CH368923A - Glasbauelement, insbesondere für Treppenhausverglasungen - Google Patents

Glasbauelement, insbesondere für Treppenhausverglasungen

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CH368923A
CH368923A CH1338260A CH1338260A CH368923A CH 368923 A CH368923 A CH 368923A CH 1338260 A CH1338260 A CH 1338260A CH 1338260 A CH1338260 A CH 1338260A CH 368923 A CH368923 A CH 368923A
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CH
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element according
dependent
rungs
pane
longitudinal grooves
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CH1338260A
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Ernst Herbert
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Ernst Herbert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/24Frames of natural stone, concrete, or other stone-like material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/54Slab-like translucent elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


  Glasbauelement, insbesondere     für    Treppenhausverglasungen    Insbesondere bei Treppenhäusern und anderen       Gebäulichkeiten,    bei denen es insbesondere auf     einen     möglichst grossen Lichteinfall ankommt, geht man  heute immer mehr dazu über, die gesamte für den  Lichteinfall vorgesehene Öffnung mit Glasbausteinen  auszufüllen.

   Die     Verwendung    solcher Glasbausteine  ist jedoch insofern immer noch nachteilig, als das  Versetzen der einzelnen Glasbausteine von besonde  ren Fachkräften durchgeführt werden muss und die  Glasbausteine     verhältnismässig    teuer sind, so     dass     von dem Erstellen solcher     Glasbausteinwände    oft  mals aus rein wirtschaftlichen Gründen abgesehen  wird.  



  Diesen Nachteil hat man nun dadurch zu be  seitigen versucht, dass die für den Lichteinfall vorge  sehenen grossflächigen Öffnungen nicht durch Glas  bausteine, sondern durch Glasbauelemente ausgefüllt  werden, die Betonrahmen aufweisen und sich zu grö  sseren Gebilden zusammensetzen lassen, in deren     öff-          nungen    nachträglich lichtdurchlässige Scheiben, Plat  ten oder dergleichen eingesetzt und eingekittet wer  den.

   Obwohl die     Herstellung    von aus solchen Glas  bauelementen mit Betonrahmen bestehenden Ver  glasungen gegenüber dem Erstellen von Glaswänden  schon wesentlich einfacher und     wirtschaftlicher    ist,  so ergibt sich hierbei jedoch wieder die Schwierig  keit, dass die Betonrahmen insbesondere infolge  ihrer     Metallbewehrung    ähnlich wie Fensterrahmen  aus Stahl eine hohe     Wärmedurchgangszahl    aufweisen,  was im Winter wieder einen besonderen     Kälteeinfall     bedeutet. Ausserdem müssen die gleichzeitig als Trag  elemente dienenden einzelnen Betonrahmen immer  noch verhältnismässig stark sein, was sich wiederum  nachteilig auf den gerade erwünschten     Lichteinfall     auswirkt.

   Schliesslich aber sind die Aussenflächen  dieser Betonrahmen ausserordentlich rauh, was sich  beim Aufbringen von Farbe wieder ausserordentlich    nachteilig auswirkt und darüber hinaus das Anhaften  von Staub und kleinen Schmutzteilchen begünstigt.  



  Die     Erfindung        betrifft    nun ein Glasbauelement,  insbesondere für Treppenhausverglasungen, beste  hend aus mindestens     einer    lichtdurchlässigen Scheibe  oder Platte und diese umgebenden Sprossen, welches  diese Schwierigkeiten beseitigt. Die Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen aus As  bestzement oder Kunststoff gefertigt sind,     in    ihren  der Scheibe     zugekehrten    Innenseiten je mindestens  eine Längsnut zur Aufnahme der Scheibenränder  eingearbeitet ist und an ihren Stossstellen aneinander  befestigt sind.

   Infolge der geringen     Wärmeleitzahlen     von Asbestzement und den üblichen Kunststoffen       wird        einerseits    das Eindringen der Kälte durch die  Sprossen gehemmt und damit der     Kälteeinfall    auf ein  Minimum reduziert, anderseits ist das Glasbauelement  in sich ausserordentlich     steif    und bereits einbaufertig,  so dass es sich in Kombination mit weiteren derarti  gen Elementen rasch     und        einfach    beispielsweise auf       Pressfuge    von etwa 3 mm Stärke versetzen lässt.  



  Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh  rungsformen der     Erfindung    dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Ansicht eines Glasbau  elementes nach der Erfindung teilweise geschnitten,       Fig.    2 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt des  in der     Fig.    1 gezeigten Glasbauelementes,       Fig.    3 einen Teilschnitt eines mit einer lösbaren  Leiste versehenen     Glasbauelementes,          Fig.    4 einen Vertikalschnitt eines mit     zwei    Schei  ben ausgestatteten Glasbauelementes,       Fig.    5 einen Vertikalschnitt eines mit     einer    Dop  pelscheibe     ausgestatteten    Glasbauelementes,

         Fig.    6 die schematische Ansicht einer aus einzel  nen Glasbauelementen     zusammengesetzten    Vergla  sung und die           Fig.    7 und 8 Teilschnitte durch zwei einander be  nachbarte Glasbauelemente.  



  Das in den     Fig.    1 und 2 gezeigte rechteckige  Glasbauelement 1 weist die mit 2 bezeichnete licht  durchlässige Scheibe oder Platte auf, die entweder  aus klarsichtigem oder mattiertem Glas oder einem  für diese Zwecke     geeigneten    Kunststoff     gefertigt        ist.     Um diese Scheibe 2 sind die     paarweise    einander zu  geordneten, horizontalen und vertikalen Sprossen 3  und 4 herumgelegt, die aus eine Stärke von beispiels  weise 1,0 bis 3,0 cm aufweisenden     Asbestzement-          streifen    bestehen und an ihren Stossstellen 5 mitein  ander verklebt sind.

   Die Verwendung von Asbest  zementstreifen ist dabei     insofern    besonders     vorteilhaft,     als solche Streifen beim Beschneiden von Asbest  zementplatten abfallen und sonst für andere Zwecke  nicht mehr nutzbar gemacht werden können. Wie  insbesondere aus der     Fig.    2 ersichtlich, sind in die  Innenseiten 6 dieser Sprossen 3 und 4 sich über  deren gesamte Länge erstreckende, im Querschnitt  rechteckige Längsnuten 7 eingearbeitet, in denen die  in sie hineinragenden Ränder 8 der Scheibe 2 einge  kittet oder     eingeklebt    sind.

   Ein solches Glasbauele  ment ist besonders     steif    und bereits einbaufertig, so  dass es in Kombination mit anderen derartigen Ele  menten zur Bildung von     Verglasungen,    insbesondere  für Treppenhäuser, verwendbar ist.  



  Um für den Fall, dass die Scheibe 2 zu Bruch  geht, diese leicht gegen eine entsprechende Ersatz  scheibe austauschen zu können, sind die Längsnuten  7 gemäss der     Fig.    3 an ihren raumseitig zu liegen  kommenden Seiten durch in in die auf denselben Sei  ten liegenden Teile 9 der Sprossen 3, 4 eingearbei  tete     Ausnehmungen    11     eingepasste,    leicht lösbare Lei  sten 12 begrenzt, deren Stärke gleich der Tiefe der  Längsnuten 7 und deren Länge vorteilhaft gleich der  Länge des zu fassenden Scheibenrandes 8 ist.  



  Eine besonders wärmeisolierende Ausführungs  form eines solchen Glasbauelementes 1 zeigen die       Fig.    4 und 5. Während beider Ausführungsform ge  mäss der     Fig.    4 zwei Scheiben 2 in einem Abstand       voneinander        angeordnet    sind, ist bei dem Element  gemäss der     Fig.    5 eine Doppelscheibe 13 vorgesehen,  die einen in sich geschlossenen Luftraum 14 umgibt  und einen gemeinsamen, wieder in den Längsnuten  7 eingekitteten oder eingeklebten Rand 15 aufweist.  



  Die     Fig.    6 zeigt     in    schematischer Weise     eine    eine  grössere Fläche aufweisende Verglasung 16, die aus  mehreren Glasbauelementen 1 zusammengesetzt ist,  die rechteckig ausgeführt sind, die aber auch eine  andere mehreckige, beispielsweise sechseckige Form  aufweisen     können.    Hierbei sind die einzelnen Glas  bauelemente 1 in der wieder in den     Fig.    7 und 8  gezeigten Weise auf     Pressfuge    17 von etwa 3 mm  Stärke versetzt, wodurch eine weitere Reduzierung  der Stärken der     einzelnen    Sprossen 18 der Vergla  sung 16 erreicht     wird.     



  Ist eine besondere     Bewehrung    dieser eine grö  ssere Fläche abdeckenden Verglasung 16 erforderlich,  so weisen die     aneinanderliegenden    Sprossen 3 und 4    an ihren anstossenden Seiten 19 je eine im Querschnitt  rechteckige oder bogenförmige Längsnut 21 auf,  wobei beide Nuten gegenüberliegen, so dass in die  so gebildete     Ausnehmung    sich die mit 22 bezeichne  ten, entweder aus Rundstäben oder Bandeisen gefer  tigten     Bewehrungseisen    oder dergleichen     hineinlegen     lassen.  



  Soll schliesslich noch eine besondere Abdichtung  zwischen den beiden     aneinanderliegenden    Sprossen  3, 4 gegenüber von aussen eindringendem Regenwas  ser erzielt werden, so können in die vorerwähnten       Ausnehmungen    statt der     Bewehrungseisen    22 auch  entsprechend     geformte,    beispielsweise aus Gummi,  Kunststoff oder gar Kitt bestehende Dichtungs  schnüre eingelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Glasbauelement, insbesondere für Treppenhaus verglasungen, bestehend aus mindestens einer licht durchlässigen Scheibe oder Platte und diese umge benden Sprossen, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Sprossen (3, 4) aus Asbestzement oder Kunststoff ge fertigt sind, in ihren der Scheibe (2) zugekehrten Innenseiten (6) je mindestens eine Längsnut (7) zur Aufnahme der Scheibenränder (8) eingearbeitet ist und an ihren Stossstellen (5) aneinander befestigt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Element nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (3, 4) aus gepress ten Asbestzementstreifen oder Kunststoffstreifen mit einer Stärke von 1,0 bis 3,0 cm bestehen. 2.
    Element nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (3, 4) an ihren Stossstellen (5) miteinander verklebt sind. 3. Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (8) der Scheibe (2) in den Längs nuten (7) der Sprossen (3, 4) eingekittet oder einge klebt sind. 4. Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsnuten (7) der Sprossen (3, 4) über deren ganze Länge erstrecken. 5.
    Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die raumseitig zu liegen kommenden Teile (9) der Sprossen (3, 4) an ihren der Scheibe zugekehrten Seiten (6) je eine lösbare Leiste (12) aufweisen, de ren Stärke gleich der Tiefe der Längsnuten (7) ist. 6. Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es mit mehreren in Abständen voneinander ange ordneten lichtdurchlässigen Scheiben (2) ausgestattet ist, und dass in jeder den Scheiben zugekehrten Seite (6) der Sprossen (3, 4) im Scheibenabstand vonein ander eine der Scheibenanzahl entsprechende Anzahl Längsnuten (7) eingearbeitet sind. 7.
    Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässige Scheibe (2) als einen in sich geschlossenen Luftraum (14) umgebende Doppel scheibe (13) mit nur einem gemeinsamen Rand (15) ausgebildet ist. B.
    Element nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, d'ass in der der Scheibe (2) abgekehrten Seite (19) jeder Sprosse (3, 4) mindestens eine, sich über deren ganze Länge erstreckende Nut (21) zur Aufnahme von Isoliermitteln oder der Bewehrung dienenden Bauteilen (22) eingearbeitet ist.
CH1338260A 1959-12-01 1960-11-29 Glasbauelement, insbesondere für Treppenhausverglasungen CH368923A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260749B (de) * 1965-05-25 1968-02-08 Dr Arthur Gewehr Rahmenartiges Wandbauelement und Verfahren zum Errichten einer Wand mit Wandbauelementen dieser Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1260749B (de) * 1965-05-25 1968-02-08 Dr Arthur Gewehr Rahmenartiges Wandbauelement und Verfahren zum Errichten einer Wand mit Wandbauelementen dieser Art

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BE597609A (fr) 1961-03-15

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