CH369187A - Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen

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CH369187A CH6870759A CH6870759A CH369187A CH 369187 A CH369187 A CH 369187A CH 6870759 A CH6870759 A CH 6870759A CH 6870759 A CH6870759 A CH 6870759A CH 369187 A CH369187 A CH 369187A
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CH6870759A
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Beilstein Karl
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Zellweger Uster Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description


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 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen Die gemeinsame Verwendung bestehender Leitungsnetze zur gleichzeitigen Verteilung der    50-Hz-      Energie   und zur Übertragung der tonfrequenten Steuerimpulse für rundgesteuerte Empfangseinrichtungen erfordert zwei wesentliche Eigenschaften solcher Empfänger. 



  Erstens hat eine geeignete Filtervorrichtung, beispielsweise ein Resonanzkreis, für eine genügende Selektivität zur Trennung der tonfrequenten Steuerimpulse von der vergleichsweise grossen    50-Hz-Netz-      spannung   zu sorgen. Erhöhte Ansprüche an die Resonanzkreise werden besonders bei verhältnismässig tiefen    Steuerfrequenzen   (unterhalb 500 Hz) gestellt, da hier auch die Amplituden von allfälligen - der Steuerfrequenz    benachbarten   - Netzharmonischen bereits erhebliche Werte annehmen können. 



  Die zweite wesentliche, unerlässliche Eigenschaft solcher Empfangsvorrichtungen ist deren Unempfindlichkeit gegen kurzzeitige einmalige oder sich wiederholende Störimpulse, wie sie beispielsweise durch die Zu- oder Abschaltung von grossen Netzbelastungen oder von ganzen Netzteilen, oder durch Wackelkontakte vor Netzbelastungen hervorgerufen werden können. 



  Bereits bekannte    Verfahren   und entsprechende Vorrichtungen verwenden teils mechanische, teils elektrische Filter zur    Aussiebung   der steuerfrequenten Signalspannungen. Zur Erzielung der Störspannungsfestigkeit gegen kurzzeitige Störimpulse dienen elektrische oder mechanische    Integrationsglieder,   die erst nach einer vorbestimmten    minimalen   Dauer eines Steuerimpulses das Schliessen eines weiteren Schaltkreises und damit die    Ausführung   einer effektiven Schaltoperation    ermöglichen.   Die Anwendung dieser bekannten Verfahren bei    Rundsteuerungsanlagen   mit tiefen Steuerfrequenzen und kurzen Impulszeiten für schnellen Programmablauf begegnet einigen Schwierigkeiten.

   Beispielsweise kann sich für den Fall eines    zweikreisigen   elektrischen Filters üblicher Grösse eine ungenügende Selektivität gegenüber den benachbarten    Netzharmoni-      schen   ergeben. Verwendet man    einkreisige   mechanische    Filter,   so ist die Selektivität für die Netzharmonischen wohl genügend, aber die    Selektivitäts-      kurve   ist im    Durchlassgebiet   derart spitz,    dass   die Steuerfrequenz    sendeseitig   sehr genau eingehalten werden muss. Dies    erfordert   auf der Sendeseite teure, komplizierte und störanfällige Einrichtungen zur Regulierung der Steuerfrequenz.

   Bei kurzer zeitlicher Dauer der einzelnen Steuerimpulse ist zudem die Störanfälligkeit der Empfänger gegen periodisch wiederkehrende oder einmalige kurzzeitige Störspannungen hoher Amplitude sehr gross. 



  Ein bekanntes Verfahren, bei welchem zur Vermeidung von Fehlstarts durch grosse    Störspannungs-      spitzen   der erste Steuerimpuls eine vorbestimmte minimale Zeit andauern muss, bevor ein zum Antrieb des Empfängers benötigter Synchronmotor über einen Haltekontakt    dauernd   eingeschaltet wird, weist wohl eine gute Störfestigkeit für die Startauslösung auf, es verfügt dagegen über keinerlei Sicherheit gegen kurzzeitige Störspannungen während des eigentlichen    Progammablaufs   (das heisst für die Zeitdauer, während welcher der Empfangswähler in Bewegung ist). 



  Die    vorliegende   Erfindung überwindet diese Nachteile und betrifft ein Verfahren zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur    Verteilung   elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten 

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 Steuerimpulsen, bei welchem Verfahren die Wechselspannungen der in einem Bandfilter ausgesiebten Steuerimpulse zuerst gleichgerichtet werden und hierauf zum Aufladen eines ersten    Speicherkondensa-      tors   eines Kurzzeitintegrators auf einen durch die Amplitude der Steuerspannung gegebenen zeitlichen Endwert benützt werden, worauf die hierdurch in Gleichspannungsimpulse umgewandelten Steuerimpulse in Serie    mit   einer als Schwellwert wirkenden,

   entgegengerichteten konstanten Gleichspannung geschaltet und einem Gleichstromtor zugeführt werden, welches Gleichstromtor über einen    Vorwiderstand   begrenzte, von der Amplitude der Steuerspannung unabhängige Gleichstromimpulse aus einer    Hilfs-      stromquelle   einem zweiten Ladekondensator eines Langzeitintegrators zuführt und dabei den genannten Ladekondensator derart auflädt, dass einerseits die zur    Kippung   eines nachfolgenden elektronischen Kippschalters minimal notwendige Kippspannung erst nach Ablauf eines Teils der Steuerimpulsdauer erreicht wird, und dass anderseits nach Aufhören des Steuerimpulses der genannte zweite Ladekondensator über ein Ventil und einen Entladewiderstand in einem Bruchteil der Ladezeit wieder entladen wird,

   wodurch der genannte elektronische Kippschalter ein elektromechanisches Relais, bezogen auf die zeitliche Dauer eines jeden Steuerimpulses, verzögert ansprechen, aber mit kleinerer Verzögerung abfallen lässt. 



  Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Einrichtung zur    Durchführung   des Verfahrens und umfasst mindestens einen Gleichrichter zur Gleichrichtung der    sinusförmigen   Wechselspannung der in einem Bandfilter ausgesiebten Steuerimpulse, ferner einen Kurzzeitintegrator mit einem ersten Speicherkondensator zur Speicherung der gleichgerichteten, durch die sinusförmige Wechselspannung der Steuerimpulse, bewirkten Stromstösse, ferner eine Diode zur Erzeugung einer als Schwellwert dienenden konstanten Gleichspannung, ferner ein Gleichstromtor zur Steuerung eines von einer Hilfsstromquelle gelieferten Gleichstroms entsprechend den im    Kurzzeitinte-      grator   erzeugten Gleichspannungsimpulsen,

   weiter einen Langzeitintegrator mit einem zweiten Ladekondensator zur Speicherung der von einem    Vorwider-      stand   begrenzten, vom genannten Gleichstromtor gesteuerten Gleichstromimpulse, ferner ein Ventil zur sofortigen Entladung der im zweiten Ladekondensator während der Dauer eines Steuerimpulses gespeicherten Ladung, sobald der genannte Steuerimpuls beendet ist. 



  Im folgenden werden anhand von Figuren Beispiele des erfindungsgemässen Verfahrens sowie eine beispielsweise Einrichtung zur    Durchführung   des Verfahrens beschrieben. Dabei zeigt: Fig. 1 ein elektrisches Blockschema einer Empfangseinrichtung, Fig. 2 ein detailliertes elektrisches Schema einer Empfangseinrichtung, Fig. 3 als Diagramm die Ladespannung UCL1 und die Emitter-Basisspannung UEB eines als    Gleich-      stromtor   benützten Transistors in Funktion der Steuerspannung Ust, Fig. 4 die Kennlinie einer Diode, Fig. 5 das Strom-Spannungsdiagramm der    Kollek-      torseite   eines beliebigen Transistors und die Wirkung eines Widerstandes im Kollektorkreis, Fig.

   6 den Verlauf des Kollektorstroms -lC in Abhängigkeit vom Basisstrom -IB bei einem beliebigen Transistor, wenn im Kollektorkreis ein Widerstand liegt, Fig. 7 die Abhängigkeit des Basisstroms -IB von der Emitter-Basisspannung Ur EB eines beliebigen Transistors, Fig. 8 die Abhängigkeit des Kollektorstroms -Ic von der Emitter-Basisspannung UEB, Fig.

   9 den Verlauf der Ladespannung UCL2 in Funktion der Steuerwechselspannung    Ut,      Fig.   10 die Charakteristik einer an sich bekannten spannungsgesteuerten elektronischen    Kippschal-      tung,      Fig.   11 die    Steuerspannungsamplitude      U",   welche zur Auslösung einer Schaltfunktion des Empfängers erforderlich ist, in Funktion der Impulsdauer t,    Fig.   12 den Verlauf eines Steuerimpulses P in Funktion der Zeit t,    Fig.   13 den Verlauf der Spannung    UCLl   am ersten Speicherkondensator im Funktion der Zeit t,    Fig.   14 den Verlauf der Spannung    UIL.,   am zweiten Ladekondensator in Funktion der Zeit t,

      Fig.   15 den Verlauf des Relaisstroms    Ir,el   in Funktion der Zeit t. 



  In der Anordnung gemäss    Fig.   1 gelangt die Netzspannung U mit den ihr überlagerten Impulsen der tonfrequenten Steuerspannung    U,   mit der Steuerfrequenz    f,t   an die Eingangsklemmen 3, 4 einer Empfangseinrichtung. Die tonfrequente Steuerspannung    U,   wird in einem an sich bekannten Bandfilter 2 sowohl von der Netzspannung U als auch von allfällig vorhandenen Netzharmonischen getrennt und die ausgesiebte Wechselspannung U_ mit der Steuerfrequenz    f,   einer Gleichrichter- und Speicheranordnung zugeführt. Diese Speicheranordnung bildet einen Kurzzeitintegrator 11 mit einem Ladewiderstand 1    4.   und einem ersten Speicherkondensator 12.

   Die im Speicherkondensator 12 gespeicherten Ladestromstösse gelangen in Form eines einzigen Gleichspannungsimpulses und in Serie zu einer    entgegengerich-      teten      Vorspannung      U,   an ein Gleichstromtor 20, welche bei hinreichender Grösse der Ladespannung    UeLl   am Speicherkondensator 12 während der Dauer eines Impulses der Steuerspannung    U"   leitend wird und eine an einer    Hilfsstromquelle   51 liegende weitere Speicherschaltung 21 aufzuladen beginnt. Diese Speicherschaltung 21 stellt einen    Langzeit-      integrator   dar mit einem    Strombegrenzungswiderstand   25 und einem zweiten Ladekondensator 28.

   Die Rufladung des zweiten Ladekondensators 28 erfolgt so langsam, dass die Ladespannung    U,L"   am Ladekondensator die zur    Kippung   einer nachfolgenden    Kippschaltung   notwendige Spannung erst nach einem 

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 grossen Teil der Steuerimpulsdauer T erreicht. Dieser Anteil an der    Steuerimpulsdauer   T richtet sich einerseits im Minimum nach der zu erzielenden Störfestigkeit der Empfangsvorrichtung gegen kurzzeitige, starke Störimpulse, anderseits im Maximum nach der Funktionssicherheit und den Anforderungen des Synchronismus zwischen der Sendeanlage und der Empfangsvorrichtung und beträgt sinngemäss etwa ·-¹ der Steuerimpulsdauer. Die Ladespannung UCL2 liegt an einer elektronischen Kippschaltung 41, welcher unter Umständen ein Impedanzwandler 31 vorgeschaltet ist.

   Diese elektronische Kippschaltung 41, ein sogenannter Schmitt-Trigger, kippt beim Erreichen einer bestimmten Ladespannung UCL2 = Uk ein derart von einem stabilen Betriebszustand in einen andern um, dass dabei ein Relais 48 aufzieht. Sobald der Steuerimpuls beendet ist, entlädt sich der    Lang-      zeitintegrator   über das Ventil 26 sehr rasch, wodurch die elektronische Kippschaltung 41 in ihre Ausgangslage zurückgestellt wird und das Relais 48 abfällt. Die Entladung der Speicherschaltung 21 erfolgt in wesentlich kürzerer Zeit als die Aufladung, so dass das Relais 48 gegenüber der zeitlichen Dauer eines jeden Steuerimpulses stark verzögert anzieht und praktisch unverzögert wieder abfällt. 



  Diese schematische Anordnung ergibt die für Rundsteuerungsempfänger wesentlichen und unerlässlichen Eigenschaften-Unempfindlichkeit gegen kurze, starke Störimpulse einerseits und    Nichtansprechen   bei schwachen Dauersignalen der Steuerfrequenz anderseits. Kurze starke Störimpulse, wie sie beispielsweise durch Netzlast-Zu- oder -Abschaltungen auftreten können, werden ebenso wie die ausgesiebten Nutzsteuersignale    gleichgerichet   und dem ersten Speicherkondensator 12 des Kurzzeitintegrators 11 zugeführt, dessen Ladespannung UCL1 bei genügender Amplitude und Dauer des Störimpulses den zur Öffnung der Torschaltung 20 notwendigen Wert annehmen kann.

   Zur Aufladung des Ladekondensators 28 des Langzeitintegrators auf die zur Auslösung der    Kipp-      schaltung   41 notwendige Spannung ist hingegen die Dauer des Störimpulses zu gering, und es tritt keine Auslösung des Relais 48 ein. Anderseits wird durch eine Schwellwertvorrichtung - bestehend im wesentlichen aus der zur Ladekondensatorspannung UCL1 in Serie geschalteten Gegenspannung Ug - vermieden, dass schwache, aber dauernd vorhandene Störsignale der Sollfrequenz das Gleichstromtor 20 überhaupt öffnen können. Es sind somit nur Steuerimpulse hinreichender Länge und Amplitude in der Lage, das Relais 48 zu betätigen. 



  Von wesentlicher Bedeutung für die Unempfindlichkeit gegen Störimpulse einer solchen Empfangseinrichtung ist ferner die Verhinderung einer Aufspeicherung aufeinanderfolgender kurzer, aber starker Störimpulse. Durch die Wahl einer sehr kurzen Entladezeitkonstanten des Kurzzeitintegrators 11, bestimmt durch den Entladewiderstand 13 (Fig. 2) und den ersten Speicherkondensator 12, wird das Gleichstromtor 20 kurz nach Aufhören des Störimpulses wieder geschlossen. Eine bis dahin allfällig erfolgte Teilaufladung des zweiten Ladekondensators 28 des Langzeitintegrators kann sich über die Schnellentladevorrichtung, bestehend aus dem Ventil 26 und dem Entladewiderstand 27, sofort wieder entladen. 



  Durch diese Schnellentladung der zweiten Speicherschaltung wird erreicht, dass die Empfangsvorrichtung nicht durch Störimpulse irgendwelcher Art vorzeitig sensibilisiert wird, sondern dass sie stets im ursprünglichen entladenen Zustand zum Empfang der erwünschten Steuerimpulse bereitsteht. 



  Fig. 2 zeigt ein detailliertes Schaltungsschema einer beispielsweisen Empfangsvorrichtung, mit welcher das erfindungsgemässe Verfahren durchgeführt werden kann. Der Empfänger wird mit den Klemmen 3, 4 an das Netz 1 angeschlossen. Die vom elektromechanischen Bandfilter 2 bekannter Ausführung durchgelassene Wechselspannung - das sind im wesentlichen die Impulse P der Steuerspannung Ust - gelangt an eine Gleichrichteranordnung 15, 16, welche die genannte Wechselspannung gleichrichtet und an einen Kurzzeitintegrator 11 mit einem ersten Speicherkondensator 12 und einem Entladewiderstand 13 abgibt. Die Elemente dieses    Kurzzeitinte-      grators   sind so bemessen, dass der erste Speicherkondensator 12 bereits nach 5-20 Perioden eines Impulses P der Steuerspannung Ust den zeitlichen Endwert der Ladespannung UCL1 erreicht hat.

   Die von der Amplitude der Steuerwechselspannung Ust abhängige Ladespannung UCL1 wird hierauf um den Wert einer entgegengesetzten konstanten Gleichspannung Ug, welche mit einem Spannungsteiler, bestehend aus einem Widerstand 23, einer Diode 24 und einem Widerstand 27, über der genannten Diode 24 erzeugt wird, erniedrigt. 



  Fig. 3 zeigt das Verhalten der Ladespannung UCL1 und der Emitter-Basisspannung UEE des Transistors 22 als Summe aus UCL1 und Ug in Funktion der Steuerwechselspannung    Ust.   



  In    Fig.   4 stellt 70 die    Strom-Spannungscharakte-      ristik   der Diode 24 dar, während 71 als Widerstandskennlinie die    Summe   der Widerstände 23 und 27 darstellt. Der Schnittpunkt zwischen der Widerstandskennlinie 71 und der    Diodenkennlinie   70 ergibt die für eine bestimmte angelegte    Hilfsspannung   U"    resultierende      Diodenspannung      UI).   Aus dem Diagramm der    Fig.   4 ist weiter    ersichtlich,   dass die    Diodenspannung      UD   bei wachsendem    Diodenstrom      1D,

     das heisst bei kleiner werdendem Widerstand infolge Überbrückung des hohen    Vorwiderstandes   23 durch das geöffnete Gleichstromtor, entsprechend der    Widerstandskennlinie   71', nur noch unwesentlich um den Betrag    AUD   ansteigt. Die hierdurch gebildete Gleichspannung    U,.   =    UD   als Schwellwert für die Ladespannung    UCLi   ist somit praktisch unabhängig von dem durch die Diode 24    fliessenden   Gleichstrom    1D.   



     Fig.   5 stellt eine normale    Transistor-Kennlinien-      schar   mit dem    Kollektorstom      -IC   in Abhängigkeit der    Kollektor-Emittergleichspannung      -UCE   und verschie- 

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 denen Basisströmen -IB als Parameter dar. Die eingezeichnete Gerade 81, ausgehend von der maximalen Betriebsspannung -UCE = Uo max, stellt die Kennlinie eines Widerstandes, welcher beispielsweise aus der Parallelschaltung der Widerstände 25 und 27 in Fig. 2 besteht, dar.

   Aus dem Diagramm geht deutlich hervor, dass bei grösser werdenden Basisströmen -IB nach Erreichung eines bestimmten Grenzwertes -IB li,n der ausgesteuerte Kollektorstrom -IC nicht mehr weiter anwachsen kann, sondern, wie Fig. 6 zeigt, in seiner Amplitude begrenzt wird. 



  In Fig. 7 ist der Basisstrom -IB eines Transistors in Funktion der Emitter-Basisspannung UEB gezeichnet. Der Basisstrom -IE beginnt erst zu fliessen, nachdem die Emitter-Basisspannung UEB einen Minimalwert Ur EB nin überschritten hat. 



  In Fig. 8 sind die aus den Fig. 5 bis 7 resultierenden Eigenschaften eines Transistors, nämlich der Kollektorstrom -IC in Funktion der Emitter-Basisspannung UEB, gezeigt. Es geht hieraus hervor, dass der Kollektorstrom -IC bei kleinen Werten von UEB Null beträgt, beim Überschreiten von UBP min rasch ansteigt und einen Sättigungswert -ICmax erreicht, welcher nicht weiter überschritten wird. 



  Die entsprechende Schaltung in Fig. 2 umfasst das Gleichstromtor 20 einen Transistor 22. Dessen Emitter-Basisstrecke liegt an der Ladepannung UCL1 des Kurzzeitintegrators 11 mit dem ersten Speicherkondensator 12, vermindert um die an der Diode 24 erzeugte konstante Gleichspannung Ug. Das Verhalten dieses Gleichstromtors ist nun dieses, dass die parallel zum Widerstand 23 liegende Emitter-Kollektorstrecke des Transistors 22 für den Stromdurchgang so lange gesperrt ist, als die Emitter-Basisspannung UEB kleiner als der Wert UEB ,min in Fig. 8 bleibt. Übersteigt die Emitter-Basisspannung UEB diesen Minimalwert wesentlich, so fliesst ein konstanter Gleichstrom -IC max durch die Emitter-Kollektorstrecke. 



  Dieser Gleichstrom -IC max teilt sich auf in einen konstanten, durch die Grösse des    Entladewiderstandes   27 bestimmten Teilstrom IR und den zeitlich abnehmenden, durch den Ladewiderstand 25 in seinem Anfangswert festgelegten Ladestrom ICL2 des zweiten Ladekondensators 28 des Langzeitintegrators. Das Ventil 26 ist während der Ladung des zweiten    Lade-      kondensators   28 gesperrt. Der Ladekondensator 28 behält seine Ladespannung UCL2 so lange, als der Kollektorstrom -IC den vollen Wert aufweist. Sobald aber die Steuerspannung Ust aufhört, entlädt sich der erste Speicherkondensator 12 über den Entladewiderstand 13 rasch, das heisst in 10 bis 30 Perioden der Steuerfrequenz, wodurch die Spannung UCL1 auf den Wert 0 absinkt.

   Beim Unterschreiten des Wertes der Emitter-Basisspannung UE B min wird der Kollektorstrom -IC des Transistors 22 unterbrochen. 



  Die bei leitendem Transistor 22 am Widerstand 27 durch den Teilstrom IR erzeugte Spannung UR vermindert sich durch den Wegfall des Stroms IR auf den relativ kleinen, durch den Spannungsteiler - ge- bildet aus dem Widerstand 23, der Diode 24 und dem Entladewiderstand 27 - gegebenen Ruhewert. Das Ventil 26 liegt in diesem Moment mit seiner Anode an einem gegenüber seiner Kathode positiveren Potential und wird damit leitend. Der zweite Ladekondensator 28 entlädt sich in der Folge über den gegenüber dem Ladewiderstand 25 kleineren    Entladewiderstand   27 in einer wesentlich kürzeren Zeit, als für die Ladung benötigt wurde.

   Damit erreicht man, im Gegensatz zu bekannten    Rundsteue-      rungsempfängern   mit einfachen Speicherschaltungen mit - im Vergleich zu den Ladezeiten - grossen    Ent-      ladezeiten,   eine wesentlich höhere Störfestigkeit gegen rasch aufeinanderfolgende    Störspannungsspitzen.   



     Fig.   9 zeigt die    Charakteristik   der Ladespannung    UCL2   in Funktion der Steuerwechselspannung    U,   Ausserdem sind die Kippspannungen    U1,      ei"   und    Ux      """   durch welche das Arbeiten der vom    Lang-      zeitintegrator   21 gesteuerten elektronischen    Kipp-      schaltung   41 charakterisiert    wid,   eingezeichnet. 



  Die Steuercharakteristik einer an sich bekannten elektronischen Kippschaltung 41, eines sogenannten    Schmitt-Triggers,   zeigt    Fig.   10. Die Basisspannung UB verursacht - vom Wert 0 ansteigend - vorerst kein Fliessen eines wesentlichen Basisstromes    1B.   Beim Erreichen des    Spannungswertes      U"      ei"   kippt die Kippschaltung 41 in den andern stabilen Betriebszustand um und    verharrt   so lange in demselben, als die Kippschaltung    U1,      a",   nicht unterschritten wird. In diesem Betriebszustand wird das Relais 48 aufgezogen.

   Sinkt die angelegte Basisspannung UB unter den Wert    U"      ""S,   so kehrt die    Kippschaltung   41 wieder in den ursprünglichen Betriebszustand zurück, wodurch das Relais 48 stromlos wird und abfällt. 



  Die Funktionsweise dieser    Kippchaltung   gemäss    Fig.   2 ist die folgende: Im Ruhezustand - das heisst Eingangsspannung UB - 0 -    fliesst   über den gemeinsamen    Emitterwiderstand   44, Transistor 43 und Widerstand 46 ein Ruhestrom, dessen Grösse durch die Speisespannung und die beiden Widerstände 44 und 46 bestimmt wird. Die Basis des Transistors 43 liegt über einen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen der Relaisspule 48, den Widerständen 47 und 45 an einem solchen Teil der    Kollektorspan-      nung      Ue   des Transistors 42, dass die an der    Kollek-      tor-Emitterstrecke   des Transistors 43 auftretende Spannung praktisch gleich Null ist.

   Hierbei ist der Kollektor des Transistors 42 im Ruhezustand infolge des Spannungsabfalls    UE   über dem gemeinsamen    Emitterwiderstand   44    stromlos,   und er weist die volle negative Hilfsspannung gegenüber dem Pluspol auf. 



  Bei wachsender Eingangsspannung UB - was mit zunehmender Ladespannung    UCL2   des    Ladekonden-      sators   28 identisch ist - beginnt bei ungefähr UB -    UE   ein Basisstrom    -1Ä   im Transistor 42 zu fliessen. Dies hat einen dem Verstärkungsfaktor des Transistors 42 entsprechenden    Koll'ektorstrom   durch die Relaisspule und damit ein Absinken der    Kollek-      torspannung   des Transistors 42 zur Folge.

   Dies bewirkt anderseits über den Spannungsteiler mit den 

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 Widerständen 47 und 45 eine Reduktion der Basisspannung des Transistors 43 und damit eine Reduktion des    Kollektorstroms   durch den Transistor 43 und den gemeinsamen, als Rückkopplungsglied wirkenden Emitterwiderstand 44. Die dadurch reduzierte Gegenspannung UE bewirkt nun ihrerseits ein weiteres Überwiegen der Eingangsspannung UB und damit eine verstärkte    Aussteuerung   des Transistors 42. Der Vorgang steigert sich lawinenartig ohne weitere Erhöhung der Eingangsspannung UB zu einem plötzlichen Umkippen des Kollektorsstroms vom Kollektor des Transistors 43 auf denjenigen des Transistors 42 und führt damit zum Aufziehen des Relais 48. Im Ein-Zustand ist der Transistor 43 völlig stromlos.

   Bei absinkender Eingangsspannung UB unter den nach Fig. 10 kritischen Wert Uk aus wiederholt sich der Vorgang in ähnlicher, aber umgekehrter Weise. 



  Fig. 11 zeigt als Diagramm die mit der beschriebenen Vorrichtung erzielte Unempfindlichkeit der Schaltvorgänge gegen unerwünschte Störeinflüsse. In Funktion der Zeit t ist die für die Betätigung des Relais 48 erforderliche Steuerspannung Ust aufgezeichnet. Ein starker, kurzer Störimpuls (Ust gross, t klein) vermag den senkrechten Ast der hyperbel- ähnlichen Kurve nicht zu erreichen (Fall A). Wirkt hingegen ein schwacher, aber lang anhaltender Störimpuls auf die Empfangseinrichtung (Fall B), so bleibt dieselbe in Ruhe, da die Amplitude der Störspannung stets unter dem Schwellwert Ust min bleibt. Der Idealfall des Diagramms der Fig. 11 ist eine Ecke im Schnittpunkt der Koordinaten U, min und tmin. 



  In den Fig. 12 bis 15 sind in Funktion der Zeit t der Ablauf eines Steuerimpulses P, der Verlauf der Ladespannung UCL1 am ersten Speicherkondensator 12 des Kurzzeitintegrators 11, der Verlauf der Ladespannung UCL2 am zweiten Ladekondensator 28 des Langzeitintegrators 21 sowie der Verlauf des Relaisstroms IRei gezeigt. Im Zeitpunkt t1 setzt der Steuerimpuls P mit der Steuerspannung Ust und der Steuerfrequenz fst ein und dauert bis zur Zeit t2 (Fig. 12). Zur Zeit t1 beginnt die Ladespannung UCL1 anzusteigen (Fig. 13) und hat nach wenigen Perioden, beispielsweise 5-20, der Steuerspannung Ust ihren Endwert erreicht. Zur Zeit t11 wird die Spannung UEB min erreicht, das heisst bis t11 ist das Gleichstromtor 20 geschlossen, und die Ladespannung UCL2 verharrt aus ihrem Minimalwert.

   Vom Zeitpunkt t11 ab wird nun auch der zweite Ladekondensator 28 des Langzeitintegrators 21 aufgeladen (Fig. 14). Die Ladespannung UCL2 steigt vorerst ungefähr linear mit der Zeit an. Im Zeitpunkt t12 hat sie die    Kippspan-      nung   Uk ,in der elektronischen Kippschaltung 41 erreicht, wodurch dieselbe das Relais 48 - wie oben beschrieben - zum Anziehen veranlasst. Die Anzugsverzögerung entspricht somit der Strecke t12-t1=At1 in Fig. 15. Der Anstieg der Ladespannung UCL2 m Funktion der Zeit ist so gewählt, dass die Kippspannung Uk ein innerhalb · bis 3/4 der Steuerimpuls- Bauer T (jedoch sicher noch vor Beendigung des Steuerimpulses P) erreicht wird.

   Ist der Steuerimpuls P zur    Zeit      t2   beendet, so entlädt sich zuerst der erste Speicherkondensator 12 des Kurzzeitintegrators 11 über den Entladewiderstand 13. Beim Unterschreiten des Wertes UEB min zur Zeit t21 entlädt sich der zweite Ladekondensator 28 über das Ventil 26. Dessen Spannung UCL2 passiert dabei die    Kippspannungs-      gerade   Uk aus im Zeitpunkt t22, bei welchem die elektronische    Kippschaltung   41 wieder in ihren Betriebszustand der Ausgangslage    zurückkehrt   und das Relais 48 zum Abfallen bringt. Die Abfallverzögerung At2 entspricht somit der Zeitdifferenz t22 - t2 und ist erheblich kürzer als die Zeitdifferenz    #t1.   



  Die Hilfsstromquelle 51 (Fig.2) versieht das Gleichstromtor 20, einen allfälligen    Impedanzwand-      ler   31 und die Kippschaltung 41 mit den erforderlichen Gleichströmen. Sie ist an die Eingangsklemmen 3, 4 des Empfängers angeschlossen und durch einen VDR-Widerstand 54 in Verbindung mit einem Serie-Widerstand 52 gegen Schwankungen der Netzspannung stabilisiert. Das von der elektronischen    Kippschaltung   41 gesteuerte Relais 48 wirkt auf ein erstes Kontaktpaar 62, welches einen an der Netzspannung liegenden Synchronmotor 61 ein- und ausschaltet. Dieser Synchronmotor 61 setzt auf bekannte    Art   den Empfängermechanismus in Bewegung.

   Ein    zweites   Kontaktpaar 63 wird vom Synchronmotor 61 selbst gesteuert, sobald dieser durch    einen   ersten eintreffenden Steuerimpuls, den sogenannten Startimpuls, und den dadurch ausgelösten    Anzug   des Relais 48 in Gang    gesetzt   worden ist, so dass nachfolgende weitere Steuerimpulse über die    Anker-      bewegungen   des Relais zur    Ausführung   der Schaltbefehle ausgewertet werden können. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die entsprechende Einrichtung können als Variante auch so ausgebildet werden, dass als Gleichstromtor 20 ein weiterer sogenannter    Schmitt-Trigger   vorgesehen wird. Der Empfänger verhält sich in diesem Falle    derart,   dass von dem Augenblick an, in welchem der als Gleichstromtor 20 eingesetzte    Schmitt-Trigger   infolge wachsender Ladespannung    UCLl   vom einen in den andern Betriebszustand umkippt, sofort der volle Ladestrom für die    Aufladung   des zweiten    Lade-      kandensators   28 zur    Verfügung   steht.

   Hierdurch wird der in    Fig.   14 gezeigte Verlauf der Ladespannung    UCL2   =    f(t)   im Gebiet zwischen den Zeitpunkten    tll   und    t12   für jeden Steuerimpuls genau gleich.    Damit   ist der Anteil    t12   -    t11   des    Langzeitintegrators   21 an der genannten Anzugsverzögerung    Atl      voll-      kommen   unabhängig von der Amplitude der Steuerspannung    U".   Die Folge ist eine weitere Verminderung des    übergangsgebietes   zwischen dem horizontalen und vertikalen Ast der Kurve in    Fig.   11. 



  Ferner    kann   das    erfindungsgemässe      Verfahren   und die zugehörige Vorrichtung derart    abgeändert   werden, dass bei Gleich- oder    Wechselspannungsaussteue-      rung   die Torschaltung 20, entweder gemäss    Fig.   2 oder als Kippschalter    (Schmitt-Trigger)   mit pulsie- 

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 Tender Speisegleichspannung anstatt mit einer konstanten gefilterten Speisegleichspannung betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannungen (U#) der in einem Bandfilter (2) ausgesiebten Steuerimpulse zuerst gleichgerichtet werden und hierauf zum Aufladen eines ersten Speicherkondensators (12) eines Kurzzeitintegrators (11) auf einen durch die Amplitude der Steuerspannung (Ust) gegebenen zeitlichen Endwert benützt werden, worauf die hierdurch in Gleichspannungsimpulse umgewandelten Steuerimpulse in Serie mit einer als Schwellwert wirkenden, entgegengerichteten konstanten Gleichspannung (Ug) geschaltet und einem Gleichstromtor (20) zugeführt werden, welches Gleichstromtor (20) über einen Vorwiderstand (25) begrenzte,
    von der Amplitude der Steuerspannung unabhängige Gleichstromimpulse aus einer Hilfsstromquelle (51) einem zweiten Ladekondensator (28) eines Langzeitintegrators (21) zuführt und dabei den genannten Ladekondensator (28) derart auflädt, dass einerseits die zur Kippung eines nachfolgenden elektronischen Kippschalters (41) minimal notwendige Kippspannung erst nach Ablauf eines Teils der Steuerimpulsdauer erreicht wird, und dass anderseits nach Aufhören des Steuerimpulses der genannte zweite Ladekondensator (28) über ein Ventil (26) und einen Entladewiderstand (27) in einem Bruchteil der Ladezeit wieder entladen wird, wodurch der genannte elektronische Kippschalter (41) ein elektromechanisches Relais (48), bezogen auf die zeitliche Dauer eines jeden Steuerimpulses, verzögert ansprechen, aber mit kleinerer Verzögerung abfallen lässt. Il.
    Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens einen Gleichrichter (15) zur Gleichrichtung der sinusförmigen Wechselspannung der in einem Bandfilter (2) ausgesiebten Steuerimpulse, im weiteren durch einen Kurzzeitintegrator (11) mit einem ersten Speicherkondensator (12) zur Speicherung der gleichgerichteten, durch die sinusförmige Wechselspannung der Steuerimpulse bewirkten Stromstösse, ferner durch eine Diode (24) zur Erzeugung einer als Schwellwert dienenden konstanten Gleichspannung (Ug), ferner durch ein Gleichstromtor (20) zur Steuerung eines von einer Hilfsstromquelle (51) gelieferten Gleichstromes (I=) entsprechend den im Kurzzeitintegrator (11) erzeugten Gleichspannungs- impulsen, weiter durch einen Langzeitintegrator (21) mit einem zweiten Ladekondensator (28)
    zur Speicherung der von einem Vorwiderstand (25) begrenzten, vom genannten Gleichstromtor (20) gesteuerten Gleichstromimpulse, ferner durch ein Ventil (26) zur sofortigen Entladung der im zweiten Ladekondensator (28) während der Dauer eines Steuerimpulses gespeicherten Ladung, sobald der genannte Steuerimpuls beendet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die im Kurzzeitintegrator (11) gespeicherten Gleichstromstösse einem als Gleichstromtor (20) wirkenden Transistor (22) zugeführt werden, welcher Transistor die Aufl'adung des Lang- zeitintegrators (21) steuert. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die im Kurzzeitintegrator (11) gespeicherten Gleichstromstösse einem als Gleichstromtor (20) wirkenden Schmitt-Trigger zugeführt werden, welcher Schmitt-Trigger die Aufladung des Langzeitintegrators (21) steuert. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufladung des zweiten Lade- kondensators (28) des Langzeitintegrators (21) bis zum Erreichen der Kippspannung (Uk,i") innerhalb ein Viertel bis drei Viertel der totalen Steuerimpuls- dauer erfolgt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitkonstante für die Entladung des zweiten Ladekondensators (28) kleiner gewählt wird als die bei der Aufladung wirksame Zeitkonstante. 5. Einrichtung gemäss Patentanspruch 11, gekennzeichnet durch eine Torschaltung mit einem Transistor (22) als Gleichstromtor (20). 6.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch einen Schmitt-Trigger als Gleichstromtor (20). 7. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch einen Ladewiderstand (25) mit einem solchen Widerstandswert, dass sich der zweite Ladekondensator (28) innerhalb ein Viertel bis drei Viertel der totalen Steuerimpulsdauer (T) bis zur Kipp- spannung (Ui- ei") auflädt. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il, gekennzeichnet durch einen Entladewiderstand (27) mit einem solchen Widerstandswert, dass die Zeitkonstante für die Entladung des zweiten Ladekonden- sators (28) über das in der Entladephase leitende Ventil (26) kleiner ist als die Zeitkonstante bei der Aufladung des zweiten Ladekondensators.
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