Zusatzpatent züm Hauptpatent Nr. <B>363378</B> Lautsprecher-Telephonanlage Das Hauptpatent betrifft eine Lautsprecher- Telephonanlage mit einer Zentralamt-Gleichstrom- quelle, einer Doppelleitung und einer an diese Leitung angeschlossenen Lautsprecherapparatur.
Gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes zeichnet sich diese Anlage dadurch, aus, dass die genannte Apparatur ein Mikrophon, einen Lautsprecher und zwei Transistor verstärker für Sprachfrequenz umfasst, von welchen Verstärkern der eine zwischen dem Mikrophon und der Leitung und der zweite zwischen der Leitung und dem Lautsprecher angeordnet ist, und Schaltelemente, welche die Speiseströme der Verstärker bestimmen, so wie Schaltungsverbindungen zwischen der Leitung und diesen Verstärkern umfasst, um die Transistoren der genannten Verstärker von der genannten Gleichstrom quelle aus über die Leitung mit Vorspannungen zu versorgen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Bedie nung einer derartigen Lautsprecher-Teleephonanlage zu vereinfachen. Die Anlage nach der Erfindung weist einen erste elektroakustische Wandlungsmittel ent haltenden Handapparat und einen diesen Handappa rat tragenden Telephonapparat auf, welch letzterer einen Gabelumschalter-Mechanismus umfasst, der durch den genannten Handapparat betätigt wird, wenn dieser auf die Gabel des Telephonapparates aufgelegt wird, und welcher ferner von Hand zu be- tätigende Steuermittel aufweist,
mit welchen die Lei tung von den genannten ersten Wandlungsmitteln auf zweite derartige Wandlungsmittel umgeschaltet wer den kann; diese Anlage zeichnet sich erfindungsgemäss aus durch mechanische übertragungsmittel, die zwi schen dem Gabelumschalter-Mechanismus und den von Hand zu betätigenden Steuermitteln angeordnet sind und dazu dienen, diese Steuermittel zurückzu stellen, wenn der Gabelumschalter-Mechanismus beim Abheben des Handapparates zurückgestellt wird, so dass die Leitung beim Abheben des Handapparates automatisch auf die ersten Wandlungsmittel zurück geschaltet wird.
Vorzugsweise sind die beiden Transistorverstärker irn Telephonapparat auf einer Schaltungskarte vom Einstecktypus montiert. Ferner umfasst die Speisungs apparatur für die beiden Verstärker vorzu-gsweis#e eine Diodenbrücke, wobei<B>-</B> im Gegensatz zu der im Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes gezeigten Di- odenbrücke <B>-</B> die beiden Verstärker über diese Brücke nicht nur in bezug auf die Gleichstromspeisung,
son dern auch in bezug auf die Signalströme mit der Teil nehmerleitung gekuppelt sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindung & gegenstandes dargestellt. In der Zeichnung stellen Fig. <B>1</B> und Fig. 2 zusammen die Schaltung der an einer Teilnehmerstation befindlichen Apparatur dar, und zwar ist Fig. <B>1</B> die Schaltung der Bestandteile des Tele- phonapparates, die zum Handapparatbetrieb und zum Umschalten auf Lautsprecherbetrieb und umgekehrt erforderlich sind, sowie ein Anschlussorgan für eine Schaltungsk,
arte vom Einstecktypus und einen Laut- sprechü, und Fig. 2 ist die Schaltung des Mikrophons und der Schaltuilgskarte mit den zwei Verstärkern und zuge hörigen Bestandteilen.
Fig. <B>3</B> ist ein vereinfachtes Schema der über- tragungsapparatur des Zentralarutes, insbesondere des Endwählers, durch welchen der Gleichstrom für die Speisung der Apparatur nach Fig. <B>1</B> und 2 in die Leitung gelangte Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Telephonappa- rates ohne Handapparat. Fig. <B>5</B> ist eine Draufsicht auf die Basis des Tele- phonapparates, mit den darauf montierten Bestand teilen, inklusive der Schaltungskarte.
Fig. 6A und 6B sind (von der Rückseite des Tele- phonapparates aus, nach Entfernen der Haube<B>27,</B> gesehene) Ansichten eines zum Ein- und Ausschalten dienenden Steuermechanismus und eines Gabelum- schalt#er-Mechani#mus, der mit demselben verriegelt ist; Fig. 6A zeigt diese Mechanismen in dem Zustand für Handapparatbetrieb und Fig. 6B für Lautspre cherbetrieb der Anlage.
Fig. <B>7</B> ist eine Draufsicht auf den zum Ein- und Ausschalten dienenden Steuermechanismus und den Gabelumschalter-Mechanismus.
Bevor die Wirkungsweise der dargestellten Laut- sprecher-Telephonanlage im einzelnen beschrieben wird, sollen zunächst die in derselben verwendeten Apparaturen kurz erläutert werden. Gemäss Fig. <B>1</B> und 2 besteht die Apparatur der Teilnehmerstation nur aus zwei Baueinheiten, nämlich aus dem Tele- phonapparat selbst und aus einem kleinen Kasten, der in Fig. <B>1</B> mit<B>62</B> bezeichnet ist und den Laut sprecher enthält.
Die Teilnehmerstation ist durch eine Teilnehmerleitung<B>11</B> mit dem Zentralarnt verbunden, wobei ein Teil der Zentralarnt-Apparatur in Fig. <B>3</B> gezeigt ist. Die in Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> stark ausgezogenen Linien zeigen die Stromkreise, über welche die Teil nehmerstation nach Fig. <B>1</B> und 2 von dem Zentral amt aus über die Leitung<B>11</B> mit Gleichstrom ver sorgt wird.
Wie aus Fig. <B>1</B> ersichtlich, weist die Teilnehmer station eine übertragungsspule 20, einen Satz Gabel kontakte<B>30,</B> einen Satz Ein-Aus -Steuerkontakte 40 und eine Wählscheibe mit Impulsfedern<B>56</B> und Nebenschlussfedern <I>54,<B>55</B></I> auf. Ein Summer <B>52</B> dient in Verbindung mit einem Rufkondensator<B>58</B> als auf den Rufstrom ansprechende Signalvorrichtung zur Signalisierung eines ankommenden Anrufes. Ein Widerstand<B>53</B> dient in Verbindung mit dem Konden sator<B>58</B> zur Vermeidung von Funken während des Wählvorganges.
Von der Gabel des Telephonappa- rates wird in üblicher Weise ein Handapparat (Mikro- telephon) getragen, der einen Geber (Mikrophon)<B>51</B> und einen Empfänger (Hörer)<B>57</B> enthält.
In Fig. 2 sind ausser einem Mikrophon<B>101</B> die verschiedenen Schaltungselemente einer Lautsprecher apparatur gezeigt, die in einer gedruckten Schaltungs karte- vom Einstecktypus montiert sind. Diese Laut- sprecherappa,ratur umfasst einen Senderverstärker <B>80</B> mit zwei Transistorstufen<B>160</B> und<B>170</B> und einen Empfängerver-stärker <B>90,</B> der ebenfalls zwei Tran sistorstufen<B>180</B> und<B>190</B> aufweist. Mit 64 ist ein Stecker mit vier Kontakten Tl bis T4 bezeichnet, welcher zur Verbindung der Schaltungskarte mit den übrigen Teilen der Teilnehmerstation dient.
Der ent sprechende Gegenstecker<B>63</B> ist in Fig. <B>1</B> gezeigt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind beide Verstärker mit der Leitung<B>11</B> verbunden über die Steckerkon- takte <B>T3,</B> T4, eine Diodenbrücke <B>70,</B> wobei ein Filter mit zwei Kondensatoren<B>77, 89,</B> einer Drossel- spule<B>75</B> und einem Regulierwiderstand<B>76</B> an den Gleichstrom-Ausgangsklemmen dieser Brücke ange schlossen ist.
Die übertragung von Signalströmen zwi schen der Leitung und den beiden Verstärkern er folgt mittels des unsymmetrischen Transformators<B>85,</B> der mit der negativen Ausgangsklemme der Dioden- brücke über den Kondensator<B>77</B> verbunden ist und der zusammen mit einem Ausgleichswiderstand<B>88</B> dazu dient, die Ausgangssignale des Senderverstärkers <B>80</B> vom Eingang des Empfängerverstärkers<B>90</B> fern- zuhalten. Ferner ist auch die Sammelschiene -BB, von welcher in beiden Verstärkern die negativen Vor- spannungen abgeleitet werden,
mit dieser Ausgangs klemme der Diodenbrücke verbunden, und zwar über den Regalierwiderstand <B>76</B> und die Drosselspule<B>75.</B> Die positive Sammel-schiene +BB, welche gemeinsam für die Vorspannung und für die Signalströme dient, ist direkt mit der positiven Ausgangsklemme der Di- odenbrücke verbunden und ein Kondensator<B>89</B> ist zwischen den beiden Sammelschienen vorgesehen, um einen Nebenschlussweg für die Signalströme zu bilden.
Fig. <B>3</B> zeigt ein vereinfachtes Schema der über- tragungsbrücke im Endwähler, die ein Relais<B>320</B> für einen abgehenden und ein Relais<B>310</B> mit Kontakten <B>311</B> bis 314 für einen ankommenden Anruf sowie Übertragungskondensatoren 341, 342 aufweist. Das Relais<B>310</B> bewirkt in wohlbekannter Weise bei Ant wort des angerufenen Teilnehmers eine Umkehr der Richtung des Gleichstromes, der auf der Anrufseite fliesst. Die Diodenbrücke <B>70,</B> Fig. 2, dient dazu, die Vorspannung für die Verstärker<B>80</B> und<B>90</B> unbe schadet obiger Stromumkehr stets auf derselben Pola rität zu halten.
In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der für die Lautsprecheranlage benütite Tele- phonapparat nach Fig. 4 eine Basis<B>26</B> und ein Ge häuse<B>27</B> auf, welches,den Handapparatsupport oder die Gabeh> <B>37</B> bildet; der auf diese Gabel zu legende Handapparat ist in Fig. 4 nicht dargestellt worden.
Im vorliegenden Fall sind auf der Vorderseite des Gehäuses<B>27</B> ausser der Wählscheibe<B>50</B> und unter halb der letzteren ein Mikrophongitter<B>1011</B> und ein Knopf<B>131'</B> vorgesehen; letzterer gehört zu einem in den Fig. 2 und<B>5</B> mit<B>131</B> bezeichneten Potentio- meter, das zur Einstellung der Lautstärke dient. Das Mikrophon<B>101</B> (Fig. 2) selbst ist auf der Innenseite des Gehäuses<B>27</B> unter dem Gitter<B>10 1.'</B> montiert. Das Lautstärkesteuerungs-Potentiometer <B>131</B> ist dagegen auf der Schaltungskarte montiert, wie in Fig. <B>5</B> gezeigt ist.
Nach der Montage des Telephonapparates er streckt sich die Regulierwelle dieses Potentiometers durch eine Öffnung des Gehäuses<B>27,</B> und der Knopf <B>131'</B> ist reibungsschlüssig auf das Ende dieser Welle aufgesetzt.
Durch den Gabelsupport<B>37</B> des Gehäuses<B>27</B> ragen zwei Tauchkolben 34 und<B>35</B> des Gabelum schalters, wobei der zu-gehörige Gabelumschalter- Mechanismus, der innerhalb des Gehäuses montiert ist, so ausgebildet ist, dass er durch Niederdrücken eines oder beider Tauchkolben betätigt wird. Un- mittelbar vor dem Gabelsupport<B>37</B> ragen aus dem Gehäuse<B>27</B> ein weisser Einschaltknopf 44 und ein roter Aussehaltknopf 45 hervor, welche zur Umschal tung der Teilnehmerstation von Handapparatbetrieb auf Lau#tsprecherbetrieb und umgekehrt dienen.
Wie aus Fig. 6B ersichtlich, wird der Einschaltknopf 44, wenn er niedergedrückt worden ist, um auf Laut sprecherbetrieb umzuschalten, in seiner niederge drückten Stellung durch die Reibung seines mittleren, zylindrischen Teils gegenüber dem Teil 242 der Feder 241 festgehalten; dieser weisse Knopf 44 verschwindet dabei grösstenteils im Gehäuse, während der rote Knopf 45 weiter aus dem Gehäuse vorragt. Dies ist ein klares und einfaches Zeichen dafür, dass die Teil nehmerstation auf Lautsprecherbetrieb geschaltet ist.
Wie aus den Fig. <B><I>6A,</I></B><I> 6B</I> und<B>7 -</B> unter Berück sichtigung der eingangs angedrückten Betrachtungs richtungen<B>-</B> hervorgeht, umfasst der in diesen Figuren mit 210 bezeichnete Gabelumschaltermechanismus zwei Hebel<B>216</B> und<B>215,</B> die bei<B>213</B> bzw. 214 an einem Rahmen 211 schwenkbar gelagert sind und deren äussere Enden mit den Tauchkolben 34 bzw. <B>35</B> in Berührung sind. Am Rahmen 211 ist ferner auch der Satz Gabelkontakte<B>30</B> (siehe Fig. <B>7)</B> mon tiert.
In den Fig. <B>6A</B> und 6B ist nur eine der beid-en Armatur- oder Betätigungsfedern, 221, dieses Kon taktsatzes gezeigt, wobei das freie Ende dieser Feder mit einer Betätigungsrolle<B>218</B> in Berührung ist, die auf einem am Hebel<B>216</B> angebrachten Zapfen<B>217</B> montiert ist.
Wenn der Handapparat sich nicht auf der Gabel befindet, wird der Hebel<B>216</B> durch die Wirkung der Federn 221 des Kontaktsatzes<B>30</B> in der in Fig. <B>6A</B> gezeigten Stellung gehalten; dabei drückt das linke Ende dieses Hebels<B>216</B> derart auf das rechte Ende des Hebels<B>215,</B> dass letzterer eine entsprechende Stellung einnimmt und beide Tauch kolben 34 und<B>35</B> in ihre höchste Lage gedrückt wer den, wie in Fig. <B>6A</B> gezeigt ist.
Wenn der Hand apparat auf die Gabel gelegt wird, werden beide Tauchkolben durch deren Gewicht gegen die Wirkung der Armaturfedern 221 nach unten gedrückt, so dass die Hebel<B>215</B> und<B>216</B> in die Stellung nach Fig. 6B kommen. In dieser Stellung drückt die Rolle<B>218</B> die Armaturfeder 221 nach hinten (in bezug auf die Dar stellung nach Fig. <B>6A</B> und 6B), wodurch der ganze Gabelumschalter-Kontaktsatz <B>30</B> in Wirkstellung kommt.
Am Rahmen 211 ist mittels eines Fortsatzes <B>253</B> und Schrauben<B>256</B> ein anderer Rahmen<B>231</B> be festigt, der den Montagesupport für den Ein-Aus - Steuermechanismus bildet, der in den Fig. <B><I>6A,</I></B><I> 6B</I> und<B>7</B> als Ganzes mit<B>230</B> bezeichnet ist. Auf dem Rahmen<B>231</B> ist mittels Schrauben 234 ein Steuer- kontaktsatz 40 montiert.
Der Rahmen<B>231</B> weist einen abgebogenen Lappen<B>232</B> auf, an welchem zwei doppelarmige Hebel<B>235</B> und<B>236</B> mittels eines Zap fens<B>233</B> schwenkbar montiert sind; beide Hebel sind starr am Zapfen<B>233</B> befestigt und werden daher als eine Einheit miteinander verschwenkt. Die zwei in Fig. <B>6A</B> und 6B links befindlichen Enden der Hebel<B>235</B> und<B>236</B> erstrecken sich unter den Flansch <B>251</B> des Einschaltknopfes 44 auf beiden Seiten eines verbreiterten, zylindrischen Teiles<B>257</B> dieses Knop fes.
Der Ausschaltknopf 45 ruht auf einem abgebo genen Fortsatz <B>238</B> des rechten Endes des Hebels <B>236,</B> während der Hebel<B>235</B> rechtsseitig einen schrä gen Arm aufweist, der sich abwärts und vorwärts er streckt, alles immer in bezug auf die DarsteRung von Fig. <B>6A</B> und 6B.
Das Ende dieses Armes ist mit dem linken Ende. des Hebels<B>216</B> der Gabelurnschalter- Mechanismus 210 mittels einer Schraubenfüder 254 verbunden, die durch einen Schlitz<B>255</B> des Rahmens 211 hindurchg#cht. Es ist insbesondere aus Fig. 6B -ersichtlich, dass die Feder 254, welche im Vergleich mit den Armaturfedern 221 des Kontaktsatzes<B>30</B> schwach ist, rechts ein gerades Stück<B>261</B> aufweist das an seinem Ende mit einem Haken<B>262</B> vergehen ist, wobei sich dieses gerade Stück frei durch eine am Ende des Armes<B>237</B> vorgesehene Öffnung er streckt.
Wenn der Teilnehmer versehentlich auf den Ein schaltknopf 44 drückt, während der Gabelumschalter- Mechanismus 210 sich in seiner unwirksamen Stel lung nach Fig. <B>6A</B> befindet undder Knopf gegen die Wirkung der Federn 254 in seine untere Stellung (Wirkstellung) gelangt, so wird der Steuerkontakt- satz 40 vorübergehend betätigt werden, und zwar weil ein konischer Teil<B>252</B> des Knopfes 44 auf einen abgebogenen Teil 242 der Armaturfedern 241 dieses Kontaktsatzes drückt.
Sobald der Teilnehmer jedoch diesen Knopf loslässt, wird die Feder 254 mittels ihres Hakens<B>262</B> diebeiden Hebel<B>235</B> und,<B>236</B> über den Arm<B>237</B> zurückschwenken, so dass der Knopf 44 und der Steuerkontaktsatz 40 in ihre Normalstellung nach Fig. <B>6A</B> zurückkehren.
Wenn dagegender Gabelumschalter-Mechanismus sich in seiner Wirklage nach Fig. 6B befindet, wird der Arm <B>237</B> vom Haken<B>262</B> nicht erfasst, auch wenn der Ein-Aus -#Steuermechanismus <B>230</B> durch Niederdrücken des Knopfes 44 in seine in Fig. 6B gezeigte Wirklage gebracht worden ist.
In diesem Falle bleibt der Einschaltknopf 44 in seiner untersten Lage, und zwar weil die Endteile der Armaturfedern 241 den zylindrischen Teil<B>257</B> dieses Knopfes zwi schen sich festklemmen; infolgedessen bleibt auch der ganze Steuermechanismus<B>230</B> in seiner Wirklage, auch wenn der Teilnehmer mit seinem Finger den Einschaltknopf lo#slässt. Wie aus Fig. 6B hervorgeht, bestehen nun zwei verschiedene Möglichkeiten, um den Steuermechanismus<B>230</B> in seine Normallage zu bringen:
<B>1.</B> Der Teilnehmer kann den Ausschaltknopf 45 niederdrücken, welcher durch Zusammenwirken mit dem abgebogenen Fortsatz <B>238</B> des Hebels<B>236</B> den Steuerinechanismus <B>230</B> in seine Normallage zurück führt.
2. Der Teilnehmer kann den Handapparat von der Gabel abheben, so dass der Gabelumschalter-Mecha- nismus 210 in seine Normallage nach Fig. <B>6A</B> zu- rückkehrt, wobei dann die Feder 254 mittels des Hakens<B>262</B> den Arm<B>237</B> zieht und somit auch den ganzen Steuermechanismus in seine Normallage bringt.
Es ist hervorzuheben, dass auf obige Weise eine Verrieggelung zwischen dem Steuermechanismus<B>230</B> und dem Gabelumschalter-Mechanismus 210 bewirkt wird, was dadurch erleichtert wird, dass der Steuer mechanismus unmittelbar vor dem Gabelumschalter- Mechanismus und im wesentlichen parallel zu dem selben angeordnet ist (Fig. <B>7).</B>
Die Fig. <B>5</B> ist eine Draufsicht auf die Basis<B>26</B> des Telephonapparates und zeigt in ihrem oberen Teil den Summer <B>52,</B> die Induktionsspule 20, den Kon densator<B>58</B> und ausserdem einen Klemmenblock <B>291</B> zum Anschluss der verschiedenen Verbindungskabel. Auf diese Weise steht der ganze Raum über der Basis <B>26</B> und vor den soeben erwähnten Elementen zur Ver fügung, um eine Schaltungskarte<B>295</B> vom Einsteck- typus in ihm anzuordnen, welche Karte an der Basis mittels Schrauben<B>297, 298</B> befestigt ist.
Die ver schiedenen Schaltungselemente, die auf der Schal tungskarte<B>295</B> montiert sind, sind mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 2 versehen. Es wird ins besondere auf den Stecker 64 hingewiesen, der an dzr Schaltungskarte<B>295</B> mittels Schrauben<B>296</B> be festigt ist und der dazu dient, die Schaltungskarte mit den anderen Schaltungselementen des Telephon- apparaks über den Gegenstecker<B>63</B> zu verbinden.
Ferner wird hingewiesen auf ein Potentiometer 104, welcher vom Monteur auf die optimale Verstärkung des Senderverstärkers eingestellt werden kann; auf den Regulierwiderstand<B>76,</B> der ebenfalls vom Mon teur eingestellt werden kann, um stets die zur Vor- spannung der Verstärker gewünschte Speisespannung zwischen den Sammelschienen -BB <I>und</I> +BB zu erhalten, trotz der von Fall zu Fall verschiedenen Länge der Teünehmerleitung. <B>85</B> ist der unsymmetri sche Transformator,
<B>115</B> ein Zwischentransformator und<B>125</B> der Ausgangstransformator des Senderver- stärkers <B>80;</B> 145 ist der Ausgangstransformator des Empfängerverstärkers,<B>71</B> bis 74 sind die Dioden der Diodenbrücke <B>70; 75</B> ist die Filterdrossel und<B>77,</B> <B>89</B> sind die Filterkondensatoren. Die Klemmen 102, <B>103</B> dienen zum Anschluss des Kabels, das zum Mikrophon<B>101</B> führt, welches am Gehäuse<B>27</B> mon tiert ist.
Bei der nun folgenden Beschreibung der Arbeits weise der Lautsprecher-Telephonanlage wird ange nommen, dass der Teilnehmer an der Station nach Fig. <B>1</B> und 2 einen uusgehenden Anruf mittels des Handapparates _ausführen will.
Nach Abheben des Handapparates von der Gabel wird folgender Strom kreis durch dbn Kontakt<B>33</B> des Gabelkontaktsatzes geschlossen: Erde, eine Wicklung des Leitungsrelais eines nicht gezeigten Suchers im Zentralamt, Lei tungsleiter<B>13,</B> Mikrophon<B>51</B> (und parallel dazu Wicklung 22 der Induktionsspule 20 und Widerstand 24), Induktionsspulenwicklung 21, Kontakte<B>33,</B> 43 und<B>56,</B> Leitungsleiter 12, die andere Wicklung des nicht gezeigten Suchers im Zentralamt, Gleichstrom quelle.
Der Sucher wird nun in bekannter Weise einen freien Vorwähler suchen, worauf die Gleichstrom speisung vom Leitungsrelais des Suchers auf das Leitungsrelais des Vorwählers (nicht gezeigt) übergeht und der Wählton in üblicher Weise übcr die Leitung <B>11</B> zurückgeschickt wird.
Wenn der anrufende Teilnehmer nun die erste Ziffer wählt, werden die entsprechenden Unterbre chungen des obigen Stromkreises an dem Wähl- scheiben-Impulskontakt <B>56</B> den Vorwähler gemäss der gewünschten Gruppe von Endwählerverbindungen ,einstellen. Der Kondensator<B>58</B> und der Widerstand <B>53,</B> welcher bei Kontakt<B>32</B> infolge des Abhebens des Handapparates angeschlossen worden ist, verhindern beim Wählen die Bildung von Funken. Die Neben- schlussfedem 54,<B>55</B> schliessen sich bei dieser und jeder nächstfolgenden Betätigung der Wählscheibe.
Bei Kontakt 54 wird ein Kurzschluss über den Hörer <B>57</B> und bei Kontakt<B>55</B> ein Kurzschluss über die ganze Sendeapparatur der Teilnehmerstation gelegt. Ange nommen, dass der in Fig. <B>3</B> teilweise gezeigte End- wähler derjenige ist, der mit dem Vorwähler ver bunden worden ist, so wird die Gleichstromspeisung nun auf das Leitungsrelais<B>320</B> des Endwählers über tragen, und zwar mittels der Kontakte<B>311</B> und<B>313.</B> Die Polarität der übertragungsbrücke im Endwähler ist in diesem Zeitpunkt dieselbe,
wie sie in der üb#er- tragungsbrücke des Suchers bzw. des Vorwählers war, nämlich so, dass der Gleichstrom im Leitungs stromkreis die Richtung der in Fig. <B>1</B> mit vollen Linien gezeichneten Pfeile hat.
Nachdem der Endwähler gemäss der letzten ge wählten Ziffer auf die (nicht dargestellte) Leitung des angerufenen Teilnehmers eingestellt und Anrufstrom durch -diese Leitung gesendet worden ist, wird der angerufene Teilnehmer antworten, wobei dann das Umschalt-Brückenrelais <B>310</B> im Endwähler in be kannter Weise auf den Stromkreis wirkt. An seinen Kontakten<B>311, 312</B> und<B>313,</B> 314 wird das Relais <B>3 10</B> die Polarität des Leitungsstromkreises umkehren, z.
B. zu Mess- oder Überwachungszwecken. Infolge- d--ssen wird nun der durch die Leiter 12,<B>13</B> fliessende Strom in der Leitung des anrufenden Teilnehmers die Richtung,der in Fig. <B>1</B> gestrichelt dargestellten Pfeile annehmen.
Der Sprechweg zwischen dem anrufenden und dem angerufenen Teilnehmer ist nun in wohlbekann- ter Weise über die Kondensatoren 341, 342 durch geschaltet. Wenn man zunächst den ausgehenden Sprechkanal betrachtet, so ergibt sich, dass die im Mikrophon erzeugten Sprechströme einem Weg fol gen, der den Leitungsleiter<B>13,</B> das Mikrophon<B>51,</B> die Wicklung 21 und die Kontakte<B>33,</B> 43 und<B>56</B> umfasst, wobei dieser Weg durch die Schaltappara turen des Zentralamtes und die Leitung und die ange rufene Teilnehmerstation (nicht gezeigt) vervollstän digt wird.
Ausserdem ist ein lokaler Nebenweg für die Sprechströme vorgesehen, der von der oberen Klemme des Mikrophons<B>51</B> durch die Rückhör- dämpfungswicklung 22 der Induktionsspule 20 und den Widerstand 24 zur unteren Klemme des Mikro phons führt (Fig. <B>1).</B>
Die Signalspannungen, die von der Leitungswick lung 21 in der Sekundärwicklung<B>23</B> induziert werden, werden durch entgegengesetzte Signalspannungen kompensiert, die in dieser Wicklung<B>23</B> durch die Rückhördämpfungswicklung 22 induziert werden, so dass bei vollständiger Kompensation kein vom lokalen Mikrophon<B>51</B> kommendes Signal dem Hörer<B>57</B> zu geführt wird. Auf diese Weise werden Rückhöreffekte weitgehend unterdrückt.
Sprachströme, die von der Leitung<B>11</B> kommen und in Serie durch die Wicklungen 21 und 22 der Induktionspule 20 fliessen, induzieren in der Sekun därwicklung<B>23</B> Signalspannungen, die dem Hörer<B>57</B> zugeführt werden. Am Ende des Gespräches legt der Teilnehmer den Handapparat auf die Gabel<B>37</B> zu rück, wodurch der Leitungsstromkreis am Kontakt<B>33</B> unterbrochen und die Apparatur im Zentralamt auf wohl bekannte Weise freigegeben wird.
Wenn der Teilnehmer an der Station nach Fig. <B>1</B> und 2 einen ausgehenden Anruf statt mit dem Hand apparat mittels des Mikrophons<B>101</B> und des Laut sprechers<B>61</B> vornehmen will, drückt er auf den weissen Einschaltknopf 44, wodurch der Steuerkon- taktsatz 40 in Wirklage kommt. Da der Handapparat sich auf seinem Platz auf der Gabel befindet, wird der Einschaltknopf 44 in der Wirklage festgehalten, wie in Fig. 6B gezeigt ist und bereits bei der Beschrei bung dieser Figur erläutert wurde.
Durch die Kon takte 41, 42 wird der Kondensator<B>58,</B> statt an den Summer <B>52,</B> an den Widerstand<B>53</B> angeschlossen, um den Funkenlöschkreis über die Impulsfedern<B>56</B> zu schliessen. Ausserdem wird bei den einander ablö senden Kontakten 46, 43 der Leitungsleiter 12, in Serie mit den Impulsfedern, von der Sendeapparatur nach Fig. <B>1,</B> die für den Handapparatbetrieb dient, auf die Sende- und Speiseapparatur nach Fig. 2 um geschaltet, die für den Lautsprecherbetrieb dient.
Der Gleichstromkreis, der dann geschlossen wird, kann wie folgt verfolgt werden: Erde, eine Wicklung des Leitungsrelais inder Leitungsschaltung (nicht gezeigt) des Zentralamtes, Leitungsleiter<B>13,</B> Steckerkontakt T4, Kristall-Diodenbrücke <B>70,</B> Steckerkontakt <B>T3,</B> Kontakte 46 und<B>56,</B> Leitungsleiter 12, die andere Wicklung des Leitungsrelais in der nicht gezeigten Leitungsschaltung des Zentralamtes, Gleichstrom quelle.
Um eine Verbindung mit dem angerufenen Teil nehmer herzustellen, betätigt der anrufende Teflneh- mer die Wählscheibe genau so, wie es oben für einen durch Abheben des Handapparates eingeleiteten An ruf beschrieben worden ist.
Bei jeder Betätigung der Wählvorrichtung schliessen sich die Nebenschluss- federn, so dass beim Kontakt<B>55</B> ein über den Kon takt 46 führender Kurzschluss über die Stecker- kontakte <B><I>T3,</I></B><I> T4</I> gelegt wird, wodurch die ganze Lautsprecherapparatur nach Fig. 2 kurzgeschlossen wird, Wenn in dem zuletzt beschriebenen Leitungs stromkreis der Strom in Richtung der in Fig. <B>1</B> in vollen Linien gezeichneten Pfeile fliesst, welche Rich tung z.
B. während des Empfanges des Amtszeichens herrscht, sind die Dioden 74,<B>71</B> der Diodenbrücke <B>70</B> leitend, so dass ein positives Potential, an der links seitigen Ausgangsklemme und ein negatives Potential an derrechtsseifigen Ausgangsklemme dieser Brücke, gemäss ihrer Darstellung in Fig. 2, entsteht. Diese sind die zur Speisungder beiden Transistorverstärker erforderlichen Potentiale.
Wenn der angerufene Teil nehmer, nach -erfolgter Verbindung, den Anruf beant wortet, bewirkt das Brückenrelais<B>310</B> eine Umkehr der Stromrichtung in der Teilnehmerleitung, so dass dieselbe nun den in Fig. <B>1</B> gestrichelt gezeichneten Pfeilen entspricht, wie bereits erklärt wurde. Durch die Wirkung der Diodenbrücke <B>70</B> bleibt jedoch deren linksseitige Ausgangsklemme positiv und, deren rechtsseitige Ausgangsklemme negativ, indem nun die Dioden <B>73</B> und<B>72</B> anstelle der Dioden 74 und<B>71</B> leitend sind.
Wie bereits erwähnt wurde, ist der unsymmetri sche Transformator<B>85</B> mit der negativen Ausgangs- klemmeder Diodenbrücke <B>70</B> überden Filterkonden sator<B>77</B> verbunden, der einen Gleichstromfluss durch <B> & e_</B> Primärwicklung<B>86</B> dieses Transformators ver hindert.
Ausserdem ist die negative Sammelschiene -BR, welche den Transistorverstärkern negatives Vor- spannungspotential liefert, über die Drosselspule<B>75</B> und den Regulierwiderstand<B>76</B> mit der erwähnten negativen AusgangskIemme verbunden und ein weite rer Filtexkond'ensator <B>89</B> ist direkt zwischendie Sam melschienen -BB und +BB geschaltet.
Diese Anord nung verhindert, dass Sigrialströme, die in der einen oder in der anderen Richtung durch die Leitung fliessen (wie weiter unten beschrieben), die Vorspan- nung der beiden Transistorverstärker moduheren kön nen. Auf diese Weise wird die Gefahr der Anfachung von Störschwingungen in den beiden Sprachverstär kern infolge von akustischer Rückkopplung zwischen Lautsprecher und Mikrophon wesentlich herabgesetzt.
Es ist noch hervorzuheben, dass die Diodenbrücke <B>70,</B> ,trotz ihrer gleichrichtenden Wirkung, die über sie übertragenen Signalströme im wesentlichen nicht be- einflusst, da die Amplitude der Signalspannungen er heblich geringer ist als diejenige der der Dioden- brücke zugeführten Gleichspannung. In anderen Wor ten, ist die Diodenbrücke <B>70</B> jederzeit für die Signal ströme durchlässig, unabhängig von der momentanen Richtung dieser Ströme.
Alle vier Transistoren, die in den Verstärkern <B>80</B> und<B>90</B> enthalten sind', werden in einer Schaltung mit geerdeter Geberelektrode ( Emitter , hier kurz Geber ) verwendet. Ausführlicher gesagt, sind die Geber<B>162, 172, 182</B> und<B>192</B> an die<U>Sammelschiene</U> +BB angeschlossen, und zwar respektive über die Geberwiderstände 112, 120, 141/142 und 149.
Die vier Kollektorelektroden (kurz KoHektoren ) <B>163,</B> <B>173, 183</B> und<B>193</B> erhalten negative Vorspannung von der Sammelschiene -BB durch die Primärwick- lung <B>116</B> des zwischen zwei Stufen angeordneten Zwischentransformators<B>115</B> (parallel zu Widerstand <B>110)</B> bzw. die Primärwicklung<B>126</B> des Ausgangs transformators,<B>125</B> bzw. den Widerstand<B>137</B> bzw. die Primärwicklung 146 des Ausgangstransformators 145.
Die folgenden Spannungsteiler sind vorgesehen, um respektive die vier Basiselektroden (kurz Basen ) <B>161, 171, 181</B> und<B>191</B> auf ein Zwischenpotential vorzuspannen: ein Spannungsteiler mit den Wider- ständ-rn <B>107, 108</B> und<B>109;</B> ein Spannungsteiler mit den Widerständen 122 und<B>118;</B> ein Spannungsteiler mit den Widerständen 134,<B>135</B> und<B>136;</B> und ein Spannungsteiler mit den Widerständen<B>139</B> und 144.
Jeder der obengenannten Geberwiderstände liefert in Verbindung mit dem ihm zugeordneten Spannungs- teiler eine im wesentlichen konstante Basis-Geber- Vorspannung und zwar in bekannter Weise infolge negativer Rückkopplung des Vorspannungsstromes. Zur übertragung von Signalströmen sind die Geber widerstände 112, 120 und 141 durch Kondensatoren <B>113, 119</B> bzw. 143 geschuntet. Der Kondensator<B>151</B> wirkt ebenfalls als Nebenschluss,
doch dieser Kon densator ist mit der negativen Sammelschiene -BB statt mit der positiven Sammelschiene +BB verbun den. Auf diese Weise wirkt die Kombination des Widerstandes 149 und des Kondensator-,<B>151</B> als Filter, um die Kopplung zwischen den beiden Ver stärkern zu vermindern. Ahnliche Filter werden durch den Widerstand<B>107</B> und den Kondensator<B>106</B> bzw. den Widerstand 134 und. den Kondensator<B>133</B> ge bildet.
Der Widerstand<B>110</B> ist parallel zur Primärwick lung<B>116</B> des Zwischentransformators<B>115</B> angeord net, um die Ausgangsimpedanz der ersten Stufe des Senderverstärkers zu verringern und dadurch die Ver zerrung der Linearität in der Ausgangsstufe dieses Verstärkers herabzusetzen. Kondensatoren 121 und 148 sind zwischen Kollektor und Basis der Ausgangs# transistoren <B>170</B> bzw. <B>190</B> der beiden Verstärker vor gesehen, um die höheren Sprachfrequenzen zu dämp fen; diese Kondensatoren haben somit den Zweck, die Frequenzcharakteristik zu vergleichmässigen.
Es wird bemerkt, dass der Empfängerverstärker dem Senderverstärker ganz ähnlich ist, aber die ge ringere, im Empfängerverstärker erforderliche Ver stärkung ermöglicht es, in diesem Verstärker anstelle von Transformatorkopplung Widerstandskopplung zwischen den beiden Stufen anzuwenden, und ermög licht es ferner, eine über den ganzen Verstärker wirk same negative Rückkopplung der Signalströme vor zusehen.
In diesem Zusammenhange wird auf die Seriekombination der Widerstände 140 und 142 hin gewiesen, die andie Sekundärwicklung 147 des Aus gangstransformators 145, parallel zum Lautsprecher <B>61,</B> angeschlossen ist.
Bei einer praktischen Ausführung der vorliegen den Lautsprecher-Telephonanlage lieferte der Sender- verstärker eine Ausgangsleistung von<B>30</B> Milliwatt bei 50le Verzerrung und hatte eine Verstärkung von ungefähr<B>70</B> Dezibel bei einer Belastung von<B>250</B> Ohm. Die maximale Ausgangsleistung des Empfängerver stärkers war<B>30</B> Milliwatt bei<B>5</B> % Verzerrung, und seine Verstärkung betrug ungefähr 40 Dezibel bei einer Belastung von 4,5 Ohm.
Die nachfolgende Auf stellung enthält die Werte von verschiedenen oben erwähnten Widerständen und Kondensatoren, welche im Zusammenhange mit der durch sie bewirkten Filterwirkung von Interesse sind:
EMI0006.0045
Regulierwiderstand <SEP> <B>76 <SEP> 1000</B> <SEP> Ohm
<tb> Widerstand <SEP> <B>107</B> <SEP> 22000 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> <SEP> 108 <SEP> 10000 <SEP> </B>
<tb> <B> <SEP> 109</B> <SEP> 22000 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> </B> <SEP> 134 <SEP> 22000 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> <SEP> 135 <SEP> 10000 <SEP> </B>
<tb> <B> <SEP> 136</B> <SEP> 22000 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> </B> <SEP> 149 <SEP> <B>100 <SEP> </B>
<tb> Kondensator <SEP> <B>77 <SEP> 10</B> <SEP> Mikrofarad
<tb> <B> <SEP> 89</B> <SEP> 200 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> <SEP> 106</B> <SEP> 2 <SEP> <B> </B>
<tb> <B> <SEP> 133</B> <SEP> 2 <SEP> <B> </B>
<tb>
<B> <SEP> <I>151 <SEP> 50</I> <SEP> </B> Es soll nun zurückgegangen werden zu der Be schreibung der Verbindung, die durch den Teilnehmer an der Station nach Fig. <B>1</B> und 2 vollzogen worden ist, mit dem Einschaltknopf 44 in seiner Wirklage. Ausgehende Signalspannungen, die beim Gespräch an den Ausgangsklemmen des Mikrophons<B>101</B> erzeugt werden, werden dem Potentiometer 104 aufgedrückt und von demselben aus über den Kopplungskonden sator<B>105</B> dem Basis-Geber-Eingang des Transistors <B>160</B> zugeführt.
Verstärkte Signalströme, die im Aus gangskreis dieses Transistors über den Kollektor<B>163</B> und die Primärwicklung<B>116</B> des Transformators<B>115</B> fliessen, erzeugen in dessen Sekundärwicklung Signal spannungen, die ihrerseits über den Kondensator<B>111</B> dem Basis-Geber-Eingang des Transistors<B>170</B> zuge führt werden. Die verstärkten Signalströme im Aus gangskreis dieses Transistors, welcher Ausgangskreis den Kollektor<B>173</B> und die Primärwicklung<B>126</B> des Transformators<B>125</B> enthält, induzieren Signalspan nungen in dessen Sekundärwicklung <B>127.</B>
Die zuletzt genannten Signalspannungen verur sachen ein F-liessen von Signalströmen auf folgenden zwei Wegen: <B>1.</B> Obere Klemme der Wicklung<B>127,</B> oberer<B>Ab-</B> schnitt der Wicklung<B>86</B> des unsymmetrischen Trans- forrnators <B>85,</B> Kondensator<B>77,</B> Diode<B>73,</B> Stecker- kontakt T4, Leitungsleiter<B>13;</B> und<B>-</B> nach Durch gang durch die Apparaturdes Zentralamtes und die Leitung und die Station des angerufenen Teilneh mers<B>-</B> zurück über Leitungsleiter 12, Kontakte<B>56</B> und 46, Steckerkontakt <B>T3,</B> Diode<B>72,</B> untere Klemme der Wicklung<B>127.</B>
2. Obere Klemme der Wicklung<B>127,</B> unterer<B>Ab-</B> schnitt der Wicklung<B>86</B> des unsymmetrischen Trans formators<B>85,</B> Ausgleichswiderstand.<B>88,</B> untere Klemme der Wicklung<B>127.</B> Wenn die in der Wicklung<B>87</B> durch die beiden Abschnitte der Wicklung<B>86</B> induzierten Signalspan nungen einander vollständig kompensieren, wird dem Eingang des Empfängerverstärkers<B>90</B> keine Signal spannung zugeführt. Auf diese Weise wird ein Pfeifen der Lautsprecher-Telephonanlage infolge von akusti scher Rückkopplung zwischen Lautsprecher und Mi krophon verhindert.
Signalströme, die beim Gespräch über die Leitung ankommen, fliessen in folgendem Stromkreis, Fig. <B>1</B> und 2: Leitungsleiter 12, Kontakte<B>56,</B> 46, Stecker- kontakt <B>T3,</B> Diode<B>72,</B> Widerstand<B>88,</B> beide<B>Ab-</B> schnitte der Wicklung<B>86</B> des unsymmetrischen Trans formators, Kondensator<B>77,</B> Diode<B>73,</B> Steckerkon- takt T4, Leitungsleiter<B>13.</B> Ein Zweig dieses Strom kreises erstreckt sich natürlich über die Wicklung <B>127,</B> welche in Serie mit dem Widerstand<B>88</B> parallel zum unteren Abschnitt der Wicklung<B>86</B> liegt.
Die Signalströme, welche in Serie durch die beiden<B>Ab-</B> schnitte der Wicklung<B>86</B> fliessen, induzieren ent sprechende Signalspannungen in der Sekundärwick lung<B>87</B> des unsymmetrischen Transformators, welche Spannungen einem Volumensteuerungspotentiometer <B>131</B> und, von letzterem aus, über den Kondensator <B>132</B> dem Basis-Geber-Eingang des Transistors<B>180</B> zugeführt werden. Der Kollektor<B>183</B> dieses Transi stors ist über den Kondensator<B>138</B> mit der Basis<B>191</B> des Transistors<B>190</B> verbunden. Die verstärkten<B>Si-</B> gnalströme, die in dem den Kollektor<B>193</B> des Tran sistors<B>190</B> umfassenden Ausgangskreis fliessen, strö men auch durch die Primärwicklung 146 des Trans formators 145.
Entsprechende Signalspannungen wer den infolgedessen in der Sekundärwicklung 147 indu ziert und von derselben aus über die Steckerkontakte Tl, T2 dem Lautsprecher<B>61,</B> Fig. <B>1,</B> zugeführt. Wie oben erwähnt, ist parallel zur Wicklung 147 diz Serie- kombination der Widerstände 140 und 142 angeord net. Da dp.r Widerstand 142 mit dem Geber<B>182</B> des Transistors<B>180</B> der ersten Stufe in Serie geschaltet ist, besteht beim Empfängerverstärker<B>90</B> eine nega tive Rückkopplung über den ganzen Verstärker, wo durch die Arbeitsweise desselben stabilisiert wird.
Wenn der anrufende Teilnehmer nun wünscht, die Anlage von Lautsprecherbetrieb auf Handapparat- betrieb umzuschalten, z. B. um einen gewissen Teil seines Gespräches mit dem fernen Teilnehmer geheim zu halten, so hebt er einfach den Handapparat von der Gabel ab. Wie oben beschrieben wurde, bewirkt dies, infolge der Verriegelung zwischen dem Steuer mechanismus<B>230</B> und dem Gabelumschalter-Mecha- nismus 210, eine automatische Rückstellung des Steuermechanismus, so dass die Steuerknöpfe 44 und 45 in ihre in Fig. <B>6A</B> gezeigte Normallage. zurück kehren.
Einzig durch Abheben des Handapparates von seiner Supportgabel wird also die Anlage<B>-</B> ohne Unterbrechung des Gleichstrom-Leitungskreises <B>-</B> in den Zustand versetzt, der sich bei einem durch<B>Ab-</B> heben des Handapparates eingeleiteten Anruf ergibt. Im einzelnen schalten die Ablösungskontakte 43, 46 den Leitungsleiter 12 von dem Steckerkontakt <B>T3</B> auf die Induktionsspule 20, Fig. <B>1,</B> um, und zwar mittels des Hakenumschalterkontaktes 43. Die Laut sprecherapparatur, Fig. 2, wird auf diese Weise un wirksam gemacht, und zwar sowohl in bezug auf den Gleichstrom als auf den Signalstrom.
Wenn der Teil nehmer irgendwann während eines Anrufes auf Laut sprecherbetrieb überzugehen (oder zurückzugehen) wünscht, drückt er lediglich auf den Einschaltknopf 44 und legt den Handapparat auf seinen Platz<B>zu-</B> rück. Dadurch wird die Lautsprecherapparatur, Fig. 2, wieder angeschlossen, und zwar durch den Kontakt 46 und die Steckerkontakte T3 und T4.
Wenn der Teilnehmer bei Lautsprecherbetrieb das Gespräch beendigen wird, genügt es, dass er kurz auf den Ausschaltknopf 45 drückt. Wie oben beschrieben, wird dadurch der Steuermechanismus<B>230</B> zurückge stellt, so dass der Steuerkontaktsatz 40 in seine Nor- maJ1age kommt. Da der Handapparat auf der Gabel und somit Kontakt<B>33</B> offen ist, unterbricht das<B>Öff-</B> nen des Steuerkontaktes 46 den Leitungsstromkreis, so dass auch die Sehaltapparatur im Zentralamt in ihre NonnaHage zurückkehrt.
In obiger Beschreibung der Wirkungsweise der Anlage ist angenommen worden, dass es sich um einen vom Teilnehmer ausgehenden Anruf handelt. Bei einem ankommenden Anruf wird der Rufstrom in be kannter Weise beim Endwähler in die Teilnehmer leitung<B>11</B> eingeführt, wobei der Rufstromkreis ver- vollständi#gt wird durch den Leitungsleiter<B>13,</B> den Summer <B>52,</B> den Gabelumschalterkontakt <B>31,</B> den Steuerkontakt 41, den Kondensator<B>58</B> und den Lei tungsleiter 12.
Der Teilnehmer an der Station nach Fig. <B>1</B> und 2 beantwortet den Anruf entweder durch Abheben des Handapparates von der Gabel oder durch Drücken auf den Einschaltknopf 44. In beiden Fällen wird der Leitungsstromkreis geschlossen, und zwar,<B>je</B> nachdem, entweder dÜrch Kontakt<B>33</B> oder durch Kontakt 46; wenn das nicht gezeigte Rufstrom- Abschaltrelais im Endwähler wirkt, wirddie Leitung <B>11</B> durch das Brückenrelais<B>310</B> in wohlbekannter Weise durchgeschaltet und das Gespräch zwischen dem anrufenden und dem angerufenen Teilnehmer kann beginnen.
Es wird bemerkt, dass in diesem Falle der wäh rend des Gespräches über die Leitung fliessende Gleichstrom so gerichtet ist, wie es die in Fig. <B>1</B> in vollen Linien gezeichneten Pfeile zeigen; die Richtung des Gleichstromes ist alsodieselbe wie im früher be schriebenen Falle des ausgehenden Anrufes vor der Antwort bzw. umgekehrt wie während des auf einen ausgehenden Anruf folgenden Gespräches. Dank der Gleichrichterbrücke <B>70,</B> Fig. 2, ist die Polarität der Speisung der Transistorverstärker in allen Fällen die gleiche.
Es wird noch hervorgehoben, dass der Umstand, dass die Schaltungskarte<B>295,</B> Fig. <B>5,</B> vom Einsteck- typus ist, für den Unterhalt von Vorteil ist, da ein gutes Schaltungselement sofort anstelle eines defekten Schaltungselementes eingesetzt werden kann, worauf letzteres in einem passenden Zeitpunkt repariert wer den kann. Aus Fig. <B>1</B> und 2 geht ferner hervor, dass C, ein Entfernen der Schaltungskarte (FinG. 2) den Be trieb & er Teilnehmerstation mit dem Handapparat in keiner Weise verhindert.