CH369039A - Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
CH369039A
CH369039A CH6808259A CH6808259A CH369039A CH 369039 A CH369039 A CH 369039A CH 6808259 A CH6808259 A CH 6808259A CH 6808259 A CH6808259 A CH 6808259A CH 369039 A CH369039 A CH 369039A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
foam
closed cells
liferaft
polyvinyl chloride
liferaft according
Prior art date
Application number
CH6808259A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Staeger Reinhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Staeger Reinhard filed Critical Staeger Reinhard
Priority to CH6808259A priority Critical patent/CH369039A/de
Publication of CH369039A publication Critical patent/CH369039A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • B63C9/04Life-rafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


  Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung    In der Schiffahrt werden als Rettungshilfsmittel  u. a. Rettungsflosse verwendet. Man stellte solche  Rettungsflosse bisher in den verschiedensten Weisen  her, z. B. aus Holz, Kork, Hohlkörpern, aus mit  Kapok gefüllten Körpern.  



  Ein grosser Nachteil bei der Verwendung der  bekannten Rettungsflosse in der Schiffahrt bestand  bisher darin, dass sie zum Beispiel leicht Schaden  litten, wenn sie aus grosser Höhe auf das Wasser  geworfen werden mussten, oder dass sie sich, insbe  sondere, wenn z. B. noch Öl auf der Wasserober  fläche schwamm, rasch mit Wasser füllten und so  nicht mehr tragfähig waren.  



  Es wurde nun gefunden, dass Rettungsflosse, wel  che zum mindesten in den äusseren Teilen aus einem  Schaumstoff mit geschlossenen Zellen bestehen, eine  sehr gute Tragfähigkeit und gleichzeitig gute Wasser  festigkeit und verhältnismässig grosse mechanische  Festigkeit besitzen. Als Konstruktionsteile der Flosse  kann man z. B. einen Schaum mit geschlossenen Zel  len, insbesondere einen solchen aus     Polyvinylchlorid,     verwenden und daraus Platten herstellen, welche  mindestens die äusseren Teile des Flosses bedecken.  



  Es hat sich ergeben, dass     Rettungsflosse    solcher  Konstruktion z. B. aus 40 Meter Höhe in jeder Stel  lung ins Wasser fallen gelassen werden können, ohne  irgend einen Schaden zu erleiden. Da diese Stoffe  ausserdem durchwegs aus kleinsten geschlossenen  Zellen bestehen, sind selbst im Falle einer mecha  nischen gewalttätigen Zerstörung die einzelnen     grös-          seren    Bruchteile immer noch tragfähig, so dass sie  immer noch Hilfe leisten können.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin,  dass ein Block aus Schaumstoff direkt in der ge  wünschten Form des Flosses hergestellt wird, so dass    er an der Oberfläche noch eine meist etwas festere  Haut besitzt, die einen zusätzlichen Schutz verleiht.  



  Eine besonders einfache und gute Art der Her  stellung eines Rettungsflosses besteht darin, dass man  einen Block aus einem Schaum aus     Hart-Polyvinyl-          chlorid    verwendet. Beispielsweise wurde ein solcher  Block von der Ausmessung 1 m X 2 m X 15 cm in  der üblichen Weise auf den Schmalflächen mit     Bolzen     versehen, über welche Seile zum Festhalten gespannt  wurden. Das verwendete Material wies ein     spez.    Ge  wicht 0,05     kg/dm3    auf ; die     Tragkraft    des fertigen       Flosses    betrug 275 kg. Daran können sich nach  üblichen Vorschriften, welche z. B. 18 kg pro Person  verlangen, mindestens 12-15 Personen festhalten.  



  Die Schaumstoffe mit geschlossenen Zellen, ins  besondere solche aus     Hart-Polyvinylchlorid,    kann  man z. B. auch in Kombination     mit    anderen Stoffen,  insbesondere     Leichtstoffen,    verwenden, um solche       Retttungsflosse    zu bauen. Z. B. wurde ein Kern aus       Polystyrol-Schaum    von den Ausmassen 80 X 800  X 1800 mm allseitig mit 35 mm dicken Platten aus       Hart-Polyvinylchlorid    vom spezifischen Gewicht  0,08     kg/dm3        umklebt.    Auf den Schmalseiten wurden,  wie im ersten Beispiel angegeben,     Bolzen    befestigt,  an welchen wieder die Seile zum Festhalten ange  bracht waren.

   Dieses Floss ergab einen Auftrieb von  nahezu 300 kg. Sowohl das erstbeschriebene Floss  als auch das zweitbeschriebene wurden aus bis zu  50 m Höhe in den verschiedensten Stellungen auf das  Wasser fallen gelassen, ohne dabei den geringsten  Schaden zu nehmen.  



  Als Schaumstoffe mit geschlossenen Zellen kom  men in erster Linie in Frage solche aus Thermo  plasten, insbesondere aus     Polyvinylchlorid,    da diese  gute mechanische Eigenschaften aufweisen und sehr       verrottungsfest    sind. Es können aber auch Schaum-           stoffe    aus anderen Kunststoffen mit geschlossenen  Zellen verwendet werden, wobei allerdings die Kunst  stoffe     grosse    Zähigkeit aufweisen müssen, wie z. B.  Polyäthylen oder synthetischer Kautschuk.  



  In der ein Ausführungsbeispiel darstellenden  Zeichnung sind  1 ein Flosskörper aus     Hart-Polyvinylchlorid-          Schaumstoff    von 2000 X 1000 X 150 mm<B>;</B>  2 die Bolzen aus Eisen oder Kunststoff, die auf  der Schmalfläche fest in den Flosskörper ein  gefügt wurden ;  3 die Seile, woran sich die Menschen festhalten  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Rettungsfloss, dadurch gekennzeichnet, dass es zum mindesten in den äusseren Teilen aus einem Schaumstoff mit geschlossenen Zellen besteht. 1I. Verfahren zur Herstellung eines Rettungsflos ses nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Block aus Schaumstoff direkt in der ge wünschten Form des Flosses hergestellt wird, so dass er noch eine äussere Schutzhaut besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Rettungsfloss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff mit geschlos senen Zellen ein solcher aus Polyvinylchlorid ist.
    2. Rettungsfloss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem homogenen Block aus einem Schaumstoff mit geschlossenen Zellen be steht. 3. Rettungsfloss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Kern aus einem Schaumstoff aufweist, welcher allseitig mit Platten aus einem anderen Schaumstoff mit geschlossenen Zellen überdeckt ist. 4. Rettungsfloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schaumstoff mit ge schlossenen Zellen ein solcher aus Hart-Polyvinyl- chlorid ist. 5.
    Rettungsfloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schaumstoff mit geschlossenen Zellen ein spezifisches Gewicht von 0,05-0,15 kg/dms aufweist.
CH6808259A 1959-01-06 1959-01-06 Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung CH369039A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6808259A CH369039A (de) 1959-01-06 1959-01-06 Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6808259A CH369039A (de) 1959-01-06 1959-01-06 Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH369039A true CH369039A (de) 1963-04-30

Family

ID=4528452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6808259A CH369039A (de) 1959-01-06 1959-01-06 Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH369039A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE763356C (de) Eine Fuellmasse enthaltender, duennwandiger, hohler Metall-Bauteil
CH369039A (de) Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1167928B (de) Scheider fuer Schwefelsaeure-Blei-Sammler und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1756765A1 (de) Aufblasbarer schwimmfaehiger Hohlkoerper
DE7027405U (de) Fender mit pufferwandung.
DE29807264U1 (de) Stahlbetonkonstruktion sowie Corrosion-Inhibitor-Material zur Verwendung bei einer Stahlbetonkonstruktion
DE922797C (de) Verfahren zur Herstellung eines Reliefs, insbesondere Landkartenreliefs
DE1932670U (de) Strassenbegrenzungspfahl.
AT274316B (de) Isolierendes Bauelement
DE952771C (de) Schwimmweste
DE703918C (de) Verfahren zum Schutz von Chlorschwefel-Vulkanisaten
DE1874211U (de) Fensterbank aus kunststein auf kunststoffbasis.
DE802015C (de) Verwendung von Steinholz zu Moebeln u. dgl.
DE892824C (de) Aus Brettern zusammengesetzte Schaltafel
CH365966A (de) Fender
DE2113642C3 (de) Spachtelwerkzeug
DE7440464U (de) Schwimmseife
DE1485812A1 (de) Aus einem Stueck gegossene Golfsohle
DE1843006U (de) Schalungselement.
DE1616160A1 (de) Kunststoffsarg und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1504869A1 (de) Schwimmfaehiger Block aus Kunststoff
DE1952355U (de) Kegel aus kunststoff.
DE1899120U (de) Wabenartiger fuellkoerper.
DE2022893A1 (de) Schwimmring
DE2107606A1 (de) Wassersportgerat