CH369184A - Elektrische Einrichtung zur digitalen Steuerung oder Regelung - Google Patents

Elektrische Einrichtung zur digitalen Steuerung oder Regelung

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CH369184A
CH369184A CH6702058A CH6702058A CH369184A CH 369184 A CH369184 A CH 369184A CH 6702058 A CH6702058 A CH 6702058A CH 6702058 A CH6702058 A CH 6702058A CH 369184 A CH369184 A CH 369184A
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CH6702058A
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M Brittain Willard
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Westinghouse Electric Corp
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Description


  Elektrische Einrichtung zur digitalen Steuerung oder Regelung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein  auf digitale Steuer- oder Regeleinrichtungen, ins  besondere auf Einrichtungen zur Programmsteuerung       ge    eines beweglichen Organs, beispielsweise  der Lag  eines Maschinenteiles, wie dies beim Betrieb mancher  Maschinen erwünscht ist. Beispielsweise sei hier die  glichen Organs relativ<B>zu</B>  Steuerung eines ersten beweg  einer vorbestimmten Lage und die automatische Kor  rektur der     Lagedieses    Organs relativ zur festen Lage  eines zweiten Organs, insbesondere zur Einhaltung  eines bestimmten Abstandes, erwähnt.  



  Zur digitalen Steuerung wird ein Steuersignal in  digitaler Form erzeugt, das dem Unterschied zwi  schen der tatsächlichen Lage des Organs und der ge  wünschten Lage entspricht.  



  Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine digitale       St-euer-    oder Regeleinrichtung zu schaffen, bei der ein  erstes Steuersignal entsprechend einer vorbestimmten  Differenz zwischen einem zweiten Steuersignal, das  sich auf eine vorbestimmte gewünschte Lage des Or  gans bezieht (Sollwert), und einem dritten Steuer  signal, das der tatsächlichen Lage dieses Organs     (Ist-          wert)    entspricht, erzeugt wird. Das erste Steuersignal  (Regelabweichung) soll hierbei Richtung, Grösse und  Geschwindigkeit der     Verstellbewegung    beeinflussen.

    Dabei kann dieses Signal in Beziehung mit einem wei  teren Steuersignal     (Trä        'gersignal)    gesetzt werden, das  die Richtung der Korrekturbewegung bestimmt. Die  Erfindung hat das Ziel, eine rasche und genaue     Aus-          regelung    der Lagefehler zu erreichen. Hierzu ist vor  allem die Ausbildung der     Subtrahiereinrichtung    zur  Gewinnung des Steuersignals oder der Regelabwei  chung von Bedeutung.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet<B>'</B>     dass     die Subtraktion Stelle für Stelle durch Addition- von<B>-</B>    Grundsignalen und komplementären Signalen     mit     Hilfe von Gattern erfolgt.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung sei auf  die Zeichnung verwiesen, in der ein Ausführungs  beispiel der Erfindung     schematischdargestellt    ist.  



  Zunächst zeigt     Fig.   <B>1</B> den grundsätzlichen Auf  bau     einerdigitalen        Lagesteuerung,    wie er bereits an  anderer Stelle vorgeschlagen wurde. Die     Fig.   <B>1 be-</B>  zieht sich auf die Einstellung     d-er    Dicke eines Metall  streifens<B>16</B> in Walzwerken. Der     MetalIstreifen    läuft  zwischen einer oberen Rolle 12 -und einer unteren  Rolle 14 eines     Walzgerästes   <B>10</B> hindurch.

   Die Dicke  des Streifens kann dadurch     beeinflusst    werden,     dass          cin        Anstellmotor   <B>30</B> über einen     Spindeltrieb   <B>32</B> die  Walze 12 mehr oder weniger in Richtung auf die  Walze 14 verstellt. Zur Stromversorgung des Motors  <B>30</B> ist ein     Leonardgenerator   <B>58</B> vorgesehen.  



  Der Sollwert der Stellung der Walze 12 und damit  der Dicke des Streifens<B>16</B> wird mittels einer Loch  karte<B>18</B> oder eines ähnlichen     Inforinationsträgers     vorgegeben, der in eine     Auswerteinrichfung    20 ein  gesetzt wird. Die     Auswerteinrichtung    liefert ein bi  näres Steuersignal (X) mit einer beliebigen Anzahl  von Stellen, wobei jede Stelle entweder den Wert<B>0</B>  oder<B>1</B> hat, entsprechend den in der Lochkarte aus  gestanzten oder nicht ausgestanzten     Feldem.    Das  digitale Signal wird einer Speichereinrichtung 22<B>zu-</B>  geführt, an deren Ausgang das Signal als Sollwert  dauernd zur Verfügung steht. Der Sollwert wird einer  digitalen     Subtrahiereinrichtung   <B>26</B> zugeführt.  



  Der zweite Eingang dieser Einrichtung erhält ein  aus der     Iststellung    der Walze 12 abgeleitetes digitales  Signal (Y), das die gleiche Stellenzahl wie das     Soll-          wertsignal    aufweist. Zu diesem Zweck ist ein     Analog-          Digital-Umsetzer   <B>28</B> vorgesehen, an dessen Eingang      das analoge Stellungssignal eingespeist wird, und an  dessen Ausgang das digitale Signal erscheint. Es ist  möglich, in der Verbindung zwischen dem Motor<B>30</B>  und dem Umsetzer eine Kupplung 34 einzusetzen.  



  Die     Subtrahiereinrichtung    bildet die digitale Dif  ferenz zwischen dem     Sollwertsignal.    und dem     Istwert-          signal    und liefert am Ausgang ein digitales Steuer  signal     (X-Y)    an den     Digital-Analog-Umsetzer    42.  Für nähere Einzelheiten, bezüglich des Grundaufbaues  der     Programmsteuereinrichtung    sei auf die Schweizer  Patentschrift     Nr.   <B>360715</B> verwiesen.  



  Das am Ausgang des     Dio"ital-Analog-Umsetzers     42 erscheinende, stetig veränderbare     Abweichungs-          signal    dient zur Aussteuerung eines Verstärkers 44,  beispielsweise eines Magnetverstärkers, der einen  Regler 48 zur Steuerung der Erregerwicklungen<B>56</B>  und<B>57</B> des     Generators   <B>58</B>     beeinflusst.    Es ist möglich,  eine Rückführung über eine     Tachometermaschine   <B>50</B>  vorzusehen. Einzelheiten sind aus der oben genannten       Patentschrift    zu entnehmen.

   Nähere Angaben über  einen vorgeschlagenen Aufbau des     Digital-Analog-          Umsetzers    42 sind in der Schweizer Patentschrift       Nr.   <B>360,518</B> enthalten,.  



  In     Fig.    2     istdie    Ausbildung der digitalen     Subtra-          h#iereinrichtung   <B>26</B> schematisch angedeutet. Sie be  steht aus drei Stufen<B>91, 93, 95</B> für drei Stellen  des digitalen Soll- und     Istwertsignals.    Selbstverständ  lich kann die Stufenzahl beliebig erhöht werden. Sie  hängt im wesentlichen von der verlangten Genauig  keit ab.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich,     wer-den    die     komplemen-          tären        Stellen        und        "        aus        der        Speichereinrich-          tung    22 entnommen und<B>je</B> einem Eingang der Stufen  in der entsprechenden, Reihenfolge zugeführt.

   Das  gleiche geschieht bei den Stellen     Yl,   <I>Y2,</I>     Y"    und den  komplementären Stellen     Y"   <I><U>Y,</U></I> und     f.    des     Istwert-          signals        ausdem        Analog-Digital-Umsetzer   <B>28.</B> An den  Ausgängen     Dj,        D2>   <B><I>D</I> 3</B> der Stufen erscheint für jede  Stelle ein     sogenanntes    Differenzsignal, aus dem durch  Zusammenfassung aller Stufen das     Regelabweichungs-          signal    entsteht.

   Die Signale werden dem     Digital,-Ana-          log-Umsetzer    42 zur Verarbeitung zugeführt.  



  Zusätzlich erhält die erste Stufe 21 ein     Träger-          eingangssignal   <B>C.,</B> das dem negativen Bezugspotential       BB-    der     Speisespannungsquelle    entspricht. Die erste       Stufe91        lieferteinTrägerausgangssigna1C1,das    seiner  seits dem Eingang der zweiten Stufe zugeführt wird'.  Das     Trägerausgangssignal   <B>C,</B> dieser Stufe wird     in    die  dritte, Stufe<B>95</B> eingespeist, deren Trägersignal<B>C,</B> dem       Digital-Analog-Umsetzer    42 zur Festlegung der     Rich-          tun-    der Korrekturbewegung zugeführt wird.

    



       Figr.   <B>3</B> zeigt eine binäre Tabelle, in der die mög  lichen Betriebszustände jeder Stufe in der     Subtrahier-          einrichtung   <B>26</B> dargestellt sind, und zwar bezogen auf  die verschiedenen Möglichkeiten der Kombination  von Eingangssignalen. Die dritte und fünfte Spalte  der Tabelle gibt den binären Wert des     Trägerein-          gangssignals    und des     Trägerausgangssignals    jeder ein  zelnen Stufe an, während die vierte Spalte das Aus-         gangsdifferenzsignal   <B>D</B> der Stufe zeigt. Die Tabelle  gilt für jede beliebige Stufe der     Subtrahiereinrichtung.     



       Fig.    4 zeigt ein Schema einer Einrichtung, die ge  mäss der Tabelle nach     FinG.   <B>3</B> arbeitet. Man erkennt  ein erstes     Undgatter   <B>110</B> mit zwei Eingängen und  einem Ausgang, wobei der eine Eingang Signal über  ein Odergatter 114 erhält, dessen Eingänge von dem  komplementären Signal<B>1</B> und vom Signal Y besetzt  werden. Hat entweder das Signal     Yoder    das Signal Y  den Wert<B>1,</B> so wird der erste Eingang 112 des     Und-          gatters   <B>110</B> besetzt. Dem zweiten Eingang<B>118</B> ist ein  Odergatter 120 zugeordnet, dessen Eingänge die  Signale Y und X zugeführt werden.

   Das Ausgangs  signal des     Undgatters   <B>1, 10</B> wird über ein Odergatter  122 dem ersten Eingang 124 eines weiteren     Undgat-          ters   <B>126</B> zugeführt, das ein Ausgangssignal     ii    liefert,  wenn beide Eingänge besetzt sind. Das Signal<B>D</B> kann  <B>.</B>     urch    ein Nichtgatter in das Signal<B>D</B> umgewandelt  werden. Das Odergatter 122 erhält überdies an sei  nem zweiten Eingang das Trägersignal     C"1".     



  Analoge     Gatterkombinationen    sind dem zweiten  Eingang<B>128</B> des     Undgatters   <B>126</B> zugeordnet, beste  hend aus den beiden Odergattern 140, 142, die die  Eingänge<B>136</B> und<B>138</B> eines     Undgatters    134 beset  zen, und dem Odergatter<B>132</B> mit einem zweiten Ein  gang, das das komplementäre Trägersignal     i#U,    er  hält. Die Odergatter 140     bzw.    142 geben ein Signal  ab, wenn die Eingangssignale X<I>oder</I> Y     bzw.   <B>2</B> oder  <I>Y</I> den Wert<B>1</B> haben. Eine nach dem Schema der       Fig.    4 aufgebaute Schaltung ist in jeder einzelnen  Stufe der     Subtrahiereinrichtung    enthalten.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt schematisch eine Schaltung zur Bil  dung des Trägersignals, die jeder einzelnen Stufe zu  geordnet ist. Sie enthält ein     Undgatter   <B>150,</B> dessen  Eingänge von den Signalen X<I>und</I> Y besetzt werden,  und das an ein Odergatter<B>152</B>     einAusgangssignal    lie  fern kann. Ein zweiter Eingang des Odergatters wird  vom     Trägereingangssignal   <B>C</B> besetzt. Die Signale X  und Y werden darüber hinaus einem weiteren Oder  gatter<B>160</B> zugeführt.

   Die beiden Odergatter<B>152</B> und  <B>160</B> sind an Eingänge 154 und<B>158</B> eines     Undgatters     <B>156</B> geführt, das an seinem Ausgang das     Trägeraus-          gangssignal    abgibt und der nächsten Stufe der     Sub-          trahiereinrichtung    zuführt. In der letzten Stufe<B>(95</B>  in     Fig.    2) wird das     Trägerausgangssignal    dem     Digital-          Analog-Umsetzer    42 zugeführt.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt ein Beispiel für einen Schaltungsauf  bau zur Verwirklichung der schematischen Schaltung  nach     Fig.    4 und     Fig.   <B>5,</B> mit anderen Worten die In  nenschaltung einer beliebigen Stufe der     Subtrahierein-          richtung   <B>26.</B> Dabei sind gleichartige Schaltungsele  mente mit den gleichen Bezugszeichen wie in den       Fig.    4 und<B>5</B> versehen. Es sei angenommen,     dass    es  sich um die zweite Stufe<B>93</B> in     Fig.    2 handelt.  



  Jeder Transistor arbeitet als Nichtgatter und ist  gesperrt, wenn kein     Eingangssignal    angelegt wird. Um  die Sperrung sicherzustellen, ist eine     Vorspannung     über die Klemme     BB+    vorgesehen. Sobald die Basis      eines Transistors negatives Signal erhält, wird- er  durchlässig und hat praktisch den Widerstand     Null.     



  Das komplementäre Signal Y, ist der Basis eines  Transistors<B>180</B> zugeführt, dessen Ausgangssignal       (Kollektorspannung)    das Signal X, darstellt. Um  gekehrt entspricht das,     Kollektorpotential    des Tran  sistors<B>182</B> wieder dem komplementären Signal     y2-          Die    zweite Stelle Y, des     Istwertsignals    wird dem  Transistor 184 und die komplementäre Stelle Y, dem  Transistor<B>186</B> zugeführt. Das     Kollektorpotential    des  Transistors 184 entspricht dem Signal F., das     Kollek-          torpotential    des Transistors<B>186</B> dem Signal Y..

   Eine  solche Anordnung ist möglich, wenn der     Analog-          Digital-Umsetzer   <B>28</B> nach Wunsch sowohl das. Stel  lensignal als auch das komplementäre Stellensignal  abgibt. Ist dies nicht der Fall, so kann die Basiselek  trode des Transistors<B>186</B> auch an die     Kollektorelek-          trode    des Transistors 184 angeschlossen werden, ähn  lich wie dies bei den Transistoren<B>180, 182</B> geschieht.  <B>Z></B>  Das Trägersignal     Ci    wird der Basiselektrode des  Transistors<B>188</B> zugeführt, so     dass    dessen     Kollektor-          potential    dem komplementären Signal<B>E,</B> entspricht.

    Das     Kollektorpotential    des Transistors<B>190</B> stellt wie  der das Signal     C,    dar. In ähnlicher Weise kann<B>je</B>  nach den verfügbaren Eingangssignalen durch wei  tere Transistorstufen nach Belieben eine Signal  umkehrung vorgenommen werden.  



  Das     Undgatter   <B>110</B> besteht aus einem Netzwerk  aus Widerständen und Dioden, dessen erster Eingang  von einem ersten Odergatter 114 mit zwei Dioden,  besetzt wird. Den beiden Eingängen des Odergatters  114 wird, das Signal     7,    vom Kollektor des Transistors  <B>182</B>     bzw.    das Signal Y2 vom     Kollektor    des Transi  stors<B>186</B> zugeführt. Der zweite Eingang des     Undgat-          ters   <B>110</B> wird vom Odergatter 120 besetzt,<U>dessen</U>  Eingänge an den     Kollektor    des Transistors 184 (Y2)  und an den Kollektor des Transistors<B>180</B>     (X2)    an  geschlossen sind.

   Das Ausgangssignal des     Undgatters     <B>110</B> wird mit dem Signal     C,    über ein Odergatter in  Form eines Ventils 122 zusammengesetzt, dessen  Ausgangssignal dem einen Eingang<B>135</B> des     Undgat-          ters   <B>126</B> zugeführt wird.  



  Das zweite     Undgatter    134 ist mit seinen beiden  Eingängen an die Ausgänge zweier Odergatter 140  und 142 angeschlossen, die ihrerseits durch geeignete  Verbindung mit den Transistoren<B>180, 182,</B> 184 und  <B>186</B> die in     Fig.    4 angedeuteten Eingangssignale erhal  ten. Das Ausgangssignal des     Undgatters    134 wird mit  dem komplementären Trägersignal     -Ü,    über ein Oder  gatter<B>132</B> zusammengesetzt und dem zweiten Ein  gang<B>125</B> des     Undgatters   <B>126</B> zugeführt. Das Aus  gangssignal des     Undgatters   <B>126</B> steuert den Transistor  <B>192</B> aus, der wieder als Nichtgatter arbeitet.

   Die     Kol-          lektorspannung    des Transistors<B>192</B> stellt das Diffe  renzsignal<B>D,</B> dar, das an der Klemme<B>195</B> abgenom  men werden kann. Ein nachfolgendes Nichtgatter 194  liefert das komplementäre Differenzsignal 42.    Das Trägersignal<B>C,</B> für die nächste Stufe wird  mit Hilfe eines     Undgatters   <B>150</B> erzeugt, dessen beide  Eingänge über Dioden<B>196, 198</B> mit den Signalen X,  und Y, besetzt werden.

   Das Ausgangssignal des     Undu          gatters    wird in einem Odergatter<B>152</B> mit dem     Trä-          gereingangssignal        Ci    zusammengesetzt und dem einen  Eingang 154 des     Undgatters   <B>156</B> zugeführt. Der  zweite Eingang<B>157</B> dieses     Undgatters    wird über ein  Odergatter<B>160</B> besetzt, an dessen Eingänge ebenfalls  die Signale<I>X2, Y2</I> angelegt werden. Am Ausgang des       Undgatters   <B>156</B> entsteht das Trägersignal<B>C,</B> das an  der Klemme<B>197</B> abgenommen werden kann.  



       Fig.   <B>7</B> zeigt ein Gesamtschema der Schaltung nach       Fig.   <B>6,</B> aus dem die, einzelnen Wirkverbindungen deut  licher hervorgehen. Die Nichtgatter sind dabei durch  Rechtecke veranschaulicht.  



  In     Fig.   <B>8</B> ist die bewegliche obere Walze 12 rela  tiv zur festen unteren Walze 14 angedeutet. Das Aus  gangssignal an der Klemme<B>195</B> bestimmt die digitale  Differenz für eine bestimmte Stelle des gesamten     Ab-          weichungssignals    und damit den zum Ausgleich der  Abweichung erforderlichen Betrag. Das Trägersignal  <B>C2</B> an der Klemme<B>197</B> bestimmt die Richtung der  Korrekturbewegung der Walze 12 gegenüber der  Walze 14. Nähere Einzelheiten     hierilber    können der  bereits genannten Patentschrift     Nr.   <B>360518</B> entnom  men werden.  



  Der Erfindungsgegenstand beruht auf der     Ver-          wend,ung    von Transistoren in Verbindung mit Ven  tilen und Widerständen zur Subtraktion zweier binärer  Zahlen. Die Differenz wird als Steuer- oder     Regel-          abweichungssignal    herangezogen. Die digitale     Subtra-          hiereinrichtung   <B>26</B> bildet den Unterschied zwischen  dem     Istwertsignal    (Y) und dem     Sollwertsignal    (X) als  Differenzsignal<B>D</B> für die digitale Regelung.

   Die     Sub-          trahiereinrichtung    arbeitet     irn    Grunde als     Addiereinrich-          tung,    da die Wirkungsweise der Subtraktion darauf be  ruht,     dass    das     Komplernentder    einen binären     Zahlzuder     anderen binären. Zahl addiert wird.     Wer-den    zwei iden  tische Zahlen     auf,diese    Weise addiert, so entsteht nicht  Null, sondern eine Zahl, die der Steuereinrichtung als  Nulläquivalent vorgeschrieben werden kann.

   Wenn  .nun die eingegebenen Zahlen X und Y in beliebiger  Richtung um einen gewissen Betrag     auseinander-          gehen,    entfernt sich die Differenz<B>D</B> um den gleichen  Betrag von der Zahl, die als Nulläquivalent angenom  men wäre.  



  Eine binäre Zahl mit einer Stelle kann nur zwei  Werte haben, entweder den, Wert<B>0</B> oder den Wert<B>1.</B>  Eine binäre Addition zweier einstelliger Zahlen X  und Y liefert daher eine Zahl, die ebenfalls entweder  den Wert<B>0</B> oder<B>1</B> haben kann. Darüber hinaus wird  ein weiterer Eingang und Ausgang benötigt, -um ein       Trägereingangssignal    einzuspeisen, das aus einer vor  hergehenden Addition<U>bestimmt</U> wird, und um ein       Trägerausgangssignal    zu liefern, das die nachfolgende  Addition modifiziert. Die binäre.

   Addition von zwei  mehrstelligen Zahlen<I>X" X2</I><B>...</B><I>X"</I> und     YI,   <I>Y2</I><B>...</B>       Y"    geht daher so vor sich,     dass    der     Prozess    für     jede-          entsprechende    Stelle der gleiche bleibt, solange das           Trägereingangssignal    aus der vorhergehenden Stelle  geliefert wird und an die nachfolgenden Stellen     Wel-          tergegeben    werden kann. In der entsprechenden elek  trischen Einrichtung wird für jede Stelle eine Stufe  benötigt, so     dass    die Addition zweier Signale mit n  Stellen entsprechend n Stufen erforderlich macht.

   Die  nähere Erläuterung einer Stufe anhand der     Fig.   <B>6</B>  trifft gleichermassen auch für die übrigen Stufen der  gesamten Einrichtung zu.  



  Im Ausführungsbeispiel wurde angenommen,     dass     die Speichereinrichtung 22 die komplementären  Signale 2 liefert. Statt dessen können aus der Stufe  auch die     Grundsignale    entnommen und mittels     Nicht-          gattem    in die komplementären Signale umgeformt  werden.  



  Statt der im Ausführungsbeispiel verwendeten  Halbleitergatter können auch Gatter beliebigen ande  ren Aufbaues, beispielsweise auf     Transduktorgrund-          lage,    verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrische Einrichtung zur digitalen Steuerung oder Regelung, bei der aus Soll- und Istwertsig'nalen in Form binürer Zahlen in einer Subtrahiereinrichtung ein Steuersignal bzw. Regelabweichungssignal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Subtraktion Stelle für Stelle durch Addition von Grundsignalen <I>(X, Y,<B>C)</B></I> und komplementären Signalen mit Hilfe von Gattern erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Zweierkombinationen aus den Grundsignalen und den komplementären Signalen mit<B>je</B> einem Soll- und lstwertsignal <I>(X, X, Y,</I> Y) jeder Stelle<B>je</B> einem Odergatter<B>(1</B>14, 120, 140, 142) zugeführt werden, deren Ausgänge paarweise<B>je</B> einem von zwei Undgattern <B>(110,</B> 134) zugeordnet sind, und dass die Ausgänge dieser Undgatter an<B>je</B> einen Eingang eines weiteren Undgatters <B>(126)</B> zur Bildung des Differenzsignals<B>(D)
    </B> angeschlossen sind (Fig. 4). 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass dem letzten Undgatter g (126) zwei Odergatter (122, 132) zur Ein- führung eines Trägersignals<B>(C)</B> und dessen komple mentären Signals (c-) zugeo#rdnet sind (Fig. 4).
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grundsignale<I>(X, Y)</I> einem Undgatter <B>(150)</B> und einem Odergatter<B>(160)</B> zu geführt sind, dass das Ausgangssignal des Undgatters mit einem Trägereingangssignal (C) in einem Oder- ga tter (152)
    zusammengesetzt wird und dass die Aus- gänge beider Odergatter an ein Undgatter <B>(156)</B> zur Bildung eines Trägerausgangssignals angeschlossen sind (Fig. <B>5).</B> 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bildlung, der komplementären Signale und zur Rückumwandlung Nichtgatter auf Transistorenbasis dienen.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch Und- und Odergatter auf Diodenbasis.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243768B (de) * 1966-03-03 1967-07-06 Magdeburg Werkzeugmasch Schaltungsanordnung zur Positionierung eines beweglichen Teiles, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1243768B (de) * 1966-03-03 1967-07-06 Magdeburg Werkzeugmasch Schaltungsanordnung zur Positionierung eines beweglichen Teiles, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

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