CH368914A - Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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CH368914A
CH368914A CH7198259A CH7198259A CH368914A CH 368914 A CH368914 A CH 368914A CH 7198259 A CH7198259 A CH 7198259A CH 7198259 A CH7198259 A CH 7198259A CH 368914 A CH368914 A CH 368914A
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CH
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handrail
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steel
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CH7198259A
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Furst Josef
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Semperit Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B23/00Component parts of escalators or moving walkways
    • B66B23/22Balustrades
    • B66B23/24Handrails

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


      Handlauf        für    Fahrtreppen     sowie    Verfahren     zur        Herstellung    desselben    Die Erfindung betrifft einen Handlauf für Fahr  treppen, mit     Textileinlagen    und einem Stahlband,  welches für den Eingriff der Zähne eines Antriebs  zahnrades mit     Ausnehmungen    versehen ist, die durch       Herausbiegen    von Flanken aus dem Stahlband ge  bildet sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung des  selben.  



  Handläufe mit     Gummigurt    und     einvulkanisierten     Textileinlagen sind an sich bekannt. Diese Handläufe  besitzen jedoch eine grosse Längsdehnung, zu deren  Überbrückung eine Spannvorrichtung mit verhältnis  mässig grossem     Nachspannweg    verwendet werden  muss.

   Um diese     Längung    zu verhindern, ist es     ferner     bekannt,     in    die Gurte der Handläufe eine     metallische     Einlage in Form eines endlosen flachen Stahlbandes       einzuarbeiten.    Die endlos verbundenen Handläufe lau  fen über     Umleit-    und Antriebsräder, wobei die Mit  nahme der mit gleicher Geschwindigkeit wie die Fahr  treppe laufenden Handläufe lediglich durch     Rei-          bungsschluss    mit den     Antriebsrädern    erfolgt.

   Bei die  ser Antriebsart kommt es, insbesondere bei längeren  Fahrtreppen, oftmals vor, dass, infolge der Belastung  durch die sich am Handlauf festhaltenden Fahrgäste,  auf diesen eine solche Zugkraft ausgeübt wird, dass  die Friktion mit dem Antriebsrad     überwunden    und  der Gleichlauf mit der Fahrtreppe zeitweise verloren  geht.  



  Dadurch ergibt sich für den Fahrgast eine gewisse  Unsicherheit und     darüber    hinaus können sehr leicht  auch Unfälle entstehen. Um ein solches Rutschen des  Handlaufes     wirksam    zu verhindern, wurde auch  schon bekannt, als     Antriebsrad    ein     Zahnrad    vor  zusehen, dessen Zähne     mit    dem Handlauf     zwangläufig     in Eingriff stehen.

   Zu diesem Zweck     wurde,    nach  einer bekannten Ausführung des Handlaufes, in den  freien Hohlraum des     Handlaufprofils    ein Stahlband    mit entsprechenden     Ausnehmungen    für den     Eingriff     der     Zähne        einvulkanisiert.    Die     Ausnehmungen    wer  den     hiebei    in der Weise gebildet, dass je zwei Flanken  von der Zahnbreite entsprechender Breite .aus dem       Stahlband        herausgebogen    werden.

   Diese Ausführung  ist jedoch     kompliziert    in der     Herstellung,    weil das       Einvulkanisieren    des Stahlbandes in den freien Hohl  raum des     Handlaufprofils,        infolge    seiner lediglich an  den Kanten durchführbaren Verankerung, nur sehr  schwierig durchzuführen ist.  



       Bekannt    ist     ferner    auch     eine    Ausführungsform,  bei der das Stahlband an der Innenseite des Hand  laufgurtes     angeordnet    und dort im wesentlichen frei  liegend, lediglich an den Kanten in Gummi     eingebet-          tet,    ansonsten nur durch     Klebung    mit dem     Handlauf     verbunden ist.

   Die aus dem Stahlband     herausgeboge-          nen    Flanken der     Ausnehmungen    für den     Eingriff    der       Zähne    des Antriebsrades reichen bei dieser Ausfüh  rung in den Hohlraum des     Handlaufprofils        hinein.     Bei dieser Ausführung kann     als    nachteilig geltend ge  macht werden., dass die frei abstehenden,

   dünnen An  griffsflanken des     Stahlbandes    grösseren     Beanspru-          chungen        nicht    standzuhalten vermögen und sich so  mit     in    die Ebene des     Stahlbandes    wieder     zurückbiegen     werden.

   Auch     bedarf    es     einer    besonders geformten       Führungsleiste,    auf welcher der Handlauf mit seinem       Obertrum    gleitet.     Eine    einwandfreie feste     Veranke-          rung    des Stahlbandes mit dem     Handlaufgurt    kann  diese     Ausführung    nicht     gewährleisten.     



  Durch die vorliegenden Erfindungen     soll        eine     Verbesserung eines Handlaufes bewirkt werden, so  dass das Stahlband     mit    dem     Handlaufgurt    sicher ver  bunden und der Handlauf     in        einfacherer        Art    herzu  stellen ist.  



  Der     Handlauf    nach der     Erfindung    .ist dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass das Stahlband     mit    den heraus-      gebogenen Flanken zur Gänze im Querschnitt des       Handlaufgurtes    angeordnet ist und der     Handlaufgurt     an der Innenseite     für    den Eingriff der Zähne des An  triebszahnrades     in        Übereinstimmung    mit den     Ausneh-          mungen    des Stahlbandes Vertiefungen     aufweist.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur     Herstellung     des erfindungsgemässen Handlaufes besteht darin,  dass das durch Sandstrahlen und Einstreichen mit  einem     Haftmittel    vorbereitete Stahlband derart in die       Textileinlagen,    vorzugsweise zwischen gummierte  Gewebelagen,     einkonfektioniert    und dann der äussere  Kautschukbelag aufgebracht     wird,    dass die heraus  gebogenen     Flanken    des Bandes in den     Querschnitt     des     Handlaufgurtes    gerichtet sind,

   worauf die     Vul-          kanisation    unter Druck in einer Streifenform erfolgt,  deren Kernleiste, korrespondierend mit den     Ausneh-          mungen    des Stahlbandes zahnartige Erhebungen be  sitzt, durch die die an der Innenseite des Gurtes zu       bildenden        Vertiefungen        eingepresst    werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen Handlaufes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt des Handlaufes in  der     Vulkanisierform.     



       Fig.    2 zeigt einen Teil des Handlaufes im Längs  schnitt.  



       Fig.    1 zeigt ein übliches     Handlaufprofil    1 für       Fahrtreppen,    mit den Gewebeeinlagen 2,     zwischen     denen das Stahlband 3 eingelegt ist. Das Stahlband 3       besitzt,    im Abstand entsprechend der Zahnteilung des  Antriebszahnrades für den Handlauf,     Ausnehmun-          gen    4, die in bekannter Weise derart gebildet sind,  dass die     Flanken    5     (Fig.    2) aus dem Stahlband 3 her  ausgebogen worden sind.

   Das Stahlband 3 ist     hiebei     so zwischen die Gewebelagen 2 einkonfektioniert, dass  die     herausgebogenen    Flanken 5 in den Querschnitt  des     Handlaufgurtes    1 gerichtet sind. Das in diesem Auf  bau konfektionierte     Handlaufband    2, 3 wird nach  dem     Aufbringen    des äusseren Kautschukbelages für  den Gurt in einer Streifenform diskontinuierlich vul  kanisiert. Die     Streifenform    besteht     hiebei    aus dem       Formunterteil    6, dem     Formoberteil    7 und der Kern  leiste B.

   Die Länge der Streifenform wird sich der je  weils zur Verfügung stehenden     Heizpresse    anpassen  und kann einige Meter betragen. Die Kernleiste 8       besitzt,    korrespondierend zu den     Ausnehmungen    4  des     Stahlbandes    3 zahnartige Erhebungen 9. Wird  zum Zweck der     Vulkanisation    die     Heizpresse    ge  schlossen, dann pressen die Erhebungen 9 zur Bil  dung der Vertiefungen an der Innenseite des Gurtes  für den Zahneingriff des     Handlaufantriebrades    das  Gewebe der     inneren    Lage in die     Ausnehmungen    4  hinein.

   Im Zuge der     Vulkanisation    werden dann die    einzelnen Schichten fest miteinander verbunden. Um  eine     gute    Verbindung auch mit dem Stahlband zu er  zielen, wird dieses durch Sandstrahlen und Einstrei  chen mit     einem    Haftmittel für den Einbau vorbereitet.  



  Somit können nunmehr Handläufe mit dem bis  her üblichen Profil hergestellt werden, die einerseits  durch das eingebaute Stahlband keine Längsdehnung  aufweisen und anderseits infolge der Vertiefungen an  der     Gurtinnenseite    die     zwangläufige    Mitnahme durch  ein Antriebszahnrad ermöglichen, wodurch auch bei  stärkster Belastung und bei langen Fahrtreppen ein  Rutschen des Handlaufes nicht mehr eintreten kann.  



  Die beschriebene     Ausführung    des Handlaufes er  möglicht es auch, diesen in bereits bestehenden An  lagen einzubauen, indem lediglich anstelle eines     Frik-          tionsradcs    ein Zahnrad eingesetzt zu werden braucht.  Da der Profilquerschnitt gleich geblieben ist, können  die sonstigen     Führungsteile    für den Handlauf unver  ändert beibehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Handlauf für Fahrtreppen, mit Textileinlagen und einem Stahlband-, welches für den Eingriff der Zähne eines Handlauf-Antriebszahnrades mit Aus- nehmungen versehen ist, die durch Herausbiegen von Flanken aus dem Stahlband gebildet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stahlband (3) mit den heraus gebogenen Flanken (5) zur Gänze im Querschnitt des Handlaufgurtes (1)
    angeordnet ist und der Handlauf gurt an der Innenseite für den Eingriff der Zähne des Antriebszahnrades in Übereinstimmung mit den Aus- nehmungen (4) des Stahlbandes (3) Vertiefungen auf weist. <B>11.</B> Verfahren zur Herstellung des Handlaufes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, d'ass das durch Sandstrahlen und Einstreichen mit einem Haftmittel vorbereitete Stahlband (3) derart in die Textileinlagen einkonfektioniert und dann der äussere Kautschukbelag aufgebracht wird, dass die tieraus gebogenen Flanken des Bandes in den Querschnitt des Handlaufgurtes gerichtet sind,
    worauf die Vul- kanisation unter Druck in einer Streifenform (6, 7 und 8) erfolgt, deren Kernleiste (8) korrespondierend mit den Ausnehmungen (4) des Stahlbandes (3) zahn artige Erhebungen (9) besitzt, durch die die an der Innenseite des Gurtes zu bildenden Vertiefungen ein gepresst werden. UNTERANSPRUCH Handlauf nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stahlband zwischen den gum mierten Gewebelagen (2) angeordnet ist.
CH7198259A 1958-05-05 1959-04-13 Handlauf für Fahrtreppen sowie Verfahren zur Herstellung desselben CH368914A (de)

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