CH368332A - Einrichtung zum Anliefern flacher Gegenstände an eine Fördervorrichtung - Google Patents

Einrichtung zum Anliefern flacher Gegenstände an eine Fördervorrichtung

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CH368332A
CH368332A CH6937659A CH6937659A CH368332A CH 368332 A CH368332 A CH 368332A CH 6937659 A CH6937659 A CH 6937659A CH 6937659 A CH6937659 A CH 6937659A CH 368332 A CH368332 A CH 368332A
Authority
CH
Switzerland
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objects
suction
channel
belt
conveying
Prior art date
Application number
CH6937659A
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English (en)
Inventor
Fliegner Horst
Kastenbein Werner
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00—Measures preceding sorting according to destination
    • B07C1/02—Forming articles into a stream; Arranging articles in a stream, e.g. spacing, orientating
    • B07C1/04—Forming a stream from a bulk; Controlling the stream, e.g. spacing the articles

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description


      Einrichtung    zum     Anliefern        flacher    Gegenstände an eine     Fördervorrichtung       Der Erfindung liegt eine     Einrichtung    zugrunde,  mit der flache Gegenstände aus Papier,     Karton,    Blech  usw.

   an eine Fördervorrichtung     geliefert    werden kön  nen, so dass diese Gegenstände bei     übergabe        an    die  Fördervorrichtung praktisch gleiche     Abstände    von  einander besitzen, ohne Rücksicht auf die     Abstände,     die die einzelnen Gegenstände bei der     Anlieferung    in  die     Einrichtung    voneinander trennen. Es ist hierbei  ein perforiertes umlaufendes Förderband vorgesehen,  das an einem Förderkanal angeordnet ist und un  mittelbar an der Ansaugmündung     eines    Saugkanals  vorbeigeführt wird, für das einzeln Ansaugen der  Gegenstände.

   Die Abstände der Löcher der Perfora  tion des Bandes in dessen Bewegungsrichtung sind  dabei so, dass sie dem gewünschten Abstand der  Gegenstände voneinander entsprechen.  



  Solche Anordnungen sind bei Transportanlagen  oder auch bei Vorrichtungen im graphischen Gewerbe  bereits bekannt. Sie setzen aber voraus, dass die auf  zuliefernden Gegenstände von einem Stapel solcher  Gegenstände mit gleichartiger Beschaffenheit abge  zogen werden. Die     Erfindung    bezweckt die     Schaffung     einer Einrichtung, die für die     Anlieferung    verschie  denartiger und ihr völlig     unkontrolliert    zugeführter  Gegenstände an die Fördervorrichtung und besonders  zur Postmechanisierung verwendet werden kann, das  heisst zur Beförderung von Briefen, Postkarten und  ähnlichen Postsendungen, die mit unterschiedlichen  Abmessungen,

   mit unterschiedlichen     Eigenschaften     und mit vollkommen willkürlichen Abständen von  einander in die Einrichtung angeliefert werden. Die  bekannten Einrichtungen sind hierfür nicht geeignet,  insbesondere, da sie auf     die    Abmessungen, vor allem  auf die verschiedenen Längen der Förderstücke keine  Rücksicht nehmen.  



  Gemäss der Erfindung ist im Förderkanal gegen  über dem     perforierten    Band ein der Förderrichtung    des Bandes entgegengesetzt umlaufendes und gegen  dieses drückendes, auf die dem Förderband     zugeför-          derten        Gegenstände    einwirkendes Organ angeordnet.  Dieses kann eine Rolle oder ein Band sein. Es be  sitzt in     bezug    auf die Gegenstände einen grösseren  Reibungskoeffizienten als derjenige, welcher zwischen  zwei solchen Gegenständen besteht.  



  Vor dem Eingang des das perforierte Band ent  haltenden     Förderkanalteils    ist     zweckmässigerweise     noch eine     Abstreifvorrichtung    vorgesehen. Es können  an dieser Stelle noch weitere Vorrichtungen     zum    Ver  einzeln mehrerer     aneinanderliegender    Gegenstände vor  gesehen sein. Diese Einrichtungen können aus festen  oder     beweglichen    Abstreifern bestehen, die gegen  ein umlaufendes Förderband drücken und eine grosse       Reibfähigkeit    in     bezug    auf die Gegenstände besitzen.

    Auch können     für    diesen Zweck weitere je an einem       Saugkanal    vorbeilaufende perforierte Bänder verwen  det     sein.     



  Durch die Einrichtung nach der Erfindung kann  dafür gesorgt sein, dass 'bei der     Ablieferung    der Ge  genstände     in    annähernd gleichen Abständen vonein  ander nicht zwei     aneinanderhaftende        Förderstücke          in    die     Fördervorrichtung    gelangen können.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    der     Erfindung    sind  auf der Zeichnung dargestellt.  



  In den Figuren bezeichnet 1 die Ansaugvorrich  tung der Einrichtungen, bei der ein endloses     umlau-          fendes,    an     einem        Förderkanal    angeordnetes perfo  riertes Förderband 2 unmittelbar an der Ansaugmün  dung eines Saugkanals     mittels    eines Antriebes 3 vor  beigeführt wird.  



  Im Ausführungsbeispiel der     Fig.    1 ist das die  flachen Gegenstände aus Papier, Karton, Blech usw.  in     willkürlichen    gegenseitigen Abständen     vonein-          ander    anliefernde     Fördermittel,    z. B. ein Förder  band, mit 4 bezeichnet. Auf     ihm    wird das Gut      stehend     befördert.    Vor der Saugvorrichtung 1  sind Teile der einen Wandung des das Band  4 aufweisenden     Förderkanals    durch     ein    endlos  umlaufendes Band 5a und ein     ähnliches    nachgeschal  tetes Band 5b ersetzt.

   Den Bändern gegenüber be  finden sich ein oder mehrere     Abweisorgane    6, die mit  den Federn 7 in den Förderkanal     und    gegen die  Bänder 5a bzw. 5b gedrückt werden. Eine auf die       zugeförderten    Gegenstände     einwirkende    Rolle 8, mit  einem grösseren     Reibungskoeffizienten    gegenüber den       Gegenständen,    als zwei solche zwischen sich auf  weisen, wenn sie auf- oder     aneinanderliegen,    befindet  sich im     Förderkanal,    etwa in der Mitte desselben,  unmittelbar vor der     Ansaugmündung    des Saugkanals  1.

   Die Rolle wird von einem Schwenkarm getragen  und durch eine Feder gegen das Förderband 2 ge  drückt und     in.    der der     Förderrichtung    des Bandes 2 ent  gegengesetzten Richtung angetrieben und bewirkt auch  in hartnäckigen Fällen, dass ausser dem unmittelbar  an das Band 2 angesaugten Förderstück kein weiteres  Stück diese     Stelle    gleichzeitig passieren kann, das etwa  durch die vorgeschalteten     Vereinzel-    und     Abstreif-          vorrichtungen    nicht zurückgehalten worden ist.

   Ein  etwa an den angesaugten     Gegenstand    anhaftender  Gegenstand wird durch die Rolle 8 so lange zurück  gehalten, bis das erste Stück mit dem gewünschten,  dem gegenseitigen Abstand der Löcher der Bandper  forierung in der Bewegungsrichtung des Bandes ent  sprechenden Abstand weiter befördert worden ist. Die  praktisch den gleichen Abstand voneinander aufwei  senden Gegenstände gelangen dann     zwischen    die par  allel laufenden Bänder 9 und 10, die ebenso wie das  Band 2 eine grössere Geschwindigkeit aufweisen als  die Bänder 4, 5a und 5b.  



  Anstelle der     umlaufenden    Bänder 5a und 5b kann  ein     einziges    endloses umlaufendes, ebenfalls     perfo-          riertes    Band verwendet werden, das an den Ansaug  mündungen zweier Saugkanäle vorbeigeführt wird.  Die     Fig.    2 zeigt den betreffenden Teil der     Einrichtung     in dieser Ausführung.  



       Ferner    ist ersichtlich, dass der Förderkanal mit  dem Förderband 4 durch eine Fallrinne ersetzt sein  könnte (nicht gezeigt).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Anliefern flacher Gegenstände aus Papier, Karton, Blech usw., insbesondere von Briefen oder anderen Postsendungen, an eine Förder- vorrichtung (9, 10), in praktisch gleichen Abständen voneinander, ohne Rücksicht auf die Abstände der einzelnen Gegenstände bei der Anlieferung in die Ein richtung, mit einem an einem Förderkanal ange ordneten, für das einzeln Ansaugen der Gegenstände perforierten umlaufenden Förderband,
    das unmittel bar an der Ansaugmündung eines Saugkanals vorbei geführt wird, und bei dem die Abstände der Löcher der Bandperforation in Bewegungsrichtung des Ban des dem gewünschten Abstand der Gegenstände ent sprechen, dadurch gekennzeichnet, dass im Förder- kanal gegenüber dem perforierten Band und gegen dieses drückend ein der Förderrichtung des Bandes entgegengesetzt umlaufendes,
    auf die dem Förderband zugeförderten Gegenstände einwirkendes Organ mit grösserem Reibungskoeffizienten zu den zu fördern den Gegenständen als dem zwischen zwei solchen Gegenständen bestehenden angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Vorderkante der Ansaug mündung des Saugkanals eine Abstreifvorrichtung vorgesehen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in Bewegungsrichtung der Gegen stände im Förderkanal vor dem perforierten Band im Förderkanal ein oder mehrere Vorrichtungen zum Vereinzeln zweier oder mehrerer aufeinanderliegender geförderter Gegenstände vorgesehen ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Vereinzeln aus einem in der Bewegungsrichtung der Gegen stände im Kanal fördernden Band, das an ihm an liegende Gegenstände durch Reibung mitzunehmen bestrebt ist, und einem oder mehreren gegen das Band drückenden bewegbaren Abstreiforganen besteht. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufendes Förderband mehrerer Vereinzelvorrichtungen ein an den Ansaug mündungen einer entsprechenden Zahl Saugkanäle vorbeigeführtes perforiertes Band ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der abfördern- den Förderorgane der Einrichtung grösser als die der anliefernden Organe ist.
CH6937659A 1958-02-17 1959-02-10 Einrichtung zum Anliefern flacher Gegenstände an eine Fördervorrichtung CH368332A (de)

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BE575791R (fr) 1959-08-17

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