CH368778A - Verfahren zum Färben polyhydroxylierter Textilmaterialien - Google Patents

Verfahren zum Färben polyhydroxylierter Textilmaterialien

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CH368778A
CH368778A CH4524559A CH4524559A CH368778A CH 368778 A CH368778 A CH 368778A CH 4524559 A CH4524559 A CH 4524559A CH 4524559 A CH4524559 A CH 4524559A CH 368778 A CH368778 A CH 368778A
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dyeing
dye
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CH4524559A
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Max Dr Staeuble
Peter Dr Stahel
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B6/00Anthracene dyes not provided for above

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Description


  Verfahren zum Färben     polyhydroxylierter        Textilmaterialien       Es wurde gefunden, dass     polyhydroxylierte    Textil  materialien, z. B. aus     Polyvinylalkohol    oder insbeson  dere aus     Cellulose,    mit     verküpbaren    Verbindungen,  die mindestens     eine    saure     wasserlöslichrnachende     Gruppe und mindestens eine chemisch fixierbare  Gruppe enthalten, in wertvoller Weise gefärbt wer  den können, wenn man mindestens eine Stufe des  Verfahrens in Gegenwart eines Reduktionsmittels  durchführt.  



  Als     ve.rküpbare    Verbindungen seien     in    erster  Linie jene der     Anthrachinonreihe    genannt. Im weite  ren seien die     verküpbaren    Verbindungen der     Perinon-          oder        Perylendicarbonsäureimid-    oder     Indigoidreihe     genannt. Die Verbindungen sollen mindestens eine  saure     wasserlöslichmachende    Gruppe, beispielsweise       Carboxyl-    oder     Sulfonsäuregru.ppen    aufweisen.

   Die  erfindungsgemäss     zu    verwendenden Produkte enthal  ten ausserdem mindestens eine chemisch fixierbare  Gruppe, das heisst eine Gruppe, die unter Bildung  einer beständigen chemischen Bindung mit der     Oxy-          gruppe    des     polyhydroxylierten        Textilmaterials    zu  reagieren vermag.

   Als derartige Gruppen seien bei  spielsweise die     Vinylgruppen    in einer     Vinylsulfon-          gruppe    oder im     Acrylsäurerest,        Äthylenimingruppen,     vor allem aber     solche    labile     Substituenten    erwähnt,  die unter Mitnahme des     Bindungselektronenpaares     leicht     abzuspalten    sind.  



  Als labile     Substituenten,    die unter Mitnahme des       Bindungs    Elektronenpaares     abspaltbar    sind, kann man  z. B.     aliphatisch    gebundene Phosphor- oder Schwefel  säureestergruppen,     Sulfonsäurefluoridgruppen    und vor  allem     aliphatisch    gebundene     Sulfonyloxygruppen    und    Halogenatome, insbesondere ein     aliphatisch    gebun  denes Chloratom, erwähnen.

   Zweckmässig stehen diese  labilen     Substituenten    in y- oder     ss-Stellung    eines     ali-          phatischen    Restes, der direkt oder über eine     Amino-,          Sulfon-    oder     Sulfonsäureamidgruppe    an das Molekül  der     verküpbaren    Verbindung gebunden ist;

   bei den  in Betracht kommenden Verbindungen, die als     labile          Substituenten    Halogenatome enthalten,     können    diese  austauschbaren Halogenatome auch in einem     alipha-          tischen        Acylrest    (z.

   B. in     ,B-Stellung    eines     Propionyl-          restes)    oder in     einem        heterocyclischen    Ring stehen,  wobei in     diesem    zuletzt genannten     Falle    sowohl solche       Farbstoffe    in Betracht kommen, die einen mono  halogenierten     heterocyclischen        Ring        aufweisen,    z. B.

    einen     1,3,5-Triazinrest    der Formel  
EMI0001.0068     
    worin X eine gegebenenfalls substituierte     Amino-          gruppe    oder     eine    substituierte     Oxygruppe    bedeutet,  wie auch Farbstoffe mit einem     Dichlortriazinrest    oder  einem     Dichlor-    oder     Trichlorpyrimidinrest.     



  Die     erfindungsgemäss    zu verwendenden     Farbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden hergestellt       werden,    beispielsweise durch Einführung von Grup  pen, welche die genannten     reaktionsfähigen    Reste      enthalten,     in    das Molekül einer     verküpbaren    Verbin  dung, welche saure     wasserlöslichmachende    Gruppen       aufweist.    So erhält man durch     Umsetzung    von     ver-          küpbaren    Verbindungen, die eine reaktionsfähige  -OH-,

       -SH-    oder vor allem     -NH2    Gruppe     enthalten,     z. B. mit     Chloracetylchlorid,    mit     ss-Chlorpropionyl-          chlorid    oder     Chlorpropionsäureanhydrid,    mit     Cyanur-          chlorid    oder mit primären Kondensationsprodukten  aus     Cyanurchlorid,    welche zwei Chloratome und an  stelle des dritten     Chloratoms    des     Cyanurchlorids    einen  organischen Rest enthalten,     wertvolle    Kondensations  produkte,

   die noch mindestens     ein    austauschfähiges  Chloratom     enthalten    und zum Färben gemäss vor  liegendem Verfahren geeignet sind. Die     Gruppe    der       erfindungsgemäss    zu verwendenden Verbindungen,  welche eine     sulfonylierte        Oxygruppe    aufweisen, kann  man z. B. so herstellen, dass man 1     Mol    einer     ver-          küpbaren    Verbindung, die eine     Oxyalkylgruppe,    z. B.

    eine     Sulfonsäure-N-oxyalkylamidgruppe    oder     ss-Oxy-          alkylsulfongruppe,    mit     mindestens    einem     Mol    eines  organischen     Sulfonsäurehalogenids,    z. B. des       p-Toluolsulfonsäurechlorids,          Benzolsulfonylchlorids    oder       Äthansulfonylchlorids,     so umsetzt, dass die     Oxygruppe        acyliert    wird.  



  Mit den so erhältlichen Farbstoffen können     cellu-          losehaltige    Stoffe, und zwar sowohl     synthetische     Fasern, z. B.     regenerierte        Cellulose    oder     Viscose,    wie  natürliche Materialien, wie Leinen oder vor allem  Baumwolle, am     Foulard        imprägniert    oder in Färbe  bädern gefärbt werden.

   Zweckmässig     werden    dazu       wässrige    Lösungen der in     Betracht    kommenden Farb  stoffe     verwendet.        Baumwolle    kann auch mit den ange  gebenen Farbstoffen im an sich bekannten     Padroll-          Verfahren    gefärbt werden, wonach die Ware nach  dem     Foulardieren    auf eine Rolle gewickelt wird und  dort längere Zeit unter langsamer Rotation bei der  gewünschten Temperatur gefärbt wird.  



  Die Färbung     kann        im    allgemeinen mit Vorteil bei  Temperaturen, die unterhalb der in der     Baumwoll-          färberei        üblichen        Temperaturen        liegen,    z. B. unter  halb 90  und vor allem bei höchstens etwa 50 ,  erfolgen. Zwecks Ausschöpfung des Bades ist es  empfehlenswert, gleichzeitig mit den Farbstoffen oder  währenddes Färbeprozesses mehr oder weniger neu  trale, vor allem     anorganische    Salze, wie     Alkalichloride     oder     ,Sulfate,    gegebenenfalls     portionenweise    dem  Färbebad zuzusetzen.

   Während des Färbeprozesses  reagieren die angegebenen, labile Gruppen enthal  tenden Farbstoffe mit dem zu färbenden     cellulose-          haltigen    Textilmaterial, worauf sie sich vermutlich  durch chemische Bindung fixieren. Zur Begünstigung  dieses Fixiervorganges kann während oder zu Beginn  des Färbeprozesses das     Färbebad    durch Zusatz von       Alkali,    z. B. durch Zusatz von Soda, Pottasche oder  von     Alkalilau.ge,    deutlich     alkalisch    gestellt werden.

    Man kann auch den     pH-Wert    des anfangs schwach  sauer bis neutral oder schwach     alkalisch    reagierenden  Färbebades     allmählich    während des ganzen Färbe  vorganges steigen lassen oder, nachdem die Farb-         stoffe    auf das zu färbende Material aufgebracht wor  den sind, kann dieses, gegebenenfalls nach vorheriger  Trocknung, in einem frischen alkalischen Bad zwecks       Fixierung    der Farbstoffe behandelt werden.  



  Als Reduktionsmittel können stark reduzierende  Mittel, wie     Natriumhydrosulfit,        oder    schwächer redu  zierende Mittel, wie     Natriumsulfid,        Natriumsulfhydrat     oder Glukose, verwendet werden. Auch die Menge  des Reduktionsmittels kann innerhalb weiter Gren  zen schwanken. In den meisten Fällen genügt eine  bedeutend geringere Menge Reduktionsmittel als  sie zur vollständigen     überführung    der     verküpbaren     Verbindung in die     Leukoform    notwendig wäre.  



  Die Zugabe des     Reduktionsmittels    kann am An  fang, in der Mitte oder erst gegen Ende des Färbe  prozesses     erfolgen.     



  Anstatt die Färbebäder in der Weise herzustellen,  dass man die angegebenen     verküpbaren    Verbindungen,  das Reduktionsmittel und     gegebenenfalls    mehr oder  weniger neutrale, anorganische     Salze    gleichzeitig oder  einzeln und nacheinander in Wasser aufnimmt, kön  nen auch die Farbstoffe und die     Salze    zu     teigför-          migen    oder vorzugsweise zu trockenen Präparaten  verarbeitet werden.

   Da manche der     erfindungsgemäss     in Betracht kommenden     verküpbaren    Verbindungen  wegen deren Gehalt an labilen     Substituenten    eine ge  wisse     Alkaliempfindlichkeit        aufweisen,    erweist es sich  als vorteilhaft, den so herzustellenden Präparaten  möglichst keine in Wasser alkalisch reagierenden       Salze    beizumischen. Bei der     Verwendung    gewisser       verküpbarer    Verbindungen der eingangs beschriebe  nen Definition können den Präparaten ausser den       Salzen    oder an ihrer Stelle Nichtelektrolyte zuge  setzt werden.  



  Nach dem vorliegenden Verfahren erhält man  auf     polyhydroxylierten    Textilmaterialien, insbesondere       Cellulosetextilmaterialien,    Färbungen und Drucke von       ausgezeichneten        Nassechtheitsei.genschaften    und sehr  guter Lichtechtheit.  



  Gegenüber dem traditionellen     Küpenfärbever-          fahren    zeigt das vorliegende Verfahren den Vorzug,  bedeutend einfacher in der Handhabung zu sein,  da das dem Färben     vorgängige        Verküpen    wegfällt  und das Verfahren weitgehend temperaturunabhängig  ist.  



  Aus dem Buche von G.     Nitschke:     Chemische       Technologie    und Praxis der Färberei ,     Bd.        1I        (VEB-          Verlag    Technik, Berlin, 1958), Seiten 181-184, ist  das sog.     Vat-Craft-Verfahren    bekanntgeworden; es ist  ein kompliziertes Verfahren, das eine aus 4 Einheiten  bestehende     Spezial-Färbemaschine    benötigt, wobei  noch photosensibilisierende Uransalze im Zusammen  wirken mit     Quecksilberdampflampen    zum Einsatz  gelangen.

   Demgegenüber ist das vorliegende Verfah  ren ganz bedeutend     einfacher    und lehnt sieh an die  klassischen     Küpenfärbemethoden        (Pad-Jigg-    und     Pad-          Steam-Verfahren)    an. Die Vereinfachung besteht auch  darin, dass es infolge der Wasserlöslichkeit der zum  Einsatz gelangenden     Reaktivküpenfarbstoffe    für den      <I>Beispiel 2</I>  2 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0003.0001     
    werden analog gefärbt wie der Farbstoff aus Bei  spiel 1.  



  Man erhält eine graue Färbung von guter Wasch  echtheit.  



  Die nach Beispiel 1 und 2 erhaltenen     Färbungen     ergeben eine deutlich bessere     Farbstoffausbeute    als    entsprechende Färbungen     ohne        Anwendung    eines       Reduktionsmittels.     



       Der        im    obigen Beispiel     verwendete    Farbstoff     kann     durch     Kondensation    der entsprechenden     Aminodi-          benzanthronsulfonsäure    mit     2,4-Dichlor-6-(3'-sulfo-          phonylamino)-triazin    in Gegenwart von     Nanrium-          carbonat    in     wässriger    Lösung erhalten werden.

      <I>Beispiel 3</I>  2 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0003.0019     
    werden analog gefärbt wie der     Farbstoff    aus Bei  spiel 1 mit Ausnahme der     Färbetemperatur    und     des     Reduktionsmittels.  



  Die Färbetemperatur wird innerhalb 30 Minuten  von 20 bis 25  auf 80 bis 85  erhöht.  



  Das     Reduktionsmittel,    im Falle von Beispiel 3  0,75 Teile     Natriumsulfid,    wird     mit    dem     Alkali    von         Anfang    an ins Färbebad gegeben. Man erhält     eine     violette     Ausfärbung.     



  Der in diesem     Beispiel    verwendete Farbstoff       kann    durch Kondensation von     1,4-Diaminoanthra-          chinon-2-sulfonsäure        mit        2,4-Dichlor-6-(3'-sulfo-          phenylamino)-triazin    in wässriger     Lösung    unter Zu  satz von     Natriumcarbonat    erhalten werden.

      <I>Beispiel 4</I>  2 Teile des Farbstoffes der     Formel     
EMI0003.0040     
           Färber    nicht mehr nötig ist,     Stammküpen        herzustellen,     wie dies bei den klassischen     unlöslichen        Küpenfarb-          stoffen    erforderlich war.

   Neben dieser Einsparung  an Zeit bringt nun das neue Verfahren ebenfalls, dank  der zum Einsatz gelangenden wasserlöslichen     Reaktiv-          küpenfarbstoffe,    die bevorzugte Färbeweise mit billi  geren und beständigeren     Reduktionsmitteln,    wie Na  triumsulfid,     Natriumsulfhydrat    oder Glukose.  



  Die Farbstoffe der     französischen        Patentschrift     Nr. 1008 578 sind     zwar    auch wasserlöslich, müssen  aber trotzdem mit     Hydrosulfit    entwickelt werden, wenn  farbstarke     Küpenfärbungen    erhalten werden sollen.  



  Was die     französische    Patentschrift Nr. 1182124       anbetrifft,    so war es in keiner Weise vorauszusehen,    dass die dort angegebenen     Reaktivfarbstoffe,    die zur  Schonung des     Monochlortriazinrestes    mit     Soda        oder          Trinatriumphosphat    appliziert werden müssen, sich  auch in stark     ätzalkalischen    Lösungen     (pH    > 13)

   in  Gegenwart von Reduktionsmitteln gemäss vorliegender  vereinfachter     Küpenfärbemethode    angewendet wer  den     können.    Die nach dieser     Methode    erhaltenen  Färbungen sind etwa 50 bis 400     "/o,    stärker als die  jenigen nach der französischen Patentschrift Num  mer 1182124.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden ange  geben.    <I>Beispiel 1</I>  2 Teile des Farbstoffes der mutmasslichen     Formel     
EMI0004.0030     
    werden in 2000 Teilen Wasser gelöst. Es werden  20 Teile     Trinatriumphosphat    und 250 Teile einer       20%igen        Natriumchloridlösung        zugegeben.        In        das     so erhaltene Färbebad geht man bei 20 bis 25  mit  100 Teilen gut genetztem     Baumwollsatin    ein.

   Im  Verlaufe von 20 Minuten wird die Temperatur auf  50 bis     60         gesteigert    und dann weitere 250 Teile  20      /o        ige        Natriumehloridlösung        zugesetzt.    Nach  30minütiger Färbedauer werden 0,5 Teile     Natrium-          hydrosulfit        hinzugefügt    und weitere 45 Minuten bei  50     bis    60  gefärbt. Anschliessend wird die rotviolette  Färbung an der Luft oder durch gründliches Spülen  in der verdünnten     wässrigen    Lösung eines Oxyda-         tionsmittels,    wie z. B.

   Wasserstoffsuperoxyd oder Na  triumperborat,     reoxydiert.    Hierauf wird während  15 Minuten kochend mit einem     ionenfreien    Wasch  mittel geseift, in kaltem Wasser gespült und getrock  net. Man erhält eine blaurote Färbung von guter  Waschechtheit.  



  Anstelle von     Trinatriumphosphat    kann auch     Na-          triumearbonat    oder Natronlauge verwendet werden.  Als     Reduktionsmittel    eignen sich auch Glukose,       Natriumsulfhydrat    oder     Natriumsulfid.     



  Der im obigen Beispiel verwendete Farbstoff  kann durch Kondensation der Verbindung der Formel  
EMI0004.0058     
         mit        2,4-Dichlor-6-(4'-sulfophenylamino)-triazin    in     wässriger    Lösung unter Zusatz von     Natriumcarbonat     erhalten werden.      werden analog gefärbt wie der Farbstoff aus     ;Bei     spiel 1.

   Man erhält eine kräftige rote     Färbung    von  sehr guter Wasch- und     Chlorechtheit.       Der im obigen Beispiel     verwendete        Farbstoff        kann     durch Umsetzen des Kondensationsproduktes der  Formel  
EMI0005.0007     
    mit     Äthanolamin    in wässriger Lösung erhalten werden.  <I>Beispiel 5</I>  2 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0005.0009     
    werden analog gefärbt wie der     Farbstoff    aus Bei  spiel 1. Man erhält eine rotorange Färbung von guter  Wasch- und Lichtechtheit.

   Die nach Beispiel 4  und 5 erhaltenen Färbungen ergeben eine wesent  lich grössere Farbtiefe und Reinheit der Nuancen    als entsprechende     Färbungen    .ohne     Anwendung    eines       Reduktionsmittels.     



  Der     im    obigen     Beispiel        verwendete        Farbstoff        kann     durch Kondensation des Produktes der Formel  
EMI0005.0019     
    mit     1-Phenylamino-4-amino-thioxanthonsulfonsäure    in     wässriger    Lösung unter Zusatz von     Natriumcarbo-          nat    erhalten werden.  



  <I>Beispiel 6</I>  2 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0005.0024     
      werden analog gefärbt wie der Farbstoff aus Bei  spiel 1. Man erhält eine braune Färbung von     sehr     guter Waschechtheit.    Der in diesem Beispiel verwendete     Farbstoff    kann  durch     Kondensation    des Produktes der Formel  
EMI0006.0004     
    mit     2,4-Dichlor-6-phenylamino-1,3,5-triazin-4'-sulfonsäure    in Gegenwart von     Natriumcarbonat    erhalten  werden.  



  <I>Beispiel 7</I>  3 Teile des Farbstoffes der     mutmasslichen        Formel     
EMI0006.0009     
    werden in 100 Teilen Wasser gelöst. Mit der erkal  teten Lösung wird ein Baumwollgewebe     imprägniert,          so        dass        es        um        75        %        seines        Gewichtes        zunimmt,        und     dann getrocknet.  



  Darnach imprägniert man das Gewebe mit     einer     40  warmen Lösung, die pro Liter 10 g Natrium  hydroxyd, 300g     Natriumchlorid    und 30g     Natrium-          hydrosulfit        enthält,        quetscht        auf        75%        Gewichts-          zunahme    ab, dämpft die Färbung     während    60 Sekun  den bei 100 bis 101 , spült gründlich in kaltem Was  ser, behandelt in einer 0,5     fl/oigen        Natriumbicarbonat-          lösung,    spült,

   seift während 20 Minuten bei Koch  temperatur in einer 0,3     a/aigen    Lösung eines     ionen-          freien        Waschmittels,    spült und trocknet. Man erhält  eine kochecht     fixierte,    rote Färbung.  



  Als     Reduktionsmittel    eignen sich auch Glukose  oder     Natriumsulfid.       Anstelle der     Monochlortriazinverbindung    kann  mit ebenso     .gutem    Resultat auch die entsprechende       Dichlortriazinverbindung    eingesetzt werden.  



  <I>Beispiel 8</I>  2 Teile des Farbstoffes aus Beispiel 7 werden  mit 20 Teilen Harnstoff vermischt, in 24 Teilen  Wasser gelöst und in 40 Teile einer 5     o/aigen    Na  triumalginatverdickung eingerührt. Dann gibt man  noch 9 Teile einer 10     o/oigen        Sodalösung,    2 Teile       Natriumhydrosulfit    und 1 Teil 10n Natronlauge hinzu.  



  Mit dieser Druckfarbe wird ein Baumwollgewebe  bedruckt;     dann        wind    getrocknet, 7 Minuten bei 100  bis 101  gedämpft, gründlich in Wasser gespült und  während     zwanzig    Minuten bei     Kochtemperatur    in  einer 0,3     o/aigen    Lösung eines     ionenfreien    Wasch  mittels geseift. Es resultiert ein leuchtendes rotes  Druckmuster, das kochecht     fixiert    ist.    <I>Beispiel 9</I>  2,5 Teile des     Farbstoffes    der     mutmasslichen    Formel  
EMI0006.0058     
    werden in 100 Teilen Wasser gelöst.

   Mit dieser Lö  sung wird ein Baumwollgewebe imprägniert, auf  75     0/a    Gewichtsabnahme abgequetscht und     getrocknet.     Darnach wird in einer 80  warmen Lösung, die pro  Liter 10 g     Natriumhydroxyd,    300 g     Natriumchlorid     und 30g     Natriumhydrosulfit    enthält, während 45 Mi  nuten auf einem     figger    fixiert. Man spült gründlich    in Wasser, seift während einer Viertelstunde kochend  in einer 0,3     o/oigen    Lösung eines     ionenfreien    Wasch  mittels, spült erneut und trocknet. Man erhält eine  rote Färbung von guter Waschechtheit.  



  Anstelle der obigen     Dichlortriazinverbindung    kann  mit ebenso gutem Resultat auch der entsprechende       Monochlortriazinfarbstoff    eingesetzt werden.      <I>Beispiel 10</I>  2 Teile des     Farbstoffes    der Formel  
EMI0007.0002     
    werden nach den Angaben des Beispiels 1 gefärbt.  Man erhält eine     lachsfarbene    Färbung.  



  Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff kann  durch Kondensation von 1,5-Diaminoanthrachinon-2-         sulfonsäure    mit     2,4-Dichlor-6-phenylamino-1,3,5-          triazin-3'-sulfonsäure    in wässriger     Lösung        unter    Zu  satz von     Natriumcarbonat        erhalten    werden.    <I>Beispiel 11</I>  2 Teile des     Farbstoffes    der Formel  
EMI0007.0012     
    werden nach den Angaben des Beispiels 1 gefärbt.  Man erhält eine     rotstichig    blaue Färbung von sehr  guter Wasch- und     Lichtechtheit.     



  Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff kann    durch     Umsetzung    von     1,4-Diaminoanthrachinon-2-          carbon:säure        mit    dem     Monokondensationsprodukt    von       Cyanurchlorid    und     4-Aminobenzoesäure    erhalten  werden.

      <I>Beispiel 12</I>  Man klotzt ein Baumwollgewebe mit einer Lösung von 20 g/1 des     Dichlorderivates    der Formel  
EMI0007.0023     
    und 100 g/1     Na2S        kalz.    bei einer Temperatur von  20 bis 30 , dockt anschliessend auf, verpackt mit  einer     Plasticfolie    und lagert während 6     Stunden.     Hernach wird gespült, oxydiert, kochend geseift,  wieder gespült und getrocknet. So wird eine echte  Rotfärbung erhalten.  



  Ein ähnliches Resultat wird bei einer     10stündigen     Lagerung erhalten.    Wird ein Baumwollgewebe mit     einer    Lösung, ent  haltend pro Liter 40     cm3    30 %     ige        Natriumhydroxyd-          lösung,    30 g     Hydrosulfit    und 20 g des     oberigenannten     Farbstoffes bei 20 bis 30      imprägniert,        anschliessend     aufgerollt, in einer     Plasticfolie    verpackt, 11 Stunden       gelagert    und wie oben weiterbehandelt, so wird eine  tiefrote Färbung erhalten.

        <I>Beispiel 13</I>       Man    klotzt ein     Cellulose-gewebe    mit einer Lösung, enthaltend 20 g/1 des Farbstoffes der Formel  
EMI0008.0003     
    100 g/1     kalz.        Natriumsulfid    und 20     g/1        30o/oige    Na  triumhydroxydlösung. Die     geklotzte    Ware wird an  schliessend aufgerollt, in einer     Plasticfolie    verpackt  und 12 Std.     gelagert.    Nach Fertigstellung wie in Bei  spiel 12 erhält man eine tiefrote, kochechte Färbung.

      Ein ähnliches Resultat wird erhalten durch Ver  wendung einer     Farbstofflösung,    die pro Liter 40     cm3          30%ige        Natriumhydroxydlösung        und        30        g        Natrium-          hydrosulfit    anstelle des     Natriumsulfides    enthält.

      <I>Beispiel 14</I>    Ein     Cellulosegewebe    wird mit der Lösung     foular-          diert,    die pro Liter 20     cm3    30      /oige    Natriumhydroxyd-         lösung,    10 g     Natriumhydrosulfit,    50 g     kalz.    Natrium  sulfid     (NazS)    und 20 g des Farbstoffes der Formel  
EMI0008.0030     
    enthält. Arbeitsweise und Fertigstellung wie in Bei  spiel 12 ergibt eine tiefblaue lichtechte Färbung.    Anstelle von     Natriumsulfid    kann ebenfalls eine  äquivalente Menge     Thioharnstoffdioxyd    verwendet  werden.

      <I>Beispiel 15</I>  Man     klotzt        ein        Cellulosegewebe    mit einer Lösung, enthaltend pro Liter 20 g des Farbstoffes der Formel  
EMI0008.0036     
    40     cm3    30      /oige        Natriumhydroxydlösung    und 30 g       Natriumhydrosulfit.    Die     geklotzte    Ware wird anschlie  ssend aufgerollt, in einer     Plasticfolie    verpackt und  12 Stunden gelagert. Hernach wird gespült, oxydiert,    kochend geseift, wieder gespült und getrocknet. Man  erhält eine waschechte braune Färbung.  



  Nach derselben Methode erhält man mit dem  Farbstoff der Formel    
EMI0009.0001     
    violette Färbungen.    <I>Beispiel 16</I>    Ein     Baumwollgewebe    wird mit einer Lösung,     ent-          haltend        pro        Liter        30        cm3        30        %ige    Natriumhydroxyd-    Lösung, 20 g     Natriumhydrosulfit        und    10 g des     Farb-          stoffes    der Formel  
EMI0009.0015     
    bei 20 bis 30  imprägniert.

   Anschliessend wird aufge  rollt, in einer     Plastiefolie    verpackt, 20 Stunden gela-         gert    und wie in Beispiel 12     fertiggestellt.    Man erhält  eine     rotstichig    blaue Färbung.         Verwendet    man in diesem Beispiel 10 g des Farbstoffes der Formel  
EMI0009.0021     
    so erhält man -eine     gelbbraune    Färbung.

      <I>Beispiel 17</I>    Ein Baumwollgewebe wird mit einer     wässri#gen    Lö  sung, welche pro Liter 20 g des     Sulfatoäthylamids     der     Aminodibenzanthrondisudfonsäure,    100 g     Na-          triumsulfid        kalt.    und 20 g 30     Voige    Natriumhydroxyd-    Lösung     enthält,    bei 30      imprägniert    und auf     eine          Flüssigkeitsaufnahme    von etwa 70 % abgequetscht.

    Man     lagert    das aufgerollte, in     eine        Plasticfolie    ver  packte gefärbte Gewebe bei     Raumtemperatur    wäh-           rend    14     Stunden,    spült hernach     gründlich    in     kaltem     Wasser,     oxydiert    und seift wie für     Küpenfarbstoffe     üblich.  



  Man erhält     eine    kochwaschechte Graufärbung von  sehr guter     Lichtechtheit.     



  <I>Beispiel 18</I>  Mit einer     wässrigen    Lösung, welche pro Liter 10 g  des in Beispiel 13     angeführten    Farbstoffes, 5 g     des       in Beispiel 17 angeführten Farbstoffes, 50g Natrium  sulfid     kalz.,    20 ml 30     o/oige        Natriumhydroxydlösung     und 10g     Natriumhydrosulfit    enthält, wird ein Leinen  gewebe bis zu     einer    Flüssigkeitsaufnahme von etwa       80,%        am        Foulard        geklotzt.     



  Die weitere Arbeitsweise erfolgt gemäss Bei  spiel 12.  



  Man erhält eine kochwaschechte Bordeauxfärbung  von sehr guter     Durchfärbung.       <I>Beispiel 19</I>  Ein Baumwollgewebe wird mit einer     wässrigen    Lösung, die pro Liter 10 g des Farbstoffes der       Formel     
EMI0010.0024     
         50        g        Natriumsulfid        kalz.        und        20        ml        30        %aige        Na-          triumhydroxydlösung    enthält,

       imprägniert.    Die     Flüssig-          keitsaufnahme    soll nach Abquetschen der über  schüssigen Flotte etwa 70     Q/o    betragen. Hernach wird,    wie in Beispiel 17     angeführt,    in eine     Plasticfolie    ver  packt und 16 Stunden     gelagert.     



  Man erhält eine kochwaschechte, grünblaue Fär  bung.    <I>Beispiel 20</I>  Man     foulardiert    ein Baumwollgewebe bei     25     mit     einer        wässrigen    Lösung, welche pro Liter 10 g des  Farbstoffes der Formel  
EMI0010.0047     
    50g     Natriumsulfid        kalz.    und 10 ml     30'o/oige    Natrium  hydroxydlösung enthält.

   In aufgerolltem und ver  packtem Zustand wird das gefärbte Gewebe darauf  bei Raumtemperatur während 3     Stunden        gelagert.     Danach wird gründlich in kaltem Wasser gespült,         oxydativ    nachbehandelt und wie für     Küpenfärbungen     üblich kochend geseift.  



  Man erhält eine kochwaschechte, intensive Blau  violett-Färbung von sehr guter Lichtechtheit.      <I>Beispiel 21</I>  10 Teile des     Dichlorderivates    der Formel -  
EMI0011.0002     
    werden in 1000 Teilen     warmem    Wasser gelöst, auf  20  abgekühlt und mit 50 g/1     Na2S        kalt.    und 20     em3/1     30      /oiger        Natriumhydroxydlösung    versetzt.

   Man  klotzt ein Gewebe aus     Cellulosefaserstoff    bei 20 ,         dämpft        anschliessend    während 30     Sekunden    und stellt  wie für     Küpenfarbstoffe        üblich        fertig.     



  Man erhält eine kochwaschechte     brillante    Rot  färbung.    <I>Beispiel 22</I>  20 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0011.0017     
    werden in 1000 Teilen     heissem    Wasser gelöst,     auf     30  abgekühlt und mit 150 g/1     Natriumsulfid        krist.     und 20     em3/1        30o/oige        Natronlauge        versetzt.       Man klotzt ein Baumwollgewebe     mit    der erhal  tenen Lösung, dämpft     während    30 Sekunden, wonach  man in     bekannter    Weise oxydiert und fertigstellt.

    Man erhält eine kochwaschechte     brillante        Rotfärbung.       <I>Beispiel 23</I>  15 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0011.0031     
    werden     mit    wenig kaltem Wasser und etwas Alkohol  angerührt und nach     Übergiessen    mit heissem Wasser  durch     Aufkochen    in     Lösung    gebracht. Nach Ab  kühlen auf 30  versetzt man mit 50     g/1        Natriumsulfid          kalz.,    30     g/1        Hydrosulfit    und 40     cm3/1    30     o/oige    Na  tronlauge.

      Man dämpft nach     Klotzung        eines        Baumwoll-          gewebes    während 1 bis 2     Minuten.    Die     Fertigstellung          geschieht    in der für     Küpenfärbungen    bekannten Art.  



  Man erhält eine lebhafte,     lichtechte    Blau  färbung.      <I>Beispiel 24</I>  Man klotzt ein     Baumwollgewebe    mit einer     Lösung,    enthaltend 15 g/1 des Farbstoffes der Formel  
EMI0012.0003     
    30     g/1        Natriumsulfid        kalz.,    30 g/1     Natriumhydrosulfit     und 30     cm3/130o/oige        Natriumhydroxydlösung.    Nach  der     Klotzung    dämpft man das Gewebe während 1    bis 2 Minuten. Hernach wird gespült, oxydiert, ko  chend geseift, wieder gespült und getrocknet. Man  erhält eine echte Braunfärbung.

      <I>Beispiel 25</I>  10 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0012.0011     
    werden in 1000 Teilen     warmem    Wasser gelöst, auf       20         abgekühlt    und mit 20 g/1     Natriumsulfid        kalz.,     20     cm3/1        30,1/oiger        Natriumhydroxydlösung    und  20     g/1        Natriumhydrosulfit    versetzt.

   Man klotzt     ein     Gewebe aus Baumwolle bei 20 , dämpft anschliessend    während 45 Sekunden und stellt wie für     Küpenfarb-          stoffe    üblich     fertig.    Man erhält eine waschechte rot  stichig blaue Färbung.  



  Verwendet man in diesem Beispiel 10 Teile des  Farbstoffes der Formel  
EMI0012.0026     
      so erhält man eine gelbbraune Färbung, während mit  den in Kolonne I folgender Tabelle erwähnten Ver-         bindungen.        Färbungen    der in     Kolonne        Il        angegebenen     Töne erhalten werden.  
EMI0013.0006     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Färben von polyhydroxylierten Textilmaterialien mit verküpbaren Verbindungen, die mindestens eine saure wasserlöslichmachende Gruppe und mindestens eine chemisch auf die zu färbenden Materialien fixierbare Gruppe enthalten, dadurch ge kennzeichnet, dass man mindestens eine Stufe des Verfahrens in Gegenwart eines Reduktionsmittels durchführt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man solche verküpbare Verbin dungen verwendet, die einen labilen, unter Mitnahme des Bindungs-Elektronenpaares abspaltbaren Substi- tuenten aufweisen.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man solche verküpbare Verbinn- dungen verwendet, die als reaktionsfähige Gruppe einen Rest der Formel EMI0014.0003 enthalten, worin X ein Chloratom, eine gegebenen falls substituierte Aminogruppe oder eine substituierte Oxygruppe bedeutet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man solche verküpbare Verbin dungen verwendet, die als reaktionsfähige Gruppe einen Rest der Formel -Y-CH2CH2 Z enthalten, worin Y eine -NHCO-, -SO.- oder -S02NH-Gruppe und Z ein Halogenatom, eine -O-S03H-Gruppe oder eine Sulfonyloxygruppe be deuten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man solche verküpbare Verbin dungen verwendet, die als reaktionsfähige Gruppe einen Rest der Formel -S02F, -S02CH = CH2, -NHCOCH - CH, oder EMI0014.0020 enthalten. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man verküpbare Verbindungen der Anthrachinonreihe verwendet. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man verküpbare Verbindungen der Perinon oder Perylendicarbonsäure-imidreihe verwendet. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel ein Alkalihydrosulfit, Alkalisulfid, Alkalisulfhydrat oder Glukose verwendet. B.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man weniger Reduktionsmittel verwendet, als zur vollständigen Überführung der ver- küpbaren Verbindung in die Leukoform notwendig wäre. 9. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Färbung in Gegenwart eines Elektrolyten, vorzugsweise eines anorganischen Salzes, vornimmt. 10. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Färbebad während oder nach dem Färben Alkali zusetzt.
    PATENTANSPRUCH II Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I gefärbten Textilmaterialen. CIBA Aktiengesellschaft <B>Entgegengehaltene</B> Schrift- und <B>Bildwerke</B> <I>Französische Patentschriften</I> Nrn.1008 <I>578,1182124</I>
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