Telephonteilnehmerstation Die vorliegende Erfindung betrifft eine Telephon- teilnehmerstation, welche einen Verstärker enthält.
Die erfindungsgemässe Teilnehmerstation, welche ein Hand-Mikrotelephon mit einem Mikrophon und einem Hörer, ein Paar Leitungsklemmen, weiter auf das Abheben und Auflegen des Mikrotelephons an sprechende Gabelkontakte, einen als Rufvorrichtung wirkenden elektroakustischen Umsetzer und einen Transistorverstärker aufweist, welcher wechselweise zur Verstärkung ankommender Rufsignale und abge hender im Mikrophon erzeugter Sprachsignale dient, zeichnet sich dadurch aus, dass der Verstärkertran- sistor am Kollektor derart vorgespannt ist, dass er im Ruhezustand verbleibt, wenn er nur dem Dauer strom auf der Leitung ausgesetzt ist,
dass der Ver stärker jedoch imstande ist, auf positive Spitzen von Rufstrom anzusprechen, welche an den Leitungs klemmen ankommen und über einen Kondensator zum Emitter des Transistors gelangen, wodurch der Emitter mit positiven Impulsen beschickt wird, so dass eine Verstärkung stattfindet und ein Ausgangs- rufsignal im genannten Umsetzer erzeugt wird, so lange das Rufsignal andauert;
und dass bei der Be tätigung der Gabelkontakte infolge Abhebens des Mikrotelephons die direkte Verbindung der Leitungs klemmen mit dem Verstärker für ankommende Signale unwirksam wird und das Mikrophon mit dem Verstärker verbunden wird zwecks Verstärkung der abgehenden Sprachsignale.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen: Die Fig. <B>1</B> bis<B>5</B> verschiedene Varianten des jenigen Schaltungsteiles, der zur Verstärkung eines durch einen Teilnehmerapparat empfangenen Ruf- signales dient, die Fig. <B>6</B> eine vollständige Schaltung einer Tele- phonteilnehmerstation, welche einen Verstärker nach Fig. <B>1</B> verwendet, die Fig. <B>7</B> eine vollständige Schaltung für eine Telephontei-Inehmerstation, welche einen Verstärker nach Fig. <B>3b</B> verwendet,
und die Fig. <B>8</B> die Schaltung nach Fig. <B>7,</B> welche zur Verwendung mit einer Zenerdiode angepasst ist.
Die Fig. <B>1</B> zeigt eine Schaltung zur Verstärkung eines an der Teilnehmerstation ankommenden Ruf- signales. Die Klemmen<B>A</B> und B sind mit einer Batterie in einem Amt verbunden, welche mit einer Rufton liefernden Wechselstromsignalquelle <B><I>SS</I></B> in Reihe geschaltet ist. Im Teilnehmerapparat ist die Klemme B mit der Basis eines Transistors TR und über den Widerstand R8 mit dessen Emitter verbun den. Die Klemme<B>A</B> ist mit dem Kollektor des Tran sistors TR über die Wicklung S4 des Transformators T, und über den Kondensator<B>C,</B> mit dem Wider stand R, verbunden.
Ein Gleichrichter W, kann par allel zum Widerstand R, geschaltet sein. Die Wick lung<B>S,</B> des Transformators T, ist in Reihe mit einem Lautsprecher LS geschaltet. Um den Teilnehmer für ein ankommendes Gespräch zu rufen, wird die Signal quelle<B><I>SS</I></B> betätigt.
Die Arbeitsweise der Schaltung mit dem Wider stand R, in der gezeigten Stellung ist einfach und genau gleich wie die einer mit Eigenvorspannung und Gittergleichrichtung arbeitenden Röhrenstufe. Wenn Rufton auf der Leitung vorhanden ist, hat der Kondensator<B>C,</B> eine kleinere Impedanz für den Rufton als die Belastung<B>-</B> dargestellt durch die Transformator-Primärwicklung <I>S4</I><B>-</B> und führt die Tonspannung dem Emitter des Transistors TR <B><I>zu.</I></B> Bei den positiven Halbwellen dieser Spannung an der Klemme<B>A</B> hat die Emitter-Basis-Strecke des Transistors eine kleine Impedanz;
aber bei, den nega- tiven Halbwellen stellt der Transistor eine hohe Impedanz dar, so dass der Kondensator<B>C,</B> sich nur langsam über den Widerstand R<B>8</B> entladen kann. Der kuinulative Effekt besteht darin, am Widerstand R, (bezüglich der Transistorbasis) eine negative Span nung aufzubauen, welche etwa 2'<B>3-</B> des Spitzenwertes der angelegten Rufspannung ist, wodurch der Tran sistor TR in seinen nicht leitenden Zustand vorge spannt wird, und zwar ausgenommen an den Spitzen der positiven Halbwellen der Rufspannung, welche bewirken, dass der Emitter positiv wird,
so dass der Transistor leitet und einen Ausgangsstrom an die Belastung abgibt. Die Eigenvorspannung wird somit periodisch durch die positiven Halbwellen aus der 0,aelle <B>SS</B> überwunden.
Ein Nachteil der eben beschriebenen Anordnung besteht darin, dass annähernd<B>2"3</B> der an der Teil nehmerstation verfügbaren Rufspannung nur dazu verwendet werden, um die Eigenvorspannung zu überwinden. Dieser Nachteil kann umgangen werden, wenn der Widerstand R, durch den Gleichrichter W, ersetzt wird, welcher während der negativen Halb wellen der Rufspannung den Emitter auf dem Basis potential hält, aber während der positiven Halbwellen eine Transistorverstärkung zulässt. Der Transistor ist in dieser Anordnung nicht auf den Sperrzustand vor gespannt, sondern er ist während der negativen Halb wellen lediglich im Ruhezustand.
Der volle Wert der Rufspannung ist am Transistoremitter wirksam.
Bei beiden Betriebsarten wird der Kollektor des Transistors somit auf einer festen negativen Span nung bezüglich der Basis gehalten, wenn der Emitter durch positive Impulse beschickt wird, so dass eine Verstärkerwirkung entsteht.
Um einen Leistungsverhist im Widerstand R, der Fig. <B>1</B> zu verhindern, kann die Klemme B mit der Basis und dem Einitter des Transistors TR über die Wicklungen eines Anpassungs-Eingangs-Transforma- tors T.
., verbunden werden, wie dies in der Fig. 2 der Fall ist. In der Fig. 2 sind der Transformator<U>T.,</U> und der i-autsprecher LS schematisch durch einen Bela stungswiderstand L dargestellt. Die Teilnehmerstation spricht auf das Arbeiten der Signalquelle<B>SS</B> in der in Verbindung mit der Fig. <B>1</B> beschriebenen Weise an, wobei irgend eine Restladung auf dem Kondensator C <B>15</B> ohne Nachteil während der negativen Halbwellen über eine Spuledes Transformators T" abfliesst.
Wie in Verbindung mit den Fig. <B>1</B> und 2 beschrie ben, wirkt der Transistor TR als B-Verstärker. Es könnte noch mehr Leistung eingespart und die Emp findlichkeit erhöht werden, falls der Transistor so vorgespannt werden könnte, dass er als A-Verstärker wirkt, das heisst so, dass der Transistor sowohl bei den positiven als auch den negativen Halbwellen des Ruftones leitend ist.
Die Fig. <I>3a,<B>b</B></I> und c und die Fig. 4 zeigen zusammen vier Arten, wie dies erreicht werden kann, wobei -der Ausgang des Transistorver stärkers als Qu#elle für diese Vorspannung verwendet wird. In jeder der Teilfiguren der Fig. <B>3</B> ist die Klemme <I>B</I> über die Primärwickluno, des Transformators T mit dem Emitter des Transistors TR und über beide Wick lungen des Transformators T" in Reihe mit dem Kon densator<B>C 7</B> mit der Basis des Transistors TR <I>ver-</I> bunden.
Der Kollektor des Transistors ist mit den Wicklungen eines Autotransformators T 4 verbunden, von welchem eine Anzapfung zur Klemme<B>A</B> führt. Die Klemme<B>A</B> ist üb,-r den Kondensator<B>C,</B> mit der Primärwicklung des Transformators Ta verbunden. Von irgend einer zweckmässigen Anzapfstelle der Wicklungen des Transformators T, ist eine Verbin- duna zum Kondensator<B>C,</B> geführt.
In der Fig. 3a ist der Kondensator<B>C,</B> über einen Gleichrichter<U>W.,</U> mit dem Kondensator<B>C5</B> und über einen Beerenzerwiderstand R<B>9</B> mit dem Kondensator C <B>7</B> verbunden. Während der ersten positiven Halb welle des Rufsignals arbeiten der Kondensator<B>C,</B> und der Transistor TR in der bereits beschriebenen Weise, so dass ein Ausgangssignal am Kollektor des Transistors verfügbar ist.
Dieses Ausgan,-ssignal er zeugt eine Ladung auf dem Kondensator<B>C</B> wodurch <B>C</B> 65 eine Ausgleichsladung, vom Kondensator<B>C</B> über den <B>C 7</B> Widerstand R9 fliesst, so dass das Potential der Basis des Transistors TR herabgesetzt wird. Während der nachfolgenden negativen Halbwelle fliesst die positive Ladung auf dem Kondensator<B>C</B> über den Gleich richter<U>W.,</U> ab. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich dann.
Der Widerstand RI, dient dazu, das Aus mass, in welchem der Kondensator<B>C.,</B> seine Ladung vom Kondensator<B>C7</B> bezieht, zu begrenzen, wodurch das Potential, welches an die Basis des Transistors TR angelegt wird, bestimmt wird.
In der Fig. <B>3b</B> ist der Widerstand R9 durch einen Gleichrichter W, ersetzt, welcher gegensätzlich zum Gleichrichter W, gepolt ist. Während aufeinander- folgender Halbwellen des Rufsignals dient der Sperr widerstand des einen Gleichrichters zur Begrenzung der Ladewirkung des anderen Gleichrichters.
In der Fig. 3c ist eine dzr Fig. 3a ähnliche Schal tung gezeigt, wobei aber der Widerstand und der Gleichrichter gegeneinander vertauscht sind, das heisst der Gleichrichter W, ersetzt den Widerstand R, und der Widerstand Ri. ersetzt den Gleichrichter W., der Fi,g. 3a. Der Gleichrichter W, ist bozüglich des kon- densators <B>C,</B> gleich gepolt, und der Widerstand R10 wirkt nach wie vor als Begrenzungswiderstand.
In allen drei Fällen kann die an die Basis des Transistors TR angelegte Vorspannung irgendeinen gewünschten Wert haben und kann so bemessen sein, dass eine Verstärkung der ganzen negativen Halbperiode des Rufsignals oder nur eines Teiles derselben entsteht. Wenn die ganze negative Halb periode verstärkt wird, wirkt der Transistor als Klasse- A-Verstärker.
Gleiche Ergebnisse lassen sich auch dadurch er zielen, dass man das Potential des Emitters des Tran sistors steuert, wie d-ies in der Fig. 4 gezeigt ist. Die Klemme B ist über die Primärwicklung des Trans formators<B>T,</B> und über den mit dieser in Reihe ge- schalteten Kondensator<B>C,</B> mit dem Emitter des Tran sistors TR und über beide Wicklungen des Trans formators<B>T,</B> mit der Basis des Transistors TR ver bunden. Der Kollektor des Transistors TR ist über die Primärwicklung des Transformators<B>T,</B> mit der Klemme<B>A</B> verbunden.
Die SekundäTwicklung des Transformators<B>T,</B> und der mit dieser in Serie ge schaltete Gleichrichter W, sind zusammen zum Kon densator<B>C,</B> parallel geschaltet. An der Verbindungs- stelle des Gleichrichters W, und des Kondensators<B>C,</B> ist der zur Klemme<B>A</B> führende Kondensator<B>C,</B> an geschaltet. Man erkennt, dass die Halbwellen einer Polarität des durch den Ausgangsstrom des Kollek tors induzierten Signals die Ladung des Kondensators <B>C,</B> und damit das Potential des Emitters des Tran sistors TR. bestimmen.
Die Fig. <B>5</B> zeigt in voll ausgezogenen Linien eine Schaltung gemäss Fig. 3a mit Werten für einige der Schaltungsbauteile, welche sich in der Praxis als<B>ge-</B> eignet erwiesen haben. Falls die Anordnung nach Fig. <B>3b</B> benötigt wird, wird ein Gleichrichter in der durch die gestrichelten Linien gezeigten Art in die Schaltung eingefügt und der Widerstand R, weg gelassen. Die Fi.g. <B>5</B> zeigt weiter einen Lautsprecher, um den Teilnehmer auf eine ankommende Verbin dung hinzuweisen.
In der Teilnehmerstationssehaltung nach Fig. <B>6</B> wird der Transistor TR dazu verwendet, sowohl die durch das Mikrophon TX erzeugten Sprechsignale zu verstärken als auch das ankommende Rufsignal zu verstärken, und zwar in der im Zusammenhang mit der Fig. <B>1</B> beschriebenen Art. Die Gabelkontakte CS, bis CS#, sind in der Stellung gezeigt, die sie ein nehmen, wenn das Telephon auf der Gabel ruht.
Die Klemme B ist über den Widerstand R", und das Mikrophon TX mit dem Emitter des Transistors TR verbunden, von welchem ein Leiter über den Kontakt CS1 und den Kondensator<B>C12</B> zur Klemme<B>A</B> führt. Die Klemme B ist ausserdem über einen Pol des Um schaltkontaktes CS, mit der Basis des Transistors TR verbunden.
Der andere Pol des Umschaltkontaktes CS" ist mit einer Nachbildung verbunden, die aus zwei parallelen Zweigen besteht, von denen der eine den Kondensator Ci. und der andere den Kondensator Ci, in Reihe mitdern Widerstand Ril enthält. Diese Nachbildung ist ferner mit dem Mikrophon TX ver bunden.
Parallel zu den Polen des Kontaktes CS, liegt ein Widerstand Ri.. Der Kollektor des Transistors TR ist über die Wicklungen<I>a,<B>b,</B> c,<B>d</B></I> eines Auto- transformaters T, und über den Kontakt CS, mit der Verbindungsstelle des Kondensators<B>Cl,</B> und des Widerstandes Ril 'der Nachbildung verbunden. Die Verbindungsstelle der Wicklungen a und<B>b</B> des Auto transformators<B>T,</B> ist mit der Klemme<B>A</B> verbunden.
Der Kontakt CS, ist in Reihe mit dem Lautsprecher LS parallel zur Wicklung c des Autotransformators T, geschaltet. Von der Verbindüngsstelle der Wick lungen c und<B>d</B> des Autotransformators<B>T7</B> ist ein Leiter über den Kondensator C9, den Kontakt CS, und den Hörer RX zur Klemme B gefährt, wobei der Hörer RX von einem Arbeitskontakt<B>DON,</B> der Wähl scheibe überbrückt ist.
Der Gleichrichter W7 ver bindet die Klemme, B mit einer zwischen dem Kontakt CS1 und dem Kondensator<B>C12</B> liegenden Stelle. Die Klemme B ist mit der Klemme<B>A</B> über den Arbeits kontakt DON1 der Wählscheibe, den Unterbrechungs kontakt IC der Wählscheibe und den Widerstand R 14 verbunden.
Wenn das Mikrotelephon auf der Gabel ruht, b#e- findet sich der Traneistor im Ruhezustand und führt nur den Dauer- oder Ruhestrom, und die vom Amt ausgehende Rufsignalfrequenz fliesst im Basis-Emitter- kreis des Transistors über #die, Kontakte CS., CS, und den Kondensator<B>Cl.</B> (welcher dem Kondensator<B>C,</B> der Fig. <B>1</B> entspricht).
Abwechselnde Halbwellen dieser ankommenden Rufsignalfrequenz erzeugen Signalimpulse g im Basis-Kollektorkreis des Tran- sistors TR, welcher den Kontakt CSJ, den Konden sator C" und die Wicklung a des Autotransformators <B>T7</B> enthält, wodurch in der Wicklung c ein Signal induziert wird, welches den Lautsprecher LS betätigt.
Wenn der Teilnehmer antwortet, werden die Kabel kontakte CS1 <I>bis</I> CS, betätigt, wodurch die Strom kreise für das Rufsignal unterbrochen werden. Der Transistor wird durch das über den Widerstand R13 und den betätigten Kontakt CS, an seine Basis an gelegte Potential, so vorgespannt, dass er leitend wird. Die im Mikrophon TX erzeugten Sprechsignale flie ssen durch den Basis-Emitterkreis des Transistors TR, welcher den betätigten Kontakt CS2 und den Kondensator<B>C.,</B> enthält.
Verstärkte Signale fliessen durch den Basis-Kollektorkreis des Transistors TR, welcher die Wicklungen<I>a,<B>b,</B> c,<B>d</B></I> des Autotransfor mators<B>T7,</B> den betätigten Kontakt CS., den Wider stand Ri. und den betätigten Kontakt CS, enthält. Diese Signale induzieren ihrerseits Signale in den Wicklungen<B><I>b,</I></B><I> c,<B>d,</B></I> welche direkt zur Klemme<B>A</B> und über den betätigten Kontakt CS., den Konden sator C" und den Widexstand Ri. zur Klemme B gelangen.
In der Teilnehmerstationsschaltung der Frig. <B>7</B> wird der Transistor TR sowohl zur Verstärkung der durch das Mikrophon TX erzeugten Sprechsignale als auch zur Verstärkung,des ankommenden Rufsignales in der in Verbindung mit der Fig. <B>3b</B> beschriebenen Art ver wendet. Die Gabelkontakte CS" <I>bis</I> CS" sind in der Stellung gezeichnet, welche sie einnehmen, wenn das Mikrotelephon auf der Gabel liegt.<B>A</B> und B stellen wiederum die Klemmen dar> an welche die vom Amt kommende Schleife angeschlossen ist.
Von der Klemme B führt ein Leiter zur Primärwicklung des Uansformators <B>T.,</B> und zum Widerstand R"" welcher durch den Kontakt CS" überbrückt ist, von wo ein Weg über das durch den Kontakt<B>CSU,</B> überbrückte Mikrophon TX, den Emitter und den Kollektor des Transistors TR, die in Reihe geschalteten Wicklungen. <I>a,<B>b,</B> c,<B>d</B></I> des Transformators T<B>7</B> und den Umschalt kontakt CS 14 zur Klemme<B>A</B> führt.
Ein weiterer Weg führt vom Widerstand Rl, übez den Kondensator C" und den Kontakt CS,4 zur Klemme<B>A.</B> Von der Primärwicklung des Transformators<B>T,</B> führt ein Leiter über einen Spannungsteiler, der aus den Wider ständen Ri und R, besteht, zum Umschaltkontakt CSI,. Dieser Kontakt ist übe-r den Kondensator<B>C9</B> und den Hörer RX, welcher durch den Arbeitskontakt <B><I><U>DON.,</U></I></B> der Wählscheibe überbrückt ist, ebenfalls zur Klemme B geführt.
Von einem Punkt<B>G,</B> welcher zwischen den Widerständen R, und R., liegt, führt eine Verbindung über die Sekundärwicklung des Transformators<B>T.,</B> die durch den Kontakt CS,1 überbrückt ist, zur Basis des Transistors TR. Der Kondensator<B>C,</B> ist zwischen den Punkt<B>G</B> und einen zwischen dem Kondensator<B>C,</B> und dem Widerstand Ri. liegenden Punkt geschaltet. Zwischen den Wick lungen a und<B>b</B> des Transformators<B>T7</B> ist eine An- zapfung mit dem Kontakt CS14 verbunden.
Die Wick lung c des Transformators<B>T7</B> ist in Reihe mit dem Kontakt CS1, und einem Ruflautsprecher LS ver bunden, welcher dazu dient, dem Teilnehmer einen Hinweis auf einen Anruf zu geben. Der Kollektor .des Transistors TR ist mit dem Kondensator<B>C,</B> und von diesem mit zwei entgegengesetzt gepolten Gleich richtern W., und W4 verbunden, von denen der eine, nämlich W., mit dem Punkt<B>G</B> und der andere, näm lich W4, mit der Primärwicklung des Transformators T" verbunden ist.
Die Klemme B ist mit der Klemme <B>A</B> über einen Kreis verbunden, welcher den Arbeits kontakt<B><I>DON,</I></B> der Wählscheibe, den Unterbrechungs kontakt IC der Wählscheibe und den Widerstand R14 enthält.
Um den Teilnehmer auf ein ankommendes Ge spräch aufmerksam zu machen, wird im Amt an die Schleife ein Wechselstrornrufsignal angelegt. Dieses fliesst von der Klemme B über die Primärwicklung des Transformators<B>T.,</B> den Kontakt CS1., den Kon densator<B>C,</B> und den Kontakt CS14 zur Klemme<B>A.</B> Das in der Sekundärwicklung des Transformators<B>T,</B> induzierte Signal fliesst durch den den Kontakt CS1,
und den Kondensator<B>C7</B> enthaltenden Basis-Emitter- kreis des Transistors TR. In der im Zusammenhang mit der Fig. <B>3b</B> beschriebenen Weise wird im Basis- Kollektorkreis des Transistors TR ein verstärktes Signal erzeugt.
Der Basis-Kollektorkreis des Tran sistors TR enthält die Wicklungen<I>a,<B>b,</B> c,<B>d</B></I> des Transformators<B>T7</B> in Reihe, die Kondensatoren (# und<B>C7</B> und die Sekundärwicklung des Transforma tors<B>T..</B> Die Kondensatoren C", <B>C,</B> und<B>C7</B> entspre chen den Kondensatoren<B>C5,</B> C63 C7 der Fig. <B>3b.</B> Die Wicklung, c des Transformators<B>T7</B> speist den Kreis, welcher den Kontakt CS" und den Ruflautsprecher LS enthält, welcher erregt wird.
Wenn das Mikrotelephon zur Beantwortung des Anrufes von der Gabel abgehoben wird, werden die Kontakte CS,1 <I>bis</I> CS1, betätigt, wodurch die Kreise, über die das Rufsignal ankommt, unterbrochen wer den, weiter die Sekundärwicklung des Transformators T" kurzgeschlossen wird und das Mikrophon TX und der Hörer RX in den Stromkreis eingeschaltet wer den.
Die Schleife zwischen den Klemmen B und<B><I>A</I></B> wird durch einen Stromkreis vervollständigt, welcher die Primärwicklung des Transformators T3, den Span- nungsteiler RJ, R.., den betätigten Kontakt CS", die Wicklungen<B>b</B> und c des Transformators<B>T7</B> und den betätigten Kontakt CS14 enthält.
Das Potential am Punkt<B>G</B> liegt auch an der Basis des Transistors TR, welcher somit leitend wird und daher den Vorspann- kreis mit dem Kondensator C, und den Gleichrichtern W,3 und W4 unnötig und unwirksam macht.
Gleich strom fliesst von der Klemme B zur Klemme,<B>A</B> durch das Mikrophon TX, und zwar über die Primärwick lung des Transformators<B>T.,</B> den Widerstand Rl" das Mikrophon TX, den Emitter und den Kollektor des Transistors TR, die Wicklung a des Transformators <B>T7</B> und den betätigten Kontakt CS14. Die im Mikro phon erzeugten Sprechsignale fliessen durch den den Kondensator<B>C7</B> und den betätigten Kontakt CS,
1 ent haltenden Basis-Emitterkreis des Transistors TR. Verstärkte Signale werden im Basis-Kollektorkreis des Transistors erzeugt, welcher die Wicklungen a, <B><I>b,</I></B><I> c,<B>d</B></I> des Transformators<B>T7</B> in Reihe, die Konden satoren<B>C,</B> und<B>C7</B> und den betätigten Kontakt CS,1 enthält.
Induzierte, Signale fliessen zur Leitung über den Stromkreis, welcher den betätigten Kontakt CS14, die in Reihe geschalteten und als Sekundärwicklungen des Transformators<B>T7</B> wirkenden Wicklungen<B><I>b,</I></B><I> c,</I> d, den Kondensator C, ,;, den Widerstand R 15 und die Primärwicklung des Transformators<B>T,</B> enthält.
Die ankommenden Sprechsignale werden über einen Stromkreis empfangen, welcher den betätigten Kon takt CS 141 'die Wicklungen<B>b</B> und c des Transforma tors<B>T7,</B> 'den betätigten Kontakt CS1., den Konden sator<B>C,</B> und den Hörer RX enthält.
Die Fig. <B>8</B> zeigt die Schaltung für eine Teilneh merstation, welche eine Zenerdiode in Verbindung mit einem Transistor verwendet, um einen Schleifenstrom zu erhalten, welcher im Betriebszustande der Teil nehmerstation vom Schleifenwiderstand unabhängig ist. In elektronischen Ämtern ist es erwünscht, um die Identifizierung einer rufenden Leitung zu ermög lichen, dass jede Leitung im Rufzustand den gleichen Strom aufnimmt. Die Erfüllung dieser Forderung hat bisher eine individuelle Einstellung für jede Lei tung benötigt.
Durch die Verwendung einer Zener- diode in der noch zu beschreibenden Art und Weise kommt die Notwendigkeit solcher individueller Ein stellungen in Wegfall. Da die Zenerdiode zur Teil- nehmerstationsschaltung gehört, kann die Ein- und Aussehaltung der Diode durch den Teilnehmer<B>ge-</B> steuert werden. Dieser Umstand ist bei der Teilneh merwahl von Vorteil. Die Zenerdiode wirkt auch als Stabilisator gegen die Temperatureinflüsse auf den Transistor, dem die Diode zugeordnet ist.
Um einen direkten Vergleich zu ermöglichen, ist die Schaltung der Fig. <B>7</B> als Grundlage für die Schal tung der Fig. <B>8</B> angenommen worden. Der einzige iis Unterschied zwischen den beiden Schaltungen besteht darin, dass die Zenerdiode Z der Fig. <B>8</B> den Wider stand R, der Fig. <B>7</B> ersetzt und die Diode Z mit dem Widerstand R3 am Punkt H zusammengeschaltet ist.
Damit die Diode Z in Verbindung mit dem Transistor TR zufriedenstellend arbeitet, ist es nötig, dass der Transistor mit dem Vorspann-Netzwerk versehen ist, welches die Kondensatoren<B>C6, C7</B> und die Gleich richter<I>W., W</I> 4 enthält.
Die klemme B ist über den Widerstand R" (Fig. <B>8)</B> mit dem Emitter des Transistors TR ver bunden. Die Klemme B ist weiter über die Diode Z mit der Basis des Transistors TR verbunden. Die Klemme<B>A</B> ist über die Wicklungen des Transfor mators T<B>7</B> (Fig. <B>8)</B> direkt mit dem Kollektor und über den Widerstand R, mit der Basis des Transistors TR verbunden.
Wenn die Teilnehmerstation im Be trieb steht, sind daher zwei parallele Wege zwischen den Klemmen B und<B>A</B> vorhanden, nämlich der Emitter-Kollektorkreis des Transistors TR und der die Zenerdiode Z in Reihe mit dem Widerstand R, enthaltende Kreis.
Die Schaltungsbauteile der Teilnehmerstation sind so bemessen, dass bei in Betrieb stehender Station die an der Diod:e, Z liegende Spannung bewirkt, dass diese infolge des Zenereffektes in Sperrichtung leitend ist. Es ist eine Eigenschaft einer Zenerdiode, dass die in diesem Zustand üb#e,r ihr liegende Spannung unab hängig von Stromänderungen konstant bleibt. Daher ist im Betriebszustand der Teihiehmerstation die Potentialdifferenz zwischen der Klemme B und dem Punkt H (Fig. <B>8)</B> konstant.
Diese Pötentialdifferenz ist gleich der Summe der Spannungen zwischen Basis und Emitter des Transistors TR und am WideTstand RI5 (Fig. <B>8).</B> Da die erste konstant ist, muss auch die letztere konstant sein. Somit ist der über den Widerstand Rl, (Fig. <B>8)</B> zum Einitter des Transistors TR fliessende Strom ebenfalls konstant.
Die Spannung zwischen den Klemmen B und<B>A</B> hängt vom Schleifenwiderstand, das heisst vom Wider stand der diese Klemmen mit der Amtsbatterie ver bindenden Leitung ab. Wenn die Spannung zwischen den Klemmen B und<B>A</B> bezüglich eines gegebenen Wertes zunimmt oder abnimmt, dann tritt eine, ent sprechende Zunahme oder Abnahme der Spannung am Widerstand R, ein, da der Abfall an der Diode Z konstant ist.
Der durch die Diede Z in Reihe mit dem Widerstand R, fliessende Strom nimmt entspre chend zu oder ab, während der im Emitterkreis flie ssende Strom konstant bleibt. DieÄnderung des Span nungsabfalls am Widerstand R., ist begleitet von einer Spannungsänderu,ng zwischen der Basis und dem Kol lektor des Transistors TR. Es ist die Eigenschaft -eines Transistors, dass der im Kollektorkreis fliessende Strom durch diese Änderung nicht beeinflusst wird.
Der durch die Zenerdiode Z und den mit dieser in Reihe geschalteten Widerstand R<B>3</B> fliessende Strom liefert die Vorspannung für die Basis des Transistors TR. Dieser Strombraucht daher nicht gross<B>zu</B> sein, und die Schaltungsbauteile der Teilnehmerstationsind so bemessen, dass fast der gesamte im Betriebszu stand der Teilnehmerstation zwischen den Klemmen B und<B>A</B> fliessende Strom im Einitter-Kollektor- Kreis des Transistors TR fliesst.
Da dieser Strom je- doch auf einem konstanten Wert gehalten wird, ergibt sich, dass der in der Teilnehmerschleife fRessende Strom ebenfalls praktisch konstant und vom Schleifen- widerstand unabhängig ist.
Wenn Änderungen der Umgebungstemperatur die Leitfähigkeit des Transistors TR ändern-, so wird diese Anordnung der Leitfähigkeit durch eine ent sprechende Spannungsänderung am Widerstand R, kompensiert.
Die in den Fig. <B>6, 7</B> und<B>8</B> gezeigten Teilnehmer stationen sind geeignet zur Verwendung mit einem elektronischen Amt. Die Wahlimpulse bestehen aus Impulsen veränderten Potentials anstatt von Kein- Strom- und Stromimpulsen der üblichen Systeme. Diese Impulse werden erzeugt, indem der Widerstand R,4 intermittierend zwischen die Klemmen<B>A</B> und B geschaltet wird. Wie man aus der Fig. <B>8</B> erkennt, hat die Diode Z während der Wahlinipulse. keinen Einfluss auf den in der Schleife fliessenden Strom.