CH368721A - Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder und Motorräder - Google Patents
Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder und MotorräderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
- B62J6/05—Direction indicators
-
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Description
Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder und Motorräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuch tungsanlage für motorisierte Fahrräder und Motor räder, umfassend eine Stirnlampe und eine Schluss- lampe, die in gegenseitiger Reihenschaltung an einen Beleuchtungsgenerator, insbesondere des mit Perma nentmagneten versehenen, als Schwungrad-Magnet bekannt gewordenen Typs, anschliessbar sind.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine der artige Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder (sog. Mopede ) und Motorräder mit einer beim Bremsen des Fahrzeuges aufleuchtenden Stopplampe zu ergänzen, und basiert auf der Tatsache, dass die Anforderung an Lichtstärke einer Stopplampe bei Tageslicht wesentlich höher ist als in der Nacht, und dass in der Nacht nur ein geringer Teil der Leistung des Beleuchtungsgenerators für die Stopplampe in An spruch genommen werden kann, weil dabei die regu läre Beleuchtung brennt, während bei Tageslicht die ganze Generatorleistung zu diesem Zwecke zur Ver fügung steht.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Schlusslampe derart überdimensioniert ist, dass sie im Dunkel, beim Anschalten der Fahrzeug beleuchtung an den Beleuchtungsgenerator, in Reihe mit der Stirnlampe einen Unterstrom führt und mit einem verhältnismässig schwachen Schein leuchtet, und derart angeordnet ist, dass sie, wenn der Reihen stromkreis durch die beiden Lampen bei erloschener Fahrzeug-Beleuchtung, d. h. bei Tageslicht, unter brochen ist, unmittelbar an den Beleuchtungsgenera tor durch einen ersten, vom Bremsmechanismus be tätigten Schalter angeschaltet werden kann, wobei die Lampe mit starkem Schein aufleuchtet und als Stopp lampe dient.
Zweckmässigerweise verwendet man zu denje nigen Zeiten, in denen die Stirn- und Schlusslampen dem Generator angeschaltet sind, d. h. in der Nacht, eine besondere Stopplampe mit verhältnismässig klei ner Nennleistung, während bei Tageslicht, wenn die reguläre Beleuchtung abgeschaltet ist, die überdimen sionierte Schlusslampe als Stopplampe verwendet wird und dabei durch einen von der Bremse aus be tätigten Schalter dem Generator unmittelbar ange schlossen wird, derart, dass sie die volle Generator spannung erhält und dadurch mit starkem Licht auf leuchtet.
Die Verwendung der einen oder anderen der hin ten am Fahrzeug angebrachten Lampen als Stopp lampe wird vorzugsweise zwangsläufig durch den jenigen Umschalter gesteuert, der zum Ein- und Aus schalten der regulären Beleuchtung dient, und zwar derart, dass, wenn diese eingeschaltet ist, die beson dere Stopplampe für das Einschalten beim Bremsen in Bereitschaft gehalten wird, während im ausge schalteten Zustand der regulären Beleuchtung die normalerweise als Schlusslampe dienende Lampe in einem beim Bremsen zu schliessenden Stromkreis liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher beschrieben an Hand der beiliegen den Zeichnung, die ein Schaltschema einer Beleuch tungsanlage mit einer Stopplampe darstellt.
Mit 10 ist der Beleuchtungsgenerator bezeichnet, der ein sog. Schwungradmagnet sein kann. Der Ge nerator 10 kann üblicherweise eine Nennspannung von 6 Volt und eine Nennleistung von 17 Watt ha ben. Die Glühbirne 11 des Scheinwerfers besitzt zwei Glühfäden 12 und 13, die zum wahlweisen Einschal ten für Vollicht und für Abblendlicht bestimmt sind.
Die Schlusslampe 14 ist durch einen Umschalter 15 mit drei Schaltstellungen I, 11 und III an den Genera tor 10 in Reihe mit der Stirnlampe 11 anschliessbar, wobei in der Stellung I der Vollicht-Glühfaden 12 und in der Stellung II der Abblendlicht-Glühfaden 13 im Speisestromkreis liegt. Die Scheinwerferlampe 11 und die Schlusslampe 14 können beide die Nenn spannung 6 Volt haben, und jeder der Glühfäden der erstgenannnten Lampe kann die Nennleistung 15 Watt haben, während die Nennleistung der Schluss- lampe 14 wesentlich grösser sein soll, z.
B. 20 Watt, damit bei eingeschalteter Beleuchtung die Schluss- lampe Unterstrom führt und trotz ihrer Grösse einen wesentlich schwächeren Schein als denjenigen der Scheinwerferlampe 11 abgibt, der jedoch für den vorliegenden Zweck ausreichend stark ist.
Mit 16 bezeichnet ist eine besondere Stopplampe mit geeigneter Nennspannung und zweckmässiger Nennleistung, z. B. 1 bis 3 Watt. Die Ziffern 17 und 18 bezeichnen zwei Ausschalter, die normalerweise offen sind und die beim Bremsen durch die Betäti gung des Bremsmechanismus geschlossen werden.
Wenn der Umschalter 15 die eine oder andere der Schaltstellungen I und II einnimmt, d. h. wenn die Stirnlampe 11 und die Schlusslampe 14 einge schaltet sind, schliesst der Ausschalter 17 einen Stromkreis durch die besondere Stopplampe 16, die dadurch unmittelbar an den Generator 10 ange schlossen wird, und somit mit der vollen Spannung gespeist wird, so dass sie, trotz ihrer geringen Nenn leistung, ein ausreichend starkes Licht abgibt, um vor dem anhaltenden Bremsvorgang zu warnen.
Um die Beleuchtung des Fahrzeuges zu löschen, schaltet man den Umschalter 15 in die Stellung III um. In dieser Stellung ist der Reihenstromkreis durch die Lampen 11 und 14 unterbrochen, sowie auch die Verbindung zwischen dem Generator 10 und dem durch die Bremse betätigten Ausschalter 17. Statt dessen ist der eine Pol des durch die Bremse betätig ten Ausschalters 18 dem Generator 10 angeschlossen, so dass beim Schliessen dieses Schalters im Zusam menhang mit einer Bremsenbetätigung die bisher nicht angeschlossene Schlusslampe 14 an den Generator 10 unmittelbar angeschlossen wird, um nun, statt der Lampe 16, als Stopplampe zu wirken.
Da die Lampe 14 dabei die volle Generatorspannung erhält, wird ein grösserer Teil der Lampenleistung ausgenützt, als bei der Verwendung der Lampe als Schlusslampe, so dass die Lampe mit starkem Schein aufleuchtet. Es ist dies besonders bei Tageslicht von grosser Be deutung, weil dann eine schwach leuchtende Stopp lampe sich nur schwer beobachten lässt.
Gemäss der Zeichnung sind die Schlusslampe 14 und die besondere Stopplampe 16 in getrennt an geordneten Lampengehäusen untergebracht, von denen jedes ein rotes Reflexglas trägt. Es ist jedoch durchaus möglich, beide Lampen gemeinsam in einem und demselben Lampengehäuse unterzubrin gen. Gegebenenfalls ist auch eine einzige Lampe mit zwei verschiedenen Glühfäden verwendbar.
Um, die Glühbirne 14 der Schlusslampe kurz- schliessen zu können, für den Fall, dass diese Lampe fehlen sollte, kann ein Sicherheits-Schalter 19 vor gesehen sein, der geschlossen werden kann, um da bei die Scheinwerferlampe 11 anzuzünden. Weiter hin können ans System zwei Fahrrichtungsanzeiger 20 und 21 angeschlossen werden, die wahlweise mit tels des Umschalters 22 eingeschaltet werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder und Motorräder, umfassend eine Stirnlampe (11) und eine Schlusslampe (14), die in gegenseitiger Reihenschaltung an einen Beleuchtungsgenerator (10) anschliessbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlusslampe (14) derart überdimensioniert ist, dass sie im Dunkeln, beim Anschalten der Fahrzeug-Be- leuchtung an den Beleuchtungsgenerator, in Reihe mit der Stirnlampe (11) einen Unterstrom führt und mit einem verhältnismässig schwachen Schein leuch tet, und derart angeordnet ist, dass sie, wenn der Reihenstromkreis durch die beiden Lampen bei er loschener Fahrzeug-Beleuchtung, d. h.bei Tageslicht, unterbrochen ist, unmittelbar an den Beleuchtungs generator durch einen ersten, vom Bremsmechanis mus betätigten Schalter (18) angeschaltet werden kann, wobei die Lampe (14) mit starkem Schein auf leuchtet und als Stopplampe dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Anwendung in der Nacht eine besondere Stopplampe (16) vorgesehen ist, die unmittelbar an den Beleuchtungsgenerator (10) durch einen zweiten, vom Bremsmechanismus betätigten Schalter (17) anschliessbar ist. z.Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnlampe (11) an den Beleuchtungsgenerator (10) in Reihe mit der Schlusslampe (14) mittels eines Umschalters (15) anschliessbar ist, der in einer Schaltstellung (1I1), in der der erwähnte Reihen stromkreis unterbrochen ist, unmittelbar durch den vom Bremsmechanismus betätigten ersten Schalter (18) die Schlusslampe (14) mit dem Beleuchtungs generator (10) verbindet, während er in den Stel lungen (1 und Il), in denen der Reihenstromkreis geschlossen ist, durch den vom Bremsmechanismus betätigten zweiten Schalter (17) die besondere Stopp lampe (16) mit dem Beleuchtungsgenerator (10) ver bindet. 3.Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlusslampe (14) und die besondere Stopplampe (16) in einem gemeinschaftlichen Lampengehäuse untergebracht sind. 4. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Schlusslampe (14) vorgesehene zweipolige Glühbirne, deren einer, stärkerer Glühfaden mit der Stirnlampe (11) in Reihe geschaltet ist, während ihr zweiter, dünnerer Glühfaden an den Beleuchtungsgenerator (10) unmittelbar durch den vom Bremsmechanismus betätigten zweiten Schalter (17) anschliessbar ist. 5.Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnlampe (11) für 6 Volt und 15 Watt bemessen ist, während die mit ihr in Reihe geschaltete, bei Tageslicht als Stopp lampe dienende Schlusslampe (14) für 6 Volt und 20 Watt bemessen ist. 6. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besondere Stopplampe (16) für 1 bis 3 Watt bemes sen ist. 7.Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein besonderer Schalter (19) zum Kurzschliessen einer fehlerhaften Schluss- lampe (14) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| SE167658 | 1958-02-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=20258626
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH6988159A CH368721A (de) | 1958-02-21 | 1959-02-21 | Beleuchtungsanlage für motorisierte Fahrräder und Motorräder |
Country Status (2)
| Country | Link |
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1959
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- 1959-02-21 BE BE575965A patent/BE575965A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE575965A (fr) | 1959-06-15 |
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