CH368781A - Zahnbürste - Google Patents

Zahnbürste

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Publication number
CH368781A
CH368781A CH1440962A CH1440962A CH368781A CH 368781 A CH368781 A CH 368781A CH 1440962 A CH1440962 A CH 1440962A CH 1440962 A CH1440962 A CH 1440962A CH 368781 A CH368781 A CH 368781A
Authority
CH
Switzerland
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handle
bristle carrier
recess
bristle
pin
Prior art date
Application number
CH1440962A
Other languages
English (en)
Inventor
Makowsky Herbert Dr Med
Original Assignee
Makowsky Herbert Dr Med
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Filing date
Publication date
Application filed by Makowsky Herbert Dr Med filed Critical Makowsky Herbert Dr Med
Publication of CH368781A publication Critical patent/CH368781A/de
Priority to AT959463A priority Critical patent/AT245726B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B7/00Bristle carriers arranged in the brush body
    • A46B7/02Bristle carriers arranged in the brush body in an expanding or articulating manner

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description


      Zahnbürste       Mit den üblichen Zahnbürsten ist eine einwand  freie Reinigung der Zähne nur sehr schwer erziel  bar. Ihre Form verleitet den Benützer dazu, die  Bürste auf den Zahnflanken und     Kauflächen    immer  längs den Zahnreihen zu führen. Bei dieser Bewe  gung hüpfen die Borsten gewissermassen von einer       Zahnflankenwölbung    auf die nächste, ohne in die  Ecken eindringen zu können, welche zwischen zwei  Zähnen, insbesondere bei den Stockzähnen, bestehen.  Diese Partien der Zähne werden bei der erwähnten  Führung der Bürste nicht nur nicht gereinigt, sondern  die Rückstände werden geradezu in die Ecken zwi  schen den Zähnen     hineingebürstet    und bilden dort  Brutstätten für unzählige Erreger.

   Mit den üblichen  Zahnbürsten ist es sehr schwierig, oft geradezu un  möglich, diese Ecken bis auf den Grund auszubür  sten und zu reinigen.  



  Hinzu kommt, dass     horizontales    Bürsten der  Zähne den kostbaren     Schmelz,    der für die Zähne  Schutz und Schönheit bedeutet, auf die Dauer be  schädigt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine  Zahnbürste, welche eine einwandfreie Reinigung der  Zähne ermöglicht, dabei den     Zahnschmelz    schont.  Die erfindungsgemässe Zahnbürste ist dadurch ge  kennzeichnet, dass der     Borstenträger    bogenförmig  ausgebildet ist und einen Teil für sich bildet, dessen  Befestigung am Griff nach Überwindung einer Fest  haltekraft eine Schwenkung des     Borstenträgers    ge  genüber dem Griff zulässt, so dass der     Borstenträ-          ger    von einer Stellung, in welcher er gleichgerichtet  ist wie der Griff, in eine Stellung quer zum Griff  gedreht werden kann, in diesen Stellungen aber fest  gehalten ist.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der  Zahnbürste nach der     Erfindung    an Hand der Zeich  nung erläutert. Auf der Zeichnung zeigt:         Fig.    1     eine    Zahnbürste von der Seite mit in glei  cher Richtung wie der Griff gestelltem     Borstenträger,          Fig.2    die Bürste mit senkrecht zum     Griff    ge  stelltem     Borstenträger,    ebenfalls von der Seite, teil  weise im Schnitt, und       Fig.3    einen Schnitt nach der Linie     III-111    in       Fig.    2.  



  Die dargestellte Zahnbürste besitzt einen ela  stischen     Griff    1, insbesondere aus Kunststoff, dessen  vorderer, zum Halten des gebogenen     Borstenträgers     4 bestimmter Teil 2 bedeutend dünner ausgebildet ist  als der übrige Griffteil. Dieser vordere     Griffteil    2  ist durchlocht, so dass er eine     Ausnehmung    8 auf  weist, die mit einer radialen, eine Rast bildenden       Anschlagfläche    10 versehen ist. Der vordere     Griff-          teil    2 weist zudem einen von der     Ausnehmung    8  ausgehenden Schlitz 11 auf.  



  In der     Ausnehmung    8 sitzt der Zapfen 7 des  Bürstenträgers 4     axial        unverschiebbar,    aber     drehbar.     Der Zapfen 7 ist im Querschnitt     mit    vier gleich  mässig auf dem Umfang verteilten Vorsprüngen 9  versehen und trägt an seinem Ende einen radial vor  stehenden Wulst 12.  



  Der Schlitz 11 verleiht den Randteilen der     Aus-          nehmung    8 die     Fähigkeit,    federnd nachzugeben, so  dass sie den Zapfen 7 in den Arbeitsstellungen des       Borstenträgers    stramm festhalten.

       Wird    der Borsten  träger 4 gegenüber dem     Handgriff    von einer Stellung  in die andere gedreht, bewirken die Vorsprünge 9  eine zunehmende     Weitung    der     Ausnehmung,    bis der  nächste     Vorsprung    hinter die Fläche 10     einrastet.     Die federnde Nachgiebigkeit der Randteile der Aus  nehmung 8 ermöglicht auch das Hindurchführen  des Wulstes 12 des Zapfens 7 durch die     Ausneh-          mung        beim    Einsetzen oder beim     Auswechseln    des       Borstenteiles.    Der dem Halt zwischen     Borstenteil     

  und     Griff    dienende Wulst ist aber auch durch eine      in das freie Zapfenende     eingesetzte    vorstehende Niete  aus Kunststoff erzielbar.  



       Infolge        seiner    geringen Dicke lässt sich der Vor  derteil 2 des     Griffes    auch     aufbiegen,    wie     Fig.1    zeigt.  Am Übergang vom dicken zum dünnen Griffteil ist  eine vorstehende Nase 3 gebildet. Unter diese Nase  wird     ein    Ende 6 des     Borstenträgers    in seiner gleich  wie der Griff gerichteten Stellung geschoben, wo  durch der Teil 2 des Griffes der Krümmung des       Borstenträgers    4 entsprechend gebogen gehalten wird  und Verklemmungen von Weichteilen zwischen Griff  und     Borstenteil    ausgeschlossen werden.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Stellung des Bor  stenträgers in bezug auf den Griff eignet sich die  Bürste zum Reinigen der Backenzähne, Eck- und  der     Schneidezähne    von innen. Dabei     wird    sie quer  zur Zahnreihe in horizontaler Lage hin und her ge  führt. Bei dieser Bewegung     dringen    die Borsten 5  in die- Ecken zwischen den Zähnen und bürsten sie  von ihrem Anfang beim Zahnhals an längs des gan  zen Zahnes vollständig aus,     einschliesslich    der Kro  nen bei den     Backenzähnen.    Diese Reinigung muss  natürlich von einem Zahn zum anderen auf beiden       Gebissseiten,    oben und unten, fortschreiten.  



  Sind die oberen und unteren     Gebissteile    rund  herum von innen gereinigt, wird der     Borstenteil    unter  Überwindung der     Festhaltekraft    gegenüber dem Griff  um 90  in die in     Fig.    2 dargestellte Stellung gedreht.  



  Zur     Reinigung        aller    Zähne von aussen wird nun  die Bürste von Abschnitt zu Abschnitt, immer gleich  mehrere Zähne oben und unten oder nach Wunsch  auch nur oben oder unten erfassend, auf die Zähne  aufgesetzt, wobei der     Griff    senkrecht nach unten  gerichtet ist. Die Krümmung des     Borstenträgers    ist  so gewählt, dass sich die Borsten gut an die Wöl  bung des Gebisses anlegen. Durch Auf- und Ab  bewegungen der Bürste lässt sich eine sehr gründliche  und trotzdem schonende Reinigung der vorderen  Partien aller Zähne bis in die den gewöhnlichen Bür  sten nur schwer zugänglichen Ecken erzielen.  



  Nicht nur eignet sich die beschriebene Bürste  ausgezeichnet für eine einwandfreie Zahnreinigung;  sie schont dabei auch den     Schmelz,    und sie ist auch  sehr bequem zu handhaben. Sowohl die horizontalen  Hin- und     Herbewegungen,    wie auch die senkrechten  Auf- und     Abbewegungen    sind sehr einfache Bewe  gungen, welche sich mit der Hand leicht ausführen  lassen.    Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung       zahlreiche    Abweichungen von der gezeichneten Aus  bildung möglich. So können z. B. die Vorsprünge 9  des Zapfens 7 und die Rast 10 der     Ausnehmung    8  auch anders gestaltet sein, als hier dargestellt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahnbürste, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger bogenförmig ausgebildet ist und einen Teil für sich bildet, dessen Befestigung am Griff nach Überwindung einer Festhaltekraft eine Schwen kung des Borstenträgers gegenüber dem Griff zu lässt, so dass der Borstenträger von einer Stellung, in welcher er gleichgerichtet ist wie der Griff, in eine Stellung quer zum Griff gedreht werden kann, in diesen Stellungen aber festgehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zahnbürste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger mit einem im Querschnitt Vorsprünge aufweisenden Zapfen ver sehen ist, welcher in einer mit einer Rast versehenen Ausnehmung des Griffes gehalten ist, deren Rand teile federnd nachgiebig ausgebildet sind, so dass der Borstenteil, wenn er gedreht wird, in den beiden erwähnten zueinander senkrechten Stellungen ein rastet. 2.
    Zahnbürste nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Ausnehmung zum Halten des Borstenträgers versehene Teil des Grif fes dünner ausgebildet ist, als der übrige Teil des Griffes und von seiner den Zapfen des Borsten trägers aufnehmenden Ausnehmung ausgehend ge schlitzt ist, um die federnde Nachgiebigkeit der Rand teile der Ausnehmung zu vergrössern, und dass am Übergang vom dünnen zum dickeren Griffteil eine vorstehende Nase gebildet ist, unter welche ein Ende des Borstenträgers in seiner gleich wie der Griff gerichteten Stellung geschoben werden kann,
    wodurch der dünne Griffteil der Krümmung des Borstenträgers entsprechend gebogen wird. 3. Zahnbürste nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Zapfens des Bor stenträgers mit einem in radialer Richtung vor stehenden Wulst oder einer vorstehenden Niete ver sehen ist, um sein unbeabsichtigtes Austreten aus der Ausnehmung zu verhindern.
CH1440962A 1961-12-30 1962-12-08 Zahnbürste CH368781A (de)

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CH368781A true CH368781A (de) 1963-04-30

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CH1440962A CH368781A (de) 1961-12-30 1962-12-08 Zahnbürste

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