CH368422A - Fördervorrichtung an einem Gebäude - Google Patents

Fördervorrichtung an einem Gebäude

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CH368422A
CH368422A CH6002258A CH6002258A CH368422A CH 368422 A CH368422 A CH 368422A CH 6002258 A CH6002258 A CH 6002258A CH 6002258 A CH6002258 A CH 6002258A CH 368422 A CH368422 A CH 368422A
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CH
Switzerland
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floor
curve
roller
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conveyor
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Application number
CH6002258A
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English (en)
Inventor
Bucher Waldemar
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Inventio Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/48Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers
    • B65G47/482Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers using exclusively mechanical transmitting means between destination marks and switching means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)

Description


  
 



  Fördervorrichtung an einem Gebäude
Gegenstand der Erfindung ist eine Fördervorrichtung an einem Gebäude, insbesondere zur Beförderung von Aktenstücken, mit mittels einer endlosen Kette verbundenen, die Stockwerke im Kreislauf von oben nach unten und umgekehrt durchlaufenden Förderkabinen. Jede Kabine ist mit einem aus einer Förderstellung in eine Auswurfstellung verschwenkbaren Auswurftablar und mit einer Vorwählvorrichtung ausgerüstet, wobei im Abwärtsfahrtschacht an jedem Stockwerk ein feststehendes Kurvengestell vorhanden ist, welches Kurvengestell mit einer schwenkbaren Einstellkurve versehen ist, die durch die dem betreffenden Stockwerk entsprechend eingestellten   Vorwählvorrichtungen    der Kabinen aus einer Ruhelage in eine Wirklage versetzbar ist, so dass das Fördergut einer Kabine, wenn diese das im Voraus bestimmbare Stockwerk erreicht,

   aus der Förderkabine ausgeladen wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass jede Kabine eine Abtastrolle und jede Vorwählvorrichtung eine der Anzahl der zu bedienenden Stockwerke entsprechende Anzahl Einstellrollen aufweist, die an achsial verschiebbaren unter Federwirkung stehenden Stossstangen gelagert und in der Kabine so angeordnet sind, dass jede Einstellrolle beim Durchlaufen des ihr zugeordneten Stockwerkes in der einen Achsialstellung der Stosstange mit der Einstellkurve zwecks Verstellung derselben zusammenwirkt.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 die Vorderansicht einer Förderkabine der Fördervorrichtung mit teilweisem Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2
Fig. la ein Detail der Fig.   1;   
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 die Seitenansicht der Förderkabine;
Fig. 5 der von den Förderkabinen von oben nach unten durchfahrene Schacht des Gebäudes von oben auf ein Stockwerk mit einer Kabine gesehen;
Fig. 6 einen Aufriss zu
Fig. 7 und 8 die Betätigungsvorrichtung eines Stockwerkes für die Auswurfvorrichtung der Kabinen in der Ruhestellung bzw. in der   Wirkstelluiig,    von der Seite gesehen;

  
Fig. 9 eine im Erdgeschoss angeordnete Vorrichtung, welche in ihrer Wirkstellung die Entleerung aller durch das Erdgeschoss abwärts laufenden Kabinen bewirkt und
Fig. 10 eine schaubildliche Darstellung einer Kabine.



   Jede der mittels zwei endlosen Ketten verbundenen, die Stockwerke eines Gebäudes von oben nach unten und umgekehrt im Kreislauf durchlaufenden Förderkabinen 1 (Fig. 1-4) besitzen Seitenwände 2 und 3, eine Rückwand 4, welche teilweise bezüglich einer in den Seitenwänden 2 und 3 drehbar gelagerten Achse 5 zylindrisch geformt ist, ferner einen Boden 6 und eine Decke 7. Die der Rückwand 4 gegenüberliegende Vorderseite der Kabine ist zwischen einem mit dem Boden 6 und mit den Seitenwänden 2 und 3 verbundenen Armaturenbrett 8 und dem nach oben umgebördelten vorderen Rand 9 der Decke 7 offen.

   An der Achse 5 ist ein Tablar 10 (siehe besonders Fig. 3) befestigt, welches sich bis zu den Seitenwänden 2 und 3 und bis zu der Rückwand 4 erstreckt und zur Aufnahme des zu befördernden Gutes dient, wenn es die in der Fig. 3 gezeigte, am Schaumgummipolster 11 einer an der Rückwand 4 befestigten Auflage 12 abgestützte Förder- bzw. Ruhelage einnimmt. Aus dieser Lage ist  das mit seitlichen Begrenzungsleisten 13 ausgerüstete Tablar 10 nach oben in eine   Schräg- bzw.    Auswurflage verschwenkbar, um das beförderte Gut durch die offene Vorderseite der Kabine auszuladen.

   Zum Verschwenken des Tablars 10 durch Verdrehen der Achse 5 dient ein mit dem durch die Kabinenwand 3 ragenden Ende der Achse 5 drehfest verbundener, sich neben der Kabinenwand 3 nach hinten erstrekkender Schwenkhebel 14 (siehe besonders Fig. 2), welcher etwa in der Ebene des Tablars 10 liegt und in dessen Ruhelage am beweglichen Puffer 15 (siehe besonders Fig. 4) eines an sich bekannten, an der Kabinenwand 3 befestigten Repulsators 16 aufruht.



  Am Ende des Schwenkhebels 14 ist ein zur Achse 5 paralleler Drehzapfen 17 befestigt, welcher zur drehbaren Lagerung einer mit einem Laufring 18 aus Gummi ausgerüsteten Abtastrolle 19 dient. Die Rolle 19 wirkt dabei mit   Entleerungskurven    von an jedem Stockwerk fest angeordneten Betätigungsvorrichtungen zusammen, um den Schwenkhebel 14 und das Tablar 10 zu verschwenken, wie dies später noch beschrieben wird.



   Aus den Figuren 1-3 ist ersichtlich, dass im Armaturenbrett 8 und in der Rückwand 4 eine Anzahl zueinander und zum Boden 6 parallele, sich von vorne nach hinten erstreckende, zylindrische Stosstangen 20 in axialer Richtung verschiebbar geführt sind. An den vorderen Enden der Stossstangen 20 sind mit der Ordnungszahl der einzelnen Stockwerke versehene Druckknöpfe 21 angebracht, mittels welchen die Stosstangen 20 aus der gezeichneten Lage gegen die Wirkung von Federn 23 nach hinten verschoben werden können. Die Federn 23 sind einerends an der Rückwand 4 befestigt und stützen sich andernends gegen an den Stosstangen 20 versplintete Anschlagscheiben 22 ab. In der gezeichneten Lage der Stosstangen 20 dienen an deren hinteren Enden befestigte Rollenhalter 24 als Begrenzung gegen die Rückstellwirkung der Federn 23.



  In den Rollenhaltern 24 sind um eine horizontale Achse drehbare Einstellrollen 25 gelagert, welche durch Eindrücken der Druckknöpfe 21 aus der gezeichneten Lage (Fig. 3) in die strichpunktiert gezeichnete Stellung 26 versetzbar sind. An den Stossstangen sind nach unten weisende   Riegelkeile    27 befestigt, die bei diesem Versetzen der Stosstangen auf den zu den Stosstangen 20 senkrechten Steg eines bügelförmigen Riegels 28 (siehe besonders Fig.



  2 und 3) auflaufen und dadurch diesen Riegel 28, welcher an einer in den Seitenwänden 2 und 3 drehbar gelagerten Achse 29 versplintet ist, gegen die Wirkung von Zugfedern 30 nach unten drücken, bis die Riegelkeile 27 vollständig über den Riegel 28 gleiten. Die einerends am Riegel 28, andernends an den Seitenwänden 2 und 3 verankerten Zugfedern 30 sind bestrebt, den Riegel 28 gegen die Stossstangen 20 anzuziehen. Dadurch hintergreift der Riegel 28 den Riegelkeil 27 der nach hinten gedrückten Stosstange 20 und verhindert deren Rückstellung durch die Feder 23.

   Am die Seitenwand 3 durchsetzenden Ende der Achse 29 des Riegels 28 ist ein in der Fig. 4 ersichtlicher, mit einer Rolle 31 ausgerüsteter Entriegelungshebel 32 drehfest angeordnet, mittels welchem die Achse 29 in einer später noch näher beschriebenen Weise verdreht werden kann, um den Riegel 28 aus der den Riegelkeil 27 hintergreifenden Stellung auszuklinken und die Stosstange 20 für die Rückstellung durch die Feder 23 freizugeben. An den vorderen Enden der Stosstangen 20 sind Führungsrippen 33 vorgesehen (siehe Fig. 1, la und 3), welche in Nuten 34 des Armaturenbrettes 8 gleiten, um die Stosstangen gegen Drehung zu sichern und dadurch das Zusammenwirken der Riegelkeile 27 mit dem Riegel 28 sowie die horizontale Lage der Drehachse der Einstellrollen 25 sicher zu stellen.



   Wie aus den Figuren 1-4 ferner gut ersichtlich ist, besitzen die Kabinen Supports 35, welche an der Seitenwand 3 vorne und an der Seitenwand 2 hinten angeordnet sind und in bekannter Weise zum Befestigen der Kabinen an den Förderketten dienen.



  An den Seitenwänden 2 und 3 sind paarweise übereinanderliegend Führungsorgane 36 befestigt, welche mit den in dem Förderschacht befindlichen Führungsschienen zusammenwirken.



   In den Figuren 5-8 sind die mit 37 bezeichneten Führungsschienen ersichtlich, welche in bekannter Weise zwischen den Schachtseitenwänden 38 angeordnet sind. Die Schachtvorderwand weist in der Höhe der einzelnen Stockwerke, worunter freilich auch Keller und Erdgeschoss verstanden werden, je zwei nebeneinanderliegende Öffnungen 39 auf, durch welche das Innere der   auf- bzw.    abwärtsfahrenden Kabinen zugänglich ist. In die Öffnungen 39 sind schiefe Rutschbretter 40 eingesetzt, welche beim Abwärtsfahrtschacht die aus den Kabinen geworfenen Aktenstücke auffangen und beispielsweise in einen Auffangbehälter abführen.



   In der Höhe der einzelnen Etagen sind im mit 41 bezeichneten Abwärtsfahrtschaft U-förmige Kurven gestelle (siehe besonders Fig. 5) fest eingebaut. In jedem Kurvengestell 42 sind horizontale Wellen 43 drehbar gelagert. An ihrem gemäss der Darstellungsweise der Figuren 5 und 6 linken Ende sind die Wellen 43 je mit einem Schwenkhebel 44 verbunden (siehe besonders Fig. 7 und 8), welche an eine Ent  leerungskurve    45 angelenkt sind und für diese eine Parallelführung bilden, mittels welcher die Kurve 45 aus der in der Fig. 7 dargestellten Ruhelage in ihre Wirklage nach der Fig. 8 versetzbar ist. In dieser Lage ragt die Kurve 45 in die Bewegungsbahn der Abtastrolle 19 der Kabinen 1. In der Fig. 5 ist übrigens eine solche Abtastrolle 19, sowie deren Schwenkhebel 14, wie auch die Einstellrollen 25 einer Kabine angedeutet.



   Die Wellen 43 sind ferner mit je einem weiteren Schwenkhebel 46 drehfest verbunden, welche ihrerseits an einer Einstellkurve 47 angelenkt sind und für diese eine Parallelführung bilden, mittels welcher die Einstellkurve 47 aus ihrer Lage nach der Fig.  



  7 in die Lage gemäss der Fig. 8 versetzbar ist, wenn eine mittels des entsprechenden Druckknopfes 21 nach hinten gedrückte Einstellrolle 25 einer abwärtsfahrenden Kabine auf die Einstellkurve   47    anläuft.



  Es versteht sich, dass in jedem Stockwerk nur eine einzige Einstellkurve 47 vorgesehen ist, welche sich in der Ebene der Einstellrolle 25 erstreckt, deren Druckknopf 21 die Ordnungszahl des betreffenden Stockwerkes trägt. Somit sind die Einstellkurven 47 der untereinanderliegenden Stockwerke bezüglich einander je um den Abstand der Einstellrollen 25 versetzt. Sinngemäss stellen die Figuren 5 und 6 entsprechend der Lage der Einstellkurve 47 die Anordnung im dreizehnten, d. h. letzten Stockwerk des Gebäudes dar. An der Entleerungskurve 45 greift ein um eine feststehende Rolle 48 geführtes, andernends mit einer federbelasteten Zugstange verbundenes Seil 50 an, um die Kurven in ihrer Lage gemäss der Fig. 7 zu halten.



   Es ist noch zu bemerken, dass an den Kurven gestellen 42 je eine den Führungsschienen 37 für die abwärts- und für die aufwärtsfahrenden Kabinen befestigt sind. Die jeweils andere Schiene ist direkt an der Schachtwandung befestigt. Steuer- oder Betätigungseinrichtungen irgendwelcher Art befinden sich gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht im Aufwärtsfahrtschacht. Folglich können die beschriebenen Einstell- und Entleerungskurven 47 beziehungsweise 45 lediglich für eine abwärtsfahrende Kabine wirksam werden, sodass die Entleerung der Kabinen grundsätzlich in der Abwärtsfahrt erfolgt.



  Der Vorgang dabei ist wie folgt:
Angenommen man legt ein für das 12. Stockwerk bestimmtes Aktenstück in irgend einem unteren Stockwerk in eine aufwärts-fahrende Kabine und betätigt gleichzeitig den die Ordnungszahl 12 tragenden Druckknopf. Durch diesen Vorwählakt wird die entsprechende Einstellrolle 25 nach hinten in die in der Fig. 3 mit 26 bezeichnete Lage gedrückt und in dieser Lage mittels des Riegels 28 und des Riegelkeiles 27 festgehalten. Die Einstellkurve 47 des 12.



  Stockwerkes ragt nun in ihrer Lage gemäss der Fig.



  7 in die Bewegungsbahn der nach rückwärts versetzten zugeordneten Einstellrolle 25, welche beim   einfahren    der abwärts fahrenden Kabine in das zwölfte Stockwerk auf das obere Ende der   Einstell-    kurve 47 aufläuft und diese nach unten und hinten bewegt. Die dabei verdrehten Wellen 43 verschwenken die Hebel 44, welche die Entleerungskurve 45 in ihre Wirklage gemäss der Fig. 8 versetzen. Dies erfolgt so rechtzeitig, dass die Abtastrolle 19 auf das obere Ende der Entleerungskurve 45 auflaufen und bei der Weiterbewegung der Kabine nach unten auf dieser Kurve abrollen kann. Dadurch wird der Schwenkhebel 14, vom Repulsator unterstützt, und damit auch das Auswurftablar 10 nach oben verschwenkt, so dass das beförderte Aktenstück auf das Rutschbrett 40 ausgeladen wird und von dort in den Auffangkorb abrutschen kann.

   Beim weiteren Abrollen der Rolle 19 an der Entleerungskurve 45 gelangt der Hebel 14 mit dem Tablar 10 der zurückweichenden Bahn der Entleerungskurve entsprechend allmählich wieder in die Ruhelage. Sobald die Ein  stellrolle    25 die Einstellkurve   verlässt,    werden die Kurven durch die federbelastete Zugstange 49 und durch das Seil in ihre Ruhelage nach der Fig. 7 zurückversetzt. Die dem 12. Stockwerk zugeordnete Einstellrolle 25 verbleibt nach der Entleerung in der Vorwählstellung bis bei der unteren Umsetzung der Kabine in den Steigschacht die Rolle 31 auf eine an dieser Stelle angeordnete Kurve aufläuft, wodurch der Riegel 28 verschwenkt und die Einstellrolle 25 durch die Feder 23 in die neutrale Lage zurückversetzt wird. Nichtsdestoweniger kann die Kabine bereits bei der Abwärtsdurchfahrt im 11. Stockwerk wieder benutzt werden.

   Beim Vorwählen des Bestimmungsstockwerkes des vom 11. Stockwerk zu liefernden Aktenstückes wird nämlich der Riegel 28 nach unten gedrückt, so dass der Riegelkeil der Einstellrolle des 12. Stockwerkes ausklinken kann, wobei aber die neu vorgewählte Einstellrolle verriegelt wird. Bei der unteren Umsetzung der Kabine muss somit nur die zuletzt wirksam gewesene Einstellrolle entriegelt werden.



   Im Erdgeschoss ist zusätzlich eine in der Fig. 9 dargestellte Vorrichtung angeordnet, mittels welcher z. B. nach Bureauschluss jede Kabine entleert werden kann. Am äusseren Ende der im Kurvengestell 42 des Erdgeschosses gelagerten unteren Welle 43 ist ein Hebel   50' aufgekeilt,    welcher zu den in dieser Figur nicht dargestellten Schwenkhebeln 46 parallel ist und bei seiner Betätigung bewirkt, dass die ebenfalls nicht eingezeichnete Entleerungskurve des Erdgeschosses durch Verdrehen der Wellen 43 in die Wirklage versetzt wird. Das freie Ende des Hebels 50 ist mittels eines Seiles 51 mit einem Ende eines Winkelhebels 52 verbunden, welcher an einem Träger 53 drehbar gelagert ist. Der Träger 53 ist fest in den Schacht eingebaut.

   Das andere Ende des Winkelhebels 52 ist am Ende einer Zugstange 54 angelenkt, welche in einer Ausnehmung eines am Träger 53 befestigten Führungsstückes 55 verschiebbar geführt ist und sich durch eine Öffnung 56 der Schachtwand erstreckt und dort einen Betätigungsknopf 57 trägt. Mittels dieses Betätigungsknopfes 57 kann die Zugstange nach aussen gezogen und dann gesenkt werden, wie dies die bei 58 angedeutete Lage des Betätigungsknopfes 58 zeigt, wobei eine Kerbe 59 der Zugstange 54 am Führungsstück 55 eingerastet wird.



   Am Träger 53 ist ein elektrischer Schalter 60 angeordnet, welcher mittels eines an der Zugstange befestigten Betätigungsarmes 61 betätigt werden kann, wenn die Zugstange aus der beziehungsweise in die Lage nach der Darstellung der Fig. 9 verschoben wird. Der Schalter 60 steht in nicht näher dargestellter Weise derart mit dem Antriebsmotor der Fördervorrichtung in Wirkungsverbindung, dass dieser nicht in Betrieb gesetzt werden kann, wenn die Zugstange 54 aus der gezeichneten Lage ver  schoben und mit dem Betätigungsknopf 57 in der bei 58 angedeuteten Lage eingerastet wurde.

   Wird nun die Zugstange 54 tatsächlich in diese Lage versetzt, so wird der Winkelhebel 52 und mittels des Seiles 51 der Hebel   50' verschwenkt.    Letzterer verdreht die Wellen 43 im Erdgeschoss, sodass in der bereits beschriebenen Weise die Entleerungskurve dieses Geschosses in ihre Wirklage gebracht und darin gehalten wird. Die Fördervorrichtung muss dann lediglich während eines vollen Umganges des Förderorganes weiter in Betrieb gehalten werden, um die Kabinen, falls sie noch ein Aktenstück enthalten, zu entleeren.



   Anderseits ist das Inbetriebsetzen der Fördervorrichtung erst möglich, wenn die Zugstange 54 wieder in die gezeichnete Lage zurückversetzt und damit die Zwangsentleerung der Kabinen im Erdgeschoss aufgehoben wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fördervorrichtung an einem Gebäude, insbesondere zur Beförderung von Aktenstücken, mit mittels einer endlosen Kette verbundenen, die Stockwerke im Kreislauf von oben nach unten und umgekehrt durchlaufenden Förderkabinen, wobei jede Kabine mit einem aus einer Förderstellung in eine Auswurfstellung verschwenkbaren Auswurftablar und mit einer Vorwählvorrichtung ausgerüstet ist, wobei im Abwärtsfahrtschacht an jedem Stockwerk ein feststehendes Kurvengestell vorhanden ist, welches Kurvengestell mit einer schwenkbaren Einstellkurve versehen ist, die durch die dem betreffenden Stockwerk entsprechend eingestellten Vorwählvorrichtungen der Kabinen aus einer Ruhelage in eine Wirklage versetzbar ist, so dass das Fördergut einer Kabine, wenn diese das im Voraus bestimmbare Stockwerk erreicht, aus der Förderkabine ausgeladen wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass jede Kabine eine Abtastrolle (19) und jede Vorwählvorrichtung eine der Anzahl der zu bedienenden Stockwerke entsprechende Anzahl Einstellrollen (25) aufweist, die an achsial verschiebbaren unter Federwirkung stehenden Stossstangen (20) gelagert und in der Kabine so angeordnet sind, dass jede Einstellrolle beim Durchlaufen des ihr zugeordneten Stockwerkes in der einen Achsialstellung der Stosstange mit der Einstellkurve (47) zwecks Verstellung derselben zusammenwirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Einstellkurve (47) eine Entleerungskurve (45) in Verbindung steht, welche durch die Verschwenkung der Einstellkurve (47) in die Bahn der Abtastrolle schwenkbar ist.
    2. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellkurven (47) der aufeinander folgenden Stockwerke bezüglich einander um den Abstand der Einstellrollen (25) jeder Vorwähivorrichtung versetzt sind.
    3. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verriegelung der Einstellrollen (25) in der Vorwählstellung an jeder Kabine eine Verriegelungsvorrichtung vorhanden ist, welche mit einem unter Federwirkung stehenden, schwenkbaren Riegel (28) zusammenwirkende Riegelkeile (27) aufweist.
    4. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Rolle (31) versehener Entriegelungshebel (32) vorhanden ist, welcher mit der Achse (29) des Riegels (28) zwecks Ausklinken desselben aus der Verriegelung mit den Riegelkeilen zusammenwirkt.
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