CH368356A - Doppeltes Reduktionsgetriebe - Google Patents

Doppeltes Reduktionsgetriebe

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CH368356A
CH368356A CH6315758A CH6315758A CH368356A CH 368356 A CH368356 A CH 368356A CH 6315758 A CH6315758 A CH 6315758A CH 6315758 A CH6315758 A CH 6315758A CH 368356 A CH368356 A CH 368356A
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CH
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gear
gears
driving shaft
planetary
teeth
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CH6315758A
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English (en)
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Arima Takashi
Saito Koshiro
Original Assignee
Arima Takashi
Saito Koshiro
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    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/46Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Doppeltes Reduktionsgetriebe    Die vorliegende Erfindung betrifft ein doppeltes  Reduktionsgetriebe mit zwei Planetengetrieben zur  Erzielung eines grossen Reduktionsverhältnisses zwi  schen dem treibenden und dem getriebenen Glied.  



  Bisher bekannte Reduktionsgetriebe können all  gemein in zwei Typen unterteilt werden, nämlich in       Zahnradstandgetriebe    einerseits sowie Planetenge  triebe anderseits. Die     Zahnradstandgetriebe    weisen im  allgemeinen verhältnismässig grosse Glieder auf, so       dass    sie für die Installation einen verhältnismässig  grossen Bauraum benötigen. Dieser Nachteil tritt be  sonders in Erscheinung, wenn schnell laufende     Hoch-          leistungsmotoren    zum Antrieb verwendet werden und  die Drehzahl in eine gewünschte, sehr niedrige Dreh  zahl reduziert werden     muss,    wie dies z.

   B.     im    Falle  von Schiffsturbinen stattfindet, welche zum Antrieb  der Schiffsschraube dient, selbst wenn der     Drehzahl-          reduktionsprozess    an und für sich durchaus befrie  digend verläuft. Auf der anderen Seite lassen sich  Reduktionsgetriebe mit Planetenräderwerk kompak  ter bauen als die     Zahnradstandgetriebe.    Ein bekanntes  Reduktionsgetriebe in Form eines Planetengetriebes       umfasst    ein aussenverzahntes Innenrad     bzw.        Zentral-          oder    Sonnenrad, welches mit der treibenden Welle  starr verbunden ist, und ein feststehendes oder statio  näres, innenverzahntes Aussenrad sowie mindestens  ein Planetenrad,

   welches zwischen dem Innen- und  dem Aussenrad angeordnet ist und mit diesen Rädern  in Eingriff steht. Bei dieser Anordnung bewirkt die  Rotation des Innenrades, die durch die treibende  Welle verursacht wird, ein Drehen des Planetenrades  rings um das Innenrad, wobei das Planetenrad um  seine Achse rotiert. Bekanntlich entspricht der Um  lauf der Achse des Planetenrades um die Achse des  Innenrades der Rotation des getriebenen Gliedes,  wenn letzteres durch geeignete Mittel mit dem     Plane-          tenradträger    gekuppelt ist.

   In diesem Falle ist das  Verhältnis der Drehzahlherabsetzung durch eine zwi-    sehen der Zahnzahl des Innenrades und derjenigen  des Aussenrades bestehende Beziehung beschränkt,  so     dass    sich das     Reduktionsverlältnis    der Drehzahl  praktisch in so engen Grenzen hält wie<B>1/5</B>     bis        1/6-          Dies    ist schon dadurch bedingt,     dass    die Zahnzahl  oder der     Teilkreisdurchniesser    des Aussenrades stets  durch einen gewissen, durch die vorhandenen Raum  verhältnisse gegebenen Maximalwert begrenzt ist.  



  Andere Reduktionsgetriebe in Form von Planeten  getrieben weisen ein stationäres Aussenrad und ein  mit diesem unmittelbar in Eingriff stehendes Plane  tenrad auf, welch letzteres exzentrisch zum Aussenrad  angeordnet ist. Wenn das Planetenrad durch eine  an der treibenden Welle sitzende Kurbel in Umlauf  versetzt wird, rollt es auf der Innenverzahnung des  Aussenrades ab. Der Umlauf des Planetenrades  relativ zum Aussenrad wird durch geeignete Mittel  mit dem gewünschten Reduktionsverhältnis auf das  getriebene Glied übertragen. In diesem Falle ist das  Reduktionsverhältnis der Drehzahl bedingt durch den  Unterschied zwischen der Zahnzahl des Aussenrades  und derjenigen des Planetenrades.  



  Wenn die Zahnzahl des einen dieser Räder so  gewählt ist,     dass    die Differenz gegenüber der Zahn  zahl des anderen Rades gleich<B>1</B> ist, dann ergibt sich  eine maximale Drehzahlreduktion durch dieses Ge  triebe. Ein solches Verhältnis der Zahnzahlen führt  jedoch offensichtlich zu einer Interferenz zwischen  dem Planetenrad und dem Aussenrad.

   Um eine solche  zu vermeiden,     muss    für die Zähne des Planetenrades  eine     Zykloidverzahnung    statt einer     Evolventenver-          zahnung    zu Grunde gelegt werden, wobei auch das  Zahnprofil. der Umhüllungskurve des Aussenrades  durch eine Zapfenreihe entsprechend dem     Zapfenrad-          system.    ersetzt werden     muss.    Diese Bauart ist zur       übertragung    grosser Leistungen auf das getriebene  Glied des Reduktionsgetriebes ungeeignet.

        Die vorliegende Erfindung bezweckt daher ein  Reduktionsgetriebe zu schaffen, das zur Reduktion  der Drehzahl eines schnell laufenden Antriebsgliedes  auf eine niedrige Drehzahl eines getriebenen Gliedes  ohne wesentliche Leistungsverluste geeignet ist. Die  Erfindung betrifft ein doppeltes     Roduktionsgetriebe,     das dadurch gekennzeichnet ist,     dass    es zwei     Planeten-          getriebesätze    aufweist, von denen der erste Satz aus  einem starr an der treibenden Welle sitzenden aussen  verzahnten Innenrad, mindestens zwei Planeten  rädern und einem feststehenden     innenverzähnten     Aussenrad, der zweite Satz dagegen aus einem eben  falls starr an der treibenden Welle sitzenden,

   aussen  verzahnten     Innenrad,    mindestens zwei Planetenrädern  und einem rotierenden, an der getriebenen Welle  sitzenden innenverzahnten Aussenrad besteht, wobei  die Planetenräder des ersten Satzes und die Plane  tenräder des zweiten Getriebesatzes auf gesonderten  Achsen gelagert sind und die     Planetenräderachsen     beider Getriebesätze in allen Betriebszuständen ge  samthaft gleichmässig und abwechselnd über den Um  fang verteilt sind. Damit lassen sich Drehzahlreduk  tionen in der Grössenordnung von<B>1/1",</B> und darunter  erzielen, bei verhältnismässig kleinem Bauvolumen,  selbst bei der     übertragung    grosser Leistungen. So be  trägt z.

   B. der Raum zur Unterbringung eines Reduk  tionsgetriebes für eine Dampfturbine von<B>17 500 PS</B>  und eine Drehzahl von<B>5026</B>     Touren/Min.    zur Herab  setzung der Drehzahl auf<B>105</B>     Touren/Min.,    wie sie  für eine Schiffsschraube geeignet ist, bei der üblichen       Zahnradgetriebebauart    mindestens  4 m (Länge) X<B>5,8</B> m (Breite) X 4,5 m (Höhe),  wogegen bei einem Getriebe gemäss der vorliegenden  Erfindung die entsprechenden Abmessungen nur  <B>1,5</B> m X<B>1,5</B> m X<B>1,5</B> m  betragen können. Dabei wiegt das erstgenannte übliche  Getriebe etwa<B>128</B> Tonnen gegenüber<B>18</B> Tonnen des  zweitgenannten Getriebes.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen vertikalen axialen Mittellängs  schnitt.  



       Fig.    2 zeigt einen horizontalen Mittelschnitt.  



  Die     Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen<B>je</B> einen Querschnitt nach  der Linie<B>3-3</B>     bzw.    4-4 in     Fig.   <B>1.</B>  



  Das dargestellte Reduktionsgetriebe weist ein Ge  häuse<B>10</B> auf, bestehend aus einer vorderen Gehäuse  kappe<B>11</B> und einer hinteren Gehäusekappe 12. Auf  der Innenseite der hinteren Kappe 12 ist ein innen  verzahnter Zahnkranz<B>13</B> starr befestigt, der das  Aussenrad eines Planetengetriebes bildet. Mit dem  Aussenrad<B>13</B> steht ein Paar Planetenräder 14,<B>15</B> in  Eingriff. Diese Planetenräder stehen anderseits mit  dem Innenrad<B>16</B> dieses Planetengetriebes in Ein  griff, welches auf einer treibenden Welle<B>17</B> sitzt.  Auf dieser Welle ist in axialem Abstand hiervon das  Innenrad<B>18</B> eines zweiten Planetengetriebes befestigt.  Mit dem Innenrad<B>18</B> steht ein zweites Paar Planeten-         räder   <B>19,</B> 20 in Eingriff     (Fig.    2 und 4).

   Mit den  Planetenrädern<B>19,</B> 20 steht ein rotierendes innen  verzahntes Aussenrad 21 in Eingriff, welches auf der  Innenseite eines hutförmigen getriebenen Gliedes 22  sitzt und mit diesem starr verbunden ist.  



  Die treibende Welle<B>17</B> ist mittels Lagern<B>23,</B> 24  drehbar gelagert. Das Lager<B>23</B> ist in einer Bohrung  54 der vorderen Gehäusekappe<B>11</B> montiert. Das La  ger 24 ist in einer zentralen     Ausnehmung   <B>25</B> des ge  triebenen Gliedes 22 montiert. Die Innenräder<B>16,</B>  <B>18</B> sind starr mit der treibenden Welle<B>18</B> verbunden,  und zwar durch einen Keil<B>26</B>     bzw.   <B>27</B>     (Fig.   <B>3</B> und 4).  Die Planetenräder 14,15 sind mit einer Buchse<B>28</B>     bzw.     <B>29</B> versehen, welche gleiche Abmessungen aufweisen  und lose auf<B>je</B> einer Achse<B>30</B>     bzw.   <B>31</B> sitzen.

   Die  Achsen<B>30, 31</B> sitzen mit beiden     Endteilen    lose in<B>je</B>  einer Scheibe<B>32</B>     bzw.   <B>33,</B> welche Scheiben ebenfalls  lose auf der treibenden Welle<B>17</B> unter Zwischen  schaltung von Buchsen 34,<B>35</B> sitzen. Gegebenenfalls  können die Achsen<B>30, 31</B> mit den Scheiben<B>32, 33</B>  durch Schweissen starr verbunden sein.  



  Der Getriebesatz, bestehend aus dem Innenrad  <B>16,</B> den Planetenrädern 14,<B>15</B> und dem stationären  Aussenrad<B>13,</B> wird nachstehend als erster Getriebe  satz bezeichnet. Das andere Paar von     Planetenrädem     <B>19,</B> 20 sitzt auf Achsen<B>36, 37,</B> welche auf den Schei  ben<B>32, 33</B> in gleicher Weise montiert sind wie vor  stehend für den ersten Getriebesatz beschrieben     wor-          !den    ist. Die durch die Achsen der Planetenräder 14,  <B>15</B> bestimmte Ebene steht winkelrecht zu der durch  die Achsen der Planetenräder<B>19,</B> 20 bestimmten  Ebene. Der Getriebesatz, welcher aus dem Innenrad  <B>18,</B> den Planetenrädern<B>19,</B> 20 und dem drehbaren  Aussenrad 21, 22 besteht, wird nachstehend als zwei  ter Getriebesatz bezeichnet.  



  Wird die treibende Welle<B>17</B> durch einen nicht  dargestellten Motor in Drehung versetzt, dann hat  dies ein Drehen der Planetenräder 14,<B>15</B> um das  Innenrad<B>16</B> herum zur Folge, weil das Aussenrad<B>13</B>  feststeht. Der Umlauf der Planetenräder 14,<B>15</B> hat  eine Mitnahme der Achsen<B>30, 31</B> zur Folge, so     dass     die Planetenräder<B>19,</B> 20 ebenfalls     zwangläufig    um  ihr Innenrad<B>18,</B> und zwar mit der gleichen Geschwin  digkeit umlaufen wie die Planetenräder 14,<B>15.</B> Hier  bei drehen sich die Planetenräder<B>19,</B> 20 um die ent  sprechende Achse<B>36</B>     bzw.   <B>37</B> mit einer durch ihre  Zähnezahl bestimmten Geschwindigkeit. Der Umlauf  der Planetenräder<B>19,</B> 20 bewirkt ein Drehen des  Aussenrades 21, 22 um die eigene Achse.

   Da das  getriebene Glied 22 starr mit dem     Zahnkranz    21 ver  bunden ist,     muss    es sich mit der Drehzahl drehen,  welche durch die nachstehend beschriebenen Gesetz  mässigkeiten bestimmt ist. Das Glied 22 besteht aus  einem     kegelstumpfmantelförmigen    Teil<B>38</B> und einem  an der getriebenen Welle<B>39</B> sitzenden Flansch. Die  Welle<B>39</B> des getriebenen Gliedes 22 ist in Lagern 40,  41 gelagert. Diese sind in einer Nabe 42 der hinteren  Gehäusekappe 12 angeordnet. Die getriebene Welle  <B>39</B> ist durch nicht dargestellte Mittel mit der anzu  treibenden Maschine oder dergleichen verbunden.

        Mit dem erläuterten Reduktionsgetriebe lassen  sich hohe Drehzahlen der treibenden Welle<B>17</B> leicht  und sicher in verhältnismässig niedrige Drehzahlen  der getriebenen Welle<B>39</B> reduzieren. Der     Drehzahl-          reduktionsgrad    ist durch folgende Gleichungen be  stimmt:  
EMI0003.0003     
    2.     a=2b+c,        d=2e+f.     Hierin bedeuten:

         Ni        =    die Drehzahl der treibenden Welle<B>17</B>       N#   <B>=</B> !die Drehzahl der getriebenen Welle<B>39</B>  <I>a</I><B>=</B> die Zahnzahl des Aussenrades<B>13</B>  <B><I>b</I> =</B> die Zahnzahl der Planetenräder 14,<B>15</B>  <I>c</I>     =    die Zahnzahl des Innenrades<B>16</B>  <B><I>d</I> =</B> die Zahnzahl des drehbaren Aussenrades 21  <I>e</I>     =    die Zahnzahl der Planetenräder<B>19,</B> 20  <B><I>f</I> =</B> die Zahnzahl des Innenrades<B>18.</B>    Da die Zahnzahlen der Räder proportional zu  ihren     Teilkreisdurchmessern    sind, wenn der Modul  bekannt ist,

   beträgt a<B><I>=</I> 2b</B>     +    c und<B>d<I>=</I></B> 2e<B>+</B>  Der Ausdruck  
EMI0003.0013     
    in der obigen Formel<B>1</B> stellt die Anzahl der Drehun  gen des Innenrades<B>16</B> dar, welche durch die Plane  tenräder 14,<B>15</B> verursacht werden, wenn angenom  men wird,     dass    die Planetenräder 14,<B>15</B> eine Um  drehung um das Innenrad<B>16</B> herum ausgeführt  haben, und zwar in stetigem Eingriff mit dem fest  stehenden Aussenrad<B>13</B>     (Fig.   <B>3).</B> Analog stellt der  Ausdruck  
EMI0003.0016     
    die Anzahl der Drehungen des Innenrades<B>18</B> dar,  welche durch die Planetenräder<B>19,</B> 20 verursacht  werden, wenn angenommen wird,

       dass    der zweite  Getriebesatz<B>21-19-20-18</B> gemäss     Fig.    4 vom ersten  Getriebesatz<B>13-14-15-16</B> getrennt ist, mit andern  Worten, wenn beide Getriebesätze voneinander unab  hängig laufen können und das Aussenrad 21 festge  halten wird.  



  Wenn der erste und der zweite Getriebesatz       zwangläufig    durch gewisse in den     Fig.   <B>1</B> und 2 dar  gestellte Mittel miteinander gekuppelt sind und ausser  dem beide Aussenräder<B>13,</B> 21 festgehalten sind, dann  sind offenbar beide Getriebesätze am Laufen gehin  dert, weil die Innenräder<B>16, 18</B> zusammen mit der  treibenden Welle<B>17</B> mit gleicher Drehzahl laufen  müssen, mit andern Worten wird die Drehung des  Innenrades<B>18,</B> welches die Anzahl  
EMI0003.0021     
    Umdrehungen ausführt, welche eintritt, wenn der  zweite Getriebesatz<B>21-19-20-18</B> unabhängig vom  ersten Getriebesatz<B>13-14-15-16,</B> wie oben erwähnt,  gedreht wird, durch die treibende Welle<B>17</B> beschränkt  auf die Anzahl von Umdrehungen,

   welche derjenigen  des     Innenrades   <B>16</B> entspricht und  
EMI0003.0023     
    ist. Zwischen den Innenrädern<B>16, 18</B> besteht in den  Umdrehungszahlen ein Unterschied von  
EMI0003.0024     
    Wenn daher nicht eines der beiden Aussenräder<B>13,</B>  21 vom anderen gelöst wird, können die beiden Ge  triebesätze nicht zu einer Einheit, die laufen kann,       zusammengefasst    werden.  



  Da das Aussenrad 21 drehbar ist, wird es mittels  der Planetenräder<B>19,</B> 20 durch das Innenrad<B>18</B> ge  dreht. Da also das drehbare Aussenrad 21 durch das  Innenrad<B>18</B> angetrieben ist, beträgt seine Um  drehungsanzahl, welche durch eine Umdrehung der  Planetenräder<B>19,</B> 20 bewirkt wird,  
EMI0003.0026     
    Diese Anzahl von Umdrehungen ist erreichbar, wenn  das Innenrad<B>16</B> eine Anzahl von Umdrehungen  
EMI0003.0027     
    ausgeführt hat, die     mit    der Umdrehungsanzahl der  treibenden Welle<B>17</B> übereinstimmt.

   Daher ist das  Verhältnis der Umdrehungszahl, des drehbaren Aussen  rades zu einer Umdrehung der treibenden Welle<B>17,</B>  das heisst also die reduzierte Drehzahl der getriebenen  Welle<B>39,</B> durch folgenden Ausdruck gegeben:  
EMI0003.0029     
    Dieser Ausdruck kann wie     folgtumgewandelt    werden:

    
EMI0003.0031     
    Aus vorstehendem geht hervor,     dass    es sich hier  darum handelt, eine Methode     bzw.    einen Mecha  nismus zu finden, um den     Umdrehungszahlenunter-          schied    zweier Innenräder auszugleichen, wobei die  Rotation der Innenräder durch den Umlauf der ent  sprechenden Planetenräder mit gleicher Geschwindig  keit bewirkt wird und angenommen wird,     dass    die  Planetenräder in entsprechenden, voneinander unab  hängigen     bzw.    getrennten Getriebesätzen angeordnet  sind.

        Wenn das Glied  
EMI0004.0001     
    grösser ist als das Glied  
EMI0004.0002     
    dann ist das Verhältnis  
EMI0004.0003     
    positiv, wobei die getriebene Welle im gleichen Dreh  sinn wie die treibende Welle läuft, wogegen, wenn  
EMI0004.0004     
  
     kleiner ist als das Glied  
EMI0004.0005     
    das Verhältnis  
EMI0004.0006     
    negativ ausfällt, wobei die getriebene Welle im ent-  
EMI0004.0007     
    Bei folgenden Zähnezahlen  <I>a<B>= 100, b</B></I><B> =</B> 34,<I>c</I>     =   <B>32,</B>  <B><I>d</I> = 97,</B><I>e<B>=</B></I><B> 33,<I>f =</I> 31,</B>  beträgt  
EMI0004.0009     
    Bei nachstehenden Zähnezahlen:  <I>a<B>= 100, b =</B></I><B> 33,</B><I>c</I><B>=</B> 34,  <B><I>d</I> = 97,</B> e<B>= 32, f</B>     =   <B>33,</B>  beträgt:

    
EMI0004.0011     
  
EMI0004.0012     
  
     Wie aus vorstehender Zahlentafel hervorgeht,  kann der     Drehzahlreduktionsgrad    zwischen     1/1()    und    gegengesetzten Drehsinne umläuft als die treibende  Welle.  



  Wenn das Glied  
EMI0004.0015     
    ganz nahe an das Glied  
EMI0004.0016     
    herankommt, wird  
EMI0004.0017     
    minimal ausfallen, so     dass    die Geschwindigkeits  reduktion der getriebenen Welle maximal ausfällt.  



  Werden z. B. die Zähnezahlen der Räder wie  folgt angenommen:  <I>a</I>     =   <B><I>100, b = 35,</I></B><I> c<B>=</B></I><B> 30,</B>  <B><I>d = 103,</I></B><I> e</I>     =   <B>36, f</B>     =   <B>31,</B>  dann beträgt    Wie aus der vorstehenden Berechnung hervor  geht, kann die Drehzahlreduktion in weitem Umfange  variiert werden durch blosses Ändern der Zähnezahl  eines jeden Rades.  



  Um diese Zusammenhänge noch klarer zu  machen, sollen nachstehend weitere Beispiele ange  geben werden. In diesen ist die Zähnezahl des ersten  Getriebesatzes, das heisst die Zähnezahl eines jeden  Aussenrades<B>13,</B> Planetenrades 14,<B>15</B> und Innen  rades<B>16</B> variiert, wogegen die Zähnezahl des zwei  ten Getriebesatzes, das heisst die Zähnezahl des  rotierenden Aussenrades 21, der Planetenräder<B>19,</B>  20 und des Innenrades<B>18</B> unverändert belassen wird.         1/""    variiert werden durch blosses Ändern der  Zähnezahl des ersten Getriebesatzes.

        Die getriebene Welle kann auch im entgegen  gesetzten Drehsinne gegenüber der treibenden Welle  rotieren, wenn     a.f    grösser gewählt wird als     c.d.    So  kann bewirkt werden,     dass    das getriebene Glied     ün          Uhrzeigersinne    oder aber entgegengesetzt dem     Uhr-          zeigersinne    rotiert, ohne zusätzliche Hilfsmittel,  welche üblicherweise bei den bekannten Getrieben  zur Umsteuerung verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1</B> Doppeltes Reduktionsgetriebe, dadurch gekenn- zeichnet, von denen dass der es erste zwei Planetengetriebesätze Satz aus einem starr aufweist an der <B>'</B> treibenden Welle<B>(17)</B> sitzenden aussenverzahnten Innenrad<B>(16),
    </B> mindestens zwei Planetenrädern (14, <B>15)</B> und einem feststehenden innenverzahnten Aussen rad<B>(13),</B> der zweite Satz dagegen aus einem eben falls starr an der treibenden Welle<B>(17)</B> sitzenden, aussenverzahnten Innenrad<B>(18),</B> mindestens zwei Planetenrädern<B>(19,</B> 20) und einem rotierenden, an der getriebenen Welle<B>(39)</B> sitzenden innenverzahnten Aussenrad (22) besteht, wobei die Planetenräder (14, <B>15)</B> des ersten Satzes und die Planetenräder<B>(19,</B> 20) des zweiten Getriebesatzes auf gesonderten Achsen <B>(30, 31; 36, 37)</B> gelagert sind und die Planeten- räderachsen beider Getriebesätze in allen Betriebs zuständen gesamthaft gleichmässig und abwechselnd über den Umfang verteilt sind.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es mindestens zwei in einem axialen Abstand voneinander angeordnete, die Achsen<B>(30, 31</B> und<B>36, 37)</B> tragende Scheiben<B>(32,</B> <B>33)</B> aufweist, die mit gleicher Geschwindigkeit um die treibende Welle<B>(17)</B> rotieren, so dass die Plane tenräder (14,<B>15; 19,</B> 20) mit gleicher Geschwindig keit um das ihnen zugeordnete Innenrad<B>(16, 18)</B> umlaufen. 2. Getriebe nach Patentanspruch I, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die treibende Welle<B>(17)</B> und die getriebene Welle<B>(39)</B> koaxial zueinander liegen.
    <B>3.</B> Getriebe nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine Ende der treibenden Welle<B>(17)</B> in einem Lager (24) läuft, das in einer zentralen Ausnehmung <B>(25)</B> des getriebenen Gliedes (22,<B>39)</B> angeordnet ist. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeicImet, dass es ein Gehäuse<B>(10)</B> aufweist, das aus einer vorderen Gehäusekappe<B>(11)</B> und einer hinteren Gehäusekappe (12) besteht, und dass die Stirnwand der vorderen Gehäusekappe<B>(11)</B> eine zentrale Durchbrechung (54) aufweist, in der ein Lager<B>(23)</B> für die treibende Welle<B>(17)</B> angeordnet ist, wogegen in einer Nahe (42) der Stirnwand der hinteren Gehäusekappe (12) in einem axialen<B>Ab-</B> stand voneinander liegende Lager (40, 41) für die getriebene Welle<B>(39)</B> angeordnet sind.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II Verfahren zum Betrieb des Reduktionsgetriebes nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Reduktionsgrad durch Auswechseln von Zahn rädern gegen Zahnräder anderer Zähnezahlen ge ändert wird.
CH6315758A 1957-09-21 1958-08-22 Doppeltes Reduktionsgetriebe CH368356A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5062823A (en) * 1989-08-26 1991-11-05 Jong Oh Ra Continuously variable transmission with controlling brakes
CN104989803A (zh) * 2015-08-03 2015-10-21 许奉成 一种差动行星减速器
DE102016219399A1 (de) * 2016-10-06 2017-08-17 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Planetenkoppelgetriebe
CN108343712A (zh) * 2017-01-24 2018-07-31 北京龙微智能科技股份有限公司 封闭式行星齿轮传动装置和机械设备

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