CH368517A - Lastabbremsvorrichtung an Wagen, insbesondere für den Schienenverkehr - Google Patents

Lastabbremsvorrichtung an Wagen, insbesondere für den Schienenverkehr

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CH368517A
CH368517A CH6915059A CH6915059A CH368517A CH 368517 A CH368517 A CH 368517A CH 6915059 A CH6915059 A CH 6915059A CH 6915059 A CH6915059 A CH 6915059A CH 368517 A CH368517 A CH 368517A
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CH
Switzerland
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lever
housing
brake
rod
spring
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Application number
CH6915059A
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English (en)
Inventor
Hjalmar Nilsson Ragnar
Original Assignee
Bromsregulator Svenska Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Lastabbremsvorrichtung an Wagen, insbesondere für den Schienenverkehr    Den immer grösser werdenden Anforderungen, die  man an den Güterverkehr der Eisenbahnen     stellt,    sucht  man in zweierlei Weise zu genügen: einerseits durch  Erhöhung der Güterzuggeschwindigkeit, was ein dem  entsprechend höheres Bremsvermögen der Züge er  fordert, anderseits durch Erhöhung des Ladever  mögens des     einzelnen    Wagens im Rahmen des höch  sten zugelassenen Achsdruckes, was nur durch Ver  ringerung des Eigengewichtes des Wagens erreichbar  ist. Diese beiden Umstände bewirken     zusammen,    dass  das Bremsproblem     immer    wichtiger, aber auch  schwieriger     zu    lösen ist.

   Als Beispiel sei     erwähnt,    dass,  wenn ein     gewöhnlicher    zweiachsiger Güterwagen mit  einem Eigengewicht von 10 t und einem Ladever  mögen von 30 t gebaut wird (dies gibt im voll bela  denen Zustand des Wagens ein Gesamtgewicht von  40 t, das heisst 20 t pro Achse, was zur Zeit als obere  Grenze betrachtet     werden        kann)    und die Bremse von  der bei Güterwagen vorherrschenden Art mit direkt       auf    die Räder wirkenden Bremsklötzen ist, so erfor  dert das Erreichen der gleichen Bremswirkung bei voll  beladenem Wagen wie bei leerem Wagen einen nicht  nur viermal,     sondern    sechs- bis     siebenmal    grösseren  Bremsdruck,

   da der Reibwert der Bremsklötze mit dem  steigenden Bremsklotzdruck bedeutend abnimmt.  



  Diese Umstände haben ein steigendes Interesse  für Lastabbremsvorrichtungen derjenigen Art hervor  gerufen, die selbsttätig und stufenlos das Überset  zungsverhältnis des Bremsgestänges des Güterwagens  nach Massgabe der Beladung des Wagens     ändern,    da  mit der Bremsklotzdruck beim Vollbremsen immer  dem Wagengewicht entspricht.

   Die am weitesten ent  wickelte Lastabbremsvorrichtung dieser Art hat einen  im Bremsgestänge     zwischen    der Bremskraftquelle, die  meistens aus einem Druckluftbremszylinder besteht,  und dem einen der beiden die Bremskraft auf die bei  den Wagenenden verteilenden Ausgleichhebel vor-    gesehenen Umkehrhebel, der     in    einem unten am  Wagenuntergestell befestigten Gehäuse untergebracht  ist und mit einem Stützglied zusammenwirkt, welches  einer im genannten Gehäuse vorgesehenen Gleitbahn  entlang verschiebbar ist und mittels einer in Abhän  gigkeit von der Beladung des Wagens wirkenden  Steuereinrichtung verstellt wird.

   Diese Steuereinrich  tung weist eine Feder auf, die mit einer durch ein       Gestänge    von der Belastung auf die     Tragfedern,    des  Wagens hergeleiteten und sich mit dieser Belastung  ändernden Kraft belastet ist, wobei die Verstellung  des verschiebbaren Stützgliedes für den Umkehrhebel  nach Massgabe der Durchbiegung dieser Feder erfolgt.  



  Bei den vorbekannten Lastabbremsvorrichtungen  der in Frage stehenden Art ist der Umkehrhebel durch  eine Zugstange     mit    dem einen der beiden Ausgleich  hebel verbunden. Damit die Lastabbremsvorrichtung  als eine bauliche Einheit unten am Wagenurntergestell  befestigt werden kann, sind der Umkehrhebel, die  Gleitbahn des verschiebbaren Stützgliedes, die zur  Steuereinrichtung gehörende Feder und der Festpunkt  des anderen Ausgleichhebels auf einem gemeinsamen  Träger angebracht, der auch. den Bremszylinder trägt.

         Zwar    wird hierdurch erreicht, dass die Rückwirkungen  der Bremskräfte im Bremsgestänge     völlig    von diesem  Träger aufgenommen werden und im Wagenunter  gestell keine unerwünschten Beanspruchungen hervor  rufen, aber es ist nicht     zu    umgehen, dass die in der  vorbekannten Weise geschaffene bauliche Einheit  schwer und bei ihrer     Anbringung    unten am Wagen  untergestell     unhandlich    ist, auch     wenn    man die Aus  gleichhebel erst nach dem     Anbringen    des Trägers  der Einheit montiert.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist, diesen       Nachteil    der     vorbekannten        Lastabbremsvorrichtungen     zu beseitigen. Die Erfindung bezweckt ferner, die oft       gewaltsamen    Kräfte, die beim     Rangieren        in    den      Hauptbremszugstangen-erzeugt werden, daran zu hin  dern, auf den Umkehrhebel und die damit zusammen  wirkenden     Glieder        einzuwirken    und Schaden anzu  richten.

   Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, den  Zusammenbau wichtiger Teile, darunter die Feder der       Steuereinrichtung    für das verschiebbare Stützglied des  Umkehrhebels, mit der unten am Wagenuntergestell  zu befestigenden Einheit in Gewicht und Raum erspa  render und betriebssicherer Weise zu     ermöglichen.     



  Die     Erfindung    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  der eine der beiden die     Bremskraft    auf die beiden  Wagenenden verteilenden Ausgleichhebel durch eine  beim Bremsen auf Druck beanspruchte Bremsstange  mit dem Umkehrhebel verbunden ist, dass der andere  Ausgleichhebel durch ein beim Bremsen auf Zug     be-          ansprachtes    Paar von Stangen am Gehäuse des Um  kehrhebels gelenkig verankert ist und dass diese  Bremsdruckstange und dieses Stangenpaar durch eine  die Verschiebung der Bremsdruckstange im Verhält  nis     zum    Stangenpaar     ermöglichende        Führung    unterein  ander verbunden sind.

   Durch eine Ausbildung, bei  der die Ausgleichhebel im Vergleich mit den genann  ten vorbekannten Lastabbremsvorrichtungen auf die  entgegengesetzte Seite des Gehäuses des Umkehr  hebels verlegt sind, wird erreicht, dass die bei der An  bringung der Lastabbremsvorrichtung am Wagen  handzuhabende und unten am Wagenuntergestell zu  befestigende bauliche Einheit in bezug auf Gewicht  und Raumbedarf wesentlich kleiner ausfällt, auch  wenn sie die Feder nebst anderen wichtigen Teilen der  Steuereinrichtung für das verschiebbare     Stützglied    des  Umkehrhebels in     zweckmässiger    Ausbildung enthält  und in bekannter Weise den Bremszylinder trägt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 an einem Eisenbahnwagen schematisch die  Lastabbremsvorrichtung,  Fig. 2 in Draufsicht und teilweise im Schnitt ge  wisse Teile der unten am Wagenuntergestell befestig  ten baulichen Einheit,  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in  Fig. 2,  Fig. 4 in Draufsicht der baulichen Einheit zu  geordnete Teile der Steuereinrichtung für das ver  schiebbare Stützglied des Umkehrhebels und  Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.

    In Fig. 1 bezeichnet 1 das Wagenuntergestell und  2 die zwischen diesem und den Rädern 3 vorgese  henen     Tragfedern.    Die auf die Räder 3 wirkenden  Bremsklötze 4 an beiden Enden des Wagens sind in  gewöhnlicher Weise mit zwei Ausgleichbremshebeln  5 und 5' verbunden, die durch eine Kuppelstange 6  aneinandergekuppelt sind. Die beiden Ausgleichhebel  5, 5' sind auf die der Bremskolbenstange 7 entgegen  gesetzte Seite des Bremszylinders 8 verlegt, und beim  Bremsen wird die Bremskraft von der Bremskolben  stange 7 durch einen     Umkehrhebel    9 und eine auf  Druck     beanspruchte    Bremsstange 10 auf den vom  Bremszylinder 8 entfernteren Ausgleichhebel 5 über  tragen. Die Bremsdruckstange 10 erstreckt sich also    am Festpunkt 11 des anderen Ausgleichhebels 5' vor  bei.

   Mit dem Festpunkt 11 ist die Druckstange 10  durch eine deren Längsverschiebung     ermöglichende,     von einem Langloch 12 gebildete Führung verbunden.  Beim Bremsen stützt sich der Umkehrhebel 9 gegen  ein     Stützglied    13, das längs einer festen Gleitbahn 14  verschiebbar ist und durch eine Steuereinrichtung in  Abhängigkeit von dem Tragfederdruck an der den  jeweils kleinem Anteil     Q1    des gesamten Wagen  gewichtes Q1 + Q; tragenden Radachse verstellt wird.  Die     Steuereinrichtung    weist eine Feder 20 auf, die mit  einer durch ein Gestänge von der Belastung. auf die  Tragfedern des Wagens hergeleiteten und sich mit die  ser Belastung verändernden Zugkraft belastet ist.

   In  der gezeigten     Ausführungsform    besteht dieses Ge  stänge aus zwei nach Massgabe der Tragfederdrücke  an den beiden Wagenenden durch Hebel 200 belaste  ten Zugstangen 15, 16,     zwei    an diesen Zugstangen an  gelenkten,     miteinander    gekuppelten Hebeln 17, 18,  einer an einem dieser Hebel angelenkten und durch  die Feder 20 abgestützten Zugstange 19 und den  Zugstangen 15, 16 derart zugeordneten Anschlägen  21, 22, dass die mehr belastete der beiden Zugstangen  15, 16 durch den ihr zugeordneten Anschlag ab  gestützt wird und die weniger belastete der beiden  Zugstangen 15, 16 allein die Feder 20 belastet. Mit  der Zugstange 19 ist das verschiebbare     Stützglied    13  durch Bewegungsübertragungsglieder verbunden.  



  Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, sind der Um  kehrhebel 9 und die Gleitbahn 14 für das verschieb  bare Stützglied 13 in bekannter Weise in einem unten  am Wagenuntergestell befestigten Gehäuse 23 unter  gebracht, an dem der Bremszylinder 8 befestigt ist.  



  Wie schon aus der schematischen Darstellung in       Fig.    1     hervorgeht    und oben erwähnt ist, wird beim  Bremsen die Bremskraft vom Umkehrhebel 9 auf  den Bremshebel 5 durch eine auf Druck beanspruchte  Stange 10 übertragen, die sich am Festpunkt 11 des       Festpunkthebels    5' vorbei erstreckt und durch die       Führung        mit    diesem Festpunkt 11 längsverschiebbar  verbunden ist.

   Zur     Durchführung    dieser Anordnung  ist der den Festpunkt des     Festpunkthebels    5' darstel  lende Zapfen 11, wie aus     Fig.    2 und 3 ersichtlich, am  Gehäuse 23 des Umkehrhebels 9 durch ein beim  Bremsen auf Zug     beanspruchtes    Paar von Stangen 24       gelenkig    verankert. Die Druckstange 10 erstreckt sich  zwischen den beiden Zugstangen 24 und ist mit dem       Festpunktzapfen    11 dadurch längsverschiebbar ver  bunden, dass sie mit dem als Führung dienenden Lang  loch 12 für diesen Zapfen 11 versehen ist.

   An ihren  die Zugstangen 24     überragenden    Enden ist die Druck  stange 10 am     Umkehrhebel    9 und Bremshebel 5  durch     Zapfen    25     bzw.    26 gelenkig     verbunden.    Das  Gehäuse 23 ist mit z. B. angeschweissten Ohren 27  versehen, an welchen die über und unter der Druck  stange 10 l'iegend'en Zugstangen 24 mittels Zapfen 28  um     eine    gemeinsame senkrechte Achse schwenkbar  gelagert sind.

   Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, kann die       Bremsdruckstange    10 zweiteilig ausgeführt sein, und       zwar    in der Weise, dass ihr einer Teil 10a, der mit      dem Kreuzkopf 10b für den die Stange mit dem Um  kehrhebel 9 verbindenden Zapfen 25 versehen ist, in  eine Bohrung des sich gegen den Kreuzkopf 10b ab  stützenden, benachbarten Endes 10e des anderen  Stangenteiles hineinragt. Hierdurch wird erreicht, dass  der letztgenannte, aus dem Gehäuse 23 durch eine  quer     zur    Stangenachse verschiebbare Dichtungs  scheibe 230 herausragende Stangenteil von aussen her  durch diese Dichtungsscheibe auf seinen     Platz    ge  schoben werden kann.

   Ferner     kann,    eine Handbrem  sung (durch Betätigung der üblichen Handbrems  stange 400) erfolgen, ohne dass der Umkehrhebel 9  an dieser Bewegung     teilzunehmen    braucht.  



  Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, bildet der zwi  schen dem Loch für den Zapfen 26 und dem äusseren  Ende des Langloches 12 liegende Teil 29 der Druck  stange 10 einen Anschlag, der die gegenseitige Bewe  gung der Ausgleichhebel 5, 5' beim Bremslösen in  einer der voll gelösten Bremse entsprechenden Lage  begrenzt, weil sich der Zapfen 11 in dieser Lage im  äusseren Ende des Langloches 12 befindet. Durch  diesen Anschlag 29 werden die oft gewaltsamen  Kräfte, die beim Rangieren in den Hauptbremsstan  gen 30, 31 (Fig. 1) erzeugt werden, auf kurzem Wege  aufgenommen und daran gehindert, auf den Umkehr  hebel 9 und die damit zusammenwirkenden Glieder  im Gehäuse 23 einzuwirken und Schaden anzurich  ten.  



  Eine als Schraubendruckfeder 32 ausgebildete  Rückführungsfeder für das Bremsgestänge kann auf  der Bremsdruckstange 10 angebracht und zwischen  einer auf dieser Druckstange starr angebrachten       Federstütze    33 und einer auf der Druckstange ver  schiebbaren und sich gegen Ansätze 34 auf den bei  den Zugstangen 24 abstützenden Federstütze 35 ein  gespannt sein. Durch diese Anordnung der Rückfüh  rungsfeder erhält diese eine geschützte Lage.  



  Eine     vorteilhafte    Ausbildung der Steuereinrich  tung für das verschiebbare Stützglied 13 des Umkehr  hebels 9 ist dadurch erreicht, dass die als Schrauben  druckfeder ausgebildete Feder 20, wie aus Fig. 4  hervorgeht, im Gehäuse 23 des Umkehrhebels 9  untergebracht und zwischen einer     Stirnwand    des Ge  häuses und einer     Federstütze    36 auf der im Gehäuse  axial verschiebbar angeordneten Stange 19 ein  gespannt ist.

   Das eine Ende der Stange 19 ragt durch  das Gehäuse 23 hinaus und ist an das aus den Zug  stangen 15, 16 und den     Hebeln    17, 18 bestehende  Kraftherleitungsgestänge angeschlossen, während das  andere Ende der Stange 19 in das Gehäuse 23 hin  einragt und über die in diesem Gehäuse vorgesehenen  Bewegungsübertragungsglieder mit dem verschieb  baren Stützglied 13 verbunden ist. Die Festpunktzap  fen 37 des Hebels 18 sind dabei zweckmässigerweise  auf einer aussen am Gehäuse 23 befestigten Führungs  hülse 38 vorgesehen, durch welche die Stange 19 her  austritt, während das benachbarte Ende des anderen  Hebels 17 durch Zapfen 39 an einem am äusseren  Ende der Stange 19 befestigten Halter 40 angelenkt  ist.

   Die anderen Enden der Hebel 17, 18     sind    mittels    Laschen 41     miteinander    gelenkig verbunden. Diese  Ausbildung der Steuereinrichtung hat nicht nur den  Vorteil, dass die Feder 20 als Schraubendruckfeder  ausgebildet und im Gehäuse 23 des Umkehrhebels 9  untergebracht sein kann, sondern auch den Vorteil,  dass nicht nur die Stange 19 und die Feder 20, son  dern auch die durch die Laschen 41 miteinander     ge-          kuppelten    Hebel 17, 18 in der unten am Wagenunter  gestell zu befestigenden baulichen Einheit mitein  begriffen sein können.  



  Zur Übertragung der Bewegungen der verschieb  baren Stange 19     auf    das verschiebbare     Stützglied     13 wirkt in der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform  die ins Gehäuse 23 hineinragende Stange 19 auf das  eine Ende eines im Gehäuse 23 gelagerten Hebels 42,  dessen anderes Ende einem kurvenförmigen Arm 43  an     :einem    in bekannter Weise zur Verschiebung des  verschiebbaren Stützgliedes 13 für den Umkehrhebel  9 vorgesehenen, federbelasteten Hebel 44 als An  schlag dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lastabbremsvorrichtung an Wagen, insbesondere für den Schienenverkehr, mit einem im Bremsgestänge zwischen der Bremskraftquelle und dem einen zweier die Bremskraft auf die beiden Wagenenden verteilen der Ausgleichhebel vorgesehenen Umkehrhebel, der in einem unten am Wagenuntergestell befestigten Ge häuse untergebracht ist und' mit einem Stützglied zu- sammenwirkt, welches einer im genannten Gehäuse vorgesehenen Gleitbahn entlang verschiebbar ist und mittels einer in Abhängigkeit von der Beladung des Wagens wirkenden Steuereinrichtung verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ,der eine Ausgleichhebel (5)
    durch eine beim Bremsen auf Druck beanspruchte Bremsstange (10) mit dem Umkehrhebel (9) verbun den ist, dass der andere Ausgleichhebel (5') durch ein beim Bremsen auf Zug beanspruchtes Paar von Stan gen (24) am Gehäuse (23) des Umkehrhebels (9) ge lenkig verankert ist, und dass diese Bremsdruckstange (10) und dieses Stangenpaar durch eine die Verschie bung der Bremsdruckstange (10) im Verhältnis zum Stangenpaar ermöglichende Führung untereinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den einen Ausgleichhebel (5) mit dem Umkehrhebel (9) verbin dende Bremsdruckstange (10) einen mit dem ver ankerten Ende des anderen Ausgleichhebels (5') zu sammenwirkenden Anschlag (29) zur Begrenzung der' gegenseitigen Bewegung der Ausgleichhebel (5, 5') beim Bremslösen in einer der voll gelösten Bremse entsprechenden Lage aufweist.
    2. Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die den einen Ausgleichhebel (5) mit dem Umkehrhebel (9) verbindende Bremsdruckstange (10) mit einem Langloch (12) versehen ist, und dass die beiden Stangen des den anderen Ausgleichhebel (5') am Gehäuse (23) des Umkehrhebels (9) ver ankernden Zugstangenpaares an ihren einen Enden an diesem Gehäuse um eine gemeinsame senkrechte Achse beiderseits der Bremsdruckstange (10) schwenkbar gelagert und an ihren anderen Enden mit dem letztgenannten Ausgleichhebel (5') mittels eines Zapfens (11) verbunden sind,
    der durch das Lang loch (12) in der Bremsdruckstange (10) geht und beim Bremsen und Bremslösen in diesem Langloch (12) ge führt ist und sich bei voll gelöster Bremse im äusseren Ende des Langloches (12) befindet. 3. Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Schraubendruckfeder (32) ausgebildete Rückführungsfeder für das Brems gestänge auf der den einen Ausgleichhebel (5) mit dem Umkehrhebel (9) verbindenden Bremsdruck stange (10) angebracht und zwischen einer auf dieser Bremsdruckstange (10) starr angebrachten Feder stütze (33) und, einer auf der Bremsdruckstange (10) verschiebbaren und sich gegen Ansätze (34) auf den beiden Stangen (24)
    des Stangenpaares abstützenden Federstütze (35) eingespannt ist. 4. Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch, bei welcher die Steuereinrichtung des ver schiebbaren Stützgliedes für den Umkehrhebel eine Feder aufweist, die mit einer durch ein Gestänge von der Belastung auf die Tragfedern des Wagens her geleiteten und sich mit dieser Belastung verändern den Zugkraft belastet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese als Schraubendruckfeder (20) ausgebildete Feder im Gehäuse (23),des Umkehrhebels (9) unter gebracht und zwischen einer Stirnwand des Gehäu- ses und einer darin axial verschiebbaren Stange (19)
    eingespannt ist, deren eines Ende durch das Gehäuse (23) hinausragt und an das genannte Kraftherleitungs gestänge angeschlossen ist, und deren anderes Ende in das Gehäuse (23) hineinragt und über Bewegungs übertragungsglieder mit dem verschiebbaren Stütz glied (13) für den Umkehrhebel (9) verbunden ist. 5.
    Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das die Kraft von den Tragfedern des Wagens herleitende und auf die im Gehäuse (23) ver schiebbare Stange (19) übertragende Gestänge zwei untereinander gekuppelte Hebel (17, 18) aufweist, die an ihren einen Enden mit an beiden Enden des Wagens vorgesehenen, vom Tragfederdruck beein flussten Hebeln durch Zugstangen (15, 16) verbun den sind und die an ihren anderen Enden mit dem aus dem Gehäuse (23) herausragenden einen Ende der verschiebbaren Stange (19) bzw. mit einem am Ge häuse (23) befestigten, vorspringenden Festpunkthal- ter (37) verbunden sind.
    6. Lastabbremsvorrichtung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ins Gehäuse (23) hinein ragende Stange (19) auf das eine Ende eines im Gehäuse (23) gelagerten Hebels (42) wirkt, dessen anderes Ende einem kurvenförmigen Arm (43) an einem zur Verschiebung des verschiebbaren Stütz gliedes (13) für den Umkehrhebel (9) vorgesehenen, federbelasteten Hebel (44) als Anschlag dient.
CH6915059A 1958-02-24 1959-02-05 Lastabbremsvorrichtung an Wagen, insbesondere für den Schienenverkehr CH368517A (de)

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