CH369090A - Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten - Google Patents

Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten

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Publication number
CH369090A
CH369090A CH7223459A CH7223459A CH369090A CH 369090 A CH369090 A CH 369090A CH 7223459 A CH7223459 A CH 7223459A CH 7223459 A CH7223459 A CH 7223459A CH 369090 A CH369090 A CH 369090A
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CH
Switzerland
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brake
strip
brake plate
air
infeed
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Application number
CH7223459A
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English (en)
Inventor
Gubler Huldreich
Original Assignee
Aluminium Ind Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/08Braking or tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description


      Einlauf    bremse an Band-     und        Folien-Walzgerüsten       Beim     Walzen    von     Metallbändern    und Folien wird  das Band von einer Rolle abgewickelt, durchläuft  dann ein oder mehrere Walzgerüste und wird schliess  lich wieder auf eine Rolle aufgewickelt. Sowohl auf  der     Einlaufseite    als auch auf der Auslaufseite der Wal  zen muss das Band straff gespannt sein. Zu diesem  Zweck wird die Welle mit der     Abwickelrolle    gebremst  und die Welle mit der     Aufwickelrolle    so angetrieben,  dass ein bestimmter Bandzug während der ganzen  Dauer des Arbeitsprozesses aufrechterhalten bleibt.  



  Die Bremsung der Welle mit der     Abwickelrolle     genügt nun vielfach nicht. Beim     Walzen    von Alu  miniumfolien muss zum Beispiel der Bandzug auf der       Einlaufseite    des ersten     Walzgerüstes    besonders     gross     sein, weil das Band noch dick ist und der Bandzug  neben dem Druck der     Walzen    auch zur Stärkereduk  tion des Bandes herangezogen wird. Aus diesem       Grunde    wird vor dem ersten     Walzgerüst        gewöhnlich     noch eine besondere, direkt auf das Band wirkende  Bremsvorrichtung angebracht.

   Bekannte     Einlaufbrem-          sen    bestehen aus zwei mit     Filz    belegten Platten, zwi  schen denen das von der Rolle ablaufende Band hin  durchläuft, und die     zusammengepresst    werden.     Infolge     der dadurch entstehenden Reibung zwischen Filz und  Band erhält     dann    das letztere die nötige     straffe    Span  nung. Das Zusammenpressen der Platten erfolgt durch  eine mechanische Vorrichtung, wie     Gewindespindeln     und dergleichen. Damit können aber nur verhältnis  mässig kleine Kräfte aufgebracht werden.

   Ausserdem  ist die Handhabung einer solchen Vorrichtung etwas  unbequem, und vor allem ist der Druck ungleichmässig  und unkontrolliert auf die ganze Breite des Bandes  verteilt.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Einlaufbremse    an Band- und     Fohenwalzgerüsten    zum  Abbremsen und Spannen des einlaufenden Bandes,  bei der das Band zwischen zwei Bremsplatten zusam-         mengepresst    wird, und bei der die erwähnten Nachteile  beseitigt sind. Erfindungsgemäss wird mindestens die  eine Bremsplatte mit     Hilfe    eines Luftkissens, das  wenigstens     annähernd    gleiche Länge und Breite wie  die Bremsplatte aufweist, gegen die andere Brems  platte gepresst. Das     Luftkissen        kann    z.

   B.     einfach    da  durch gebildet werden, dass die untere Bremsplatte  dicht in eine     Vertiefung    an der oberen Seite des hori  zontalen Trägers der Bremsvorrichtung passt wie ein  Kolben     in    einen Zylinder. Durch Einblasen von  Druckluft zwischen Träger und Bremsplatte     wird    letz  tere gehoben und<I>gegen die</I> obere Bremsplatte ge  presst. Das Luftkissen     kann    aber auch in eine durch  Druckluft aufblasbare Luftbase eingeschlossen sein,  die in den Hohlraum zwischen Träger und Brems  platte gelegt ist; die Bremsplatte muss dann nicht dicht  in die     Vertiefung    passen.

   Auf diese Weise wird der  Druck gleichmässig auf die     ganze    Bremsfläche der  Bremsplatte verteilt. Die Verwendung von Druckluft  zur Betätigung der Bremse ergibt eine einfache Hand  habung, und es kann ein sehr grosser Gesamtdruck er  reicht werden.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbeispiel der  Bremse gemäss der Erfindung dargestellt.     Fig.    1 ist  eine Längsansicht und     Fig.    2 ein Querschnitt durch  die     Einlaufbremse.     



  Die     Einlaufbremse    ist auf einem Hauptträger 1       montiert,    der an seiner oberen, horizontalen Seite  wannenförmig vertieft ist. In der Vertiefung     liegt    eine  das Luftkissen 2a umhüllende Luftblase 2, die über  ein     Dreiwegventil    3 und den     Anschlussstutzen    4 mit  Druckluft gefüllt und entleert werden kann. Die Luft  blase kann aus Gummi, Plastik oder     Metallfolie    be  stehen. Die untere Bremsplatte 5     liegt    auf der Luft  blase 2 und passt mit ihrem Unterteil in die Vertiefung  des Hauptträgers 1.

   Die Unterseite der Bremsplatte 5  ist     zweckmässigerweise    auch leicht     wannenförmig    ver-           tieft,    damit die abgerundete Luftblase gut den ihr zur       Verfügung    stehenden     Hohlraum    ausfüllen kann. Wenn  die Bremsplatte 5 dicht in die Vertiefung passt, ist eine  Luftblase nicht unbedingt notwendig. Die Druckluft  kann unmittelbar in den Hohlraum zwischen Brems  platte 5 und Hauptträger 1     eingepresst    werden und bil  det dort ein Luftkissen.  



  Durch Einpressen von Druckluft in den Hohlraum  oder in die Luftblase 2 wird die untere Bremsplatte 5  gehoben und gegen die obere Bremsplatte 6 gepresst.  Die     Bremsflächen    der Bremsplatten 5 und 6 sind mit  einem     Filzbelag    7 versehen oder mit einem anderen  geeigneten Belag, der das Metallband 8, das zwischen  den beiden Bremsplatten hindurchgezogen wird, nicht  beschädigt.  



  Es ist auch durchaus möglich, in     ähnlicher    Weise  die obere Bremsplatte gegen die untere oder beide       Bremsplatten        gegeneinander    zu bewegen.  



  Die obere Bremsplatte 6 ist über ein Gelenk 9  und einen     Verschlussriegel    10 mit dem Hauptträger 1  verbunden. Der Riegel 10 kann in     Verschlussstellung     durch den     Exzenterhebel    11     gesichert    werden. Zum  Einführen des Bandes 8 zwischen die Bremsplatten  kann die obere Druckplatte 6 in die strichpunktiert  gezeichnete Lage aufgeklappt werden, nachdem der  Sicherungshebel 11 geöffnet und der Riegel 10 her  untergeklappt wurde. Durch Anordnung geeigneter  Sicherheitsluftventile kann dafür gesorgt werden, dass    die Luftblase nur im geschlossenen und gesicherten  Zustand der Bremse mit Luft gefüllt bzw. die Bremse  nur in entlüftetem Zustand der Luftblase geöffnet wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einlaufbremse an Band- und Folienwalzgerüsten zum Abbremsen und Spannen des einlaufenden Ban des, bei der das Band zwischen zwei Bremsplatten zu sammengepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine Bremsplatte mit Hilfe eines Luft kissens, das wenigstens annähernd gleiche Länge und Breite wie die Bremsplatte aufweist, gegen die andere Bremsplatte gepresst wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einlaufbremse nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Hauptträger (1) mit einer wan- nenförmigen Vertiefung an seiner oberen Seite, in die der untere Teil der Bremsplatte (5) dicht eingeführt ist, wobei zwischen diesen beiden Teilen ein Luftkis sen gebildet ist. 2. Einlaufbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bremsplatte (6) über -in Gelenk (9) und einen Verschlussriegel (10) mit dem Hauptträger verbunden ist. 3. Einlaufbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftkissen von einer durch Druckluft aufblasbaren Luftblase umhüllt ist.
CH7223459A 1959-04-18 1959-04-18 Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten CH369090A (de)

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CH7223459A CH369090A (de) 1959-04-18 1959-04-18 Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten
BE589501A BE589501A (fr) 1959-04-18 1960-04-07 Dispositif pour le freinage de bandes entrant dans des laminoirs à bandes ou à feuilles minces
FR824324A FR1254223A (fr) 1959-04-18 1960-04-14 Dispositif pour le freinage de bandes entrant dans des laminoirs à bandes ou à feuilles minces

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CH7223459A CH369090A (de) 1959-04-18 1959-04-18 Einlaufbremse an Band- und Folien-Walzgerüsten

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CH369090A true CH369090A (de) 1963-05-15

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3386635A (en) * 1965-01-22 1968-06-04 Nash Paul Web tensioning method and apparatus

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BE589501A (fr) 1960-08-01
FR1254223A (fr) 1961-02-17

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