CH368914A - Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselben Die Erfindung betrifft einen Handlauf für Fahr treppen, mit Textileinlagen und einem Stahlband, welches für den Eingriff der Zähne eines Antriebs zahnrades mit Ausnehmungen versehen ist, die durch Herausbiegen von Flanken aus dem Stahlband ge bildet sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung des selben.
Handläufe mit Gummigurt und einvulkanisierten Textileinlagen sind an sich bekannt. Diese Handläufe besitzen jedoch eine grosse Längsdehnung, zu deren Überbrückung eine Spannvorrichtung mit verhältnis mässig grossem Nachspannweg verwendet werden muss.
Um diese Längung zu verhindern, ist es ferner bekannt, in die Gurte der Handläufe eine metallische Einlage in Form eines endlosen flachen Stahlbandes einzuarbeiten. Die endlos verbundenen Handläufe lau fen über Umleit- und Antriebsräder, wobei die Mit nahme der mit gleicher Geschwindigkeit wie die Fahr treppe laufenden Handläufe lediglich durch Rei- bungsschluss mit den Antriebsrädern erfolgt.
Bei die ser Antriebsart kommt es, insbesondere bei längeren Fahrtreppen, oftmals vor, dass, infolge der Belastung durch die sich am Handlauf festhaltenden Fahrgäste, auf diesen eine solche Zugkraft ausgeübt wird, dass die Friktion mit dem Antriebsrad überwunden und der Gleichlauf mit der Fahrtreppe zeitweise verloren geht.
Dadurch ergibt sich für den Fahrgast eine gewisse Unsicherheit und darüber hinaus können sehr leicht auch Unfälle entstehen. Um ein solches Rutschen des Handlaufes wirksam zu verhindern, wurde auch schon bekannt, als Antriebsrad ein Zahnrad vor zusehen, dessen Zähne mit dem Handlauf zwangläufig in Eingriff stehen.
Zu diesem Zweck wurde, nach einer bekannten Ausführung des Handlaufes, in den freien Hohlraum des Handlaufprofils ein Stahlband mit entsprechenden Ausnehmungen für den Eingriff der Zähne einvulkanisiert. Die Ausnehmungen wer den hiebei in der Weise gebildet, dass je zwei Flanken von der Zahnbreite entsprechender Breite .aus dem Stahlband herausgebogen werden.
Diese Ausführung ist jedoch kompliziert in der Herstellung, weil das Einvulkanisieren des Stahlbandes in den freien Hohl raum des Handlaufprofils, infolge seiner lediglich an den Kanten durchführbaren Verankerung, nur sehr schwierig durchzuführen ist.
Bekannt ist ferner auch eine Ausführungsform, bei der das Stahlband an der Innenseite des Hand laufgurtes angeordnet und dort im wesentlichen frei liegend, lediglich an den Kanten in Gummi eingebet- tet, ansonsten nur durch Klebung mit dem Handlauf verbunden ist.
Die aus dem Stahlband herausgeboge- nen Flanken der Ausnehmungen für den Eingriff der Zähne des Antriebsrades reichen bei dieser Ausfüh rung in den Hohlraum des Handlaufprofils hinein. Bei dieser Ausführung kann als nachteilig geltend ge macht werden., dass die frei abstehenden,
dünnen An griffsflanken des Stahlbandes grösseren Beanspru- chungen nicht standzuhalten vermögen und sich so mit in die Ebene des Stahlbandes wieder zurückbiegen werden.
Auch bedarf es einer besonders geformten Führungsleiste, auf welcher der Handlauf mit seinem Obertrum gleitet. Eine einwandfreie feste Veranke- rung des Stahlbandes mit dem Handlaufgurt kann diese Ausführung nicht gewährleisten.
Durch die vorliegenden Erfindungen soll eine Verbesserung eines Handlaufes bewirkt werden, so dass das Stahlband mit dem Handlaufgurt sicher ver bunden und der Handlauf in einfacherer Art herzu stellen ist.
Der Handlauf nach der Erfindung .ist dadurch ge- kennzeichnet, dass das Stahlband mit den heraus- gebogenen Flanken zur Gänze im Querschnitt des Handlaufgurtes angeordnet ist und der Handlaufgurt an der Innenseite für den Eingriff der Zähne des An triebszahnrades in Übereinstimmung mit den Ausneh- mungen des Stahlbandes Vertiefungen aufweist.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Handlaufes besteht darin, dass das durch Sandstrahlen und Einstreichen mit einem Haftmittel vorbereitete Stahlband derart in die Textileinlagen, vorzugsweise zwischen gummierte Gewebelagen, einkonfektioniert und dann der äussere Kautschukbelag aufgebracht wird, dass die heraus gebogenen Flanken des Bandes in den Querschnitt des Handlaufgurtes gerichtet sind,
worauf die Vul- kanisation unter Druck in einer Streifenform erfolgt, deren Kernleiste, korrespondierend mit den Ausneh- mungen des Stahlbandes zahnartige Erhebungen be sitzt, durch die die an der Innenseite des Gurtes zu bildenden Vertiefungen eingepresst werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Handlaufes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des Handlaufes in der Vulkanisierform.
Fig. 2 zeigt einen Teil des Handlaufes im Längs schnitt.
Fig. 1 zeigt ein übliches Handlaufprofil 1 für Fahrtreppen, mit den Gewebeeinlagen 2, zwischen denen das Stahlband 3 eingelegt ist. Das Stahlband 3 besitzt, im Abstand entsprechend der Zahnteilung des Antriebszahnrades für den Handlauf, Ausnehmun- gen 4, die in bekannter Weise derart gebildet sind, dass die Flanken 5 (Fig. 2) aus dem Stahlband 3 her ausgebogen worden sind.
Das Stahlband 3 ist hiebei so zwischen die Gewebelagen 2 einkonfektioniert, dass die herausgebogenen Flanken 5 in den Querschnitt des Handlaufgurtes 1 gerichtet sind. Das in diesem Auf bau konfektionierte Handlaufband 2, 3 wird nach dem Aufbringen des äusseren Kautschukbelages für den Gurt in einer Streifenform diskontinuierlich vul kanisiert. Die Streifenform besteht hiebei aus dem Formunterteil 6, dem Formoberteil 7 und der Kern leiste B.
Die Länge der Streifenform wird sich der je weils zur Verfügung stehenden Heizpresse anpassen und kann einige Meter betragen. Die Kernleiste 8 besitzt, korrespondierend zu den Ausnehmungen 4 des Stahlbandes 3 zahnartige Erhebungen 9. Wird zum Zweck der Vulkanisation die Heizpresse ge schlossen, dann pressen die Erhebungen 9 zur Bil dung der Vertiefungen an der Innenseite des Gurtes für den Zahneingriff des Handlaufantriebrades das Gewebe der inneren Lage in die Ausnehmungen 4 hinein.
Im Zuge der Vulkanisation werden dann die einzelnen Schichten fest miteinander verbunden. Um eine gute Verbindung auch mit dem Stahlband zu er zielen, wird dieses durch Sandstrahlen und Einstrei chen mit einem Haftmittel für den Einbau vorbereitet.
Somit können nunmehr Handläufe mit dem bis her üblichen Profil hergestellt werden, die einerseits durch das eingebaute Stahlband keine Längsdehnung aufweisen und anderseits infolge der Vertiefungen an der Gurtinnenseite die zwangläufige Mitnahme durch ein Antriebszahnrad ermöglichen, wodurch auch bei stärkster Belastung und bei langen Fahrtreppen ein Rutschen des Handlaufes nicht mehr eintreten kann.
Die beschriebene Ausführung des Handlaufes er möglicht es auch, diesen in bereits bestehenden An lagen einzubauen, indem lediglich anstelle eines Frik- tionsradcs ein Zahnrad eingesetzt zu werden braucht. Da der Profilquerschnitt gleich geblieben ist, können die sonstigen Führungsteile für den Handlauf unver ändert beibehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Handlauf für Fahrtreppen, mit Textileinlagen und einem Stahlband-, welches für den Eingriff der Zähne eines Handlauf-Antriebszahnrades mit Aus- nehmungen versehen ist, die durch Herausbiegen von Flanken aus dem Stahlband gebildet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stahlband (3) mit den heraus gebogenen Flanken (5) zur Gänze im Querschnitt des Handlaufgurtes (1)angeordnet ist und der Handlauf gurt an der Innenseite für den Eingriff der Zähne des Antriebszahnrades in Übereinstimmung mit den Aus- nehmungen (4) des Stahlbandes (3) Vertiefungen auf weist. <B>11.</B> Verfahren zur Herstellung des Handlaufes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, d'ass das durch Sandstrahlen und Einstreichen mit einem Haftmittel vorbereitete Stahlband (3) derart in die Textileinlagen einkonfektioniert und dann der äussere Kautschukbelag aufgebracht wird, dass die tieraus gebogenen Flanken des Bandes in den Querschnitt des Handlaufgurtes gerichtet sind,worauf die Vul- kanisation unter Druck in einer Streifenform (6, 7 und 8) erfolgt, deren Kernleiste (8) korrespondierend mit den Ausnehmungen (4) des Stahlbandes (3) zahn artige Erhebungen (9) besitzt, durch die die an der Innenseite des Gurtes zu bildenden Vertiefungen ein gepresst werden. UNTERANSPRUCH Handlauf nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stahlband zwischen den gum mierten Gewebelagen (2) angeordnet ist.
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| CN114433439A (zh) * | 2022-01-20 | 2022-05-06 | 依合斯电梯配件(上海)有限公司 | 扶手带与帆布连接用涂胶装置及其涂胶工艺 |
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| CN114433439B (zh) * | 2022-01-20 | 2024-04-12 | 依合斯电梯配件(上海)有限公司 | 扶手带与帆布连接用涂胶装置及其涂胶工艺 |
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