CH368921A - Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen mit einer Stützschicht aus einem Zellen-Gitterwerk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen mit einer Stützschicht aus einem Zellen-Gitterwerk

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CH368921A
CH368921A CH7173659A CH7173659A CH368921A CH 368921 A CH368921 A CH 368921A CH 7173659 A CH7173659 A CH 7173659A CH 7173659 A CH7173659 A CH 7173659A CH 368921 A CH368921 A CH 368921A
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CH7173659A
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Streck Friedrich
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Dufaylite Dev Ltd
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    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
    • E04C2/36Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts spaced apart by transversely-placed strip material, e.g. honeycomb panels
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Description


  Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen     mit    einer Stützschicht  aus     einem        Zellen-Gitterwerk       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren     zur     Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen mit     einer     Stützschicht aus einem     Zellen-Gitterwerk,    das durch  das     Ausei.nanderziehen    eines Stapels aus     aufeinan-          dergeschichtetem    und entsprechend miteinander ver  leimtem Blattmaterial, wie Papier,     Metallfolie    oder  dergleichen, entstanden ist.

   Verwendet man beispiels  weise     aufeinandergestapelte    Streifen, bei denen die in  Abständen angebrachte     Verleimung    mit dem     darun-          terliegenden        Streifen    gegenüber der in Abständen  angebrachten     Verleimung    mit dem     darüberliegenden     Streifen versetzt ist, so entsteht beim Auseinander  ziehen ein     honigwabenartiges    Zellengebilde. Die  Breite der den Stapel bildenden Streifen ist gleich der  Dicke der späteren Stützschicht.

   Man kann auf eine  oder beide Seiten dieser Stützschicht eine Deckschicht  aufbringen, insbesondere aufkleben, und erhält da  durch einen vielseitig verwendbaren Bauteil, der in  seinen verschiedenen Ausgestaltungen als Tür,  Tischplatte, Tragplatte usw. dienen kann.  



  Da das     streifenförmige    Blattmaterial zunächst  im glatten, gestreckten Zustand vorliegt und ausser  dem eine gewisse Eigenelastizität besitzt, federt das       auseinandergezogene    Gitterwerk sofort in seine ur  sprüngliche Stapelform zurück, wenn es im ausge  zogenen Zustand nicht fixiert     wird.    Diese Fixierung  ist im allgemeinen aber erst gegeben, wenn     einseitig     oder beidseitig eine Deckschicht auf das Gitterwerk  aufgebracht ist. Dies war bisher aber .nur mit grossen  Schwierigkeiten und durch eine Reihe zusätzlicher,  zeitraubender Massnahmen durchführbar.  



  Beispielsweise zog man das Gitterwerk auseinan  der, spannte es mit seinen Endwaben über Haltedorne,  feuchtete das Gitterwerk so stark an, dass das Blatt  material seine Elastizität verlor, anderseits aber seine  Festigkeit noch behielt, trocknete das     Gitterwerk    und    klebte dann möglichst rasch     :die    Deckschichten auf.

    Hatte man beispielsweise einen Bauteil mit Aussen  rahmen und     Zellen-Stützschicht        herzustellen,    so zog  man den Stapel auseinander und versuchte unter  Mitwirkung     mehren    Arbeiter die     Aussenblätter    des  Stapels     mittels    Heftklammern oder ähnlicher Ver  bindungsmittel an den Querteilen des Rahmens pro  visorisch zu befestigen.

   In beiden Fällen     muss    :das Auf  leimen der Deckschichten gleich anschliessend erfol  gen, weil im ersten Fall die verbleibende Elastizität  der Streifen ein langsames Zusammenschieben des  Gitterwerkes .bewirkt, und weil im zweiten     Fall    die  provisorische     Anheftung    nur eine begrenzte Halt  barkeit hat.  



  Demgegenüber lassen sich     derartige    Bauteile ge  mäss     der    Erfindung auf     eine    viel einfachere     Art    und  mit viel weniger     Hilfskräften    dadurch herstellen, dass  an die beiden     Aussenblätter    des Stapels Leisten     ange-          klebt    werden, dass der Stapel     mittels    dieser Leisten       auseinand'ergezogen    wird,     und    dass die Leisten zumin  dest zur provisorischen     Fixierung    des Stapels im aus  gezogenen Zustand     verwendet    werden.  



  Die Leisten lassen sich an den     Au.sseriblättern    des  Stapels ohne grosse Mühe völlig sicher ankleben,     weil     eine grosse     Klebefläche    vorhanden ist und die     Kle-          bung    unter Druck     zwischen    einer Presse stattfinden  kann. Ferner bieten die Leisten eine gute Handhabe  zum     Auseinanderziehen;    auch wenn man nur mit       einer    Hand angreift, bleibt das betreffende Ende des  Gitterwerkes in .einer Ebene und kann sich     nicht    ver  ziehen.

   Ausserdem     lässt    sich mit Hilfe der Leisten  eine sehr     einfache    Fixierung des     Gitterwerkes    im aus  einandergezogerien Zustand bewirken, sei es,     d'ass    die       Leiste        mit        Löchern    zum Durchgreifen von Schrauben,  Balzen, Dornen oder     dergleichen    versehen ist, sei es,      dass man eine oder mehrere der glatten Flächen der  Leisten zum Festkleben benutzt.  



  Eine grosse     Vereinfachung    bei der Herstellung       eines    Bauteiles mit Rahmen, z. B. einer Tür, ergibt  sich dadurch, dass zwei einander gegenüberliegende  Rahmenteile als Leisten verwendet werden     können.     Wenn man     mittels    dieser Rahmenteile das     Gitterwerk          auseinandergezogen    hat, kann man diese Rahmenteile  mittels der beiden restlichen Rahmenteile im Abstand  voneinander     halten.     



  Man kann     vorteilhafterweise    auch die     Leisten    im  ausgezogenen Zustand des Stapels in den umgeboge  nen Rand einer als     Deckschicht        dienenden    Platte aus  Blech oder dergleichen     einschieben,    wodurch ein sehr  stabiles,     bisher    gar nicht oder nur mit     ausserordentlich     grosser Mühe     henstel'lbares    Bauelement entsteht.  



  Beim     Auseinanderziehen    des Stapels     öffnen    sich  die Zellen und es tritt eine Verkürzung der Stapel  länge ein. Dieser Verkürzung können die Aussen  blätter des     Stapels    nicht folgen, weil sie an den Lei  sten im gestreckten Zustand befestigt sind. Deshalb  stehen die Enden dieser Aussenblätter über die Enden  der     Leiste    vor. Sie können jedoch leicht um     90     um  gelegt werden. Die hierbei auftretende Verformung  des im übrigen sehr gleichmässigen Gitterwerkes ist  im allgemeinen nicht sichtbar, weil in der Regel  das Gitterwerk mit Deckschichten versehen wird.  



  Da die Aussenblätter in gestreckter Lage gehalten  werden, können sich auch die daran anschliessenden  Zellen nicht voll öffnen. Es entsteht ein verhältnis  mässig grosser Bereich nicht voll geöffneter Zellen,  der es     erforderlich    macht, mehr Blattmaterial im  Stapel aufeinander zu schichten als es für ein gleich  grosses     Gitterwerk    notwendig wäre, wenn sämtliche  Zellen sich voll öffnen könnten.

   Bei einem Ausfüh  rungsbeispiel gemäss der     Erfindung    kann der Bereich       nichtgeöffneter    Zellen     wesentlich    verkleinert oder  sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden, wenn  einige Trennwände     zwischen    aneinander     grenzenden          Zellen    nahe der Leiste durchgeschnitten werden. Ins  besondere kann bei dem unter jedem Aussenblatt lie  genden Blatt des Stapels, vorzugsweise symmetrisch  von der     Mitte    ausgehend, jede zweite Trennwand  durchgeschnitten werden.  



  Der Gedanke,     Trennwände        durchzuschneiden,     lässt sich noch dahingehend     erweitern,        dass    derartige  Schnitte im Bereich derjenigen Elemente des ferti  gen Bauteiles vorgenommen werden, die eine freie  Ausbildung der Zellen hindern. Hierzu gehören bei  spielsweise bei einer Tür die in den Raum der Zwi  schenschicht     hineinragenden    Verstärkungen für das  Schloss und für die Beschläge.  



  Einzelheiten     und    Anwendungsmöglichkeiten der  Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be  schreibung von     Ausführungsbeispielen    im Zusammen  hang mit der Zeichnung.  



  Es zeigen:     Fig.    l einen Blattstapel mit beidseitig  angeleimten Leisten,     Fig.    2 den     auseinandergezogenen          Stapel    in Anwendung auf die     Herstellung    einer Tür,       Fig.    3 in einem Ausschnitt die     Ausbildung    von Zel-         len    mit aufgeschnittener Trennwand,     Fig.4    einen  Ausschnitt aus einem Gitterwerk mit einem kleineren  Bereich nicht geöffneter Zellen und     Fig.    5 eine ge  mäss der Erfindung hergestellte Tischplatte im Längs  schnitt.  



  In     Fig.    1 ist ein üblicher Blattstapel 1 gezeigt,  bei dem die einzelnen Blätter an mit Abstand über  ihre Länge verteilten Klebestellen miteinander ver  bunden sind, und wobei die Klebestellen auf der  einen Seite des Blattes gegenüber denjenigen auf der  anderen Seite des Blattes versetzt angeordnet sind.  Die beiden Aussenblätter 2 und 3 des Stapels sind mit  Leisten 4 und 5 verklebt, was beispielsweise in einer  Klebepresse leicht bewerkstelligt werden kann. Die  Länge der Leisten 4 und 5 entspricht der Breite des  ausgezogenen Gitterwerkes, so dass im nicht ausge  zogenen Zustand des Stapels dessen Enden 6 über die  Leisten herausragen.  



  Soll ein Bauteil mit Rahmen hergestellt werden,  so können die Leisten 4 und 5 gleichzeitig als Quer  rahmenteile dienen, wie es in     Fig.2    veranschaulicht       ist.    Hiernach wird das Gitterwerk mittels der Leisten  4 und 5     auseinandergezogen    und durch Anbringen der  Seitenpfosten oder     Längsrahmenteile    7 und 8 in die  sem ausgezogenen Zustand fixiert. Der weitaus grösste  Teil 9 des Gitterwerkes zeigt vollgeöffnete Waben,  während in einem kleineren Bereich 10 nahe der Lei  sten 4 und 5 die Waben nicht voll geöffnet sind.  Ober den grössten Teil seiner Länge hat das Gitter  werk eine     Breitenverkürzuna    erfahren. Der Rand 11  passt sich genau der Füllöffnung des Rahmens an.

    Der an den Aussenseiten noch seitlich überstehende  Teil des     Gitterwerkes    lässt sich leicht nach innen  umlegen, wie es in     Fig.    2 am unteren Rand des Git  terwerkes gezeigt ist.  



  Das Gitterwerk muss in bestimmten Fällen auch  noch eine weitere Verzerrung     erfahren,    beispielsweise,  wenn an dem Rahmenteil 7 Verstärkungsansätze 12  für die Türbeschläge bzw. am Rahmenteil 8 ein Ver  stärkungsansatz 13 für das Türschloss vorgesehen  sind. Derartige     Verzerrungen    des Gitters stören aber  nicht, weil sie später infolge der zu beiden Seiten auf  geleimten Deckschichten, z. B. aus Sperrholz, nicht  sichtbar sind.  



  Übermässige Verzerrungen des     Wabengitters,    ver  bunden mit nicht vollgeöffneten Zellen und deshalb  mit erhöhtem Verbrauch an Blattmaterial, lassen sich  durch das Aufschneiden einzelner Trennwände 14  zwischen benachbarten Zellen verhindern; zumindest  lassen sich die damit verbundenen Nachteile herab  setzen. Beispielsweise kann man, wie in     Fig.    3 ver  anschaulicht, bei dem unter dem Aussenblatt 2 des  Stapels liegenden Blatt einzelne Trennwände 14' auf  schneiden, wodurch sich bereits eine wesentliche Ver  minderung des Bereiches nicht vollgeöffneter Zellen,  verglichen mit demjenigen in     Fig.    2, ergibt.

   In     Fig.    4  befinden sich die nicht vollgeöffneten     Zellen    im Be  reich 15, während der Bereich 16 nur vollgeöffnete  Zellen aufweist.      Sieht man     nicht    nur im zweiten Blatt von aussen,  sondern auch in wenigen     darunterliegenden    Blättern  noch einige Trennschnitte vor, so kann man errei  chen, dass eine volle Öffnung der Zellen bereits in  unmittelbarer Nähe der Leisten 4 und 5 erfolgt, so  dass kein Materialmehrverbrauch eintritt.  



  In ähnlicher Weise kann man durch Trennschnitte  eine Anpassung des Zellengitters an die Verstärkungs  einsätze 12 und 13 vornehmen. Hierbei ist besonders  zu beachten, dass man die entsprechenden Teile des  Zellengitters nicht etwa vollständig herausschneiden  darf, weil sich sonst eine. ungewollte     Verzerrung    des  unter Zug stehenden     Wabengitters    ergibt.  



  In     Fig.5    ist ein weiteres     Ausführungsbeispiel     eines nach der Erfindung hergestellten     Bauteils    ver  anschaulicht. Eine Blechplatte 17     besitzt    einen um  gebogenen Rand 18. Mittels der Leisten 19 ist das       Wabengitter    20     auseinand'ergezogen    worden, worauf  die Leisten 19 an dem     umgebogenen    Rand 18 der  Blechplatte durch Leimen, Verschrauben oder der  gleichen befestigt worden sind. Die noch freibleibende  Öffnung     an    der Unterseite ist mittels einer Deck  schicht 21 abgeschlossen.

   Gegebenenfalls findet auch       noche    eine     Verleimung    zwischen dem Blech und der       Wabenstützschicht    statt.  



  Als Material für das     Wabengitter    kommen die  verschiedensten Werkstoffe in Frage, beispielsweise  Papier, Pappe, Gewebe, Kunststoff usw. Die Her  stellung der Stapel kann .auf beliebige Weise erfolgen.  Besonders bevorzugt wird das     Aufeinanderschichten     von grösseren Blättern oder Bahnen, auf welche beim  Schichten parallele Klebestreifen aufgebracht wer  den. Ist ein Blattstapel gewünschter Höhe erreicht,  schneidet man Stapel mit einer Breite ab, welche der  Dicke der     Zellenstützschicht    entspricht.

   Wann die  Trennschnitte angebracht werden, spielt für das vor  liegende Verfahren keine Rolle; sie können bereits  vor dem     Aufeinanderschichten    des Stapels vorhanden  sein, sie können aber auch erst nach dem     Ausein-          anderziehen    des Gitterwerkes angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen mit einer Stützschicht aus einem Zellen- Gitterwerk, das durch das Auseinanderziehen eines Stapels aus aufeinandergeschichtetem und entspre chend miteinander verleimtem Blattmaterial entstan den ist, dadurch gekennzeichnet, dass an die beiden Aussenblätter des Stapels Leisten angeklebt werden, dass der Stapel mittels dieser Leisten auseinander gezogen wird,
    und dass die Leisten zumindest zur provisorischen Fixierung des Stapels im ausgezoge nen Zustand verwendet werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Herstellung eines Bauteiles mit Rahmen, z. B. einer Tür, zwei einander gegen überliegende Rahmenteile als Leisten verwendet wer den. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Leisten dienenden Rahmen teile mittels der beiden restlichen Rahmenteile im Abstand gehalten werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leisten im ausgezogenen Zu stand des Stapels in den umgebogenen Rand einer als Deckschicht dienenden Platte aus Blech einge schoben werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass einige Trennwände zwischen aneinandergrenzenden Zellen im Bereich derjenigen Elemente des fertigen Bauteiles, die eine freie Ausbildung der Zellen hin dern, durchgeschnitten werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass bei dem unter jedem Aussenblatt liegenden Blatt des Stapels, symmetrisch von der Mitte ausgehend, jede zweite Trennwand durchge schnitten wird.
CH7173659A 1958-04-10 1959-04-08 Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Bauteilen mit einer Stützschicht aus einem Zellen-Gitterwerk CH368921A (de)

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