CH369086A - Verfahren und Vorrichtung zum Scheiden körnigen Gutes in einer aufsteigenden Flüssigkeitsströmung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Scheiden körnigen Gutes in einer aufsteigenden Flüssigkeitsströmung

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CH369086A
CH369086A CH5757358A CH5757358A CH369086A CH 369086 A CH369086 A CH 369086A CH 5757358 A CH5757358 A CH 5757358A CH 5757358 A CH5757358 A CH 5757358A CH 369086 A CH369086 A CH 369086A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

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  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung     zum    Scheiden körnigen Gutes     in        einer    aufsteigenden       Flüssigkeitsströmung       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren mit  zumindest zwei in nacheinander wirkenden Trenn  stufen     durchgeführten    Trennvorgängen und auf eine  Vorrichtung zum Scheiden körnigen Gutes in zwei  oder mehr Endfraktionen in einer     aufsteigenden     Flüssigkeitsströmung mit Hilfe der Schwerkraft.  



  Es ist bekannt, körniges Rohgut in einem     vertikal     aufsteigenden Flüssigkeitsstrom in mittlerer Höhe  einzubringen und das mit der Flüssigkeit aufsteigende  Feingut oben und das     abgesunkene    Grobgut unten  abzuziehen     (Vertikalschlämmung).     



  Um mit einem solchen Trennvorgang ausreichende  Trennschärfen zu erzielen, benötigt man bei der Tren  nung von Sand 5 bis 7     m-,    Gesamtwasser pro Tonne  Rohgut. Jede weitere Steigerung der Konzentration  im Schlammgefäss mindert     :die    Trennschärfe, da sich  die absinkenden Kornbestandteile dann entgegen dem  aufsteigenden Flüssigkeitsstrom nicht mehr nach  unten durchkämpfen können.  



  In der Praxis besteht seit langem ein     Bedürfnis     nach einem Trennverfahren für körnige Güter, bei  dem eine hohe Trennschärfe erreichbar, in möglichst  weiten Grenzen von der Kontinuität der Rohgut  zufuhr unabhängig bei hoher Konzentration der Fest  stoffe eine sichere Durchführbarkeit der Trennvor  gänge gewährleistet und ;der Bedarf an Strömungs  mittel dementsprechend niedrig     ist.     



  Das vorgeschlagene Verfahren erfüllt diese For  derungen, indem in einer aufsteigenden     Strömung     erfindungsgemäss in     aufeinanderfolgenden,    mindestens  annähernd     laminaren        Strömungscharakter    aufweisen  den Strömungsabschnitten ein und derselben Strö  mung absinkende Kornfraktionen aufgefangen wer  den, ferner eine in     zumindest    einem dieser Strömungs  abschnitte abgesunkene Kornfraktion unter dem Ein  fluss der Schwerkraft einem Nebenweg zugeführt und    von diesem an einer in Strömungsrichtung vorher  gehenden Stelle in mindestens einen Teil der Strö  mung verteilt wird,

   sowie das von der Strömung mit  geführte Korngut in einer Endstufe     als    eine     Endfrak-          tion    und     :die    abgesunkene Kornfraktion einer anderen  Endstufe als eine weitere der     wenigstens    zwei     End-          fraktionen    entnommen wird.  



  Eine Rückführung von Fraktionen, die nicht     als     Endfraktionen brauchbar oder     erwünscht        sind,    kann  je nach den Anforderungen an die Trennschärfe und  mit Rücksicht auf die     Kornverteilung    :des Rohgutes  entweder in die der abgebenden Trennstufe unmittel  bar vorhergehende oder auch in eine vor der letzteren  liegende     Trennstufe    erfolgen.

   Eine besonders bequeme       Durchführungsform    des     erfindungsgemässen    Verfah  rens ergibt sich,     wenn    eine aufsteigende Strömung       zumindest        einmal    abgelenkt, aus dem an die     Ablenk-          stelle        in    Strömungsrichtung unmittelbar anschliessen  den Strömungsabschnitt eine Kornfraktion zum<B>Ab-</B>  sinken gebracht und in einer der     AblenksteIle    vor  hergehenden Trennstufe in den Trennvorgang rück  geführt wird.

   Die     Überführung    von     Kornfraktionen     kann in Nebenkanälen     erfolgen,    die, von der abge  benden Trennstufe ausgehend, einer oder mehreren,  im     Sinne    der Strömung vorhergehenden Trennstufen       parallelgeschaltet    sind und wieder in den Strömungs  kanal     einmünden.     



  Die zur Durchführung dieses Verfahrens vorge  sehene, erfindungsgemässe Vorrichtung enthält wenig  stens einen aufsteigenden, einen     Einlauf    zur     Einfüh-          rung    von Rohgut aufweisenden, an einem Ende mit  einem Zulauf für     Zusatzflüssigkeit    und einen Aus  lauf für eine abgesunkene Endfraktion, an seinem  anderen Ende mit     einem        Überlauf        für    eine mitgeführte       Endfraktion    versehenen Strömungskanal     mit    Auffang  flächen für abgesunkene Fraktionen und zeichnet sich      dadurch aus,

   dass     dieser    Strömungskanal in     wenigstens     zwei zur Wirkung als klassierende Trennstufen aus  gebildete Abschnitte unterteilt und zur Überführung  der abgesunkenen Fraktion mindestens einer solchen  Trennstufe an eine tiefer liegende Stelle des Strö  mungskanals ein Nebenweg zu diesem Strömungs  kanal vorgesehen ist.

   Eine spezielle Ausführungsform  der Vorrichtung kann wenigstens einen Strömungs  kanal     besitzen,    der oberhalb und unterhalb des Ein  laufs wenigstens je :eine Trennstufe aufweist, und kann  ferner mindestens einen in Nähe der Übergangsstelle  zweier Trennstufen abgezweigten Nebenkanal enthal  ten, der zu derjenigen dieser beiden Trennstufen, die  in Strömungsrichtung vorangeht, parallel geschaltet  ist und näher dem Zulauf wieder in den Strömungs  kanal einmündet.  



  Der Zweck, dem die Anordnung dienen soll, be  stimmt die Kornscheide der Vorrichtung, dement  sprechend die Korngrössen der absinkenden Korn  fraktionen und in Verbindung mit der Mengenleistung  den     Bedarf    an Flüssigkeit. Die zu transportierenden  abgesetzten Fraktionen     bedingen    die Querschnitte der       Nebenkanäle;    die Korngrösse und     -gestalt    des abge  setzten Gutes, sowohl deren erforderlichen Neigungs  winkel gegenüber der     Horizontalen    als auch den der       Absetzflächen.     



  Im folgenden     wird    die Erfindung an Hand bei  spielsweiser Ausführungsformen und der Zeichnung  eingehender erläutert, in welcher     Fig.    1 im Schnitt  und schematisiert eine erfindungsgemässe     Schlämm-          vorrichtung    mit sechs Trennstufen und     Fig.2    das  zugehörige Schaltschema zeigt. In den     Fig.    3 und 4  ist eine drehsymmetrische Ausführung einer     Schlämm-          vorrichtung    samt :dem zugehörigen Schaltschema dar  gestellt.

   Von den weiteren Figuren zeigt     Fig.    5 sche  matisiert und im Schnitt     eine    zweistufige Ausfüh  rungsform einer     Schlämmvorrichtung,        Fig.6    das  zugehörige Schaltschema,     Fig.7        schematisiert    eine  andere Ausführungsform einer     Schlämmvorrichtung,          Fig.    8 das zugehörige Schaltschema und     Fig.    9 bzw.       Fig.10    das Schaltschema einer anderen Vorrich  tung bzw. deren schematische Wiedergabe.  



  In     Fig.    1 ist eine sechsstufige,     zur    Scheidung kör  nigen Gutes (R) in zwei Endfraktionen     F1    bzw.     F2          eingerichtete        Schlämmeinrichtung    dargestellt, die mit  einem ungeteilten Flüssigkeitsstrom arbeitet. Zwei  mit entsprechenden Abrundungen     zickzackförmig    ge  bogene Wände 1 und 2 grenzen in Verbindung mit  zwei Seitenwänden 3 einen aufsteigenden Strömungs  kanal von rechteckigem Querschnitt ab, der sechs  Abschnitte<I>A, B, C, D, E, F</I> aufweist, die     als    Trenn  stufen wirksam werden.

   Innerhalb dieses     Kanals    sind  bei dieser Vorrichtung Trennwände 4 angeordnet,  wodurch in Nähe der     Übergangsstelle    je zweier Ab  schnitte, z. B. E, F; D, E, je ein über eine gewisse  Länge     zier    Abschnitte E<I>bzw. D</I> verlaufender, einer  seits von einer der Trennwände, anderseits von den  Wänden 3 und 1 bzw. 2     begrenzter    Nebenkanal ab  gezweigt ist. Diese Nebenkanäle sind von aussen je  durch     eine    Öffnung 5     zugänglich,    die mit einem    Deckel 6, welcher z. B. mit Hilfe eines nicht gezeigten  Bügels gegen eine     Dichtungszwischenlage        angepresst     wird, dicht verschlossen ist.

   An der Wand 1 mündet  nahe der     Übergangsstelle    der Abschnitte<I>C, D</I> ein  sich gegen den Strömungskanal erweiternder Einlauf  9 in diesen ein, in welchem an der Mündung ein  Lochblech 10 angebracht ist, das diese bis auf einen  schmalen     Schlitz    an der unteren Kante bedeckt. Der       unterste    Abschnitt A weist an seinem Ende einen  Auslauf 11 auf, der sich gegen einen mit einem  Flansch 13     versehenen    Rohransatz 12 verjüngt, an  dessen Öffnung mit     Hilfe    eines Gegenflansches 14  eine auswechselbare Auslaufdüse 15 angesetzt ist.  Es ist vorteilhaft, eine Düse aus verschleissfestem Ma  terial, z. B. Gummi oder Kunststoff, zu verwenden.

    Das Ende des Abschnittes A     trägt    ferner einen Zulauf  für eine Zusatzflüssigkeit in Gestalt eines auf die  Wand 2 aufgesetzten,     dachförmigen    Ansatzes 16 mit  einem     Zulaufrohr    17. Vor der Einmündung des Zu  laufrohres 17 liegt ein halbzylindrisch gestaltetes  Lochblech 18; zwei weitere Locheinsätze 19 bzw. 20  befinden sich im wesentlichen in der Ebene der  Wand 2 vor der Öffnung, welche den Dachansatz 16  mit dem Strömungskanal verbindet.  



  Am oberen Ende des letzten Abschnittes, F, des  Strömungskanals ist ein Krümmer 21 angeschlossen,  an dem ein sich trichterförmig verjüngender Auslauf  22 mit einem Rohransatz 23 mit Flansch 24 für  eine überlaufende Endfraktion sitzt. An der höchsten  Stelle des Strömungskanals ist ein mit einem Absperr  organ 26 verschliessbares Entlüftungsrohr 25 vorge  sehen.

   Das zu dem Dachansatz 16 führende Zulauf  rohr 17 ist mit seinem trichterförmig     erweiterten     oberen Ende 27 an den Unterteil einer     Dosierein-          richtung    angeschlossen, die aus einem Gefäss 28  mit Deckel 29 besteht, in welches ein mit einem  eingeschalteten Absperrorgan 31 versehenes Zufüh  rungsrohr 30 einmündet und von dem eine     Abfluss-          leitung    32 ausgeht. Zwischen dem     trichterförmig    er  weiterten Ende 27 des Rohres 17 und dem     Unterteil     des Gefässes 28 ist eine auswechselbare, vorzugs  weise aus Gummi, Kunststoff oder dergleichen be  stehende Düse 38 angeordnet.  



  Von dem Einlauf 9 führt eine Rohrleitung 33 zu  einem mit einem Ablaufrohr 36 versehenen Einlauf  gerät 34 mit eingebauter Düse 35 für die Rohsuspen  sion. In vielen Fällen kann die Anordnung eines  solchen Gefässes mit     Ablaufrohr    unterbleiben. Ist  jedoch, wie     bei    der dargestellten Vorrichtung, ein der  artiges Gefäss vorgesehen, so muss sowohl dieses als  auch die     Dosiereinrichtung    oberhalb des höchsten  Punktes des Strömungskanals vorzugsweise am glei  chen (nicht dargestellten) Gestell     befestigt        sein,    das  denselben trägt. Dies ist in     Fig.    1 durch die beiden  Stützen 37 angedeutet.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrich  tung ist die folgende:  Von der in das     Einlaufgefäss    34 zufliessenden Roh  suspension tritt     ein    durch den     Querschnitt    der Düse      35 bemessener Anteil durch die Rohrleitung 33 in den  Einlauf 9 ein und gelangt von dort in den Strömungs  kanal, in welchem, durch entsprechende,     mit        Hilfe     der Düse 38 festgelegte Zufuhr von Zusatzflüssigkeit,  eine aufsteigende, praktisch     laminaren        Strömungs-          charakter        aufweisende    Flüssigkeitsströmung eingestellt  ist.

   Die in den Einlauf 9 eintretende Rohsuspension  erfährt durch die Lochplatte 10 eine     Auflockerung     etwa zusammengeballter Festbestandteile, vor allem  aber eine     Vergleichmässigung    der     zugeführten    Menge  des Festgutes über den gesamten Mündungsquer  schnitt und gelangt mit geringer Eigengeschwindigkeit  in den Strömungskanal, in welchem sie sich dem auf  steigenden Flüssigkeitsstrom zumischt. Die     laminaren     Strömungsverhältnisse bleiben dabei im wesentlichen  unbeeinträchtigt. Einzelne Körner, die zu gross sind,  um die Löcher des geneigten Bleches 10 zu passie  ren, gleiten an diesem entlang und fallen durch den  erwähnten Schlitz     ebenfalls    in den Strömungskanal.

    Die einzelnen Stromabschnitte<I>D, E, F,</I> in welchen  die Strömung wenigstens     artgenähert        laminar    verläuft,  wirken als Klassier- oder Scheideströme und realisie  ren gesonderte, zu einer     Trennstufenkette    zusammen  geschlossene Trennstufen, in denen eine Scheidung  des zugeführten Festgutes in     Fraktionen        erfolgt,    indem       Körner,    deren Fallgeschwindigkeit die lotrechte Kom  ponente der Strömungsgeschwindigkeit dem Betrage  nach     übertrifft,    absinken und als absinkende Fraktionen  auf die geneigten Teile der Wände gelangen und     dort     nach unten gleiten.

   Es versteht sich, dass die Nei  gung dieser Wandabschnitte gegen die Horizontale  gross genug bemessen sein muss, um ein solches Ab  gleiten, gegebenenfalls unter dem Einfluss einer den  Wänden aufgeprägten, das Gleiten fördernden  Schwingbewegung zu gestatten. Jene Körner, deren  Fallgeschwindigkeit zu klein ist, werden von dem  Flüssigkeitsstrom als aufsteigende Fraktionen mit  geführt, von denen die letzte,     F1,    aus dem     Endaus-          lauf    22 als eine Endfraktion austritt. Die in den  Abschnitt F abgesunkene und an der Wand 2 abge  glittene Einzelfraktion gelangt auf die Trennwand 4  des vorangehenden Abschnittes E.

   Dem      Einlaufe      dieser Trennstufe wird nun die von der Trennwand  abgleitende, abgesunkene     Einzelfraktion    zu- und  damit in den     Scheideprozess        rückgeführt.    Ganz ähn  lich verläuft die Führung der Fraktionen in den  übrigen als Trennstufen wirkenden Abschnitten des       Strömungskanals.    Durch     eine    geeignete Ausgestaltung  bzw.

   Anordnung der die abgesunkenen Fraktionen       transportierenden        Nebenkanäle    und deren     Ausmün-          dungen    in die betreffenden Abschnitte des Strom  kanals - der Mündungsrand der Trennwand 4 kann       sägezahnförmig    oder diese in Nähe der     Ausmün-          dungsstelle    siebartig durchbrochen sein - lässt sich  an den Stellen der     Ausmündung    eine annähernd  gleichmässige Verteilung dieser Fraktionen über die  Breite des Querschnitts der     betreffenden    Scheide  ströme herbeiführen,

   so dass das eingetragene Korngut  erneut wirksam ausgewaschen     wird.    Die     im    unter  sten Abschnitt A absinkende Fraktion wird als zweite         Endfraktion    F2 durch die Auslaufdüse 15 von passend  bemessenem Querschnitt abgezogen.  



  Zur besseren Erläuterung ist in     Fig.    2 das Schalt  schema     angegeben,    nach welchem die besprochene  Vorrichtung arbeitet. In diesem sind die     Trennstufen     durch Dreiecke symbolisiert, deren Flächen zum Teil       geschwärzt    sind, um die Trennung in zwei Fraktionen  anzudeuten. Die obere Ecke des Dreieckes versinn  bildlicht den Einlauf, jede der beiden anderen Ecken  den Auslauf der zugehörigen Fraktion.

   Jede     Trenn-          stufe    liefert eine aufsteigende und eine absinkende  Fraktion, von denen die abgesunkene der Stufe A und  die überlaufende der Stufe F     als    Endfraktionen     F2     bzw.     F1        entnommen,    die     anderen    jedoch wieder in  den     Scheideprozess    eingetragen werden.  



  Die Vorrichtungen können auch mit einem Strö  mungskanal ausgestattet sein, der     ringförmigen    Quer  schnitt aufweist und dementsprechend von einem  äusseren und einem inneren Mantel     begrenzt    ist, von  denen     wenigstens    einer eine als Auffangfläche für  eine abgesunkene Fraktion eingerichtete Partie be  sitzt. Eine solche Ausführungsform ist in     Fig.    3 darge  stellt. Sie arbeitet mit     einem    Strömungskanal ring  förmigen Querschnittes, der von einem äusseren Man  tel 41 und     einem    Innenmantel 42 begrenzt ist.

   Beide  Mäntel sind als Drehflächen     mit        wellenförmig    ver  laufendem Meridian ausgebildet, der     abschnittsweise     gerade     Linien    als Teilstücke enthält. Dieser Strö  mungskanal weist vier Abschnitte<I>A, B, C, D</I> auf, die  sich im     wesentlichen    zwischen Ebenen, welche senk  recht zur Drehachse durch die Bäuche bzw. Täler  der Meridiane verlaufen, erstrecken.

   Innerhalb der  Abschnitte<I>A, B,</I> C sind als     Kegelflächen    ausgebil  dete Trennwände 43 vorgesehen, die von Stegen 44  gehalten sind und im Verein mit dem ihnen zunächst  liegenden Teil des Innen- bzw.     Aussenmantels    einen  von dem Strömungskanal gesonderten Nebenkanal  von diesem gegenüber erheblich geringerem Quer  schnitt     begrenzen.    In Nähe der Stelle, an welcher  der Abschnitt B in den Abschnitt C übergeht, befindet  sich ein     Rohguteinlauf,    der aus     einem    sich kegel  förmig nach unten erweiternden Mantel 46 besteht,  an den oben ein zentral     angeordnetes    Rohr 47 ange  setzt ist, das zu einem     Einlauftrichter    45 führt.

   In  dem von dem     Kegelmantel    46 begrenzten     Hohlraum     ist ein Verteilungskörper 48 untergebracht. Kegel  mantel 46 und Verteilungskörper sitzen auf dem       Innenmantel    auf und stehen mit dem Strömungskanal  über einen Ringschlitz in Verbindung, der in vorteil  hafter Weise     mit    einem Siebblech 49 wenigstens teil  weise abgedeckt ist.     Am    Ende des untersten Ab  schnittes A ist ein     Auslauf    50 mit Rohransatz 51 und  Flansch 52 vorgesehen, an den mit     Hilfe    eines Gegen  flansches 53     eine    auswechselbare Auslaufdüse 54       angesetzt    ist.

   Am gleichen Ende des Abschnittes A  liegt ferner die     Einmündung    eines Zulaufes für Zu  satzflüssigkeit. Dieser weist     eine,    am Ende eines  durch den     Innenmantel    42 dicht     hindurchgeführten          Rohres    55     innerhalb    des Strömungskanals angeord  nete     Umlenkfläche    56 auf, die mit dem Rohrende      durch einen     kegelförmigen    Siebmantel 57 verbunden  ist. An seinem anderen Ende ist das Rohr 55 z. B.  an ein nicht dargestelltes     überlaufgefäss    angeschlossen.

    Am oberen Ende des letzten Abschnittes D befindet  sich ein     Überlauf    für eine aufgestiegene Endfraktion,  die über ein Wehr 58 in einen Ringkanal 59 mit  schrägem Boden     überfliesst.    An der tiefsten Stelle des       Ringkanals    59 befindet sich ein Auslaufrohr 60.  



  Die     Wirkungsweise    der dargestellten Vorrichtung  ist     die    folgende:  Durch den Ringraum zwischen den beiden Roh  ren 47, 55, gelangt Rohgut in den vom Mantel 46  umschlossenen Raum und aus diesem, mit     Hilfe    des  Siebbleches 49 gleichmässig verteilt, in den Strömungs  kanal, in dem eine durch Wahl der     zugeführten     Menge von Zusatzflüssigkeit     (Z)    passend eingestellte,  aufsteigende     Flüssigkeitsströmung    herrscht. Diesem  Flüssigkeitsstrom mischt sich das zugeführte Rohgut  mit kleiner Eigengeschwindigkeit zu.

   Die in den ein  zelnen Abschnitten<I>A, B, C, D</I> des Schlämm  gefässes absinkenden Fraktionen gelangen auf die  gegen die     Horizontale    geneigten Teile des     Aussen-          bzw.    Innenmantels, gleiten an diesen     entlang    und  über deren Ränder ab, werden unterhalb der Ränder  jedoch durch die Trennwände 43 abgefangen, in die  von diesen und dem Innen- bzw. Aussenmantel ab  gegrenzten Nebenkanäle geleitet und treten, durch  Löcher in Nähe der     Ausmündungen    verteilt, in die  als Einlauf wirksamen Zonen jeweils vorhergehender       Trennstufenabschnitte    und damit wieder in die auf  steigende Strömung ein.

   Die     Führung    der Einzel  fraktionen zeigt das in     Fig.4    dargestellte Schalt  schema.  



  Wenn auch die soeben besprochene Vorrichtung  mit als Drehflächen ausgebildeten     Mänteln,    ausge  stattet ist, so kann es sich doch empfehlen, aus Grün  den der     einfacheren    Herstellung,     insbesondere    bei  grösseren Vorrichtungen, Aussen- und Innenmäntel  mit polygonalem, z. B.     achteckigem,    Querschnitt zu  wählen, weil die Mäntel dann aus zurechtgeschnit  tenen ebenen Blechstücken aufgebaut werden können.  



  Solche     Ausführungen    von mehrstufigen     Schlämm-          vorrichtungen    können raumsparend und     in    man  chen Fällen selbsttragend ausgebildet werden.  



  Eine andere Ausführungsform einer erfindungs  gemässen Vorrichtung in Gestalt     einer    zweistufigen       Schlämmeinrichtung    ist in     Fig.5    schematisch im  Schnitt dargestellt. Zwei     schräg    liegende Wände 61  bzw. 62 bilden gemeinsam mit zwei Seitenwänden 63  einen aufsteigenden     Strömungskanal,    der von einem  (nicht gezeichneten) Gestell in seiner Arbeitslage er  halten wird.

   Am oberen Ende des Strömungskanals  ist ein Auslauf für eine überlaufende Endfraktion und  am unteren Ende ein Auslauf für eine absinkende       Endfraktion        angesetzt.    In Nähe des letzteren     ist    auf  die Wand 62 eine dachförmige     Kammer    65 aufgesetzt,  in welche eine Zuführungsleitung für     Zusatzflüssig-          keit    Z     einmündet,    die durch eine mit     einem    Sieb 66  oder dergleichen abgedeckte     öffnung    in gleichmässiger  Strömung in den Strömungskanal eintreten kann.    Die Wand 62 trägt auch einen Einlauf für das zu  trennende Rohgut.

   Der Strömungskanal zerfällt wir  kungsmässig in zwei Abschnitte<I>A</I> und<I>B.</I> Im Ab  schnitt B ist     ein    Nebenkanal in Form eines Rohres 67  angeordnet, das auf der Kanalwand 61 im Abschnitt  A eine fächerförmige     Einmündung    68 zum Auffangen  der absinkenden Fraktion aufweist, und dessen Aus  mündung 69 in die Nähe der Eintrittsöffnung für  die     Zusatzflüssigkeit    verlegt ist, um die abgesunkene  Fraktion verteilt wieder in die     Schlämmströmung    am  Einlauf der Stufe B einzutragen. An der höchsten  Stelle des Strömungskanals sitzt     ein    verschliessbares  Entlüftungsrohr 64.  



  In manchen Fällen kann es von Vorteil sein, der  Wand, auf welche eine     Einzelfraktion    niedersinkt  und/oder der Wand eines Nebenweges, in dem eine  solche Fraktion transportiert wird, eine     das    Abgleiten  fördernde Schwingbewegung aufzuprägen. Solche  Schwingungen lassen sich beispielsweise mit     Hilfe          eines    kleinen Elektromotors 70 erzeugen, der auf  die Wand 61     aufgesetzt    sein kann und auf dessen  Achse zwei Scheiben 71     exzentrisch    sitzen.  



  Eine einfache Abwandlung einer solchen Vor  richtung weist einen     Strömungskanal    von dreieckigem  Querschnitt auf, dessen eine Ecke nach unten gekehrt  ist. Der Nebenkanal kann dann in einfachster Weise  durch Einschieben einer schmalen     Zwischenwand     gewonnen werden, die in der unteren Trennstufe A  einen engen Kanal von dreieckigem Querschnitt ab  grenzt.  



  Das Schaltschema dieser Vorrichtung ist in     Fig.    6  gezeigt. Durch :den Einlauf eintretendes     körniges    Gut  (R) wird während des     Transportes    über den Ab  schnitt A in eine absinkende und eine aufsteigende  Fraktion geschieden. Die letztere wird als eine     End-          fraktion        (F1)    abgezogen, wogegen die erstere an der  Wand 61 abgleitet, in das Rohr 67 gesammelt und  durch dieses dem  Einlauf  der Stufe B     zugeführt     wird.

   Die in dieser Trennstufe absinkende Fraktion  gelangt auf die Wand 61 bzw. auf die Wand des  Rohres 67, gleitet dort ab und verlässt durch den  unteren Auslauf als zweite Endfraktion     (F2)    die Vor  richtung. Vorrichtungen nach     Fig.    5 können bequem  zu     komplizierteren    Trenneinrichtungen zusammenge  baut werden.  



  In     Fig.    7 ist schematisch eine weitere beispiels  weise Ausführung einer     erfindungsgemässen    Trenn  vorrichtung gezeigt. Der aufsteigende     Strömungskanal     dieser Vorrichtung setzt sich aus Rohrabschnitten  81 zusammen, die in Arbeitslage lotrechte, gegen  einander     versetzte    Achsen aufweisen, die mittels       Krümmern    82 miteinander verbunden sind und     als     sechs als     Vertikalschlämmer    ausgebildete Trennstufen  <I>A, B, C, D, E, F</I> wirksam werden. Am oberen Ende  des letzten, die Stufe F bildenden Rohrabschnittes ist  ein Überlauf 83 mit Auslaufrohr 84 für eine über  laufende Endfraktion     F1    vorgesehen.

   Am unteren  Ende des ersten, die Stufe A bildenden Rohrab  schnittes befindet sich ein Auslauf 85 für eine ab  gesunkene Endfraktion     F#,        und    die Einmündung     einer         Zuführungsleitung 86 für     Zusatzflüssigkeit    Z. Die  unteren Enden .der Rohrabschnitte der Stufen B bis F  tragen trichterförmige Ansätze 87, an die Neben  kanäle bildende Rohre 88 angesetzt sind, welche zu  wenigstens einer Trennstufe parallel geschaltet     sind     und in einen tiefer liegenden Rohrabschnitt, vorzugs  weise in den zwei     aufeinanderfolgende    Rohrabschnitte  miteinander verbindenden Krümmer des Strömungs  kanals wieder einmünden.

   Der von der     letzten    Trenn  stufe F ausgehende     Nebenkanal    ist zu den vorher  gehenden     Trennstufen    E und D und der von     der     Trennstufe E ausgehende Nebenkanal zur Stufe D  parallelgeschaltet. Diese beiden Nebenkanäle     sind     zusammengeschlossen und münden in den  Einlauf   der Stufe D ein. Die Einmündungen der Neben  kanäle sind in     vorteilhafter    Weise mit Lochblechen,  Sieben oder dergleichen abgedeckt.

   Der     Rohguteinlauf     89 ist an den     Krümmer    angesetzt, der die Rohrab  schnitte der Trennstufen C und D     miteinander    ver  bindet, und mit dem dort einmündenden Neben  kanal zusammengeschlossen.  



  Das Schaltschema dieser Vorrichtung ist in     Fig.    8       wiedergegeben.    Jeder der sechs Rohrabschnitte wirkt  als     Vertikalschlämmer    und     liefert    eine     absinkende     und eine     mitgeführte    Kornfraktion. Aus der wieder  holten Ablenkung des aufsteigenden Flüssigkeits  stromes     entspringt    die Möglichkeit, die abgesunkenen  Kornfraktionen der Trennstufen<I>B, C, D,</I> E und F  in den Scheidestrom tiefer liegender Trennstufen zu  überführen. Die Lochbleche sorgen für eine gleich  mässige Zufuhr bzw.

   Wiedereinführung des Korngutes  und dessen     Verteilung    über die     Scheidestromquer-          schnitte.    Die abgesunkene Fraktion der Trennstufe A  und die überlaufende Fraktion der     Trennstufe    F  werden als     Endfraktionen        F2    bzw.     F1    abgeführt.  



  Zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens können bei     erfindungsgemässen    Vorrichtungen  die einzelnen Trennstufen, in welche der Scheide  prozess     aufgegliedert    ist, auch nach anderen Schalt  schemata, z. B. zu einer einfachen     Trennstufenkette,          zusammengeschaltet    sein.  



  Wenn grosse     Mengengleistungen    gefordert wer  den, kann es von Vorteil sein, die Leistungsfähigkeit  der beschriebenen     Vorrichtungen    nicht ausschliess  lich durch eine     Vergrösserung    räumlicher Abmessun  gen zu steigern, da es schwierig ist, Flüssigkeitsströ  men grossen Querschnittes, insbesondere wenn sie  umgelenkt werden sollen, .mit Sicherheit durchgehend  einen gewünschten Strömungsverlauf     aufzuzwingen.     In solchen Fällen empfiehlt es sich, zwei oder meh  rere     Vorrichtungen    parallel zu schalten und zu be  treiben, wobei in vorteilhafter Weise die     einzelnen     Strömungskanäle wenigstens zum Teil gemeinsame  Begrenzungswände aufweisen können.  



  Bei Vorrichtungen, welche mehrere Abschnitte  aufweisen, deren Achsen     miteinander    einen Winkel  bilden, brauchen diese keineswegs in einer Ebene  angeordnet zu sein. Es ist     viehnehr    durchaus     möglich,     einen aufsteigenden Strömungskanal auch aus linear.  verlaufenden Abschnitten aufzubauen,     deren-Achsen       z. B. Sekanten einer     Schraubenlinie    sind.

   Auch brau  chen weder die Längen sämtlicher     Abschnitte,    noch  die Neigung dieser Abschnitte gegenüber einer Hori  zontalebene     miteinander        übereinzustimmen.        Parallel     geschaltete Strömungskanäle können analog zu einem  mehrgängigen Gewinde angeordnet und an einem  gemeinsamen Gestell     befestigt    :sein.  



  Um an Anlagekosten zu sparen,     kann    das be  schriebene Verfahren abgewandelt werden,     indem    die       Strömung,    in welche das zu scheidende Gut beispiels  weise als Rohsuspension eingetragen     wird,        in    mehrere  parallel wirkende, gleiche Teilströme aufgeteilt wird,  von denen jeder mindestens zwei als     Trennstufen     wirksame Strömungsabschnitte aufweist, und indem  aus wenigstens einer Trennstufe jedes Teilstroms       mindestens    eine     absinkende    Fraktion in eine der ent  sprechenden Trennstufe eines anderen Teilstroms vor  hergehende Trennstufe     überführt    wird.

   Die in jedem       Teilstrom    aufsteigende Fraktion verbleibt     innerhalb     desselben bis     zum    oberen Auslauf. Eine zur Durch  führung eines solchen     Trennverfahrens    geeignete  Vorrichtung besteht aus einem Gefäss, dessen Hohl  raum mittels schräg verlaufender     Führungs-    bzw.

         Absetzflächen    in     nebeneinander    verlaufende und       gegeneinander    wenigstens teilweise abgegrenzte     Strö-          mungskanäle        unterteilt    ist, wobei in jeder dieser     Füh-          rungs-    bzw.

       Absetzflächen    in     bestimmten    Abständen       Durchtrittsöffnungen    zur     Aufteilung    der Strömungs  kanäle in Trennstufen angeordnet sind, so dass in  den verschiedenen Kanälen je eine     Trenustufenkette     gebildet ist, wobei die     Durchtrittsöffnungen    zum Aus  tragen einer abgesunkenen Fraktion aus je einer  Trennstufe vorgesehen sind. Diese Fraktion gelangt  dann, wie weiter unten beschrieben,     in    eine     Trenn-          stufe    eines anderen     Kanals.    Dieses Gefäss ist     mit     den nötigen Einläufen bzw.

   Ausläufen für die     End-          fraktionen    in jeder dieser     Trennstufenketten    versehen.  



  Im folgenden ist eine solche     Verfahrensvariante     anhand der     Fig.    9 näher     erläutert,    die sich auf den  Fall von drei Gruppen I,     1I,        III    von je vier Schlämm  stufen     A1,        Bi,   <B>Cl,</B>     Dl   <B>bzw. A2,</B>     B2,        C2,        D2   <B>bzw. A3,</B>       B3,   <I>C3,</I>     D3    bezieht.

   Man     entnimmt    dem Schalt  schema, dass die abgesunkene     Einzelfraktion    jeder       Trennstufe        mit    Ausnahme der letzten     in    jene Trenn  stufe einer anderen Gruppe     überführt    wird, welche  der der     abgebenden    Stufe (innerhalb ihrer Gruppe)       vorangehenden    Trennstufe entspricht. Wenn z.

   B. die  abgebende Stufe     Dl    ist, wird die     Einzelfraktion    in die  Stufe     C2        überführt.    Die aufsteigenden Einzelfraktionen  verbleiben je innerhalb der Gruppe, deren die     einzelne     Stufe zugehört. Die Ausläufe     für    die     Endfraktionen          F1    und     F2,    die     Einläufe    für das     Rohgut    R und die       Frischwasserzufuhren    Z sind     zusammengeschaltet.     



  Eine     Vorrichtung    zur     Durchführung    eines solchen       Trennvorganges    besteht z. B. aus einem     zylindrischen     Gefäss, das von einem Innen- und einem Aussenmantel       begrenzt    ist und bei dem der     ringförmige        Hohlraum     zwischen den beiden     Mänteln        mit    Hilfe von vorzugs  weise     untereinander    gleich gestalteten und     in        äqui-          distanten    Winkelabständen angeordneten Führungs-      bzw.

       Absetzflächen    in Strömungskanäle unterteilt ist.  Der     ringförmige    Querschnitt eines solchen Gefässes       kann    beispielsweise von zwei konzentrischen Kreisen  oder von Polygonen begrenzt sein. Die     Führungs-          bzw.        Absetzflächen    können als Schraubenflächen aus  gebildet werden, ohne dass die genaue Einhaltung  einer geometrischen Form     Bedingung    wäre.

   Es ist  beispielsweise durchaus möglich, jede dieser     Absetz-          flächen    aus einer     Anzahl    ebener Blechstücke aufzu  bauen, die in etwas     verwundener    Gestalt     aneinander-          gefügt    und von den Mänteln gehalten werden. Die  einzelnen in den ringförmigen Hohlraum eingebauten  Flächen liegen dann wie die Gänge eines mehrgän  gigen Gewindes neben-     bzw.    übereinander, so dass auf  diese Weise eine sehr raumsparende Unterbringung  mehrerer Strömungskanäle innerhalb einer einzigen  Vorrichtung möglich und eine grosse     Gesamtabsetz-          fläche    gewonnen wird.  



  Die wesentlichen Merkmale einer solchen Vorrich  tung lassen sich am     einfachsten        in    einer schematischen  Abwicklung darstellen, wie dies in     Fig.    10 geschehen  ist. Der     Einfachheit    halber ist angenommen, dass der  Ringraum des Gefässes mittels dreier schraubenförmi  ger     Führungs-    bzw.

       Absetzflächen   <B>131,</B> 132, 133     in     drei Strömungskanäle 1,     1I,    111 geteilt     ist.    Um hervor  zuheben, dass sämtliche auf den Umfang des Gefässes  verteilten Kanäle in     Wirkverbindung    stehen, ist die  Wand 131 anschliessend an die Wand 133     nochmals     dargestellt.

   Jede dieser drei     Führungswände    ist in       äquidistanten    Abständen durch Siebzonen 134 unter  brochen, welche die Strömungskanäle in als Trenn  stufen wirksame Abschnitte Al,     Bl,        C1,        Dl;        A2    bis     D2     und     A3    bis     D;3    teilen. An Stelle dieser Siebzonen kön  nen auch schlitzförmig über die Breite der Flächen  erstreckte Öffnungen vorhanden sein.

   Eine solche  Unterteilung der     Absetzflächen    stört .die Funktion der  einzelnen Abschnitte der Strömungskanäle nicht, sie  bleiben nach wie vor als Trennstufen     wirksam,    wenn  auch die räumliche Abgrenzung der einzelnen Kanäle  dann keine vollständige sondern eine teilweise ist.  Unterhalb der Siebzonen sind Leitbleche 135 ange  ordnet, mit deren     Hilfe    abschnittsweise schmale  Nebenkanäle von den Strömungskanälen 1, Il und     III     abgegrenzt sind.  



  Manchmal, insbesondere wenn das zu trennende  Rohgut reich an Kornbestandteilen ist, deren Grösse  in der Nähe der Kornscheide     liegt,    bei der getrennt  werden soll, kann die Mengenleistung gesteigert wer  den, wenn der spezifische     Schlämmfluss        (Liter    pro  Sekunde pro Quadratdezimeter), das ist jene Menge  der Korngut enthaltenden Flüssigkeit, die pro Zeit  einheit über eins Flächeneinheit     (dm2)    der Horizontal  projektion der wirksamen     Absetzfläche    strömt, nicht  innerhalb des gesamten räumlichen Verlaufes des  Trennvorganges konstant gehalten, sondern wenig  stens abschnittweise, z.

   B. von     Trennstufe    zu Trenn  stufe in Richtung des Flüssigkeitsstromes zunehmend  bemessen wird. Wohl beeinträchtigt ein solches Vor  gehen die Trennschärfe, doch ist die Einbusse in  vielen Fällen ohne Bedeutung. Anderseits kann es in    manchen Fällen wünschenswert sein, die Trenn  schärfe zu forcieren und zu diesem Zweck den spezi  fischen     Schlämmfluss    in     Strömungsrichtung    wenigstens  abschnittweise abnehmend zu bemessen.  



       Vorrichtungen,    welche die     Durchführung    eines  Trennvorganges unter diesen Bedingungen gestatten,  weisen eine wenigstens abschnittweise     Änderung    der       Horizontalprojektion    von     Absetzflächen    auf, die von  Scheideströmen überstrichen werden.  



  Die Leistungsfähigkeit des Verfahrens ergibt sich  aus dem folgenden Beispiel, das die Trennung eines  Rohsandes mit einer Vorrichtung nach     Fig.    1 und 2  betrifft. Die Vorrichtung war 2,5 m hoch, der Quer  schnitt des Strömungskanals betrug 5     dm=.    In den  Einlauf wurde pro Stunde ein Gemisch aus 4 t Roh  sand + 3     m3    Wasser aufgegeben und durch den Zu  lauf pro Stunde 7     m3    Wasser zugeführt.

   Die über  laufende Endfraktion     F1    bestand aus 1,1     t/h    Fein  sand + 7     m3/h    Wasser, die abgesunkene     Endfraktion     F., aus 2,9     t/h    Grobsand ; 3     m3/h    Wasser. Die Korn  verteilung (Siebanalyse) des Rohsandes und der bei  den Endfraktionen ergibt sich aus der nachstehenden  Tabelle.

    
EMI0006.0064     
  
    Korngrösse <SEP> Rohsand <SEP> Grobsand <SEP> Feinsand
<tb>  1 <SEP> mm <SEP> 31% <SEP> 43% <SEP>   0,6-1 <SEP> mm <SEP> <B><I>15110</I></B> <SEP> 21% <SEP>   0,4-0,6 <SEP> mm <SEP> 110/0 <SEP> <B><I>15110</I></B> <SEP>   0,25-0,4 <SEP> mm <SEP> <B>100/0</B> <SEP> 141/o <SEP> 0,41/0
<tb>  0,15-0,25 <SEP> mm <SEP> <B>911/0 <SEP> 60/9 <SEP> 16,6,1/9</B>
<tb>  0,1-0,15 <SEP> mm <SEP> 6% <SEP> 1% <SEP> <B>190/0</B>
<tb>  0,06-0,1 <SEP> mm <SEP> <B>70/,</B> <SEP> Spuren <SEP> 25%
<tb>  0,04-0,06 <SEP> mm <SEP> 4 <SEP> 0/0 <SEP>   <SEP> 15%
<tb>   <  <SEP> 0,04 <SEP> mm <SEP> <B>7%</B> <SEP>   <SEP> 24%       Von dem aufgegebenen Rohsand wurden 72 0/0       als        Grobsand,

          28        %        als        Feinsand        ausgebracht.        Die     Kornscheide der Vorrichtung lag nahe an 0,2     min.     



  Aus diesem Beispiel geht deutlich hervor, dass mit  einem auf weniger als die Hälfte verminderten     Bedarf     an Gesamtwasser (2 bis 3     m'3    pro Stunde und Tonne  Rohgut) eine wesentlich bessere Trennschärfe erreicht  worden ist als bei üblichen     Vertikalschlämmern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren mit zumindest zwei in nacheinander wirkenden Trennstufen durchgeführten Trennvorgän gen, zum Scheiden körnigen Gutes in zwei oder mehr Endfraktionen in einer aufsteigenden Flüssigkeitsströ mung mit Hilfe der Schwerkraft, dadurch gekenn zeichnet, dass in aufeinanderfolgenden, mindestens an nähernd laminaren Strömungscharakter aufweisenden Strömungsabschnitten ein und derselben Strömung ab sinkende Kornfraktionen aufgefangen werden,
    ferner eine in zumindest einem dieser Strömungsabschnitte abgesunkene Kornfraktion unter dem Einfluss der Schwerkraft einem Nebenweg zugeführt und von die sem an einer in Strömungsrichtung vorhergehenden Stelle in mindestens einen Teil der Strömung wieder verteilt wird, sowie das von der Strömung mitgeführte Korngut in einer Endstufe als eine Endfraktion und die abgesunkene Kornfraktion einer anderen Endstufe als eine weitere der wenigstens zwei Endfraktionen entnommen wird. 11.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit wenigstens einem aufstei genden, einen Einlauf zur Einführung von Rohgut aufweisenden, an einem Ende mit einem Zulauf für Zusatzflüssigkeit und einem Auslauf für eine abge sunkene Endfraktion, an seinem anderen Ende mit einem Überlauf für eine mitgeführte Endfraktion ver- sehenen Strömungskanal mit Auffangflächen für abge sunkene Fraktionen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die ser Strömungskanal in wenigstens zwei zur Wirkung als klassierende Trennstufen ausgebildete Abschnitte unterteilt und zur Überführung der abgesunkenen Fraktion mindestens einer solchen Trennstufe an eine tiefer liegende Stelle des Strömungskanals ein Nebenweg zu diesem Strömungskanal vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der aufsteigende Strom zumindest einmal abgelenkt, aus dem an die Ablenkstelle in Strömungsrichtung unmittelbar anschliessenden Strö mungsabschnitt eine Kornfraktion zum Absinken ge bracht und in einer der Ablenkstelle vorhergehenden Trennstufe in den Trennvorgang rückgeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömung in mehrere parallel wirkende Teilströme aufgeteilt wird, von denen jeder mindestens zwei als Trennstufen wirksame, gleiche Strömungsabschnitte aufweist, und dass aus wenig stens einer Trennstufe jedes Teilstroms mindestens eine abgesunkene Fraktion in eine der entsprechen den Trennstufe eines anderen Teilstroms vorher gehende Trennstufe überführt wird und die aufsteigen den Fraktionen jedes Teilstroms innerhalb desselben verbleiben. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steigerung der Mengen leistung der spezifische Schlämmfluss in Strömungs richtung abschnittweise zunehmend bemessen ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steigerung der Trennschärfe der spezifische Schlämmfluss in Strömungsrichtung abschnittweise abnehmend bemessen ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, @dass mindestens einer Begrenzungs- wand, auf welche eine Fraktion niedersinkt, eine deren Transport fördernde Schwingbewegung aufge prägt wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, .gekenn zeichnet durch wenigstens einen Strömungskanal, der oberhalb und unterhalb des Einlaufes (R) für das Rohgut wenigstens je eine Trennstufe aufweist, sowie durch mindestens einen in Nähe der Übergangsstelle zweier Trennstufen (81) abgezweigten Nebenkanal (88), der zu derjenigen dieser beiden Trennstufen, die in Strömungsrichtung vorangeht, parallel geschal tet ist und näher dem Zulauf wieder in den Strö mungskanal einmündet. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen zweier aneinander anschliessender Abschnitte des Strömungskanals einen Winkel einschliessen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch eine zickzackförmige Anordnung von Abschnitten des Strömungskanals. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal ringförmigen Querschnitt aufweist und von einem Innen- und einem Aussenmantel begrenzt ist, von denen wenigstens einer als Absetzflächen wirksame Partien aufweist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Mäntel polygonförmigen Querschnitt aufweist.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäntel als koaxiale Dreh flächen ausgebildet sind, von denen wenigstens eine einen wellenförmig verlaufenden Meridian aufweist. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein in der Nähe der Übergangsstelle zweier Abschnitte abgezweigter Nebenkanal in den Hohlraum eines dieser Abschnitte des Strömungskanals verlegt ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswand des Strö mungskanals den Nebenkanal zumindest teilweise ab grenzt. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Abschnitte eines Strömungskanals als Vertikalschlämmer ausgebildet sind (Fig. 7). 15. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch zumindest zwei parallelgeschaltete Strömungskanäle, welche wenigstens zum Teil gemein same Begrenzungswände aufweisen. 16.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 15, gekenn zeichnet durch ein Gefäss, dessen Hohlraum mittels schräg verlaufender Führungs- bzw. Absetzflächen in nebeneinander verlaufende und gegeneinander wenig stens teilweise abgegrenzte Strömungskanäle unterteilt ist, in jeder dieser Führungs- bzw.
    Absetzflächen in jeweils gleichen Abständen voneinander angeordnete Durchtrittsöffnungen zum Austragen einer abgesun kenen Einzelfraktion eines Kanals in eine Trennstufe eines anderen Kanals, sowie durch je einen Einlauf und einen Auslauf für die Endfraktionen in jedem dieser Kanäle.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswand eines Nebenkanals im Bereiche der Einmündung in den Strömungskanal durchbrochen ist oder einen ausge zackten Rand aufweist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der Horizontalpro- jektionen der Absetzflächen wenigstens zweier aufein anderfolgender Abschnitte zumindest eines Kanals voneinander verschieden sind.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Begrenzungswand zumindest eines Abschnittes des Strömungs- oder Nebenkanals mit einem Schwingungserzeuger in Verbindung steht.
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