CH369119A - Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiol-dicarbamaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiol-dicarbamaten

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CH369119A
CH369119A CH5918258A CH5918258A CH369119A CH 369119 A CH369119 A CH 369119A CH 5918258 A CH5918258 A CH 5918258A CH 5918258 A CH5918258 A CH 5918258A CH 369119 A CH369119 A CH 369119A
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CH
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disubstituted
reaction
propanediol
preparation
urethane
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CH5918258A
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Lind Larsen Knud
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Grindstedvaerket As
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00—Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06—Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiol-dicarbamaten
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3 Propandiol-dicarbamaten der Formel I
EMI1.1     
 in der   Ri    und R2 gleiche oder verschiedene Alkyloder Cycloalkylgruppen mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen bedeuten.



   Dicarbamate dieses Typus haben in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung als Sedativa erlangt.



   Die genannten Dicarbamate wurden hergestellt durch Umsetzung von 2,2-Dialkyl-1,3-propandiolen mit Phosgen in der Kälte und in Gegenwart eines säurebindenden Mittels und Umsetzung des so erhal  tenen    Chlorameisensäureesters mit Ammoniak. Bei diesem bekannten Verfahren sind die Ausbeuten nicht gut, und das Arbeiten mit Phosgen ist insbesondere wegen seiner Giftigkeit unangenehm.



   Es wurde nun gefunden, dass man die 1,3-Propan  diol-dicarbamate    der Formel I ohne Verwendung von Phosgen und mit wesentlich höheren Ausbeuten als beim Phosgenverfahren herstellen kann, wenn man erfindungsgemäss das entsprechende 2,2-disubstituierte 1,3-Propandiol in einem inerten Lösungsmittel mit einem Urethan der Formel in der   R3    eine Alkylgruppe mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, am Rückfluss erhitzt.



   Verwendet man 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol und   Methylurethan    als Ausgangstsoffe, so verläuft die Reaktion nach folgender Gleichung :
EMI1.2     

Die Reaktion erfolgt vorteilhaft in Gegenwart eines Aluminiumalkoholats als Katalysator.



   Das Urethan wird vorzugsweise so gewählt, dass der bei der Reaktion entstehende Alkohol einen niedrigeren Siedepunkt aufweist als das als Ausgangsmaterial verwendete Diol. Durch Destillation kann man dann das Gleichgewicht in der Gleichung nach rechts verschieben, wodurch die Ausbeute an Dicarbamat erhöht wird. Vorzugsweise verwendet man Methyl oder Athylurethan.



   Als organische Lösungsmittel verwendet man vorzugsweise Benzol oder Toluol, doch kann man auch andere verwenden, vorausgesetzt,   dal3    sie bei der Reaktion inert bleiben und einen genügend niedrigen Siedepunkt besitzen, so dass während der Reaktion und dem folgenden Abdestillieren des gebildeten Alkohols die Temperatur nicht zu hoch ansteigt,   dal3    das Urethan zersetzt werden könnte. Vorteilhaft wird die Temperatur während der Reaktion zwischen 80 und   100     C gehalten.



   Besonders geeignete Katalysatoren sind Al-tert. Butylat und   Al-Isopropylat.   



   Beispiel 1
132 g 2,2-Diäthylpropandiol   (1    Mol) und 200 g Athylurethan (2,25 Mol) werden in 600 ml Toluol gelöst und die Lösung in einen   l-Liter-Kolben,    der mit einer wirksamen Destillationskolonne (20-25   Bö-    den) ausgestattet ist, gebracht. Dann setzt man eine Lösung von 10 g Al-tert.-Butylat in 100   ml Toluol    zu und setzt die   Destill'ation    fort, wobei der Rückfluss so eingestellt wird, dass die Temperatur am obern Ende der Kolonne unterhalb   82-83  C    ist. Während 20-24 Stunden destilliert ein Gemisch von Toluol und Athanol in einem Verhältnis ab, dass das Destillat etwa 2 Mol Athanol enthält.

   Falls man es als er  forderlich erachtet,    kann man im Verlaufe der Reaktion eine kleine Menge speziell trockenes Toluol zusetzen.



   Wenn man die Destillationstemperatur nicht mehr durch Erhöhung des Rückflusses unter   100     C halten kann, ist die Reaktion beendigt, und die Mischung wird nun auf Zimmertemperatur gekühlt, worauf man von den ausgeschiedenen Kristallen absaugt. Die Ausbeute am   Diäthyl-propandiol-dicarbamat    ist 198,5 g. Mit Ausnahme eines geringen Gehaltes an Aluminiumhydroxyd ist das Produkt praktisch rein.



   Beim Umkristallisieren aus 20 Teilen siedendem Wasser, dem   5"/o    Aktivkohle zugesetzt sind, erhält man 175 g reines Diäthyl-propandiol-dicarbamat vom Smp.   149-150     C.



   Analyse : ber. : N   =    12,8 0/c, gef. : N = 12,65   11/o,.   



   Berechnet auf   Diäthylpropandiol,    sollte die theoretische Ausbeute 218 g sein, so dass die tatsächliche Ausbeute   81 /o    entspricht.



   Beispiel 2
88 g 2,2-Methyl-n-propylpropandiol (0,67 Mol) und 133 g Äthylurethan (1,5 Mol) werden in 500 ml wasserfreiem Toluol gelöst und die Lösung wie im Beispiel 1 beschrieben unter Verwendung von 10 g   Al-tert.-Butylat    als Katalysator, behandelt.



   Die Ausbeute beträgt 139 g und nach dem Umkristallisieren aus 20 Teilen siedendem Wasser 122 g 2,2-Methyl-n-propyl-propandiol-dicarbamat vom Smp 105,5-106,0  C. Die theoretische Ausbeute ist 145 g, so dass die tatsächliche Ausbeute   840/o    beträgt.



   Analyse : ber. : N = 12,80/o    gef.    : N = 12,6 /o.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiol-dicarbamaten der Formel EMI2.1 in der Ri und R2 gleiche oder verschiedene Alkyloder Cycloalkyl'gruppen mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung des entsprechend 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiols in einem inerten Lösungsmittel mit einem Urethan der Formel R30CONH2, in der R3 eine Alkylgruppe mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, am Rückfluss erhitzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Aluminiumalkoholats als Katalysator durchführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Urethan verwendet, das bei der Umsetzung einen Alkohol bildet, der niedriger siedet als das in der Reaktion verwendete Dialkylpropandiol.
CH5918258A 1957-05-10 1958-05-06 Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 1,3-Propandiol-dicarbamaten CH369119A (de)

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DK166457A DK86257C (da) 1957-05-10 1957-05-10 Fremgangsmåde til fremstilling af 2,2-dialkyl-1,3-propandioldikarbamater.

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