der Hornschicht, gemessen an der Verletzbarkeit, steigt.



   2. Die Pufferkapazität ist im physiologischen sauren Bereich erheblich grösser geworden.



   3. Die Reduktionskraft weist beträchtlich höhere Werte auf. Die Wirksamkeit der Pentosen steigt hierbei von der Arabinose über Xylose bis zur Ribose.  



   Bespiel 4
Man arbeitet gemäss Beispiel 3, ersetzt jedoch das Glykokoll durch 40 mg Histidin. Nach dem Eindunsten des Wassers erhält man Präparate, die sodann mit üblichen Trägersubstanzen der Kosmetik vereinigt werden können.



   An Stelle einer Pentose und bzw. oder einer Aminosäure können mehrere Pentosen und bzw. oder Aminosäuren angewandt werden.



   An Stelle der oben erwähnten Pentosen können andere Pentosen und an Stelle der oben erwähnten Aminosäuren können andere Aminosäuren benutzt werden.



   Eine Salben-Grundlage für die aktiven Bestandteile kann beispielsweise bestehen aus   3,25 O/o    Methylcellulose oder Carboxymethylcellulose und   3,70 0/o    Traganth in wässrigem Medium. Das Hautpflegemittel gemäss der Erfindung kann in Form von Lösungen z. B. wässerigen Lösungen oder als Trokkengemisch vorliegen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hautpflegemittel für kosmetische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Pentose und mindestens eine Aminosäure enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Ribose enthält.
    2. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Xylose enthält.
    3. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Arabinose enthält.
    4. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Glykokoll enthält.
    5. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Histidin enthält.
    6. Hautpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Pentosen und Aminosäuren in einem wässrigen Medium aufweist.
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