CH368442A - Kettbaum-Nachlass- und Drehvorrichtung an einem Webstuhl - Google Patents

Kettbaum-Nachlass- und Drehvorrichtung an einem Webstuhl

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CH368442A
CH368442A CH5775658A CH5775658A CH368442A CH 368442 A CH368442 A CH 368442A CH 5775658 A CH5775658 A CH 5775658A CH 5775658 A CH5775658 A CH 5775658A CH 368442 A CH368442 A CH 368442A
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warp beam
loom
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lever
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CH5775658A
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Zollinger Hans
Honegger Rolf
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Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Kettbaum-Nachlass-    und     Drehvorrichtung    an einem Webstuhl    Bei einem Webstuhl wird der     Kettbaum    bei fort  schreitendem Webprozess durch das Nachziehen der       Kettfäden    gedreht. Damit aber die     Kettfäden    ständig  die für das Weben notwendige     Spannung    haben,  darf der     Kettbaum    nicht lose drehbar     sein,    sondern  die Bewegung des     Kettbaumes    muss unter Kontrolle  stehen.  



  Die     vorliegende    Erfindung     betrifft    nun     eine        Kett-          baum-    Nachlass- und Drehvorrichtung an einem  Webstuhl, bei welchem die     Kettfäden    über eine an  einem Schwenkhebel gelagerte     Streichwalze    laufen,  die unter dem Einfluss einer Feder gegen die     Kett-          fäden    anliegt, wobei der Schwenkhebel mit dem einen  Ende eines Seiles in Verbindung steht, das     eine    mit  dem     Kettbaum    verbundene Bremstrommel     um-          schlingt,

      und welcher Webstuhl mit     Mitteln    zum Dre  hen des     Kettbaumes    von Hand über ein     überset-          zungsgetriebe    versehen ist.  



  Gegenüber bekannten     Kettbaum-Nachlass-    und       Drehvorrichtungen    dieser Art unterscheidet sich die  jenige gemäss der Erfindung dadurch, dass ein     über-          setzungsgetriebe    zwischen dem     Kettbaum    und der  Bremstrommel angeordnet ist, welches der Brems  trommel eine grössere Umdrehungszahl verleiht als  der     Kettbaum    sie besitzt, und dass die Mittel zum  Drehen des     Kettbaumes    von Hand einen auf der  Welle der Bremstrommel lose schwenkbar gelagerten  Betätigungshebel und an der diesem zugekehrten  Stirnseite der Bremstrommel vorgesehene     Mitnehmer     bzw.

       Vertiefungen    aufweisen, mit denen der Betäti  gungshebel wahlweise in oder ausser     Eingriff    gebracht  werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegen-          standes    ist in der Zeichnung     veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt     einen    Teil der     Kettbaum-Nachlass-          und    Drehvorrichtung von der Rückseite des Web  stuhles gesehen,     teils    im senkrechten Schnitt ;         Fig.    2 ist eine Ansicht von links in     Fig..    1 gese  hen ;       Fig.    3 zeigt in analoger Darstellung und schema  tisch einen andern Teil der Vorrichtung.  



  Der     Kettbaum    10 eines Webstuhls ist drehbar  auf einer Achse 11 angeordnet, die am Webstuhl  gestell 12 befestigt ist. Auf der Achse 11 ist ein  Zahnrad 13 drehbar gelagert, das     mit    dem     Kettbaum     10 in starrer Verbindung steht und mit einem Zahn  radritzel 14     zusammengreift.    Das     Zahnradritzel    14  sitzt fest auf einer Welle 15, die ebenfalls im Web  stuhlgestell 12 drehbar gelagert ist, und eine Brems  trommel 16 trägt. Ein Drahtseil 17 ist in mehreren  Windungen     schraubenlinienförmig    um den     Umfang     der Trommel 16 gewickelt.

   Das eine Ende 17a des  Drahtseils 17 ist an einem     Bolzen    18 fest verankert,  der am     Webstuhlgestell    12 angeordnet ist. Das andere  Ende 17b des Seiles 17 ist mit     Hilfe    einer     Klemm-          bride    19 am kürzeren der ungleich     langen    Arme  eines     Winkelhebels    20 verankert, der um den     Bolzen     18 schwenkbar gelagert ist.

   Eine     Torsionsfeder    21  ist     um    den     Bolzen    18 gewickelt und     greift    mit ihrem  einen Ende am     Winkelhebel    20 an, während das  andere Ende der     Torsionsfeder    21 mit     Hilfe        eines          Klemmstückes    22 am     Bolzen    18 befestigt ist. Die       Torsionsfeder    21 ist bestrebt, den     Winkelhebel    20 so  zu     verschwenken,    dass das Drahtseil 17 um die Trom  mel 16 gespannt wird.

   Durch die relativ grosse An  zahl der Windungen des Drahtseiles 17 auf der Trom  mel 16 wird erreicht,     dass.    durch eine     verhältnismäs-          sig    kleine Zugkraft am einen Ende des     Drahtseiles    17  ein verhältnismässig grosses Bremsmoment auf die  Trommel 16 ausgeübt werden kann.  



  Der andere, längere Arm des     Winkelhebels    20  ist     mit    dem einen Ende eines Zugseiles 23 verbunden,  dessen anderes Ende am einen     Arm    eines zweiarmi  gen Schwenkhebels 24 angreift, welcher um eine      Achse 25 schwenkbar am     Webstuhlgestell    angeordnet  ist     (Fig.    3). Der andere Arm des Schwenkhebels 24  trägt die sogenannte Streichwalze 26, über welche die       Kettfäden    27 laufen, die vom     Kettbaum    10     abgewik-          kelt    werden.

   Der Schwenkhebel 24 steht unter dem       Einfluss    einer Feder 28, die bestrebt ist, die Streich  walze 26 nach oben zu bewegen und an die     Kett-          fäden    27 zu drücken.  



  Auf der Welle 15 der Bremstrommel 16 ist ein  einarmiger Betätigungshebel 29 schwenkbar     gelagert,     der bei Nichtgebrauch in einem beispielsweise als  federnde     Klammer    ausgebildeten Halter 30 am Web  stuhlgestell feststellbar ist.

   Die Trommel 16 weist an  ihrem Umfang an ihrer nach aussen gekehrten Stirn  seite einen     axial        vorspringenden    Rand 31 auf, der in  regelmässigen Abständen mit Aussparungen 32 ver  sehen ist, in welche der Betätigungshebel 29 wahl  weise     eingerückt    werden     kann.    Die durch die Aus  sparungen 32     voneinander    getrennten Teile des Ran  des 31 dienen als     Mitnehmer,    mit denen der Betäti  gungshebel- 29 in Eingriff gebracht werden     kann.    Ist  der Hebel 29 in der     Klammer    30 arretiert, so ist er  aus den Aussparungen 32 und aus dem Bereich der       Mitnehmer    ausgerückt.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie  benen Vorrichtung ist wie folgt  Unter dem Einfluss der     Torsionsfeder    21 wird  das Seil 17     gespannt    und dadurch die Trommel 16  gegen Drehung gehemmt. Der     Kettbaum    10 ist daher  nur unter     Überwindung    der     Reibungskraft    zwischen  dem Drahtseil 17 und der Trommel 16 drehbar, so  dass beim Abziehen der     Kettfäden    27 vom     Kett-          baum    10 eine grosse     Spannung    der     Kettfäden    resul  tiert.

   Beim Abziehen der     Kettfäden    vom     Kettbaum     dreht sich die Trommel 16 in Richtung des Pfeiles R       (Fig.    2) derart, dass durch Reibungswirkung die  Spannung des     Drahtseiles    17 im Sinne einer Erhö  hung der Bremswirkung     vergrössert    wird.  



  Durch die Spannung der     Kettfäden        .27    wird die       Streichwalze    26 nach unten gedrückt, wodurch mit  tels des Schwenkhebels 24 das Zugseil 23     gespannt     und der     Winkelhebel    20 entgegen dem Einfluss der       Torsionsfeder    21     verschwenkt    wird.

   Die Ausbildung  ist nun derart getroffen, dass bei einer Zunahme der  Spannung der     Kettfäden    27 gegenüber dem     gewähl-          ten    bzw. gewünschten Wert die Bremswirkung des  Seiles 17 verringert wird, so dass der     Kettbaum     leichter gedreht werden kann, wodurch auch die  Spannung der     Kettfäden    reduziert wird.

   Nimmt um  gekehrt die     Kettfadenspannung    unter den vorgesehe  nen     Wert    ab, so schwenkt der Schwenkhebel 24  unter dem Einfluss der Feder 28 derart, dass der Zug  des Seiles 23 nachgelassen wird, wodurch die Brems  wirkung auf die Trommel 16 unter dem     Einfluss    der       Torsionsfeder    21 erhöht wird.

   Auf diese Weise gelingt  es, die     Spannung    der     Kettfäden        praktisch    konstant zu  halten, auch wenn der Durchmesser des     Kettbaumes     10     während    des Betriebes des Webstuhls vom Maxi  malwert zum     Minimalwert        abnimmt.       Die Grundspannung der     Kettfäden    27 ist durch  die Spannung der Feder 28 gegeben. Diese Feder  kann     mit        Hilfe    von an sich bekannten     Mitteln    in ihrer       Vorspannung    veränderbar sein.  



  Der     Betätigungshebel    29 ermöglicht, den     Kett-          baum    10 von Hand     vorwärts    oder rückwärts zu ver  drehen. Zu diesem Zwecke wird der Betätigungshebel  29 aus der     Klammer    30 gelöst und dann mit einer  der     Aussparungen    32 in     Eingriff    gebracht, wonach  mit     Hilfe    des Betätigungshebels 29 die Trommel 16  über das Übersetzungsgetriebe 13, 14 gedreht werden  kann.

   Um die     bremsende    Wirkung des Seiles 17     ge-          wünschtenfalls        zu    verringern und eine leichtere Dre  hung der Trommel 16 und des     Kettbaumes    10 zu       ermöglichen,    kann die Bedienungsperson gleichzeitig  auch das Zugseil 23 betätigen.  



  Es ist selbstverständlich auch eine Ausführungs  variante möglich, bei welcher die Wirkung der Ein  richtung umgekehrt ist, derart, dass mit     Hilfe    des  Zugseiles 23 die Bremswirkung auf die Trommel 16  erhöht wird anstatt entgegen dem Einfluss der Tor  sionsfeder 21     verringert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kettbaum-Nachlass- und Drehvorrichtung an einem Webstuhl, bei welchem die Kettfäden über eine an einem Schwenkhebel gelagerte Streichwalze laufen, die unter dem Einfluss einer Feder gegen die Kettfäden gedrückt wird, wobei der Schwenkhebel mit dem einen Ende eines Seiles in Verbindung steht, das eine mit dem Kettbaum verbundene Bremstrom mel umschlingt, und welcher Webstuhl mit Mitteln zum Drehen des Kettbaumes von Hand über ein Übersetzungsgetriebe versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Übersetzungsgetriebe (13, 14)
    zwi- chen dem Kettbaum (10) und der Bremstrommel (16) angeordnet ist, welches der Bremstrommel eine grössere Umdrehungszahl verleiht als der Kettbaum (10) sie besitzt, und dass die Mittel zum Drehen des Kettbaumes (10) von Hand einen auf der Welle (15) der Bremstrommel (16) lose schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (29) und an der diesem zugekehrten Stirnseite der Bremstrommel (16) vorgesehene Mit nehmer (31) bzw. Vertiefungen (32) aufweisen, mit denen der Betätigungshebel (29) wahlweise in oder ausser Eingriff gebracht werden kann.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Webstuhl ein Halter (30) für den Betätigungshebel (29) vorhanden ist, welcher den Betätigungshebel (29) in einer aus dem Bereich der Mitnehmer (31) ausgerückten Lage zu halten vermag.
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