CH369027A - Reibgarnitur, insbesondere für mit metallischen oder keramischen Reibbelägen versehene Kupplungen oder Scheibenbremsen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Reibgarnitur, insbesondere für mit metallischen oder keramischen Reibbelägen versehene Kupplungen oder Scheibenbremsen von Kraftfahrzeugen

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CH369027A
CH369027A CH7295859A CH7295859A CH369027A CH 369027 A CH369027 A CH 369027A CH 7295859 A CH7295859 A CH 7295859A CH 7295859 A CH7295859 A CH 7295859A CH 369027 A CH369027 A CH 369027A
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CH7295859A
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Binder Richard
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Fichtel & Sachs Ag
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Description


      Reibgarnitur,    insbesondere für mit metallischen oder     keramischen    Reibbelägen  versehene Kupplungen oder Scheibenbremsen von, Kraftfahrzeugen    Die in immer stärkerem Masse zur Einführung  kommenden metallischen Reibbeläge, z. B. aus     Sin-          terbronze,    oder auch keramischen Reibbeläge weisen  gegenüber den bisher fast ausschliesslich üblichen  organischen Belägen sehr grosse Vorteile auf, insbe  sondere, weil sie wesentlich verschleissfester sind,  viel höhere Temperaturen aushalten und auch bei  entsprechender Zusammensetzung eine sehr gute       Reibwertkonstanz    besitzen.

   Diese Art von Reib  belägen ist aber bisher in der Hauptsache nur in  Maschinen- oder auch in Schwerfahrzeugen zur Ein  führung gekommen, also bei Anwendungsgebieten,  bei welchen eventuelle Geräuschbildungen vernach  lässigt werden können. In Kraftfahrzeugen, insbe  sondere in Personenwagen, konnten sich diese metal  lischen oder keramischen Beläge bisher nicht recht  einführen, weil sie zu Geräuschbildungen, und zwar  zu einem Pfeifen oder Quietschen führen: Unter  suchungen haben gezeigt, dass diese Geräusche durch  Reibschwingungen entstehen und von der     Gleit-          geschwindigkeit    und den spezifischen Flächendrücken  abhängen.

   Es gelingt zwar bei     Sinterbronzebelägen     durch entsprechende Zusammensetzung, insbesondere  durch Beimischung von Graphit, die Geräuschbil  dung im Neuzustand weitgehend zu unterbinden. Mit  zunehmender Laufzeit jedoch und insbesondere bei  wiederholter starker Erwärmung vermindert sich der       Graphitanteil    an der Reibfläche immer mehr, so dass  dann die geräuschmindernde Wirkung des     Graphites     verloren geht und mit der Zeit diese Geräusche wie  der auftreten.  



  Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese  Geräusche zu unterdrücken oder wenigstens zu min  dern. Die Erfindung besteht darin, dass eine oder  beide Gegenreibflächen Unterbrechungen oder Aus  sparungen aufweisen, die bei Relativbewegung zwi-    sehen Reibbelag und Gegenreibfläche einen dauern  den Wechsel der     beaufschlagten        Belag-Reibflächen     bewirken.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigen<B>:</B>       Fig.   <B>1</B> einen Schnitt parallel zur Achse durch     Mit-          nehmerscheibe,    Druckplatte und Schwungrad des  ersten     Ausführungsbeispieles   <B>;</B>       Fig.    2 eine Ansicht aus der Linie     II-II    der     Fig.   <B>1</B>       Fig.   <B>3</B> eine Ansicht aus der Linie     III-Ill    der       Fig.   <B>1 ;

  </B>       Fig.    4 einen Schnitt parallel zur Achse durch       Mitnehmerscheibe,    Druckplatte und Schwungrad des  zweiten     Ausführungsbeispieles   <B>;</B>       Fig.   <B>5</B> eine Ansicht aus der Linie     V-V    der     Fig.    4,  und       Fig.   <B>6</B> eine Ansicht aus der Linie     VI-VI    der       Fig.    4.  



  Die     Kupplungstragscheibe   <B>1</B> ist in an sich be  kannter Weise mit einer auf der     Kupplungswelle    ver  schiebbar angeordneten Nabe 2 verbunden und trägt  an ihrem Umfang eine Anzahl Stahlsegmente<B>3,</B> die  mit Reibbelägen 4 versehen sind. Mit<B>5</B> und<B>6</B> sind  die die     Gegenreibflächen    tragenden Teile, also beim  Kraftfahrzeug die     Kupplungsdruckplatte    und das  Schwungrad angedeutet. Dabei ist zumindest eine  Reibfläche, z.

   B. die der Druckplatte<B>5,</B> mit sichel  förmigen Aussparungen 5a und<B>5b</B> versehen, die  bewirken, dass bei einem Gleiten der     Reibbelagseg-          mente    4 auf dieser Reibfläche ein dauernder Wechsel  der     beaufschlagten    Flächen an diesen Segmenten 4  eintritt.

   Schon bei Anwendung einer geschlossenen  kreisringförmigen     Belagfläche    ergibt sich ein solcher  Wechsel der     beaufschlagten        Belagfläche    durch die  Aussparungen an der     Gegenreibfläche.    Durch An-           wendung    der in     Fig.    2 dargestellten, an sich bekann  ten     segmentartigen    Aufteilung des Reibbelages in  Verbindung mit den Aussparungen der Gegenreib  fläche tritt     dartiberhinaus    auch eine laufende Ver  änderung des spezifischen Flächendruckes auf den  Belag zwischen einem Höchst- und einem Mindest  wert ein, durch welchen die Entstehung einer Reib  schwingung verhindert wird.

   Besonders wirksam kann  die Entstehung einer Reibschwingung dadurch be  kämpft werden, dass die Anzahl der     Reibbelag-Seg-          mente    4 und die Anzahl der Aussparungen 5a und  <B>5b</B> unterschiedlich gewählt wird und dass auch die  Teilung dieser Segmente     bzw.    Aussparungen ver  schieden ausgelegt wird. Bei dem gezeigten Beispiel  in     Fig.    2 und<B>3</B> sind die     Reibbelag-Segmente    in der       6er-Teilung    symmetrisch angeordnet, während die  Aussparungen 5a und<B>5b</B> in     5er-Teilung    vorgesehen  sind.  



  Nach den     Fig.    4,<B>5</B> und<B>6</B> ist die Kupplungs  scheibe<B>7</B> mit drei den Reibbelag tragenden Segmen  ten<B>8</B> versehen, während die Druckplatte<B>5</B> vertiefte  Aussparungen<B>9</B> und<B>10,</B> die eine etwa quadratische  Reibfläche<B>11</B> ergeben, besitzt. Auch durch diese  Anordnung wird in gleicher Weise wie beim ersten  Beispiel ein dauernder Wechsel des     beaufschlagten     Reibbelages und eine Veränderung des spezifischen  Flächendruckes auf den Belag bewirkt.  



  In der Praxis hat sich gezeigt, dass es meist ge  nügt, eine     Gegenreibfläche,    also z. B. die Reibfläche  an der     Kupplungsdruckplatte,    mit Aussparungen zu  versehen, während die andere Reibfläche, also die  am     Motor-Schwungrad    in der -üblichen Weise voll  bleiben kann. Weiterhin hat sich gezeigt, dass durch    die Verringerung der     Grösse    der Gegenreibfläche  keine ins Gewicht fallende     Vergrösserung    des     Ver-          schleisses    der Reibbeläge eintritt.  



  Die Herstellung der Reibfläche ist denkbar ein  fach und praktisch ohne Kosten durchführbar, da die  tiefer gelegten Aussparungen eingegossen werden  können, so dass keine zusätzlichen Bearbeitungen  erforderlich sind. Die Erfindung umfasst auch Reib  garnituren für Scheibenbremsen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Reibgamitur, insbesondere für mit metallischen oder keramischen Reibbelägen versehene Kupplungen oder Scheibenbremsen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Gegenreibflä chen Unterbrechungen oder Aussparungen aufweisen, die bei Relativbewegung zwischen Reibbelag und Ge genreibfläche einen dauernden Wechsel der beauf- schlagten Belag-Reibflächen bewirken.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Reibgarnitur gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in segmentartige Stücke un terteilten Reibbeläge zusammen mit den ausgesparten Gegenreibflächen einen dauernden Wechsel des spe zifischen Flächendruckes auf den Reibflächen er geben. 2. Reibgarnitur gemäss Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Reibbelagsegmente und die Aussparungen an den Gegenreibflächen in unterschiedlicher Anzahl und/ oder unterschiedlicher Teilung angeordnet sind.
CH7295859A 1958-07-25 1959-05-06 Reibgarnitur, insbesondere für mit metallischen oder keramischen Reibbelägen versehene Kupplungen oder Scheibenbremsen von Kraftfahrzeugen CH369027A (de)

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