CH369202A - Drosselspule, insbesondere zur Verwendung als Trägerfrequenz-Sperre oder Kurzschlussbegrenzungsspule in Netzen - Google Patents

Drosselspule, insbesondere zur Verwendung als Trägerfrequenz-Sperre oder Kurzschlussbegrenzungsspule in Netzen

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CH369202A
CH369202A CH6709158A CH6709158A CH369202A CH 369202 A CH369202 A CH 369202A CH 6709158 A CH6709158 A CH 6709158A CH 6709158 A CH6709158 A CH 6709158A CH 369202 A CH369202 A CH 369202A
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CH
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choke coil
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coil
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Application number
CH6709158A
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English (en)
Inventor
Heinz Dr Ing Moeller
Rau Anton
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00
    • H01F37/005Fixed inductances not covered by group H01F17/00 without magnetic core

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


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 Drosselspule, insbesondere zur    Verwendung   als    Trägerfrequenz-Sperre   oder    Kurzschlussbegrenzungsspule      in   Netzen In Hoch- und    Mittelspannungsnetzen   wird bekanntlich die Übermittlung von Nachrichten sowie die Durchgabe von    Mess-,   Regel- und Steuerwerten mittels hochfrequenter Trägerfrequenz vorgenommen. Um ein    Abfliessen   der hochfrequenten Trägerströme der Fernmeldeanlage über die Sammelschiene und über die Kapazität der angeschlossenen Starkstromgeräte gegen Erde zu verhindern und ferner dafür Sorge zu tragen, dass die Trägerströme nicht in Stichleitungen bzw.

   Abzweigungen der Hochspannungsanlage gelangen, die nicht zur Übertragung der Trägerströme ausgenützt werden sollen, werden in die Hochspannungsleitungen Wellensperren, sogenannte    TFH-Sperren,   eingebaut. 



  Derartige Sperren bestehen im wesentlichen aus einer eisenlosen Drosselspule kleiner    Induktivität,   die durch geeignete Schaltelemente zu einem Resonanzkreis ergänzt    wird,   oder aus einer Drosselspule grosser    Induktivität,   die im allgemeinen ohne Resonanzabstimmung für die    Sperrung   eines grossen Frequenzbereiches ausgeführt ist. 



  Der Einbau der Sperren erfolgt in den Zug der Hochspannungsleitung selbst, und es ist deshalb erforderlich, die Sperre den dort herrschenden Verhältnissen und Beanspruchungen anzupassen. Dies gilt insbesondere für die thermische und dynamische Festigkeit der Wicklung.    In   den für die Sperren geltenden Vorschriften wird    gefordert,   dass die Sperren je nach Type bis zum 100fachen des Nennstromes auszulegen sind. Die dabei auftretenden axialen und radialen Kräfte erreichen sehr grosse Werte, die es erforderlich machen, den mechanischen Aufbau sehr sorgfältig und sicher durchzuführen. 



  Als zweckmässigste    Spulenform   wird bisher für    Selektivsperren   fast allgemein die    Zylinderwicklung   gewählt, während sich für die    Breitbandsperren   eine Scheibenwicklung günstiger erweist. Die einzelnen    Spulenscheiben   sind dabei entweder mit Windungen aus Flachdraht mit gegenseitigem Abstand gewickelt oder aber ohne Luftzwischenräume ausgeführt und durch Kunstharz zu einer stabilen    Spulenscheibe   verfestigt. 



  Zur    Distanzierung   sowohl der einzelnen Windungen als auch der    Spulenscheiben   dienen Distanzstücke, die im allgemeinen aus    Glimmerpressmasse   hergestellt sind. An den beiden Enden des durch die Wicklung gebildeten Zylinders sind    Drucksterne   angebracht, die durch einen zentralen    Mittelbolzen   die Spule verspannen.

   Durch die im Kurzschluss auftretenden hohen    Stromkräfte   ist es erforderlich, eine Vielzahl von Distanzstücken zwischen den Spulenscheiben sowie zwischen den    einzelnen      Windungen   einzulegen, um die freien, zwischen den Distanzstücken sich bildenden Leitungsabschnitte möglichst klein    zu   halten und hierdurch die erforderliche mechanische Festigkeit der Spule sicherzustellen. Bei einigen besonders hoch    beanspruchten   Typen musste für die Wicklung hartgezogenes Kupfer verwendet werden, um    eine      Konstruktion   mit annehmbar freien Leitungsabschnitten zwischen den Distanzklötzen zu erhalten. 



  Bei Sperren für grosse Nennströme bereitet die Wicklung der grossen Leiterquerschnitte Schwierigkeiten, so dass hierfür der    Leiterquerschnitt   in mehrere parallele Leiter aufgeteilt werden muss. Zur Verringerung der    Wirbelstromverluste   werden die einzelnen parallel geschalteten Leiter etwa in Spulenmitte verdrillt, so dass jeder Einzelleiter denselben magnetischen Fluss    umfasst.   Der konstruktive Aufbau der Spule wird dadurch noch    komplizierter.      Ähnliche      konstruktive   Schwierigkeiten ergeben sich bei    Kurzschlussbegrenzungsdrosseln,   die zum Begren- 

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    zen   des    Kurzschlussstromes   in    Stromverteilungs-      anlagen,

     zum Erhöhen der    Kurzschlussspannung   von Transformatoren und so weiter verwendet werden. Auf die bei diesen Drosseln auftretenden Schwierigkeiten braucht im    einzelnen   nicht eingegangen zu werden. 



  Durch die Erfindung wird der konstruktive Aufbau derartiger Spulen wesentlich vereinfacht, und die Konstruktion als solche wird leichter und damit billiger. Die auf die Spule einwirkenden hohen Kräfte im Kurzschluss werden sicher aufgefangen, ohne dass es notwendig ist, die Spule durch Druckkreuze und eine Vielzahl von Distanzstücken zu verspannen. Gegen Witterungseinflüsse sowie gegen Transportbeschädigungen ist die Spule weitestgehend unempfindlich. 



  Erfindungsgemäss wird dies bei einer Drosselspule, die zur    Verwendung   als    Trägerfrequenzsperre   oder    Kurzschlussbegrenzungsspule   in    Stromverteilungs-      netzen   geeignet ist und mit scheibenförmiger Wicklung ausgeführt ist und aus einzelnen, mit einem    irreversibel   erhärtenden Kunstharz umkleideten, in sich starren Scheiben besteht, dadurch erreicht, dass zur Distanzierung der    einzelnen   Scheiben bestimmte Distanzklötze an die senkrecht zur    Spulenachse   stehenden Flächen der Umkleidung    in   Form von Rippen verschiedener Breite angegossen und die Scheiben wahlweise gemäss der gewünschten    Induktivität   der Spule    zusammenschaltbar   sind.

   Dadurch, dass die einzelne Scheibenspule in sich starr ist und eine für sich abgeschlossene konstruktive Einheit bildet, die bereits sämtliche    Distanzklötze   enthält, werden die auf die Drossel einwirkenden mechanischen Kräfte, insbesondere die radial wirkenden    Kräfte,   weitgehend von der einzelnen Scheibenspule selbst aufgenommen. Der    axial   wirkende    Druck   wird nicht wie bei den eingangs beschriebenen Spulen von den einzelnen Leitern über die Distanzklötze übertragen,    sondern   von der starren    Spulenscheibe   als solcher. 



  Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf Ausführungsbeispiele der    Erfindung:   Konstruktiv wird die Aufgabe, die einzelne Scheibe in sich fest und als selbständiges Element auszubilden, dadurch gelöst, dass die aus einem oder auch aus mehreren parallelgeschalteten, rechteckigen Leitern gewickelte Scheibe durch ein    irreversibel   erhärtendes Kunstharz zu einer    Einheit   vergossen und umkleidet ist.    Zweckmässigerweise   wird dem Kunstharz ein die Wärmeleitung begünstigender Füllstoff, z. B. Quarzmehl, zugesetzt.

   Die Umkleidung der Wicklung ist mit Rippen zur Versteifung und Distanzierung der    einzelnen   Scheiben, Augen mit Löchern zur Aufnahme von    Verspannbolzen   sowie    mit   Aussparungen zur Aufnahme von Keilen, die die    einzelnen   Scheiben gegen Verdrehung gegeneinander sichern, versehen. Als Isolation zwischen den einzelnen Windungen wird ein bandförmiges Isolationsmaterial, z. B. Glasseidenband, von geringerer Breite als die Leiterbreite verwendet, so dass beim Vergiessen der Wicklung die    Vergussmasse      in   die Rand-    zone   der Leiter zwischen die einzelnen Windungen eindringt und damit die Windungen auf ihrer gesamten Länge gegeneinander abstützt.

   Der Zusammenbau der einzelnen Scheiben zu einer Spule erfolgt in der Weise, dass die einzelnen Scheiben nach vorherigem    Einlegen   der    Keile   in die hierfür vorgesehenen Aussparungen    übereinandergeschichtet   und mittels    Bolzen   verspannt werden. Liegt der Spulenanfang aussen, das    Spulenende   am inneren Umfang der Scheibe, und ist jede Scheibe gleichsinnig gewickelt, so müsste, um für die Gesamtspule den gleichen Wickelsinn zu erhalten, eine Schaltverbindung vom inneren Umfang der vorhergehenden bis zum äusseren Umfang der folgenden Scheibe gelegt werden. Dies ist unerwünscht. Man dreht daher jede zweite Spule um 180  um und erreicht hierdurch, dass der    Spulenanfang,   im Wickelsinn betrachtet, abwechselnd aussen und innen liegt.

   Auf diese Weise kommen die zu verbindenden Stellen nebeneinander zu liegen und lange Schaltverbindungen werden eingespart. 



  Bei aus mehreren parallelen Drähten gewickelten Spulen ergibt sich dabei der Vorteil, dass nach jeder Spule die Teilleiter zwangsweise verdrillt werden. Die    Wirbelstromverluste   der Gesamtspule sind daher sehr klein. 



  Als Leitermaterial wird ein Werkstoff gewählt, dessen Ausdehnungskoeffizient dem der    Vergussmasse   möglichst gleichkommt. Aluminium    erfüllt   diese Forderung mit Giessharz am besten und ist ausserdem leicht. 



  In der Zeichnung wird eine    derartige   Drosselspule als    Ausführungsbeispiel   der    Erfindung   dargestellt.    Fig.   1 zeigt die    ;Spule   in der Draufsicht,    Fig.2   einen Schnitt durch die Spule entlang der Linie    A-B.   Die mit 1 bezeichnete Wicklung, bestehend aus mehreren parallelgeschalteten Teilleitern 2, 3, 4, ist mit Giessharz 5 umkleidet. Zwischen den einzelnen Windungen ist Glasseidenband 6 von kleinerer Breite als die Leiterbreite eingelegt, so dass an der Randzone 7 der Wicklung Giessharz zwischen die Windungen eindringen kann, das die Windungen auf ihrer gesamten Länge gegeneinander abstützt. Die Umkleidung ist mit Rippen 8 zur Versteifung und Distanzierung versehen.

   An die breiten Rippen 9 sind Augen 10 mit Löchern 11 zur Aufnahme der    Verspannbolzen   12 angegossen. Ausserdem enthalten die Rippen 9 Aussparungen 13 zur Aufnahme von Keilen 14, die die einzelnen Scheiben gegen Verdrehen sichern. Der Anschluss 15 der Spule liegt in dem gewählten Beispiel aussen, das Ende 16 innen. Der Wickelsinn verläuft gemäss der eingezeichneten    Pfeilrichtung.   Die auf die erste    Spulenscheibe   folgende    Spulenscheibe   ist um 180  um die Achse    C-D   gedreht, so dass ihr    Spulenanfang,   im Wickelsinn betrachtet, nach innen zu liegen kommt und mit einer Lasche 17 an die vorhergehende Spule angeschlossen wird.

   An dieser Verbindungsstelle werden, wie aus der Zeichnung hervorgeht, die einzelnen Leiter zwangsweise verschränkt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drosselspule, insbesondere zur Verwendung in Stromverteilungsnetzen als Trägerfrequenzsperre oder Kurzschlussbegrenzungsspule, mit scheibenförmiger Wicklung, bestehend aus einzelnen, mit einem irreversibel erhärtenden Kunstharz umkleideten, in sich starren Scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zur Distanzierung der einzelnen Scheiben bestimmte Distanzklötze an die senkrecht zur Spulenachse stehenden Flächen der Umkleidung in Form von Rippen verschiedener Breite angegossen und die Scheiben wahlweise gemäss der gewünschten Induktivität der Spule zusammenschaltbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Drosselspule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die breiteren Rippen Vertiefungen eingegossen sind. 2. Drosselspule nach Unteranspruch 1, mit mehreren zusammengebauten Scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass in die Vertiefungen der breiteren Rippen Keile eingelegt sind. 3. Drosselspule nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die breiteren Rippen Augen mit Löchern angegossen sind. 4. Drosselspule nach Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Wicklung einer jeden Scheibe bandförmige Leiter verwendet sind und dass die Isolation zwischen den einzelnen Windungen aus einem bandförmigen Isolierstoff geringerer Breite als die Leiterbreite besteht. 5.
    Drosselspule nach Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der bandförmige Isolierstoff aus Glasseide besteht. 6. Drosselspule nach Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen der einzelnen Scheiben aus mehreren parallelen Leitern bestehen und an den elektrischen Verbindungsstellen zwischen den Scheiben verschränkt sind. 7. Drosselspule nach Unteransprüchen 1-6; dadurch gekennzeichnet, dass die Verschränkung der parallelen Leiter an den genannten Verbindungsstellen allein durch Umklappen jeder zweiten Scheibe um 180 bewirkt ist.
CH6709158A 1957-12-11 1958-12-09 Drosselspule, insbesondere zur Verwendung als Trägerfrequenz-Sperre oder Kurzschlussbegrenzungsspule in Netzen CH369202A (de)

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