CH369197A - Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes

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CH369197A
CH369197A CH6839759A CH6839759A CH369197A CH 369197 A CH369197 A CH 369197A CH 6839759 A CH6839759 A CH 6839759A CH 6839759 A CH6839759 A CH 6839759A CH 369197 A CH369197 A CH 369197A
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CH6839759A
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Habib Dr Ing Brechna
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0233Manufacturing of magnetic circuits made from sheets
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/02Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of stator or rotor bodies
    • H02K15/021Magnetic cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines    Blechpaketes    Die vorliegende Erfindung bezieht     sich    auf     ein          Verfahren    zur Herstellung eines     Blechpaketes.,    insbe  sondere für     Transformatoren    und     elektrische    Ma  schinen, das aus bereits     isolierten    Blechen, die     durch     eine Klebemittel zusammengehalten werden, aufgebaut  ist,

   und wobei auf das durch eine     Pressvorrichtung     gehaltene Paket bei vermindertem     Pressdruck    an     min-          destens    einer     Schichtseite        ein    Harzgemisch auf  gebracht wird, so dass das Harz selbsttätig zwischen  die     Blechschichten    dringt und nach der     Durchträn-          kung    des Paketes der volle     Pressdruck    wieder her  gestellt wird, worauf eine Trocknung     erfolgt.    Hierbei  wird das Paket in einen Ofen gebracht, wobei das  Harz aushärtet.  



  Das vorgenannte     Verfahren    ist im Hauptpatent       Nr.345688        näher    beschrieben. Man kann dadurch  in einfachster Weise Blechkörper herstellen, die sich  gegenüber den bisher üblichen infolge des     Wegfalles     von     Pressbolzen    und     Pressplatten    durch eine wirk  same Reduktion der Eisenverluste und die Erhöhung  des     Eisenfüllfaktors    auszeichnen.  



  Um das Verfahren auch bei Blechpaketen     mit    sehr  grossen Abmessungen erfolgreich anwenden zu kön  nen, ist es notwendig, dass erfindungsgemäss die Ver  minderung des     Pressdruckes    nur stellenweise erfolgt  und somit auch das     Aufbringen    des     dünnflüssigen     Harzgemisches und die     Herstellung    des vollen     Press-          druckes    schrittweise an verschiedenen     Stellen    des  Paketes vorgenommen     wird.     



  Der Vorteil der     Erfindung    besteht     darin,    dass  infolge der nur lokalen Aufhebung des     Pressdruckes     das Blechpaket die durch das Schichten und Vor  pressen gegebene Form beibehält und     eine    einwand  freie     Durchtränkung    des Paketes mit dem     Harzer-          reicht    werden kann. Hierzu wird die     Pressvorrichtung     zweckmässig so konstruiert, dass sie sich an ent-    sprechenden Stellen elastisch     deformiert,    um dem  Harzgemisch das Eindringen zu     erleichtern.     



  Es ist     vorteilhaft,    das Blechpaket etwa auf die       Verarbeitungstemperatur    des     Harzgemisches    vorzu  wärmen. Ferner ist es     zweckmässig,    nach Beendi  gung des schrittweisen     Klebeprozesses    das Paket, ins  besondere bei     Verwendung    der weiter unten be  schriebenen neuen     Kunststoffe,

          vorzuhärten    und  schliesslich     auszuhärten.       Die Blechpakete elektrischer     Maschinen    und  Transformatoren erreichen     normalerweise        Betriebs-          temperaturen    von 100 bis     120     C. Diese     Erwärmung     ist auch bei     geklebten    Paketen ohne weiteres zulässig,  besonders dann, wenn     keine    Zug-, Scher- und     Biege-          beanspruchungen    auftreten.

   Sobald jedoch die     Tem-          peraturen        über    120  C steigen,     sinkt    die     Festigkeit     der bisher üblichen     Kunstharze    etwa     auf    die     Hälfte,          und        selbsttragende    Konstruktionen sind     dann        ge-          fährdet.    Bei magnetisch schwach     ausgenützten    Ma  schinen lassen sich zwar     Temperaturen    von 120  C       vermeiden,

      doch sind solche Konstruktionen schwer  und teuer.     Eine    Verbesserung hinsichtlich der     Dirnen-          sionen    und des Preises kann nur durch Erhöhung       der        magnetischen    Beanspruchung     erzielt    werden. Dies  bedeutet, dass die Temperatur im Blechpaket     stellen-          weise    noch höhere Werte annimmt als 120  C. In die  sem Fall werden die heute zur     Verfügung    stehenden,  weitgehend benützten     Äthoxylinharze    plastisch.

   Ein  weiterer Nachteil der bekannten Harzgemische liegt  in     ihrer    relativ niedrigen Topfzeit, die bei den     hier          vorliegenden        Verarbeitungstemperaturen    etwa 1 bis  2 Stunden beträgt.     Grössere        Blechpakete    erfordern  wegen dieser kurzen     Verarbeitungsdauer        die    Verwen  dung von     kleinen    Harzmengen, was den     fabrikatori-          schen    Aufwand     erheblich    erhöht.

        Sämtliche vorgenannten Mängel lassen sich ver  meiden, wenn ein     härtbares,        titanmodifiziertes        Epoxy-          harz    Verwendung findet, wie es durch Kondensation  eines     durchschnittlich    höchstens eine     Hyd'roxylgruppe     je Molekül enthaltenden     Epoxyharzes,    dessen       Epoxyäquivalent    zwischen 165     bis    400 liegt, mit  einem     Orthotitansäuretetraakylester        erhältlich        isst     (Patent Nr. 354582).

   Mit gleichem     Vorteil    kann man  aber auch einen Stoff verwenden, wie er durch Kon  densation von 0,1 bis 40     Gewichtsteilen,    vorzugsweise  eines     Borsäuretrialkylesters    oder eines     Orthokiesel-          säuretetraa#lkylesters,    mit 100     Gewichtsteilen    eines       G4ycidylpolyäthers    erhältlich ist, der     ein    unter 400,  liegendes     Epoxyäquivalent    und     weniger    als 1     Hydr-          oxy1äquivalent    je kg aufweist.

   Diese Stoffe sind ohne  Beimischung irgendwelcher     Stabilisierungsmittel    wäh  rend einiger Monate bei Raumtemperatur haltbar  ohne zu     gelatinieren.    Sie besitzen eine hohe Wärme  festigkeit, gute     Alterungsbeständigkeit    und sehr ge  ringe     dielektrische    Verluste bei Temperaturen bis zu  200  C.

   Die Härtezeit lässt sich bei Verwendung der  neuen Materialien erheblich vermindern,     ohne        d'ass    der  gefährliche     Härteschwund    eintritt, wenn das durch  tränkte Paket während einer Zeit von 5 bis 15  Stunden bei Temperaturen von 60 bis 120' C vor  gehärtet und darauf während einer Zeit von 6 bis  24 Stunden bei Temperaturen von 60 bis 160  C  ausgehärtet wird.  



  In der Zeichnung sind nach beispielsweisen     Aus-          führungsformen    des erfindungsgemässen Verfahrens  hergestellte Blechpakete von Transformatoren und  elektrischen Maschinen wiedergegeben.  



       Fig.    1 zeigt ein Blechpaket .eines     zweischenkligen     Transformators. Mit 1 ist ein Kern, mit 2' das obere,  mit 2" das untere Joch des gestrichelt angedeuteten  Blechkörpers bezeichnet. Die     Pressvorrichtung    3 wird  nach Beendigung des Klebe- und     Härteprozesses     selbstverständlich wieder     entfernt,    und sie ist so zu  konstruieren, dass das Paket um die eigene Achse ge  schwenkt werden kann.

   Die     Pressbolzen    tragen die       Bezugsziffer    4. 5 kennzeichnet die Fläche, auf  welche Harz aufzubringen ist, und 6 gibt strich  punktiert die Zone an, in der der     Pressd'ruck        lokal     vermindert wird.  



  In     Fig.2,    in der gleiche     Teile    mit     denselben     Zahlen bezeichnet sind wie in     Fig.    1, ist ein Blech  paket für einen     dreischenkligen    Transformator darge  stellt.  



       Fig.3    stellt     ein        mittels    Führungsbolzen 8 ge  haltenes     Blechpaketsegment    9 einer elektrischen Ma  schine dar,     wobei    wiederum mit 4 ein     Pressbolzen,     mit 5 die mit dem     Harzgemisch    zu versehende     Fläche     und mit 6 die Zone verminderten     Pressdruckes    be  zeichnet wird. 7     stellt    die     Pressvorrichtung        dar.       In     Fig.4    sind für gleiche Teile dieselben Bezugs  ziffern verwendet wie in     Fig.    3.

   Von der     Pressvor-          richtung    10 wird ein Paket aus kompletten Blech  schnitten 11 einer elektrischen Maschine gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes, insbesondere für Transformatoren und elektrische Maschinen, das aus bereits isolierten Blechen, die durch ein Klebemittel zusammengehalten werden, auf gebaut ist, und wobei auf das durch eine Pressvorrich- tung gehaltene Paket bei vermindertem Pressdruck an mindestens einer Schichtseite ein Harzgemisch auf gebracht wird,
    so dass das Harz selbsttätig zwischen die Blechschichten dringt und nach der Durchträn- kung des Paketes der volle Pressdruck wieder herge- stellt wird, worauf eine Trocknung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung des Press- druckes nur stellenweise :erfolgt und somit auch das Aufbringen des dünnflüssigen Harzgemisches und die Herstellung des vollen Pressdruckes schrittweise an verschiedenen Stellen des Paketes vorgenommen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blechpaket etwa auf die Ver arbeitungstemperatur des Harzgemisches vorgewärmt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass ein härt- bares, titanmodifiziertes Epoxyharz Verwendung fin det, wie es durch Kondensation eines durchschnitt lich höchstens eine Hydroxylgruppe je Molekül ent haltenden Epoxyharzes, dessen Epoxyäquivalent zwischen 165 bis 400 liegt,
    mit einem Orthotitan- säuretetraalkylester erhältlich ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stoff Verwendung findet, wie er durch Kondensation von 0,1 bis 40 Gewichtsteilen eines Esters einer Halb metallsäure mit 100 Gewichtsteilen eines Glycidyl- polyäthers erhältlich ist, der ein unter 400 liegendes Epoxyäquivalent und weniger als 1 HydroxyIäqui- valent je kg aufweist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das durchtränkte Paket während einer Zeit von 5 bis 15 Stunden bei Temperaturen von 60 bis 120 C vorgehärtet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das durchtränkte Paket während einer Zeit von 6 bis 24 Stunden bei Temperaturen von 60 bis 160a C ausgehärtet wird.
CH6839759A 1956-11-12 1959-01-15 Verfahren zur Herstellung eines Blechpaketes CH369197A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246109B (de) * 1964-08-10 1967-08-03 Frako Kondensatoren Und Appbau Verfahren zum Verkleben geschichteter Bleche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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