CH368706A - Photographische Kleinbildkamera für perforierten Rollfilm - Google Patents

Photographische Kleinbildkamera für perforierten Rollfilm

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CH368706A
CH368706A CH5897158A CH5897158A CH368706A CH 368706 A CH368706 A CH 368706A CH 5897158 A CH5897158 A CH 5897158A CH 5897158 A CH5897158 A CH 5897158A CH 368706 A CH368706 A CH 368706A
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CH
Switzerland
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locking
shutter
film transport
nose
camera according
Prior art date
Application number
CH5897158A
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English (en)
Inventor
Oskar Dipl Ing Fischer
Strehle Horst
Hennig Walter
Welzel Herbert
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description


  Photographische     Kleinbildkamera    für perforierten Rollfilm    Die Erfindung bezieht sich auf eine photogra  phische Kleinbildkamera für perforierten Rollfilm  mit einer seitlich aus dem Kameragehäuse heraus  ragenden, unter Federwirkung stehenden Schalt  stange, die mit einem einen Filmgreifer tragenden       Filmtransportschieber    gekuppelt und bei der ein       Automatverschluss    mit dazugehörigen Betätigungs  organen vorgesehen ist.    Es ist bereits eine photographische Kamera für  perforierten Rollfilm bekannt, bei der der bildweise  Transport des Filmes mittels eines in seine Perfo  ration eingreifenden Greifers, der mit einer Schalt  stange verbunden ist,     die    seitlich aus dem Kamera  gehäuse herausragt, erfolgt.

   Hierbei ist aber für die  Belichtung ein     Schlitzverschluss    mit am Bildfenster  vorbeilaufenden Vorhängen vorgesehen, der beim       Weiterschalten    des Films durch ein in die Verzah  nung der Schaltstange eingreifendes     Zahnradritzel     gleichzeitig gespannt wird. Dabei sind jedoch keine  Sperrmittel vorgesehen, die eine unvollständige oder  mehrmalige Schaltbewegung der Schaltstange beim  Filmtransport verhindern, so     dass    trotz der     zwang-          läufigen    Kupplung des     Verschlussaufzuges    mit dem  Filmtransport bei dieser Einrichtung     die    Möglichkeit  von Fehlbelichtungen und Leerbildern gegeben ist.

    Dieser Nachteil besteht auch bei einer anderen vor  geschlagenen Kamera, bei der mit einer seitlich  herausragenden Schaltstange eine Zahnstange ge  kuppelt ist, die über mit der     Fihnaufwickelspule     und dem     Kameraverschluss    in Verbindung stehen  den Zahnrädern den Filmtransport und     Verschluss-          aufzug    betätigt und hierauf von der Schaltstange       entkuppelt    wird.  



  Ausserdem eignen sich diese vorerwähnten- Ein  richtungen nicht für photographische Kameras, bei    denen zur Belichtung ein dem Objektiv zugeordneter       Automatverschluss    vorgesehen ist, bei welchem beim  Betätigen des     Auslösehebels    das Spannen und Aus  lösen des Verschlusses in einem einzigen Arbeits  gang erfolgt. Dies liegt insbesondere daran,     dass     bei Anordnung eines     Automatverschlusses    zusätzlich  Sperrmittel vorgesehen sind, die zur Vermeidung von  Fehl- und Doppelbelichtungen wechselseitig mit dem  Schaltgetriebe für den Filmtransport zusammenar  beiten.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  photographische Kleinbildkamera für perforierten  Rollfilm mit einer seitlich aus dem Kameragehäuse  herausragenden Schaltstange für den     Fümtransport     bei Anordnung eines     Automatverschlusses   <B>zu</B> schaf  fen, bei der die dargelegten Nachteile der     yorer-          wähnten    Kameras vermieden und weitere Vorteile  in     bezug    auf das wechselseitige Zusammenwirken des       Automatverschlusses    mit der den Filmtransport be  wirkenden Schaltstange erzielt werden.

   Dies wird  gemäss der Erfindung bei Anordnung eines     Autornat-          verschlusses    dadurch erreicht,     dass    der mit der Schalt  stange gekuppelte     Fihntransportschieber    einerseits  ein Steuerteil besitzt, das am Ende des Filmtrans  portes das     Verschlussbetätigungsorgan        entsperrt,    an  derseits eine Rast aufweist, in welche am Ende des       Fümtransportes    ein den     Fümtransportschieber    hal  tender Sperrhebel einfällt,

   der nach erfolgter     Ver-          schlussauslösung    vom Betätigungsorgan des     Auto-          matverschlusses    durch einen dessen Rückführung  zeitweilig sperrenden Steuerhebel     auslösbar    ist.  Zweckmässig ist dem     Filmtransportschieber    zusätz  lich ein an sich bekanntes     Wendegesperre    zugeord  net, das eine unvollständige Schaltbewegung des       Filmtransportschiebers    durch die Schaltstange ver  hindert.      In der beigefügten Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.

   Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>9</B> stellen das erste Aus  führungsbeispiel dar, während aus den     Fig.   <B>10</B> bis  <B>18</B> das zweite Ausführungsbeispiel ersichtlich ist.  Es zeigen:       Fig.   <B>1, 6, 8, 10,</B> 12,<B>15</B> und<B>17</B> in Ansicht und  teilweisen Schnitt eine Kleinbildkamera,       Fig.    2,<B>7, 9, 11,</B> 14,<B>16</B> und<B>18</B> die gleiche  Kamera, von oben gesehen;

   hierbei ist die Kamera  aufgeschnitten, damit die wichtigsten Teile der Er  findung besser sichtbar sind,       Fig.   <B>3,</B> 4 und<B>5</B> in stark vergrösserter Ansicht<B>je</B>  einen Teilschnitt der zum ersten Ausführungsbeispiel  gehörenden wesentlichsten Teile in Vorderansicht  und Draufsicht und       Fig.   <B>13</B> in ebenfalls vergrösserter Darstellung  einen Teilschnitt gemäss Ansicht     A-A    nach     Fig.    14,  entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel.  



  Alle nicht unmittelbar zur Erfindung gehören  den Teile wurden der     übersichtlichkeit    wegen in  den Figuren der Zeichnung weitestgehend wegge  lassen.  



  An Hand der     Fig.   <B>1</B> bis<B>9</B> sei im nachfolgenden  das erste Ausführungsbeispiel beschrieben. Gemäss  der     Fig.   <B>1</B> und 2 befindet sich die Kamera im auf  nahmebereiten Zustand, das heisst der zu belichtende  Film befindet sich im Bildfenster, während in den       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> durch Niederdrücken des     Auslöseknop-          fes    die     Verschlussauslösung    und somit die Belichtung  des aufzunehmenden Bildes erfolgt ist.

   Schliesslich  zeigen die     Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> die für den nächsten     Film-          bildabschnitt    freigegebene     Filintransporteinrichtung;     eine wirksame     Verschlussauslösung    kann aber nicht  erfolgen.  



  Seitlich im Kameragehäuse<B>1</B> ist eine Schalt  stange<B>10</B> gelagert. Diese besitzt eine Bohrung, in  der ein Führungsstift<B>11</B> gelagert ist. Um den Füh  rungsstift<B>11</B> ist eine zylindrische Druckfeder 12  angeordnet, deren Enden sich gegen die linke Stirn  fläche der Schaltstange<B>10</B> und gegen das     Kamera-          gehiäuse   <B>1</B> abstützen. Das     Fihntransportorgan   <B>3,</B> das  im Kameragehäuse mittels Stift<B>31</B> und Schlitz<B>32</B>  geführt wird, ist durch das abgewinkelte Ende<B>33</B>  mit der Schaltstange<B>10</B> verbunden.

   An dem     Film-          transportorgan   <B>3</B> befindet sich ein in seiner Wirkung  bekannter schwenkbarer     bzw.    federnder     Fihngreifer-          mechanismus    34. Dieser greift in die Perforations  löcher des hinter dem Bildfenster<B>13</B> liegenden Film  streifens 14 ein. Mit dem     Automatyerschluss   <B>15</B>  steht über den     Befätigungshebel   <B>16</B> das     Verschluss-          betätigungsorgan    2 mittels seiner Nase 21 in Ver  bindung.  



  Das     Verschlussbetätigungsorgan    2 besitzt zwei  Führungsschlitze 22 und<B>23</B> und wird durch Stifte  24 und<B>25,</B> die im Kameragehäuse<B>1</B> befestigt sind,  geführt. Damit das     Verschlussbetätigungsorgan    2  immer in seine Ausgangslage zurückkehrt     (Fig.   <B>1),</B>  steht dasselbe unter der ständigen Wirkung einer  Druckfeder<B>26.</B> Zum Arretieren des Filmtransport-         organs   <B>3</B> dient ein federbelastetes Sperrglied 4, wäh  rend zum Festhalten des     Verschlussbetätigungsorgans     2 weitere federbelastete Sperr- und Steuermittel<B>5</B>  und<B>6</B> vorgesehen sind.

   Aus den     Fig.   <B>1</B> und 2 sind  noch der     Verschlussauslöseknopf   <B>7,</B> der Bildsucher  <B>8,</B> das Objektiv<B>9,</B> die     Filmauf-    und die     Abwickel-          spule   <B>17</B> und<B>18</B> und die federnde     Filmandrück-          platte   <B>19</B> ersichtlich.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Kamera  ist folgende: Nachdem durch das Hineindrücken  der Schaltstange<B>10</B> (Pfeilrichtung in     Fig.   <B>1)</B> der  Filmstreifen 14     inittels    des     Filmgreifermechanismus     34 transportiert worden ist, wurde hierbei gleich  zeitig mittels der am     Filmtransportorgan   <B>3</B> befindli  chen Nase<B>3 5</B> der Hebel<B>6</B> um den Stift<B>61</B>     verschwenkt          (Fig.    4).

   Während des Schwenkvorganges des Hebels  <B>6</B> legt sich die Schulter<B>62</B> des Hebels<B>6</B> an den  einen Arm<B>52</B> des Hebels<B>5</B> und verdreht diesen um  den Bolzen<B>51.</B> Durch das     Verschwenken    des  Hebels<B>5</B> entgegen dem     Uhrzeigersinne    gibt der  abgewinkelte Arm<B>53</B> des Hebels<B>5</B> das Sperrglied  4, das eine abgewinkelte Nase 43 besitzt, frei.

   Das  Sperrglied 4, das in einem Stift 41 gelagert ist, wird  nach erfolgter Freigabe durch den Hebelarm<B>53</B>  vermittels einer Feder 45 im     Uhrzeigersinne        ver-          schwenkt        (Fig.   <B>3</B> und 4), so     dass    das Sperrglied 4  mit der Nase 42 in ein Loch<B>36,</B> das sich in dem       Filmtransportorgan   <B>3</B> befindet, fallen kann, wodurch  dasselbe festgehalten wird. Der durch die Nase<B>35</B>       verschwenkte    Hebel<B>6</B> verbleibt entgegen der Kraft  einer Feder<B>65</B> so lange in dieser Stellung, bis das       Sperrghed    4 das     Fihntransportorgan   <B>3</B> wieder frei  gibt.

    



  Damit während des     Hineindrückens    der Schalt  stange<B>10</B> stets ein vollständiger     Filmschaltschritt     gewährleistet wird, ist ein in seiner Wirkung<B>be-</B>  kanntes     Wendegesperre    vorgesehen     (Fig.    2,<B>7-9).</B> An  dem     Filmtransportorgan   <B>3</B> befinden sich Zähne<B>37.</B>  Eine     im    Kameragehäuse<B>1</B> federnd angeordnete  Sperrklinke<B>38</B> sorgt dafür,     dass    der Schaltweg des       Filmtransportorgans   <B>3</B> stets ein vollständiger ist  und niemals durch eine rückläufige Bewegung den  einmal begonnenen     Filintransportvorschub    stört.

      Die photographische Kamera mit der oben be  schriebenen Einrichtung ist nunmehr für eine Bild  aufnahme bereit.    Durch Niederdrücken des     Verschlussauslöseknop-          fes   <B>7</B>     (Fig.   <B>6)</B> wird das     Verschlussbetätigungsorgan    2  in der angegebenen Pfeilrichtung bewegt, hierbei  erfolgt mittels der Nase 21 eine Betätigung des am       Automatverschluss   <B>15</B> befindlichen Betätigungs  hebels<B>16.</B> Die Wirkungsweise des in seinem Aufbau  an sich bekannten     Automatverschlusses    sei im fol  genden kurz beschrieben.

   Der Abdruckhebel<B>16</B>  spannt während der ersten Bewegungsphase die im       Automatverschluss    befindlichen     Verschlussfedern,     worauf sich in der     darauffolgenden    Bewegungsphase  die     Verschlusslamellen    auf Grund der vorher ge  spannten     Verschlussfedern    öffnen und schliessen. Mit      anderen Worten: Beim vollständigen Niederdrücken  des Hebels<B>16</B> geschieht an einem Bewegungsablauf  das Spannen der     Verschlussfedern    und das     darauf-          folgende    öffnen und Schliessen der     Verschlusslamel-          len.     



  Beim Niederdrücken des     Verschlussbetätigungs-          organs    2 wird nicht nur der Hebel<B>16</B> am     Automat-          verschluss   <B>15</B> betätigt     (Fig.   <B>6),</B> sondern gleichzeitig  wird der auf dem     Verschlussbetätigungsorgan    2 dreh  bar gelagerte doppelarmige Hebel<B>5</B> um den Bol  zen<B>51</B> im     Uhrzeigersinne        verschwenkt.    Hierbei  gleitet der Arm<B>52</B> des Hebels<B>5</B> an der Schulter  <B>62</B> des Hebels<B>6</B> entlang,

   bis der Arm<B>52</B> mittels  der an dem doppelarmigen Hebel<B>5</B> wirkenden Feder  54 unter die Schulter<B>62</B> zu liegen kommt     (Fig.7          bzw.    strichpunktiert gezeichnete Lage des Hebels<B>5</B>  in     Fig.4).    Der doppelarmige Hebel<B>5</B> findet seinen  Anschlag an einem oberhalb des     Verschlussbetäti-          gungsorgans    2 befindlichen Lappen<B>27.</B> Nachdem der  doppelarmige Hebel<B>5</B> nach vollständigem Nieder  drücken des     Verschlussauslöseknopfes   <B>7</B> in die ge  mäss der     Fig.   <B>7</B>     bzw.    4 gezeichnete Lage gekommen  ist,

   befindet sich auch der Arm<B>53</B> des Hebels<B>5</B>  in einer anderen Lage, nämlich der Arm<B>53</B> liegt  unterhalb einer am Sperrglied 4 befindlichen abge  winkelten Nase 43.  



  Nach erfolgter     Verschlussauslösung    wird der     Aus-          löseknopf   <B>7</B> losgelassen. Die an dem     Verschlussbetä-          tigungsorgan    2 wirkende Druckfeder<B>26</B> drückt nach  Loslassen des Knopfes<B>7</B> das     Verschlussbetätigungs-          organ    2 nach oben.

   Der unter der abgewinkelten  Nase 43 liegende Arm<B>53</B> des Hebels<B>5</B> nimmt bei  dieser Rückwärtsbewegung den Hebel 4 mit und       verschwenkt    diesen um den Bolzen 41 entgegen dem       Uhrzeigersinne,    so     dass    die Nase 42 des Sperrgliedes  4 aus dem Loch<B>36</B> des     Fflmtransportorganes   <B>3</B>  gelangt und somit dasselbe freigibt. Das Sperrglied  4 wird durch die Mitnahme des zweiarmigen Hebels  <B>5153</B> so weit     verschwenkt,    bis das Sperrglied 4 durch  einen gehäusefesten Anschlag<B>100</B>     (Fig.   <B>8)</B> an der  Weiterbewegung gehindert wird.

   Das     Verschlussbetä-          tigungsorgan    2 kann aber noch nicht in seine end  gültige Ausgangslage gemäss     Fig.   <B>1</B> zurückkehren,  da die abgewinkelte Nase 43 des Hebels 4 den Arm  <B>53</B> des Hebels<B>5</B> vorläufig noch festhält, siehe die       Fig.   <B>8, 9</B> und 4.  



  Die soeben beschriebene Sperrsicherung für die  nicht vollständige Rückwärtsbewegung des     Ver-          schlussbetätigungsorgans    2 hat den Zweck,     dass    keine  Doppelbelichtungen erfolgen können. Nach erfolgter       Verschlussauslösung    und Loslassen des     Auslöseknop-          fes   <B>7</B> kehrt das     Filmtransportorgan   <B>3</B> gemäss den       Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> mittels der Feder 12 in seine Aus  gangslage zurück,

   der     Filmgreifermechanismus    34  gleitet hierbei infolge seiner federnden     bzw.    dreh  beweglichen Halterung während des     Rückwärtslaufes     über die Perforation des Filmes 14 hinweg. Da das       Verschlussbetätigungsorgan    2 noch nicht in seine  endgültige Ausgangslage gelangt ist, kann bei einem  nochmaligen Niederdrücken des Verschlussauslöse-         knopfes   <B>7</B> gemäss     Fig.   <B>8</B> keine Belichtung erfolgen       bzw.    die     Verschlusslamellen    im     Automatyerschluss     öffnen sich bei nochmaliger Betätigung des<B>Ab-</B>  druckhebels<B>16</B> nicht.  



  Wie bereits weiter oben kurz erläutert, erfolgt  das Spannen und Auslösen im     Automatverschluss     nur dann, wenn eine bestimmte Weglänge für den  Betätigungshebel<B>16</B> gewährleistet ist. Der Hebel<B>16</B>  befindet sich gemäss     Fig.   <B>8</B> aber in einer Stellung, wo  ein Spannen der im     Automatverschluss    befindlichen       Verschlussfedern    noch nicht möglich ist und somit  bei wiederholtem Niederdrücken des Betätigungs  hebels<B>16</B> ein öffnen der     Verschlusslamellen    nicht  erfolgen kann.

   Erst wenn das     Verschlussbetätigungs-          organ    2 auf Grund einer erneuten Betätigung der  Schaltstange<B>10</B> in die endgültige     Ausgang#Iage     zurückgekehrt ist,<U>kann</U> eine ordnungsgemässe Be  dienung des     Automatverschlusses    und somit Belich  tung des inzwischen nachgerückten unbelichteten       Fihnfeldes    erfolgen.  



  Nachdem das Sperrglied 4 das     Filmtransport-          organ   <B>3</B> gemäss der     Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> freigegeben hat  und somit die Nase<B>35</B> nicht mehr am Hebel<B>6</B>  anliegt,     verschwenkt    sich der Hebel<B>6</B> vermittels der  Feder<B>65</B> im     Uhrzeigersinne    so weit, bis die am  Hebel<B>6</B> befindliche Schulter<B>62</B> an den Lappen<B>27</B>  des     Verschlussbetätigungsorganes    2 anstösst.

   Hier  nach befindet sich der Arm<B>52</B> des Hebels<B>5</B> nicht  mehr unter der Schulter<B>62.</B> Soll eine neue Bild  aufnahme erfolgen, wird die Schaltstange<B>10</B> gemäss       Fig.   <B>1</B> eingedrückt; hierbei wird der Filmstreifen  14 weiter transportiert und dabei gleichzeitig der  Hebel<B>6</B> mittels der an dem     Filmtransportorgan   <B>3</B>  befindlichen Nase<B>35</B> entgegen dem     Uhrzeigersinn        ver-          schwenkt.    Durch     Verschwenken    des Hebels<B>6</B> wird, wie  bereits beschrieben, auch der Hebel<B>5</B>     mitverschwenkt,     hierbei gelangt der Arm<B>53</B> des Hebels<B>5</B> aus dem  Bereich der abgewinkelten Nase 43.

   Das     Verschluss-          betätigungsorgan    2 kann nunmehr in seine endgültige  Ausgangslage gemäss     Fig.   <B>1</B> zurückkehren. Sobald  der Arm<B>53</B> nicht mehr unter der Nase 43 des Sperr  gliedes 4 liegt, kehrt auch dieses vermittels der Feder  45 in seine Ausgangslage gemäss der in den     Fig.   <B>1</B>  und<B>3</B> gezeichneten Lage zurück. Die     photographi-          sehe    Kamera ist nunmehr für eine nächste Bildauf  nahme bereit.  



  An Hand der     Fig.   <B>10</B> bis<B>18</B> sei im nachfolgenden  das zweite Ausführungsbeispiel beschrieben. Hin  sichtlich der Beschreibung der einzelnen Teile be  schränken wir uns lediglich auf die neu hinzuge  kommenen Teile. Für alle die Teile, die     ün    ersten  Ausführungsbeispiel beschrieben wurden und im  zweiten Ausführungsbeispiel die gleichen Funktionen  innehaben, wurden die gleichen Bezugszeichen be  nutzt. Im nachstehenden sei nur auf die hinzugekom  menen Teile kurz Bezug genommen.  



  An dem     Filmtransportorgan   <B>30,</B> das bezüglich  des Filmtransportes den gleichen     Greifermechanis-          mus    34 besitzt, ist auf der     Verschlussauslöseseite    eine  Nase<B>39</B> vorgesehen, die einerseits als Sperrorgan,      anderseits als Steuermittel dient. In gleicher Weise  übernimmt der oberhalb des     Verschlussbetätigungs-          organs    2 abgewinkelte Lappen 20 mehrere Funk  tionen. Der Lappen 20 dient als Sperr- und Steuer  mittel.

   Das Sperrglied<B>70</B> mit der Nase<B>71</B> dient  zum Arretieren des     Filmtransportorgans   <B>30,</B> wäh  rend der Sperrhebel<B>80</B> mit der Nase<B>81</B> zum zeit  weiligen Arretieren des     Verschlussauslöseorgans    2  dient. Die beiden Sperrorgane<B>70</B> und<B>80</B> sind mittels  einer Zugfeder<B>79</B> verbunden.  



  Die Wirkungsweise des zweiten Ausführungs  beispiels     (Fig.   <B>10</B> bis<B>18)</B> ist folgende.  



       Fig.   <B>10</B> zeigt die Filmtransport- und     Verschluss-          betätigungseinrichtung    in einer Stellung, nachdem  eine Bildaufnahme gemacht worden ist, das heisst  nachdem der     Automatverschluss    durch das     Ver-          schlussbetätigungsglied    in Wirksamkeit getreten ist.

    Ein wiederholtes Eindrücken des     Verschlussbetäti-          gungsorgans    2 durch den     Auslöseknopf   <B>7</B> kann nicht  erfolgen, da das     Verschlussbefätigungsorgan    2 mit  dem abgewinkelten Lappen 20 gegen eine am     Film-          transportorgan   <B>30</B> befindliche Nase<B>39</B> stösst.

   Erst  wenn die Schaltstange<B>10</B> mittels der Hand in Pfeil  richtung eingeschoben ist     (Fig.    12) und somit der  Filmstreifen 14 mittels des am     Filintransportorgan     <B>30</B>     angelenkten        Filmgreifermechanismus    34 um ein  Bildfeld weiter transportiert worden ist, gibt die  Nase<B>39</B> das     Verschlussbetätigungsorgan    2 frei.

   Nach  dem gemäss     Fig.    12 die Schaltstange<B>10</B> vollständig  hineingedrückt worden ist, kann diese durch das  mit ihr mittels des abgewinkelten Endes<B>33</B> verbun  dene     Fihntransportorgan   <B>30</B> nicht mehr zurück, da  das unter Federspannung stehende Sperrglied<B>70</B>  mit seiner Nase<B>71</B> an eine Schulter<B>300</B> am     Film-          transportorgan   <B>30</B> zu liegen kommt und dieses somit  festhält. Die photographische Kamera ist nunmehr  für eine Bildaufnahme bereit.  



  Durch Niederdrücken des     Verschlussauslöseknop-          fes   <B>7</B>     (Fig.   <B>15)</B> wird das     Verschlussbetätigungsorgan    2  in der angegebenen Pfeilrichtung bewegt.

   Hierbei  erfolgt mittels der Nase 21 in der gleichen Weise wie  im ersten Ausführungsbeispiel eine Betätigung des  Spann- und     Auslösehbels   <B>16</B> des     Automatverschlusses     <B>15.</B> Beim Niederdrücken des     Verschlussbetätigungs-          organs    2 wird nicht nur der     Automatverschluss   <B>15</B>  betätigt, sondern gleichzeitig wird das Sperrglied<B>70</B>  durch den Lappen 20, der an der Schrägfläche<B>72</B>  des     Sperrghedes   <B>70</B> entlang gleitet, um den Bolzen  <B>73</B>     verschwenkt        (Fig.   <B>13, 15</B> und<B>16)

  .</B> Während des       Verschwenkens   <B>-</B> des Sperrgliedes<B>70</B> gibt die Nase  <B>71</B> die Schulter<B>300</B> des     Fihntransportorgans   <B>30</B> frei.  Das nunmehr frei gewordene     Filmtransportorgan   <B>30</B>  wird aber in seiner Bewegung in die Ausgangslage  durch die Nase<B>39,</B> die an den Lappen 20 anstösst,  so lange aufgehalten     (Fig.   <B>15),</B> bis das     Verschluss-          betätigungsorgan    2 mit seinem Lappen 20 von der  Nase<B>81</B> des Sperrgliedes<B>80</B> an seiner Weiterbewe  gung in Pfeilrichtung     (Fig.   <B>17)</B> ebenfalls aufgehalten  wird.

      Diese soeben beschriebene Sperrsicherung ist er  forderlich, damit keine Doppelbelichtungen erfolgen.  Die Stellung des     Verschlussbetätigtingsorgans    2 ge  mäss     Fig.   <B>17</B> entspricht der gleichen Stellung wie beim  ersten Ausführungsbeispiel in     Fig.   <B>8.</B> Zweck und  Aufgabe sind bereits dort ausführlich beschrieben.

    In dem Moment, wo die Rückwärtsbewegung des       Verschlussbetätigungsorgans    2 durch die Nase<B>81</B>  des Sperrhebels<B>80</B> zeitweilig aufgehalten wird, fin  det nunmehr die Nase<B>39</B> am Lappen 20 keinen  Widerstand mehr; das     Filmtransportorgan   <B>30</B> kann  ungehindert mittels der zusammengedrückten Feder  12 in die Ausgangslage zurückkehren, das heisst, die  Nahe<B>39</B> gleitet unterhalb des Lappens 20 vorbei       (Fig.   <B>17).</B> Während der Rückwärtsbewegung des       Filmtransportorgans   <B>30</B> in seine Ausgangsstellung  stösst die Nase<B>39</B> an den Sperrhebel<B>80</B> und     ver-          schwenkt    diesen um den Bolzen<B>82,

  </B> so     dass    die  Nase<B>81</B> des Sperrhebels<B>80</B> den Lappen 20 nicht  mehr festhält. Das unter Spannung einer Feder<B>26</B>  stehende     Verschlussbetätigungsorgan    2 kann nun  mehr in seine endgültige Ausgangslage zurückkeh  ren.

   Eine nochmalige wirksame     Verschlussauslösung     kann nicht erfolgen, da die Nase<B>39</B> sperrend unter  dem Lappen 20 des     Verschlussbetätigungsorgans    2  liegt     (Fig.   <B>10).</B> Erst durch erneutes Hineindrücken  der Schaltstange<B>10</B> gelangt die Nase<B>39</B> aus dem  Wirkungsbereich des Lappens 20     (Fig.    12) und eine  weitere     Verschlussauslösung    mittels     Auslöseknopfes     <B>7</B> kann erfolgen.  



  Die beiden Sperrorgane<B>70</B> und<B>80,</B> die mit der  Feder<B>79</B> verbunden sind, liegen stets an dem     Film-          transportorgan   <B>30</B>     bzw.    an dem Lappen 20 des     Ver-          schlussbetätigungsorgans    2 an (siehe     Fig.   <B>11).</B>  



  Das im ersten Ausführungsbeispiel erwähnte       Wendegesperre   <B>37</B> und<B>38</B> findet in gleicher Weise  auch beim zweiten Ausführungsbeispiel seine An  wendung.  



  Anstelle eines     Objektivverschlusses,    wie ihn die  beiden Ausführungsbeispiele zeigen, ist es durchaus  denkbar,     dass    ein Plattenschieber- oder     Rollo-Schlitz-          verschluss    oder ein ähnlicher unmittelbar vor der       Fihnebene    liegender     Automatverschluss    mit der glei  chen     Filmschalt-        bzw.        Verschlussbetätigungseinrich-          tung    benutzt werden kann.  



  Durch die beschriebene Ausbildung wird zusam  menfassend erreicht,     dass    bei Anordnung eines     Auto-          matverschlusses    jeweils erst nach vollständiger Betä  tigung desselben der     Filmtransportschieber    zur  Rückkehr freigegeben wird, so     dass    die Möglichkeit,       dass    keine oder eine ungenügende Belichtung erfolgt,  die beim     Automatverschluss    durch eine ungenügende       Auslösebewegung    gegeben ist, vermieden wird.  



  Anderseits sind dadurch,     dass    der     Verschlussaus-          löser    erst jeweils nach vollständig erfolgtem Film  transport freigegeben wird, gleichzeitig auch die  Möglichkeiten von Leerbildern, Doppel- und Fehl  belichtungen durch ungenügenden     Fihntransport    ver  hindert.

   Dabei kommt noch hinzu,     dass    die aus dem  Kameragehäuse herausragende Schaltstange nach      beendetem Filmtransport in der eingeschobenen  Lage bis zur erfolgten     Verschlussauslösung    gesperrt  bleibt und     dass    anderseits nach erfolgter     Verschluss-          auslösung    auch der Auslöser in der eingedrückten  Lage bis zur Rückkehr des     Filmtransportschiebers     verbleibt. Hierdurch wird dem Benutzer der Kamera  gleichzeitig die jeweilige Funktionslage in auffälliger  Weise angezeigt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Photographische Kleinbildkamera für perforier ten Rollfilm mit einer seitlich aus dem Kamera gehäuse herausragenden, unter Federwirkung stehen den Schaltstange und mit einem Automatverschluss, mit zugehörigem Betätigungsorgan, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit der Schaltstange<B>(10)</B> gekup- pelte Filmtransportschieber <B>(3, 30)</B> einerseits ein Steuerteil<B>(35, 39)</B> besitzt, das am Ende des Film transportes das Verschlussbetätigungsorgan (2,<B>7)</B> ent- sperrt, anderseits eine Rast<B>(36, 300)</B> aufweist,
    in welche am Ende des Filmtransportes ein den Film- transportschieber <B>(3, 30)</B> haltender Sperrhebel (4, <B>70)</B> einfällt, der nach erfolgter Verschlussauslösung vom Betätigungsorgan (2,<B>7)</B> des Automatverschlus- ses <B>(15)</B> durch einen dessen Rückführung zeitweilig sperrenden Steuerhebel<B>(5)</B> auslösbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Kamera nach Patentansprach, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass zwecks Vermeii- dung von Doppelbelichtungen eine vollständige Rückwärtsbewegung des Verschlussbetätigungsorgans (2) durch Sperrmittel (43,<B>81)</B> zeitweise verhindert wird. 2.
    Kamera nach Unteranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass nach erfolgter Verschlussauslösung die vollständige Rückwärtsbe wegung des Verschlussbetätigungsorgans (2) durch ein Sperrmittel (4) so lange gehindert wird, bis nach erneutem vollständigem Filmtransport vermittels einer am Filmtransportorgan <B>(3)</B> befindlichen Stoss stange<B>(35)</B> ein doppelarmiger Hebel<B>(6)</B> ein Steuer mittel<B>(5)</B> aus dem Bereich einer an einer Sperr klinke (4) befindlichen Nase (43) herausschwenkt. <B>3.</B> Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuermittel<B>(5)
    </B> am Verschluss- betätigungsorgan (2) federnd gelagert ist und meh rere Schenkel<B>(52, 53)</B> besitzt. 4. Kamera nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der im Kameragehäuse<B>(1)</B> federnd gelagerte mehrarmige Hebel<B>(6)</B> zwecks Verstellung des Steuermittels<B>(5)</B> eine Nase<B>(62)</B> besitzt. <B>5.</B> Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Kameragehäuse<B>(1)</B> federnd gelagerte Sperrklinke (4) ausser einem Sperrhaken (42) noch weitere Sperrmittel (43) besitzt.
    <B>6.</B> Kamera nach Unteranspruch 2, gekenn eich- net durch eine solche Ausbildung, dass nach erfolg ter Verschlussauslösung die Rückwärtsbewegung des Fümtransportorgans <B>(30)</B> und des Verschlussbefäti- gungsorgans (2) durch nacheinander wirkende Sperr und Steuermittel<B>(39,</B> 20 und<B>81)</B> zeitweise gehin dert bzw. freigegeben wird.
    <B>7.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass als Sperr- und/oder Steuermittel am Verschlussbetätigungsorgan (2) ein Lappen (20) und am Filnitransportorgan <B>(30)</B> eine Nase<B>(39)</B> vor gesehen sind.
    <B>8.</B> Kamera nach -Unteranspruch<B>7,</B> gekennzeich net durch eine solche Ausbildung, dass das in die Ausgangslage zurückkehren wollende Verschluss- betätigungsorgan (2) vermittels des Lappens (20) von einer an der SperrkEnke <B>(80)</B> befindlichen Nase <B>(81)</B> so lange, gehalten wird, bis die Sperrklinke<B>(80)</B> durch eine am Filmtransportorgan <B>(30)</B> befindliche Nase<B>(39)</B> aus dem Weg des Verschlussbetätigungs- organs (2 bzw. 20) verschwenkt wird.
    <B>9.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>8,</B> gekennzeich net durch eine solche Ausbildung, dass, nachdem das Filmtransportorgan <B>(30)</B> nach erfolgter Ver- schlussauslösung in die Ausgangslage zurückgekehrt ist, sich eine am Fihntransportorgan <B>(30)</B> befindliche Nase<B>(39)</B> sperrend in den Arbeitsweg des Ver- schlussbetätigungsorgans (2 bzw. 20) legt.
    <B>10.</B> Kamera nach Unteransprach <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden das Filmtransport- organ <B>(30)</B> und das Verschlussbetätigungsorgan (2) zeitweise haltenden Sperrglieder<B>(70</B> und<B>80)</B> mit einer einzigen Feder<B>(79)</B> verbunden sind.
CH5897158A 1957-11-08 1958-04-30 Photographische Kleinbildkamera für perforierten Rollfilm CH368706A (de)

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