CH368857A - Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines Rundfeuers - Google Patents
Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines RundfeuersInfo
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- CH368857A CH368857A CH6748558A CH6748558A CH368857A CH 368857 A CH368857 A CH 368857A CH 6748558 A CH6748558 A CH 6748558A CH 6748558 A CH6748558 A CH 6748558A CH 368857 A CH368857 A CH 368857A
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- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/08—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
- H02H7/0811—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for DC motors
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Description
Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines Rundfeuers Gleichstrommaschinen sind im Betrieb durch plötzliches Auftreten von Rundfeuer über den Kol lektor hinweg gefährdet. Man hat bisher versucht, bereits das Entstehen des Rundfeuers durch Abschir men mittels Schutzplatten zu unterdrücken. Ferner hat man durch besondere Gestaltung des elektrischen Feldes im Bereiche der Bürsten das Entstehen des Rundfeuers zu vermeiden gesucht. Alle diese Mittel führten nicht immer zu dem gewünschten Erfolg, da aussergewöhnliche Betriebsverhältnisse auftreten können, zufolge deren das Rundfeuer dennoch auf trat. Solche Verhältnisse liegen z. B. vor, wenn Motoren bei grosser Drehzahl unter überlast plötz lich abgeschaltet werden. Nun wird allgemein ange nommen, dass bei Entstehung eines Kurzschlusses an einer Gleichstrommaschine die Abtrennung der selben vom Belastungskreis genüge. Es tritt aber oft der Fall auf, dass das Rundfeuer nicht während der eigentlichen Kurzschlussperiode, sondern nach der Abtrennung des Kurzschlusses entsteht. Die Ursache dieser Erscheinung liegt darin, dass durch das starke Feuer der Bürsten bei grossen überlast strömen, namentlich bei Kurzschluss, die Zone an der Kollektoroberfläche stark ionisiert ist. Wenn nun der Kurzschluss abgeschaltet wird und die Spannung zwischen den Bürstenreihen wieder entsteht, entsteht auch das eigentliche Rundfeuer infolge mangelhafter elektrischer Festigkeit dieser Zone. Aus einem deutschen Patent ist es bekannt, eine Schwächung der Erregung durch Einschalten einer Gegenerregerwicklung vorzunehmen. Diese wirkt je doch nur unvollkommen, da die Maschine vom Netz her unter Spannung bleibt. Ferner ist es aus einem anderen deutschen Patent bekannt, die Unterbre chung des Ankerstromes durch Sperren des Speise gleichrichters vorzunehmen, wenn die Ankerspan- nung einen bestimmten Wert überschreitet. Gleich zeitig wird dabei das Feld durch Zuschalten von Widerständen im Erregerkreis geschwächt. Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungs anordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Ein leitung der Entregung und Abschaltung derselben in Abhängigkeit einer vom Produkt aus Erregerfeld und Drehzahl sich ergebenden Grösse beim Auftreten eines Rundfeuers. Die Erfindung besteht darin, dass mit der Gleich strommaschine eine Tachodynamo gekuppelt ist, deren Anker mit der Spannungsspule einer Relais anordnung verbunden ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um einen dem Erregerstrom proportionalen Strom auf die Relaisanordnung einwirken zu lassen, derart, dass das Produkt aus Drehzahl und Erreger strom wirksam wird, und dass in der Relaisanord nung eine weitere, mit dem Anker der Gleichstrom maschine verbundene Spule angeordnet ist, welche im Normalbetrieb eine gegenüber der ersten Spule überwiegende Gegenkraft erzeugt, und dass am Relais ein Kontakt vorgesehen ist, welcher die Kurz schlussauslösung der Gleichstrommaschine zum An sprechen bringt, wenn bei noch bestehender hoher Drehzahl und Erregung die Spannung der Gleich- Strommaschine zusammenbricht. In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel darge stellt, welches die Zusammenschaltung eines zu über wachenden Motors mit einem wattmetrischen Dreh relais zeigt. 1 ist der Rotor eines Gleichstrommotors, der z. B. vom Netz oder von einem Leonardgenerator aus gespeist werden kann. 2 ist die Erregerwicklung, welche das Motorfeld 0 erzeugt, welches vom Er regerstrom abhängig ist. Diese Abhängigkeit ist bei feldregulierten Motoren in weiten Grenzen an- nähernd proportional. Von der Welle des Gleich strommotors ist der Tachometergenerator 3 ange trieben, welcher einen zur Drehzahl n proportiona len Strom i3 liefert. Ein Teil i2 des Erregerstromes der Hauptmaschine durchfliesst die Spule 4" und der drehzahlabhängige Strom i3 durchfliesst die Spule 4b des zweispuligen, federlosen, wattmetrischen Drehsy stems einer Relaisanordnung. Eine weitere Spule 4" welche den wattmetrischen Spulen entgegenwirkt, ist an den Rotor des Gleichstrommotors angeschlossen. Der Einfluss der Spule 4, wirkt als spannungsabhängige Gegenkraft. Das Relais spricht an, wenn der Ein fluss der Spulen 4a und 4b den Einfluss der Spule 4, übertrifft. Das allfällige Ansprechen des Relais wird somit vom Unterschreiten der Generatorspannung Y gegen über dem Produkt 0 - n abhängig. Die Relaisanord nung weist den Kontakt 4d auf. Dieser liegt in einem Hilfsstromkreis mit dem Hilfskontakt <B>10"</B> des mit Kurzschlussauslösung versehenen Hauptschalters 10 und der Auslösespule 11" des Erregerstromausschal- ters 11. Beim Ansprechen des Kontaktes 4,1 und des Kontaktes 10" wird der Erregerstrom durch die Feld spule 2 durch den Schalter 11 unterbrochen. Die Arbeitsweise ist folgende: Im Normalzustand halten sich die beiden Spulen systeme 4a, 4b und 4,, ungefähr das Gleichgewicht. Genau genommen wirkt die Spule 4" welche parallel zum Anker geschaltet ist, etwas stärker und hält den Kontakt 4,1 für jeden normalen Betriebszustand sicher in der offenen Ruhelage. Es besteht die Beziehung:<I>U</I> i <I>0 - n.</I> Darin bedeuten<I>U</I> die Klem menspannung der Maschine, n die Drehzahl, #t5 das Feld der Spule 2. Beim Auftreten eines Rundfeuers, z. B. zufolge eines Kurzschlusses, bricht die Spannung U am Rotor zusammen. Die Maschine hält im ersten Moment die Drehzahl und auch die Erregung. Mit Zusammen brechen der Spannung U überwiegt die Kraftwirkung der -Spulen 4" und 4b. Das Relais spricht an und der Kontakt 4,1 schliesst. Etwa gleichzeitig wird der Hauptschalter 10 über dessen Kurzschlussschutz ge öffnet und der Hilfskontakt loa geschlossen. Dadurch wird die Erregung 2 durch die Auslösespule 11" unterbrochen. Durch Verschwinden der inneren EMK der Maschine erlischt das Rundfeuer. Es ist zweck mässig, für die Auslöschung des Magnetfeldes eine sogenannte Schnellentregung zu verwenden. Anstelle des wattmetrischen Systems mit den Spulen 4" und 4b kann die Spule 4, allein als ein fache Relaisspule im Zusammenwirken mit der Ge genspule 4, in einem Differenzialrelais verwendet wer- den. Anstelle der Spule 4" erhält dann die Tacho dynamo 3 gemäss Fig.2 eine entsprechende Feld erregerspule 3,, welche vom Strom i.. durchflossen wird. Die Erregerspule 3" führt dann einen Strom, der proportional dem Feld (I ist. Beim Laufen der Maschine mit der Drehzahl n ergibt sich an der Spule 4b wieder eine Spannung, die proportional (1) <I>- n</I> ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung mit einer Gleichstromma schine zur Einleitung der Entregung und Abschal tung derselben in Abhängigkeit einer vom Produkt aus Erregerfeld und Drehzahl sich ergebenden Grösse beim Auftreten eines Rundfeuers, dadurch gekenn zeichnet, dass mit der Gleichstrommaschine eine Tachodynamo gekuppelt ist, deren Anker mit der Spannungsspule (4b) einer Relaisanordnung (4) ver bunden ist und dass Mittel vorgesehen sind, um einen dem Erregerstrom proportionalen Strom (i.,) auf die Relaisanordnung einwirken zu lassen, derart, dass das Produkt aus Drehzahl (n) und Erregerstrom wirksam wird und dass in der Relaisanordnung eine weitere,mit dem Anker der Gleichstrommaschine verbundene Spule (4,) angeordnet ist, welche im Normalbetrieb eine gegenüber der ersten Spule (4b) überwiegende Gegenkraft erzeugt und dass am Relais ein Kontakt (4d) vorgesehen ist, welcher die Kurz schlussauslösung der Gleichstrommaschine zum An sprechen bringt, wenn bei noch bestehender hoher Drehzahl und Erregung die Spannung der Gleich strommaschine zusammenbricht. UNTERANSPRÜCHE 1.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisanordnung (4) ein zweispuliges wattmetrisches Drehsystem (4a, 4b) und eine Spannungsspule (4,) aufweist, die eine dem Drehsystem entgegenwirkende Gegenkraft erzeugt und dass die eine Spule (4,) des Drehsystems an der Tachodynamo (3) liegt und die andere Spule (4a) am Erregerstromkreis der Gleichstrommaschine liegt. 2.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tachodynamo mit einer besonderen Erregerwicklung (3a) versehen ist, und dass die Relaisanordnung (4) zwei gegeneinander wirkende Spulen aufweist, wovon die eine Spule (4b) mit dem Anker der Tachodynamo und die an dere Spule (4,) von der Rotorspannung der Gleich strommaschine gespeist ist, und dass die Erreger spule (3a) des Tachodynamos im Erregerstromkreis der Gleichstrommaschine (1) liegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6748558A CH368857A (de) | 1958-12-19 | 1958-12-19 | Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines Rundfeuers |
| BE585823A BE585823A (fr) | 1958-12-19 | 1959-12-18 | Montage pour une machine à courant continu appelé à amorcer une désexcitation lors de l'apparition d'un arc de contournement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6748558A CH368857A (de) | 1958-12-19 | 1958-12-19 | Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines Rundfeuers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH368857A true CH368857A (de) | 1963-04-30 |
Family
ID=4528009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6748558A CH368857A (de) | 1958-12-19 | 1958-12-19 | Schaltungsanordnung mit einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung bei Auftreten eines Rundfeuers |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE585823A (de) |
| CH (1) | CH368857A (de) |
-
1958
- 1958-12-19 CH CH6748558A patent/CH368857A/de unknown
-
1959
- 1959-12-18 BE BE585823A patent/BE585823A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE585823A (fr) | 1960-04-19 |
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