CH369090A - Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten - Google Patents
Einlaufbremse an Band- und Folien-WalzgerüstenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/02—Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
- B21B39/08—Braking or tensioning arrangements
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Description
Einlauf bremse an Band- und Folien-Walzgerüsten Beim Walzen von Metallbändern und Folien wird das Band von einer Rolle abgewickelt, durchläuft dann ein oder mehrere Walzgerüste und wird schliess lich wieder auf eine Rolle aufgewickelt. Sowohl auf der Einlaufseite als auch auf der Auslaufseite der Wal zen muss das Band straff gespannt sein. Zu diesem Zweck wird die Welle mit der Abwickelrolle gebremst und die Welle mit der Aufwickelrolle so angetrieben, dass ein bestimmter Bandzug während der ganzen Dauer des Arbeitsprozesses aufrechterhalten bleibt.
Die Bremsung der Welle mit der Abwickelrolle genügt nun vielfach nicht. Beim Walzen von Alu miniumfolien muss zum Beispiel der Bandzug auf der Einlaufseite des ersten Walzgerüstes besonders gross sein, weil das Band noch dick ist und der Bandzug neben dem Druck der Walzen auch zur Stärkereduk tion des Bandes herangezogen wird. Aus diesem Grunde wird vor dem ersten Walzgerüst gewöhnlich noch eine besondere, direkt auf das Band wirkende Bremsvorrichtung angebracht.
Bekannte Einlaufbrem- sen bestehen aus zwei mit Filz belegten Platten, zwi schen denen das von der Rolle ablaufende Band hin durchläuft, und die zusammengepresst werden. Infolge der dadurch entstehenden Reibung zwischen Filz und Band erhält dann das letztere die nötige straffe Span nung. Das Zusammenpressen der Platten erfolgt durch eine mechanische Vorrichtung, wie Gewindespindeln und dergleichen. Damit können aber nur verhältnis mässig kleine Kräfte aufgebracht werden.
Ausserdem ist die Handhabung einer solchen Vorrichtung etwas unbequem, und vor allem ist der Druck ungleichmässig und unkontrolliert auf die ganze Breite des Bandes verteilt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einlaufbremse an Band- und Fohenwalzgerüsten zum Abbremsen und Spannen des einlaufenden Bandes, bei der das Band zwischen zwei Bremsplatten zusam- mengepresst wird, und bei der die erwähnten Nachteile beseitigt sind. Erfindungsgemäss wird mindestens die eine Bremsplatte mit Hilfe eines Luftkissens, das wenigstens annähernd gleiche Länge und Breite wie die Bremsplatte aufweist, gegen die andere Brems platte gepresst. Das Luftkissen kann z.
B. einfach da durch gebildet werden, dass die untere Bremsplatte dicht in eine Vertiefung an der oberen Seite des hori zontalen Trägers der Bremsvorrichtung passt wie ein Kolben in einen Zylinder. Durch Einblasen von Druckluft zwischen Träger und Bremsplatte wird letz tere gehoben und<I>gegen die</I> obere Bremsplatte ge presst. Das Luftkissen kann aber auch in eine durch Druckluft aufblasbare Luftbase eingeschlossen sein, die in den Hohlraum zwischen Träger und Brems platte gelegt ist; die Bremsplatte muss dann nicht dicht in die Vertiefung passen.
Auf diese Weise wird der Druck gleichmässig auf die ganze Bremsfläche der Bremsplatte verteilt. Die Verwendung von Druckluft zur Betätigung der Bremse ergibt eine einfache Hand habung, und es kann ein sehr grosser Gesamtdruck er reicht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Bremse gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist eine Längsansicht und Fig. 2 ein Querschnitt durch die Einlaufbremse.
Die Einlaufbremse ist auf einem Hauptträger 1 montiert, der an seiner oberen, horizontalen Seite wannenförmig vertieft ist. In der Vertiefung liegt eine das Luftkissen 2a umhüllende Luftblase 2, die über ein Dreiwegventil 3 und den Anschlussstutzen 4 mit Druckluft gefüllt und entleert werden kann. Die Luft blase kann aus Gummi, Plastik oder Metallfolie be stehen. Die untere Bremsplatte 5 liegt auf der Luft blase 2 und passt mit ihrem Unterteil in die Vertiefung des Hauptträgers 1.
Die Unterseite der Bremsplatte 5 ist zweckmässigerweise auch leicht wannenförmig ver- tieft, damit die abgerundete Luftblase gut den ihr zur Verfügung stehenden Hohlraum ausfüllen kann. Wenn die Bremsplatte 5 dicht in die Vertiefung passt, ist eine Luftblase nicht unbedingt notwendig. Die Druckluft kann unmittelbar in den Hohlraum zwischen Brems platte 5 und Hauptträger 1 eingepresst werden und bil det dort ein Luftkissen.
Durch Einpressen von Druckluft in den Hohlraum oder in die Luftblase 2 wird die untere Bremsplatte 5 gehoben und gegen die obere Bremsplatte 6 gepresst. Die Bremsflächen der Bremsplatten 5 und 6 sind mit einem Filzbelag 7 versehen oder mit einem anderen geeigneten Belag, der das Metallband 8, das zwischen den beiden Bremsplatten hindurchgezogen wird, nicht beschädigt.
Es ist auch durchaus möglich, in ähnlicher Weise die obere Bremsplatte gegen die untere oder beide Bremsplatten gegeneinander zu bewegen.
Die obere Bremsplatte 6 ist über ein Gelenk 9 und einen Verschlussriegel 10 mit dem Hauptträger 1 verbunden. Der Riegel 10 kann in Verschlussstellung durch den Exzenterhebel 11 gesichert werden. Zum Einführen des Bandes 8 zwischen die Bremsplatten kann die obere Druckplatte 6 in die strichpunktiert gezeichnete Lage aufgeklappt werden, nachdem der Sicherungshebel 11 geöffnet und der Riegel 10 her untergeklappt wurde. Durch Anordnung geeigneter Sicherheitsluftventile kann dafür gesorgt werden, dass die Luftblase nur im geschlossenen und gesicherten Zustand der Bremse mit Luft gefüllt bzw. die Bremse nur in entlüftetem Zustand der Luftblase geöffnet wer den kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einlaufbremse an Band- und Folienwalzgerüsten zum Abbremsen und Spannen des einlaufenden Ban des, bei der das Band zwischen zwei Bremsplatten zu sammengepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine Bremsplatte mit Hilfe eines Luft kissens, das wenigstens annähernd gleiche Länge und Breite wie die Bremsplatte aufweist, gegen die andere Bremsplatte gepresst wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Einlaufbremse nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Hauptträger (1) mit einer wan- nenförmigen Vertiefung an seiner oberen Seite, in die der untere Teil der Bremsplatte (5) dicht eingeführt ist, wobei zwischen diesen beiden Teilen ein Luftkis sen gebildet ist. 2. Einlaufbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bremsplatte (6) über -in Gelenk (9) und einen Verschlussriegel (10) mit dem Hauptträger verbunden ist. 3. Einlaufbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftkissen von einer durch Druckluft aufblasbaren Luftblase umhüllt ist.
Priority Applications (3)
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| CH7223459A CH369090A (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten |
| BE589501A BE589501A (fr) | 1959-04-18 | 1960-04-07 | Dispositif pour le freinage de bandes entrant dans des laminoirs à bandes ou à feuilles minces |
| FR824324A FR1254223A (fr) | 1959-04-18 | 1960-04-14 | Dispositif pour le freinage de bandes entrant dans des laminoirs à bandes ou à feuilles minces |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH7223459A CH369090A (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH369090A true CH369090A (de) | 1963-05-15 |
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ID=4531645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH7223459A CH369090A (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten |
Country Status (3)
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Cited By (1)
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| US3386635A (en) * | 1965-01-22 | 1968-06-04 | Nash Paul | Web tensioning method and apparatus |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2806334B1 (fr) * | 2000-03-15 | 2002-08-30 | L A Chaignaud Ets | Presse de freinage pour toles laminees a chaud ou a froid et un ensemble de freinage pour une telle presse |
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1959
- 1959-04-18 CH CH7223459A patent/CH369090A/de unknown
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1960
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- 1960-04-14 FR FR824324A patent/FR1254223A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE589501A (fr) | 1960-08-01 |
| FR1254223A (fr) | 1961-02-17 |
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